39 + 4 ODER: Herzlich Willkommen, kleines Babymädchen ❤

Gestern morgen, pünktlich zum Sonnenaufgang, habe ich unser kerngesundes Babymädchen zur Welt gebracht.
Spontan, ohne PDA, aus eigener Kraft, nach nur 4 Stunden Krankenhaus und 12 Stunden Wehen zu Hause.

Ich bin immer noch sprach- und fassungslos über die Urgewalt, mit der so eine Geburt auf einen niederprasselt und ich muss das erstmal alles verarbeiten.
Mir schwirrt so unglaublich vieles im Kopf herum, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Neben mir liegt ein bezauberndes, perfektes, vollkommenes, kleines Geschöpf, dass mir seit einem Tag die Tränen des Glückes in die Augen treibt.
Sie ist perfekt, ich verliere mich noch und nöcher in ihren Augen, ihrem Geruch, ihren winzigen Füssen.
Mein Babymädchen.
Unser Babymädchen.
Ich bin unendlich dankbar.

Unser Wunder. ❤❤❤

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32 + 2 ODER: Alles nur geträumt…

32 + 2 ODER: Alles nur geträumt…

Heute morgen bin ich heulend und schweissgebadet wachgeworden.
Jetzt geht’s anscheinend los mit der wilden Träumerei, mit den Ängsten, mit dem fiesen Unterbewusstsein.

Gestern Abend lag ich noch eine Zeit lang im Bett, habe meinen Bauch gestreichelt und mir dabei vor Augen gehalten, dass ich diesen kleinen Menschen in mir drin bald genauso lieben werde wie Tiffy und dass ich mir das jetzt noch gar nicht vorstellen kann.
Natürlich, ich liebe diesen kleinen Wirbelwind in mir drin, die mich tritt, die sich so wunderschön und friedlich im Ultraschall zeigt und deren Herz ich mit Tränen in den Augen klopfen höre.
Aber trotz der Tatsache, dass ich das alles schon mal erlebt habe und ich weiß, dass da in mir drin ein fertiges kleines Menschenkind ist, ist das alles irgendwie noch sehr abstrakt.
Das fand ich irgendwie komisch und befremdlich bis ich zu der Erkenntnis kam, dass bei Tiffy diese tiefen „Ich-sterbe-für-Dich“-Gefühle auch erst im Augenblick ihrer Geburt kamen.

Ich träumte heute Nacht wild und durcheinander.
Auf einmal war ich im Krankenhaus, alleine mit 2 Ärzten im OP, unser Babymädchen sollte „Hoppladihopp“ geholt werden – per Kaiserschnitt.
Wie und warum ich da hingekommen bin – keine Ahnung.
Herr Düse war nicht bei mir; ich lag mutterseelenallein in einem OP, der mich stark an den Keller im Haus meiner Eltern erinnerte.
Ich sah irgendwie „von oben“ wie sie meine alte Narbe aufschnitten und nervös wurden.
Dann erweiterten sie den Schnitt bis sie mich schlussendlich auch noch längs aufschnitten.
Dann kam einer der Ärzte zu mir und sagte: „Wir kriegen das Baby nicht raus! Wir nähen Sie jetzt wieder zu und können ansonsten nichts mehr für Sie tun!“
Ab diesem Zeitpunkt war ich alleine.

Ich kniete in einem Zimmer und gebar unser Babymädchen.
Alleine.
Sie war tot.
Ich war beinahe ohnmächtig vor (seelischem) Schmerz und konnte nicht aufhören zu weinen.
Irgendwann kam Herr Düse und weinte mit mir.
Wir saßen vor unserer toten Tochter und konnten nichts mehr fassen.
Ich habe immer wieder gesagt: „Das ist nicht wahr! Das ist nicht wahr! Das ist alles nur ein Traum!“ – um dann ominöserweise festzustellen, dass es kein Traum war.
Ich lag Herrn Düse weinend im Arm und sagte: „Jetzt müssen wir statt einer Wiege einen Sarg bestellen für unsere kleine Maus!“

– Ich schwöre bei Gott, ich habe schon viel Scheisse in meinem
Leben geträumt, aber solche REELLEN seelischen Schmerzen habe ich noch nie erlebt.
Mir hat es im Traum das Herz zerissen.
Und es war wirklich sowas von real.
Ich bin sogar zwischendurch aufgewacht, wieder eingeschlafen und habe diesen Traum weitergeträumt.

Als ich schlussendlich endlich aufwachen „durfte“ und diesem Gedanken-Gefängnis entfliehen konnte, lag ich im Bett und war unbeschreiblich erleichtert, als ich meinen Bauch fühlte und mein Babymädchen mir prompt mit einem beherzten Tritt antwortete.
Ich habe geweint, habe Tiffy fest in den Arm genommen und musste das erstmal verdauen.

Und nach diesem Traum wusste ich es zu 100000000000000%:

Ich werde Dich genau so lieben wie ich Tiffy liebe, mein Babymädchen.
Du wirst mein Herz genauso im Sturm erobern und ich werde ebenfalls ohne mit der Wimper zu zucken für Dich durchs Feuer gehen.
Liebes Babymädchen, ich liebe Dich!

… Und lieber Herr Traum-Bestellungs-Mann:
Hör auf mit so einem Scheiss, ja?
Sowas verkrafte ich ganz und gar nicht.
Schick mir lieber was von rosigen, gesunden Babymädchen.
Wenn es sein muss auch von Tierbabys oder Gummibärchen.
Aber sowas will ich nie wieder „durchmachen“.
Nie-nie wieder.

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Bild: Pixabay.com

23 + 4 ODER: Schwangerschaftsupdate

23 + 4 ODER: Schwangerschaftsupdate

SSW:

24 (23 + 4)

Schwangerschaftsmonat:

6.

Schwanger seit:

165 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

115 Tage

Nächster Ultraschall:

1.4. (Erneuter Versuch zum 3D-Schall)

3D Schall am 25.3.:

Leider hatte unser Babymädchen die Nabelschnur im Gesicht, so dass sie etwas freakig aussah. 😜 Ich bin gehüpft, es wurde geschüttelt und geärgert, aber sie wollte sie nicht „wegwischen“.
Die Ärztin wollte uns kein Foto mit „OLiBa“ aus Nabelschnur mitgeben, ich musste nichts bezahlen und wir versuchen es nächste Woche nochmal. 😊

Geschlecht:

Jetzt wissen alle, dass wir noch eine kleine Tochter bekommen. ❤
Ich habe ja in monatelanger Planung eine Motivtorte gebastelt, die wir am Samstag Herrn Düses Mama präsentiert haben.
Von aussen rosa und blau auf einer weissen Fondantdecke wurde das Geschlecht erst beim Anschneiden ersichtlich…
Ich hatte sie mit einer Erdbeersahne gefüllt, die ich noch kräftig mit pinkfarbener Lebensmittelfarbe eingefärbt habe.
Spannung, Spannung, Spannung…. 😊
Noch beim Anschneiden sagte sie: „Ich glaube blau!“
Sie hat sich aber wirklich unfassbar über das Mädchen gefreut. 🙂
Enkelin Number 2 – oder wie mir eine Verkäuferin im Hard Rock Café einst sagte: „Girls rule!!!“

Boy or Girl…? Open to see…

 

It’s a girl!

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

+4,8 Kilo insgesamt (-100g zur Vorwoche… Ein Lichtblick!! Es geht nicht mehr so rasant weiter bergauf!!)

Körperliche Gebrechen:

Same as usual…
– Steiss
– Aua beim „auf der Seite liegen“
– trockene, juckende Haut

Gelüste:

Brot mit Marshmallow Fluff und obendrüber Marmelade 😍

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Kindsbewegungen:

Die kleine Maus dreht auf und ich spüre sie mittlerweile (trotz Vorderwandplazenta) richtig, richtig doll. Neulich auf einer etwas längeren Autofahrt habe ich richtig die Füßchen rauskommen gespürt. ❤

Emotionale Momente:

Ich bin im Moment sehr nah am Wasser gebaut und fange direkt bei jeder Kleinigkeit an zu weinen.
Sei es eine Werbung, ein schiefer Blick von jemandem, teilweise sogar, wenn ich Tiffy anschaue.
Mein Mann fragte mich gestern, was genau mich denn so traurig macht und ich wusste keine andere Antwort als: „Der Weltschmerz ist gerade einfach zu groß!“
Letzte Woche zum Beispiel war ich beim Babyturnen mit Tiffy.
Im Kurs nach uns war auch immer eine Hochschwangere; wir haben uns in der Umkleide immer „abgeklatscht“.
Dieses Mal war der kleine Junge mit seiner Oma da – er war 2 Tage zuvor großer Bruder geworden.
Das hat mich so gerührt, dass mir in der Umkleidekabine die Tränen in die Augen gestiegen sind und ich im Auto Rotz und Wasser geheult habe.

Gestern, auf dem Weg zum Babyschwimmen, saß eine Omi am Wegesrand auf ihrem Rollator, um eine Pause zu machen.
Eine andere Mama kam mit ihrem Baby im Maxi Cosi und die Omi wollte ihr Platz machen, indem sie ein Stück nach hinten gerollt ist.
(Das wäre nichtmal nötig gewesen, der Weg war sogar breit genug).
Leider ist sie dabei in eine Beetkante gerollt und flog wie in Zeitlupe um.
Wir haben ihr sofort aufgeholfen und ihr war das sichtlich unangenehm und sie hat 30 Mal betont, dass alles in Ordnung ist. – Ich habe direkt wieder Tränen in den Augen gehabt.
Weil sie mir so leidgetan hat.
Sie wollte doch nur Platz machen…

Das tragische Unglück der Germanwings hat mir dann absolut den Rest gegeben.

Babyfacts:

Unser Babymädchen ist etwa 29 Zentimeter groß und circa 550 Gramm schwer.
Sie beginnt, die Augen zu öffnen und ihre Lider beginnen zu flattern.
Da sich die Knochen des kleinen Körpers immer mehr festigen, kann unser Babymädchen bereits aufrecht in meinem Bauch sitzen.
Nun hat sie voll ausgebildete Geschmacksknospen und lernt den Geschmack des Fruchtwassers kennen.
Die Zusammensetzung des Fruchtwassers hat sich durch die Entwicklung des Kindes geändert.
Anfangs war es klar, in der 24. SSW enthält es abgestorbene Zellen, Haare und Käseschmiere.
(Quelle: netmoms.de)

Zum Vergleich: Unser Babymädchen ist fast so groß wie eine Aubergine.

Bildquelle: pixabay.com

Bildquelle: pixabay.com

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

Mein Glücksstorch.
Ich trage ihn als Talisman seit Beginn der Schwangerschaft bei mir.
In der Schwangerschaft mit Tiffy hatte ich eine komplette „Glückstasche“, die ich seit der Punktion bis in den Kreissaal überall mit hingeschleppt habe.
Sie war gefüllt mit einem Plüschtier, einem Hufeisen (😂), Postkarten und einem Erinnerungsbeutel meiner verstorbenen Oma.
Die war mir jetzt etwas zu sperrig, man hat mit Kleinkind ja schon genug zu schleppen. 😉
Der Storch hat mir bisher treue und sehr gute Dienste erwiesen. 😊

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Bauch: 😊

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21 + 6 ODER: Pink or Blue?

21 + 6 ODER: Pink or Blue?

Die allererste gute Nachricht:
Es ist alles dran. 🙂
Wir haben 10 Zehen gezählt, 10 Fingerchen, die Organe waren alle da, wo sie sein sollten, die Plazenta arbeitet hervorragend, die Fruchtwassermenge ist gut, unser Baby wiegt jetzt 489g, ist 28cm groß und hat alles ganz brav mitgemacht.
Wir konnten die Untersuchung auf einem Flatscreen an der Wand verfolgen und es hat auch beim nunmehr 2. Mal nichts an Faszination verloren, unser ungeborenes Baby so hochauflösend vor uns zu sehen.
Und obwohl ich kein Fan der Uniklinik bin (ich weiß nicht, ob ich es bereits erwähnte? 😉) war ich sehr, sehr angetan von dem Oberarzt und der Untersuchung an-und-für-sich. 😉
Es herrschte die ganze Zeit über eine sehr angenehme und ruhige Atmosphäre (und das trotz 1 Stunde Wartezeit vorher und dadurch leicht gereiztem Kleinkind im Gepäck… Aber nichts, was nicht mit ein paar klugerweise eingepackten Bestechungs-Haribos in den Griff zu kriegen wäre 😉).

Der Oberarzt fragte gleich zu Beginn, ob wir denn alles wissen möchten…„Auch das Geschlecht…?“
Mein „aber sehr, sehr gerne!“ wurde noch durch Herrn Düses resulutes „Ja, auf jeden Fall!!!“ und unseren simultan Headbang unterstrichen und somit die nötige Tiefe und Brisanz verliehen und dann ging es auch schon los.
Direkt mit Aufsetzen des Schallkopfes hatten wir auch schon direkt wunderbare Sicht zwischen die Beinchen.
Zwischen die wunderschönen Beinchen unserer 2. Tochter. 💕

Jahaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

Mein Gynäkologe hatte Recht.

Wir bekommen noch ein kleines Mädchen. 💕

Ich freue mich sooo sehr!
Ich bin richtig, richtig gerne Mädchen-Mama und jetzt bin ich bald mit 2 Prinzessinnen gesegnet.
Ich bin so unendlich dankbar.

Und hier noch ein Bildchen von gestern.
Vom Querschnitt, weil sie ihr Profil nicht so ganz zeigen wollte. 😉
Unsere Tochter ❤

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20 + 5 ODER: Schwangerschaftsupdate

20 + 5: Schwangerschaftsupdate

 

 

SSW:

21.
-Und jedes Mal, wenn wieder eine Woche rum ist und meine Schwangerschaftsapp zum Wochenwechsel aufpoppt, denke ich mir:
Waaaaaas? Wie kann das sein? Schon wieder eine Woche rum??

Schwangerschaftsmonat:

6.

Schwanger seit:

145 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

135 Tage

Nächster Ultraschall:

9.3. (Noch 3x Schlafen!! Ichbinsoaufgeregtichbinsoaufgeregtichbinsoaufgeregt)

Geschlechtergefühl:

Nachdem ich letzte Woche auf dem Second-Hand Basar einen unglaublich niedlichen Strampelsack von Sterntaler zu einem wahnsinns Schnäppchenpreis ergattert habe, bei dem ich einfach zuschlagen musste, bin ich mir ziemlich sicher, dass es jetzt ein Junge wird.
Der Sack ist nämlich rosa.

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

3,2 Kilo insgesamt (davon alleine 1 innerhalb der letzten Woche. 😳 Jetzt startet sie, die Verfettung)

Körperliche Gebrechen:

Wie immer der Steiss. (Das ist mittlerweile schon fast „normal“ geworden…)
Und -neu im Programm- Halsschmerzen.
Herr Düse hat letzte Woche irgendwelche Killerviren aus dem Büro mit angeschleppt, die zuerst Tiffy mit 39,4 Grad Fieber aus der Bahn geworfen haben (allerdings nur einen Abend/Nacht, dieses robuste Kind wirft so schnell nichts aus der Bahn) und nun mich seit 3 Tagen mit Halsschmerzen beehren.
Doof, wenn man nichts an Medikamenten nehmen darf.
Saudoof.
Jetzt friste ich mein Dasein mit dem Trinken & Gurgeln von Kamillen- und Salbeitee und glaube gaaaaanz fest daran, dass das hilft.
Ach, was rede ich da.
Das hilft.
Punkt.

Gelüste:

Alles, was dick macht.
Und Bratwurst.

Geschwisterliebe:

Sehr groß.
Tiffy macht jedes Mal, wenn sie meinen Bauch sieht „Eiiiiiiiii“ und wenn ich sie dann lobe und sage, dass das Baby sich gaaaanz doll freut, dass es SO eine liebe große Schwester hat, guckt sie ganz Stolz.
Und wenn ich sie frage, wie groß das Baby ist, zeigt sie mit ihren beiden Fingern einen Abstand von ca. 20cm.
Dieses kluge, kluge Kind.
Muss sie von ihrer Mama haben. ☺
Auf die Frage „Wo ist das Baby denn drin?“ zeigt sie auch ganz selbstsicher auf meinen Bauch.

…. Manchmal auch auf den von Papa.

Freudige News der Woche:

Da gab es diese Woche viele… Gott sei Dank. 😊
– Herr Düse hat unser Baby das erste Mal gespürt und ich spüre es immer öfter und intensiver. (Wobei es ziemlich „neu“ für mich ist, die Tritte „nach oben“ zu spüren – Tiffy lag ja in Beckenendlage, da war alles verkehrt herum.)
– Wir waren Herrn Düse wieder für ein paar Tage besuchen und haben es uns im Hotel gutgehen lassen.
Damit verbunden gab es wieder einen Besuch im Haribo-Fabrikverkauf – alleine das macht schon unendlich glücklich.
– Herrn Düses „Einsatzwechseltätigkeit“ ist zum 16.3. ENDLICH beendet und der neue Standort bei uns im Ort wird eröffnet. Dann hört diese furchtbar lange Zeit der Wochenendehe und -vaterschaft endlich auf.

Babyfacts:

Das Baby wiegt um die 360 Gramm und ist circa 26,7 Zentimeter lang vom Scheitel bis zum Zeh.
Die Augenbrauen und Augenlider sind vollständig entwickelt und Fingernägel bedecken die Fingerspitzen.
Ausserdem kann das Baby mich jetzt hören!
Zum Vergleich: Das Baby ist so groß wie eine Karotte.

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Bild: Pixabay.com

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

HIPP Mama Massageöl.
Mein bisher allerallerliebstes Massageöl gegen Dehnungsstreifen.
Ich habe mich in der letzten Schwangerschaft schon durch das komplette Drogeriesortiment gecremt und gezupft und habe dieses Mal mit HIPP gestartet. (Tiffy hat mich auf den „Geschmack“ gebracht… Sie ist ein HIPP Baby durch und durch.)
Es lässt sich super gut verteilen, hat einen angenehmen Geruch und zieht schnell ein.
Bisher habe ich (auch aus der letzten Schwangerschaft – Toi, toi, toi *AufHolzklopf*) keinen einzigen Streifen.
Werde ich auf jeden Fall wieder kaufen!
Gekauft bei: Rossmann

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Bauch:

Läuft. Definitiv kein „zu viel gegessen“ Bauch mehr. 😊

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20 + 4 ODER: trnd Projekt „ELTERN Zeitschrift“

20 + 4 ODER: trnd Projekt „ELTERN Zeitschrift“

Seit ein paar Jahren bin ich auf der Internetmarketingplattform trnd angemeldet.
Das Prinzip dieser Plattform ist ganz einfach:
Grosse, namenhafte Firmen entwickeln neue Produkte und wollen diese zum Launch neben den „alteingesessenen“ Werbekanälen noch etwas bekannter machen.
Auf der anderen Seite stehen die User wie ich und Du, die sich freuen, Gratisprodukte zu erhalten und diese im Gegenzug auf Herz und Nieren zu testen und im Freundes- und Bekanntenkreis darüber zu berichten.
Wenn interessante Projekte dabei sind, bewerbe ich mich immer gerne für die Teilnahme und ich durfte auch schon oft wunderbare Produkte testen. 😊

Aktuell läuft gerade das Magazin ELTERN im Test, das im neuen Glanz erstrahlt und somit vorab bewertet werden darf.
Klar, dass ich da mitmachen musste. 😊
Umso mehr habe ich mich gefreut, als das Starterpaket hier zu Hause bei mir eingetrudelt ist. (Gefühlt 5000 Kilo schwer, bei den ganzen Zeitschriften 😉)

Ich muss grundsätzlich sagen, dass ich ein seeeeehr schwer zufriedenzustellender Kunde im Bereich „Printmedien“ bin.
Ich habe im Laufe meiner aktiven Flugdienstzeit gefühlt ALLES in der Hand gehabt, was jemals irgendwo gedruckt wurde.
Ich kenne sie alle. 😉
Die meisten von Ihnen haben mich so sehr gelangweilt, dass ich nur schnell durchgeblättert habe oder sie im Zweifelsfall sogar nach der Hälfte beiseite gelegt habe.
Ein kleiner Anteil war zumindest „ganz passabel“, will heissen, dass zumindest Stellenweise halbwegs brauchbare und interessante Themen/Rubriken/Reportagen dabei waren.
Und schlussendlich blieb aus dem ganzen Konglomerat nur eine einzige Zeitschrift über, die ich jedes Mal mit Begeisterung aufgeschlagen habe und die ich mir jetzt, bedingt durch Elternzeit und damit eingehender Zeitschriftenunterversorgung, sogar ab und zu mal privat kaufe.
Wie gesagt, ich bin ein knallharter Hund was Zeitschriften angeht.

Natürlich kannte ich die ELTERN auch vom Flieger (warum auch immer diese auf dem Flieger verteilt wurde… Vorzugsweise auf Flügen nach Malaga oder Ibiza – wo 99,99999999 % aller Fluggäste entweder modisches grau als Haarfarbe tragen oder noch 30 Botoxbehandlungen vom Kinderwunsch entfernt waren… Es bleibt mir ein Rätsel…).
Die ELTERN fiel bei mir in Kategorie „ganz passabel“; die Themen haben mich als damalige Kinderwunschpatienten schon interessiert und es gab ab und zu das ein- oder andere Highlight in einem Heft.
Insgesamt ist mein Eindruck rückblickend aber eher „konservativ, farblos, etwas verstaubt.“ – Ein bisschen wie die Schwiegermutter eben.

Die „neue ELTERN“ sagt selber von sich:

– sie ist optisch moderner, wärmer und emotionaler

– schon beim Blättern ein sinnliches Erlebnis – durch hochwertiges Papier und unterschiedliche Papiersorten für die Sonderteile im Heft

– von Müttern für Mütter und damit inhaltlich auf Augenhöhe mit ihren Leserinnen

– bei allen Themen rund ums Baby humorvoll und unterhaltend

– voller spannender und informativer Inhalte aus den Bereichen Erleben, Wissen und Service

Das Heft ist jetzt in 3 Teile gegliedert:

Teil 1 -die „Spielwiese“- steckt voller kreativer Spiel- und Bastelideen für alle Altersgruppen.

Teil 2 -Wissen Sie was?- umfasst Fakten zum Elternsein, es werden verschiedene Artikel wie z.B. Babyschalen „unter die Lupe“ genommen, es gibt eine Kolumne und vieles mehr.

Teil 3 -Der Mantel-: Hier finden sich alle „Schmökerthemen“ wieder: Das Titelthema, Familienurlaub, Essen, ein großes Interview pro Ausgabe (in dieser Ausgabe übrigens mit Johannes Strate von Revolverheld 😉), eine Reportage, Themendiskussionen, ein großes Fotothema… und, und, und…

Mein Fazit nach dem Lesen (wirklich wahr von Anfang bis Ende!! 😜):

Das Aussenlayout ist ansprechend und dezent aber dennoch herausstechend.
Es besticht mit schönen, gedeckten Farben und das Cover zieren ansprechende Themen.
Daumen hoch. 👍

Inhaltlich bin ich auch sehr angetan.
Für mich das Interessanteste im Heft war die Reportage über Frühchen; sehr sensibel geschrieben aber dennoch faktisch nicht zu weichgespült.

Generell ist sie einfach ein paar Jahre jünger geworden.
Und moderner.
Eine ernstzunehmende,
locker-leichte und rückenstärkende Zeitschrift, die Berät ohne sich aufzudrängen.

….

Also so ganz und gar nicht wie die Schwiegermutter.

Doppel-Unterstrich-Quersummen-Fazit:

Ich würde sie mir wohl gelegentlich (wenn die Themen mich ansprechen) kaufen.
Glückwunsch, ELTERN. 😂
Wenn ihr Interesse habt, kann ich euch gerne gegen Portokosten eine Ausgabe zusenden, ich habe genug Exemplare zum Verschenken hier liegen. 😊

Im Laden kostet das Heft übrigens 3,90€ – also wer Interesse hat – Einfach ganz laut „hier“ schreien und schon sende ich euch eins zu. ☺

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14 + 4 ODER: Von Gummitieren und Gummihirnen

14 + 4 ODER: Von Gummitieren und Gummihirnen

Eine wahnsinnig tolle Woche liegt hinter mir.
Ich möchte gar nicht so viel darüber schreiben, aber es gab wieder einen riesen Krach mit meiner Schwiegerfamilie.
Wir stecken da in einer ganz, ganz verfahrenen Situation fest, aus der es meiner Meinung nach auch kein Entrinnen mehr gibt.
Es wurde zu viel gesagt, zu viel verletzt, zu wenig bereut, zu wenig verstanden.
Und da ich wohl diejenige bin, die seit Jahren am meisten unter der sich von Tag zu Tag weiter zuspitzenden Situation leidet, bin ich jetzt an einem Punkt angelangt, an dem ich ehrlich gesagt keinen anderen Ausweg sehe, als das Verhältnis in der Gänze zu beenden.
Alle Versuche, das Ganze ohne ebendiesen Ausgang zu klären, verliefen sich im Sande und die Bemühungen waren auch sehr einseitig.
Unterm Strich war es doch wieder ich, die in ihr Kissen geweint hat.

Ich kenne diese Art, den Kopf bei Konflikten in den Sand zu stecken und dann einfach 2 Wochen abzuwarten um dann einfach genauso weiter zu machen, als wäre nichts gewesen, nicht.
Ich kenne es nicht, dass ein Kind in der Familie bevorzugt und schützend die Hand drüber gehalten wird.
Ich kenne es nicht, Probleme totzuschweigen und selbst bei tosendem Stimmungsgewitter auf einmal das 5-Gänge Menü aufzutischen und so zu tun, als wäre nie etwas gewesen.
Ich kenne es nicht, dass ich nicht resepektiert werde, nicht für voll genommen werde und ganz offensichtlich nur „missbilligend“ in Kauf genommen werde.
Ich kenne es nicht, von Oberflächlichkeiten, Selbstsucht und maßlosem Geltungsdrang getrieben zu werden.
Und so vieles, vieles mehr ist mir gänzlich fremd.
Gott sei Dank.

Vielleicht werde ich hier eines Tages mal darüber berichten, was vorgefallen ist; worunter ich jetzt schlussendlich 9 Jahre lang gelitten habe.
Aber die letzten Tage stecken mir noch zu sehr in den Knochen.
Ich habe das ganze Wochenende nur geweint deswegen und ich möchte dieser Familie nicht noch mehr Macht über mein Leben geben, indem ich noch mehr wertvolle Zeit dafür verschwende, hier über sie zu schreiben.
Irgendwann bestimmt.
Wenn ich genug Abstand habe und es nicht mal mehr für ein müdes Achselzucken reicht.
Hoffentlich.

Ich war mit Tiffy im Anschluss an unser harmonisches Wochenende auf Kurzurlaub bei Herrn Düse.
Der ist ja Montags-Donnerstags immer jobtechnisch im Ruhrgebiet anzutreffen (Nur noch 6 Wochen, dann ist es vorbei! Jippeeee!) und um den Trennungsschmerz etwas erträglicher zu machen, haben wir abgemacht, dass wir 3 Tage zu ihm ins Hotel kommen.
Es war toll und hat mir wirklich, wirklich gut getan.
Wir hatten eine Suite (mit Amuse geueule im Kühlschrank und allem Pipapo) und hatten somit massig Platz (den wir zugegebenermassen nicht brauchten) und vor allem eine Schlafzimmertür, die man schliessen konnte, wenn Tiffy schlief. (Wenn sie denn mal schlief…)
Tagsüber haben Tiffy und ich ein paar Sachen unternommen.
Ausgedehntes Umstandsmodenshopping für Mama ;-)) – Besuch bei einer Freundin, die vor 2 Jahren in die Gegend gezogen ist, dm Markt leerkaufen, durch die Mall schlendern…
Also alles Sachen, für die ich zu Hause eher weniger Zeit habe.
Mein persönliches Highlight war dann Abends der Besuch des Haribo-Fabrikverkaufs.
Ich liebe Haribo.
Und wenn wir hier von Liebe sprechen, dann meine ich damit auch genau diese aufrichtige, ehrliche Art zu lieben.
Geht mir weg mit Schokolade, Chips und Co. – Hauptsache Haribo. 🙂
Der Fabrikverkauf war also wie das Paradies auf Erden für mich.
Allein dieser Geruch, der durch den Laden strömt… ❤ ❤ ❤
Mjam, mjam, mjam.
Es gab das normale Sortiment, es gab Neuheiten, es gab Haribos aus dem Ausland, es gab Merchandise ohne Ende, es gab eine riesiiiiiige Wand, an der man sich seine Mischungen selbst zusammenstellen konnte, es gab einfach alles, was das Fruchtgummiherz höher schlagen lässt.
Mein persönliches Highlight waren die 4 Kilo „Bruchwaren“ Pakete. Man weiss nicht, was drin ist-es sind Bärchen mit kleinen Schönheitsmakeln oder Verpackungsfehlern- aber dafür gibt es die Pakete zum absoluten Schnapperkurs.
3 Pakete pro Person sind erlaubt -also haben wir selbstverständlich 3 Pakete da rausgeschleppt.
3 Pakete und noch vieles, vieles mehr versteht sich. 😉
Die werden am Wochenende fällig. Weil mein Bauch es so will.
Hach, Haribo- I ❤ u so.

Schwangerschaftstechnisch ist soweit alles gut…
Vor lauter Angst, dass meinem Baby der ganzen Familienstress geschadet haben könnte, habe ich sogar meinen Angelsound hervorgekramt und war erst beruhigt, als ich nach 15 laaaangen Minuten des Suchens die beruhigenden, wunderschönen Klopfzeichen gehört habe.

Meine Gewichtszunahme beschränkt sich auf wahnsinnige +100g, was ich beächtlich finde im Gegensatz zu Schwangerschaft Nummer 1, bei der ich zu diesem Zeitpunkt schon 9 Kilo (!!!!!!!!) mehr auf der Waage hatte. (Ich tippe ja ganz stark auf einen Jungen, die Verdachtsmomente verhärten sich. ;-))
Aber ich habe bisher auch nur ein Miniminiminibäuchlein.
Die Hosen gehen trotzdem nicht mehr zu – jetzt geht sie wieder los, die Zeit der Umstandsmode.
Geshoppt wurde bisher bei H&M & Otto.
Mein Warenkorb bei Asos ist noch so prall gefüllt, dass ich den noch mal dringend überarbeiten muss, um nicht vollends zu verarmen.
Und dann habe ich erstmal ein gutes „Starterset“.

So ganz generell.

In Punkto Hiebe, Haribos und Haute Couture.

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