39 + 4 ODER: Herzlich Willkommen, kleines Babymädchen ❤

Gestern morgen, pünktlich zum Sonnenaufgang, habe ich unser kerngesundes Babymädchen zur Welt gebracht.
Spontan, ohne PDA, aus eigener Kraft, nach nur 4 Stunden Krankenhaus und 12 Stunden Wehen zu Hause.

Ich bin immer noch sprach- und fassungslos über die Urgewalt, mit der so eine Geburt auf einen niederprasselt und ich muss das erstmal alles verarbeiten.
Mir schwirrt so unglaublich vieles im Kopf herum, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Neben mir liegt ein bezauberndes, perfektes, vollkommenes, kleines Geschöpf, dass mir seit einem Tag die Tränen des Glückes in die Augen treibt.
Sie ist perfekt, ich verliere mich noch und nöcher in ihren Augen, ihrem Geruch, ihren winzigen Füssen.
Mein Babymädchen.
Unser Babymädchen.
Ich bin unendlich dankbar.

Unser Wunder. ❤❤❤

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39 + 3 ODER: Die Kliniktasche.

Die Kliniktasche

Nachdem ich es ENDLICHENDLICH geschafft habe, meine Kliniktasche
soweit fertig zu packen (bzw. obenauf eine Liste mit den Sachen, die „bei Abfahrt“ noch hineinmüssen, zu legen) möchte ich euch mein Sturmgepäck natürlich nicht vorenthalten.

Über die Frauen, die mit einem Jutebeutelchen zur Entbindung kommen, kann ich nur müde lächeln.
(Jetzt ohne Scheiss, das habe ich bei meinem letzten Krankenhausbesuch tatsächlich gesehen.
Dort kam eine Frau tatsächlich mit einem JUTEBEUTEL in den Kreissaal!!! Faszination, Erfurcht und Fassunglosigkeit…)
Könnte mir nicht passieren, ich muss auf jede Eventualität vorbereitet sein.
Nichts ist quälender als der Gedanke, an GENAU DAS eine Teil, das aber leider, leider zu Hause liegt, weil es nicht in das Jutebeutelchen gepasst hat.
(Falls jemand in der Vergangenheit die eine Flugbegleiterin auf dem Vorfeld gesehen hat, die mit weissen Fingerknöcheln mit einem Überseekoffer, einer aus allen Nähten platzender Handtasche und einem sich bedenklich biegendem Crewtrolley zum Flieger eilt – das war dann ich.
Auf einer 2 Tages-Tour.)
Ich finde einfach nicht das richtige Maß.

Mut zum Übergepäck – nein zum Jutebeutel lautet daher meine Devise.

Verteilt habe ich mein Hab und Gut auf 2 Gepäckstücke – einem Koffer für die Wöchnerinnenstation und einer Tasche für den Kreissaal.
Wer noch Ergänzungen hat, immer her damit. 😉

Kreissaaltasche:

– dicke Socken (kalte Füße sollen ja wehenhemmend sein, obwohl ich bei den derzeitigen Temperaturen da keinerlei Bedenken habe…)
– Badeschlappen
– Bademantel
– Jogginghose
– 1x Hoodie (falls mir zu kalt wird… Haha)
– langes Shirt
– Bikinioberteil (falls ich in die Wanne gehe fühle ich mich dann nicht ganz so nackt)
– Sprühwasser
– Massageöl
– Handcreme
– Tempos
– Brille
– Kontaktlinsenmittel
– Kontaktlinsenbecher
– Haargummis
– Deo
– Labello
– Feuchtes Toilettenpapier
– Schaf (ein Plüschschaf, dass ich von meiner Mama vor Tiffys Geburt geschenkt bekommen habe, damit ich für die Wehen etwas zum „reinkneifen“ habe.
Dazu kam es dann ja nicht. Wir versuchen es erneut. 😉)
– Glücksstorch (mein Glücksbringer während der gesamten Schwangerschaft)
– Schokolade
– 1 Piccolo
– Gummibären
– Traubenzucker
– Cola
– Mutterpass
– Geldbeutel
– PDA- Bogen

Koffer:

– Badeschlappen
– Handtücher
– Einweg Waschlappen
– Deo
– Zahnbürste
– Zahncreme
– Gesichtscreme
– Duschgel (ph- und geruchsneutral, um das Babymädchen an meinen eigenen Geruch zu gewöhnen)
– Bodylotion (ebenfalls ph- und geruchsneutral)
– Brustwarzencreme (ich denke schaudernd an meine ersten Tage als Stillmama zurück)
– Shampoo
– Haarspülung
– Haarkur zum Sprühen
– Haarspray
– Trockenshampoo (das war nach dem Kaiserschnitt Gold wert, als ich nicht aufstehen konnte und dadurch bedingt auch keine Haare waschen konnte. Und ich krieg ’ne ausgewachsene Meise bei ungewaschenen Haaren.)
– Brillenputztücher
– Kontaktlinsenmittel
– Kosmetikspiegel
– Haarbürste
– Makeupentfernertücher
– Nachthemd (mit Stillfunktion)
– Still-BH
– Schlüppis
– Jogger
– Still-Shirt
– Socken
– Taschentücher
– Desinfektionsspray (ich bin da ein bisschen pingelig. Alles wird erstmal desinfiziert, bevor ich es anfasse/mich draufsetze/reinsteige)
– Handcreme
– Labello
– Wattestäbchen
– Kamera
– IPhone Kabel
– Verlängerungskabel (Ja, richtig gelesen. 😊
Die Steckdosen sind nämlich sehr weit weg vom Bett. Hätte ich Herrn Düse nach meinem Kaiserschnitt nicht im Familienzimmer gehabt, hätte ich mein Telefon nie laden können. Und das kann ja kein Mensch wollen. 😉)
– Geld (kann man immer gebrauchen)
– Geschenk für Tiffy
– Steiff-Häschen für das Babymädchen (dann kann es direkt einen Bezug dazu aufbauen und so)
– Stammbuch
– Bifis (eeeeeendlich gibt es dann wieder Salami!!!)
– Gummibärchen
– Makeup
– Puder
– Mascara
– Kajal
– Lidschatten
– Pinzette
– Nagelfeile
… Nunja, ich habe es auf jeden Fall dabei.
Ich hätte theoretisch die MÖGLICHKEIT, es zu benutzen. ☺
Mal gucken, ob meine Kraft dann letztlich über die Anwendung von Tagescreme hinausgeht.

 

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38 + 5 ODER: Freitags-Füller #328

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Freitags-Füller

Es ist (gerade noch so 😉) Freitag und damit wieder Zeit für den allwöchentlichen Freitags-Füller!
Wer mitmachen will, klickt hier
und kommt direkt zu Barbaras Fragen der Woche.

 

1. Ich möchte, dass sich das Babymädchen noch etwas Zeit lässt.

2. Wenn mir jetzt die Fruchtblase platzen würde, käme mir das zu plötzlich.

3. Wenn mein Leben eine Fernsehserie wäre, hätte sie den Titel „Fall down seven times, stand up eight“.

4. Die Ausmaße meiner Kliniktasche sind mal wieder unfassbar.

5. Die Rumpelecke/schublade in meinem Haus ist eher ein Rumpelzimmer. Oder auch zwei.

6. Die Geburt. Tja, da muss ich durch.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, morgen habe ich einen Familientag geplant und Sonntag möchte ich (ich ersetze an dieser Stelle „möchte“ durch „muss“…) aufräumen. (Und ein Spaghettieis.)!

38 + 5 ODER: Exklusivzeit

38 + 5 ODER: Exklusivzeit

Bild: Pixabay.com

Mein geliebtes Tiffy-Mäuschen!

In den letzten Tagen habe ich mich immer häufiger gefragt, wie lange wir wohl noch unsere „Exklusivzeit“ miteinander verbringen werden.
Unsere exklusive „Mama und Tiffy Zeit“, die es jetzt seit nunmehr 21 Monaten gibt.
Die Uhr läuft unermüdlich weiter…

Vor 21 Monaten hast Du mein Leben auf den Kopf gestellt.
Bist mit dem Popo voran hineingerutscht und seitdem ist nichts mehr so, wie es einmal war.
Du hast mich verändert.
Du hast mich zur Mama gemacht.
Du hast Papa zum Papa gemacht.
Du hast uns zu einer Familie gemacht.

Mit Dir haben wir das erste Mal das Wunder einer Schwangerschaft erlebt, jeden einzelnen Tag Deiner Entwicklung verfolgt, die zarten Tritte aus einer scheinbar anderen Welt gespürt.

Mit Dir haben wir das Wunder der Geburt zum ersten Mal erlebt; haben am eigenen Körper gespürt wie es ist, sich von einer Sekunde auf die andere unsterblich zu verlieben.

Durch Dich haben wir Erfurcht und Respekt vor dem Leben ganz neu kennengelernt.

Durch dich haben wir gelernt wie es sich anfühlt, vor Erschöpfung im Stehen einzuschlafen und am Ende seiner Kräfte zu sein.

Du hast uns gezeigt was es heisst, bedingungslos zu lieben und wie es ist, vor Glück zu weinen.

Wir haben durch Dich gelernt, dass alles, was wir uns im Vorfeld vorgenommen haben oder für „falsch“ oder „richtig“ angesehen haben, plötzlich keine Wertigkeit mehr hat, wenn es Dir damit nicht gut geht.

Du hast uns in diese neue, andere Welt geführt, von der wir vorher nichtmal wussten, dass sie existiert.

Du wirst immer diejenige bleiben, mit der wir diese vielen ersten Male zum ersten Mal erleben durften.

Es ist momentan noch unvorstellbar für mich, dass ich meine Liebe zu Dir bald schon teilen werde.
Dass ich ein zweites kleines Babymädchen genauso lieben werde, wie ich Dich liebe.

Und, meine geliebte Tiffy, Mama verrät Dir ein Geheimnis:
Mama hat Angst.
Angst davor, dass sie das Babymädchen erst gar nicht so lieben kann, wie sie Dich liebt.
Angst, dass Du untergehst.
Angst, dass das Babymädchen untergeht.
Angst, dass Mama und Papa untergehen.

In Mamas fulminantesten Alpträumen stehst Du mit gesenktem Kopf abseits am Wegesrand und bist traurig.
Groß bist Du geworden.
Und Mama bekommt davon nichts mit, weil sie zu sehr mit dem Babymädchen beschäftigt ist und bei dem Versuch, es irgendwie allen Recht zu machen, scheitert.

Mein geliebtes Mäuschen:
Du bist wirklich und wahrhaftig groß geworden.
Aber niemals würde Deine Mama auch nur einen einzigen Tag verstreichen lassen, ohne dankbar zu sein, dass es Dich gibt.

Kein einziger Tag wird je vergehen, an dem ich nicht vor Glück zerplatze, wenn ich in Deine kleinen Augen blicke.

Kein einziger Tag, an dem ich Dir nicht mindestens 10 Mal sage, dass ich Dich liebe und dass Du wunderhübsch bist.

Kein einziger Tag, an dem ich Dich nicht unendlich liebe.

Kein einziger Tag.

Ich wünsche mir, dass es Dir gut tun wird, große Schwester zu werden.
Dass Du genauso verrückt nach unserem Babymädchen sein wirst, wie Du es jetzt bei fremden Babys schon bist.
Dass Du, obwohl Du noch so klein bist, verstehst, dass Mama Dich nienieniemals weniger lieben wird, nur weil auf einmal ein Baby da ist.
Dass Du niemals weinen musst, weil Du nicht mehr die Einzige sein wirst und all die Aufmerksamkeit, die Du von allen bekommst, künftig teilen musst.

Meine geliebte Tiffy:
Schon bald beginnt eine neue, exklusive Zeit.
Die von Mama, Papa, Tiffy und dem Babymädchen.

Ich liebe Dich.
Deine Mama ❤

37 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

37 + 6: Schwangerschaftsupdate

SSW:

38 (37 + 6)

Schwangerschaftsmonat:

10.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

265 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

15 Tage

Vorsorgetermin am 03.07.2015:

„Oh.“
„Oh?“
„Da ist ja fast gar kein Fruchtwasser mehr.“
„Ähm…Das haben Sie beim letzten Mal auch schon gesagt.“
„Ja. Nicht gut.“
„So wenig?“
„Hier ist noch eine kleine Pfütze…. Und hier… Ach nein, das ist Ihre Blase. Es bleibt bei der kleinen Pfütze hier oben.“
„Und nun?“
„Jaaaa… Also wenn Sie weniger Kindsbewegungen spüren….“
„Ich spüre weniger Kindsbewegungen.“
„… Dann würde ich mal in die Klinik fahren und das abklären lassen“
„Wie schlimm ist es denn?“
„Naja, wir wollen ja nicht, dass auf den letzten Metern noch etwas passiert! Ich spreche jetzt eine Verwarnung aus. Schonen Sie sich!“
„Haha.“

[…]
„Wir sehen uns dann erst 6 Wochen nach der Entbindung wieder.
Ich bin jetzt erstmal im Urlaub.
Gehen Sie nochmal zur Kontrolle in die Klinik.
Ab ET alle 2 Tage ans CTG.
Ich drücke die Daumen, dass es nicht wieder ein Kaiserschnitt wird… Obwohl das Köpfchen für mein Empfinden noch sehr hoch liegt….“

😡😡😡😡
Das war das erste Mal, dass ich so richtigrichtig sauer auf den Mann war.
Er liess mich zurück mit dem bitteren Gefühl, dass mein Babymädchen in Gefahr ist und ich eh auf dem OP-Tisch lande.
Auf dem Weg nach Hause habe ich erstmal geheult.

Für den Doppler habe ich dann gleich am nächsten Tag einen Termin in meiner Klinik bekommen.

Ausserplanmäßiger Klinikbesuch am 04.07.:

Aussentemperatur: 38,5 Grad Celsius um 11:00 Uhr vormittags.
Innentemperatur im Krankenhaus: Gefühlte 78 Grad Celsius.
Schlange vor dem Kreissaal: Ca. 6 wartende Pärchen
Kreissaalauslastung: 4 von 4 Kreissäälen besetzt
Geburten bis 12:00 Uhr am heutigen Tag: 7 (in einem Haus, in dem normalerweise 1-2, an stark frequentierten Tagen auch mal 3 Babys zur Welt kommen)
Anzahl der Ärzte vor Ort: 1
Ich drehe durch.
Zu meiner Angst vor dem Untersuchungsergebnis gesellen sich das ausgedehnte Gefühl des Kapitulierens und Ausgeliefert seins.
Wir dürfen erst in einem Wartebereich platznehmen.
Tiffy hat schon komplett nassgeschwitzte Haare, ist aber dank einiger Babys (die kann man ja so toll angucken!) im Wartebereich „jut dropp“.
Nach 30 Minuten dürfen wir dann in „Kreissaal 4“ zum CTG schreiben vorrücken.
Wenn ich am heutigen Tage hätte in Kreissaal 4 gebären müssen… Ich wäre gestorben.
Innerhalb weniger Sekunden, die ich -liegenderweise- auf dem Kreisbett am CTG hing, war ich schon komplett nassgeschwitzt.
Was für ein unglaubliches Glückskind ich doch war, 40 Minuten am CTG zu hängen. 👏
Tiffy fand das alles total abgefahren und tollte mit Herrn Düse auf einem Pezziball durch den Kreissaal.
Ihr schien die Hitze irgendwie gar nichts auszumachen.
Es wurde zwischenzeitlich Baby Nummer 8 geboren und mir liefen verstohlen die Tränen übers Gesicht, als ich die ersten Schreie gehört habe.
Was für ein wunderbarer Moment, ein neues Leben hat begonnen! ❤
Nach dem CTG wurden wir wieder „vor die Tür gesetzt“ und mussten auf die Ärztin warten.
Die Arme hat mein vollstes Beileid an einem solchen Tag wie heute.
Alleine.
In der Hitze.
Bei dem Ansturm.
RESPEKT.
Hut ab.
Alle Daumen hoch.
Wir erklärten ihr kurz den Grund unseres Besuches und sie setzte auch direkt mit Doppler und Ultraschall an.
Der Doppler war Gott sei Dank in Ordnung, unser Babymädchen wird also nach wie vor gut versorgt.
Die Fruchtwassermenge fand sie auch wenig, allerdings noch im Rahmen.
Am Unteren.
Die Plazenta sah ihrem Alter entsprechend aus, also nicht vorgereift oder übermässig verkalkt.
Sie sieht akut keine Bedrohung, möchte mich allerdings am Dienstag wiedersehen, weil sie die Fruchtwassermenge gerne nochmal kontrollieren möchte und das mit dem Befund nicht bis zur Entbindung „so vor sich hindümpeln“ lassen möchte.
Da ist dann auch der Chefarzt vor Ort und wird nochmal ein Auge draufwerfen.
Sie würde mich aber auch herzlich einladen, mit Blasensprung oder Wehentätigkeit vorher „reinzuschneien“.
Ich habe dankend abgelehnt und sie auf kühlere Temperaturen vertröstet.

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Nächster Termin in der Klinik:

07.07.2015

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

+ 1 Kg zur Vorwoche.
= 12,5 Kilo Gesamtzunahme.

Körperliche Gebrechen:

– Hitze! Hitze! Hitze! (Obwohl dieser Umstand wohl nicht der Schwangerschaft geschuldet ist….)
– Wassereinlagerungen (meine Riemchensandalen…😭… Von den Riemchen war irgendwie nichts mehr zu sehen)
-„Pieksen“ am Muttermund
– immer mal wieder seeehr schmerzhafte Kontraktionen. AUA. (Sind das Vorwehen? Senkwehen? Ich kenne mich mit der Wehenthematik ja gar nicht aus 😱)
– ständiger Harndrang (vor allem in den unpassensten Situationen, vorzugsweise ohne Toilette in der Nähe. Und natürlich Nachts.)
– fortgeschrittener Walwatschelgang
– Kurzatmigkeit wie ein 150-Kilo Koloss
– Steissbein
– Bei falscher Lagerung (😉) nach wie vor stechende Schmerzen im Zwerchfell und im Steiss

Gelüste:

Nicht vorhanden.
Haben wohl Hitzefrei.

Babyaktivitäten:

– Aquafit für Schwangere
– Geburtsvorbereitende Akkupunktur (dieses Mal „mit ohne“ Kreislauf trotz zusätzlicher Nadeln im jeweils kleinen Zeh, die ich schon im Vorfeld lauthals mit AUAAUAAUA kommentiert habe. Haben aber gar nicht wehgetan.)

Mamaaktivitäten:

Seit Ewigkeiten mal wieder mit einer Freundin essen gewesen.
Schön war es.
Und vermutlich wieder für seeehr lange Zeit das letzte Mal….

Kindsbewegungen:

Deutlich weniger, siehe auch ausserplanmässiger Klinikbesuch.

Papierkram:

“ Wenn unzustellbar, zurück !
Ihr Mutterschaftsgeld

Sehr geehrte Frau Düse,
wir haben die Bescheinigung Ihres Arztes über Ihren voraussichtlichen Entbindungstermin erhalten und für Sie den Beginn der Schutzfrist berechnet.

Sie erhalten von uns ab 06.06.2015 dem ein tägliches Mutterschaftsgeld in Höhe von 13,00 € .
Wir haben Ihnen heute für die Zeit vor der Entbindung einen Betrag von 546,00 € überwiesen.
Ihr Mutterschaftsgeld erhalten Sie für 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung (Mutterschutzfristen). Entbinden Sie früher als vorausberechnet, verlängert sich die Zeit nach der Entbindung entsprechend. Für Früh- oder Mehrlingsgeburten gelten verlängerte Schutzfristen.

[….]
Wir wünschen Ihnen für das bevorstehende freudige Ereignis alles Gute! Bei Fragen rufen Sie uns einfach an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Mit freundlichen Grüßen

Ihre Krankenkasse

Ich habe geweint vor Glück.
Ich habe das System geschlagen.

To-do’s bis zur Geburt:

– Kliniktasche zu Ende packen
– Still BH’s kaufen
– 1 Nachthemd kaufen
– PDA Formular vorausfüllen
– Tiffys Geschenke einpacken
– Für Tiffy einen Puppenkinderwagen kaufen
– Fotos von Tiffy sortieren und entwickeln
– Zum Friseur
– Tiffys Fotoalbum weitermachen
– Schnuller für das Babymädchen auskochen
….

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

Heublumenblüten
[…] Heublumen sind Blüten verschiedener Gräser, die auf Wiesen wachsen und nach dem Schnitt das Heu bilden. Heublumen werden seit Jahrtausenden wegen ihrer vielfachen Wirkung bei unterschiedlichsten Beschwerden als Heilpflanzen verwendet.
Sie sind bekannt für ihre durchblutungsfördernde, muskelentspannende Wirkung.[…]

Quelle: netmoms.de
Mit den Heublumenblüten werde ich ab jetzt regelmässig ein Dampfbad machen um den Beckenboden für die Geburt zu lockern.
Man gibt dazu Heublumen in einen Topf und übergiesst diese mit kochendem Wasser.
Nach einer kurzen Abkühlzeit stellt man den Topf in die Toilette und setzt sich für ca. 10 Minuten darüber.

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Babyfacts:

Größe: 35 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 49 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 3100g
In den vergangenen Wochen haben Gehirn und Schädel des Babymädchens nochmals einen Wachstumsschub durchlaufen.
Ihr Kopfdurchmesser beträgt jetzt etwa zehn Zentimeter – der Muttermund wird sich während der Eröffnungswehen ebenfalls auf diese Größe weiten. Organfunktionen und Reflexe sind vollständig ausgebildet. Die Lungen des Babymädchens sind das letzte Organ des Körpers, für das die Natur noch „Feinarbeiten“ vorgesehen hat.

In der 38. SSW beginnen sie, Kortison zu produzieren, das dafür sorgt, dass sich die Lungen bei ihrem ersten Atemzug problemlos entfalten können.
Nach der Geburt dauert es meist noch einige Stunden, bis sich der Atemrhythmus eingependelt hat.

Bei der wöchentlichen Untersuchung wird der Arzt in der 38. SSW vor allem darauf achten, ob die Plazenta ihre Versorgungsfunktion noch voll erfüllt und ob genügend Fruchtwasser vorhanden ist.
Bei Auffälligkeiten wird eine sehr engmaschige Beobachtung verordnet.
Möglicherweise wird die Geburt deshalb auch künstlich eingeleitet, um Komplikationen zu vermeiden.
(Quelle: windeln.de)

Zum Vergleich:

Unser Babymädchen ist so lang wie eine Lauchstange.

Bild: pixabay.com

Bauch:

Der Uterus endet jetzt etwa 16-18 cm über dem Bauchnabel und Du fühlst Dich wahrscheinlich wie ein Nilpferd, selbst wenn Dein Partner schwört, Du seist wie eine Gazelle.
(Walross trifft es eher.)

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37 + 5 ODER: 🍀 MiaAnin Verlosung Gewinner 🍀

37 + 5 ODER: 🍀 MiaAnin Verlosung Gewinner 🍀

Ihr Lieben,

endlich bin ich dazu gekommen, mit meiner kleinen Glücksfee die Gewinner der MiaAnin Verlosung zu ziehen.

Das war gar nicht so einfach, denn wir hatten sooo viele Einsendungen und haben fein säuberlich (unter der strengen Aufsicht der Glücksfee 😜) jede Einzelne in den Lostopf hüpfen lassen.

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Aber schlussendlich haben wir 3 wunderbare Gewinner ermittelt und hoffen, euch damit eine große Freude bereiten zu können.
Ihr 3 habt eine Mail von mir im Postfach.

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Unsere Gewinner heissen demnach:

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Alle anderen: Nicht traurig sein, es gibt bestimmt ganz bald wieder etwas zu gewinnen.
Ich habe mich sehr gefreut über die rege Teilnahme und die vielen lieben Emails von euch!

Ansonsten bleibt mir nur noch, euch noch einmal den Besuch in MiaAnins zauberhaftem Shop ans Herz zu legen und euch einen (hoffentlich nicht allzuheissen) Start ins Wochenende zu wünschen! ☀

36 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

36 + 6 : Schwangerschaftsupdate

SSW:

37 (36 + 6)

Schwangerschaftsmonat:

10.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

258 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

22 Tage

Nächste Vorsorge:

03.07.2015

Ausserplanmäßiger Hebammenbesuch am 26.06.:

Meine Hebamme, das Goldstück, hat mir nachdem mein Doc mich letzte Woche bezüglich wenigem Fruchtwasser und vorgereifter Plazenta so wuschig gemacht hat, angeboten nochmal ein CTG zu schreiben und ausserdem den B-Streptokokken Abstrich zu machen.
Ich konnte all meine Fragen loswerden und war nach dem Termin merklich beruhigter.
Das CTG war super, die kleine Maus sehr aktiv und ich bin wieder entspannter. 😊

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

– 0,5 Kg zur Vorwoche.
= 11,5 Kilo Gesamtzunahme.

Körperliche Gebrechen:

– Sodbrennen (die aber nur noch im unmittelbaren Zusammenhang mit „Überfressen“ auftreten)
– Steiss (aber auch das ist weniger geworden und tritt nur noch auf, wenn ich gerade auf dem Rücken liege. Also vermeide ich das tunlichst. Ist aber eh nicht angenehm.)
– stechende Schmerzen im Zwerchfell (nach wie vor in bestimmten Positionen, also vorwiegend Nachts. Ich glaube, das Babymädchen liegt dann mit ihrem ganzen -zarten- Gewicht auf dem Zwerchfell)
– Atemschwierigkeiten (Beim Spazierengehenschleichen, beim Treppe steigen, beim „aufs-Klo-gehen“, beim zu vielen Reden, beim Schlafen auf der „Nicht-Zwerchfell“-Seite….)
– unangenehmer andauernder Harndrang (Ich weiss, ich kann mich im Vergleich zu anderen noch glücklich schätzen, nur 1-2x pro Nacht rauszumüssen, aber…
hey… ich schlafe eh schon beschissen dank der anderen Wehwechens und Tiffys gestörtem Nachtschlaf. Da wirft mich jede extra Unterbrechung um Lichtjahre zurück!)
– ab und zu Ziehen im Bauch, leichtes Brennen an der Kaiserschnittnarbe

Gelüste:

Auf nichts Bestimmtes.
Ich merke, dass ich generell mehr Hunger habe.
Legt sich mein Körper schon Reserven für das Wochenbett an…?

Babyaktivitäten:

– Aquafit für Schwangere
– Geburtsvorbereitende Akkupunktur
Mein „erstes Mal“.
Leider hatte ich im Vorfeld keine Zeit zu frühstücken, so dass ich direkt nach Tiffys Kinderturnen um 10:30 Uhr nüchtern ankam.
Wie ich dann am eigenen Körper erfahren durfte, war das keine meiner besten Ideen, denn ich habe direkt extreme Kreislaufprobleme bekommen und war kurz davor, wegzuklappen.
Gott sei Dank hatte ich Tiffys Traubenschorle und ihr halbes abgelutschtes Brötchen in Griffweite, so dass ich wieder „auf die Beine“ gekommen bin.
Aber davon mal ganz abgesehen fand ich die Akkupunktur eher unangenehm als entspannend.
Es hat gedrückt, sich wie ein Muskelkater angefühlt und war insgesamt eher Bääääh!
Aber was solls, das soll ja wirklich was bringen unter der Geburt.
Dafür lasse ich das dann 1x pro Woche über mich ergehen.
Ist ja noch maximal 3x. 😉

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Kindsbewegungen:

Immer noch sehr häufig und „Alien-like“.
Ich muss sagen, dass das Babymädchen es mir so gut wie unmöglich macht, in Panik zu verfallen.
Sie meldet sich wirklich regelmäßig und lässt keinen Zweifel an ihrer körperlichen Unversehrtheit.
Das hätte ich mir in meiner 1. Schwangerschaft auch gewünscht, das hätte mir bestimmt etwas mehr Sicherheit gegeben.
Tiffy war ja eher von der Sorte „muxxmäuschenstill“ (Wovon ja heute leider nicht mehr viel geblieben ist… 🙈😂).

Einkäufe für das Babymädchen:

Die bestellten Namensarmbändchen und die Schwesternarmbändchen sind angekommen. Juhuu! 😊

Papierkram:

Ich finde es ja schon fast selber witzig, darüber zu schreiben.
Aber nur fast.
Letzte Woche bekam ich Post meiner Krankenkasse mit einem Formular namens „Leistungsantrag in Schwangerschaft und Mutterschaft“ mit der dringlichen Bitte, dieses ausgefüllt mit der Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin einzureichen.
Hahahahahahahahahahahahahahaha…. Der Wahsinn greift um sich, was haben wir gelacht.
Die Bescheinigung hatte ich ja vor gut 14 Tagen PER EINSCHREIBEN (nachdem ich sie ENDLICH bekommen hatte… Wer mag, kann den Beginn und den weiteren Verlauf des Dramas gerne hier und hier und hier noch einmal nachlesen) an meine Krankenkasse gesendet.
Kein Problem, denke ich so bei mir, und tippe die Sendungsverfolgungsnummer meines Einschreibens auf der Website ein.
Muhahaha…
Es wurde bisher exakt EINMAL bewegt… Von meiner Postfiliale ins zuständige 35 Kilometer entfernte Verteilerzentrum.
Für diesen Weg hat es bereits 4 Tage gebraucht und verharrt seitdem
wie ein sturer Esel im Verteilerzentrum xyz123.
Meeeeein Mutterschaftsgeeeeeheeeeeld!
Ich will doch einfach nur mein Geld. 😭😭😭😭
Diese shxhdhdhdhcshdjjs-Post!!!!!!!
(Vor lauter Wut habe ich dann direkt meine Mitgliedschaft in der verdi gekündigt, was bisher im Verlauf eine ähnlich schöne Geschichte zu werden scheint, aber dazu ein anderes Mal mehr)
Ich habe also vertrauensvoll die Nummer meiner Krankenkassenberaterin, von der ich das besagte Schreiben erhalten habe, gewählt.
Schon beim Hörer abnehmen wusste ich, dass dieser Anruf ein chancenloses Unterfangen wird.
a) war die Stimme viel zu basslastig um Frau MüllerMeyerSchulze* zu sein
b) konnte ich ihm bereits beim Vortragen seines Namens die Schuhe neu besohlen
c) Durch das Wackeln in seiner Stimme schlussfolgerte ich, dass es sich bei Herrn SchubertMaierBecker* bestimmt um einen Azubi handeln müsse.

Ich stellte mich erstmal höflich vor und warnte ihn vor, dass ich einige Fragen zum mir übersandten Schreiben hätte.
Schon nach der ersten Frage verabschiedete sich Herr SchubertMaierBecker* mit einem „einen kleinen Moment, ich schau grad nach für Sie!“ in die Warteschleife.
Aus der er nie wieder zurückkehrte.
Ich wurde einfach aus der Leitung geschmissen.
Aber ich gebe so schnell nicht auf und rief erneut an.
– Es ging keiner ran.
Einmal tief Luft geholt und erneut gewählt.
Nach 50 Mal klingeln landete ich in der Zentrale, die mich „mit der Leistungsabteilung“ verbinden wollte.
Ich kam noch in den 1,5-sekündigen Genuss der Wartemelodie, bevor auch dieses Gespräch aprupt durch das Besetztzeichen beendet wurde.
Overkill.
Die wollen mich anscheinend nicht.
Oder sie wollen mich einfach nur fertig machen.

Also flugs eine Email (in der Hoffnung auf bessere Zeiten) mit meinen Fragen an Frau MüllerMeyerSchulze* getippt und zurückgelehnt.
5 Minuten später hatte ich schon eine Antwort im Postfach-WOW!
Ich nehme ALLES zurück und verneige mich vor Frau MüllerMeyerSchulze* und ihrem Krankenkassenteam!
….
Die Email Antwort lautete:
„Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ich befinde mich bis einschliesslich 03.07. nicht im Hause.
Ihre Email wird NICHT weitergeleitet. In dringenden Fällen kontaktieren Sie bitte Frau Freundlich* unter ichhabdochnureinpaarscheissfragenzurbescheinigungundwilldochnurmeingeld@krankenkasse.de“
Ouuuuuuuuuuuuaaaaaaaargh.
Ich mutiere zum Tier, der Löwe in mir wird zum weissen Hai – ich hau alles kaputt hier.
Ich. hab. die. Schnauze. voll.!!!!
Kurz überlege ich, einfach auf das Mutterschaftsgeld zu verzichten und fortan glücklich, aber verarmt, ein friedliches formular- und postloses Leben zu leben.
Ich entschied mich für Variante B und setzte einen kurzen, prägnanten Hilferuf an Frau Freundlich per Email ab.
Ich erhielt sogar eine Antwort.
Und noch eine Antwort auf meine nachfolgende Email.
Und ich entschied mich spontan aus meiner guten Laune heraus, der guten Frau einen Vorschlag zu unterbreiten, wo wir doch gerade so ein nettes Pläuschen hielten.
Ich schicke ihr meinen (clevererweise vor dem Versenden angefertigten) Scan der Bescheinigung und einen Scan des Antrages vorab per Email.
Unterdessen werde ich mir die Bescheinigung von meiner Gyn Praxis ERNEUT ausstellen lassen (ich weiss, ich weiss, sehr weit aus dem Fenster gelehnt) und zusammen mit dem Formular als Paket mit Hermes erneut an die Krankenkasse verschicken.
Fand sie gut.
Und ich sah an diesem Tag das erste Mal einen Silberstreifen am Horizont.
Und dann geschah das Unglaubliche.
Mit nur 2 Tagen Verzögerung (weil meine Bekannte aus der Gyn-Praxis die Bescheinigung hat liegenlassen) hielt ich meine 7. „Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin“ in den Händen.
Jetzt bloss nichts drüberkippen/kein offenes Feuer/nicht rauchen!! (Das andere Formular hatte schon ein bisschen Hack aus der Nudelsauce oben in der Ecke)
Wie ein Neugeborenes trug Herr Düse das Hermes „Paket“ zum Paketshop und seitdem ist Ruhe.
Wir schliessen dieses Formular jeden Abend in unser Nachtgebet ein und hoffen inständig, dass es endich überstanden ist.
Amen.
*Name geändert

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Erledigungen für das Babymädchen:

Ich habe das Heimfahroutfit zusammengestellt, so dass Herr Düse nur noch einpacken muss, sobald wir aus dem Krankenhaus entlassen werden.
(Falls Tiffy nicht im Vorfeld alles 100000 Mal auseinandergerupft hat)

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To-do’s bis zur Geburt:

– Kliniktasche zu Ende packen (ist die eigentlich JEMALS zu Ende gepackt?!?)
– Still BH’s kaufen
– 1 Nachthemd kaufen
– PDA Formular vorausfüllen
– Tiffys Geschenke einpacken
– Für Tiffy einen Puppenkinderwagen kaufen
– Fotos von Tiffy sortieren und entwickeln
– Zum Friseur
– Tiffys Fotoalbum kleben
– Schnullerketten für das Babymädchen basteln
– Iphone Fotos auf den Laptop ziehen, um Speicherplatz zu schaffen

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

Himbeerblättertee
2 Tassen täglich wurden mir von meiner Hebamme zur Geburtsvorbereitung empfohlen.
Himbeerblättertee spricht man folgende Eigenschaften zu:

– fördert eine schnelle Geburt – lockert die Beckenmuskulatur und den Muttermund
– wirkt krampflösend
– entspannt die Gebärmutter
– kann Wehen auslösen
– ermöglicht eine kürzere, zweite Wehenphase
– erzeugt innerliche Ruhe und Gelassenheit
– ist reich an Vitaminen, vor allem Vitamin C, Kalzium und Eisen

Geschmacklich eher in die Kategorie „Geht so“ einzuordnen… Aber „wenns schee macht“ – bitte… Ich mach ja jeden Scheiss mit. 😉

Babyfacts:

Größe: 35 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 48 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 2800 g

8% Fett hat unser Babymädchen jetzt angesetzt und es sollen etwa 15% bis zur Geburt werden.
Sie trainiert ihre Lunge, indem sie Fruchtwasser ein- und ausatmet, als wäre es Luft.

Die Lanugo-Behaarung ist weitgehend ausgefallen und durch kleine Härchen ersetzt worden.
Vielen Kindern wächst in den letzten Wochen vor der Geburt ein dicker Haarschopf mit bis zu 2,5 Zentimeter langen Strähnen, deren Farbe sich von der Haarfarbe der Eltern sehr stark unterscheiden kann.
Im Lauf der nächsten Jahre wird sich der Farbton ihres Haares fast immer noch beträchtlich ändern.

Ihr Magen-Darm-Trakt produziert Mekonium, welches aus Fruchtwasser, abgestorbenen Zellen, Gallenfarbstoff und abgestoßenen Lanugo-Haaren besteht.
In den ersten zwei Tagen nach der Geburt wird sie das dunkel bis grünliche Mekonium (auch „Kindspech“ genannt) über den Darm ausstoßen.

Das Babymädchen ist jetzt fertig und könnte geboren werden, doch jeder Tag mehr im Bauch gibt ihr Zeit für weitere Verknüpfungen im Gehirn und für noch etwas mehr Körperfett.
Außerdem erhält sie jetzt wichtige Abwehrstoffe aus meinem Körper, die sie in den ersten Tagen nach der Geburt schützen sollen.
(Quelle: hallo-eltern.de)

Zum Vergleich:

Unser Babymädchen ist so lang wie eine Stange Mangold.

Bild: Pixabay.com

Bauch:

Zwischen 16 und 17 cm liegen nun zwischen Bauchnabel und dem oberen Ende des Uterus.
Die Gewichtszunahme könnte jetzt zwischen 12 kg und 16 kg liegen.

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