White Chocolate Cheesecake

White Chocolate Cheesecake

„Ich backe mich durch die aktuelle Ausgabe der Lecker Bakery“ ist meine Mission in diesem Jahr.

Nachdem ich von meinem ersten Rezept, den Apfel-Schmand Schnitten gleich FIRE & FLAME war, ging es in der darauffolgenden Woche nahtlos weiter in der Versuchswerkstatt.
Das Objekt meiner Begierde lächelte mich von Seite 72 im zarten Cheesecake Gewand an und von diesem Moment an wusste ich, dass mir dieses kleine Schätzchen das Wochenende versüßen sollte.

Dieses und kein anderes.
Meeeeeiiiin Schaaaaaaaaatz.
Das Rezept stammt ebenso wie die Apfel-Schmand Schnitten aus der Kategorie „5-Zutaten“ Kuchen, weil  (haltet euch fest, ihr werdet es niemals erraten!!) der Kuchen mit lediglich -Tadaaaaa- 5 Zutaten auskommt.

Wäre ich in der Lage, meine rechte Augenbraue fragend hochzuziehen (ein Talent, dass mir leider verwehrt blieb…), hätte ich beim Schreiben des Einkaufszettels wohl meine rechte Augenbraue hochgezogen.
Stattdessen fragte ich mich (mit gänzlich normalen Augenbrauen):
„Oha. Ob das was wird? So mit ganz ohne Mehl und so…?“ 🤔

Ich formuliere es mal vorsichtig:
Jeeeiiiiheeeeeiiiinö.
Meins warer nicht.

Irgendwie zu „moussig“ das Ganze und geschmacklich irgendwie nur weisse Schokolade.
Weisse Schokolade allerdings nicht im Sinne von: „Ooooh… weisse Schokolade….!“ sondern eher im Sinne von: „Oh. Weisse Schokolade. 😐“
Mein Fazit lest ihr unten, wer von euch aber nichtsdestotrotz die Rührschüssel schwingen möchte (und/oder auf weisse Schokoladenmousse in Springform-Form steht 😉) findet nun hier den white Chocolate Cheesecake zum Nachbacken:

Zutaten:

– 4 Eier (M)
– 100 g weisse Schokolade, in Stückchen
– 100g Doppelrahmfrischkäse, raumtemperatur
– 150g Brombeeren, TK (ich habe noch ein paar Himbeeren untergegeben)
– etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1) Eine Springform (Ø20cm) mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160° Umluft vorheizen.

2) Die Schokolade im Wasserbad schmelzen; währrenddessen die Eier trennen und das Eiweiß kalt stellen.

3) Den Frischkäse mit dem Eigelb verrühren, unter ständigem Rühren die geschmolzene Schokolade nach und nach unterheben.

4) Das Eiweiß nun steif schlagen und aufgeteilt in 3 Portionen zusammen mit den gefrorenen Beeren unterheben.

5) Die Masse in die Form füllen und die Oberfläche glatt streichen.
Insgesamt etwa 30 Minuten backen; nach 15 Minuten die Ofentemperatur auf 130 Grad herunter drehen.
WICHTIG: Den Ofen während der gesamten Backzeit nicht öffnen!

6) Den Kuchen nach Ende der Backzeit noch für etwa 15 Minuten im GESCHLOSSENEN Backofen ruhen lassen.
Anschliessend herausnehmen, auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Fazit:

Ich habe es oben schon dezent angedeutet… öhm…. ja… höhö…. Nö.
Weder geschmacklich noch „VONG Konsistenz“ her hat mich das Küchlein überzeugen können.
Schadeeee, aber Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden 😊
Ich vergebe 2 von 5 Sternen (allerdings nur, weil ich mir noch Platz nach unten hin offenlassen muss 😂).

🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟

Apfel-Schmand Schnitten vom Blech

Apfel-Schmand Schnitten vom Blech

Am 20. Januar war wieder der Run auf den Zeitschriftenladen angesagt:
Die lang herbeigersehnte LECKER BAKERY war endlich, endlich in den Regalen! 👏

Hach, was habe ich mich darauf gefreut.
(Wie früher auf die Bravo. Aber die gab es glücklicherweise deutlich öfter. 😉 Jeden Donnerstag bin ich damals zum Zeitschriftenladen bei uns um die Ecke spaziert, habe mir die Bravo gekauft und sie meist in einem Stück durchgelesen. Dann musste ich wieder eine unendlich laaaange Woche lang auf eine neue Ausgabe warten)
Die Lecker Bakery habe ich zwar in einer ähnlichen Geschwindigkeit durchgelesen, aber glücklicherweise benötigt das „Durchbacken“ dann doch etwas mehr Zeit, so dass ich mich noch ganz lange an ihr erfreuen kann…. mjam, mjam, mjam.

Ich habe mir als persönliche Challenge vorgenommen, die Ausgabe in diesem Jahr komplett „durchzubacken“.
Da ich ja in der Hinsicht ein kleiner Monk bin, bin ich mir ziemlich sicher, es zu schaffen. 💪
(Ausser beim Rote Beete Kuchen… aber… hey, es geht ja hier ums Backen, oder? Essen kann den dann ja zur Not jemand anderes… 😉)

Ich starte direkt hier und jetzt und heute mit einem Kuchen aus der Kategorie „5-Sachen Kuchen“:

Den Apfel-Schmand Schnitten vom Blech.

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Sie kommen herrlich saftig mit einer ordentlichen Portion Streuseln daher und bestehen dabei aus nur 5 Zutaten!
Nix mit Chichi und ausgefallenen Zutaten, keine exotischen Gewürze…

… Einfach nur purer Apfelgenuss, zugedeckt von herrlich-zarten Streuseln…. Und schon läuft mir wieder das Wasser im Munde zusammen 😉
Mein erster Kuchen aus der diesjährigen Lecker Bakery und ich vergebe direkt 5 von 5 Sternen. 😊

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Und da ich ja so gerne teile, teile ich natürlich gerne das Rezept mit euch:
(NICHT DEN KUCHEN!!! Wo denkt ihr hin???)

Zutaten:

– 750g Mehl
– 500g Butter, gesalzen
– 300g brauner Zucker + 2 EL extra
– etwa 1,5kg Äpfel (ergeben ca. 900g kleingeschnittene Äpfel)
– 300g Schmand

Zubereitung:

1) Butter in einem Topf schmelzen.
Zusammen mit dem Mehl und 300g Zucker in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgerätes zu Streuseln verarbeiten.

2) Den Backofen vorheizen (Umluft. 160°C).
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und etwa 2/3 der Streusel als Boden festdrücken.

3) Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Den Schmand mit den 2 EL braunem Zucken verrühren und auf den Kuchenboden streichen.
Die Äpfel daraufgeben und mit den restlichen Streuseln bestreuen.
Ca. 50 Minuten backen, herausnehmen und abgekühlt genießen ❤

Fazit: 

Ein toller Sonntagskuchen, der ohne grossen Aufwand gezaubert ist und genau meinen Geschmack trifft.
Der Kuchen ist durch den Schmand und die Äpfel schön saftig und hat für mich die perfekte Süße!
Den gibts definitiv nochmal.

5 von 5 Sternen.

🌟🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟

Schneemousse Zipfeltorte

Schneemousse Zipfeltorte

Heute gibt es mal wieder einen Seelenschmeichler bei mir.

Zum Geburtstag meiner Mama vor ein paar Wochen habe ich nach einem passenden Kuchen gesucht, was bei ihr zugegebenermassen wie Topfschlagen im Minenfeld ist.
Kuchen… mjoooaaar… wenns denn sein muss… Eigentlich ess ich doch lieber ein Süppchen… Ist ja alles viel zu süss… bitte nur was Leichtes… Mimimimimimiiiiiii…. (Sorry, Mama. Aber es ist DER WAHRHEIT!! 😉)

Ich sage euch; wäre es nicht meine Mama, sondern jemand anders, hätte ich demjenigen eine Schwimmkerze auf einen Teller Suppe gelegt und mit den Worten „Happy Birthday, hier ist Deine Geburtstagssuppe!“ überreicht.

Wenn man für den Geburtstagskuchen verantwortlich ist, will man ja auch nicht unbedingt mit einem trockenen Napfkuchen auftauchen; wenn die Restriktionen allerdings lauten: was Leichtes/ohne Buttercreme/keine Schokolade/was mit Obst/nicht zu süss, dann wirds eng.
Ich will nicht prahlen, aber ich habe es geschafft. 😉
In der 2016er Ausgabe der Lecker Bakery (erwähnte ich bereits, dass ich diese Zeitschrift liebe? 😍)  bin ich fündig geworden:
Luftig-leichter Biskuit meets Heidelbeeren meets lockere Sahnecreme, abgerundet durch zarte Baisertuffs, die wie Wolken auf der Zunge zergehen. – Garantiert Buttercremefrei, nicht zu süß und durch die Heidelbeeren schon fast gesund. 😉
Die ursprünglich im Originalrezept angegebene Teigmenge habe ich übrigens erhöht… ich kam nämlich nicht mal ansatzweise damit aus.
Viel. schmeckt. besser. 😉

Für meine Tante, die ebenfalls eingeladen war, war es übrigens Liebe auf den ersten Blick.
Mit einem Fingerzeig auf die Torte setzte sie sich an den Tisch und sagte: „Die will ich, die sieht geil aus!!!!“
3 Stücke und viele „Aaaahs“ und „Oooohs“ und später schloss sie mit den Worten: „Die war wirklich geil!“ ab.
Die Frau hat Geschmack.
Endlich mal normale Leute in meiner Familie. 😉

Von der Geburtstagsgesellschaft um Familie Düse kommt an dieser Stelle also einstimmig das Prädikat: Geil.

Unbedingt nachbacken!


Schneemousse Zipfeltorte mit Heidelbeersahne

 

Zutaten:

(für eine 26cm Springform)


– 200g TK Heidelbeeren
– 185g Butter + Butter zum Einfetten
– 6 Eier (Größe M)
– 185g + 200g + 60g Zucker
– 2,5 Päckchen Vanillezucker
– 225g Mehl
– 3/4 Packung Backpulver
– 1 abgeriebene Zitronenschale
– 5 EL Milch
– 4 Blatt weisse Gelatine
– 250g stichfeste (!) saure Sahne
– 250g Schlagsahne
– Spritzbeutel mit Sterntülle

Zubereitung:

1)  Die Beeren in einem Sieb auftauen lassen, den Saft dabei auffangen.
Am Besten 4-5 Stunden vorher.

2) Tortenböden:

a) Den Backofen vorheizen (150°C Umluft) und die Springform mit Butter fetten.
Die Eier trennen und das Eiweiss kalt stellen.
185g Butter, 185g Zucker und 1,5 Päckchen Vanillezucker zusammen cremig rühren.
Die Eigelbe nacheinander unterrühren.
b) In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Zitronenschale verrühren.
Abwechselnd mit der Milch unter die Buttermasse rühren.

c) Die Hälfte des Teiges abnehmen und in der Springform glatt streichen.
Anschliessend mit ~1/3 der Beeren bestreuen.

3) Eiweiss auf hoher Stufe ca. 10 Minuten steif schlagen, dabei nach und nach die 200g Zucker einrieseln lassen.
Die Hälfte des Eischnees locker auf dem Teig in der Form verstreichen, den restlichen Eischnee kalt stellen.
Im heissen Ofen ca. 25 Minuten backen, anschliessend kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und vollständig auskühlen.

4) Die Springform reinigen und erneut fetten.
Oder man ist so ein Schlaufuchs wie ich und ist im Besitz von ca. 15 Springformen.
Dann zaubert man einfach easy-pacheasy die nächste Springform hervor.
Das hat den unglaublichen Vorteil, dass man schneller weiter machen kann und nicht erst auf das Auskühlen warten muss.
Den restlichen Teig in die Form geben, glatt streichen und ebenfalls mit 1/3 Beeren belegen.
Den übrig gebliebenen Eischnee in einem Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und nebeneinander kleine „Tuffs“auf den Teig spritzen.
In den heissen Ofen geben, 25 Minuten backen und anschliessend auskühlen lassen.

5) Heidelbeersahne:

Die Gelatine nach Packungsanleitung in kaltem Wasser einweichen.
In einer Schüssel die saure Sahne mit 60g Zucker und 1 Paket Vanillezucker verrühren.
Anschliessend die übrigen Beeren vorsichtig unterheben.
Den aufgefangenen Heidelbeersaft im Topf erwärmen und die ausgedrückte Gelatine bei schwacher Hitze auflösen.
2 EL der Heidelbeercreme mit in den Topf  geben und verrühren.
Anschliessend diese Gelatinemischung unter die Heidelbeercreme rühren.
Die Sahne mit Sahnesteif sehr steif schlagen und unterheben.
Etwa 10 Minuten kalt stellen.

6) Die Heidelbeersahne auf dem unteren Tortenboden verstreichen.
Den oberen Tortenboden mit den Tuffs vorsichtig daraufsetzen.
Circa 1 Stunde kalt stellen.

7) Geniessen 😍
– Das geile Teil. 😉

Engelsäuglein

Engelsäuglein

Ich habe einen Exfreund.
Meine erste grosse Liebe („die Einzig wahre!!“ höre ich mein 17-jähriges Ich noch schluchzen, „nienienie wieder werde ich so einen Mann kennenlernen!“).
5 Jahre On/Off Beziehung inklusive aller nur erdenklicher Dramen, filmreifer Trennungen, tränenreicher Versöhnungen und schlussendlich mit einem erwührdigem Finale endend:
Er hatte sich unsterblich in eine andere verliebt.

Mein Selbstwertgefühl:
… im Keller.
Mein emotionaler Zustand:… instabil wie ein Jenga Turm.
Meine Seele: Ein Wrack
Mein Gewicht: Super-duper-Model-mässig-ideal-idealer-gehts-nicht-Idealgewicht
Meine Hass gegen das Barbiepüppchen, gegen das ich eingetauscht wurde: Nicht messbar.
Meine Perspektive: Auf immer und ewig allein. Als einsame Kämpferin.
Hübsch, schlank, unnahbar. Nieniewieder Gefühle zulassend.

And then she’d say, “It’s okay
I got lost on the way
But I’m a supergirl
And supergirls don’t cry”
– („Supergirl“ von Reamonn)

To make a long story short:
Eines Tages, nach einer sehr langen und sehr beschissenen Zeit bin ich darüber hinweggekommen.
Gott sei Dank.
Sonst hätte ich heute nicht den wunderbarsten Ehemann der Welt und die allerbesten Töchter des ganzen Universums – nein, vermutlich hätten wir seither schon wieder mindestens 30 Mal getrennt und ich hätte gerade den 10-ten stationären Aufenthalt hinter mir, weil wir uns gegenseitig fix und fertig gemacht haben.
Manche Dinge sollen einfach nicht sein.

Wir habe übrigens bis heute noch Kontakt, was seine Barbiepuppenfreundin (und mit „Barbie“ sind hier keineswegs Barbies positive Attribute gemeint 😉), die mittlerweile seine Ehefrau und Mutter seiner 1,5 Kinder ist, aber nicht wissen darf.
Muhahahaha.
Und schon fühle ich mich wieder wie 15.

Warum ich euch das alles erzähle?
Nunja, in erster Linie einmal, um mich ein bisschen besser kennenzulernen.
Und natürlich, um an dieser Stelle ein phänomenales Plätzchenrezept loszuwerden. 😉
Besagter Exfreund hatte nämlich eine Tante.
Diese Tante backte (buk? bock? hat gebockt gehabt? 😂) die (jetzt wirklich ohne Übertreibung, ich schwör ✌) allerallerallerallerbesten Plätzchen der ganzen Welt.

So ein unglaublich zarter, mürber Teig, der im Munde sanft zerfiel… und die Marmelade dazu, die den ganzen Teig so perfekt abrundete… ich sage euch, diese Plätzchen waren all die Jahre mein persönliches Weihnachtshighlight (und die Entschädigung für so einige Eskapaden ihres Neffen)
Da ich meine Achtung vor mir selber irgendwo zwischen Trennung 1-10 eh schon verloren hatte, machte ich mich auch nicht davor nass, Jahr für Jahr nach unserer endgültigen Trennung auch noch Kekse von ihr zu „bestellen“. Leider bin ich dann ja irgendwann 600 Kilometer weit weggezogen und dann hatte es sich ausgekekst.
Verdammt.
Seither habe ich jedes Jahr zur Weihnachtszeit das Gefühl, dass mir etwas fehlt. (Und damit meine ich nicht meinen Exfreund)

Bis… jaaaa…, bis ich Mitte November diesen Jahres im Supermarkt meines Vertrauens über die XMas Sonderausgabe des „Lecker“ Magazines stolperte.
Auf Seite 12 fand ich sie.
Wie in jeder Ausgabe wunderschön fotografiert, lächelten sie mich an und winkten mir zu.“Och, die sehen aber hübsch aus! Die backe ich mal nach!“ dachte ich so bei mir.

Das ich jemals ein Rezept finden würde, dass dem von Tante M. auch nur annähernd nahe kommen würde… pah… daran hätte ich nicht mal im Traum gedacht.
Ich war mir ihres Zaubers und ihres unglaublichen Wertes also gar nicht bewusst, bis ich das erste Blech aus dem Ofen holte und mir verstohlen einen noch lauwarmen, klitzekleinen Probierkeks gönnte.

BÄÄÄÄM!
Das waren sie!
DIE KEKSE.


Ich habe sie seit Ende November nun schon 3x gebacken (Der Teig für die 4. Runde steht gerade im Kühlschrank 😉) und -hell yeah, sie sind der absolute Burner!

Und damit ihr auch noch was von dem Blödmann habt, der sich mein Exfreund schimpft, habe ich hier -voilà- das wahrscheinlich weltbeste Plätzchenrezept für euch:

Zutaten:

    • 260g Mehl
    • 90g Speisestärke
    • 125g Zucker
    • 1 Ei (M)
    • Salz
    • 225g kalte Butter
    • 175g rote Konfitüre (z.B. Erdbeere)
    • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1) Mehl, Speisestärke, Zucker, Ei, 1 Prise Salz und die in Würfel geschnittene Butter mit den Händen (!) rasch zu einem glatten Teig verkneten und anschliessend abgedeckt 1 Stunde kalt stellen.

2) 2-3 Backbleche mit Backpapier auslegen, Ofen auf 180° C  Umluft vorheizen.
Die Unterlage bemehlen und den Teig ca. 3mm dick (bzw. dünn 😜) ausrollen.

3) Dann nehmt ihr diese coolen „extra-für-Engelsäuglein-gemachte-Ausstecher“, also diese wo einmal ein Loch/Stern/Herz in der Mitte ist und einmal nicht und stecht aus.
Insgesamt von jeder Sorte etwa 25-30 Stück.
Den Teig zwischendurch immer wieder kurz verkneten. Falls er zu klebrig werden sollte, wieder einen Moment kühl stellen.

4) Den ganzen Sermong auf die Backbleche verteilen und nacheinander im vorgeheizten Ofen etwa 9 Minuten hellgold backen.

5) Die fertigen Kekse auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
Die Konfitüre auf dem Herd erwärmen (nicht kochen!) und die „Unterteile“ damit bestreichen.
Die Oberteile aufsetzen und fest werden lassen.

Mit Puderzucker bestäuben und genießen.

So ganz generelle Tipps von Keks zu Keks:

– Die Plätzchen am Besten in der Blechkeksdose aufbewahren. Diese mit Backpapier auslegen.
– Nur komplett abgekühlte Plätzchen hineingeben (sonst werden sie weich und matschig und wääääh..)
– Nur eine Sorte Kekse pro Dose aufbewahren
– Zum Stapeln Backpapier zwischen die einzelnen Kekslagen geben.
– An einem kühlen Ort aufbewahren.

Fanta Cupcakes

Fanta Cupcakes

Die kulinarische Weltreise von Anikas Lavendelblog geht mit einem ehrwürdigen Finale zu Ende.
In der letzten der insgesamt 4 Runden dreht sich alles Rund ums Thema „Gebäck, Kuchen und Torten“.
Auf diesen Teil habe ich mich besonders gefreut, denn Backen macht mir ja richtig viel Spaß.

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Ich bleibe (wie auch schon bei Vorspeise, Hauptspeise und Dessert) mit euch in den USA und möchte gerne mein Lieblings Cupcake Rezept mit euch teilen.

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Cupcakes finden ihren Ursprung in den USA und erfreuen sich dort nach wie vor allergrößter Beliebtheit (Stichwort: Magnolia Bakery).
Die Coca-Cola Company, die uns die Fanta für unsere Cupcakes liefert, hat ihren Sitz in Atlanta.
Ganz klar also, dass diese wahnsinns Cupcakes waschechte Amerikaner sind.
Das beste daran:
Ganz ohne Jetlag können wir sie hier bei uns zu Hause verputzen.

Ladies and Gentleman, welcome to the United States.

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Fanta Cupcakes

Zutaten:

(ergibt ca. 12 Cupcakes)

Teig:

– 2 Eier
– 125g Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 60 ml Öl
– 75ml Fanta
– 125g Mehl
– 1,5 Tl Backpulver

Frosting:

– 250ml Sahne
– 250g Schmand
– 2 Päckchen Vanillezucker
– 2 Päckchen Sahnesteif
– 1 Dose Mandarinen
– Zimt und Zucker

Zubereitung:

Teig:

1) Backofen auf 165 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
2) Eier und Zucker schaumig schlagen.
Fanta und Öl nacheinander untermengen.
3) Mehl mit Backpulver sieben und nach und nach zum Teig geben.
4) In Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten lang backen.
5) Auskühlen lassen.

Frosting:

1) Mandarinen gut abtropfen lassen.
2) Die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen, anschliessend den Schmand unterheben.
3) Mit Hilfe einer Spritztülle oder einer Palette auf die ausgekühlten Cupcakes auftragen.
Mit Mandarinen und Zimt und Zucker verzieren.

Guten Appetit! ❤

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Süß, süßer, Banoffee Pie

Süß, süßer, Banoffee Pie

Letzte Woche habe ich gebacken.
Wobei… Nee… gebacken habe ich nicht, denn bei diesem unglaublich pervers-leckeren Schätzchen bleibt der Ofen kalt!
Ich habe ge… äh… schichtet?
Und genascht.
Genascht habe ich jede Menge. 😂🙈

Die Rede ist von einem Banoffee Pie, der wirklich SOWAS VON lecker ist, dass ich direkt schon wieder Sabber im Mund habe.
Zuckerschock allererster Sahne sag ich da nur 😉

Gefunden bei Pia von dailypia, die jetzt zeitlebens die Verantwortung für meine ruinierte Bikinifigur tragen wird. 😉

Zutaten:

– 250g Kekse (z.B. Hobbits oder jegliche anderen Kekse)
– 100g Butter
– 1 Dose Karamell á 397g (russischer Spezialitätenladen oder beispielsweise „Bonne Maman“) alternativ: gezuckerte Kondensmilch (beispielsweise Milchmädchen)
– 3 Bananen
– 400 ml Schlagsahne
– 2 Packungen Vanillezucker
– 2 Packungen Sahnesteif
– Kakaopulver oder Schokostreusel

Zubereitung:

1a) Wenn ihr keinen „fertigen“ Karamellaufstrich ergattern konntet, geht es zu allererst einmal ans Einkochen.
Die Dose mit der gezuckerten Kondesmilch stellt ihr dazu (verschlossen!) in einen großen Topf und bedeckt sie komplett mit Wasser.
Circa 2 Stunden mit geschlossenem Deckel kochen lassen – zwischendurch immer mal wieder kontrollieren, ob die Dose noch komplett mit Wasser bedeckt ist – EXPLOSIONSGEFAHR 💥💣
Anschliessend erstmal eine Weile abkühlen lassen.
Der Energiekosten wegen könnt ihr selbstverständlich auch mehrere Dosen auf einmal einkochen – das aufgedruckte Mindeshaltbarkeitsdatum bleibt bestehen.

1b) Wenn ihr fertigen Karamellaufstrich gekauft habt:
Öffnet die Dose.
Irgendwann.

2) Die Kekse im Mixer (mache ich immer, bin faul) oder im geschlossenen Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zu kleinen Krümeln verarbeiten.
Die Butter in einem Topf schmelzen und die Kekskrümel unterrühren bis es eine homogene Masse ergibt.
Kurz abkühlen lassen und auf dem Boden einer 26er Springform fest andrücken.
Die Form anschliessend mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

2) Nach der „Aushärtezeit“ kippt ihr das Karamell über den Boden und verteilt es gleichmäßig.

3) Die Bananen in Scheiben schneiden und nebeneinander auf die Karamellschicht legen, so dass diese vollständig bedeckt ist.

4) Sahne mit Sahnesteif & Vanillezucker (wer es weniger süß mag, nimmt nur Vanillearoma, aber wer hier ernsthaft über „süß“ nachdenkt dem kann ich nur empfehlen: Finger weg 😂😜) steif schlagen und anschließend auf der Bananenschicht verstreichen.

5) Mit Kakao und/oder Schokostreuseln garnieren.

Fertig… Und ab mit euch ins Toffee-/Bananen-/Sahnekoma.

Süße Träume wünsche ich euch 😊

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Erdnuss-Schoko-Quadrate

Erdnuss-Schoko-Quadrate

Ihr Lieben… Endspurt!
Nur noch 2 Mal schlafen, dann kommt der WEINZAMANN!
Für alle, die auf die Schelle noch eine süße Sünde zaubern wollen, habe ich hier noch ein Last-Minute-Sabber-Rezept, dass durch eine Mischung aus süß und salzig einfach unwiderstehlich daher kommt.
Gefunden habe ich das leckere Rezept in dem Buch „Weihnachtsbäckerei für Kinder“.

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Zutaten:

Für den Teig:

– 125g weiche Butter
– 125g brauner Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 200g Mehl

Für die Glasur:

– 450g gezuckerte Kondensmilch
– 30g Butter
– 50g Zucker
– 1 Packung Vanillezucker
– 1 Prise Salz
– 150g ungesalzene Erdnüsse (gehackt)
– 200g geraspelte Zartbitterschokolade

Zubereitung:

1) Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen; das Mehl sieben und nach und nach unterrühren.
Den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

2) Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze bzw. 160° Umluft vorheizen.
Die Fettpfanne mit Backpapier auslegen und unter Zuhilfenahme einer Alufolienstreifen-Wurst auf die Hälfte „verkleinern“.
Den Teig auf das halbe Blech ca. 1/2 cm dick ausrollen und ca. 10 Minuten vorbacken.

3) In der Zwischenzeit die gezuckerte Kondensmilch mit Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in einen
Topf geben und 30 Minuten unter ständigem (!) Rühren bei kleiner Hitze einkochen.
Herauskommen sollte eine braune, zähflüssige Masse.
Die Hälfte der gehackten Erdnüsse unterrühren.
Die Masse gleichmässig auf den vorgebackenen Teig streichen und weitere 10 Minuten backen.

4) Nach der Backzeit sofort aus dem Ofen nehmen und die Schokolade direkt auf den heissen Belag geben.
Sobald die Schokolade geschmolzen ist, gleichmäßig verstreichen und mit der anderen Hälfte der Erdnüsse bestreuen.
Noch warm in Quadrate schneiden.

Guten Appetit! ❤️

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