Milchmädchenkuchen mit Smarties 

Milchmädchenkuchen mit Smarties

Heute kommt der letzte Teil der Geburtstagsedition. 😊

Ich schließe die Tafel mit unserer Smartiesbombe, unter der sich ein luftiger Milchmädchenkuchen versteckt.

Bei Kindern bist Du mit Smarties ja irgendwie grundsätzlich auf der sicheren Seite.
Packst Du Smarties aus, bist du der Held vom Erdbeerfeld.
Die Kinder rasten aus und stürzen sich drauf wie der Besoffene auf den Hering.
Warum auch immer.
Ich persönlich stehe ja eher auf M&M’s, aber das ist wahrscheinlich so ein „kleine Leute/grosse Leute“-Ding.
Smarties haben vermutlich die besseren Farben.
Und Verpackungen.
Und sie sind irgendwie flacher.
Ja, genau.
Daran wird es wohl liegen.

Smarties hat derzeit eine limitierte Prinzessinnen-/ und Ritteredition; wir mussten also nicht 3 Jahre lang ausschließlich Smarties essen, um unseren Kuchen mit genügend rosa und blauen Smarties bestücken zu können. 😬

Viel Spass beim Backen und Verzieren! 🙂

Zutaten:

– 150g Mehl
– 3/4 TL Backpulver
– 1/2 TL Salz
– 230g Butter, Zimmertemperatur
– 90g Zucker
– 3 Eier (L)
– 180ml gesüsste Kondensmilch  (z.B. „Milchmädchen“)
– 2 TL Vanille Extrakt
– Smarties
– Kuvertüre (hier: „Prinzessin Lilifee“ Glasur in pink)
– etwas Butter für die Form

Zubereitung:

1) Den Backofen auf 160°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
2) Eine Kranzform (28cm) mit Butter fetten und beiseite stellen.
3) Das Mehl mit Backpulver und Salz sieben.
4) Die Butter mit dem Zucker in etwa 2 Minuten auf höchster Stufe schaumig schlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Anschließend Milchmädchen und Vanille Extrakt zugeben und alles gut verrühren.
5) Die Mehlmischung langsam hinzugeben und bei niedriger Geschichwindigkeit unterrühren. Den an den Schüsselwänden haftenden Teig ggf. abkratzen und ebenfalls unterrühren.
6) Den Teig in die vorbereitete Form geben und für 60-65 Minuten backen. Der Kuchen sollte dann goldbraun sein und beim Zahnstochertest keine Teigreste mehr aufweisen.
7) Etwa 10 Minuten auskühlen lassen, dann umgedreht auf ein Kuchengitter geben und komplett auskühlen lassen.
8) Die Glasur nach Packungsanleitung verflüssigen und anschließend immer stückchenweise auf den Kuchen auftragen. Die Smarties kranzförmig auflegen, dann das nächste Stück Glasur auftragen usw.
9) Trocknen lassen (am Besten kurz in den Kühlschrank geben, dann härtet die Glasur schneller aus 😊)


Guten Appetit! ❤

Schokoladenautos

Schokoladenautos

… Jetzt haut sie es aber raus, die Düse.
Zack, Boom, Päng… Ein Blogpost nach dem anderen…
Gummibärchen links, Schokolade rechts… En garde!

Heute gibt es die Schokoladenauto-Edition und während ich so daran denke, könnte ich mir direkt eins, zwei, viele mopsen und futtern.
(Merkt man, dass ich auf Diät bin?? 😂)

Nun aber schnell aufgeschrieben, bevor ich mein Smartphone vollsabbere und gar nichts mehr sehen kann hier.

Ihr benötigt pro Auto:

– 1 Mini Schokoriegel

– 5 Smarties  (normale Grösse, nicht die Minis)

– 1 Koala

– Schokokuvertüre

Anleitung:

1) Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.

2) Minischokoriegel auf einer Längsseite punktuell mit Kuvertüre bestreichen, Smarties andrücken und auf der Längsseite ab in den Kühlschrank zum aushärten. (So geht es wesentlich schneller und unschmieriger 😉)

3) Nach 5-10 Minuten die andere Längsseite mit Kuvertüre und Smarties verzieren und ebenfalls mit der „besmartieten“ Seite nach oben gekippt ein paar Minuten in den Kühlschrank zum Aushärten geben.

4) Mit einem scharfen Messer einen kleinen Schnitt ins hintere Drittel des Riegels machen und diesen mit Kuvertüre beträufeln. Den Koalabär „hinein“setzen.

5) Zu guter Letzt vor den Koala mit Hilfe der Kuvertüre noch einen letzten Smartie als „Lenkrad“ setzen und ein letztes Mal in den Kühlschrank geben.

6) … Fertig ist unser Schokoladenrennauto! 👏

(Die übrigens fast genauso schnell weg waren wie die Gummibärenmännchen 😬 Kuchen? Wer braucht schon Kuchen auf dem Kindergeburtstag? 😉)

Lasst es euch schmecken und viel Spass beim Feiern 😊


Rezept nach meinen Vorlieben abgewandelt von Chefkoch.de

​49 Wochen Babymädchen 

49 Wochen Babymädchen

(16.06.-22.06.2016)wenn das in dieser Geschwindigkeit weitergeht, überrunde ich mich bald selbst 😉

It’s 4 o’clock in the morning
And it’s starting to get light
Well I’m right where I wanna be
Losing track of time…

Lazard- 4 o’clock in the morning 

Erste Male:

Diese Woche hatte es in sich.
Du bist zum ersten Mal geflogen.

Du hast zum ersten Mal das Meer gesehen.
Du bist zum ersten Mal im Meer geschwommen.
Du hast zum ersten Mal einen anderen Kontinent bereist.

Du hattest Deinen ersten Jetlag.
Du hast Dein erstes Squirrel gesehen.

Sinnbild: Squirrel in Cracker-Tüte

Du hast zum ersten Mal Englisch gehört.
Du hast zum ersten Mal unter diesen furchtbar dünnen Karibik-Bettdecken geschlafen.
Du hast zum ersten Mal am Strand geschlafen.

Unser Florida Urlaub hat begonnen.
Die Anreise war eine glatte 11 auf einer Skala von 1-10.
Nach einer seeeeeehr kurzen, seeeehr gestörten Nacht im Holiday Inn am Flughafen klingelten am Morgen 37 Wecker parallel um 06:15 Uhr.
Geduscht, Kinder noch im Halbschlaf angezogen, schnell die restlichen Sachen der Nacht in unser Auto verfrachtet, ein bisschen Early gebirdet und dann ab ins Taxi zum Flughafen.
Gott sei Dank nur mit unserem schmalen Handgepäck (1 Trunki Koffer, 1 Rucksack, 1 Victoria’s Secret Reisetasche, 1 Buggy und einem Maxi Cosi); den Koffern hatten wir uns ja schon am Vorabend entledigt.
Nach Security (nur der Buggy hat angeschlagen, Hurrraaa!), Passkontrolle und Dutyfree Shopping (früher: 2 Stangen Zigaretten, Sekt, Pafüm// heute: 1 Zeitschrift) wurdest du maulig.
Gestillt.
Eingeschlafen.
In den Maxi Cosi gelegt.
Pünktlich zum Boarding wieder wachgeworden.
Hinter uns in der Schlange ein Truppe junger Mädchen und Jungs die mit Blick auf unser Gepäck feststellen: „Ey, wieso haben wir denn überhaupt Gepäck abgegeben???“
Kriegt ihr erstmal Kinder.
.
.
.
.
.
.
Bitches.
…Und ausserdem geht der Buggy ja schliesslich noch nach unten. *fiktivenponyindieluftpust*

Im Flugzeug selber gab es erstmal eine grosse Wiedersehensparty, denn eine meiner Kolleginnen, die ich seit der Schwangerschaft mit Tiffy nicht mehr gesehen habe, war auf dem Flug und beschenkte Tiffy erstmal reichlich mit Bonbons.

8 Stunden „Trotro“ guckend und 1:45 Stunde schlafend (Tiffy), 2 Stunden schlafend (Babymädchen), 1 Spielfilm guckend (Herr Düse) und 3 Folgen „Modern Family“ guckend (Ich) betraten wir 9:47 Stunden später amerikanischen Boden.
Beide Kinder in der Trage, Handgepäck links und rechts unter die Achseln geklemmt.
Die neue automatische Einreise ignorierten wir aufgrund der Tatsache, dass das Babymädchen ja noch nie in die USA eingereist war.
Watt der Bauer nicht kennt, frisst er nicht… 😉
Wir mogelten uns einfach so lange weiter durch und stellten uns doof, bis wir wieder vor einem altbekannten Immigration-Officer standen.
*Blitz* 4 Fotos später und „Press Index Finger/middle Finger/thumb here“ 300 Fingerabdrücke später hatten wir unsere vier Stempel in den Pässen.

Die Custom Declaration hat der Immigration Officer auch direkt einbehalten – das war auch neu.
Guck an, kaum ist man mal 1 Jahr nicht da, ist alles anders.
Irgendwann hatten wir sowohl Koffer als auch Mietwagen inklusive Kindersitz in Beschlag (nur kurz unterbrochen von einem kleinen Kötzerchen von Tiffy im Rental Car Center) und fuhren mit den mittlerweile seeeeeehr müden Kinder auf die I95 Richtung Norden.

In Fort Lauderdale angekommen, trafen wir auf alte Bekannte:
Eine deutsche Familie, die mit ihrem 5-jährigen Sohn ebenfalls in der Apartmentanlage urlaubte.
Murphy legt fest, das wir jedes Jahr, egal wann wir fahren, bei Regen ankommen.
„Typisches Miami Wetter“, sagte mal ein Kapitän.
Während wir unsere Koffer in unsere Wohnung verräumten und einen kurzen Plausch mit unserer Vermieterin abhielten, tanzte Tiffy draußen mit ihrem neugewonnenen Urlaubskumpel im Regen und badete in den monströsen Pfützen.
„Guck mal Mama, hier ist ein ganz grosses Wasser!“
Wir lachten.
Wussten wir doch, was hinter dem Hotel auf der anderen Strassenseite für ein grosses Wasser wartete.
Dann fuhr auch „schon“ meine Familie vor, die es vorgezogen hatten, mit einer anderen Airline anzureisen.
Ihr Flieger landete 20 Minuten nach unserem in Miami – sie trafen 1,5 Stunden nach uns in Fort Lauderdale ein.
Finde den Fehler.

Wir fuhren noch schnell in kompletter Mannschaftsstärke zu Publix, um für 150$ die nötigsten Kleinigkeiten zu Essen für den nächsten Tag zu besorgen (die Stimmung eskalierte etwas, da wir uns zeittechnisch mittlerweile Mitternacht näherten) und fielen anschliessend wie Felsbrocken ins Bett.

Schmalspur Erstbefüllung: Fürs Frühstück reichts. Und natürlich Bier.

Um 4 Uhr morgens fingen wir dann an, unsere Strandtasche zu packen, Schwimmflügel aufzublasen, zu spielen und ein erstes Frühstück einzunehmen.

Yipee.

Zum Sonnenaufgang spazierten wir über die Strasse zum Strand, wo wir direkt auf meinen Bruder trafen.
Die Mädels waren völlig aus dem Häuschen.
Ich war unendlich glücklich.
Und sehr, sehr müde.

Die gesamte erste Urlaubswoche kämpften wir mit den Folgen des Jetlags und konnten irgendwie noch so gar keinen richtigen Rhythmus finden…
Das Babymädchen war oft motzig, schlief am Strand ein und die Nächte waren unterirdisch. (Spoileralarm: Sie blieben unterirdisch. Durchgehend.)

Trotzdem schafften wir es in der ersten Woche zum Burgeressen zu Denny’s, zum Shoppen zu Marshalls und den Souvenirbuden um die Ecke und 2x täglich an den Strand.

Grausame „Souvenirs“… WER BITTE kauft so etwas??!?

Build your own Burger: Cheddar Bun, Beef Patty, Lettuce, Tomato, sauteed Mushrooms, Onions, Swiss Cheese. Served with Fries. Ein Gedicht. ❤

 

Denny’s Strawberry Milkshake to go. Ebenfalls ein Gedicht. ❤❤

 

Eine kleine Exkursion ins Tierreich: Es ist Schildkröten-Schlüpfzeit. Die Nester werden abgesperrt, damit niemand darauf tritt. Die Strassenbeleuchtung wird von März-Oktober Nachts auf ein Minimum reduziert, da die frisch geschlüpften Schildkröten Richtung Mond (also ins Helle) ins Wasser krabbeln und nicht irrtümlicherweise den Mond mit Strassenlaternen verwechseln.

Wie wunderbar ist eigentlich Urlaub???

Was Du Neues kannst:

An Möbeln laufen.
Mein kleines, grosses Mädchen. ❤

Erkenntnis der Woche:

Ich bin jetzt offiziell „Fußgänger.“
Das Schaukeln des Flugzeugs hat mich 24 Stunden verfolgt und mich wie ein betrunkener Seebär fühlen lassen.
Das Gefühl kannte ich vorher gar nicht.
Ein klitzekleines bisschen Sehnsucht habe ich doch…irgendwie.

Kindergartenkind. 

Kindergartenkind.

 

Liebe Tiffy,
morgen ist Dein erster Tag im Kindergarten.
Morgen bist Du 2 Jahre, 10 Monate und 23 Tage alt.

Für uns war es der richtige Weg, dass wir fast 3 Jahre zusammen waren.
Nur wir.
Die Zeit ist nun vorbei.
Ich habe sie unendlich genossen.

Und ich bin traurig.
Traurig darüber, Dich nun „frei zu geben“; Dich in andere Hände geben zu müssen.

Hände, die nicht jahrelang auf dich gewartet haben.
Hände, die sich nicht hunderte von Spritzen in den Bauch jagen mussten.
Hände, die sich bei Deinem ersten Schrei nicht die Tränen des Glückes aus den Augen gewischt haben.
Hände, die Dich nicht zum ersten Mal ehrfürchtig gestreichelt haben.
Zum ersten Mal und viele, viele weitere Male.
Hände, die dich nicht getragen haben.
Meter um Meter um Meter.
Hände, die die Deinen nicht gehalten haben, als Du Deine ersten Schritte gemacht hast.
Als Du Deine Impfungen bekommen hast.
Als Du krank warst.
Hände, Die Dich Nachts nicht an Dich kuscheln und Dich wieder zudecken, weil du Dich freigeturnt hast.

Fremde Hände.

Mein kleines grosses Mädchen, heute denke ich oft daran, wie es war, als man Dich mir auf die Brust gelegt hat, nach Deiner Geburt.
Ich war der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt.
Ich habe Dich angeschaut, Du warst so winzig mit Deinen 2640 Gramm.
Immer und immer wieder.
Nie habe ich etwas wertvolleres in meinen Armen gehalten.

Für mich war es seit diesem Tag unvorstellbar, auch nur eine Sekunde in Deinem Leben zu verpassen.
Die Verantwortung für Dich jemand anderem zu übertragen.
Nicht auf Dich aufzupassen.

Nun ist er gekommen, dieser Tag.
Ich werde Stunden Deines Lebens verpassen.
Ich werde Dich in -hoffentlich- fürsorgliche Hände geben.

Meine grosse Maus, ich bemühe mich sehr, Dir nicht zu zeigen, wie traurig ich bin, dass sich ab morgen alles verändert.

Wir haben zusammen eingekauft, alle Sachen mit Deinem Namen beschriftet, eine kleine Schultüte ausgesucht (und Mama hat sie befüllt 😊) und fahren 1 Mal täglich am Kindergarten vorbei und spielen das „Wer geht hier bald hiiiiiin? High-Five Ratespiel“.
Ich möchte nicht, dass Du Angst hast oder den Kindergarten mit „traurig sein“ assoziierst.

Trotzdem hast Du mich heute angesehen und mich gefragt: „Mama, warum bist Du so traurig?“
Ich habe gelächelt und gesagt: „Mein Mäuschen, ich bin nicht traurig.“
Du hast geantwortet: „Aber Du hast ganz traurige Augen, Mama!“
Mein kluges, grosses Mädchen.
Geweint habe ich dann heimlich im Bad.

Heute Abend war mir so schlecht, dass ich mich beinahe übergeben hätte.
So aufgewühlt war ich.
Liebe Tiffy, ich liebe Dich so sehr, dass es wehtut, Dich loszulassen.

Morgen gehen wir einen grossen und wichtigen Schritt, mein Mädchen.
Einen grossen Schritt in Richtung Selbstständigkeit.
Ich hoffe, dass ich Dir in den vergangenen 2 Jahren, 10 Monaten und 23 Tagen viele Dinge mitgeben konnte, die Dir morgen und fortan jeden Tag nützlich sind.
Das Du Dich immer auf mich verlassen kannst, zum Beispiel.
Das Du alles schaffen kannst und dass ich immer hinter Dir stehe.
Und dass Du niemals alleine bist.
Das ich immer wiederkomme.

Niemals werde ich vergessen, wie nah wir uns nach Deiner Geburt waren.
Ich hoffe, wir werden uns für immer so nah sein wie an Diesem Tag – auch wenn wir manchmal voneinander weggehen.

Ich liebe Dich.

Deine Mama

WMDEDGT 03/2016

WMDEDGT 03/2016

Kinners, es ist unfassbar, aber es ist tatsächlich schon wieder der 5. und somit Zeit für Frau Brüllen und ihre Tagebuchbloggen Aktion

“Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?”

Alle gesammelten Beiträge findet ihr hier.

Unser Morgen beginnt um 07:45 Uhr mit Weckerklingeln.
(Ja, wir sind bemitleidenswerte Menschen, die sich mit 2 kleinen Kindern einen Wecker stellen müssen 😢)
Die Nacht war scheisse gesäumt von vielen Unterbrechungen, ich hatte noch nicht mal genügend Platz, um mich gerade auf den Rücken zu legen – ich bin müde.

Nach dem Duschen und gemeinsamen Frühstück kommt ein Maler vorbei, um uns ein Angebot für die Spachtel- und Malerarbeiten vorbeizubringen.
15.000€.
Pfuuuuuuuuuu.
Eigentlich waren 22.000€ für Malerarbeiten, Innentüren und Bodenbeläge geplant.
Da brauche ich nicht mal den Taschenrechner zu zücken um zu erkennen:
Das wird nur was, wenn uns jemand die Fliesen schenkt und ich meinen Minirock aus der hintersten Schrankecke hervorhole.
Ich setze mich mal kurz.
Für den Minirock bin ich echt noch nicht wieder gut genug in Form.
(Tun wir an dieser Stelle mal so, als wäre ich jemals gut in Form dafür gewesen 😉)
Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an unseren freundlichen Hausverkäufer für diese ausgesprochen faire und realistische Kalkulation.
Nicht.
Wir stellen fest, dass wir etwas naiv an die ganze Kostenklamotte rangegangen sind.
Gott sei Dank haben wir noch ein paar Reserven, wobei ich die lieber in den USA beim fröhlichen Klamottenshoppen auf den Kopf gehauen hätte anstatt für Vlies- statt Raufasertapeten.

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Anschließend machen wir weiter mit Mission „Unser Dorf soll schöner werden!“ – Montag ist Besichtigungstermin für unsere Wohnung und wir haben alle Hände voll zu tun.
Leider müssen bei so einer Wohnungsbesichtigung ja alle Räume gesellschaftsfähig sein und nicht nur ausgewählte.
Will heissen, alle Zimmer in denen sich die „ich-weiss-gerade-nicht-wohin-damit“ Sachen stapeln, müssen jetzt „du-musst-jetzt-aber-wissen-wohin-damit“-tet werden.
Schöner Mist, dafür wird das ganze Wochenende draufgehen.

Irgendwann schläft das Babymädchen halb bei Papa auf dem Arm ein – also schnell nochmal gestillt und anschließend in die Wiege zum Schlafen gelegt.
Tiffy fleht mich kurze Zeit später regelrecht an: „Tiffy will schlafen!!“
– Hö???
Sie bekommt ein schnelles Mittagessen und geht dann ab ins Bett.
Sie schläft noch vor 13 Uhr.
Ich bin verwirrt.
Was ist los mit dem Kind?
Macht sie das extra wegen dem Tagebuchbloggen? 😂

Dafür wacht das Babymädchen zügig wieder auf.
Sie bekommt ihren Mittagsbrei und verschlingt anschliessend noch fast ein ganzes Obstgläschen.
Ich fange an, aufzuräumen.
Erwähnte ich schon meine unbändige Lust??

Wir wecken Tiffy.
Herr Düse und sie haben heute allsamstägliches Kleinkinderschwimmen.
Unser Hausverkäufer ruft nochmal an und berichtet mir, dass er jetzt ein Angebot für die Malerarbeiten vorliegen hätte.
17500€ für RAUFASERTAPETEN.
Ich sage ihm, dass ich zwischenzeitlich selbst 3 Angebote eingeholt hätte, die weitaus günstiger wären und dass er sich mal gehackt legen könne.
Die Preise für Fliesen und Türen, die er ja angeblich vor 1,5 Wochen bei Hanse angefragt hat, hat er aber leider immer noch nicht.
Ist klar.
Montag kommen sie aber.
Garantiert.
Bestimmt.

Ich bin echt enttäuscht von dem Heini.
Der hat uns über den Tisch gezogen und das hat leider einen schalen Beigeschmack bei dem ganzen Bau, denn ansonsten läuft alles tiptop mit Hanse.
Das Feedback werden wir aber auch so an die Zentrale geben.

Ich backe noch schnell einen Kuchen, telefoniere mit meiner Mama und räume derweil weiter auf.
Das Babymädchen liegt auf ihrer Krabbeldecke und spielt freudig mit einer Colaflasche.

Herr Düse und Tiffy kommen zurück und berichten mir Stolz vom „Beckenspringen- und Tauch Diplom“, dass es -ihr erratet es nie- für „ins Becken springen“ und „tauchen“ gab.
Das müssen wir wohl einrahmen.

Tiffy isst 4 Stücke Kuchen.
Wenn sie mal so Mittag essen würde…!

Herr Düse ist stinkig wegen des immer noch nicht vorliegenden Angebotes und dem halbherzigem Malerangebot unseres Verkäufers.
Wir beschließen, dass wir uns selber nochmal Angebote für Fliesen und Türen einholen werden, da das Angebot (wenn es denn jemals kommt) vermutlich utopisch hoch ausfallen wird.
Genau das wollten wir zwar nicht, (uns um jedes Gewerk einzeln kümmern) aber um die Minirock-Nummer zu umgehen, wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben.
Er ruft nochmal bei dem Verkäufer an, um den Fliesenhersteller zu erfragen.
Überraschung – weiss er gar nicht.
Erfrägt er gleich Montag mit.
Aha.
Das ursprüngliche Angebot (22.000€ für alles) hat er also gemacht, ohne zu wissen, welche Fliese es überhaupt ist??
Ich hasse ihn.

Zwischendurch ruft -um die Stimmung noch etwas zu heben- mein Schwiegervater an, der heute aus dem Kubaurlaub zurückgekommen ist und lädt sich für nächstes Wochenende zum Hausgucken ein.

Wir ändern unsere Taktik beim Aufräumen und schmeissen einfach alles in Umzugskartons, die wir im Schlafzimmer stapeln.
Muss ja schließlich authentisch wirken hier 😉

Tiffy dreht völlig am Kabel und schmeißt alles, was sie in die Finger bekommt, wie eine Furie durch die Gegend und versucht auf Teufel komm raus Aufmerksamkeit zu bekommen.
Eine ganz beschissene Phase gerade.
Bitte mach, dass es bald vorbei ist.
Herr Düse ist schon nach 10 Minuten nervlich am Ende; darüber kann ich nur müde lächeln.

Ich versuche das Babymädchen nochmal für ein kurzes Nickerchen hinzulegen, was aber wegen des vorherrschenden Lärmpegels durch Herrn Düse und Tiffy nicht möglich ist.

Wir beschließen, es für heute gut sein zu lassen und uns dem Abendessen zu widmen.
Wir machen eine schnelle „Bubble up Pizza“ und das Babymädchen futtert eine Schale HIPP Gute Nacht Brei und ein halbes Glas Williams Christ Birne.
Anschließend wird noch etwas gespielt und danach geht es ab ins Bett.

Herr Düse und ich haben gegen 21:15 Uhr endlich unseren wohlverdienten Feierabend. 😊

Unser Hausaufbau

Unser Hausaufbau

Voilà, da kommen sie (wie bereits angekündigt 😉) – Bildchen von unserer Hausstellung.
Eigentlich wollte ich Herrn Düse ja dazu bewegen, hier ein bisschen Hausbau-Gastautoren-Blogging zu betreiben, aber er ist einfach ein fauler Hund.
Hast Du gehört??? FAULER HUND!!

Innerhalb von 2 Tagen (!) wurde aus einer Bodenplatte eine fertiges Haus.
Wir hatten schon ein bisschen Gänsehaut und waren eigentlich permanent vor Ort, um ja nichts zu verpassen. 😊
Um 10 Uhr morgens standen schon die ersten beiden Außenwände – Abends war dann das OG komplett fertig.
An Tag 2 wurde die Decke zum Dachgeschoss sowie der Dachstuhl gezimmert und eine Folie über das Dach gespannt.
Die Männer von Hanse Haus haben unfassbare Arbeit geleistet… Ich ziehe meinen Hut!

Und tja… Wir sind jetzt also wirklich und wahrhaftig Hausbesitzer.
Mein wohl meistgesagter Satz in den beiden Tagen:
„Und dafür sind wir jetzt unser Leben lang verschuldet, Schatz!“

– Aber es fühlt sich verdammt gut an. 😊

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Die erste Außenwand wird gestellt.

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Sitzt perfekt. 😊

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Auf der Hauptverkehrsstrasse treffen wir auf den 3. LKW der Kolonne.
(Die LKW’s kommen in Etappen nach und nach damit nicht alle im Baugebiet stehen müssen)
Der Fahrer hatte einen kilometerlangen Stau verursacht, weil er einfach mitten auf der Straße den Warnblinker reingehauen und Straßenkarten studiert hat.
Wir haben ihn dann zur Baustelle gelotst.

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Die Innenwände im EG werden gesetzt.

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Truck 1 ist abgeladen und macht sich auf den Rückweg nach Oberleichtersbach.

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Der nächste LKW rollt an…

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Derweil ist innen schon behagliche Wohlfühlatmospähre ausgebrochen.
Der Wahnsinn – eben noch war hier nur eine Bodenplatte und nun stehen wir schon mitten in unserem Wohnzimmer, das wir vorher nur aus unseren Grundrissen kannten! 😊

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Einladend, oder?

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Wenn ich mal groß bin, werde ich das Büro. 😉

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Blick von innen in Richtung Haustür

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Alles wird fix und fertig angeliefert. Hier die Fräsung für die Steckdosen.

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LKW Nummer 3 hat alles für die OG Decke sowie das Dach dabei.

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Die OG Decke wird hineingehoben.

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Unsere Haustür -noch verklebt-. 😊

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Das sind mal Nägel!

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Die Dachziegel stehen auch schon parat.

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Und der Spitzboden, überzogen mit der Dachplane.

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Unsere Treppe nach unten.
(Auch noch sicher verpackt)

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Blick in unser Schlafzimmer und dem Babymädchen Zimmer.

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Blick in Tiffys Zimmer/Badezimmer.

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Blick in das „vorerst Spielzimmer“. 😉

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Von allem ein bisschen.

Ich werde in nächster Zeit immer mal wieder vom Baufortschritt berichten.
Drückt uns die Daumen, dass alles glatt läuft!

PS: Wenn ihr Fragen habt, immer her damit. 😉