18 Monate Babymädchen


18 Monate Babymädchen 

(16.01.2017-15.02.2017)

Deine Größe:

88cm

Dein Gewicht:

12,1 kg

Deine Klamotten:

86/92

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 5 /Rossmann Babydream Größe 5

Deine Schuhgröße:

23

Essenstics:

(Na? Wer musste jetzt auch 3 Mal lesen, bis er das Wort entziffert hat? 😂🙈 Mir ging es jedenfalls beim Korrekturlesen so… „Häääää? Was hatse da geschrieben, die Düse von gestern? ESSENTIALS???“ 🤔)

– Du isst fein säuberlich den Belag vom Brot/Brötchen.
Egal ob Frischkäse oder Marmelade… alles wird akribisch abgepult (!) und zurück bleibt meist nur ein picobello sauberes, ausgehöhltes Brötchen.

– Beim gemeinsamen Frühstück forderst du mit Fingerzeig auf das „Premium Cornichons“-Glas Deine persönliche Gewürzgurke ein und drapierst sie genauso auf Deiner Brotscheibe, wie Mama es immer tut. Allerdings…äh… im aufgeklappten Zustand. So süss ❤❤

Sports and Athletics:

Du stellst dich irgendwo drauf (wahllos. Hauptsache einer Erhebung. Regal, Bett, Fussbank, neulich sogar ins Töpfchen!!!!) und „zählst“ an: „EIN, EIN, EEEEIIIIIN“

Bei „EEEEIIIIIIN“ hüpfst Du dann todesmutig hinunter.
Um sofort wieder Anlauf für den nächsten Sprung zu nehmen.

… Und das von einer, die sich vor 2 Monaten noch nicht getraut hat, alleine aus dem Bällebad zu steigen, weil die Stufe zu hoch war. 😆

Fashion & Lifestyle:

Du bist ein richtiges Meeeeedchen, denn Du bist verrückt nach Schmuck.

Bling bling, every time I come around yo city… BLING BLING 😎💍

– je mehr BLING, desto besser.

Du schleichst Dich mehrmals täglich (!) als unbearmreiftes Babymädchen in meine Ankleide und kommst in Wolle Petry Gedenkmanier mit 7000 Armbändern an beiden Armen wieder heraus. Oder wie Marijke Amado sagen würde: „Und hier kommt für Sie: Das Babymädchen als Wolfgang Petry – Ab durch die Zauberkugel!“ 

-Das ist Wahnsinn. (Hölle, Hölle, Hölle!)

Das ist Neu…:

– Auf einmal nimmst Du einen Schnuller🤔
Oder um es mal laut auszusprechen:
HUÄÄÄÄÄÄÄÄ????
Eiferst du jetzt Deiner grossen, schnullersüchtigen Schwester hinterher oder ist tatsächlich nach 1,5 Jahren die Liebe zum Kautschuk-Brustersatz entflammt?
Was immer es auch sein mag, es ist auf jeden Fall eins:
Sehr verdächtig. 🤔

– Du kannst jetzt Purzelbäume machen. So sweet. ❤

Kommjunikäschn:

– Headbanging

Wenn ich dich etwas frage, nickst Du oder schüttelst den Kopf.
Das eröffnet uns völlig neue Dimensionen der Kommunikation.
„Möchtest Du noch ein Brot?“
*kopfnicken* „Mmmmh“
„Mit Wurst?*
*kopfschütteln*
„Mit Käse?“
*kopfschütteln*
„Was möchtest Du dann drauf haben?“
„Da! Ma-La-la!“
*aufdasMarmeladenglaszeig*

Kennt noch einer Flat Eric?
Flat Babymädchen. 😉

– Deine neuesten Wörter:

LAAAAL – Schal
BUCH – Buch
BUCH – Knäckebrot (!)
BAUCH – mit Fingerzeig auf die Schwangerschaftsbilder, die wir im Haus hängen haben
AUCH (Das wohl wichtigste Wort als Zweitgeborene 😉)
MÜLL
MMMMA (Oma. Die Freudentränen in den Augen hat deswegen.)
MMPA (Opa)
ICH (Wahnsinn, wie unfassbar schlau Du bist. Tiffy hat in dem Alter immer „Du“ gesagt, wenn sie „ich“ meinte. Und die war schon verdammt schlau. 😉)
JA
DIBBE-DIBBE-DA (Die Welt ist elefantastisch…)
BYE-BYE (Englisch. Das Kind spricht Englisch!)

Geschwisterliebe:

Seit neuestem reisst Du Dich darum, mir nach dem Duschen mein Handtuch anzureichen (Bin ich nicht eine arme, arme Mama? Achtung… es kommt noch schlimmer 😉).
Du wartest darauf, dass ich sage: „Oooh… Kannst Du mir bitte mein Handtuch geben?“… dann zupfst Du genau Mamas Handtuch (Du tippst noch auf Papas Handtuch und sagst: „Papa!“) von der Stange und gibst es mir stolz wie Oskar.
Das wirklich Blöde an der Sache ist allerdings, dass Tiffy bisher Chief-Master-of-Towel-Handovering war und sich ihren mühsam erarbeiteten Posten natürlich nicht einfach so mirnichtsdirnichts abluchsen lässt.
Mein Blick aus der Dusche ist eigentlich jeden Morgen immer der gleiche:
2 Paar nackte Mädchenfüsse, die vor der Dusche sitzen und auf ihren Einsatz lauern. In der Hoffnung, die entscheidende Zehntelsekunde schneller zu sein, als die andere. 😂😉
So entfacht jeden Morgen aufs Neue ein handfester Streit darum, wer mir denn jetzt mein Handtuch geben darf.
Meistens weint hinterher einer.
Meistens ich.

Coolness-Factor:

Extremely high.
Du verteilst nämlich „High Fives“ und „Ghettofäuste“ wie nichts.
So richtig mit Moves und Zischgeräuschen hinterher.
Du Hipster Mädchen, Du. 😉

Vom Schlafen und Schüben:

Da isser, der 75 Wochen Schub.
Laut „Oje, ich wachse!“ -der LETZTE. Der allerallerletzte.
Buch zu Ende.
Aus die Maus.

Wärst Du mein erstes Kind, geliebtes Babymädchen, würde ich jetzt feiern und tanzen und sagen:
„Jaaaaaa! Der letzte Schub! Bald ist es vorbeeeeiiii! Ab jetzt wird alles einfacher. Die Nächte werden ruhiger, die Stimmung besser, die Sonne wird ununterbrochen scheinen. Für Dich, für mich, für alllleeeee…“
MÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖP.
Ich weiss es besser.
Es ist sowas von egal, ob dass jetzt der erste, zweite oder dritte Schub ist.
Denn: Ist es nicht der Schub, ist es etwas anderes.
Zähne, Krankheit, allgemeine Unzufriedenheit, das Wetter, Pubertät…
Jedenfalls zieht der 75. Wochen Schub mit Pauken und Trompeten bei uns ein.
Und er ist dabei kein bisschen müde.

Dein Schlaf ist nämlich eine einzige Katastrophe.
Vor halb 10 Abends ist hier nix mit schlafen.
Nix zu machen.
Völlig egal, wann wir ins Bett gehen; völlig egal was wir vorher gemacht haben; völlig egal, wie lange Du Mittags geschlafen hast.
21:30 Uhr und keine Sekunde früher.
Just in dem Moment, in dem ich mich rausschleichen möchte, kommt Tiffy.
Gegen 21:35 Uhr.
Sie möchte dann doch lieber mit bei uns schlafen.

Sie schläft um 21:45 Uhr ein, ich gehe runter.
In meinen Feierabend.
Ich mache mir eine Schüssel mit Süssigkeiten fertig, setze mich mit Herrn Düse auf die Couch und lehne mich zurück…..
stapfe nach oben.
Denn um 22:00 Uhr stehst du weinend am Treppengitter.
Jeden Abend.
JEDEN.
ABEND.
Und dabei kommt doch das Dschungelcamp. 😭😭😭

Von Müttern und Plazenten (ich habe gegoogelt. Das ist wirklich und wahrhaftig der Plural von „Plazenta“. Unbelievable.)

Wir haben seit nunmehr 18 Monaten eine Plazenta im Tiefkühler liegen.
Keinen Kommentar bitte. 🤐😁😂
Wir wollten einen Baum für das Babymädchen darauf pflanzen, hatten aber letztes Jahr zur Pflanzzeit nur eine Baustelle und noch keinen Garten.
#reallifeproblems.
Meine Mutter sagt, als ich mich mit Herrn Düse darüber unterhalte, welchen Baum wir auf die Plazenta pflanzen wollen: :
„Ihgitt! Hört auf, ich muss brechen!“
Woraufhin ich entgegenete: „Das ist doch was ganz natürliches, das hattest Du doch auch!“
Sie: „Ach, echt?“ (sarkastisch)
Ich: „Das ist wirklich total interessant zu sehen, Herr Düse hat sie sich auch angeschaut, ’ne Herr Düse?“
Sie – an Herrn Düse gewandt: „Du Armer, hat sie Dich gezwungen?
Ich erzähle euch gleich mal was von einem Mann, dem sie einen 1,5 Meter langen Bandwurm aus dem Ohr gezogen haben… das ist mindestens genauso ekelig.“

Ich fühle mich irgendwie vor den Kopf gestossen.
Ist traurig das richtige Wort?
Dann vielleicht auch ein bisschen traurig.
Ich bin traurig darüber, dass meine Mutter offensichtlich so empfindet.
Denn ich bin unendlich stolz auf meinen Körper.
Darauf, dass er perfekt gearbeitet hat.
Stolz auf auf das Organ, welches mein Kind mit allem wichtigen versorgt hat; was ihm das Leben geschenkt hat, was es hat wachsen lassen.
Dieses Wunderwerk des Lebens ist also EKELHAFT?
1000 andere Wörte würden mir dafür einfallen (und nein, ich tanze nicht bei Neumond im Tau der grünen Wiese barfuß zu Harfenmusik) aber ekelhaft wäre wahrlich nicht dabei.

Ist nur meine Mutter so?
Oder ist das ein Generationenproblem?
War das damals so? (Aus der Episode: „Das Kind muss nach der Geburt sofort ins Schwesternzimmer, weil die Wöchnerin sich ausruhen muss?“)
Wie sind eure Mütter?
#generationproblems

Mamas Body:

Das Unfassbare ist passiert:
Nachdem ich nun fast 4 Jahre lang (!!!!) durchgehend Still-BH’s getragen habe, war es diesen Monat soweit:
Mein Mann durfte auf den Dachboden kraxeln und DEN Karton herunterholen.
DER Karton, in dem fein säuberlich eine halbe Victoria’s Secrets Filiale untergebracht ist.
Jahaaaaaa….. SIE PASSEN WIEDER!!!
Sogar der wunderhübsche rosane mit der Spitze und den kleinen Perlen drauf.
Ich dachte zwischenzeitlich, er wäre für immer verloren.
Willkommen zurück.

Mamas Stimmung:

Achtung, Achtung:
Es folgt eine Auskotz-Monolog, der an dieser Stelle einfach mal rausmuss.
Wer von euch gerade in super-duper Hooooray-Mood ist, hört am Besten an dieser Stelle auf, zu lesen und ruft laut: „HOOOORAYYYYY!!!“
Allen anderen, die vielleicht eh schon latent genervt sind, gehe ich jetzt noch eben so zum Schluss mit etwas Mimimi auf die Nuss:

So fix und fertig wie momentan war ich irgendwie gefühlt noch nie.
Nichtmal mit 2 unter 2 ohne Kita ohne Hilfe mit ohne alles.
Ich habe momentan das Gefühl, dass ich mich in 1000 kleine Stücke zerreissen muss und dass das schlussendlich doch nicht ausreicht, um jedem hier irgendwie gerecht zu werden.
Jeder zerrt an mir, will was von mir, schreit nach mir.
Mama hier,
Mama da,
Mama dies,
MAMAMAMAMAMA!!!
Ich sitze so gut wie nie länger als 1 Minute am Stück, bevor ich wegen irgendwas/irgendwem aufspringen muss.
Mein Tag beginnt morgens um 7.
Die Kinder schlafen Abends nicht vor 21:30 Uhr.
Dann gehe ich runter und mein Mann lädt die Sorgen seines Tages bei mir ab.
– Er hatte ja seine Ruhe, als ich die Kinder 1,5 Stunden lang ins Bett gelegt habe.
Gegen 23:30 Uhr gehen wir ins Bett.
Mein Kopf sprudelt dann über, ich habe 1000 Sachen zu erledigen und bin zu nichts gekommen.
Donnerstags.
Donnerstags gehe ich eine Stunde zum Sport.
Da habe ich Zeit für mich.
Und danach?
Muss ich mich beeilen; schnell nach Hause stürmen, duschen, mein Abendessen hinunter schlingen, damit es nicht noch später wird, bis ich die Kinder ins Bett bringen kann.
Meistens ist es Donnerstags nach 21:30 Uhr, ehe ich endlich unten bin.
Dann ist mein Mann müde.
Geschafft von der Woche.
Will ins Bett.
Ich hatte wieder keine Zeit für mich.

Mittwochs geht mein Mann zum Fussball.
Er kommt gegen 20:45 Uhr zurück, isst zu Abend und räumt die Küche auf.
Ich habe in der Zeit mit den Kindern alleine gegessen, sie bettfertig gemacht, Sachen rausgelegt, mir schnell was aus dem Schrank gerupft, zwischenzeitlich 1000 Mal „Mamakannstdumachstdukommmaaaganzschnellher“ gehört und bin dann gerade dabei, die Kinder hinzulegen.
Wenn ich ins Wohnzimmer komme (irgendwann gegen 21:30 Uhr) sitzt mein Mann meist vor dem PC und zockt.
Ich würde so gerne auch mal in Ruhe an den PC, ein paar Sachen am Blog machen, mal endlichendlich einen Artikel IN RUHE schreiben, nicht jede Minute aus den Gedanken gerissen werden.

Da muss sich ganz dringend etwas ändern, das geht so nicht.
So gar nicht.

*Motzmodusaus*

17 Monate Babymädchen


17 Monate Babymädchen

(16.12.2016-15.01.2017)

Deine Größe:

88cm

Dein Gewicht:

12,2 kg

Deine Klamotten:

86/92

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 5 für nachts / dm babylove Größe 5 für tagsüber

Special Events des Monats:

– Dein erstes konsumgesteuertes Weihnachten (dein 2. „in total“ 😉)

– Dein erster durchwachter Jahreswechsel

– Unseren Kurztrip in den Centerparcs

Yay-Moment des Monats:

Dein 18. Lebensmonat startet direkt mit Paukenschlag und Trompeten – Mama darf beim Gitnotruf anrufen.
Du hast nämlich eine Dolodobendan gelutscht.
Die Packung hatten wir dämlicherweise auf der Arbeitsplatte in der Küche liegen lassen  (ich sag nicht, wer es war! Ich sag nur: Ich hab ja genauso schuld, weil ich es nicht gesehen habe!) und du hast sie Dir in einem unbeobachteten Moment geschnappt, geöffnet und aus dem Blister gepult (!!!).
Ich habe es nach etwa einer halben abgelutschten Tablette gemerkt und Dir natürlich sofort aus dem Mund gepult – was mit wütendem Protestgebrüll Deinerseits kommentiert wurde.
Ey, die Dinger machen einen tauben Mund!!!! Merkst Du das denn gar nicht, mein Kind? 
Nach einem Blick in die Packungsanleitung und dem dort vermerktem Hinweis: […] „ist nicht für Kinder unter 6 Jahren vorgesehen“[…] […] „Atemnot, sowie eine vermehrte Methämoglobinbildung (Hemmung der Sauerstoffaufnahme im Blut), letzteres insbesondere bei Kindern“ […] entschied ich mich für einen Anruf bei unserem Kinderarzt, der mich wiederum an die Giftnotzentrale verwies.
Die Dame am anderen Ende der Leitung beruhigte mich, wir rechneten gemeinsam anhand des Gewichts vom Babymädchen aus, wie viel sie hätte lutschen müssen, dass wir ins Krankenhaus hätten fahren müssen und ich bekam den Hinweis, sie gut zu beobachten und viel zu trinken zu geben.
Mama war völlig fix und fertig.
Und Du?
Hast wie eine Elefant den „Wassertrog“ geext und dann so weitergemacht, als wäre nichts gewesen.
Puuuh.
Was für ein OÄGDSCHN-FUIM.

Dein Zimmer:

Deine Gardinen sind endlich gekommen, yipeee!
Endlich kommt Farbe in Dein Zimmer!
(Was jetzt an dieser Stelle nicht heissen soll, dass sie 9 Monate Lieferzeit hatten. Ganz im Gegenteil: Geliefert wurden sie innerhalb von 3 Werktagen. 😬 Nur bis man sich aus dem weiten Ozean der Gardinen mal das 100 Prozent passende Exemplar rausgeangelt hat… Junge, Junge, Junge… )

Aber dafür ist es jetzt die perfekte Symbiose von Tapete, Teppich und Gardine.

Frisur des Monats:

Palme aus Helm

Deine neuesten Wörter:

PIPI (gerne nachdem betreffender Akt vollzogen wurde. Ohne Windel. Auf dem Teppich.)
BABY (Alle kleinen Kinder sind BEEEEEBIIIISSS. Sobald ein BEEEEEBIII auf Deinem internen Radar auftaucht, werde ich darüber vehement und mit einer nicht zu verleugnenden Penetranz infomiert. )
EULE (Tiffys Stoffeulen sitzen seitdem nur noch in seltenen Ausnahmefällen an ihrem Platz auf dem Regal. Die Wutausbrüche Deiner Schwester über die regelmäßigen Kindnapping-Versuche ignorierst Du übrigens gekonnt.)
NEINNEINNEIN (mit erhobenem Finger)
POPO (auf denselbigen zeigend)
AA (Vollzug gemeldet. Over and out.)
AUA (gerne mit weibischer Kreischstimme 😂🙈)
BALL (Beim Kinderturnen gelernt. Gleich nach den Abseitsregeln 😉)

Aus diesem neugewonnenem Sprachschatz entstehen jetzt auch…

Unsere ersten verbalen Konversationen:

– Du stehst vor meinem Laptop, mit einem Finger auf dem Case, sagst geschäftig „Neinneinnein“ und lachst Dich dabei halbtot. Wird da etwa meine Autorität untergraben? 😬

– Meine unablässigen Warnungen haben gefruchtet! Um den Backofen machst Du einen grossen Bogen und zeigst nur aus sicherer Entfernung mit dem Hinweis: „Heissssss“ darauf.
Du sagst gerne „Heisssss“….
Gerne auch wenn dir kalt ist. 😂🙈
Wenn Mama Dich beispielsweise früh morgens mit kalten Händen wickelt, diese alte Rabenmutter, die.

– Unsere Treppe gehen wir immer gemeinsam Hand in Hand hinunter.
Du wartest dann schon immer brav auf mich und streckst mir Deine Hand entgegen, Du Vorzeigekind, Du.
Seit neuestem sagst Du dabei immer gefürchtig „AUA.“ Wenn ich Dich dann frage wo das AUA denn sei, antwortest Du (öfter mal was anderes 😉) „POPO.“
(Es trägt also Früchte, dass Du bei der letzten „Ich-bin-ein-Treppenhüpffrosch-deswegen-zeig-ich-Dir-mal-meine-einzigartige-Treppenhüpfnummer“ Aktion ausgerutscht und auf den Po gefallen bist.) Vorzeigekind.
Soso.

– Du (ganz aufgeregt):“A-A“!
Ich: „Wo ist das A-A?“
Du (zeigst unaufhaltsam auf Deinen Po): „POPO!“
Yeah, wir unterhalten uns.

Mama sein ist schon manchmal echt… öh… ja echt halt. 😉

Was Du Neues kannst:

– Du kannst jetzt Türen öffnen.
Yay.

– Küssen. Du küsst mit richtiger Passion und dem dazugehörigem „Mmmmmmmmaaaa“-Geräusch. Mama, Papa, Tiffy – wir sind nicht mehr sicher. 😉

Was Du liebst:

Tiffys Pucky Wutsch.
Der ja jetzt irgendwie auch Deiner ist, aber ja eigentlich Tiffy gehört, wie eigentlich alle „alten“ Sachen… Hachja… quelle Malheur..
Du liebst das pinkfarbene Ding auf 4 Rädern jedenfalls so sehr, dass unser Erdgeschoss kurzerhand zur Rennbahn umfunktioniert wurde.
Tiffy und Du fahren jetzt nämlich täglich Rennen.
Bobbycar vs. Puky Wutsch.
David vs. Goliath.
On your mark, get set… GO!

Marotten und Tics:

#indenGenen
#likemotherlikedaughter
#Essensferkeltheysaid

– Du liebst Eis.
Du isst Eis.
Nicht aber die Hörnchen.

Recht haste, schmecken ja auch gar nicht.

– Du liebst Käse.
Gerne ausgefallene Sorten wie 24 Monate gereifter Bergkäse.
Am liebsten pur.
Am liebsten am Stück
Hach, was freu ich mich eines Tages auf Käsefondue mit Dir. 😉

-Wenn du weinerlich meckerst, dann mit den Worten „MIMIMIIII“ (und Schippe!)…. DU MÄDCHEN! 😉 Das ist so unfassbar süß, dass wir dabei meist (heimlich natürlich) zusammenbrechen vor lachen.

Geschwistermoment des Monats:

-ohne Worte.

Ordnung muss sein:

– Du bestehst darauf, dass vor dem Essen deine Ärmel hochgekrempelt werden müssen und nach dem Essen unverzüglich wieder runter.
Daran führt kein Weg vorbei und wird mit einer zweifelsfreien Vehemenz mit den Worten („BADI“!) eingefordert.
„BADI“ heisst vermutlich sowas wie „Machst Du jetzt endlich mal hinne hier mit den Ärmeln???“ -Man weiss es nicht.

– Du legst sehr viel Wert auf ein komplettes Outfit.
Wo Tiffy mit wehenden Fahnen und 2 Entenfüssen im Dezember ohne Jacke das Haus verlässt, bekommst Du einen Anfall, wenn Dein Outfit bestehend aus Jacke, Schuhen, Schal, Mütze und Handschuhen (!) nicht komplett ist.
Neulich, bei 10 Grad Plus, war ich versucht, Deine Handschuhe zu Hause zu lassen.
Da war was los, ich sag es euch.
Da war was los…

Deine Gesundheit:

Wie auch schon im letzten Jahr, wirst Du genau vor Weihnachten krank.
Weil wir unsere Feiertage (wie auch schon im letzten Jahr) nicht wieder im Notdienst im Krankenhaus verbringen wollen und es Dir zunehmend schlechter geht, entscheiden wir uns für einen Termin beim Kinderarzt.
Dort traf ich auf jeden Einzelnen der 38.000 Einwohner unseres Ortes.
Jubeljubel, freufreu.
Als wir nach 2 Stunden Wartezeit (😐) endlich dran sind und der Doktor Dich abhorchen möchte, brüllst Du wie am Spieß.
Du kleines, süsses Mädchen in Deinem niedlichen, rosafarbenem Rehkitz Einteiler kannst brüllen, dass es einem durch Mark und Bein geht.
So sehr, dass die Ohren klingeln; brüllen bis (Achtung, da kommt er eingeflogen: Flach, aber in der Haupteinflugsschneise) der Arzt kommt.
Höhöhö.
Du schreist und schreist und schreist und als Du feststellst, dass es kein Entrinnen aus der Situation gibt, stellst Du Dich tot.
Von einer Sekunde auf die andere herrscht Ruhe, Du kneifst die Augen zusammen und drehst den Kopf zur Seite.
Ungläubiges Staunen.
Totstellen ist immer Deine Taktik.
Wenn nichts mehr hilft, hilft totstellen.
Pünktlich zum Holzspatel im Mund erstehst Du allerdings wieder auf und die Ruhe ist dahin.
Das Spiel beginnt von vorne.
Der Kinderarzt diagnostiziert einen Virusinfekt auf den Bronchien und ich verlasse die Praxis kurz darauf mit einem Rezept in der einen und dem völlig verstörtem Babymädchen an der anderen Hand.
Ich bin mittlerweile so Matsche in der Birne, dass ich erst am Auto bemerke, dass unser Bugaboo noch in der Praxis steht.

Wartezimmerselfie aus der Kinderarztpraxis 😉

Und Mama so?

Ich war beim Hautarzt zum alljährlichen Muttermalcheck.
Ich habe sehr viele Muttermale, weswegen die Untersuchung immer ein wenig dauert.
Auf die Erniedrigung, da im Behandlungszimmer so komplett nackelich zu stehen, folgt die Ernüchterung:
Meine 1,20m grosse Ärztin mustert mich von unten bis oben und sagt dann völlig emotionslos:
„Sie haben aber auch viele Dehnungsstreifen!“
Ich sage: (ernsthaft und völlig schockiert) „WATT???????“
Ich habe nämlich aus meinen Schwangerschaften 0,0000 Dehnungsstreifen. Ein paar (!) wenige (!) verblasste (!) Wachstumsstreifen (!!!) zieren meine Oberschenkel, aber das wars.
Die Hautärztin fährt unbeeirt fort mit ihren Floskeln der Grausamkeiten:
„Ja… 2 Schwangerschaften hinterlassen so ihre Spuren. Da ist nicht mehr alles so straff.“


Auffällige Muttermale: 0
Selbstwertgefühl: -1000

15 Monate Babymädchen 

15 Monate Babymädchen
(16.10-15.11.2016)


Deine Größe:

84cm

Deine Kleidergröße:

80/86

Dein Gewicht:

12,0 Kg

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 5

…2 years later:

In einer NFP Gruppe bei Facebook hatten ein paar Mädels freudig ihre Schwangerschaftskurven geposted.
Ansich nichts außergewöhnliches, bis mein Augenmerk auf die ET’S fielen, die da auf den lila Balken prangten. 15.7./16.7./17.7./18.7.2017 stand da.
Vor genau 2 Jahren war das „unser Zyklus“.
Vor genau 2 Jahren habe ich meine Blutung nicht bekommen.
Hätte ich NFP gemacht, hätte ich vor genau 2 Jahren einen lila Balken gehabt.
„VET 18.07.2015“ hätte darauf gestanden.
Vor genau 2 Jahren hatte ich diesen einen Test mit den 2 Strichen. (Diesen einen-Einen. Gefolgt von vielen weiteren… 😉)
WEEE-TEEEE-EFFFF? 
2 Jahre!!!

Deine Lieblingsbeschäftigung:

Taschentücher zerreisen.
Scheint so ein persönliches Zen-Ding für Dich zu sein.

Was Mama in den Wahnsinn treibt:

– Extremer Freiheitsdrang gepaart mit einem ausgeprägtem Fluchtkomplex scheint ein genetisches Thema in unserer Familie zu sein, kennen wir von Deiner Schwester schon.
Nun also auch noch Du:
Du läufst weg.
Jeden Morgen.
Bis ich die Haustür abgeschlossen habe und meine Handtasche/Einkaufstüten/wasauchimmer vor dem Auto abgestellt habe, bist Du schon 3x um die Ecke gerannt.
Was für ein Glück, dass unser Baugebiet erst im nächsten Sommer erweitert wird und an unser Grundstück etwa 7 Trilliarden Hektar Feld grenzen.
Ein Feld, voller Matschepampe.
Feld soweit das Auge reicht.
Einfach nur Feld.
Und Du mittendrin.
Feld.
Was für ein Glück.
Nicht.

– Meine Muscheln.
Bzw. meine Muschelsammlung.
Bzw. Du und meine Muschelsammlung.
Sobald die Tür zu unserem Arbeitszimmer auch nur einen halben Milimeter offen steht, quetscht du dich durch und spielst mit den Muscheln.
Nunja.
Du verstreust sie überall.
Auch so eine Art Spiel, oder? 🤔

Stumme Kommunikation:

Wer braucht schon Worte, wenn einfache Gesten auch ausreichen?

Wenn du etwas haben willst, streckst Du deinen Arm in die Richtung aus und machst Deine Faust immer wieder auf und zu.
Wir nennen es auch die Babymädchen Faust 😉

Wir zwei beiden ODER: Wir verständigen uns schon:

Unsere Kommunikation klappt immer besser.
Wenn ich Dich bitte, eure Teller aus dem Schrank zu holen, machst Du es.
Wenn ich Dich bitte, Deine Schuhe/Deine Mütze/Deinen Schal/Deine Jacke zu holen, holst Du sie.
Wenn ich Dich bitte, die Finger von der Süssigkeitenschublade zu lassen, lässt Du sie….nicht.
Nunja, kann ja nicht alles klappen.

Generell deckt du gerne den Essenstisch.
Wir essen in der Regel um 1900 Uhr zu Abend.
Etwa 5 Minuten vorher fängst du an, rödelig zu werden und selbstständig (!!!) den Tisch zu decken.
Ab 19:00 Uhr bist du dann ungenießbar.
Gesetz dem Fall, dass um Punkt 19:00 Uhr nichts auf dem Tisch steht, ist das der Garant für Deine permanente Präsenz in der Küche – schimpfenderweise.
Ich habe selten etwas mauligeres erlebt als Dich, ungefüttert nach 19:00 Uhr.
Typisch Frau 😉

 #DasgabszuunsererZeitabernochnicht:

Du bist im zarten Alter von gerade Mal 15 Monaten schon extrem Selfiegeil.
Seitdem ich den dummen, dummen Fehler gemacht habe und Dir bei Snapchat ein paar Hundeöhrchen verpasst habe, schnappst du dir in jeder unbeobachteten Sekunde mein Smartphone, öffnest die Kamera (!!) und machst Grimassen 😂

Geschwisterliebe:

Die beiden Mädchen spielen im Wohnzimmer.
(Yeah, sie tun es mittlerweile immer öfter und es ist SO SCHÖN.)
Ich höre Tiffy mit ihrem Spielzeughandy „telefonieren“:
„Hallo Feuerwehrmann Sam? Das Babymädchen steckt im Sofa fest! Du musst kommen! Ja? Danke!“
An das Babymädchen gerichtet:
„Alles gut, Babymädchen, alles gut. Gleich kommt Hilfe.“
Ich könnte sie abknutschen.
Alle beide.

Neustes Wort:

Trecker.
Mit so einer unfassbar süßen Pronounciation ❤

Universalwort für einfach alles:

„BABA“
Zuerst dachte der Papa noch ganz gerührt und auf Wolke 7 schwebend die ganze Zeit, dass er und nur ER permanent und fortwährend gemeint ist… aber allerspätestens nachdem auch die Toilette BABA getauft wurde, kam dann auch die Ernüchterung.
Tja, lieber Papa… Wie war das mit dem Hochmut und dem Fall?

Was Du alles Neues kannst:

– Du kannst Lichtschalter bedienen.
Jay.
Sämtliche Bewegungsmelder sind seitdem ausser Kraft gesetzt, im WC brennt permanent Licht und ich stehe gerne zu den unpassendsten Momenten im Stockdunklen.

– Du hast die Klingel für Dich entdeckt.
Jedes Mal, wenn wir vor unserer Haustür stehen, muss geklingelt werden.
Vorher bewegst Du Dich keinen cm weit vorwärts; von „über die Schwelle schreiten“ ganz zu schweigen. 😉
Sternzeichen: Esel.

Deine ersten Male:

Dein erstes bewusst miterlebtes Halloween.
„Du wohnst im Neubaugebiet“ haben sie gesagt.
„Du brauchst Tonnen über Tonnen an Süssigkeiten“ haben sie gesagt.
„Die Klingel wird den ganzen Abend nicht stillstehen.“
– Anzahl der aufgetauchten Gespenster, Zombies und Hexen: 0
Übrig gebliebene Süssigkeiten: 3-5 Kilo.
Dich und Deine Schwester freut es natürlich.

Mama hat zum ersten Mal einen Kürbis geschnitzt. Rattenscharfes Teil, oder? 😉

Letztes Male:

Wir haben es überstanden.
Gott, was bin ich erleichtert.
Es gab viele Tränen, ein zerbrochenes Mamaherz und abermillionen Küsse:
Deine letzte Impfung.
Es ist geschafft.

-vorerst.

​14 Monate Babymädchen

14 Monate Babymädchen
(16.09.-15.10.2016)

So ihr Lieben, hier wird jetzt mal auf Turbo geschaltet und ich steige mal wieder mit aktuelleren Berichten ein.

Ab (bzw. seit 😉) dem 1. Geburtstag schreibe ich nun monatliche Zusammenfassungen.
Natürlich nur, weil ja wöchentlich nicht mehr so viel passiert, ist klar. 😉
Die Alten werde ich aber trotzdem noch veröffentlichen, grosses Indianerehrenwort. ✌
(Ich bin selber viel zu sehr „Monk“ um die Updates unvollständig zu lassen, deswegen kann ich mich hier auch hemmungslos relativ weit aus dem Fenster lehnen 😉)

Nun aber Vorhang auf für den (fast) topaktuellen Monatsbericht unseres Babymädchens ❤

Deine Größe:

85 cm

Deine Kleidergröße:

80/86

Dein Gewicht:

11,5 Kg

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 5 / dm Babylove Größe 5

Kunststück des Monats:

Haargummi im (zugegebenermaßen sehr versifften) Toaster. A là minute. 😉

Deine Beschäftigungstherapie:

Taschentücher zerreissen.
Gerne in mikroskopisch kleine Stückchen.
Kein Scherz, neulich hast Du eine halbe Stunde (!!!) seelenruhig damit zugebracht, eine Packung Taschentücher in einzelne Atome zu zerlegen.
Wo Du die Geduld und die Ausdauer her hast, würde ich gerne wissen.
Von mir jedenfalls nicht.

 

Was Dir Angst macht:

Du bist ein „Waschanlagen-Schiss-Haber“.
Die ganze Fahrt hast Du Dich auf meinem Schoss fest an mich geklammert, während Deine Schwester, der harte Hund, die Autowäsche total lässig aus ihrem Kindersitz von der Rücksitzbank aus verfolgte.

Was Du alles Neues kannst:

– Du verstehst so viele Dinge, das ist so wunderbar ❤
Wenn ich beispielsweise frage: „Wo sind deine Socken?“ sagst du „DAAAAAAA…..“ und bringst sie mir.
Das gleiche Spiel ebenfalls wenn ich frage „Wo ist Tiffy?“
Du zeigst mit dem Finger auf sie und sagst „DAAAAAAAA!“
Nichts und niemand ist mehr vor dir sicher und generell ist hier sehr viel „DAAAAA“.

Wenn ich frage „Wie macht das Auto? “ Machst du „Brummm Brummm“ Geräusche.

– Du bellst alle Hunde an.
Du verfügst über ein sogenanntes Hundefrühwarnsystem und ortest jeden Hund im Umkreis von 1 Kilometer.
Ich glaube, die armen Tiere sind allesamt maximal verwirrt wenn sie ein 85cm grosses, rosa Knallbonbon bellenderweise auf sie zulaufen sehen.

– Bleiben wir in der Fauna:
Du bist Chiefmaster of making täuschend echte Pferdegeräusche. (*galopp* *galopp* *galopp* *Hüüüüüüüüü*)
Es sei an dieser Stelle ausserdem erwähnt, dass Du Pferde ziemlich abgefahren findest.
In der Spielgruppe schnappst Du dir jedes Mal sofort alle vorhandenen Pferdchen und galoppierst von dannen.

– Du kannst ganz alleine von unserer Kinderrutsche rutschen!
Including alleine hochklettern und alleine hinsetzen.

Dein neues Lieblingsessen:

Tomaten.
Gibt Schlimmeres. (ausser man latscht in die Schale einer von Dir ausgelutschten Cherrytomate. Das ist dann schon ziemlich schlimm.)

Neustes Wort:

A-A.
Wie nett.
Gleich nach „Mama“ und „Papa“.

#Thisiswhyihatemondays:

Der Bollerwagen, der provisorisch in unserem Flur parkt, bis unsere Gartenhütte steht, hat einen Griff.
Einen Todesgriff.
Den Du so gerne ziehst, obwohl Mama 397 Mal „Nein“ gesagt hat.
Eines schönen Montagsmorgen gegen 08:15 Uhr war es soweit:
Der Griff (G) kollidierte unter Gewalteinwirkung von Dir (B) mit meiner grossen Kugellampe (K1).
Alle am Heulen.
Am Lautesten ich.
(Zieh ich Dir eines Tages vom Taschengeld ab).

Neuanschaffung des Monats:

Yeah, we do have a Fahrradanhänger. 💪
Der Croozer for 2 in pink ist es geworden.
Die Teile sind ja SOWAS von teuer, da schnallst Du ja ab.
Für die 1,5 Male, die ich den Wagen vermutlich brauchen werde (der Plan ist zwar gerade, für ein dreiviertel Jahr eines unserer beiden Autos MEIN Auto abzugeben, bis ich wieder arbeiten gehe, aber das verdränge ich momentan recht gut) bin ich gelinde gesagt zu geizig, einen vierstelligen Betrag auf den Tisch zu legen.
Also haben wir auf einen guten gebrauchten gewartet… und er fand uns.
Oder soll ich besser sagen SIE? 😉

Was sonst noch so abging:

Tiffys Kindergeburtstag.
AKA das Paradies für kleine Babymädchen… 😉
Überall lagen Süßigkeiten und Backwaren in Griffhöhe rum…
Wenn das nicht das Paradies ist, weiss ich auch nicht.
(Abends folgte dann der Zuckerschock.)

Erwähnenswerte Playdates:

Tiffy hatte ihren neuen Kindergartenfreund zu uns eingeladen.
Der Kindergartenfreund ist ausserdem unser „fast Nachbar“.
Die Familie hat 4 Häuser weiter gebaut und ist vor 3 Monaten eingezogen.
Da will man so als Mutter unter Müttern einer Neubausiedlung natürlich einen nicht ganz so verwahrlosten Eindruck machen und richtet einen schönen Kaffeetisch her – einen für die Mamas und einen Kleinen für die Kinder.
Für die Kinder hatte ich kleine Minidonuts mit Zucker besorgt und auf dem Kindertisch drapiert.
Harmonisch wurde gespielt und gelacht und was waren wir alle nett und überhauptundsowieso.
Bis auf einmal Tiffys Freund zu uns kam und entsetzt fragte: „Wo ist mein Donut??“

Blickrichtung links:
Das Babymädchen.
Kauend.
Ein letztes Mal schluckend.
Den Mund umrandet mit Zucker.
Keinerlei Anzeichen von Unrechtsbewusstsein.
Ich brach zusammen vor Lachen.

Körperliche Gebrechen:

– Du bist krank.
Tiffy hat aus dem Kindergarten irgendeinen kunterbunten Viren-Smoothie angeschleppt und wie das unter Geschwistern so ist, man teilt alles brüderlich und schwesterlich.
Du hängst also permanent (und ich meine wirklich in jeder freien Sekunde) auf meinem Arm und willst kuscheln.
Der Munkel ist unterwegs, dass es sich unter Umständen um die äusserst bedrohliche Männergrippe halten könnte… aber PSCHHHHHHTTTT 🤐
Sobald ich Dir dann aber Fiebersaft gebe, wirst Du zum Duracell Häschen.
Vergessen all der Schmerz und die Antriebsschwäche, „HALLO WELT… DA BIN ICH WIEDER! WAS FÜR EIN DING DREHEN WIR JETZT???“
Öhmmmmm….? 🤔

– Tod durch Naseputzen
Es scheint kaum eine undelikatere Angelegenheit für Dich zu geben.
Schon als kleines Baby von nur wenigen Wochen konntest Du es absolut nichtig ausstehen: Naseputzen.
Da wird gemeckert, gemotzt, der Kopf verdreht und sich steif wie ein Brett gemacht.
Wenn „es“ dann vollbracht ist und Du anschliessend das Taschentuch siehst, würgt du 😂

– Deine beiden oberen Eckzähne sind durchgekommen.
Und alle so „yeah“.

Dein neues Lieblingsspielzeug:

Tiffys Kugelbahn und Tiffys Spielzeug Einkaufswagen.
Sehr zum Ärger von Tiffy.

 

Family Affairs:

Ich habe den Namen für unsere 3. Tochter gefunden.
Unser 3. Kind, welches wir eines Tages bekommen werden, wird noch ein Mädchen, das ist hier im Hause Düse längst beschlossene Sache.
Bei Herrn Düse, weil er sich damit abgefunden hat, der einzige Schnäppchenträger zu sein und bei mir, weil… naja, ich weiss es halt.
Auf jeden Fall bin ich sehr wählerisch (böse Zungen würden das Wort „pedantisch“ in den Mund nehmen), was die Namen meiner Kinder angeht.
Bitte keinen aus der Top 10-Liste, keine Modenamen und weder Hipstermässig noch viktorianisch soll er bitteschöndankesehr sein.
Bevor Tiffy geboren wurde, war mein Mann kurz davor, seine Haare aufzuessen.
Wahre Geschichte.
Ich glaube, ihm war zum Schluss scheissegal, WIE sie denn nun heisst… hauptsache, die Frau hat sich entschieden und das Kind hat einen Namen.
(Einen sehr hübschen, wohlgemerkt 😉)
Auf jeden Fall saß ich neulich so mirnichtsdirnichts auf der Couch und stolperte beim Fäääääääässssbuch über einen wundervollen Mädchennamen.
DEN NAMEN.
Ich wusste es sofort.
Fehlt nur noch der passende Zweitname, aber das ist ja quasi geschenkt.
Herr Düse war zwar nur semi-begeistert, aber lass den erstmal wieder am Rande des Wahnsinns ankommen, wenn es eines Tages soweit ist.
Dann wird er freudig (ich wollte schon schreiben „mit dem Schwanz wedeln“, habe mich dann aber doch dagegen entschieden 😬) nickend in tiefstempfundener Dankbarkeit zustimmen.

Muttikram:

Ich musste meine Urlaubsplanung für das kommende Jahr einreichen.
Ja, tatsächlich.
Sollte sich nicht nochmal unerwartet jemand bei uns einschleichen (was wir momentan aber…..äh…unterbinden 😉) werde ich nächstes Jahr nach fast 4,5 Jahren Schwangerschafts-/ Elternzeitbedingter Auszeit tatsächlich wieder fliegen gehen.
Schon während ich diese Zeilen tippe, schreit ein kleiner Vogel über meiner rechten Schulter ganz laut:
„SPINNST DU EIGENTLICH??? Deine Babys… Wie kannst Du 1000de Kilometer entfernt von Ihnen sein?“

Fragt nicht, wie es mir während des Ausfüllens des Antrages ging.
Ich war 3x kurz davor zu kündigen und bin 4x in Tränen ausgebrochen.
Saukomisches Gefühl.
Ich?
Nächstes Jahr wieder arbeiten? 😬
Die Arbeit an und für sich ist noch das kleinere Übel…
2 Wochenenden pro Monat ein bisschen rauskommen und (im glücklichen Fall) etwas Sonne am Strand tanken … *GedankenklingelinganundvordenAugenverwischtallesundwirsitzenaneinemweissenstrandmiteinempinacoladaundlächelnundwinken*
Wäre da nicht *DÜMDÜMMMMM* der Refresher Kurs.
2 lange Wochen muss ich ins Trainingscenter und alles wieder auffrischen.
Flight Safety, Erste Hilfe, Service, etcetera pepeeee.
Der Kurs wird in allen Teilen Deutschlands stattfinden.
Natürlich in den Teilen, die scheiss weit weg von uns sind. Logo.

Im Klartext heisst das:
Ich muss ohne die Kinder schlafen.
Ich sehe die Kinder 2×5 Tage am Stück nicht.
Ich… die OberhyperMama, die seit 3 Jahren und 47 Tagen nie einen einzigen Tag und eine einzige Nacht ohne Kind verbracht hat.
Ich habe keinen blassen Schimmer, wie ich das überstehen soll.

39 Wochen Babymädchen

39 Wochen Babymädchen
(07.04.-13.04.2016)

In diesem Buch, welches meine Erinnerung ist, auf der ersten Seite des Kapitels in dem der Tag beschrieben wird an dem ich dich zum ersten Mal traf, kann man die Worte lesen:
»Hier beginnt ein neues Leben«.

– Dante Alighieri

Die ganz große Nummer:

Du zwinkerst. 😊
Mit beiden Augen.
Mama ist so verliebt. ❤
Zwinker-Mama, Zwinker-Babymädchen, Zwinker-Mama… stu-hun-den-lang. 😍

Deine neue Lieblingsbeschäftigung:

Türen zu öffnen und zu schließen.
Zu öffnen und zu schließen.
Zu öffnen…

Highlight der Woche:

Wir haben Tiffy zu ihrem allsamstäglichen Kleinkinderschwimmen begleitet (an den letzten beiden Kursterminen darf man nämlich immer jemanden mitbringen) und somit warst du das allerallerallerallererste Mal im Schwimmbad.
Und wie Du Dich so entspannt hast treiben lassen in dem kleinen Schwimmring, war es, als wäre es nie anders gewesen. 😉
Badetauglichkeit = check. ✔

„Beinahe-vor-lauter-Blödsinn-nicht-mitbekommen“:

Du bist extrem feinmotorisch unterwegs.
Eine Freundin guckte Dir neulich beim akribischen Krümelsammeln unter dem Esstisch zu, stutze und sagte: „Boah… SO kannst du schon greifen???“
Öhm… Etwa nicht?
Du machst das schon seit einigen Wochen.
Ist es nicht eigentlich normal, dass ein 8 Monate altes Baby schon präzise den Pinzettengriff anwenden kann?
Ist es nicht, oder?
Ich habs gewusst.
Ich habe es immer gewusst.
Meine Kinder sind hyperintelligent.

Dein Gewicht:

9220g

Deine Größe:

74cm

Deine Kleidergröße:

74

Deine Windeln:

Pampers Premium Protection Größe 4

Wochenmotto:

Zähne, Zähne, Zähne.
Du leidest.
Du leidest so sehr, mein armes Mäuschen.
Deine beiden oberen Schneidezähnchen haben sich offensichtlich in den Kopf gesetzt, Dich auf dem Weg nach draussen ordentlich zu quälen.
Tagsüber merkt man es dir gar nicht an, aber Abends kommst du überhaupt nicht zur Ruhe.
Du wachst im 10 Minuten Takt auf und schreist ganz schrill.
Wir spielen dann das lustige „Schnell an der Brust zum beruhigen/wieder einschlafen-Spiel“.
Alle 10 Minuten.
Wir haben jetzt Spurrinnen zwischen Schlaf- und Wohnzimmer.
Und ich bin müde.

(Tatsächlich war es an 2 Abenden so schlimm, dass ich Dir Schmerzsaft gegeben habe. Damit ging es Dir dann Gott sei Dank merklich besser.)

Heimische Fauna:

Wir haben einen neu erklärten Todfeind.
Der Staubsauger wurde doch tatsächlich von Platz 1 der furchteinflößensten Dingen der Welt gestossen… Von einer Katze.
Und das kam so…
(bildverwischundklingelingeinspiel)
Wir waren bei Freunden zum Grillen.
Du throntest in der Zwischenzeit im Laufgitter neben uns am Tisch und beobachtetest unser Treiben ganz nach „Brauche grossen Balkon, damit ich zum Volk sprechen kann“-Manier.
Die Katze unserer Freunde entschied, dass es nun der richtige Zeitpunkt für Ihren Auftritt sei, was wohl durchaus dem Umstand, dass die Kinder ihre Bratwurstpelle auf den Boden verteilten, geschuldet war.
Gelegenheit macht Diebe und so.
Wie Du da so gesessen hast… die Händchen am Laufgitterrand und das Köpfchen interessiert dem schwarz weiss geflecktem Fellknäuel folgend, machte ebendieses eine Kehrtwende und sprang hoch gegen Deine Hand…
Das aprupte Ende eines ruhigen Abends und einer noch nicht mal begonnenen Tierfreundschaft…
(Aber ich bin da ganz bei Dir, ich bin nämlich auch kein Katzenfan.)

Dein Essverhalten:

Wie sage ich es, ohne gleich den Titel „Rabenmutter zwo-sechzehn“ verliehen zu bekommen?
Äääh…?
Du bist… öhm.. verfressen.
Du hast richtig, richtig Bock zu essen.
Und wir reden hier nicht von dem ollen Brei, den Muddi Dir jeden Tag vorsetzt.
Hat ja nichts auf den Hacken, diese Flüssignahrung.
Deswegen gab es in dieser Woche Dein erstes… tätärätäääää…. Butterbrot.
Mit Rumpf und Stumpf versenkt. 😉

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Außerdem Einzug in unser Haus gefunden haben Knabber Mais Stangen mit dem wohlklingenden Namen „Chrupcie“.
Derzeitiger Konsum: Etwa 1 Packung / Tag.
Schmeckt wohl. 😉

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Mama Facts:

Aufreger der Woche:

Ich habe Puls.
Unsere Kinder tragen ja Vornamen, die nicht unbedingt die Top 10-Hitliste anführen und wir haben lange, lange, laaaaaange nach den für uns perfekten Namen gesucht.
Da ich mir ja 1000 Prozent sicher war, dass Tiffy ein Junge wird, haben wir der Suche nach einem geeigneten Jungsnamen besondere Bedeutung beigemessen und natürlich den wundergeilsten Namen der Welt für ihn gefunden.
(Das Outing versetzte mich in eine mittelschwere Sinnkrise, denn nun einen passenden Mädchennamen zu finden, stellte mich vor ein nahezu unlösbares Problem.)
An dem Tag, als ich erfahren habe, dass ich erneut schwanger war, tippte ich 2 Namen in die Notizen meines Iphones.
„Babymädchen“ stand da und „extremwohlklingenderJungsnamemitschönerbedeutung“.
Namensfindung kann ja so einfach sein.
Unser beiden Mädchen tragen wunderschöne Namen (ja, sie sind sogar noch wunderschön wenn ich sie belle, weil mal wieder weggelaufen/auf Fliesen gemalt/auf der Couch gehüpft wird) und unser 3. Kind wird aufgrund des übrig gebliebenen Namens somit zwangsweise ein Junge werden müssen.
Die Welt soll ja schliesslich erfahren, was ich für einen tollen Namen gefunden habe.
Und dann geschah das Unfassbare.
In meiner Facebook Timeline las ich die Statusmeldung einer entfernten Bekannten, deren neugeborener Sohn UNSEREN Namen trug.
Sie hat ihn geklaut, das Miststück.
Dabei konnte ich die eh noch nie leiden.
Das wiegt doppelt schwer, denn nun ist 1. mein Name weg und 2. muss ich nun entweder zugeben, dass die Tussi einen guten Geschmack hat oder ich einen schlechten.
Nun müssen wir also noch ein Mädchen kriegen, es führt kein Weg daran vorbei.
Ich will den Namen nicht mehr.

Mamas Gewicht:

+300g.
(Noch 1,6 kg bis zum Pre-Schwangerschaftsgewicht).
Morgen fange ich mit dem Beach-Body Training an. Ehrlich.

37 Wochen Babymädchen

37 Wochen Babymädchen
(24.3.-30.3.2016)

„An diesem Morgen werde ich lächeln wenn ich dein Gesicht sehe
und lachen,
auch wenn mir nach weinen zumute ist.
An diesem Morgen lasse ich dich deine Kleider selbst aussuchen und sage dir wie perfekt es aussieht.
An diesem Morgen werde ich die schmutzige Wäsche liegen lassen und mit dir in den Park zum Spielen gehen.
An diesem Morgen lasse ich das schmutzige Geschirr in der Spüle und lasse mir von dir zeigen, wie man dein Puzzle zusammenbaut.
An diesem Nachmittag werde ich das Telefon ausstecken, den Computer ausschalten und mit dir im Garten sitzen und Seifenblasen fliegen lassen.
An diesem Nachmittag werde ich dich nicht anschreien und werde nicht genervt sein wenn du schon wieder ein Eis willst, ich werde es dir einfach kaufen.
An diesem Nachmittag werde ich mir keine Sorgen darüber machen, was einmal aus dir werden wird, wenn du erwachsen bist.
An diesem Nachmittag werden wir Plätzchen backen und ich lasse sie ganz alleine von dir formen ohne es besser machen zu wollen.
An diesem Nachmittag gehen wir zu McDonalds und kaufen zwei Happy Meals damit wir beide ein Spielzeug haben.
An diesem Abend werde ich dich in den Armen halten und dir eine Geschichte darüber erzählen, wie du geboren wurdest und wie sehr ich dich liebe.
An diesem Abend werde ich dich in der Badewanne planschen lassen und mich nicht über die Pfützen ärgern.
An diesem Abend darfst du ganz lange aufbleiben und wir sitzen auf dem Balkon und zählen die Sterne.
An diesem Abend werde ich mich ganz lange und ganz nah zu dir kuscheln und meine Lieblingsfernsehsendung verpassen.
An diesem Abend, wenn ich mit meinen Händen über dein Haar streiche während du betest, werde ich einfach nur dankbar sein für das größte Geschenk das Gott mir gemacht hat.
Ich werde an die anderen Mütter und Väter denken, die ihre vermißten Kinder suchen, die Mütter und Väter die an die Gräber ihrer Kinder gehen müssen, weil die Kinderzimmer leer sind, an die Mütter und Väter die in Krankenhäusern sitzen und zusehen müssen, wie ihre Kinder leiden und ihre Verzweiflung nicht hinausrufen dürfen.
Und wenn ich dir einen Gute-Nacht-Kuß gebe, dann werde ich dich ein bißchen fester halten, ein bißchen länger.
Dann werde ich mich bei Gott für dich bedanken und ihn um nichts bitten.
Außer einen weiteren Tag…
Wir wissen nie, ob Gott uns noch einen weiteren Tag gibt.“

(Verfasser: Unbekannt)

Dein Schlafverhalten:

Der Elternschreck ist umgegangen:
Wir haben die Uhren eine Stunde vorgestellt (wie die Gartenmöbel aka Eselsbrücke und so) und seitdem läuft nichts mehr rund.
Morgens schläfst Du jetzt gerne bis 10:00 Uhr und der Rest des Tages wird entweder in Murmeltier-Manier oder als Duracell Häschen verbracht… alles ist möglich, nichts ist gleich.
Ich verstehe zwar nicht, wie eine blöde Stunde den ganzen Tagesrhythmus so aus der Bahn werfen kann, als wären wir durch 7 Zeitzonen geflogen, aber was weiss ich denn ich schon.

Gefeierte Feste:

Ooooostern.
Er war da, der Osterhase.
Und neben den ~30 kg Schokolade, die er Deiner Schwester bei uns (und vorrangig natürlich bei allen Großeltern hinterlassen hat), hat er Dir doch tatsächlich auch etwas mitgebracht.
Einen neuen Schlafanzug (in zartrosa. Mit dem Bärchen mit dem Knopf im Ohr drauf. Einen verdammt guten Geschmack hat er, dieser Hase…) uuuuuuund für euch beide hat er doch tatsächlich und völlig unerwartet einen Bollerwagen mitgebracht.
Die erste Probefahrt fand gleich an Ort und Stelle statt; Du vorne-Tiffy hinten.
Eine neue Perspektive für Dich – es war so unfassbar süß, Dich vor Freude über den Fahrtwind juchzen zu sehen. 😍

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Was Du alles Neues kannst:

Robben.
Meine Güte, Du galoppierst ja nur so von dannen.
Was erwartet mich morgen?
Krabbeln?
Laufen?
Stabhochsprung?
Ich gebs‘ zu, ich hatte auf ein fauleres Baby gehofft. 😆😉

Waschtag:

Seit langem haben wir mal wieder gebadet.
Jaja, beim ersten Kind gibt es noch feste Badetage, beim 2. Reden wir schon von Badequartalen. 😂🙈
Neben der allseits bekannten „Keine Zeit“-Problematik kommt hier bei uns auch noch die „Tiffy setzt das Bad Unterwasser und keiner hat Bock das anschliessend zu Putzen“-Problematik und die „kaltes Wasser nach 5 eingelassenen Litern“-Problematik zum Tragen.
Letztgenannte ist wirklich, wirklich ätzend.
Unsere Haus besteht aus 4 Wohnungen, insgesamt wohnen hier 11 Leute unter einem Dach.
Der Boiler für die Warmwasserbereitstellung ist (ich tippe ganz stark darauf, dass hier zulasten der Bewohner und zugunsten der Kostenoptimierug beim Bau agiert wurde) gefühlt auf ca. 0,5 Bewohner zugeschnitten.
Anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären, dass ich eigentlich nie warm duschen kann (ich bin morgens wohl die Letzte und den beissen ja bekanntlich die Hunde…) und für die komplette Befüllung der Badewanne noch 5 Wasserkocherfüllungen heisses Wasser sowie 10 Unterbrechungen des laufenden Wasserhahns benötige.
Nunja.
Wir haben es mal wieder getan.
30 Minuten Einlauf-Dauer für 12 Minuten ungetrübten Badespass.
Und anschliessend war ich kurz davor, einen Bautrockner für unser Badezimmer zu ordern.
Das reicht jetzt auch erstmal wieder bis August. 😉

Dein Essverhalten:

Brei hat momentan mal wieder Ober-Flaute, ich schmeisse 3x soviel weg wie Du überhaupt isst.
Nach maximal 4 Löffeln kneifst Du Mund und Augen zu und schüttelst den Kopf.
Meist geht dann aber noch ein halbes Obstgläschen hinterher.
Neulich habe ich Dich in der Hoffnung auf einen Augenöffner von unserem Teller vom Kartoffelpüree probieren lassen.
Kam aber auch nicht wirklich besser an.
(Dabei ist das SO. LECKER.!!)

Wenn Du wütend bist:

Reisst Du Dir den Schnuller aus dem Mund und wirfst ihn im hohen Bogen weg.
Gerne Nachts.
Wenn Du doch VIEL LIEBER gestillt werden möchtest.
Der Fussboden vor Deinem Beistellbett gleicht morgens einem Schnullerfriedhof.

Frechdachs-Alarm:

Du fliehst.
Mit voller Absicht.
Vor Deiner eigenen Mutter!!!
Neulich habe ich Dich dabei erwischt, wie Du Dir ein Stückchen Kekskrümel von Tiffy in den Mund stecken wolltest.
Ich schüttelte mahnend meinen Zeigefinger und sagte: „Nein, nein, nein – Babymädchen! Das darfst Du noch nicht!“
Deine Antwort?
Du lachst Dich kaputt, umschließt die Beute mit der Hand und robbst schnell in die entgegengesetzte Richtung.

Dein Gewicht:

8490g

Deine Größe:

74cm

Deine Kleidergröße:

74

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 4

Mama Facts:

Mamas Gefühlswelt:

In Aufruhr & diese Woche sehr „nass“.

– Die Schwiegeroma.
Muss ich noch mehr sagen?
Wir hatten mal wieder eine tränenreiche und schlaflose Nacht. 😑

– Von meinen Kollegen sehe ich bei Facebook in letzter Zeit so viele Bilder wie noch nie aus Miami, New York, Mexiko….
Mein letzter Flug vor dem Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft mit Tiffy war im Januar 2013.
Das sind über 3 Jahre.
3 Jahre ohne Kerosin in der Nase, 3 Jahre ohne Layover, 3 Jahre ohne Leben aus dem Koffer.
Ich fühle mich so…. raus, wenn ich mich durch die Bilder meiner Kollegen klicke.
Als ob ich nicht mehr dazugehöre.
Ich merke, dass ich seitdem meine Kinder auf der Welt sind, ein anderer Mensch geworden bin.
Aber was für einer?
Weder Fisch noch Fleisch.
Alles ist so merkwürdig fremd geworden.
Ich bin traurig.
Und irgendwie schaffe ich es zeitgleich, meinen Job so wahnsinnig doll zu vermissen und es mir andererseits so gar nicht vorstellen zu können, jemals wieder loszulegen.
September 2017.
I’ll be back.

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Bild: Pixabay.com

– In den Tiefen des www bin ich über einen Blog gestolpert, der mich sehr mitgenommen und aufgewühlt hat.
Ich konnte während des Lesens nicht mehr aufhören zu weinen und ich habe meine Mädchen geküsst und einfach festgehalten.
Mika… auch hier wird unbekannterweise eine Kerze für Dich entzündet.
Du hast mit Deinen winzig kleinen Füßen tiefe Abdrücke hinterlassen.

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Bild: Pixabay.com

Mamas Körper:

Fu#$ dreck Allergie-Sch$#@!#!
…“ Und es geht schon wieder loooohoooos….“
Nach allen einschneidenden hormonellen Ereignissen hoffe ich, dass meine Allergien weniger werden (Pubertät, Schwangerschaft, Geburten…) – aber ätschebätsch, Pustekuchen – schon wieder ist Frühling und schon wieder sitze ich mit dick geschwollenen Augen und tiefender Nase hier und verfluche die Pollen.
Hübsch.
Ganz hübsch.

Mamas Gewicht:

Noch 1,1 kg bis zum Pre Schwangerschaftsgewicht.