17 Monate Babymädchen


17 Monate Babymädchen

(16.12.2016-15.01.2017)

Deine Größe:

88cm

Dein Gewicht:

12,2 kg

Deine Klamotten:

86/92

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 5 für nachts / dm babylove Größe 5 für tagsüber

Special Events des Monats:

– Dein erstes konsumgesteuertes Weihnachten (dein 2. „in total“ 😉)

– Dein erster durchwachter Jahreswechsel

– Unseren Kurztrip in den Centerparcs

Yay-Moment des Monats:

Dein 18. Lebensmonat startet direkt mit Paukenschlag und Trompeten – Mama darf beim Gitnotruf anrufen.
Du hast nämlich eine Dolodobendan gelutscht.
Die Packung hatten wir dämlicherweise auf der Arbeitsplatte in der Küche liegen lassen  (ich sag nicht, wer es war! Ich sag nur: Ich hab ja genauso schuld, weil ich es nicht gesehen habe!) und du hast sie Dir in einem unbeobachteten Moment geschnappt, geöffnet und aus dem Blister gepult (!!!).
Ich habe es nach etwa einer halben abgelutschten Tablette gemerkt und Dir natürlich sofort aus dem Mund gepult – was mit wütendem Protestgebrüll Deinerseits kommentiert wurde.
Ey, die Dinger machen einen tauben Mund!!!! Merkst Du das denn gar nicht, mein Kind? 
Nach einem Blick in die Packungsanleitung und dem dort vermerktem Hinweis: […] „ist nicht für Kinder unter 6 Jahren vorgesehen“[…] […] „Atemnot, sowie eine vermehrte Methämoglobinbildung (Hemmung der Sauerstoffaufnahme im Blut), letzteres insbesondere bei Kindern“ […] entschied ich mich für einen Anruf bei unserem Kinderarzt, der mich wiederum an die Giftnotzentrale verwies.
Die Dame am anderen Ende der Leitung beruhigte mich, wir rechneten gemeinsam anhand des Gewichts vom Babymädchen aus, wie viel sie hätte lutschen müssen, dass wir ins Krankenhaus hätten fahren müssen und ich bekam den Hinweis, sie gut zu beobachten und viel zu trinken zu geben.
Mama war völlig fix und fertig.
Und Du?
Hast wie eine Elefant den „Wassertrog“ geext und dann so weitergemacht, als wäre nichts gewesen.
Puuuh.
Was für ein OÄGDSCHN-FUIM.

Dein Zimmer:

Deine Gardinen sind endlich gekommen, yipeee!
Endlich kommt Farbe in Dein Zimmer!
(Was jetzt an dieser Stelle nicht heissen soll, dass sie 9 Monate Lieferzeit hatten. Ganz im Gegenteil: Geliefert wurden sie innerhalb von 3 Werktagen. 😬 Nur bis man sich aus dem weiten Ozean der Gardinen mal das 100 Prozent passende Exemplar rausgeangelt hat… Junge, Junge, Junge… )

Aber dafür ist es jetzt die perfekte Symbiose von Tapete, Teppich und Gardine.

Frisur des Monats:

Palme aus Helm

Deine neuesten Wörter:

PIPI (gerne nachdem betreffender Akt vollzogen wurde. Ohne Windel. Auf dem Teppich.)
BABY (Alle kleinen Kinder sind BEEEEEBIIIISSS. Sobald ein BEEEEEBIII auf Deinem internen Radar auftaucht, werde ich darüber vehement und mit einer nicht zu verleugnenden Penetranz infomiert. )
EULE (Tiffys Stoffeulen sitzen seitdem nur noch in seltenen Ausnahmefällen an ihrem Platz auf dem Regal. Die Wutausbrüche Deiner Schwester über die regelmäßigen Kindnapping-Versuche ignorierst Du übrigens gekonnt.)
NEINNEINNEIN (mit erhobenem Finger)
POPO (auf denselbigen zeigend)
AA (Vollzug gemeldet. Over and out.)
AUA (gerne mit weibischer Kreischstimme 😂🙈)
BALL (Beim Kinderturnen gelernt. Gleich nach den Abseitsregeln 😉)

Aus diesem neugewonnenem Sprachschatz entstehen jetzt auch…

Unsere ersten verbalen Konversationen:

– Du stehst vor meinem Laptop, mit einem Finger auf dem Case, sagst geschäftig „Neinneinnein“ und lachst Dich dabei halbtot. Wird da etwa meine Autorität untergraben? 😬

– Meine unablässigen Warnungen haben gefruchtet! Um den Backofen machst Du einen grossen Bogen und zeigst nur aus sicherer Entfernung mit dem Hinweis: „Heissssss“ darauf.
Du sagst gerne „Heisssss“….
Gerne auch wenn dir kalt ist. 😂🙈
Wenn Mama Dich beispielsweise früh morgens mit kalten Händen wickelt, diese alte Rabenmutter, die.

– Unsere Treppe gehen wir immer gemeinsam Hand in Hand hinunter.
Du wartest dann schon immer brav auf mich und streckst mir Deine Hand entgegen, Du Vorzeigekind, Du.
Seit neuestem sagst Du dabei immer gefürchtig „AUA.“ Wenn ich Dich dann frage wo das AUA denn sei, antwortest Du (öfter mal was anderes 😉) „POPO.“
(Es trägt also Früchte, dass Du bei der letzten „Ich-bin-ein-Treppenhüpffrosch-deswegen-zeig-ich-Dir-mal-meine-einzigartige-Treppenhüpfnummer“ Aktion ausgerutscht und auf den Po gefallen bist.) Vorzeigekind.
Soso.

– Du (ganz aufgeregt):“A-A“!
Ich: „Wo ist das A-A?“
Du (zeigst unaufhaltsam auf Deinen Po): „POPO!“
Yeah, wir unterhalten uns.

Mama sein ist schon manchmal echt… öh… ja echt halt. 😉

Was Du Neues kannst:

– Du kannst jetzt Türen öffnen.
Yay.

– Küssen. Du küsst mit richtiger Passion und dem dazugehörigem „Mmmmmmmmaaaa“-Geräusch. Mama, Papa, Tiffy – wir sind nicht mehr sicher. 😉

Was Du liebst:

Tiffys Pucky Wutsch.
Der ja jetzt irgendwie auch Deiner ist, aber ja eigentlich Tiffy gehört, wie eigentlich alle „alten“ Sachen… Hachja… quelle Malheur..
Du liebst das pinkfarbene Ding auf 4 Rädern jedenfalls so sehr, dass unser Erdgeschoss kurzerhand zur Rennbahn umfunktioniert wurde.
Tiffy und Du fahren jetzt nämlich täglich Rennen.
Bobbycar vs. Puky Wutsch.
David vs. Goliath.
On your mark, get set… GO!

Marotten und Tics:

#indenGenen
#likemotherlikedaughter
#Essensferkeltheysaid

– Du liebst Eis.
Du isst Eis.
Nicht aber die Hörnchen.

Recht haste, schmecken ja auch gar nicht.

– Du liebst Käse.
Gerne ausgefallene Sorten wie 24 Monate gereifter Bergkäse.
Am liebsten pur.
Am liebsten am Stück
Hach, was freu ich mich eines Tages auf Käsefondue mit Dir. 😉

-Wenn du weinerlich meckerst, dann mit den Worten „MIMIMIIII“ (und Schippe!)…. DU MÄDCHEN! 😉 Das ist so unfassbar süß, dass wir dabei meist (heimlich natürlich) zusammenbrechen vor lachen.

Geschwistermoment des Monats:

-ohne Worte.

Ordnung muss sein:

– Du bestehst darauf, dass vor dem Essen deine Ärmel hochgekrempelt werden müssen und nach dem Essen unverzüglich wieder runter.
Daran führt kein Weg vorbei und wird mit einer zweifelsfreien Vehemenz mit den Worten („BADI“!) eingefordert.
„BADI“ heisst vermutlich sowas wie „Machst Du jetzt endlich mal hinne hier mit den Ärmeln???“ -Man weiss es nicht.

– Du legst sehr viel Wert auf ein komplettes Outfit.
Wo Tiffy mit wehenden Fahnen und 2 Entenfüssen im Dezember ohne Jacke das Haus verlässt, bekommst Du einen Anfall, wenn Dein Outfit bestehend aus Jacke, Schuhen, Schal, Mütze und Handschuhen (!) nicht komplett ist.
Neulich, bei 10 Grad Plus, war ich versucht, Deine Handschuhe zu Hause zu lassen.
Da war was los, ich sag es euch.
Da war was los…

Deine Gesundheit:

Wie auch schon im letzten Jahr, wirst Du genau vor Weihnachten krank.
Weil wir unsere Feiertage (wie auch schon im letzten Jahr) nicht wieder im Notdienst im Krankenhaus verbringen wollen und es Dir zunehmend schlechter geht, entscheiden wir uns für einen Termin beim Kinderarzt.
Dort traf ich auf jeden Einzelnen der 38.000 Einwohner unseres Ortes.
Jubeljubel, freufreu.
Als wir nach 2 Stunden Wartezeit (😐) endlich dran sind und der Doktor Dich abhorchen möchte, brüllst Du wie am Spieß.
Du kleines, süsses Mädchen in Deinem niedlichen, rosafarbenem Rehkitz Einteiler kannst brüllen, dass es einem durch Mark und Bein geht.
So sehr, dass die Ohren klingeln; brüllen bis (Achtung, da kommt er eingeflogen: Flach, aber in der Haupteinflugsschneise) der Arzt kommt.
Höhöhö.
Du schreist und schreist und schreist und als Du feststellst, dass es kein Entrinnen aus der Situation gibt, stellst Du Dich tot.
Von einer Sekunde auf die andere herrscht Ruhe, Du kneifst die Augen zusammen und drehst den Kopf zur Seite.
Ungläubiges Staunen.
Totstellen ist immer Deine Taktik.
Wenn nichts mehr hilft, hilft totstellen.
Pünktlich zum Holzspatel im Mund erstehst Du allerdings wieder auf und die Ruhe ist dahin.
Das Spiel beginnt von vorne.
Der Kinderarzt diagnostiziert einen Virusinfekt auf den Bronchien und ich verlasse die Praxis kurz darauf mit einem Rezept in der einen und dem völlig verstörtem Babymädchen an der anderen Hand.
Ich bin mittlerweile so Matsche in der Birne, dass ich erst am Auto bemerke, dass unser Bugaboo noch in der Praxis steht.

Wartezimmerselfie aus der Kinderarztpraxis 😉

Und Mama so?

Ich war beim Hautarzt zum alljährlichen Muttermalcheck.
Ich habe sehr viele Muttermale, weswegen die Untersuchung immer ein wenig dauert.
Auf die Erniedrigung, da im Behandlungszimmer so komplett nackelich zu stehen, folgt die Ernüchterung:
Meine 1,20m grosse Ärztin mustert mich von unten bis oben und sagt dann völlig emotionslos:
„Sie haben aber auch viele Dehnungsstreifen!“
Ich sage: (ernsthaft und völlig schockiert) „WATT???????“
Ich habe nämlich aus meinen Schwangerschaften 0,0000 Dehnungsstreifen. Ein paar (!) wenige (!) verblasste (!) Wachstumsstreifen (!!!) zieren meine Oberschenkel, aber das wars.
Die Hautärztin fährt unbeeirt fort mit ihren Floskeln der Grausamkeiten:
„Ja… 2 Schwangerschaften hinterlassen so ihre Spuren. Da ist nicht mehr alles so straff.“


Auffällige Muttermale: 0
Selbstwertgefühl: -1000

Weihnachten in Bildern

Weihnachten in Bildern

Hallo ihr Lieben!
Ich hoffe, ihr habt Weihnachten alle gut überstanden?

Ich möchte euch ein paar Bilder von unserem Weihnachstfest zeigen und verlinke gleich mal rüber zu „Geborgen wachsen“, wo ihr ganz viele tolle Weihnachtswochenenden bestaunen könnt. 😉

24.12.2016

Am Morgen führt der erste Weg direkt zum Adventskalender: Das letzte Türchen wird geöffnet.
Wir finden (neben Bergen an Schokolade, denn Herr Düse hat das Türchen befüllt) einen Zettel vom Weihnachtsmann.
Der Zettel schickt uns auf Schatzuche nach kleinen Geschenkenpäckchen.
An Heiligabend gibt es immer etwas Grösseres in den Adventskalender, damit schon gespielt werden kann und die Zeit bis zur Bescherung nicht so wahnsinnig lang ist.

Tiffy wird unter dem Weihnachtsbaum und in der Dusche fündig; das Babymädchen im TV Lowboard.

Es gibt ein Knet-Cupcake Set….

… und ein Elsa „Kreativset“ für Tiffy…

… beim Babymädchen zieht „Pippa das fröhliche Pferd“ ein.

Die Kinder sind ruhig. Yay.
Wir frühstücken gemütlich und kurz danach fällt das Babymädchen mit dem Hinterkopf auf die Kante des TV-Boards.

 

Es wird sofort dick und bläulich. Sie weint bitterlich. Shit.

Wir gehen nach oben und spielen alle ein wenig mit der Holzeisenbahn. (In Einstimmung auf das, was der Weihnachtsmann alles so bringt heute Abend 😉) 

Anschließend machen wir gemeinsam Mittagsschlaf, denn heute Abend sollen die Mädels ja fit sein. 😉

Wir fahren zu Oma mit dem Kofferraum voller Geschenke.

Nach dem Kaffeetrinken schicken wir die Kinder mit meinen Brüdern nach oben zum spielen, während wir die Geschenke herrichten.

Wir Erwachsenen wichteln dieses Jahr zum ersten Mal untereinander und ich finde es super.
So fällt die übliche riesige Konsumschlacht aus und jeder hat trotzdem etwas, über dass er sich freuen kann.
Ausserdem muss man sich etwas eingehender mit der zu beschenkenden Person auseinandersetzen.
Ich spekuliere darauf, dass das blaue Paket für mich ist. Es ist das Größte.
(Spoiler: Es war tatsächlich für mich, Yipeeeeee!)

Irgendwann klingelt es plötzlich an der Tür.
Danach klingelt ein Glöckchen.
„Der Weihnachtsmann ist da!“ quiekt Tiffy und rennt die Treppe hinunter, dass wir alle Mühe haben hinterherzukommen. 😉
Danach folgen nur noch Momentaufnahmen:

Der Weihnachtsmann verteilt die Geschenke und verabschiedet sich ganz schnell wieder.
Geschenke werden aufgerissen.
Opa kommt ins Wohnzimmer.
Meeeensch.. wo war denn Opa?
Opa, Du hast den Weihnachtsmann verpasst!

Ich sitze schnell in Bergen von Papier.
Das Babymädchen macht mir Angst, so routiniert und vehement wie sie sich ein Päckchen nach dem anderen vornimmt.

Das gab es für die Mädels:
(Wohlwissentlich vorab fotografiert 😂)

Tiffy:
– Brio Erweiterungsschienen
– Brio Feuerwehrset
– Feuerwehrmann Sam „Deluxe Jupiter“
– Bosch Handwerkerset
– CD „die 30 besten englischen Kinderlieder“

Alles typisch Mädchen halt. 😂

Babymädchen:
– Puppenwagen
– Playmobil 123 „Arche Noah“
– HABA Fädelspiel
– Tut-Tut Bergwerk

Herr Düse baut den Puppenbuggy zusammen. (Verkehrt, wie sich am heutigen Nachmittag herausstellen sollte…😬) 


Wir trinken Sekt mit Goldpartikeln, danach packen wir unsere Wichtelgeschenke aus.
Es lebe die Dekadenz. 😉

Mein Wichtelgeschenk. 😊💪
Das Große. 😊
Mein Bruder hat mich gezogen. 😉
Er arbeitet im Zentraleinkauf einer Firma für Dekoartikel und kommt deshalb immer an den heissesten Scheiss. 😉
Ich freue mich sehr 😊

Der Ordnung halber hier an dieser Stelle aufgeführt: Das Wichtelgeschenk für meine Schwiegermutter, die ich gezogen hatte. Sie musste krank das Bett hüten.
Mein Mann war so nett, ihr das Geschenk am Vortag vorbeizubringen. (Und ihr Geschenk mitzunehmen, ist klar. 😉)


Danach gehts ans Raclette…. vorne im Bild zu sehen: Pizzateig.
Kennt ihr das zum Raclette?
Schmeckt rattenscharf.
Ehrlich wahr.

Nach Überfressung deluxe fahren wir (erneut vollbeladen 😉) gegen 22 Uhr nach Hause.

25.12.2016

Wir frühstücken ausgiebig mit Brötchen und lauter Leckereien.
Ich liebe es, zu frühstücken und freue mich, dass ich es dank meiner grandiosen Abnahme richtig zelebrieren und geniessen kann.
Ich esse sogar Vollfett Frischkäse.
Oh mein Gott!
Wie lange habe ich keinen Vollfett Frischkäse mehr gegessen? 😱
Wisst ihr eigentlich WIE GEIL der schmeckt? 🤔

Der heutige Vormittag gehört nur uns als Familie.
Wir haben im Alltag ja schon nur wenig gemeinsame Zeit mit Papa, umso mehr freue ich mich darüber.
Wir fangen an, alle Geschenke aufzubauen.

Ich dachte bis dahin, dass Geschenke für 1-5-Jährige nicht allzu komplex aufzubauen sein müssten, aber Pustekuchen.

Geschafft!
I proudly present:
Das Tut-Tut Bergwerk.
Aufgebaut by me. 💪


Herr Düse hat wieder das Einfache.
Paar Schienen zusammenstecken und fertig.
Selbst dazu benötigt er eine Anleitung. Pfffff…..

Nachmittags kommt die 5-köpfige Weihnachtstruppe vom gestrigen Abend zu uns zum Kaffeetrinken.


Abends gehen wir Burger essen.
Ich trinke eine Homemade Lemonade…

…und esse einen Burger.

Zum Nachtisch teilen Herr Düse und ich uns einen Milchshake, der leider nicht der wahre Augenöffner unter den Milchmixgetränken ist. 😐
Ich zitiere den gestrigen Abend:

„Nach Überfressung deluxe fahren wir […] nach Hause.“ 😉

26.12.2016

Vormittags spiele ich mit den Mädchen, während Herr Düse unser neues Gartenhaus einräumt.
Nachmittags steht ein Besuch bei der Schwiegermutter an, die sich gesundheitlich auf dem Wege der Besserung befindet.

Ich packe ein paar meiner gebackenen Cakepops für sie ein.

Nochmal ein paar Teile aus meiner Weihnachtsdeko knipsen….

Selbstgebackene Tannenbäume 😉

Bei Oma gibt es dann (nach einer Flasche Sekt und ihrem schockierten Blick, als ich ihr gesagt habe, dass ich noch stille 😬) Abendessen:

Lendchentopf mit Kartoffelpüree und zum Nachtisch Herrencreme.
Kochen kann sie, die Schwiegermutter. 😉

Gegen 19:30 Uhr treten wir die 45-Minütige Heimreise an. – Überfressen deluxe. 😉


Ein symbolträchtiges Bild zum Abschluss des Weihnachtsfestes:

Irgendwie büsschen zerfetzt das Ganze. 😉

Bratapfel Cupcakes mit Spekulatiussahne

Bratapfel Cupcakes mit Spekulatiussahne

Einen habe ich noch für eure Weihnachtstafel. 😊
Einen allerallerletzten.
Einen noch und dann werfe ich die Schürze in die Ecke und mache erstmal Weihnachten. 😉

Heute gibt es Cupcaaaaakes (gab es schon lange nicht mehr hier, oder? 🤔) in der X-mas Sonderedition. 😊

Die kleinen Dinger sind „so gemacht“ und eine tolle Ergänzung für den weihnachtlichen Kaffeetisch.
Mit einem Haps sind sie im Mund… naja, fast. 😉

Für die Kurzentschlossenen unter euch:
Vielleicht sucht ihr ja noch etwas für den 1. oder 2. Weihnachtsfeiertag?
(Vorausgesetzt es ist noch Platz im Bauch  😉)

Ja… ich weiss… es ist schon spät… deswegen mache ich auch ganz ruckidi-zucki.

ÄTTENSCHN, jetzt kommt das wirklich allerallerletze Weihnachtsrezept für dieses Jahr -restez en linge s’il vous plait…


Zutaten:

Für den Teig:

– 2 Eier
– 100g Zucker
– 100ml Öl, neutrales (z.B. Sonnenblumenöl)
– 100ml Milch
– 150g Mehl
– 1 TL Backpulver
– 1/2 TL Natron
– 1 1/2 TL Spekulatiusgewürz
– 1 Apfel
– 1 EL Mandelsplitter
– 1 TL Zimt

Für die Spekulatiussahne:

– 10 Spekulatius (Spekulatien? Spekulatiäten? 🤔)
– 200g Mascarpone
– 100g Schlagsahne
– 1 EL Puderzucker

Zubereitung:

1) Den Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden.
Anschliessend mit Mandeln und Zimt vermischen.

2)  Backofen vorheizen. (Umluft: 160°, Ober-/Unterhitze 180°)

3)  Zucker mit den Eiern schaumig schlagen. Nach und nach Öl und Milch unterrühren.

4) In einer separaten Schüssel Mehl mit Backpulver, Natron und Spekulatiusgewürz verrühren. Anschliessend zusammen mit dem Apfel unter die Milchmischung rühren.

5) Den Teig in Muffinförmchen füllen und ca. 20 Minuten backen.
Anschliessend auskühlen lassen.

6) Mascarpone mit Puderzucker verrühren. Die Spekulatiuskekse sehr fein mahlen und anschliessend unter die Mascarpone rühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

7) Die Spekulatiussahne mithilfe einer Spritztülle auf die Cupcakes geben. Nach Wunsch verzieren.


Guten Appetit! ❤

Tannenbaum Servietten

Keine Angst, hier bei mir verwandelt es sich jetzt nicht nach und nach zum Do-it-yourself und Backblog, aber in der Vorweihnachtszeit gibt es so viele tolle Dinge zum Do-it-yourselfen und backen, die muss ich einfach mit euch teilen, so toll sind die. 😊

Heute gibt es nochmal etwas für den gedeckten Tisch.
Es sind… Tadaaaaa… Tannenbaumservietten. 🎄

Gefunden bei Pinterest, veredelt mit Zimt und Rocher und *zack* aus dem Netz direkt auf den Tisch damit.

Und… keine Angst.. man braucht keinen Origami-Faltkurs an der VHS Kleinoldenbüttel belegen, das Bäumchen faltet sich quasi wie von selbst 😉

Ihr benötigt:

– grüne Servietten
– Zimtstangen
– Rocherkugeln
– Dekoband
– 2 Hände (können ruhig auch linke sein. Hab ich für euch getestet. 😉)

Anleitung:

Ganz easy, oder? 😉

Anschliessend kommen Zimt, Rocher und Dekoband zum Einsatz und… voilà, fertig ist eure weihnachtliche Tischdeko.

Guten Appetit und happy Falting! 😉

Rocher Engel

In der Kürze liegt die Würze, desdawegen gibt es heute einen klitzekleinen Bastel-yourself Post für eure Weihnachts-/Adventstafel. (Mit so etwas profanem wie einem Tisch geben wir uns nicht mehr ab 😂)

Über den Rocher Engel bin ich bei Pinterest in millionenfacher Ausführung gestossen und fand ihn so süß, dass ich ihn zum Adventskaffee, zu dem ich die ganze Familie eingeladen hatte, als Platzkärtchen eingesetzt habe.


Ihr braucht pro Engel:

– 1 Cakepop/Lollistiel
– 1 Rocher
– Folie (ich hatte so ein Cakepop-Einpack-Set 😉)
– Geschenkband
– Heissklebepistole
– Kartonpapier
– Stift
– Schere

Die Flügelform malt ihr händisch auf den Karton (falls ihr in Massenproduktion geht, lohnt es sich an dieser Stelle vorab ggf. eine Schablone anzufertigen) und schneidet anschliessend entlang der Linien aus.

Anschliessend Stiel-auf-Karton-Rocher-auf-Stiel kleben.

Trocknen lassen.

Beschriften.

Tütschen drübbba.

Schleifsche drum.

Fertisch.

Engelsäuglein

Engelsäuglein

Ich habe einen Exfreund.
Meine erste grosse Liebe („die Einzig wahre!!“ höre ich mein 17-jähriges Ich noch schluchzen, „nienienie wieder werde ich so einen Mann kennenlernen!“).
5 Jahre On/Off Beziehung inklusive aller nur erdenklicher Dramen, filmreifer Trennungen, tränenreicher Versöhnungen und schlussendlich mit einem erwührdigem Finale endend:
Er hatte sich unsterblich in eine andere verliebt.

Mein Selbstwertgefühl:
… im Keller.
Mein emotionaler Zustand:… instabil wie ein Jenga Turm.
Meine Seele: Ein Wrack
Mein Gewicht: Super-duper-Model-mässig-ideal-idealer-gehts-nicht-Idealgewicht
Meine Hass gegen das Barbiepüppchen, gegen das ich eingetauscht wurde: Nicht messbar.
Meine Perspektive: Auf immer und ewig allein. Als einsame Kämpferin.
Hübsch, schlank, unnahbar. Nieniewieder Gefühle zulassend.

And then she’d say, “It’s okay
I got lost on the way
But I’m a supergirl
And supergirls don’t cry”
– („Supergirl“ von Reamonn)

To make a long story short:
Eines Tages, nach einer sehr langen und sehr beschissenen Zeit bin ich darüber hinweggekommen.
Gott sei Dank.
Sonst hätte ich heute nicht den wunderbarsten Ehemann der Welt und die allerbesten Töchter des ganzen Universums – nein, vermutlich hätten wir seither schon wieder mindestens 30 Mal getrennt und ich hätte gerade den 10-ten stationären Aufenthalt hinter mir, weil wir uns gegenseitig fix und fertig gemacht haben.
Manche Dinge sollen einfach nicht sein.

Wir habe übrigens bis heute noch Kontakt, was seine Barbiepuppenfreundin (und mit „Barbie“ sind hier keineswegs Barbies positive Attribute gemeint 😉), die mittlerweile seine Ehefrau und Mutter seiner 1,5 Kinder ist, aber nicht wissen darf.
Muhahahaha.
Und schon fühle ich mich wieder wie 15.

Warum ich euch das alles erzähle?
Nunja, in erster Linie einmal, um mich ein bisschen besser kennenzulernen.
Und natürlich, um an dieser Stelle ein phänomenales Plätzchenrezept loszuwerden. 😉
Besagter Exfreund hatte nämlich eine Tante.
Diese Tante backte (buk? bock? hat gebockt gehabt? 😂) die (jetzt wirklich ohne Übertreibung, ich schwör ✌) allerallerallerallerbesten Plätzchen der ganzen Welt.

So ein unglaublich zarter, mürber Teig, der im Munde sanft zerfiel… und die Marmelade dazu, die den ganzen Teig so perfekt abrundete… ich sage euch, diese Plätzchen waren all die Jahre mein persönliches Weihnachtshighlight (und die Entschädigung für so einige Eskapaden ihres Neffen)
Da ich meine Achtung vor mir selber irgendwo zwischen Trennung 1-10 eh schon verloren hatte, machte ich mich auch nicht davor nass, Jahr für Jahr nach unserer endgültigen Trennung auch noch Kekse von ihr zu „bestellen“. Leider bin ich dann ja irgendwann 600 Kilometer weit weggezogen und dann hatte es sich ausgekekst.
Verdammt.
Seither habe ich jedes Jahr zur Weihnachtszeit das Gefühl, dass mir etwas fehlt. (Und damit meine ich nicht meinen Exfreund)

Bis… jaaaa…, bis ich Mitte November diesen Jahres im Supermarkt meines Vertrauens über die XMas Sonderausgabe des „Lecker“ Magazines stolperte.
Auf Seite 12 fand ich sie.
Wie in jeder Ausgabe wunderschön fotografiert, lächelten sie mich an und winkten mir zu.“Och, die sehen aber hübsch aus! Die backe ich mal nach!“ dachte ich so bei mir.

Das ich jemals ein Rezept finden würde, dass dem von Tante M. auch nur annähernd nahe kommen würde… pah… daran hätte ich nicht mal im Traum gedacht.
Ich war mir ihres Zaubers und ihres unglaublichen Wertes also gar nicht bewusst, bis ich das erste Blech aus dem Ofen holte und mir verstohlen einen noch lauwarmen, klitzekleinen Probierkeks gönnte.

BÄÄÄÄM!
Das waren sie!
DIE KEKSE.


Ich habe sie seit Ende November nun schon 3x gebacken (Der Teig für die 4. Runde steht gerade im Kühlschrank 😉) und -hell yeah, sie sind der absolute Burner!

Und damit ihr auch noch was von dem Blödmann habt, der sich mein Exfreund schimpft, habe ich hier -voilà- das wahrscheinlich weltbeste Plätzchenrezept für euch:

Zutaten:

    • 260g Mehl
    • 90g Speisestärke
    • 125g Zucker
    • 1 Ei (M)
    • Salz
    • 225g kalte Butter
    • 175g rote Konfitüre (z.B. Erdbeere)
    • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1) Mehl, Speisestärke, Zucker, Ei, 1 Prise Salz und die in Würfel geschnittene Butter mit den Händen (!) rasch zu einem glatten Teig verkneten und anschliessend abgedeckt 1 Stunde kalt stellen.

2) 2-3 Backbleche mit Backpapier auslegen, Ofen auf 180° C  Umluft vorheizen.
Die Unterlage bemehlen und den Teig ca. 3mm dick (bzw. dünn 😜) ausrollen.

3) Dann nehmt ihr diese coolen „extra-für-Engelsäuglein-gemachte-Ausstecher“, also diese wo einmal ein Loch/Stern/Herz in der Mitte ist und einmal nicht und stecht aus.
Insgesamt von jeder Sorte etwa 25-30 Stück.
Den Teig zwischendurch immer wieder kurz verkneten. Falls er zu klebrig werden sollte, wieder einen Moment kühl stellen.

4) Den ganzen Sermong auf die Backbleche verteilen und nacheinander im vorgeheizten Ofen etwa 9 Minuten hellgold backen.

5) Die fertigen Kekse auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
Die Konfitüre auf dem Herd erwärmen (nicht kochen!) und die „Unterteile“ damit bestreichen.
Die Oberteile aufsetzen und fest werden lassen.

Mit Puderzucker bestäuben und genießen.

So ganz generelle Tipps von Keks zu Keks:

– Die Plätzchen am Besten in der Blechkeksdose aufbewahren. Diese mit Backpapier auslegen.
– Nur komplett abgekühlte Plätzchen hineingeben (sonst werden sie weich und matschig und wääääh..)
– Nur eine Sorte Kekse pro Dose aufbewahren
– Zum Stapeln Backpapier zwischen die einzelnen Kekslagen geben.
– An einem kühlen Ort aufbewahren.

Und es geht schon wieder los…

Und es geht schon wieder los…

Bis ich Mutter wurde, dachte ich ja immer, der Song „Last Christmas“ wäre die Ausgeburt der (Weihnachts-)hölle.

Nun, rückblickend auf über 3 Jahre Mama-Intensiv-Gesangscoaching kann ich heute mit Recht und Fug behaupten:

Kch-kch-kch.

Du hattest ja keine Ahnung.

3 Worte:
In.der.Weihnachtsbäckerei.

Es läuft wieder.
Seit gestern.
Vermutlich bis Ostern 2028.
Durchgehend.

Hilfe.