Osterwochenende in Bildern 

Osterwochenende in Bildern

Hallo ihr Lieben!
Ich hoffe, ihr hattet schöne Osterfeiertage und konntet mal einen Gang zurückschalten?
Ich gestehe, ich hatte ein wenig Angst vor dem diesjährigem Osterfest:
Seit 2013 hatten wir in JEDEM JAHR Ostern irgendein Drama.
Meist familiärer Natur, gerne auch krankheitstechnischer Natur.
Ich spoilere direkt mal, weil ich selber sowas von begeistert bin:
WIR.HABEN.DEN.FLUCH.GEBROCHEN.
Wir hatten harmonische, entspannte, gesunde Tage mit der ganzen Familie.
Von mir aus könnte nun öfter Ostern sein. 😉
Ich lade euch ein, mir über die Schulter zu schauen:
Scrollt euch durch unser Osterwochenende in Bildern:

Ostersamstag, 15.04.2017

 


Der Ostersamstag beginnt mit einem ausgiebigem Frühstück.
Ich weiss nicht, ob ihr es wusstet, aber ich liebe es, ausgiebig zu frühstücken.

 


Wir wollen Eier für den Osterhasen färben.
Ein Ei überlebt unseren Hardcore Eierkocher nicht.
We called him Henry.
Rest in Peace, Henry.

 


Die Färbung ist im vollen Gange.

 


Glücklicherweise habe ich ein fleissiges Helferleinchen.
Und zusätzlich noch eins, was zuguckt. 😉

 


Sind das wunderschöne Eier oder sind das wunderschöne Eier? 😉

 


Danach geht es raus in den Garten.
Mission: Rasenkante setzen.
Ich -der Hulk- steche mit dem Spaten ab und der beste Ehemann der Welt betoniert hinter mir her.
Das Resultat ist von „gerader, akkurater Rasenkante“ zwar weit entfernt; aber shit on it.
Wir habens selbst gemacht. 💪
Und Vintage ist eh voll im Trend.

 


Mein Mann stösst beim Betonieren auf Gold:
Meine seit 3 Wochen schmerzhaft vermissten Armbänder tauchen im Beet wieder auf!
Juhuuu!
Auf einmal fällt es mir wieder wie Schuppen von den Augen:
Ich – vor 3 Wochen – Unkraut jätend im Beet sitzend – die Armbänder abgenommen und neben mich gelegt.
Ich bin so froh!
Ich hatte schon das Funbüro alarmiert, alle Geschäfte in denen ich in den letzten Wochen war, abgeklappert und einen Suchaufruf bei Facebook gestartet.
Ende gut, alles gut.

 


Die Kinder bekommen noch etwas Kartoffelsalat (selbstgemacht von Oma) zum Mittagessen.

 


Nach dem Mittagsschlaf essen wir noch einen Cupcake, der von Herrn Düses gestrigem Geburtstag übrig geblieben ist.

 


… und ich lese mit Tiffy noch etwas „Peppa Wutz“.

 


Anschliessend fahren wir in den nahegelegenen Indoorspielplatz und treffen uns dort mit Freunden.

 


Die Dinger sehen wahrscheinlich in jedem Dorf EXAKT gleich aus. 😉
Die Kinder lieben es.

 


Auf dem Rückweg kehren wir zum feudalen Dinner ein.

 


Das Dessert nehmen wir „to go“. 😉

 


Isch werd beglobbt:
Hier gibts auch noch einen eigenen Indoorspielplatz 😉
Die Kinder müssen wir an den Haaren herausziehen.
Mama und Papa wollen nach Hause: Wir sind völlig k.o. vom vielen klettern und hüpfen und rutschen.

 


Als die Kinder im Bett liegen, geht es daran, die Ostergeschenke einzupacken…

 


… und die Eier zu verstecken.

 


Danach gehen wir über zum entspannten Teil des Abends.

Ostersonntag, 16.04.2017

 


Die Kinder finden ihre Osternestchen und suchen Eier… ich freue mich so sehr über die kindliche Freude und Aufregung und dieses unglaubliche Glitzern in den Augen. 😍
Ich wische mir verstohlen ein Tränchen aus dem Augenwinkel.

 


Tiffy bekommt einen sprechenden „Feuerwehrmann Sam“, ein Malbuch, ein Buch und ein kleines Matchbox Auto.

 


Das Babymädchen bekommt eigene, ungefährliche, „ab 1 Jahr“ (O-Ton Tiffy) Stifte und ebenfalls ein Malbuch, ein Buch und ein kleines Matchbox Auto.

 


Tiffy mag keine Eier, schält diese aber soooo gerne.
So trug es sich zu, dass ich beim Frühstück in den Genuss eines „rundum-sorglos-Eierpell-Service“ komme.

 


Bei mir gibt es Küken auf dem Frühstückstoast.
Vegetarisches Küken.

 


Gartenarbeit Part II:
Unkraut zupfen. (Sehr ihr diese formidable Rasenkante?!)
Yay.

 


Das Babymädchen und ich hüpfen noch eine Runde auf dem Trampolin.

 


Nach dem Mittagessen wird kurzer Prozess mit dem ersten Schokoladenhasen gemacht.

 


Nach dem Mittagsschlaf fahren wir zu Oma… Der Osterhase hat doch tatsächlich auch etwas für die Kinder bei Oma versteckt.
Dieser Lümmel!

 


Das muss aber ein seeeeehr grosser, seeeeehr starker Hase gewesen sein 😉

 


Es gibt für beide Kinder zusammen eine Wasserspielbahn.
Ich kämpfe mich durch den Aufbau.

 


Anschliessend gibt es erstmal Kaffee und Kuchen.

 

Nach der „Erstbespielung“ der Wasserbahn auf der Terasse (leider vergessen zu knipsen) gibt es dann auch schon Abendessen;
Oma hat einen leckeren Spinat/Frikadellen/Mozzarella Auflauf gekocht.
Ich bin noch so voll vom Kuchen… ich schaffe nur einen Teller.
Mannometer, wann bin ich eigentlich so ein verdammtes Weichei geworden?

 


Ich bin so k.o., dass ich einen Underberg trinke und mich danach noch etwas mit Tiffy und Feuerwehrmann Sam auf die Couch kuschele.
(Während wir Feuerwehrmann Sam schauen, is klar.)

 

Am heutigen Ostermontag (der ja strenggenommen überhaupt nicht mehr zum Wochenende gehört 😉) haben wir morgens mit den Kindern gespielt und eeeeendlich unsere Gardinen aufgehängt (der Hammer wieviel wohnlicher es gleich aussieht!) und Nachmittags waren meine Eltern, mein Bruder und meine Schwiegermutter zum Kaffee trinken mit anschliessendem Grillen bei uns.
Deswegen nur ein exemplarisches Bild vom „Schwiegermutterschen Apfelkuchen“:


Die kommende Woche wird zwangsweise eine seeeeehr schlanke werden.
Ich fühle mich direkt 10 Kilo schwerer und ich schwöre euch, ich habe über die Feiertage ein Doppelkinn bekommen. 😀

Was habt ihr so getrieben?
Seit ihr jetzt auch alle fett? 😉😉😉

Alle Wochenenden in Bildern findet ihr bei Susanne’s Geborgen wachsen.

#12 von 12 – April 2017

#12 von 12 –  April 2017

 

 
Der heutige Tag beginnt um 01:34 Uhr.
Das Babymädchen weint.
Ich springe aus dem Bett und renne sofort zu ihr.
Und bin so froh.
Mein Baby hat nämlich zum ersten Mal in ihrem eigenen Zimmer geschlafen und Mama lag beim Einschlafen einsam im Familienbett und hat eine Träne verdrückt.
Wir haben quasi verkehrtherum geferbert.
„Jede Mama kann schlafen lernen“.
Oder so ähnlich.
Mein Mann im Gegenzug lag da und konnte sein Glück kaum fassen.
Rabenvater. 😉
Ab 01:34 Uhr kann ich also endlich wieder mit meinem Babymädchen kuscheln.
Ich schlafe mit ihr im Arm ein.

Wir canceln den Kindergarten für Tiffy und fahren stattdessen mit ihr zum Augenarzt:
Genau 1 Woche nach ihrer Platzwunde auf der Stirn knallt sie mit dem Auge an unsere Küchenarbeitsplatte und reisst sich direkt am Lid eine Wunde und bekommt ein dickes Hämatom.
Ich habe Angst, dass das in dieser Frequenz weiter geht.
Mein Mädchen 😔❤

 


Das Wartezimmer ist so übervoll, dass bereits auf dem Flur Platz genommen wird. 😳
Ich stelle mich darauf ein, heute hier zu übernachten.
Gott sei Dank passt Oma auf das Babymädchen auf… mit 2 Kindern wäre das Kategorie „Double the fun!“ geworden.
Wir nehmen in der Spielecke Platz und Tiffy zeigt erstaunliches Talent im Umgang mit dem LÜK-Set.
Sie kann alle Zahlen benennen, ich bin begeistert.
Kluges Mädchen.
Ganz die Mama. 😉
Nach nur 45 Minuten Wartezeit (und mit „nur“ meine ich wirklich „nur“) verlassen wir die Praxis wieder mit einem Rezept für eine Augencreme.
Das Auge hat Gott sei Dank keine weiteren Verletzungen (ausser den äußerlich sichtbaren) davongetragen.

 

Wieder zu Hause lesen wir die Geschichte vom kleinen Traktor.
Beliebt bei groß und klein.

 

Anschließend bearbeite ich noch kurz die Fotos für einen Blog-Gastartikel, den ich schreibe.
Ich bin sehr zufrieden. 😊

 

Nach dem Mittagsschlaf kommt Oma, um die Kinder zu bespassen.
Der beste Ehemann der Welt hat nämlich am Freitag Geburtstag und ich habe noch einiges vorzubereiten.
Wer errät das Party-Motto?? 😂

 

Es wird geschnipselt und geklebt und noch mehr geschnipselt und noch mehr geklebt…

 

Ich möchte ja unbedingt Hand-Lettering lernen.
Bis dahin krepel ich mich mit durchpausen durch und male aus. 😉

 

Oma entwickelt ungesunden Ergeiz beim zusammenfügen eines Puzzles – ab 3 Jahren.
Tiffy ist zwischenzeitlich schon gegangen. 😂😂

 

Ich backe Kekse für den Geburtstag.
7 volle Bleche. 😳
Ja ist denn heut scho Weihnachten? 😉

 

Unser Abendessen steht wie immer im Zeichen von WW.
Es gibt Kritharakiauflauf.
Sehr lecker und ich bin sogar satt. 😉

 

Ihr Lieben… ich hoffe, ihr hattet alle einen wunderschönen Tag und habt gleich eine noch schönere Nacht!

Alle 12e findet ihr wie immer bei Caro’s „Draussen nur Kännchen“!

19 Monate Babymädchen 

19 Monate Babymädchen

 (16.2.-15.3.2017)

Deine Größe:

88cm

Dein Gewicht:

12,5kg

Deine Kleidergröße:

86/92

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 5

Deine Schuhgröße:

23

Dein neuestes Outift:

❤ ❤ ❤

Dein erster 2-Wort Satz:

IIIIICH.AUCH.

Dein erster 3-Wort Satz:

IIIIICH.AUCH.EIS.

Dein erster Purzelbaum:

Auch wenn die Zwischenüberschrift es nicht annähernd erahnen lässt:
Du hast Deinen ersten Purzelbaum gemacht!
Auf der Süßigkeitsskala von 1-10 eine glatte 100, wie Du da mit dem Ausruf „EIN-EIN-EIN… HUUUUIIII“ durch die Turnhalle gekugelt bist. 😉

Deine neuesten Wörter:

PUPPEL – Popel
NATZ – Nass
MALZ – Malen (und das machst du mit Passion)
LAADEL – Marmelade

Wir haben das Geheimnis um „MAAARMEL“ gelüftet.
Irgendwann fingst Du an, immer wieder „MAAARMEL… MAAARMEEEEEL!“ zu rufen.
In völlig unterschiedlichen Situationen; an den unterschiedlichsten Orten.
Wir wussten uns (und damit Dir) nicht recht zu helfen.
Maaarmel?
Wer oder was ist ein Marmel?
Murmel?
Marmelade?
Maulwurf?
Ratlosigkeit.
Kurz bevor wir vollends daran verzweifelten, kamen wir dem Geheimnis um Maaaarmel auf die Spur.
Tiffys „Feuerwehrmann Sam“-Zeitschrift lag auf unserem Esstisch und wie Du so heimlich darin herumblätterst (das darf Tiffy niemals erfahren.😉) rufst Du auf einmal ganz aufgeregt „Maaarmel, Maaarmel!“ und zeigst auf…. – NORMAN.
Norman Price.
Den kleinen Frechdachs (alias A.K.), der für schätzungsweise 99,73% der Feuerwehreinsätze in und um Pontypandy die alleinige Verantwortung trägt.
DER Norman.
Der in jeder Folge schätzungsweise 7 Trilliarden Mal bei seinem Namen gerufen wird. „NOOOOORMAAAAAAAN!“
MAAARMEL?
MAAARMEL!

PS: Ja. Ich bin eine Rabenmutter.
Mein Kind guckt mit der grossen Schwester fern.

Helauuuuu und Alaaaaaaf:

Du bist ein Karnevals-Schisser.
Dem l-e-g-e-n-d-ä-r-e Karnevalsumzug in unserer Sidddyyyy mussten wir natürlich beiwohnen.
Tiffy als Löwe, Du als rosa Kaninchen, Papa als „nichts“ und Mama immerhin mit 2 roten Herzchen auf den Backen. den Wangen.
Tiffy stand Anfangs mit einem Gesichtsausdruck, den die Worte: „Wasn das jetzt hier wieder für ein Scheiss??“ glaube ich ganz treffend beschreiben, in der Menschenmasse, hatte aber schnell das System verstanden.
Je öfter man „HELAU!“ ruft, desto mehr Bonbons kommen geflogen.
Ab da hatte sie Spaß.
Du nicht so.
Die Wagen waren Dir glaube ich eine Nummer zu groß und zu laut und zu verrückt und überhaupt.
Das kleine rosa Kaninchen krallte sich also bei Papa auf dem Arm fest (die Tüte zum Aufsammeln der Süßigkeiten allerdings fest umschlossen), während Tiffy und Mama auf allen Vieren sammelten, was das Zeug hielt.

Beuteteilung nach dem Karnevalsumzug

Die Schwiegeroma vertraute mir anschliessend an:
„Hach, das hat sie vom Papa. Der hatte auch immer Schiss. Der hat sogar so gebrüllt, dass wir irgendwann gar nicht mehr zum Umzug gegangen sind. …Aber sag ihm das nicht.“
Gut… ich habs ihm nicht gesagt.
Dafür wisst ihr es nun.
Und mit euch theoretisch die ganze, weite Welt.

Süssholzmäuse:

Mama: „Wer ist die süsse Maus?“
Babymädchen: -zeigt auf sich…-: „IIIIIICH!“

… When shopping is a pleasure…:

Das Babymädchen hat „WAGENSCHIEBEN“ für sich entdeckt.
Jetzt darf ich im örtlichen Rossmann also zwei Miniatur-Einkaufswagen hinterherlaufen.
Oha.

Geschwisterliebe:

🎶🎵“Es ist die Eifersucht, die mich auffrisst…“🎵🎶

Wenn ich Tiffy auf dem Arm habe, siehst Du momentan rot.
„AUCHAUCHAUCH“- weinend stehst Du dann vor mir, ziehst an meinem T-Shirt und rufst Alarmstufe rot aus.
Wie gut, dass SUPAMAMAAAAA 2 Arme hat.
Bizepscurls sind ja sowas von vorgestern.
Bizeps-Sibling-carrying heisst die neue Powerübung!
PS: Der Spaßfaktor multipliziert sich ins Unermessliche, wenn einer der Partizipanten
krank ist. (Ich.)

Das neueste Problem:

Bei jeder.verdammten.Strupfhose.
Unser Bestand hat sich innerhalb kürzester Zeit von 300 auf 3 reduziert.

Körperliche Gebrechen:

Familie Düse war komplett krank.
Ausgerottet.
Dahingesiecht.
Dem Tode näher als dem Leben.
Den Anfang gemacht hat das Babymädchen mit einem leichten Husten.
Der leichte Husten wurde direkt an mich weitergereicht, die ich am nächsten Tag kaum mehr in der Lage war, zu atmen (!!!) vor lauter Schmerzen auf den Bronchien.
Und im Hals.
Und im Kopf.
Ich für meinen Teil teilte liebevoll Viren & Bazillen mit meinem geliebten Ehemann, bis wir schliesslich zu guter letzt noch Tiffy ins Boot holten, die bis zum Schluss tapfer die Fahne hochgehalten hatte.
Keine 2 Wochen und etliche Messbecherspritzen Hustensaft später waren wir dann wieder in halbwegs gesellschaftlich vorzeigbarem Zustand.

Die Schlagworte des Monats lauten:

NEIN!
NEIN!
NEIN!
ICH!
AUCH!
NEIN!
– Lass ich mal unkommentiert so stehen. 😁

Mama Events:

„[…] Whoo, ladies move, gentleman move
Somebody ring the alarm, a fire in the room
Ring the alarm, and I’m trowin‘ elbows[…]“- Cristina Aguilera – Dirrty

Mama. war. auf. Paaaaaartyyy.
Wir erzählen niemanden, dass es nur eine kleine Geburtstagsfeier von einer Freundin war.
Bei ihr zu Hause.
Gediegen.
So gediegen,dass ich selbstgemachte Blätterteigröllchen mitgebracht habe.
Und dass die anderen gegen Mitternacht in die Clubs weitergezogen sind und ich nach Hause zu meinen Mäusen.
Aber hell yeah; Ich war mal wieder unter Menschen!
Ich habe mich unterhalten!
Mit richtigen Menschen!
Ich bin ein menschliches Wesen! Ein richtiges, menschliches Wesen!
(Da sprach Geppetto: „Wir sprechen uns morgen früh, Pinocchia!“)

Family Events:

Roadtrip zum 80. Geburtstag meines Onkels.
Rund 2 Stunden Autofahrt pro Weg, die Du aber sowohl Hin- als auch Rückwärtig komplett verpennt hast.
Und auf der Feier warst Du mit Deiner Schwester die Herzensbrecherin.
Ihr meine beiden Goldstücke. ❤ ❤

#12 von 12 – März 2017

#12 von 12 – März 2017

 


Es ist Sonntag.
Gestern war ich zum ersten Mal seit langer, langer Zeit mal wieder auf der Geburtstagsfeier einer Freundin.
Es war spät.
Das Babymädchen weckt mich zum Dank statt wie gewohnt um 08:15 Uhr um 06:45 Uhr.
Beim Blick auf mein Handydisplay entfleucht mir ein „Grmpf“.
Herr Düse kräht von der anderen Bettseite aus: „MODDA, DU ALTES PARTYLUDER!!„.

Mein Humor ist um diese Uhrzeit skalentechnisch noch im zweistelligen Minusbereich.

#1 von 12

Tiffy bringt mir eine selbstgebaute Pistole ans Bett.
Sie ist so ein weitsichtiges Kind.

 

#2 von 12

Wochenendfrühstück, ik liebe Dir.

 

#3 von 12

Ey voll gesund, äääächt man! ✌
(I ❤ Geramont Scheibenkäse)

 

#4 von 12

Entenfuss-Tutu-Gummistiefelprinzessin
(alias Einschuhküken)

 

#5 von 12

Während die Mädels draussen matschen und toben, streiche ich meine DIY-Gewürz-/Bücherregale an. 😉

 

#6 von 12

Anschliessend wird drinnen noch ein wenig ge“MAAAALZ“ (gemalt. Wortschöpfung © by Babymädchen) und Feuerwehrmann Sam Sticker eingeklebt. (Tiffy)

 

Nach dem Mittagessen geht es auf grosse Reise:
Mein Onkel feiert seinen 80sten Geburtstag und wir treten die rund 200 Kilometer lange Reise mit 2 von mir gebackenen Torten (transportsicher und hoch professionell verpackt in einem Wäschekorb), 2 DM Tüten voll Kinderbespassungsutensilien und diversem mehr an.

 

# 7 von 12

Das Babymädchen macht einen kurzen Mittagsschlaf im Auto.
Nach etwa 2/3 der Strecke fahren wir rechts ran und gönnen uns eine kleine Stärkung.

 

Bei meinem Onkel angekommen, treffen wir neben meiner Tante & meinem Cousin noch auf meine Eltern & meinen Bruder.
Dann gibt es endlich den Kuchen. Voilà, da isses, mein Meisterstück:

#8 von 12

Die „8“ ist ein Apfelpudding-Biskuit und die „0“ ein Schwarzwälder Kirsch Kuchen.

Anschließend gehen wir zum Verdauen etwas raus auf den Spielplatz 😉

 

#9 von 12

Muddi muss erstmal ne Runde Schaukeln.

 

#10 von 12

Tiffy hat keinen Mittagsschlaf gemacht und schläft noch vor dem Abendessen auf meinem Arm ein.
Ich lege sie ins Bett meines Cousins und kuschele sie ein.

 

#11 von 12

Meine Tante hat Eintopf gekocht – nom, nom, nom.
(Das war übrigens der von mir gewünschte „kleine Teller“. Tanten sind offenbar in der Hinsicht wie Mütter 😉)
Gegen 20 Uhr treten wir den Rückzug an.
Ich trage Tiffy auf Samtpfötchen mit angehaltener Luft ins Auto, die mir daraufhin hellwach erklärt, dass sie gerne noch Abendbrot bei Tante & Onkel Düse gegessen hätte.
Ähm…. ja.

 

#12 von 12

Ich baue schnell auf der Mittelarmlehne der Rücksitzbank ein provisorisches Fingerfoodbuffet, bestehend aus Knoblauchbaguette, Knäckebrot, Salzbretzeln und Kirschschorle, auf.
Gelernt ist gelernt.
Das Babymädchen schlät nach 10 Minuten tief und fest; Tiffy guckt die restliche Zeit alle 795 Folgen „Peppa Wutz“. 😉

Gegen 22:20 Uhr sind wir wieder zu Hause und wandern direkt ins Bettchen.
Gute Nacht! 🤗

….Alle 12e findet ihr wie immer bei „Draussen nur Kännchen“. Viel Spaß!

18 Monate Babymädchen


18 Monate Babymädchen 

(16.01.2017-15.02.2017)

Deine Größe:

88cm

Dein Gewicht:

12,1 kg

Deine Klamotten:

86/92

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 5 /Rossmann Babydream Größe 5

Deine Schuhgröße:

23

Essenstics:

(Na? Wer musste jetzt auch 3 Mal lesen, bis er das Wort entziffert hat? 😂🙈 Mir ging es jedenfalls beim Korrekturlesen so… „Häääää? Was hatse da geschrieben, die Düse von gestern? ESSENTIALS???“ 🤔)

– Du isst fein säuberlich den Belag vom Brot/Brötchen.
Egal ob Frischkäse oder Marmelade… alles wird akribisch abgepult (!) und zurück bleibt meist nur ein picobello sauberes, ausgehöhltes Brötchen.

– Beim gemeinsamen Frühstück forderst du mit Fingerzeig auf das „Premium Cornichons“-Glas Deine persönliche Gewürzgurke ein und drapierst sie genauso auf Deiner Brotscheibe, wie Mama es immer tut. Allerdings…äh… im aufgeklappten Zustand. So süss ❤❤

Sports and Athletics:

Du stellst dich irgendwo drauf (wahllos. Hauptsache einer Erhebung. Regal, Bett, Fussbank, neulich sogar ins Töpfchen!!!!) und „zählst“ an: „EIN, EIN, EEEEIIIIIN“

Bei „EEEEIIIIIIN“ hüpfst Du dann todesmutig hinunter.
Um sofort wieder Anlauf für den nächsten Sprung zu nehmen.

… Und das von einer, die sich vor 2 Monaten noch nicht getraut hat, alleine aus dem Bällebad zu steigen, weil die Stufe zu hoch war. 😆

Fashion & Lifestyle:

Du bist ein richtiges Meeeeedchen, denn Du bist verrückt nach Schmuck.

Bling bling, every time I come around yo city… BLING BLING 😎💍

– je mehr BLING, desto besser.

Du schleichst Dich mehrmals täglich (!) als unbearmreiftes Babymädchen in meine Ankleide und kommst in Wolle Petry Gedenkmanier mit 7000 Armbändern an beiden Armen wieder heraus. Oder wie Marijke Amado sagen würde: „Und hier kommt für Sie: Das Babymädchen als Wolfgang Petry – Ab durch die Zauberkugel!“ 

-Das ist Wahnsinn. (Hölle, Hölle, Hölle!)

Das ist Neu…:

– Auf einmal nimmst Du einen Schnuller🤔
Oder um es mal laut auszusprechen:
HUÄÄÄÄÄÄÄÄ????
Eiferst du jetzt Deiner grossen, schnullersüchtigen Schwester hinterher oder ist tatsächlich nach 1,5 Jahren die Liebe zum Kautschuk-Brustersatz entflammt?
Was immer es auch sein mag, es ist auf jeden Fall eins:
Sehr verdächtig. 🤔

– Du kannst jetzt Purzelbäume machen. So sweet. ❤

Kommjunikäschn:

– Headbanging

Wenn ich dich etwas frage, nickst Du oder schüttelst den Kopf.
Das eröffnet uns völlig neue Dimensionen der Kommunikation.
„Möchtest Du noch ein Brot?“
*kopfnicken* „Mmmmh“
„Mit Wurst?*
*kopfschütteln*
„Mit Käse?“
*kopfschütteln*
„Was möchtest Du dann drauf haben?“
„Da! Ma-La-la!“
*aufdasMarmeladenglaszeig*

Kennt noch einer Flat Eric?
Flat Babymädchen. 😉

– Deine neuesten Wörter:

LAAAAL – Schal
BUCH – Buch
BUCH – Knäckebrot (!)
BAUCH – mit Fingerzeig auf die Schwangerschaftsbilder, die wir im Haus hängen haben
AUCH (Das wohl wichtigste Wort als Zweitgeborene 😉)
MÜLL
MMMMA (Oma. Die Freudentränen in den Augen hat deswegen.)
MMPA (Opa)
ICH (Wahnsinn, wie unfassbar schlau Du bist. Tiffy hat in dem Alter immer „Du“ gesagt, wenn sie „ich“ meinte. Und die war schon verdammt schlau. 😉)
JA
DIBBE-DIBBE-DA (Die Welt ist elefantastisch…)
BYE-BYE (Englisch. Das Kind spricht Englisch!)

Geschwisterliebe:

Seit neuestem reisst Du Dich darum, mir nach dem Duschen mein Handtuch anzureichen (Bin ich nicht eine arme, arme Mama? Achtung… es kommt noch schlimmer 😉).
Du wartest darauf, dass ich sage: „Oooh… Kannst Du mir bitte mein Handtuch geben?“… dann zupfst Du genau Mamas Handtuch (Du tippst noch auf Papas Handtuch und sagst: „Papa!“) von der Stange und gibst es mir stolz wie Oskar.
Das wirklich Blöde an der Sache ist allerdings, dass Tiffy bisher Chief-Master-of-Towel-Handovering war und sich ihren mühsam erarbeiteten Posten natürlich nicht einfach so mirnichtsdirnichts abluchsen lässt.
Mein Blick aus der Dusche ist eigentlich jeden Morgen immer der gleiche:
2 Paar nackte Mädchenfüsse, die vor der Dusche sitzen und auf ihren Einsatz lauern. In der Hoffnung, die entscheidende Zehntelsekunde schneller zu sein, als die andere. 😂😉
So entfacht jeden Morgen aufs Neue ein handfester Streit darum, wer mir denn jetzt mein Handtuch geben darf.
Meistens weint hinterher einer.
Meistens ich.

Coolness-Factor:

Extremely high.
Du verteilst nämlich „High Fives“ und „Ghettofäuste“ wie nichts.
So richtig mit Moves und Zischgeräuschen hinterher.
Du Hipster Mädchen, Du. 😉

Vom Schlafen und Schüben:

Da isser, der 75 Wochen Schub.
Laut „Oje, ich wachse!“ -der LETZTE. Der allerallerletzte.
Buch zu Ende.
Aus die Maus.

Wärst Du mein erstes Kind, geliebtes Babymädchen, würde ich jetzt feiern und tanzen und sagen:
„Jaaaaaa! Der letzte Schub! Bald ist es vorbeeeeiiii! Ab jetzt wird alles einfacher. Die Nächte werden ruhiger, die Stimmung besser, die Sonne wird ununterbrochen scheinen. Für Dich, für mich, für alllleeeee…“
MÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖP.
Ich weiss es besser.
Es ist sowas von egal, ob dass jetzt der erste, zweite oder dritte Schub ist.
Denn: Ist es nicht der Schub, ist es etwas anderes.
Zähne, Krankheit, allgemeine Unzufriedenheit, das Wetter, Pubertät…
Jedenfalls zieht der 75. Wochen Schub mit Pauken und Trompeten bei uns ein.
Und er ist dabei kein bisschen müde.

Dein Schlaf ist nämlich eine einzige Katastrophe.
Vor halb 10 Abends ist hier nix mit schlafen.
Nix zu machen.
Völlig egal, wann wir ins Bett gehen; völlig egal was wir vorher gemacht haben; völlig egal, wie lange Du Mittags geschlafen hast.
21:30 Uhr und keine Sekunde früher.
Just in dem Moment, in dem ich mich rausschleichen möchte, kommt Tiffy.
Gegen 21:35 Uhr.
Sie möchte dann doch lieber mit bei uns schlafen.

Sie schläft um 21:45 Uhr ein, ich gehe runter.
In meinen Feierabend.
Ich mache mir eine Schüssel mit Süssigkeiten fertig, setze mich mit Herrn Düse auf die Couch und lehne mich zurück…..
stapfe nach oben.
Denn um 22:00 Uhr stehst du weinend am Treppengitter.
Jeden Abend.
JEDEN.
ABEND.
Und dabei kommt doch das Dschungelcamp. 😭😭😭

Von Müttern und Plazenten (ich habe gegoogelt. Das ist wirklich und wahrhaftig der Plural von „Plazenta“. Unbelievable.)

Wir haben seit nunmehr 18 Monaten eine Plazenta im Tiefkühler liegen.
Keinen Kommentar bitte. 🤐😁😂
Wir wollten einen Baum für das Babymädchen darauf pflanzen, hatten aber letztes Jahr zur Pflanzzeit nur eine Baustelle und noch keinen Garten.
#reallifeproblems.
Meine Mutter sagt, als ich mich mit Herrn Düse darüber unterhalte, welchen Baum wir auf die Plazenta pflanzen wollen: :
„Ihgitt! Hört auf, ich muss brechen!“
Woraufhin ich entgegenete: „Das ist doch was ganz natürliches, das hattest Du doch auch!“
Sie: „Ach, echt?“ (sarkastisch)
Ich: „Das ist wirklich total interessant zu sehen, Herr Düse hat sie sich auch angeschaut, ’ne Herr Düse?“
Sie – an Herrn Düse gewandt: „Du Armer, hat sie Dich gezwungen?
Ich erzähle euch gleich mal was von einem Mann, dem sie einen 1,5 Meter langen Bandwurm aus dem Ohr gezogen haben… das ist mindestens genauso ekelig.“

Ich fühle mich irgendwie vor den Kopf gestossen.
Ist traurig das richtige Wort?
Dann vielleicht auch ein bisschen traurig.
Ich bin traurig darüber, dass meine Mutter offensichtlich so empfindet.
Denn ich bin unendlich stolz auf meinen Körper.
Darauf, dass er perfekt gearbeitet hat.
Stolz auf auf das Organ, welches mein Kind mit allem wichtigen versorgt hat; was ihm das Leben geschenkt hat, was es hat wachsen lassen.
Dieses Wunderwerk des Lebens ist also EKELHAFT?
1000 andere Wörte würden mir dafür einfallen (und nein, ich tanze nicht bei Neumond im Tau der grünen Wiese barfuß zu Harfenmusik) aber ekelhaft wäre wahrlich nicht dabei.

Ist nur meine Mutter so?
Oder ist das ein Generationenproblem?
War das damals so? (Aus der Episode: „Das Kind muss nach der Geburt sofort ins Schwesternzimmer, weil die Wöchnerin sich ausruhen muss?“)
Wie sind eure Mütter?
#generationproblems

Mamas Body:

Das Unfassbare ist passiert:
Nachdem ich nun fast 4 Jahre lang (!!!!) durchgehend Still-BH’s getragen habe, war es diesen Monat soweit:
Mein Mann durfte auf den Dachboden kraxeln und DEN Karton herunterholen.
DER Karton, in dem fein säuberlich eine halbe Victoria’s Secrets Filiale untergebracht ist.
Jahaaaaaa….. SIE PASSEN WIEDER!!!
Sogar der wunderhübsche rosane mit der Spitze und den kleinen Perlen drauf.
Ich dachte zwischenzeitlich, er wäre für immer verloren.
Willkommen zurück.

Mamas Stimmung:

Achtung, Achtung:
Es folgt eine Auskotz-Monolog, der an dieser Stelle einfach mal rausmuss.
Wer von euch gerade in super-duper Hooooray-Mood ist, hört am Besten an dieser Stelle auf, zu lesen und ruft laut: „HOOOORAYYYYY!!!“
Allen anderen, die vielleicht eh schon latent genervt sind, gehe ich jetzt noch eben so zum Schluss mit etwas Mimimi auf die Nuss:

So fix und fertig wie momentan war ich irgendwie gefühlt noch nie.
Nichtmal mit 2 unter 2 ohne Kita ohne Hilfe mit ohne alles.
Ich habe momentan das Gefühl, dass ich mich in 1000 kleine Stücke zerreissen muss und dass das schlussendlich doch nicht ausreicht, um jedem hier irgendwie gerecht zu werden.
Jeder zerrt an mir, will was von mir, schreit nach mir.
Mama hier,
Mama da,
Mama dies,
MAMAMAMAMAMA!!!
Ich sitze so gut wie nie länger als 1 Minute am Stück, bevor ich wegen irgendwas/irgendwem aufspringen muss.
Mein Tag beginnt morgens um 7.
Die Kinder schlafen Abends nicht vor 21:30 Uhr.
Dann gehe ich runter und mein Mann lädt die Sorgen seines Tages bei mir ab.
– Er hatte ja seine Ruhe, als ich die Kinder 1,5 Stunden lang ins Bett gelegt habe.
Gegen 23:30 Uhr gehen wir ins Bett.
Mein Kopf sprudelt dann über, ich habe 1000 Sachen zu erledigen und bin zu nichts gekommen.
Donnerstags.
Donnerstags gehe ich eine Stunde zum Sport.
Da habe ich Zeit für mich.
Und danach?
Muss ich mich beeilen; schnell nach Hause stürmen, duschen, mein Abendessen hinunter schlingen, damit es nicht noch später wird, bis ich die Kinder ins Bett bringen kann.
Meistens ist es Donnerstags nach 21:30 Uhr, ehe ich endlich unten bin.
Dann ist mein Mann müde.
Geschafft von der Woche.
Will ins Bett.
Ich hatte wieder keine Zeit für mich.

Mittwochs geht mein Mann zum Fussball.
Er kommt gegen 20:45 Uhr zurück, isst zu Abend und räumt die Küche auf.
Ich habe in der Zeit mit den Kindern alleine gegessen, sie bettfertig gemacht, Sachen rausgelegt, mir schnell was aus dem Schrank gerupft, zwischenzeitlich 1000 Mal „Mamakannstdumachstdukommmaaaganzschnellher“ gehört und bin dann gerade dabei, die Kinder hinzulegen.
Wenn ich ins Wohnzimmer komme (irgendwann gegen 21:30 Uhr) sitzt mein Mann meist vor dem PC und zockt.
Ich würde so gerne auch mal in Ruhe an den PC, ein paar Sachen am Blog machen, mal endlichendlich einen Artikel IN RUHE schreiben, nicht jede Minute aus den Gedanken gerissen werden.

Da muss sich ganz dringend etwas ändern, das geht so nicht.
So gar nicht.

*Motzmodusaus*

#12 von 12 – Februar 2017

12 von 12

Mit einem Tag Verspätung gibt es #ausuntenstehendengründen nun meine 12 von 12.

Achtung, Spoiler:
Wir waren krank.
Mich, den Gesundheitsterminator, hat es dahingerafft:
Magen-Darm deluxe.

Es war kein Geschenk, ich sag es euch.
Gott sei Dank hat es die Kinder nicht erwischt sondern „nur“ Herrn Düse und mich.
Reicht mir aber.
Für alle Tage.
Braucht kein Mensch.

Hier kommen nun also die wahrhaft besten, abwechslungsreichsten, aufregendsten, extravagantesten 12von12 des Jahres. 😉😁

Für das blühende Leben klickt euch lieber schnell bei „Draussen nur Kännchen“ rein, dort findet ihr wie immer alle 12e.

Der Tag beginnt, wie die Nacht zu Ende gegangen ist: Auf dem Klo.
Die Wasserflasche in Griffweite.
Ich möchte sterben.

Mein wahnsinnig leckeres Sonntagsmorgenfrühstück:
Ein paar wenige Salzstangen und Kamillentee mit Zucker & Salz. 😷

Herr Düse und ich brechen auf der Couch zusammen.
Die Mädels dürfen Feuerwehrmann Sam in Endlosschleife schauen.
Das Babymädchen ist quasi mittendrin statt nur dabei in Pontypandy.
(Ich höre Stimmen. Meine Schwiegermutter, die ruft: „Nicht so nah an den Fernseher! Komm da weg! Das ist schlecht für die Augen!!“) – Ruhe, Du Stimme.
Mir ist alles egal.
Wenn ich jetzt sprechen muss, breche ich.

Ich schlafe ein.

Herr Düse, der Goldschatz, hat sich aufgerafft und für die Kinder Mittagessen erwärmt.
(zu sagen „gekocht“ wäre an dieser Stelle übertrieben)
Ich schäle mich in meinem Jogger von der Couch.

Das Mittagessen wird schon etwas gewagter als das Frühstück:
Salzstangen, Kamillentee mit Zucker und Salz, eine Banane (!) und eine Apfelschorle (!!).
Ich brauche Zucker, sonst klappe ich ab.
Wir legen uns alle zusammen zum Mittagsschlaf hin und schlafen bis 15:30 Uhr.

Wir schleppen uns eine Runde nach draussen, die Kinder brauchen Auslauf und frische Luft.
Wir sind nach „einmal um den Block“ völlig fertig.

Ich breche auf der Couch zusammen und… richtig… schlafe ein.
Herrn Düse geht es zwischenzeitlich glücklicherweise etwas besser, so dass er Abendessen bereitet und etwas Ordnung schafft.
Im Hintergrund läuft Feuerwehrmann Sam.

Tiffy hält mir beim Aufwachen direkt ein paar Salzstangen unter die Nase.
Full Service direkt ans Bett.

Es gibt Abendessen.
Ein wahnsinnig nahrhaftes Tütensüppchen, in dass ich Unmengen an Salz kippe.
Ein trockenes Brötchen klappt auch schon wieder.
Mir ist allerdings immer noch übel.
Ich zwänge mir mit Mühe und Not einen Teller rein.
(Pfffff… ich, der Scheunendrescher. Die, die diese Mädels verachtet, die nach einer halben Pizza sagen „Ich bin soooo satt!“ Ey, ich bin meist nach einer GANZEN Pizza noch hungrig!!!)
Habe ich erwähnt, dass am Wochenende immer Schlemmzeit bei uns ist?
Da essen wir all die leckeren Sachen, die wir uns unter der Woche aus Figur-taktischen Gründen verkneifen.
Und nun?
Suppe???
Trockene Brötchen???
Salzstangen???
Waruuuuum?? 😭😭

Das Babymädchen is(s)t kerngesund wie man sieht. 😂
#vonmirhatsiedasnicht

Ich bringe die Kinder ins Bett.
Ich schlafe mit ihnen ein.
Ende.

PS: Hiermit bewerbe ich mich übrigens offiziell für die langweiligsten 12von12 seit Bestehen der Aktion. 
Ich will nicht angeben, aber ich reche mit einer Platzierung unter den ersten 3. 😉

PPS: Heute gehts mir (abgesehen von einem trockenen Hals) wieder gut. Ist klar, Schlemmwochenende ist ja nu auch vorbei. 😑)

17 Monate Babymädchen


17 Monate Babymädchen

(16.12.2016-15.01.2017)

Deine Größe:

88cm

Dein Gewicht:

12,2 kg

Deine Klamotten:

86/92

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 5 für nachts / dm babylove Größe 5 für tagsüber

Special Events des Monats:

– Dein erstes konsumgesteuertes Weihnachten (dein 2. „in total“ 😉)

– Dein erster durchwachter Jahreswechsel

– Unseren Kurztrip in den Centerparcs

Yay-Moment des Monats:

Dein 18. Lebensmonat startet direkt mit Paukenschlag und Trompeten – Mama darf beim Gitnotruf anrufen.
Du hast nämlich eine Dolodobendan gelutscht.
Die Packung hatten wir dämlicherweise auf der Arbeitsplatte in der Küche liegen lassen  (ich sag nicht, wer es war! Ich sag nur: Ich hab ja genauso schuld, weil ich es nicht gesehen habe!) und du hast sie Dir in einem unbeobachteten Moment geschnappt, geöffnet und aus dem Blister gepult (!!!).
Ich habe es nach etwa einer halben abgelutschten Tablette gemerkt und Dir natürlich sofort aus dem Mund gepult – was mit wütendem Protestgebrüll Deinerseits kommentiert wurde.
Ey, die Dinger machen einen tauben Mund!!!! Merkst Du das denn gar nicht, mein Kind? 
Nach einem Blick in die Packungsanleitung und dem dort vermerktem Hinweis: […] „ist nicht für Kinder unter 6 Jahren vorgesehen“[…] […] „Atemnot, sowie eine vermehrte Methämoglobinbildung (Hemmung der Sauerstoffaufnahme im Blut), letzteres insbesondere bei Kindern“ […] entschied ich mich für einen Anruf bei unserem Kinderarzt, der mich wiederum an die Giftnotzentrale verwies.
Die Dame am anderen Ende der Leitung beruhigte mich, wir rechneten gemeinsam anhand des Gewichts vom Babymädchen aus, wie viel sie hätte lutschen müssen, dass wir ins Krankenhaus hätten fahren müssen und ich bekam den Hinweis, sie gut zu beobachten und viel zu trinken zu geben.
Mama war völlig fix und fertig.
Und Du?
Hast wie eine Elefant den „Wassertrog“ geext und dann so weitergemacht, als wäre nichts gewesen.
Puuuh.
Was für ein OÄGDSCHN-FUIM.

Dein Zimmer:

Deine Gardinen sind endlich gekommen, yipeee!
Endlich kommt Farbe in Dein Zimmer!
(Was jetzt an dieser Stelle nicht heissen soll, dass sie 9 Monate Lieferzeit hatten. Ganz im Gegenteil: Geliefert wurden sie innerhalb von 3 Werktagen. 😬 Nur bis man sich aus dem weiten Ozean der Gardinen mal das 100 Prozent passende Exemplar rausgeangelt hat… Junge, Junge, Junge… )

Aber dafür ist es jetzt die perfekte Symbiose von Tapete, Teppich und Gardine.

Frisur des Monats:

Palme aus Helm

Deine neuesten Wörter:

PIPI (gerne nachdem betreffender Akt vollzogen wurde. Ohne Windel. Auf dem Teppich.)
BABY (Alle kleinen Kinder sind BEEEEEBIIIISSS. Sobald ein BEEEEEBIII auf Deinem internen Radar auftaucht, werde ich darüber vehement und mit einer nicht zu verleugnenden Penetranz infomiert. )
EULE (Tiffys Stoffeulen sitzen seitdem nur noch in seltenen Ausnahmefällen an ihrem Platz auf dem Regal. Die Wutausbrüche Deiner Schwester über die regelmäßigen Kindnapping-Versuche ignorierst Du übrigens gekonnt.)
NEINNEINNEIN (mit erhobenem Finger)
POPO (auf denselbigen zeigend)
AA (Vollzug gemeldet. Over and out.)
AUA (gerne mit weibischer Kreischstimme 😂🙈)
BALL (Beim Kinderturnen gelernt. Gleich nach den Abseitsregeln 😉)

Aus diesem neugewonnenem Sprachschatz entstehen jetzt auch…

Unsere ersten verbalen Konversationen:

– Du stehst vor meinem Laptop, mit einem Finger auf dem Case, sagst geschäftig „Neinneinnein“ und lachst Dich dabei halbtot. Wird da etwa meine Autorität untergraben? 😬

– Meine unablässigen Warnungen haben gefruchtet! Um den Backofen machst Du einen grossen Bogen und zeigst nur aus sicherer Entfernung mit dem Hinweis: „Heissssss“ darauf.
Du sagst gerne „Heisssss“….
Gerne auch wenn dir kalt ist. 😂🙈
Wenn Mama Dich beispielsweise früh morgens mit kalten Händen wickelt, diese alte Rabenmutter, die.

– Unsere Treppe gehen wir immer gemeinsam Hand in Hand hinunter.
Du wartest dann schon immer brav auf mich und streckst mir Deine Hand entgegen, Du Vorzeigekind, Du.
Seit neuestem sagst Du dabei immer gefürchtig „AUA.“ Wenn ich Dich dann frage wo das AUA denn sei, antwortest Du (öfter mal was anderes 😉) „POPO.“
(Es trägt also Früchte, dass Du bei der letzten „Ich-bin-ein-Treppenhüpffrosch-deswegen-zeig-ich-Dir-mal-meine-einzigartige-Treppenhüpfnummer“ Aktion ausgerutscht und auf den Po gefallen bist.) Vorzeigekind.
Soso.

– Du (ganz aufgeregt):“A-A“!
Ich: „Wo ist das A-A?“
Du (zeigst unaufhaltsam auf Deinen Po): „POPO!“
Yeah, wir unterhalten uns.

Mama sein ist schon manchmal echt… öh… ja echt halt. 😉

Was Du Neues kannst:

– Du kannst jetzt Türen öffnen.
Yay.

– Küssen. Du küsst mit richtiger Passion und dem dazugehörigem „Mmmmmmmmaaaa“-Geräusch. Mama, Papa, Tiffy – wir sind nicht mehr sicher. 😉

Was Du liebst:

Tiffys Pucky Wutsch.
Der ja jetzt irgendwie auch Deiner ist, aber ja eigentlich Tiffy gehört, wie eigentlich alle „alten“ Sachen… Hachja… quelle Malheur..
Du liebst das pinkfarbene Ding auf 4 Rädern jedenfalls so sehr, dass unser Erdgeschoss kurzerhand zur Rennbahn umfunktioniert wurde.
Tiffy und Du fahren jetzt nämlich täglich Rennen.
Bobbycar vs. Puky Wutsch.
David vs. Goliath.
On your mark, get set… GO!

Marotten und Tics:

#indenGenen
#likemotherlikedaughter
#Essensferkeltheysaid

– Du liebst Eis.
Du isst Eis.
Nicht aber die Hörnchen.

Recht haste, schmecken ja auch gar nicht.

– Du liebst Käse.
Gerne ausgefallene Sorten wie 24 Monate gereifter Bergkäse.
Am liebsten pur.
Am liebsten am Stück
Hach, was freu ich mich eines Tages auf Käsefondue mit Dir. 😉

-Wenn du weinerlich meckerst, dann mit den Worten „MIMIMIIII“ (und Schippe!)…. DU MÄDCHEN! 😉 Das ist so unfassbar süß, dass wir dabei meist (heimlich natürlich) zusammenbrechen vor lachen.

Geschwistermoment des Monats:

-ohne Worte.

Ordnung muss sein:

– Du bestehst darauf, dass vor dem Essen deine Ärmel hochgekrempelt werden müssen und nach dem Essen unverzüglich wieder runter.
Daran führt kein Weg vorbei und wird mit einer zweifelsfreien Vehemenz mit den Worten („BADI“!) eingefordert.
„BADI“ heisst vermutlich sowas wie „Machst Du jetzt endlich mal hinne hier mit den Ärmeln???“ -Man weiss es nicht.

– Du legst sehr viel Wert auf ein komplettes Outfit.
Wo Tiffy mit wehenden Fahnen und 2 Entenfüssen im Dezember ohne Jacke das Haus verlässt, bekommst Du einen Anfall, wenn Dein Outfit bestehend aus Jacke, Schuhen, Schal, Mütze und Handschuhen (!) nicht komplett ist.
Neulich, bei 10 Grad Plus, war ich versucht, Deine Handschuhe zu Hause zu lassen.
Da war was los, ich sag es euch.
Da war was los…

Deine Gesundheit:

Wie auch schon im letzten Jahr, wirst Du genau vor Weihnachten krank.
Weil wir unsere Feiertage (wie auch schon im letzten Jahr) nicht wieder im Notdienst im Krankenhaus verbringen wollen und es Dir zunehmend schlechter geht, entscheiden wir uns für einen Termin beim Kinderarzt.
Dort traf ich auf jeden Einzelnen der 38.000 Einwohner unseres Ortes.
Jubeljubel, freufreu.
Als wir nach 2 Stunden Wartezeit (😐) endlich dran sind und der Doktor Dich abhorchen möchte, brüllst Du wie am Spieß.
Du kleines, süsses Mädchen in Deinem niedlichen, rosafarbenem Rehkitz Einteiler kannst brüllen, dass es einem durch Mark und Bein geht.
So sehr, dass die Ohren klingeln; brüllen bis (Achtung, da kommt er eingeflogen: Flach, aber in der Haupteinflugsschneise) der Arzt kommt.
Höhöhö.
Du schreist und schreist und schreist und als Du feststellst, dass es kein Entrinnen aus der Situation gibt, stellst Du Dich tot.
Von einer Sekunde auf die andere herrscht Ruhe, Du kneifst die Augen zusammen und drehst den Kopf zur Seite.
Ungläubiges Staunen.
Totstellen ist immer Deine Taktik.
Wenn nichts mehr hilft, hilft totstellen.
Pünktlich zum Holzspatel im Mund erstehst Du allerdings wieder auf und die Ruhe ist dahin.
Das Spiel beginnt von vorne.
Der Kinderarzt diagnostiziert einen Virusinfekt auf den Bronchien und ich verlasse die Praxis kurz darauf mit einem Rezept in der einen und dem völlig verstörtem Babymädchen an der anderen Hand.
Ich bin mittlerweile so Matsche in der Birne, dass ich erst am Auto bemerke, dass unser Bugaboo noch in der Praxis steht.

Wartezimmerselfie aus der Kinderarztpraxis 😉

Und Mama so?

Ich war beim Hautarzt zum alljährlichen Muttermalcheck.
Ich habe sehr viele Muttermale, weswegen die Untersuchung immer ein wenig dauert.
Auf die Erniedrigung, da im Behandlungszimmer so komplett nackelich zu stehen, folgt die Ernüchterung:
Meine 1,20m grosse Ärztin mustert mich von unten bis oben und sagt dann völlig emotionslos:
„Sie haben aber auch viele Dehnungsstreifen!“
Ich sage: (ernsthaft und völlig schockiert) „WATT???????“
Ich habe nämlich aus meinen Schwangerschaften 0,0000 Dehnungsstreifen. Ein paar (!) wenige (!) verblasste (!) Wachstumsstreifen (!!!) zieren meine Oberschenkel, aber das wars.
Die Hautärztin fährt unbeeirt fort mit ihren Floskeln der Grausamkeiten:
„Ja… 2 Schwangerschaften hinterlassen so ihre Spuren. Da ist nicht mehr alles so straff.“


Auffällige Muttermale: 0
Selbstwertgefühl: -1000