Das Wochenbett

[…] Als Wochenbett oder Kindbett (lat. puerperium) bezeichnet man die Zeitspanne vom Ende der Entbindung (Geburt) bis zur Rückbildung der schwangerschafts- und geburtsbedingten Veränderungen, was typischerweise sechs bis acht Wochen dauert. Während dieser Zeit erholt sich die Mutter von Schwangerschaft und Geburt. Bei stillenden Müttern beginnt innerhalb von drei bis vier Tagen die Bildung von Muttermilch anstelle des zuvor produzierten Kolostrums. Eventuelle Geburtsverletzungen heilen in der Zeit des Wochenbettes. Eine Mutter in den ersten Wochen nach der Geburt wird als Wöchnerin, früher auch als Kindbetterin bezeichnet […]
(Quelle: Wikipedia.de)

 

Endlich komme ich dazu, meine Sammlung aller kleinen Hilfsmittelchen, die ich im Laufe meiner Wochenbettzeit benutzt habe, zu veröffentlichen.
(Hat ja auch nur 3 Monate gedauert… Go for it, mummy!)

Dieser Artikel soll eine kleine Gedächtnisstütze für mich für das nächste Wochenbett sein und natürlich für euch, die ihr das Wochenbett vielleicht noch vor euch habt oder mittendrinsteckt…
Aufgelistet sind all die Sachen, die den zumeist holprigen Anfang etwas erleichtern oder schnelle Linderung bei SOS bringen. (Sie ersetzt selbstredend keinen Besuch beim Onkel Doktor!)
Wenn mir nachträglich noch etwas einfällt, werde ich diese Liste natürlich erweitern.

Rund ums Stillen

Weleda Stilltee
So schmeckt mein Wochenbett.
Wenn ich den Tee schon alleine rieche, denke ich an Glück, magische Momente, dieses unglaubliche Gefühl von innerem Frieden trotz durchwachter Nächte und den besonderem Zauber, der über diesen ersten Wochen liegt.
Auf den „Geschmack gekommen“ bin ich durch meine Entbindungsklinik, die diesen Tee in den Sitzecken ausliegen hat.
Rein gefühlsmässig finde ich ihn am Effektivsten, was die Milchbildung angeht.
Da können die günstigen Tees nicht mithalten.
Neben Anis/Kümmel/Fenchel ist auch Bockshornklee enthalten (der ja besonders gut zur Milchbildung ist), den man zwar aus allen Poren ausdünstet, aber das ist ja erlaubt, ist ja Wochenbett. 😊

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Multi Mam Kompressen
Aaaaaah… Eine Wohltat für geschundene Brustwarzen! 🙏
In den Kühlschrank legen und 1-2x am Tag für ca. 45 Minuten auf die Brustwarzen auflegen.
Ein Pad reicht für beide Brustwarzen; einfach in der Mitte durchschneiden.

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Speisequark in Voll-/ und Halbfettstufe

Der Magerquark (Vollfettquark zerfliesst eher) ist für die vom Milcheinschuss in Mitleidenschaft gezogenen Brüste gedacht; einfach grossflächig auftragen und einwirken lassen.
Eine schönere Variante habe ich (leider erst im Nachhinein) auf dem Hebammenblog von Jana Friedrich gefunden; die erspart das lästige „Abgeknibbel“ des angetrockneten Quarks.

Der Vollfettquark hat seinen großen Auftritt in der Kategorie „Dammriss“. 😉

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Lanolin Salbe
Quasi das Basic „Must-have“ im Wochenbett.
Die Creme dient der Unterstützung von wunden, stark beanspruchten Brustwarzen.
Zwischen zwei Fingern durch Reiben aufgewärmt und auf Brustwarze sowie Vorhof aufgetragen, bilden sie eine halbdurchlässige Feuchtigkeitsbarriere zur „feuchten Wundheilung“.
Die Creme muss vor dem Stillen nicht abgewaschen werden.
Günstigere Varianten/Eigenmarken waren bei mir völlig wirkungslos, so dass ich nun Lansinoh auf ewig treu bleiben werde. 😉

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Kohlblätter
Wie habe ich Tiffys Wochenbett nur ohne Kohlblätter überstanden??
Ohne Witz, ich habe nach meiner ersten Geburt nichts von der himmlischen Wirkung von Kohlblättern gewusst.
Den Kohl in den Kühlschrank legen und nach Bedarf ein Blättchen „abzuzeln“, mit dem Nudelholz ein paar Mal drüber rollen, so dass die „Rippen“ brechen und etwas Saft austritt und ab damit in den BH.
Lindert das Spannen und Brennen in den ersten Tagen des Milcheinschusses enorm.
Ich habe in der ersten Zeit gar keine Stilleinlagen benutzt, sondern ausschliesslich Kohl.
Bei unserem Neugeborenenfotoshooting hat unsere Fotografin auch ein Stillbild gemacht – auf meiner Brust deutlich zu sehen: der Kohlabdruck.

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Heilwolle
Ein weiterer Versuch, wunden und blutigen Brustwarzen Herr zu werden.
Heilwolle ist naturbelassene und nur mit klarem Wasser gewaschene Schafswolle, die einen sehr hohen natürlichen Lanolingehalt hat.
Man zupft sich ein Stückchen aus der Packung und legt es sich nach dem Stillen in den BH, so dass die Heilwolle direkt auf der Brustwarze aufliegt.
Vor dem nächsten Stillen wieder entfernen.
Fusselt (bzw. haart) beim Entfernen ein bisschen, ich fand es allerdings sehr angenehm und effektiv!

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schwarzer Tee
Schon oft auf wundem Kinderpopo angewendet, nun auch im Kampf gegen die wunden Brustwarzen mit von der Partie:
Schwarzer Tee.
Einfach einen extrem starken schwarzen Tee kochen (in etwa 3 Beutel auf eine Tasse geben) und laaaaange ziehen lassen.
Den Tee dann nach dem Stillen auf die Brustwarzen tupfen oder den ausgedrückten Teebeutel als Kompresse auflegen.
Wie gesagt, hilft auch sehr gut bei wundem Babypopo. 😉

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babydream Still-BH
„Is‘ halt ’n Stillbh.“
Ich finde die Stillbh’s von Rossmann haben ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und ich benutze sie sehr gerne.
Normalerweise erst NACH dem Milcheinschuss kaufen, denn Schwangerschaftsbrüste sind NICHTS im Vergleich zu Stillbrüsten.
Und dann kann es sein, dass das gute Stück letztlich nicht mehr passt.
Stichwort: Milcheinschuss.
(Ausser bei mir. Da galt ja: Nach dem Milcheinschuss ist vor dem Milcheinschuss, da ich während der Stillzeit erneut schwanger wurde. 😜)

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Avent Brustschalen
Die Dinger haben die Engel geschickt.
Wenn man richtig fiese, wunde, blutige Brustwarzen hat, ist das Letzte, was man gebrauchen kann ein reibender BH bzw. überhaupt IRGENDETWAS, was die Brustwarzen berührt.
Es bleiben 2 Möglichkeiten:
Den ganzen Tag oben ohne rumlaufen (was mit Sicherheit bei den Herren der Schöpfung großen Anklang finden würde 😉) oder die Brustschalen.
Man kann sie zweierlei „Bestücken“; entweder mit geschlossenen Cups, die man zum Auffangen von Milch z.B. während des Stillens benutzen kann, oder mit den löchrigen Cups, die Luft an die Brustwarze lassen und nichts direkt aufliegt.
Die Dinger sind ein Traum, wirklich wahr.
Wenn ich könnte, würde ich sie heiraten.
Bei der „Lüften-lassen“ Variante hier noch ein kleiner, aber sehr wertvoller Tipp:
Die Löcher sollten auf „12 Uhr“ zeigen und man sollte sich nicht allzu euphorisch bücken… Sonst giesst man unfreiwillig seine Umgebung mit der zwischenzeitlich angesammelten Muttermilch 😉

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Traumeel Tabletten
#wiekriegenwirdiekapottebrustwarzenwiederintakt #Kügelchenintablettenform #Diptilyouflip
Hier sind wir wieder in der von mir heissgeliebten Homöopathie.
Die Inhaltsstoffe der Traumeel Tabletten sind unter anderem Arnika, Schafgarbe, Ringelblume, Johanniskraut, Beinwell, Echinacea und Kamille.
Meine Hebamme hat sie zur Behandlung für bzw. gegen meine kaputten Brustwarzen gegeben und mir dabei zwei verschiedene Anwendungen empfohlen.
3x täglich 1 Tablette im Mund zergehen lassen. So weit, so gut.
Für die Anwendung direkt auf der Brust hat sie einige Tabletten mit dem Mörser zerstossen, bis ein feines Pulver entstand.
Dieses Pulver sollte ich mir dann im Rahmen der „trockenen Wundheilung“ auf die Brustwarze auftragen.
Kennt ihr noch das Double Dip Schleckpulver von früher?
Eine orange/rot/gelbe Verpackung die neben einem essbaren Lutscherstäbchen auch Brausepulver enthielt.
Das Lutscherstäbchen lutschte man an und dippte ihn in das Brausepulver, so dass das Pulver an dem Lutscher kleben blieb.
So in etwa kann man sich die Anwendung auf den Brustwarzen vorstellen – nur ohne Anlecken. 😂🙈
Und ich muss hier ganz klar die Lanze für die Homöopathie brechen:
Gemeinsam mit den Brustschalen und der Mercurialis Creme waren die Traumeel Tabletten unangefochtener Sieger im Kampf gegen die Kraterlandschaft, die heute wieder meine Brustwarzen sind. 😊

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Mercurialis perennis Salbe von Weleda
Den Tipp bekam ich hier auf meinem Blog von einer Leserin, die ähnliches Leid erleben musste.
Weleda verspricht auf ihrer Homepage:
[…] „wird bei zur Eiterung neigenden, schlecht heilenden Wunden und Ekzemen angewendet. Hebammen empfehlen beispielsweise diese Salbe stillenden Müttern zur Behandlung entzündeter Brustwarzen. Mercurialis perennis, das Bingelkraut zeichnet sich durch die bei Entzündungen wirksame „sulfurische“ Note aus.“ […]
Na wenn das mal nicht genau „HIER“ schreit? 😉
Ich habe die Creme natürlich unverzüglich geordert und nur 2 Mal benutzt – danach ging es steil bergauf.
Der einzige Nachteil bei der Salbe war allerdings, dass man sie vor dem nächsten Stillen abspülen muss.
Blöd, wenn jede noch so federleichte Berührung auf der Schmerzskala den Vorhof zur Hölle bedeuten. 😲

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Stilleinlagen
Mit einer Mischung aus Erstaunen und Kopfschütteln habe ich festgestellt, dass es mittlerweile in etwa 37 Millionen verschiedene Stilleinlagen von ebensovielen Herstellern gibt.
WTF….?
Ich meine, warum?
Ich für mich habe mich durch eine Handvoll durchprobiert und bin bei den Lansinoh Einlagen hängengeblieben.
Die haben eine super Größe, verprummeln nicht, sind schön dünn und haben trotzdem eine sehr hohe Saugkraft.
Bei den anderen Herstellern verrutschte die Einlage sehr gerne mal oder war eh sehr klein/dick/unförmig.
Ich mache jetzt keine Experimente mehr und bleibe bei den Lansinoh.
Die anderen 36,99999Periode Millionen müssen mal andere ausprobieren. 😉

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Zinnhütchen
Eine meiner ersten Sofortmaßnahmen zur Rettung der Brustwarze.
Ich habe sie im Wochenbett mit Tiffy von meiner Hebamme bekommen, die sie irgendwie nie zurückhaben wollte. 😁
Die letzten 1,5 Jahre haben sie in meiner Küchenschublade Winterschlaf gehalten, aber nun war ihre Zeit reif.
Vorhang auf, Manege frei, Auftritt Zinnhütchen 😊
Das Prinzip ist ganz einfach und basiert auf der Wirkungsweise der „feuchten Wundheilung“.
Der Schorf der verletzten Brustwarze trocknet nicht an und reißt dann nicht bei jeder erneuten Belastung wieder auf, wie bei der „trockenen Wundheilung“.
Die Zinnhütchen werden auf die Brustwarze gelegt und durch Stilleinlage/BH an Ort und Stelle gehalten.
Die Milch, die zwischen den Stillmahlzeiten bzw. beim Stillen auf der anderen Seite ausläuft, wird so aufgefangen und die Brustwarze ist somit in einer Lache Milch und wird feucht gehalten.
Kleiner gutgemeinter Rat:
Bei starker Milchbildung zwischendurch mal was wegkippen (wunderbar geeignet zum Einfrieren als Badezusatz), mir sind die Dinger unzählige Male übergelaufen.
Ich sah aus, sag ich euch… Ich sah aus 🙀
Als Erstversorgung und noch nicht so fortgeschrittener Problematik absolut empfehlenswert!

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Kochsalzlösung
Als das Babymädchen 4 Wochen alt war, bin ich zur Stillgruppe in meiner Entbindungsklinik gegangen.
Diese findet alle 14 Tage statt und wird von der Leiterin der Wöchnerinnenstation geführt; sie ist die Still- und Lactationsberaterin der Klinik.
Ich kann euch nur empfehlen:
Wenn es mal nicht so läuft mit dem Stillen geht zu einer Stillberatung!
Die gute Frau hat mir schon vor 1,5 Jahren mit Tiffy auf gut deutsch den Arsch gerettet und ohne sie hätte ich nieniemals so eine lange Stillzeit mit Tiffy erlebt.
Meine Hebammen hat mich zwar auch beim Stillen unterstützt, aber lange nicht so intensiv und zielgerichtet.
Besagte Stillberaterin habe ich natürlich schon unter grossem Hallo auf der Wöchnerinnenstation wiedergetroffen und unsere Bekanntschaft hat dem Babymädchen gleich die ein oder andere VIP Behandlung beschert.
So musste das Babymädchen, als ich 1 Tag nach der Geburt zur Nachuntersuchung musste, nicht im Neugeborenenzimmer im Wagen liegen, nein, sie durfte die ganze Zeit bei der Chefin auf dem Arm Schlummern, bis Mama wieder da war. 😊
Leider wird der Besuch der Stillgruppe mit dem Babymädchen ein einmaliges Erlebnis bleiben; da sie immer um 14 Uhr stattfindet und ich Tiffy ja schlecht mitnehmen kann.
Ach, was war das alles einfach mit nur einem Kind. 😉
Gott, habe ich schon wieder viel rumgelabert, ich wollte doch eigentlich nur schreiben, was die liebe Stillberaterin mir (neben einigen Verbesserungsvorschlägen beim Anlegen) geraten hat 🙈:
Die Brüste nach dem Stillen mit Kochsalzlösung abspülen, anschliessend dick Lanolin Salbe drauf.
Um die Brustwarzen zu schonen, kann man sich ausserdem einen „Donut“ bauen:
Mehrere Stilleinlagen übereinanderlegen und in der Mitte ein Loch reinschneiden, so dass die Brustwarze nicht bedeckt ist.
Vom Prinzip her wie die Brustschalen, deswegen habe ich den Tipp nicht selber ausprobiert.

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Noch ein paar Tipps im Allgemeinen von meiner Hebamme zum Thema Stillen:

-> Wenn die Brüste zu „voll“ sind und Schmerzen: Unter der warmen Dusche etwas ausstreichen.
Nicht abpumpen, dass kurbelt die Milchproduktion noch mehr an.
Wenn abgepumpt wird, höchstens insgesamt 60ml über den Tag verteilt um nicht in die Überproduktion zu kommen.

-> Viel Luft an die Brüste lassen, gerade bei kaputten Brustwarzen. O-Ton meine Hebamme: „Immer laufen lassen!“ Ich habe stundenweise wirklich oben ohne verbracht, gerade beim Stillen dann immer komplett frei – Nur ein Moltontuch sollte man sich drunterlegen.
Milchlache und so. 😉

-> Generell zur Heilung von kaputten Brustwarzen eignet sich der Mix aus trockener/nasser Wundheilung. Nasse Wundheilung ist eigentlich DAS Mittel zur Wahl, allerdings besteht bei ausschliesslicher nasser Wundheilung die Gefahr einer Soorinfektion.

Wöchnerinnenvorlagen

pelzy Vorlagen
Der Kauf von vernünftigen Wöchnerinnenvorlagen hat sich schwieriger gestaltet, als man auf den ersten Blick denken mag.
Luftdurchlässig sollen sie sein und ohne Folie.
Ich kann es mir nicht erklären, aber kein einziges Produkt in den meterlangen Damenhygieneartikel-Regalwänden erfüllt dieses Kriterium.
Ein schwarzes Vorlagen-Loch sozusagen.
Nach ausführlicher, akribischer Online-Recherche landete ich bei den „pelzy’s“.
Riesige Surfbretter, luftdurchlässig und ohne Folie.
Die Erlösung am Vorlagen-Firmament. 🙏👼
Sehr empfehlenswert gerade am Anfang bei noch starkem Wochenfluss.
Gibts in jedem der beiden großen *lach* Drogeriemärkte.

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SAMU Wöchnerinnenvorlagen
Wenn die Pelzy Vorlagen irgendwann zu viel des Guten sind (man kann ja vor lauter Watte zwischen den Beinen schon nicht mehr gerade laufen! Ausserdem knistert es bei jedem Schritt!) und sich der Wochenfluss so weit reguliert hat, dass normale Binden ausreichen würden, steht man erneut vor dem „ohne Folie/Luftdurchlässigkeitsproblem“.
Nachdem mein Mann den hiesigen dm auf den Kopf gestellt und ich mir die Finger wund gegoogelt habe, mussten wir erneut feststellen: Gibbet nicht.
Also auf die Dinger aus dem Krankenhaus zurückgegriffen, die es zwar nur in der Apotheke gibt, aber die dafür 100% den Wöchnerinnenflussanforderungen gerecht werden. 😉

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Dammriss

Speisequark in Vollfettstufe
Der Vollfettquark dient der Abschwellung und Kühlung des Dammrisses; einfach auf eine Kompresse oder Wöchnerinnenvorlage aufstreichen und vorlegen.

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Arnica Globulis
Ich bin ja gar nicht so der Globuli-Typ.
Über-über-überhaupt nicht.
Warum ich trotzdem immer wieder dabei lande?
Ich weiss es nicht.
Es verhält sich mit Globulis bei mir wie mit Lästern.
Ich sage immer: „Ich will das nicht hören!“ – und irgendwie bin ich letztendlich auf mysteriöse Art und Weise immer mitten drin.
(Im Geburtsvorgespräch sagte der Chefdoc auf meine Nachfrage zur PDA zu mir: „Hier braucht niemand die Schmerzen nur mit Kügelchen zu ertragen…!“ Und jetzt RATET, wer unter der Geburt laufend Kügelchen in den Mund geschüttet bekommen hat?
Und nein.
Sie haben nichts gebracht.
Es sei denn, höllische Schmerzen und der Wunsch, auf der Stelle abzuleben ist der gewünschte Wirkeffekt.
Dann haben sie etwas gebracht.)
Nichtsdestotrotz, zurück zum Thema:
Arnica Globulis tragen zur besseren Wundheilung des Dammrisses bei.
3x täglich 5 Globuli in Wasser aufgelöst schlückchenweise trinken.

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Arnica (wo wir wieder beim Thema sind…) Vorlagen
Am Abend nach der Geburt kam die Nachtschwester herein, um sich vorzustellen und mich nach meinem Befinden zu fragen.
Ich erwähnte das AUA zwischen meinen Beinen… wie sich so ein Dammriss 2. Grades eben anfühlt.
Die liebe, liebe Schwester brachte mir eine eiskalte Arnicavorlage, der Engel.
Ab damit in das von Windeln und Netzschlüppern gesäumte Unterstübchen und… Aaaaaah! Die Engelchen singen im Chor. 👼🙏
Im Endeffekt ganz simpel: Eine Wöchnerinnenvorlage mit Arnica Tinktur getränkt, in ein Beutelchen gepackt und dann ab damit in die Kühltruhe.
Meine Zimmernachbarin, die nach einem Kaiserschnitt und mit Stillproblemen auf der Station lag, klingelte aufgrund dessen in der Nacht häufig nach der Schwester und so orderte ich auch immer fleissig Vorlagen nach, ohne mir allzu „bedient“ vorzukommen.
(Ich kann das irgendwie nicht haben, bedient zu werden. Ich fühle mich schlecht dabei.
So lange mir nicht beide Beine amputiert wurden und ich mich daraus resultierendend noch irgendwie vorwärts bewegen kann, mache ich es alleine.)
Zurück zu den Arnica-Vorlagen. 😉
Am nächsten Morgen machte ich mich schon schlau, ob es auf dem Flur ein geheimes „Arnica-Vorlagen-Tiefkühllager“ gäbe, damit ich die Schwestern deswegen nicht ständig belästigen muss.
Und es gab ihn… In Form eines kleinen Tiefkühlschranks, hinten links in einer kleinen Kammer.
Fortan sah man mich mehrmals täglich breitbeinig in die Kammer humpeln.
Und für zu Hause hat dann auch noch die ein oder andere Vorlage den Weg in meine Kliniktasche gefunden. (Hier hat sich ausgezahlt, dass ich nicht nur einen Jutebeutel mitgenommen habe… 😉)
Beim nächsten Mal werde ich schon vor der Geburt unseren Tiefkühler zum „Arnicavorlagenkühler“ umfunktionieren.

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Hametum Salbe
„Hametum Wund und Heilsalbe“ ist ein pflanzliches Arzneimittel zur Wundbehandlung und zur äußerlichen Anwendung bei Hämorrhoiden.
Hamamelis wirkt zudem entzündungshemmend.
Mir von meiner Hebamme zum Auftragen auf Dammriss sowie Hämorrhoiden.
Ausserdem gab sie mir den Tipp, die Creme im Kühlschrank zu lagern, was nochmal für einen extra angenehm kühlenden Effekt sorgt.
Die Salbe ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

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Verdauung/Hämorrhoiden

Microlax
Schlimme, schlimme Geschichte.
2 Wörter: Dammriss und Verstopfung.
(Ich glaube, es vergingen ca. 7 Tage nach der Geburt ohne dass… Ihr wisst schon… Manche Dinge müssen nicht auch noch ausgesprochen werden; sie sind auch so schon schlimm genug.)
Nachdem Pflaumensaft und Leinsamen nicht zum gewünschten Erfolg führten und ich meinem Mann gegenüber den Wunsch äusserte, schnellstmöglich abzuleben bzw. mir alternativ meinen Darm im Krankenhaus unter Vollnarkose leeren zu lassen, trat meine Hebamme mit dem Satz: „Na da müssen wir jetzt mal was tun!“ bei mir offene Türen ein.
Sie schickte meinen Mann mit dem Auftrag, einen Einlauf zu besorgen, in die Apotheke – er ergriff auch bereitwillig die Flucht nach vorne- inklusive Staubwolke beim Anfahren… Mit einer verstopften Ehefrau im Hormonrausch ist definitiv nicht zu spassen.
Zwei verschiedene Klistiere brachte er mit.
Warum ich den ersten nicht benutzt habe, dürfte spätestens beim Anblick dieses Bildes im Augenmerk auf die Größenverhältnisse klar werden:
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Ich entschied mich für die wesentlich kleineren und Benutzerfreundlicheren Microlax-Tuben.
Hat jetzt nicht ganz so tri-tra-trullala-mäßig geklappt wie in der Beschreibung angegeben ([…]“ Innerhalb von meist schon 5 bis 20 Minuten kommt es zu einer planbaren Erleichterung“ […]), sondern es war eher ein vielfaches von 5 bis 20 Minuten und mit „leicht“ hatte das Wort Erleichterung auch nur im entferntesten zu tun, aber das Ergebnis zählt.
Am nächsten Tag begrüsste mich meine Hebamme mit den Worten: „Sie sehen heute irgendwie… anders aus. So frisch und gar nicht mehr so zusammengesunken wie gestern noch.“
Da guck mal einer an, der schmale Grad zwischen „frisch und federleicht“ und „zusammengesunken und grämig“ verläuft offensichtlich auf der Kloschüssel.
Gut zu wissen.

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Leinsamen
Der erste zaghafte Versuch meiner Hebamme, die postnatale Verdauungsproblematik an den Hörnern zu packen.
(Leider erfolglos)
Mindestens 4 Stunden in Wasser quellen lassen (wenn man wie ich die ungeschroteten Leinsamen verwendet) und dann trinken.
Tagsüber ausserdem auf eine hohe Flüssigkeitszufuhr achten.

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Flohsamen
Wenns mal wieder länger dauert…
Damit das ganze Gebrumsel da mal wieder in Gang kommt und die Hämorrhoiden sich auch entgültig verziehen gibt es für mich 2 Mal täglich Flohsamen.
Kurz in Wasser quellen lassen und danach mindestens 2 Gläser Wasser nachtrinken. (Sonst gibts Verstopfung. Und das wollen wir ja nun überüberüberhaupt nicht.)

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Sanddorn Pflegeöl
Kampf den Hämmorhoiden – Part 27b.
Als ich meine „Vertretungshebamme“, die mich in den ersten Tagen nach der Geburt zu Hause betreut hat (meine eigentliche Hebamme war genau zu meinem ET im Urlaub… War klar…) zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich: „Jesus!“ Das mit uns beiden wird nix.
Noch ökoiger und sie wäre eine wandelnde Bio-Pastinake gewesen.
Ihr wisst schon…
Wallawalla Rock, graue, lange Haare, eine Bernsteinkette um den Hals, diese komischen runden Schuhe mit einem Riemchen über dem Fuss und insgesamt irgendwie… ist farblos das Richtige Wort? Mmmhh… irgendwie etwas farblos.
Zudem roch sie irgendwie nach Weihrauch und setzte sich gleich im Schneidersitz barfuss auf unsere Couch.
Meine eigentliche Hebamme:
DIE Hipster-Hebamme aus dem Ort.
Immer trendig gekleidet, immer als erste ausgebucht, jeder will sie, jeder mag sie.
Ich mache es kurz:
Besagte Vertretungshebamme war ein Traum.
Sie hat mir so sehr geholfen, hat mir so viele wertvolle Tipps gegeben, hat sich so sehr wirklich für mich und meine Problemchen interessiert und engagiert… Ich war fast schon peinlich berührt, wie viel Zeit sie sich für mich genommen hat.
Sie war einfach „da“ und nicht nur „anwesend“.
Eine wundervolle Frau – ich hoffe sehr, dass wir uns nochmal wiedersehen.
Besagte Hebamme hat mir den Tipp gegeben, Sanddorn-Öl gegen die Hämorrhoiden zu benutzen.
Sie hat wohl viele russische Frauen in der Betreuung, die auf Sanddorn-Öl schwören.
Bisschen auf ein Wattepad geben und vorlegen, ggf. sogar etwas einführen.
Jaja, was tut man nicht alles als Hämorrhoiden-geplagtes Ding.

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Posterisan protect
Meine bisher erfolgreichste „Hämorrhoidenbekämpfungsmaßnahme“.
Eine Creme, die innerlich als auch äußerlich angewendet wird und laut Packungsbeilage „[…]einen besonderen Hautschutzkomplex enthält, der sich als wasserabweisender Schutzmantel über die empfindliche Analregion legt. Dadurch wird die Haut gepflegt und der Bereich vor Reizungen geschützt. Ein Gleiteffekt erleichtert zudem den Stuhlgang.[…]“
Kann in Schwangerschaft und Stillzeit verwendet werden und das bedenkenlos auch über einen längeren Zeitraum.
Praktisch keine Überdosierung möglich.
Das ist mal ein Produkt wie ich es mag.
Und… Tadaaaa…
Nach etwa 1,5-wöchiger Anwendung waren sie weeeeeg, die Hämorrhoiden!!!
Sänk juuu, Posterisan protect.
Sänk ju so much.

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Und last but not least noch ein paar gesammelte Tipps von euch zum Thema „Hämorrhoidenbehandlung“/Verstopfung
(nach meiner Behandlung mit der Posterisan Creme brauchte ich *aufholzklopf* nicht mehr darauf zurückzugreifen, aber wer weiss, wer weiss…. 1000 Dank nochmal an alle für die guten Tipps!!)

– Pflaumensaft trinken (auch warm)
– Vollkornbrot / Äpfel essen
– zuckerfreie Bonbons essen
– Magnesium einnehmen
– ~3x am Tag Otriven Nasentropfen auf die Hämorrhoiden draufträufeln
– Hamamelis comp Salbe in Kombination mit Hämorrhoidialzäpfchen; beides von Weleda

Nun bleibt mir vorerst nicht mehr zu sagen als: Habt ein wundervolles, entspanntes, kuscheliges Wochenbett – hoffentlich ohne vielen Wehwechen! ❤️

8 Wochen Babymädchen

8 Wochen Babymädchen

Vor 8 Wochen konnte ich mir noch nicht ansatzweise vorstellen wie es ist, ohne Dich zu sein.
Vor 8 Wochen warst Du noch mein Babymädchen ohne Gesicht, ohne Geruch, ohne Geschichte.
8 Wochen, in denen so viel passiert bist.
Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen, ohne Dich zu sein.
Heute bin ich unendlich verliebt in Dein Gesicht, Deinen Geruch, Deine Geschichte.
Unsere Geschichte. ❤

 

Was wir erlebt haben:

– Besuch unserer Hebamme
(den Du aber komplett verschlafen hast…)
– Spielgruppe mit Tiffy
(Verschlafen im Maxi Cosi)

– Kinderturnen mit Tiffy (Verschlafen im Kinderwagen)

– Besuch von Oskar* und Paul*
(Teilweise verschlafen auf Mamas Arm)
Oskars* und Pauls* Mama habe ich im Geburtsvorbereitungskurs mit Tiffy kennengelernt.
Oskar wurde 3 Tage vor Tiffy ebenfalls per Sectio wegen BEL entbunden.
Paul wurde 1 Tag nach dem Babymädchen geboren.
Oskars* und Pauls* Mama macht also auch niemand ein x für ein u vor.
So sassen wir dann gemütlich, 2 randalierende Kleinkinder um uns und 2 weinende Babys auf uns, lachten und tranken in aller seelenruhe Kaffee.
Schön, wenn man so solidarisch taub sein kann. 😊
* Anm.d.Düse: Name geändert

Dein Trinkverhalten:

Das mit dem Essen müssen wir aber noch üben. 😉
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Wenn Du nicht gerade den Nudelsaucen-Attacken Deiner Mama ausgesetzt bist, trinkst Du alle 2-2,5 Stunden etwa 10 Minuten pro Seite.

Dein Schlafverhalten:

Horror, der.

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯

Worttrennung: Hor|ror

auf Erfahrung beruhender, schreckerfüllter Schauder […]
[…] schreckerfüllter Zustand, in den jemand durch etwas gerät

(Quelle:duden.de)

Das war es wohl mit der schlafenden Glückseeligkeit.
Wir hatten in dieser Woche schlafenstechnisch alles, bis auf Ruhe.
Es gab 3-stündiges Dauergebrüll, 1-stündiges Dauergebrüll, Dauerstillen, allgemeine Unruhe…
Alles endete damit, dass ich Dich wieder mit aus dem Bett genommen habe, um mich selber nicht wund zu liegen bei dem Versuch, Dich zum Schlafen zu bekommen.
Es war in der Hinsicht keine schöne Woche, wirklich nicht.
Morgens hat es mich schon vor den Abenden gegraust.
Trotz meiner auf Erfahrungswerten basierendem Wissen über die Existenz der „Schreistunden“ verlor ich zwischendurch den Glauben an das Gute:
Vor meinem inneren Augen sah ich mich jahrelang mit einem weinendem Baby ans Bett gefesselt, nie wieder in der Lage, mit meinem Ehemann auch nur 1 Wort zu wechseln.
Hätte ich an einem dieser Abende einen Blogpost verfasst, so hätte der vermutlich vorwiegend aus Fäkalinjurien und 😢😢😢-Emojis bestanden.
Hab ich aber Gott sei Dank wegem ausreichendem Workload nicht.

Dein Tagschlaf ist dafür mittlerweile entspannter.
Vormittags kann ich Dich ablegen, im Kinderwagen in eine überfüllte Turnhallen voll kreischender Kleinkinder stellen, im Maxicosi inmitten einer Spielgruppe setzen… Du schläfst.
Den Mittagsschlaf machen wir dann alle draaaai zusammen, der -in der Regel- auch relativ friedlich (abgesehen von gelegentlichen Pupsattacken) verläuft.
Nachmittags ist dann aber nichts mehr mit ablegen oder Äktschn, da wird nur im (fahrenden) Kinderwagen, dem Tragetuch oder auf dem Arm/an der Brust geschlafen.
Insgesamt bin ich damit aber sehr zufrieden. 😊

Was Du alles neues kannst:

– Deine Faust bewundern.
Und das sieht so wunder-niedlich aus, dass ich es am liebsten für immer in meinen Kopf brennen möchte.
(Ok, filmen wäre auch eine Möglichkeit, aber wie das immer so ist mit den Kameras.
Die sind ja immer genau da, wo man selbst gerade nicht ist.)
Geradezu erfürchtig drehst Du sie dann vor Deinem Augen hin und her und bestaunst sie von allen Seiten.
(Das würde im übrigen zum 8-Wochen Schub passen, der dann unter Umständen auch die doofen Abende erklärt…)

– Laut auflachen.
Du bist nach wie vor so unglaublich fröhlich und lachst viel. Seit neuestem zwischendurch mit „giggel“-Lauten, die sich nach einer Mischung aus Vögelchen und Babymaus anhören.
So süß. ❤

Dein Gewicht:

Nicht gewogen.
Mmh, ob ich mir in der Apotheke wohl mal eine Babywaage leihe, nur um zu sehen, wieviel Du wiegst…?
Du bist auf jeden Fall gut im Futter. Ganz anders als bei Tiffy, die immer an der untersten Perzentille herumkratzte und ja schon viel zu leicht geboren wurde, sitzt Du Propper im Hemdchen.
Den ersten Ring an den Oberschenkeln haben wir schonmal. 😊
Und ich bin stolz auf mich.
Alles durch meine Milch. 😊

Deine Kleidergrösse:

56. Tendenz steigend.
Ich habe schon einen rieeeesigen Berg Klamotten aussortiert. Teilweise ungetragen.
Mein Herz weint bei jedem Einzelnen. 😭 Tiffy hat alleine die 50er Sachen ewig lang getragen und Du fliegst nur so durch die Größen… 😢
Aber glücklicherweise wandern sie erstmal „nur“ in Pamperskartons.
(Wer bitteschön ist auf die Idee gekommen, die Pampers ab jetzt in Folie zu verpacken?? Worin soll ich denn jetzt all meine aussortierten Babysachen lagern, he?!?)
Bis in ein paar Jahren… 😉😜

Und sonst so?

-Ich versuche gerade, dem Milchschorf an Deinen Augenbrauen Herr zu werden.
Noch was Neues, was es bei Tiffy nicht gegeben hat. 🙈
Ich öle und öle und öle – mal gucken, ob das was wird.
– Du hast Käsefinger! 😊😂
Das Pendant zu Käsefüssen, hervorgerufen durch die noch stetig geballte Faust.
Selbst das finde ich unfassbar niedlich, ist es zu fassen? 😉
Die Hormone, die Hormone…

Windeln:

New Baby Größe 2 (obwohl die irgendwie auch nicht optimal sitzt, wie meine beigefarbene Haremshose neulich schmerzhaft erfahren musste…)

Geschwisterliebe:

Tiffy, das alte Schlitzohr benutzt Dich jetzt schon für ihre selbstdarstellerischen Zwecke. 😉
Sie fordert „*Babymädchensname* AAAAARM“ – um mich dann, wenn ich Dich gerade so drapiert habe, dass kein Unglück passiert, um ein „FOTOOOOOO“ zu bitten.
Bei diesem FOTOOOO geht es dann vordergründig darum, dass sie trotz mehrmaliger Ansprache natürlich NICHT in die Kamera guckt, sondern vorzugsweise Deine Haare ablutscht. („KÜSSSSAAAAA!“)
Nach dem FOTOOO muss sie natürlich sofort FOTO GUCKA – und dann soll Mama bitte auch ganz schnell „*Babymädchensname* MEHM“ – sprich: „Jetzt nimm sie aber mal endlich weg…!“
So geht das jeden Tag.
Ich habe mittlerweile eine ansehnliche Sammlung von Fotos von Dir und Tiffys Hinterkopf.

Produkt der Woche:

HIPP „Mein Babyclub“ Willkommenspaket

Nachdem ich die Geburt des Babymädchens im Hipp Online Portal gemeldet habe, kam dieses tolle Paket mit der Post, bestehend aus:
– 1 kleine Packung HIPP Ultra Sensitiv Feuchttücher
– 1 NUK Flasche
– 1 NUK Sauger Größe 1 (0-6 Monate)
– 1 NUK Genius Schnuller Größe 1 (0-6 Monate)
-obligatorische Auto-Aufkleber
-Infomappe für Mama & Papa mit vielen Broschüren Rund ums Baby
sowie 1 Einmalprobe Wundschutzcreme und ein Beutelchen Instant-Tee.
– Gutschein für das Hipp Babysparbuch mit 20€ Willkommensbonus
– Gutschein für ein Girokonto für Mama und Papa mit 100€ Startguthaben

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Mama Facts:

Mamas Gefühlswelt:

Ich werde viel sicherer im Umgang mit dem Babymädchen, wir haben mittlerweile eine gewisse Routine gefunden und das spiegelt sich definitiv auch in meiner Stimmung wieder.
Ich bin zufrieden und kann die Tage mit den beiden kleinen Mäusen richtig geniessen.
Und wenn mal was nicht so rund läuft, wirft mich das nicht gleich aus der Bahn.
Ich fühle mich angekommen.

Mamas Körper:

Selbst ohne „Bauch-weg-Schlübbaaa“ sieht man (die richtige Kleidung vorausgesetzt) nicht mehr unbedingt, dass ich vor 8 Wochen noch ein Weinfass auf 2 Beinen war.
Eine kleine Wohlstandsplautze ist noch da, aber ich bin guter Dinge, dass die eines Tages von selbst abfällt. 😉

Mamas Gewicht:

-2,1 Kilo – 😳
Nun versteh ich gar nix mehr. War dass der Stress der letzten Woche?!?
(Noch 3,3 Kilo bis zum Pre-Schwangerschaftsgewicht)
Ich habe dazu passend bei der Pharmazeutischen Zeitung Online
einen interessanten Artikel zum Wochenbett gefunden, der auch die Gewichtsabnahme näher erläutert:

[…]
Durch die Geburt verliert die Frau, die während der Schwangerschaft normalerweise 10 bis 12 kg zugenommen hat, etwa 6 kg: circa 3300 g für das Kind, 600 g Plazenta, 800 bis 1000 g Fruchtwasser sowie etwa 1000 g durch Flüssigkeitsverlust aus Schweiß und Atmung bei der Geburtsarbeit. Im frühen Wochenbett verliert die Mutter weitere 3 bis 4 kg infolge der Rückbildung der Gebärmutter (Uterusinvolution), Reduktion des Blutvolumens sowie Ausscheidung von eingelagertem Gewebewasser durch Harn und Schweiß. Ab dem 10. Tag bis zum Ende der Stillzeit sinkt das Gewicht nochmals aufgrund der Reduktion des Brustdrüsengewebes, durch die vollständige Uterus­involution und individuell durch Einschmelzung von in der Schwangerschaft aufgebautem Depotfett.
[…]

Ich habe alleine 1 Kilo durch die Geburt verloren??
Wahnsinn.
Wenn es nicht so yhdhejjxjddhh unfassbar weh tun würde, wäre es mit Sicherheit DER KNALLER zur Gewichtsreduktion. 😉

 

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Schwangerschaftsbilanz

Es ist an der Zeit, ein letztes Mal Bilanz zu ziehen und den letzten Beitrag mit „Schwangerschaft“ zu taggen. (😭)
Meine 2. -wunderschöne- Schwangerschaft in Fakten und Zahlen.

Hier ist sie, meine persönliche Schwangerschaftsbilanz:

Dauer der Schwangerschaft: 277 Tage

positiver Schwangerschaftstest: 06.11.2014

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Entbunden: 39 + 4

Gesamtgewichtszunahme: 12,7 Kilo (halb so viel wie beim letzten Mal… 💪😊)

Schwangerschaftsstreifen: 0 (🎉🎊🎈)

Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen: 10

Besuche im Krankenhaus: 4 (inklusive Entbindung)

Termine mit der Hebamme: 4 (inklusive 1x Vorsorge)

Termine beim Osteopathen wegen Steissbeinschmerzen: 3

Termine zur geburtsvorbereitenden Akkupuntkur: 3 (Den 4. musste ich leider, leider aus dem Krankenhaus heraus absagen. 😜 Ich würde es aber auf jeden Fall wieder machen; die Eröffnungsphase ging rucki-zucki bei mir – entgegen der ärztlichen Prognose aufgrund meiner Konisation vor einigen Jahren und daraus resultierendem „verklebten Muttermund“)

Besuche beim Schwangerenschwimmen: 10

Besuche im Geburtsvorbereitungskurs: 0

Im Nachhinein bereute Momente, keinen Kurs mehr gemacht zu haben: unzählige.

Fototermine bei meiner Fotografin: 9 (1x grosses Babybauchshooting, 8x „Step-by-Step“ Bauchcollagenshooting)

Termine in der Gerinnungsambulanz:
10 (9x in meiner Haus-und-Hof-Praxis, 1x in der Uniklinik für eine Zweitmeinung)

Bleibende Erinnerungen: leichte Pigmentflecken auf den Wangen und linea nigra

Verbrauchtes Schwangerschaftskörperöl: 4 Flaschen (1x Hipp, 2x Bellybutton, 1xBübchen Mama Massageöl)

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Bestes Schwangerschaftskörperöl: Bellybutton

Gespritzte Heparinspritzen: ~ 250 (+ Wochenbettzeit „on top“)

Mit Heparin gespritzte Hämatome: Dieses Mal recht spärlich, in etwa 30 würde ich tippen

Gekaufte Packungen Folsäure: 3

Verbrauchte Selbstbräunertücher: ~40 (ich wollte gerne wenigstens mit einem Hauch von „Sunkissed-Teint“ auf den ersten Fotos sein… War wohl nix, ich sehe darauf trotzdem aus wie eine Kalkleiste… Eine Kalkleiste mit verdächtigen braunen Flecken am Hals.)

Nächtliche WC-Besuche: ~150

Schwangerschaftsgelüst Nummer 1: Spaghetti-Eis

Verkniffene Salamis: ~300

Verbrauchte saure-Gurken-Gläser: 0

Verbotene Dinge, die ich getan habe:
– Softeis gegessen
– Haare gefärbt
– schwere Dinge gehoben (schwer im Sinne von: Was Kleinkinder nunmal so wiegen…)

Schönster Moment der Schwangerschaft:
Der Organultraschall in der Uniklinik.
Herr Düse und Tiffy waren gemeinsam mit mir dort und wir haben erfahren, dass Du ein Babymädchen wirst. ❤

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Schrecklichster Moment der Schwangerschaft:
Neben Schmierblutungen am Beginn der Schwangerschaft, bei denen ich mir schon so sicher war, dass Du nicht mehr bei uns bist…:
Der Sturz Ostern und die unfassbare Angst, dass Dir etwas passiert sein könnte.

Angebotene Sitzplätze, aufgehaltene Türen, getragene Taschen, irgendeine winzigkleine Kleinigkeit, einer schwangeren Frau zu helfen: 0 (Armes, armes Deutschland!)

Geshoppte Umstandsklamotten:
– 4x Hosen (1x blaue Skinny Jeans, 1x schwarze Skinny, 1x oliv Skinny, 1 blaue/weiss gepunktete „Fladderhose“)
– 2x Kleider (eins inklusive Stillfunktion)
– 1 beige Longbluse
– 1 blau/weiss gepunktetes Top passend zur Hose
– 2x Leggins (1x in Lederoptik (roaaar 😜, 1x schwarz)
– 2 Wohlfühlhosen (1x grau, 1x schwarz -> zur Entbindung dabeigehabt)
– 3 ultraheisse Umstandsschlüppis

Zerstörte Umstandsklamotten: 2 Jeans aus Tiffys Schwangerschaft.
Im Schritt geplatzt.
Öhm, ja.

Glücksbringer: Mein Stoffstorch

Schlimmste Wehwehchen:
– Übelkeit zu Beginn der Schwangerschaft
– Steissbeinschmerzen
– Sodbrennen
– Zwerchfellschmerzen
– Hämorrhoiden (😑)
– Krampfadern an einer sehr…unschönen Stelle (nach der Entbindung übrigens von 0 auf gleich wieder verschwunden)

Schönste Begleiterscheinungen:
– Phänomenales Haarwachstum
– innerer Frieden (der mich natürlich auch äusserlich NOCH SCHÖNER gemacht hat… 😜)
– der schöne Babybauch
– die zarten Tritte; das Leben in mir zu spüren ❤ (und genau zu wissen, dass ich gerade deine Füsse kitzele in dieser anderen Welt…)

Gesamtstimmung: positiv, glücklich, zuversichtlich

Diese Schwangerschaft hat mich in vielerlei Hinsicht geheilt.
Sie hat mir mein Vertrauen in meinen Körper und in mich als Frau zurückgegeben, sie hat mir gezeigt, wie „einfach“ doch alles gehen kann und wie glücklich man sein kann, wenn man es nur zulässt.
Ich habe natürlich empfangen, das Wunder genossen, es als riesiges Geschenk angenommen und schlussendlich natürlich entbunden.
Dafür bin ich unendlich dankbar.
Danke liebes Babymädchen.
Danke für diese wunderschöne Schwangerschaft. ❤

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38 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

38 + 6 : Schwangerschaftsupdate

SSW:

39 (38 + 6 )

Schwangerschaftsmonat:

10.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

272 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

8 Tage

Klinikbesuch am 07.07.:

Mit gestrichen voller Hose bin ich in meiner Entbindungsklinik zum erneuten Schall wegen des wenigen Fruchtwassers angetreten.
Tiffy durfte in der Zwischenzeit mit Oma Eis essen und Entchen füttern (nachdem beide erst noch mit mir im Wartebereich gewartet haben, bis ich dran war… Ich schaffe es noch nicht anders) und dann wurde zu allererst von einer Hebamme Blutdruck gemessen, Urin untersucht & ein CTG geschrieben.
Anschliessend durfte ich dann zum Doc.
Da der Chefarzt gerade unabkömmlich war, übernahm eine Oberärztin.
Zu meiner grossen Freude war das meine Lieblingsärztin.
Ich hatte sie vor Tiffys Geburt schon bei dem Infoabend der Klinik kennengelernt und fand sie auf Anhieb sympathisch.
Vor Tiffys Geburt hat sie mir schon viele Sorgen und Ängste genommen und mich, als ich völlig verängstigt um Tiffys Gesundheitszustand 3 Tage vor ihrer Entbindung noch eine Lungenreifespritze bekommen habe, ganz lieb aufgebaut und nochmal gestreichelt.

Sie hat sich auch dieses Mal wahnsinnig viel Zeit für mich genommen, hat ausführlich geschallt und „gedopplert“ und mir alles ganz genau erklärt.
(Und mir als nunmehr 3. unparteiischer Arzt bestätigt, dass es beim BabyMÄDCHEN bleibt. Puh. Nicht auszudenken… Der arme Junge hätte sonst ins PINK PARADISE einziehen müssen und hätte vermutlich ernsthafte Schäden davongetragen…)

Sie hat noch einige Fruchtwasserdepots ausmachen können, die „zwar nicht viel, aber ausreichend sind“, die Versorgung des Babymädchens sei gut und auch sonst bestünde keinerlei Anlass zur Panik.
Die Plazenta ist altersgemäß gereift, das Babymädchen etwa 3000g schwer und die Wachstumskurven, die sie extra angelegt hatte, zeigten immer ein stetiges Wachstum an.
Schlussendlich hat sie mich noch einmal abgetastet und mir gesagt, dass das Köpfchen zwar noch nicht ganz im Becken liegt, aber so gut wie davor, so dass kein Liegendtransport zur Klinik nötig wäre, falls ich einen Blasensprung hätte.
Der Muttermund ist noch geschlossen.
Ist ja auch mal schön zu erfahren; mein Doc hat mich während der gesamten Schwangerschaft kein einziges Mal abgetastet.
Es belief sich alles nur auf Ultraschall.
Über den Bauch.
Ich war unendlich erleichtert nach dem Termin und bin der Ärztin so dankbar, dass sie mir -ein weiteres Mal- meine Angst nehmen konnte.
Am liebsten würde ich mit ihr entbinden.
Ich „darf“ nächste Woche wiederkommen (wenn das Babymädchen sich nicht vorher von selber auf den Weg macht 😉) und dann wird wieder geschaut.
Und mir ist bis dahin ein riesen Stein vom Herzen gefallen.

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Nächster Termin in der Klinik:

16.07.2015

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

+ 1 Kg zur Vorwoche.
= 13,5 Kilo Gesamtzunahme.

Vergesslichkeit:

Enorm.
Gehe ich an den Kühlschrank, weiss ich spätestens beim Öffnen der Kühlschranktür nicht mehr, was ich da eigentlich wollte.
„Was wollte ich jetzt nochmal sagen?“ ist der meistgesagteste Satz in meinem Repertoire.
(Gefolgt von „Was wollte ich nochmal hier?“)
Ich verschwende täglich kumuliert mindestens 45 Minuten mit der Suche nach einem der folgenden Dinge: Labello/Handy/Schuhe/Tiffys Schuhe/Handtasche/Tiffys Flasche/Schnuller….

Oh weh, oh weh… Und das ist noch nicht mal die Stilldemenz. Wie soll dass denn dann erst werden? 😳

Körperliche Gebrechen:

– Vergesslichkeit (siehe oben)
– physische und zunehmend auch psychische Erschöpfung
-„Pieksen“ am Muttermund
– ab und an Kontraktionen
– ständiger Harndrang
– Agilität wie der Koloss von Rhodos
– Müdigkeit. Totmüdigkeit.
– Übelkeit, sobald ich etwas mehr esse
– Und… last but not least… Ich glaube, ich fürchte, ich denke ich habe auf den letzten Metern Hämorrhoiden von der Glücksfee zugeworfen bekommen. 😩🙈

Gelüste:

Eiskalter Kakao.
Und Knoblauchcreme-Putenbrust-Käse-Rucola Sandwich.

Babyaktivitäten:

– Aquafit für Schwangere
– Geburtsvorbereitende Akupunktur.
Dieses Mal hat die Akupunktur offensichtlich irgendetwas ausgelöst.
Das Babymädchen war Abends SO AKTIV, dass mir Angst und Bange wurde.
Es hat stundenlang nur gerumpelt und mein Bauch hat meeeeeterhohe Wellen geschlagen.
Ausserdem konnte ich quasi direkt auf der Toilette sitzenbleiben, denn sie hat dabei so unglücklich dabei auf meiner Blase gelegen, dass ich andauernd musste.
Es hat sich angefühlt, als würde sie meine Blase in der Hand halten und sie regelmässig quetschen. 😑😷
Ich konnte nicht mehr aufrecht stehen und habe mich schon ins Krankenhaus fahren sehen.
Aber Gott sei Dank hat es sich im Laufe des Abends gelegt.

Mamaaktivitäten:

Keine per Definition richtige Aktivität, für mich aber ein Geschenk des Himmels:
Durchatmen.
Meine Mama ist jetzt da, um mich bis zur Geburt zu unterstützen.
So kann ich wenigstens mal ab und zu sitzen und muss nicht noch andauernd im Walmodus Tiffy hinterherrennen.

Kindsbewegungen:

Heftig.
Woher nimmt das Babymädchen nur den Platz, mich zu malträtieren? 😉

 

To-do’s bis zur Geburt:

– Kliniktasche zu Ende packen
– Still BH’s kaufen
– 1 Nachthemd kaufen
– PDA Formular vorausfüllen
– Tiffys Geschenke einpacken
– Für Tiffy einen Puppenkinderwagen kaufen
– Fotos von Tiffy sortieren und entwickeln
– Zum Friseur
– Tiffys Fotoalbum weitermachen
….

Einkäufe für das Babymädchen:

Kein Einkauf, dafür ein kleines Päckchen.
Der HIPP Babyclub hat uns schonmal das erste Geschenk zum „Endspurt“ übersendet.
Enthalten waren:
– Broschüren
– Eine Babyrassel
– HIPP Pflegebad Probe
– HIPP Wundschutz Creme Probe

Gedanken zur Geburt:

Angst.
Angst, die ich eigentlich nicht mal benennen kann.
Nicht vor dem Akt an-und-für-sich, sondern vor der riesigen Urgewalt, mit der sie über mich hereinbrechen wird.
Angst vor dem Abschied von Tiffy, Angst vor einer 30-Stunden Geburt, Angst vor einer Ruptur, Angst davor, wieder per Schnitt entbunden zu werden, Angst vor dem Leben „danach“.
Wenn es nach mir ginge, würde ich die ganze Sache gerne noch so 3-4 Monate nach hinten schieben.
Einfach, weil ich ein Schisser bin.

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

C&A Umstandsschlüppis

Auf den letzten Metern habe ich tatsächlich noch meine geliebte Victoria’s Secret Unterbuchsen gegen Modell „Liebestöter XXL“ getauscht.
Da das Babymädchen sowieso schon so doll auf meine Blase drückt, kann ich nicht noch mehr „einschneidende Erlebnisse“ im Bereich der Bikinizone verkraften und bin daraufhin mutig losgezogen und habe mir Umstandsslips gekauft.
Ich bin ehrlich: Beim Blick in den Spiegel wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll und Herr Düse hat sich auch hinter seinem Morgenkaffee versteckt….
ABER: Die Dinger sind saubequem.
Wirklich.

… Und für Herrn Düse gibts dann ja wieder das Geheimnis der Victoria. 😉

 

Babyfacts:

Größe: ungefähr 36 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 50 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 3300 g

Das Babymädchen wird noch ein bisschen schwerer, es setzt weiterhin Fett an.
Zum Bewegen bleibt ihr nicht mehr viel Platz.
Die Wochen der spannenden Entstehung und rasanten Entwicklung sind nun vorbei und alle Systeme sind auf „go“ – unser Babymädchen wartet auf den idealen Zeitpunkt für ihre Geburt.

In der 39. Schwangerschaftswoche zeichnen sich im Zahnfleisch des Babys kräftige Furchen ab.
Die Anlagen ihrer Milchzähne haben sich bereits im zweiten Trimester gebildet, ihre Konturen zeichnen sich jetzt stärker ab.
Die ersten Zähnchen werden sich ab dem sechsten Lebensmonat zeigen.

Das Fruchtwasser ist in der 39. SSW nicht mehr klar, sondern hat eine milchig-weiße Farbe angenommen.
Verantwortlich dafür sind die darin gelöste Käseschmiere sowie abgestorbene Hautzellen des Kindes. In den letzten Tagen vor der Geburt schält sich die oberste Hautschicht des Babys ab und wird durch neue Haut ersetzt.

In meiner Brust hat sich bereits Kolostrum gebildet, eine sehr nährreiche Vormilch, die voller Immunglobuline ist.
Immunglobuline sind wichtig für die Immunabwehr des Babymädchens.
In gewisser Weise ist das Füttern von Kolostrum die erste „Impfung“ des Kindes und wird sie in den ersten Lebenstagen schützen.

(Quelle: windeln.de)

 

Zum Vergleich:

Unser Babymädchen ist so schwer wie eine kleine Wassermelone.

Bild: Pixabay.com

Bauch:

Du hast vermutlich zwischen 11 kg und 16 kg zugenommen und der Uterus steht bis 16 cm bis 20 cm über dem Bauchnabel.

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36 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

36 + 6 : Schwangerschaftsupdate

SSW:

37 (36 + 6)

Schwangerschaftsmonat:

10.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

258 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

22 Tage

Nächste Vorsorge:

03.07.2015

Ausserplanmäßiger Hebammenbesuch am 26.06.:

Meine Hebamme, das Goldstück, hat mir nachdem mein Doc mich letzte Woche bezüglich wenigem Fruchtwasser und vorgereifter Plazenta so wuschig gemacht hat, angeboten nochmal ein CTG zu schreiben und ausserdem den B-Streptokokken Abstrich zu machen.
Ich konnte all meine Fragen loswerden und war nach dem Termin merklich beruhigter.
Das CTG war super, die kleine Maus sehr aktiv und ich bin wieder entspannter. 😊

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

– 0,5 Kg zur Vorwoche.
= 11,5 Kilo Gesamtzunahme.

Körperliche Gebrechen:

– Sodbrennen (die aber nur noch im unmittelbaren Zusammenhang mit „Überfressen“ auftreten)
– Steiss (aber auch das ist weniger geworden und tritt nur noch auf, wenn ich gerade auf dem Rücken liege. Also vermeide ich das tunlichst. Ist aber eh nicht angenehm.)
– stechende Schmerzen im Zwerchfell (nach wie vor in bestimmten Positionen, also vorwiegend Nachts. Ich glaube, das Babymädchen liegt dann mit ihrem ganzen -zarten- Gewicht auf dem Zwerchfell)
– Atemschwierigkeiten (Beim Spazierengehenschleichen, beim Treppe steigen, beim „aufs-Klo-gehen“, beim zu vielen Reden, beim Schlafen auf der „Nicht-Zwerchfell“-Seite….)
– unangenehmer andauernder Harndrang (Ich weiss, ich kann mich im Vergleich zu anderen noch glücklich schätzen, nur 1-2x pro Nacht rauszumüssen, aber…
hey… ich schlafe eh schon beschissen dank der anderen Wehwechens und Tiffys gestörtem Nachtschlaf. Da wirft mich jede extra Unterbrechung um Lichtjahre zurück!)
– ab und zu Ziehen im Bauch, leichtes Brennen an der Kaiserschnittnarbe

Gelüste:

Auf nichts Bestimmtes.
Ich merke, dass ich generell mehr Hunger habe.
Legt sich mein Körper schon Reserven für das Wochenbett an…?

Babyaktivitäten:

– Aquafit für Schwangere
– Geburtsvorbereitende Akkupunktur
Mein „erstes Mal“.
Leider hatte ich im Vorfeld keine Zeit zu frühstücken, so dass ich direkt nach Tiffys Kinderturnen um 10:30 Uhr nüchtern ankam.
Wie ich dann am eigenen Körper erfahren durfte, war das keine meiner besten Ideen, denn ich habe direkt extreme Kreislaufprobleme bekommen und war kurz davor, wegzuklappen.
Gott sei Dank hatte ich Tiffys Traubenschorle und ihr halbes abgelutschtes Brötchen in Griffweite, so dass ich wieder „auf die Beine“ gekommen bin.
Aber davon mal ganz abgesehen fand ich die Akkupunktur eher unangenehm als entspannend.
Es hat gedrückt, sich wie ein Muskelkater angefühlt und war insgesamt eher Bääääh!
Aber was solls, das soll ja wirklich was bringen unter der Geburt.
Dafür lasse ich das dann 1x pro Woche über mich ergehen.
Ist ja noch maximal 3x. 😉

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Kindsbewegungen:

Immer noch sehr häufig und „Alien-like“.
Ich muss sagen, dass das Babymädchen es mir so gut wie unmöglich macht, in Panik zu verfallen.
Sie meldet sich wirklich regelmäßig und lässt keinen Zweifel an ihrer körperlichen Unversehrtheit.
Das hätte ich mir in meiner 1. Schwangerschaft auch gewünscht, das hätte mir bestimmt etwas mehr Sicherheit gegeben.
Tiffy war ja eher von der Sorte „muxxmäuschenstill“ (Wovon ja heute leider nicht mehr viel geblieben ist… 🙈😂).

Einkäufe für das Babymädchen:

Die bestellten Namensarmbändchen und die Schwesternarmbändchen sind angekommen. Juhuu! 😊

Papierkram:

Ich finde es ja schon fast selber witzig, darüber zu schreiben.
Aber nur fast.
Letzte Woche bekam ich Post meiner Krankenkasse mit einem Formular namens „Leistungsantrag in Schwangerschaft und Mutterschaft“ mit der dringlichen Bitte, dieses ausgefüllt mit der Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin einzureichen.
Hahahahahahahahahahahahahahaha…. Der Wahsinn greift um sich, was haben wir gelacht.
Die Bescheinigung hatte ich ja vor gut 14 Tagen PER EINSCHREIBEN (nachdem ich sie ENDLICH bekommen hatte… Wer mag, kann den Beginn und den weiteren Verlauf des Dramas gerne hier und hier und hier noch einmal nachlesen) an meine Krankenkasse gesendet.
Kein Problem, denke ich so bei mir, und tippe die Sendungsverfolgungsnummer meines Einschreibens auf der Website ein.
Muhahaha…
Es wurde bisher exakt EINMAL bewegt… Von meiner Postfiliale ins zuständige 35 Kilometer entfernte Verteilerzentrum.
Für diesen Weg hat es bereits 4 Tage gebraucht und verharrt seitdem
wie ein sturer Esel im Verteilerzentrum xyz123.
Meeeeein Mutterschaftsgeeeeeheeeeeld!
Ich will doch einfach nur mein Geld. 😭😭😭😭
Diese shxhdhdhdhcshdjjs-Post!!!!!!!
(Vor lauter Wut habe ich dann direkt meine Mitgliedschaft in der verdi gekündigt, was bisher im Verlauf eine ähnlich schöne Geschichte zu werden scheint, aber dazu ein anderes Mal mehr)
Ich habe also vertrauensvoll die Nummer meiner Krankenkassenberaterin, von der ich das besagte Schreiben erhalten habe, gewählt.
Schon beim Hörer abnehmen wusste ich, dass dieser Anruf ein chancenloses Unterfangen wird.
a) war die Stimme viel zu basslastig um Frau MüllerMeyerSchulze* zu sein
b) konnte ich ihm bereits beim Vortragen seines Namens die Schuhe neu besohlen
c) Durch das Wackeln in seiner Stimme schlussfolgerte ich, dass es sich bei Herrn SchubertMaierBecker* bestimmt um einen Azubi handeln müsse.

Ich stellte mich erstmal höflich vor und warnte ihn vor, dass ich einige Fragen zum mir übersandten Schreiben hätte.
Schon nach der ersten Frage verabschiedete sich Herr SchubertMaierBecker* mit einem „einen kleinen Moment, ich schau grad nach für Sie!“ in die Warteschleife.
Aus der er nie wieder zurückkehrte.
Ich wurde einfach aus der Leitung geschmissen.
Aber ich gebe so schnell nicht auf und rief erneut an.
– Es ging keiner ran.
Einmal tief Luft geholt und erneut gewählt.
Nach 50 Mal klingeln landete ich in der Zentrale, die mich „mit der Leistungsabteilung“ verbinden wollte.
Ich kam noch in den 1,5-sekündigen Genuss der Wartemelodie, bevor auch dieses Gespräch aprupt durch das Besetztzeichen beendet wurde.
Overkill.
Die wollen mich anscheinend nicht.
Oder sie wollen mich einfach nur fertig machen.

Also flugs eine Email (in der Hoffnung auf bessere Zeiten) mit meinen Fragen an Frau MüllerMeyerSchulze* getippt und zurückgelehnt.
5 Minuten später hatte ich schon eine Antwort im Postfach-WOW!
Ich nehme ALLES zurück und verneige mich vor Frau MüllerMeyerSchulze* und ihrem Krankenkassenteam!
….
Die Email Antwort lautete:
„Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ich befinde mich bis einschliesslich 03.07. nicht im Hause.
Ihre Email wird NICHT weitergeleitet. In dringenden Fällen kontaktieren Sie bitte Frau Freundlich* unter ichhabdochnureinpaarscheissfragenzurbescheinigungundwilldochnurmeingeld@krankenkasse.de“
Ouuuuuuuuuuuuaaaaaaaargh.
Ich mutiere zum Tier, der Löwe in mir wird zum weissen Hai – ich hau alles kaputt hier.
Ich. hab. die. Schnauze. voll.!!!!
Kurz überlege ich, einfach auf das Mutterschaftsgeld zu verzichten und fortan glücklich, aber verarmt, ein friedliches formular- und postloses Leben zu leben.
Ich entschied mich für Variante B und setzte einen kurzen, prägnanten Hilferuf an Frau Freundlich per Email ab.
Ich erhielt sogar eine Antwort.
Und noch eine Antwort auf meine nachfolgende Email.
Und ich entschied mich spontan aus meiner guten Laune heraus, der guten Frau einen Vorschlag zu unterbreiten, wo wir doch gerade so ein nettes Pläuschen hielten.
Ich schicke ihr meinen (clevererweise vor dem Versenden angefertigten) Scan der Bescheinigung und einen Scan des Antrages vorab per Email.
Unterdessen werde ich mir die Bescheinigung von meiner Gyn Praxis ERNEUT ausstellen lassen (ich weiss, ich weiss, sehr weit aus dem Fenster gelehnt) und zusammen mit dem Formular als Paket mit Hermes erneut an die Krankenkasse verschicken.
Fand sie gut.
Und ich sah an diesem Tag das erste Mal einen Silberstreifen am Horizont.
Und dann geschah das Unglaubliche.
Mit nur 2 Tagen Verzögerung (weil meine Bekannte aus der Gyn-Praxis die Bescheinigung hat liegenlassen) hielt ich meine 7. „Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin“ in den Händen.
Jetzt bloss nichts drüberkippen/kein offenes Feuer/nicht rauchen!! (Das andere Formular hatte schon ein bisschen Hack aus der Nudelsauce oben in der Ecke)
Wie ein Neugeborenes trug Herr Düse das Hermes „Paket“ zum Paketshop und seitdem ist Ruhe.
Wir schliessen dieses Formular jeden Abend in unser Nachtgebet ein und hoffen inständig, dass es endich überstanden ist.
Amen.
*Name geändert

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Erledigungen für das Babymädchen:

Ich habe das Heimfahroutfit zusammengestellt, so dass Herr Düse nur noch einpacken muss, sobald wir aus dem Krankenhaus entlassen werden.
(Falls Tiffy nicht im Vorfeld alles 100000 Mal auseinandergerupft hat)

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To-do’s bis zur Geburt:

– Kliniktasche zu Ende packen (ist die eigentlich JEMALS zu Ende gepackt?!?)
– Still BH’s kaufen
– 1 Nachthemd kaufen
– PDA Formular vorausfüllen
– Tiffys Geschenke einpacken
– Für Tiffy einen Puppenkinderwagen kaufen
– Fotos von Tiffy sortieren und entwickeln
– Zum Friseur
– Tiffys Fotoalbum kleben
– Schnullerketten für das Babymädchen basteln
– Iphone Fotos auf den Laptop ziehen, um Speicherplatz zu schaffen

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

Himbeerblättertee
2 Tassen täglich wurden mir von meiner Hebamme zur Geburtsvorbereitung empfohlen.
Himbeerblättertee spricht man folgende Eigenschaften zu:

– fördert eine schnelle Geburt – lockert die Beckenmuskulatur und den Muttermund
– wirkt krampflösend
– entspannt die Gebärmutter
– kann Wehen auslösen
– ermöglicht eine kürzere, zweite Wehenphase
– erzeugt innerliche Ruhe und Gelassenheit
– ist reich an Vitaminen, vor allem Vitamin C, Kalzium und Eisen

Geschmacklich eher in die Kategorie „Geht so“ einzuordnen… Aber „wenns schee macht“ – bitte… Ich mach ja jeden Scheiss mit. 😉

Babyfacts:

Größe: 35 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 48 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 2800 g

8% Fett hat unser Babymädchen jetzt angesetzt und es sollen etwa 15% bis zur Geburt werden.
Sie trainiert ihre Lunge, indem sie Fruchtwasser ein- und ausatmet, als wäre es Luft.

Die Lanugo-Behaarung ist weitgehend ausgefallen und durch kleine Härchen ersetzt worden.
Vielen Kindern wächst in den letzten Wochen vor der Geburt ein dicker Haarschopf mit bis zu 2,5 Zentimeter langen Strähnen, deren Farbe sich von der Haarfarbe der Eltern sehr stark unterscheiden kann.
Im Lauf der nächsten Jahre wird sich der Farbton ihres Haares fast immer noch beträchtlich ändern.

Ihr Magen-Darm-Trakt produziert Mekonium, welches aus Fruchtwasser, abgestorbenen Zellen, Gallenfarbstoff und abgestoßenen Lanugo-Haaren besteht.
In den ersten zwei Tagen nach der Geburt wird sie das dunkel bis grünliche Mekonium (auch „Kindspech“ genannt) über den Darm ausstoßen.

Das Babymädchen ist jetzt fertig und könnte geboren werden, doch jeder Tag mehr im Bauch gibt ihr Zeit für weitere Verknüpfungen im Gehirn und für noch etwas mehr Körperfett.
Außerdem erhält sie jetzt wichtige Abwehrstoffe aus meinem Körper, die sie in den ersten Tagen nach der Geburt schützen sollen.
(Quelle: hallo-eltern.de)

Zum Vergleich:

Unser Babymädchen ist so lang wie eine Stange Mangold.

Bild: Pixabay.com

Bauch:

Zwischen 16 und 17 cm liegen nun zwischen Bauchnabel und dem oberen Ende des Uterus.
Die Gewichtszunahme könnte jetzt zwischen 12 kg und 16 kg liegen.

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34 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

34 + 6: Schwangerschaftsupdate

SSW:

35 (34 + 6)

Schwangerschaftsmonat:

9.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

244 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

36 (😱😱😱)

Nächste Vorsorge:

19.06.2015

Termin zur Geburtsplanung am 09.06.:

Am vergangenen Dienstag war es soweit – unser Termin in der Entbindungsklinik stand an.
Spätestens beim Betreten derselbigen war sie wieder da:
Meine Angst vor Krankenhäusern.
Mir wurde direkt übel und ich bekam zittrige Hände, als wir in den Aufzug zum Kreissaal stiegen.
Oben angekommen wurden wir nett von einer Hebamme begrüßt, mussten aber noch einen Moment warten.
Da stand es dann.
Ein Krankenhausbett.
Wahrgewordenes Symbolbild für alle meine Ängste und verantwortlich für viele schlimme Alpträume.
Sofort stiegen vor meinem inneren Auge Bilder von Blut, Tod und Tränen auf.
Ich schlug Herrn Düse spontan vor, die Örtlichkeiten gemeinsam mit mir à la „Bonnie & Clyde“ zu verlassen, durchzubrennen, mal was zu wagen – und das Babymädchen alleine, fernab jeder Krankenhausbetten, im Wald zur Welt zu bringen.
Fand er jetzt nicht so geil.

Dann erlöste uns die Hebamme und machte nochmal eine „abgespeckte“ Vorsorge.
Sie schrieb ein CTG (und musste, wie bei jedem CTG, unser Babymädchen wecken), stellte mir Fragen und gab mir den PDA-Aufklärungsbogen mit.
Den Großteil der Anamnese hatte sie allerdings schon durch meinen Sturz und Tiffys Geburt vorliegen.
Wir haben auch direkt angegeben, dass wir die Plazenta mit nach Hause nehmen wollen & einen Baum drauf pflanzen wollen. 😊
Hat da zufällig jemand Erfahrung und hat noch Tipps für uns?
Habt ihr eure Plazenta dem Krankenhaus „gespendet“?

Anschliessend hiess es wieder warten und dann „wollte mich der Chef der Frauenklinik kennenlernen“ – jaja, die Krankenhäuser wissen mittlerweile auch, wie sie den Leuten Honig ums Mäulchen schmieren müssen.
Ich bin stolze Inhaberin einer privaten Zusatzversicherung bei stationärem Aufenthalt, deswegen durfte ich dann kurze Zeit später in die heiligen Hallen für Privatversicherte kraxeln und die Pritsche im Kreissaal gegen die Ultra-quadruppel-super-komfort-ergo-Liege mit Blick auf ein 30000 Zoll Doppel-Plasma-LCD-3D Ultraschallbildschirm eintauschen.
Armes Deutschland.
Der Chefarzt war mir (sehr zu meinem Leidwesen) leider nicht wirklich sympathisch, aber who cares, ich will den Mann ja nicht heiraten.
Er hat nochmal geschallt, das Babymädchen vermessen („weder zu groß noch zu klein“) und mir meine Fragen beantwortet.
Ich war mir bis dahin gar nicht im Klaren darüber, was alles mit „Zustand nach Sectio“ geht und was nicht.
Positiv überrascht war ich, als die Aussage kam:
„Machen Sie sich mal alle nicht in die Hose wegen Zustand nach Sectio. Eine Uterusruptur ist so selten! Wir sind ein wenig verhaltener, was die Maßnahmen angeht, aber alles, bis auf die Tablette zum Einleiten, geht.“
Sprich: Ich darf eine PDA bekommen, es darf sogar mit Gel eingeleitet werden, alles läuft quasi ganz normal.
Juhuuu, das war ja schon mehr, als ich mir erhofft habe.
Meine Kaiserschnittnarbe, die ja leider etwa wulstig ist, begutachtete er auch und sagte:
„Falls wir doch schneiden müssen, machen wir Ihnen die aber auf jeden Fall wieder hübsch, wir würden die auch wieder nehmen, damit Sie nicht mit einem Zebrastreifen rumlaufen müssen.“
Sein Schlussplädoyer endete mit:
„Aber das machen wir bei Ihnen alles nicht, das wird eine ganz easy Spontangeburt.“ – und schrieb in seinen Bericht „Spontangeburt wird angestrebt.“

Nun gut, obwohl mir die „schroffe“ Art echt gefallen hat, war er doch eher Kategorie „bonierter Pinkel“, aber er hat mich echt nochmal relaxter gemacht.
Wie gesagt, verheiratet bin ich ja schon. 😉
Ich hoffe, es läuft alles so Bilderbuchmässig wie beschrieben ab.

Medikamente:

Fragmin P forte (auf Anraten der Ärztin im KKH ab jetzt morgens), L-Thyrox

Gewichtszunahme:

+1,6 Kg zur Vorwoche.
= 11 Kilo Gesamtzunahme.
… Und da isses passiert… Die 10 Kilo Marke wurde geknackt und wir sind ab jetzt zweistellig.
Olé, olé!

Körperliche Gebrechen:

„The same procedure as last week, Ms. Düse?“
„The same procedure as every week, James!“

– Sodbrennen
– Steiss
– stechende Schmerzen im Zwerchfell
– Atemschwierigkeiten
– permanenter Harndrang
– ab und an Ziehen im Bauch

Gelüste:

Salzstangen.
Am liebsten mit Sprühkäse aus den USA.
Komisch, wo ich doch sonst eher der Gummibärchentyp bin.

Babyaktivitäten:

– Aquafit für Schwangere
– Babybauchshooting
Das Bauchshooting mit unserer lieben Fotografin hat mal wieder so viel Spaß gemacht.
Dieses Mal haben wir draussen geshootet.
Eine tolle Location mitten in einem Park mit einem großen See, einem Holzsteg und viel grün.
Und mittendrin Tiffy und ich in je einem rosa Tüllrock und rosa Blumenkränzen im Haar.
Ich habe mir online 2 billige Tüllröcke bestellt und eine Bekannte hat mir die (total lieb) auf Tiffys und meine Größe zurechtgenäht.
Herrn Düse haben wir in ein zartrosa Oberhemd gesteckt und wir hatten als Requisiten unter anderem Heliumballons in… ihr ahnt es… rosa.
Das Shooting hat fast 2,5 Stunden gedauert und wir waren fix und fertig danach, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Die Bilder, die ich auf der Kamera gesehen habe, sind ein Traum und ich bin noch am Überlegen, wie ich euch welche davon zeigen kanm und trotzdem irgendwie anonym bleibe. Ein Teufelskreis. 🙂

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Kindsbewegungen:

Ja und zwar immer noch in gewohnt heftiger Intensität.
Mein Bauch fährt regelmäßig Achterbahn. 😉
Sollte das nicht in den letzten Wochen weniger werden?

Einkäufe für das Babymädchen:

– Die personalisierten Utensilo Boxen für Tiffy und das Babymädchen sind angekommen und sie sind soooo schön geworden!
So hat jede ihr eigenes „Körbchen“ mit Windeln, Pflegeprodukten etc. auf den Regalen am Wickeltisch.
– Mein Gipsset für den Babybauchabdruck ist auch da, d.h. demnächst wird gegipst! 😊

Papierkram:

Drama „Bescheinigung über mutmasslichen Entbindungstermin zur Vorlage bei der Krankenkasse“ – Akt 14, Szene 5:

Nachdem mein Formular Montags IMMER NOCH NICHT angekommen war (ihr erinnert euch, am Mittwoch zuvor hatte ich gebeten, es mit korrigiert zukommen zu lassen…) hab dann auch ich schlussendlich eingesehen, dass die Alte am Telefon wahrscheinlich den Hörer aufgelegt, sich die Nägel gefeilt und noch in der selben Sekunde vergessen hat, dass sie mir die Bescheinigung zusenden wollte.
Meine Freundin, die in der Praxis arbeitet, wollte den Ruf dann wieder herstellen und sich um aaaaalles kümmern.
Die Sonne würde aufgehen, das Formular unverzüglich und korrekt ausgefüllt an mich übergeben werden und überhaupt und sowieso.
….
Ich kürze an dieser Stelle ab und resümiere:
Am Freitag früh konnte ich es endlich per Einschreiben wegschicken. (Zwar nur teilausgefüllt und mit fehlender Arztunterschrift, weil ich nicht noch 3 Wochen verstreichen lassen wollte….Das Ding ist noch nicht ausgestanden! Aber ich hatte keine Kraft mehr)

Bis es allerdings dazu kam, trug sich noch folgendes zu:
– Ich steck es Dir in den Briefkasten
– Huch, vergessen
– Sorry, heute keine Zeit gehabt
– Oh neiiiiin… Der Doktor hat gar nicht unterschrieben
– Sorry, habs schon wieder nicht geschafft
– Irgendein Verwandter liegt im Krankenhaus, ich hab so einen Stress

…. Bis mir am Donnerstag Abend mein Hormongeschwängelter Arsch geplatzt ist.
Ich (mittlerweile schon seit 1 Woche im Mutterschutz) habe dann Herrn Düse Abends, während ich Tiffy ins Bett gebracht habe, bei ihr vorbeigeschickt und er hat das Formular höchstpersönlich bei ihr abgeholt.
So wie ich es seit Dienstag immer wieder vorgeschlagen habe (weil ich fand, dass sie sich damit nicht rumärgern musste… Ey, es muss ja keiner mein persönlicher Briefträger werden) aber es wurde sich vehement mit Händen und Füssen geweigert und immer wieder betont, wie gerne sie das für mich machen würde.
Jaaaaa…. Wenn es nicht das eigene Geld ist… 😉

Ich möchte gerne daran glauben, dass das Thema jetzt abgehakt ist… Aber das kann ich vermutlich erst, wenn zum ersten Mal Mutterschaftsgeld auf meinem Konto eingegangen ist.

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Erledigungen für das Babymädchen:

– Ich habe die Auskleidung der Wiege (Himmel, Nestchen, Matratze, Spannbetttuch, Decke, Kissen) gewaschen und aufgezogen ❤
– Ausserdem habe ich die neuen Klamotten, die wir in Größe 50 von Oma geschenkt bekommen haben, schonmal durchgewaschen.

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To-do’s bis zur Geburt:

Eigentlich exakt die selben wie letzte Woche 🙈 – ihr seht, meine Woche war „muy erfolgreich“
– Kliniktasche zu Ende packen
– Still BH’s kaufen
– 1 Nachthemd kaufen
– Tiffys Geschenke einpacken
– Für Tiffy einen Puppenkinderwagen kaufen
– Fotos von Tiffy sortieren und entwickeln

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

Bad Heilbrunner Schwangerschafts Tee 2
[…] „Bio-Kräutertee, für das Wohlbefinden während der zweiten Schwangerschaftshälfte […] sowie für die Vorbereitung auf die Geburt.“
Der Tee schmeckt mir persönlich sehr gut und verschafft mir ab und zu eine kleine „Pause“.
Er besteht aus Krauseminze, Kamille, Süßholzwurzel, Brennnesselblätter, Himbeerblätter, Orangenblätter, Kümmel, Ringelblumenblüten und Lavendelblüten.
Gekauft bei: dm

Babyfacts:

Größe: ungefähr 33 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 46 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 2350 g

Unser Babymädchen bewegt sich bewusster und kräftiger.
Ihre Lungen sind nun weit genug ausgereift, um ihr bei einer vorzeitigen Geburt die selbstständige Atmung zu ermöglichen, dennoch profitiert es von ein paar weiteren Wochen Lungenentwicklung im Bauch.
Sie verfügt nun auch über einen starken Saugreflex, ihre Mundmuskulatur ist fast stark genug, dass sie aus der Brust trinken kann.
Insgesamt ist unser Babymädchen nun praktisch „fertig“, hier und da verbessern und stabilisieren sich noch Körperfunktionen aber würde sie jetzt geboren, hätte sie eine 99%-ige Chance zu überleben.
(Quelle: www.hallo-eltern.de)

Zum Vergleich:

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Bild: Pixabay.com

Unser Babymädchen ist so schwer wie eine Honigmelone.

Bauch:

Wenn Dein Baby noch nicht tiefer ins Becken gerutscht ist, dann endet Dein Uterus jetzt vermutlich bei 15 cm über dem Bauchnabel.
(Ich denke nicht, dass sie schon tiefer ins Becken gerutscht ist… Woran merke ich das? Merke ich das überhaupt?)
Die Gewichtszunahme liegt vermutlich zwischen 10,5 und 13 kg, sofern Du vor der Schwangerschaft Normalgewicht hattest. (✅)

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33 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

33 + 6: Schwangerschaftsupdate

 

SSW:

34 (33 + 6)

Schwangerschaftsmonat:

9.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

237 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

43 Tage

Nächste Vorsorge:

19.06.2015

Termin zur Geburtsplanung:

09.06.

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

+200g zur Vorwoche.
= 9,4 Kilo Gesamtzunahme.
Immer noch unter 10, yipeeee! 🎉🎊🎈
(Da das vermutlich diese Woche zum letzten Mal so sein wird, möchte ich das nochmal explizit betonen, bevor es zweistellig wird. 😜
Ich… die in der letzten Schwangerschaft bei 38+3 mit +25 Kilo entbunden hat! SCHAAAALAAAALAAAALAAAAAA!)

Hebammenvorsorge am 01.06.2015:

Da meine Mama noch zu Besuch war, konnte ich in aller Ruhe meinen Hebammenbesuch antreten.
Es war das allererste Mal, dass Tiffy ohne mich oder den Düsenmann war und von jemand „anderem“ betreut wurde.
Da sie die Oma ja nicht so wirklich gut kennt (600 Kilometer Entfernung sind halt leider nicht wirklich förderlich in der Oma-Enkel Bindung), hatte ich schon ein leicht mulmiges Gefühl.
Aber ich weiss, dass meine Mama sofort zur Praxis gekommen wäre, wenn die Situation „eskaliert“ wäre.
Also Augen zu und durch.
(Die Glucken-Mama… Jaja 😜)
Die Vorsorge war tiptop, das CTG regelmässig und wehenlos, mein Urin zum ersten Mal seit 4 Wochen wieder „Leukos ++“ – frei, der Fundusstand der Schwangerschaftswoche entsprechend und das Babymädchen in der richtigen Position.
Ausserdem habe ich noch viele Fragen beantwortet bekommen und einige wertvolle Tipps mit auf den Weg bekommen.
Überwiegend zu Themen, die letztes Mal für mich mit der Diagnose „Kaiserschnitt“ direkt flach gefallen sind. (Beispielsweise Dammmassage, Heublumensitzbäder, PDA, etc).
Mich macht es so glücklich, in dieser Schwangerschaft „bei den Großen“ mitspielen zu dürfen.
Beim letzten Mal habe ich mich um all diese Dinge einfach betrogen gefühlt.
Hey, es gibt jetzt eine realistische Chance auf eine Spontangeburt!
(Meine Hebamme sagte: „Es steht jetzt alles auf 0.“)

Ich bin richtig, richtig stolz auf meinen Körper.

… Und Tiffy hat auch alles super überstanden.
Sie hat von Oma ein Feuerwehrauto abgestaubt, war mit ihr auf dem Marktplatz Trampolin hüpfen und hat nur einmal nach mir gefragt.
Und sie hat sich einen Wolf gefreut und war stolz wie Oskar, als sie mich in der Praxis abgeholt hat.
Mein großes Mädchen. ❤

Körperliche Gebrechen:

Witzige Geschichte…
Schwangeren wird ja immer nachgesagt, dass sie leichter zu Pigmentflecken neigen und daher mit der Sonne aufpassen sollen.
In meiner letzten Schwangerschaft lag ich hochschwanger mit dem Bäuchlein in der Höh‘ in Miami am Strand und hatte… nichts.
Niente. Nada.
In dieser Schwangerschaft (mit typisch-Norddeutschem ganzjährigem Herbstwetter) habe ich ganz komische Pigmentflecken auf den Wangenknochen bekommen…
Und der Rest von mir ist Käseweiß.
Naja, wenigstens sind sie symmetrisch auf beiden Seiten.

Die anderen Auas führe ich nur der guten Ordnung halber auf:
– Sodbrennen
– Steiss
– stechende Schmerzen im Zwerchfell
– Atemschwierigkeiten
– permanenter Harndrang
– Ziehen im Bauch (Ich vermute beinahe, dass ich ab und zu Übungswehen habe :))

Gelüste:

Ja.
Auf alles Essbare.
Einfach alles.
(Und ich dachte, gegen Ende der Schwangerschaft wird es weniger mit dem Hunger, weil der Magen so zusammengequetscht wird….? Offensichtlich ist das bei mir mal wieder anders 😉)

Babyaktivitäten:

Aquafit für Schwangere.
Ich bin wieder fit wie ein Turnschuh nach den Schwimmreifen- und Poolnudelübungen. 👟💪
(Obwohl… Wenn ich so recht darüber nachdenke, tut mir mein Rücken seitdem wieder verstärkt weh… Ok, vielleicht doch nicht SO fit)

Unser großes Schwangerschaftsfotoshooting, dass für Dienstag geplant war, mussten wir leider aufgrund des schon erwähnten Norddeutschem Herbstwetters auf nächsten Mittwoch verschieben.

Kindsbewegungen:

Ja und AUA.
Mein Bauch sieht teilweise richtig gruselig aus, so wie der von innen beturnt wird.
Ich muss das auf jeden Fall nochmal filmen. 😊

Einkäufe für das Babymädchen:

– Bastelzubehör für 3 Schnullerketten
– Unsere 2. Wanne für den Kinderwagen ist endlich, nach 6-wöchiger Lieferzeit, die als 1-2 Wochen deklariert wurden, angekommen.
Natürlich prompt nachdem mein Mann sich beim Händler erkundigt hat, wann er denn gedenkt zu liefern.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. 😉

Erledigter Unerledigter Papierkram:

Ich glaube, die wollen mich alle in den Wahnsinn treiben.

Nachdem mein Arbeitgeber mich ja schon förmlich mit Briefen provozierte, in denen alles stand, nur nicht das korrekte Datum der Beendigung meiner Elternzeit zum neuen Mutterschutzbeginn – (irgendwie hat sich da immer „ein Fehler eingeschlichen“) und ich ein 3-faches HALLELUJA gen Himmel gesendet habe, als ich endlich alles schriftlich korrekt bestätigt hatte, macht jetzt meine Gyn-Praxis nahtlos weiter.
Ich muss ja eine Bescheinigung über den voraussichtlichen Entbindungstermin -ausgestellt vom Gyn maximal 7 Wochen vor ET- bei der Krankenkasse einreichen, damit ich mein Mutterschaftsgeld bekomme. (Übrigens der einzige Grund, warum ich meine Elternzeit vorzeitig beendet habe)
Meine Krankenkasse hat mir dann neulich am Telefon (beim erbärmlichen Versuch, mir meine Osteopathenrechnung nicht zu bezahlen) erzählt, dass die Bescheinigung mittlerweile auch älter als 7 Wochen sein darf.
Ich also bei meiner Gyn Praxis angerufen und um die Bescheinigung gebeten.
Da musste das erstmal „mit dem Team diskutiert“ werden, ob dass denn geht.
Daraufhin hörte ich nichts mehr aus meiner Gyn Praxis.

Als die 7 Wochen angefangen haben, rief ich also wieder an.
Prompt hatte ich am nächsten Tag die Bescheingung im Briefkasten.
– Mit völlig falschem Entbindungstermin.
Ein- bis 10 Mal tief ins Hosenbein geatmet und erneut angerufen.

„Huch, da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen.“

„Kein Problem, schicke ich sofort korrigiert nochmal an Sie raus.“

Das war Mittwoch.
Heute ist Samstag und was war bisher NICHT im Briefkasten?

RIIIICHTIG.
Mal gucken, aus wievielen Akten dieses Drama noch besteht, ehe ich zu meinem shdhcuwhdhdhshdh-Formular komme.
(Das dann ja wieder weitere Formulare mit sich zieht… Ich habe jetzt schon Angst!)

Erledigungen für das Babymädchen:

– Unser Schlafzimmer ist ausgemistet, umgeräumt und das Babybay steht.
(Und jetzt dürft ihr 3x raten, wer auf einmal darin schläft!!!)
– Die Schranksituation im Kinderzimmer wurde angepasst. Tiffys Klamotten sind jetzt alle im Kleiderschrank und die Garderobe des Babymädchens ist in die Wickelkommode eingezogen.
– Im Kinderzimmer hat Herr Düse eine neue Wandlampe und Regalbretter angebracht.

To-do’s bis zur Geburt:

– Kliniktasche zu Ende packen
– Still BH’s kaufen
– 1 Nachthemd kaufen
– Tiffys Geschenke einpacken
– Für Tiffy einen Puppenkinderwagen kaufen (am Liebsten gebraucht, das stellt sich aber als nicht so ganz einfach heraus)
– Meine 37 Millionen Fotos von Tiffy sortieren und entwickeln, bevor 37 Millionen neue Bilder vom Babymädchen dazukommen (was auch nicht so einfach ist, weil mein Mann bisher die Fotos archiviert hat.) – Und wenn ich von archivieren spreche, dann spreche ich von wahllos auf sämtlichen Festplatten verteilt, doppelt und dreifach unter x-verschiedenen Dateinamen abgelegt und so verschachtelt, dass
kein Mensch auf diesem Planeten jemals alle wiederfinden wird.
Jawohl, ich habe einen PC-Messie geheiratet.
Gab auch schon eine kurze Ehekrise deswegen.

Geschwisterliebe:

Tiffy hat eine ganz eigene Form der Geburtsvorbereitung für sich entdeckt:
Babyvideos auf dem Iphone anschauen.
Das es sich bei dem Baby um sie handelt, hat sie nicht so wirklich gecheckt, aber das ist ja auch nebensächlich.
Mindestens 5x am Tag hält sie mir mein Iphone mit den Worten „BABYBABYBABY“ unter die Nase, kuschelt sich auf meinen Schoss und guckt sich lachend an, wie sie selber die Welt entdeckt.

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

Tetesept Kautabletten gegen Sodbrennen.
Himmel sei Dank für dieses Produkt!
Die sind super! Verträglich in der Schwangerschaft und freiverkäuflich.
Waren ein Tipp meiner Hebamme und in Kombination mit Pfefferminz und Fencheltee bin ich nun fast beschwerdefrei.
Die Kautabletten habe ich bei Rossmann gekauft.

Babyfacts:

Größe: 32 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 45 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 2100 g
(Ihr Längenwachstum setzt sich nur noch in den kommenden zwei Wochen fort. Bis zum Geburtstermin geht es danach nur noch um den Aufbau weiterer Energiereserven.)

In der 34. SSW hat das ungeborene Kind alle Entwicklungsschritte durchlaufen, die für das Leben außerhalb des Mutterleibes unabdingbar sind.
Auch ihre Lungenreifung ist jetzt weitestgehend abgeschlossen.
Sollte sich unser Babymädchen jetzt schon auf den Weg machen, können wir uns nahezu sicher sein, dass sie ab jetzt für einen gesunden Start ins Leben kaum noch spezielle medizinische Unterstützung braucht.

Die Gehirnentwicklung und einige andere „Feinarbeiten“ an den Funktionen der Organe schreiten auch in dieser Woche weiter fort. Das Gehör des Babys wird immer feiner – für Lieder, Vorlesen und „Babygespräche“ beginnt jetzt eine ideale Zeit.
Medizinische Studien haben nachgewiesen, dass es auf hohe Töne aufmerksamer reagiert.

(Quelle: windeln.de)

Und sonst?

Der Bewegungsspielraum des Babys ist in den vergangenen Wochen stark geschrumpft.
In der 34 SSW reicht der Platz nur noch dafür, sich etwas nach links und rechts zu drehen und einige Dehnungsübungen zu absolvieren. Das Babymädchen berührt mit ihrem Körper jetzt direkt die Wand des Uterus.
Ich kann daher auch kleine Bewegungen deutlich spüren und oft sogar erraten, ob sich gerade ein Fuß, ein Arm, Knie oder Ellenbogen bemerkbar machen.
Nach wie vor ist das Baby mit seinem Bewegungsprogramm ausgesprochen nachtaktiv und hält seine Mama damit schon jetzt recht häufig wach. (Damit bin wohl ich gemeint… Und jaaaaaa!)

(Quelle: windeln.de)

Zum Vergleich:

Unser Babymädchen ist so groß wie eine Cantaloupe-Melone

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Bild: Pixabay.com

Bauch:

Innerhalb der nächsten 6 Wochen wird das Babymädchen tiefer in mein Becken rutschen und mir damit ein bisschen Platz im Bauchbereich zurück geben.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist der obere Rand der Gebärmutter ca. 14 cm über dem Bauchnabel.

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