37 Wochen Babymädchen

37 Wochen Babymädchen
(24.3.-30.3.2016)

„An diesem Morgen werde ich lächeln wenn ich dein Gesicht sehe
und lachen,
auch wenn mir nach weinen zumute ist.
An diesem Morgen lasse ich dich deine Kleider selbst aussuchen und sage dir wie perfekt es aussieht.
An diesem Morgen werde ich die schmutzige Wäsche liegen lassen und mit dir in den Park zum Spielen gehen.
An diesem Morgen lasse ich das schmutzige Geschirr in der Spüle und lasse mir von dir zeigen, wie man dein Puzzle zusammenbaut.
An diesem Nachmittag werde ich das Telefon ausstecken, den Computer ausschalten und mit dir im Garten sitzen und Seifenblasen fliegen lassen.
An diesem Nachmittag werde ich dich nicht anschreien und werde nicht genervt sein wenn du schon wieder ein Eis willst, ich werde es dir einfach kaufen.
An diesem Nachmittag werde ich mir keine Sorgen darüber machen, was einmal aus dir werden wird, wenn du erwachsen bist.
An diesem Nachmittag werden wir Plätzchen backen und ich lasse sie ganz alleine von dir formen ohne es besser machen zu wollen.
An diesem Nachmittag gehen wir zu McDonalds und kaufen zwei Happy Meals damit wir beide ein Spielzeug haben.
An diesem Abend werde ich dich in den Armen halten und dir eine Geschichte darüber erzählen, wie du geboren wurdest und wie sehr ich dich liebe.
An diesem Abend werde ich dich in der Badewanne planschen lassen und mich nicht über die Pfützen ärgern.
An diesem Abend darfst du ganz lange aufbleiben und wir sitzen auf dem Balkon und zählen die Sterne.
An diesem Abend werde ich mich ganz lange und ganz nah zu dir kuscheln und meine Lieblingsfernsehsendung verpassen.
An diesem Abend, wenn ich mit meinen Händen über dein Haar streiche während du betest, werde ich einfach nur dankbar sein für das größte Geschenk das Gott mir gemacht hat.
Ich werde an die anderen Mütter und Väter denken, die ihre vermißten Kinder suchen, die Mütter und Väter die an die Gräber ihrer Kinder gehen müssen, weil die Kinderzimmer leer sind, an die Mütter und Väter die in Krankenhäusern sitzen und zusehen müssen, wie ihre Kinder leiden und ihre Verzweiflung nicht hinausrufen dürfen.
Und wenn ich dir einen Gute-Nacht-Kuß gebe, dann werde ich dich ein bißchen fester halten, ein bißchen länger.
Dann werde ich mich bei Gott für dich bedanken und ihn um nichts bitten.
Außer einen weiteren Tag…
Wir wissen nie, ob Gott uns noch einen weiteren Tag gibt.“

(Verfasser: Unbekannt)

Dein Schlafverhalten:

Der Elternschreck ist umgegangen:
Wir haben die Uhren eine Stunde vorgestellt (wie die Gartenmöbel aka Eselsbrücke und so) und seitdem läuft nichts mehr rund.
Morgens schläfst Du jetzt gerne bis 10:00 Uhr und der Rest des Tages wird entweder in Murmeltier-Manier oder als Duracell Häschen verbracht… alles ist möglich, nichts ist gleich.
Ich verstehe zwar nicht, wie eine blöde Stunde den ganzen Tagesrhythmus so aus der Bahn werfen kann, als wären wir durch 7 Zeitzonen geflogen, aber was weiss ich denn ich schon.

Gefeierte Feste:

Ooooostern.
Er war da, der Osterhase.
Und neben den ~30 kg Schokolade, die er Deiner Schwester bei uns (und vorrangig natürlich bei allen Großeltern hinterlassen hat), hat er Dir doch tatsächlich auch etwas mitgebracht.
Einen neuen Schlafanzug (in zartrosa. Mit dem Bärchen mit dem Knopf im Ohr drauf. Einen verdammt guten Geschmack hat er, dieser Hase…) uuuuuuund für euch beide hat er doch tatsächlich und völlig unerwartet einen Bollerwagen mitgebracht.
Die erste Probefahrt fand gleich an Ort und Stelle statt; Du vorne-Tiffy hinten.
Eine neue Perspektive für Dich – es war so unfassbar süß, Dich vor Freude über den Fahrtwind juchzen zu sehen. 😍

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Was Du alles Neues kannst:

Robben.
Meine Güte, Du galoppierst ja nur so von dannen.
Was erwartet mich morgen?
Krabbeln?
Laufen?
Stabhochsprung?
Ich gebs‘ zu, ich hatte auf ein fauleres Baby gehofft. 😆😉

Waschtag:

Seit langem haben wir mal wieder gebadet.
Jaja, beim ersten Kind gibt es noch feste Badetage, beim 2. Reden wir schon von Badequartalen. 😂🙈
Neben der allseits bekannten „Keine Zeit“-Problematik kommt hier bei uns auch noch die „Tiffy setzt das Bad Unterwasser und keiner hat Bock das anschliessend zu Putzen“-Problematik und die „kaltes Wasser nach 5 eingelassenen Litern“-Problematik zum Tragen.
Letztgenannte ist wirklich, wirklich ätzend.
Unsere Haus besteht aus 4 Wohnungen, insgesamt wohnen hier 11 Leute unter einem Dach.
Der Boiler für die Warmwasserbereitstellung ist (ich tippe ganz stark darauf, dass hier zulasten der Bewohner und zugunsten der Kostenoptimierug beim Bau agiert wurde) gefühlt auf ca. 0,5 Bewohner zugeschnitten.
Anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären, dass ich eigentlich nie warm duschen kann (ich bin morgens wohl die Letzte und den beissen ja bekanntlich die Hunde…) und für die komplette Befüllung der Badewanne noch 5 Wasserkocherfüllungen heisses Wasser sowie 10 Unterbrechungen des laufenden Wasserhahns benötige.
Nunja.
Wir haben es mal wieder getan.
30 Minuten Einlauf-Dauer für 12 Minuten ungetrübten Badespass.
Und anschliessend war ich kurz davor, einen Bautrockner für unser Badezimmer zu ordern.
Das reicht jetzt auch erstmal wieder bis August. 😉

Dein Essverhalten:

Brei hat momentan mal wieder Ober-Flaute, ich schmeisse 3x soviel weg wie Du überhaupt isst.
Nach maximal 4 Löffeln kneifst Du Mund und Augen zu und schüttelst den Kopf.
Meist geht dann aber noch ein halbes Obstgläschen hinterher.
Neulich habe ich Dich in der Hoffnung auf einen Augenöffner von unserem Teller vom Kartoffelpüree probieren lassen.
Kam aber auch nicht wirklich besser an.
(Dabei ist das SO. LECKER.!!)

Wenn Du wütend bist:

Reisst Du Dir den Schnuller aus dem Mund und wirfst ihn im hohen Bogen weg.
Gerne Nachts.
Wenn Du doch VIEL LIEBER gestillt werden möchtest.
Der Fussboden vor Deinem Beistellbett gleicht morgens einem Schnullerfriedhof.

Frechdachs-Alarm:

Du fliehst.
Mit voller Absicht.
Vor Deiner eigenen Mutter!!!
Neulich habe ich Dich dabei erwischt, wie Du Dir ein Stückchen Kekskrümel von Tiffy in den Mund stecken wolltest.
Ich schüttelte mahnend meinen Zeigefinger und sagte: „Nein, nein, nein – Babymädchen! Das darfst Du noch nicht!“
Deine Antwort?
Du lachst Dich kaputt, umschließt die Beute mit der Hand und robbst schnell in die entgegengesetzte Richtung.

Dein Gewicht:

8490g

Deine Größe:

74cm

Deine Kleidergröße:

74

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 4

Mama Facts:

Mamas Gefühlswelt:

In Aufruhr & diese Woche sehr „nass“.

– Die Schwiegeroma.
Muss ich noch mehr sagen?
Wir hatten mal wieder eine tränenreiche und schlaflose Nacht. 😑

– Von meinen Kollegen sehe ich bei Facebook in letzter Zeit so viele Bilder wie noch nie aus Miami, New York, Mexiko….
Mein letzter Flug vor dem Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft mit Tiffy war im Januar 2013.
Das sind über 3 Jahre.
3 Jahre ohne Kerosin in der Nase, 3 Jahre ohne Layover, 3 Jahre ohne Leben aus dem Koffer.
Ich fühle mich so…. raus, wenn ich mich durch die Bilder meiner Kollegen klicke.
Als ob ich nicht mehr dazugehöre.
Ich merke, dass ich seitdem meine Kinder auf der Welt sind, ein anderer Mensch geworden bin.
Aber was für einer?
Weder Fisch noch Fleisch.
Alles ist so merkwürdig fremd geworden.
Ich bin traurig.
Und irgendwie schaffe ich es zeitgleich, meinen Job so wahnsinnig doll zu vermissen und es mir andererseits so gar nicht vorstellen zu können, jemals wieder loszulegen.
September 2017.
I’ll be back.

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Bild: Pixabay.com

– In den Tiefen des www bin ich über einen Blog gestolpert, der mich sehr mitgenommen und aufgewühlt hat.
Ich konnte während des Lesens nicht mehr aufhören zu weinen und ich habe meine Mädchen geküsst und einfach festgehalten.
Mika… auch hier wird unbekannterweise eine Kerze für Dich entzündet.
Du hast mit Deinen winzig kleinen Füßen tiefe Abdrücke hinterlassen.

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Bild: Pixabay.com

Mamas Körper:

Fu#$ dreck Allergie-Sch$#@!#!
…“ Und es geht schon wieder loooohoooos….“
Nach allen einschneidenden hormonellen Ereignissen hoffe ich, dass meine Allergien weniger werden (Pubertät, Schwangerschaft, Geburten…) – aber ätschebätsch, Pustekuchen – schon wieder ist Frühling und schon wieder sitze ich mit dick geschwollenen Augen und tiefender Nase hier und verfluche die Pollen.
Hübsch.
Ganz hübsch.

Mamas Gewicht:

Noch 1,1 kg bis zum Pre Schwangerschaftsgewicht.

25 + 1 ODER: Gewinne, Gewinne, Gewiiiiiiinneeeee!

25 + 1 ODER: Gewinne, Gewinne, Gewiiiiiiinneeeee!

Ich hoffe ihr hattet alle ein wunderschönes Osterfest und wart erfolgreich beim Eiersuchen. 😉

Tiffy hat aufgrund arktischer Temperaturen und einer notorisch frierenden Mutter fleissig im Wohnzimmer gesucht und das System auch sofort bestens verstanden und umgesetzt:
Nach dem ersten gefundenen Schokoei (liebevoll drapiert im Eingang ihres Bällebads) und dem daraus resultierenden Siegerlächeln gab es kein Halten mehr; kurze Zeit später saß sie mit schokoladenverschmiertem Gesicht in einem Meer vom Ostergras – glücklich und zufrieden. 🙂
(Das Ostergras haben wir anschliessend bis in die Pampers zurückverfolgen können und ich fürchte, wir werden noch bis weit in den Sommer hinein noch hier und da immer mal wieder etwas grün finden… 😜)

Für all diejenigen unter euch, die dieses Jahr noch einen Urlaub geplant haben und sich schon die ganze Zeit fragen, wie um alles in der Welt sie ihren Kinderwagen/Zwillingskinderwagen/Autositz/Buggy/Fahrrad/… oder, oder, oder… (eben alles, was nicht in den Koffer passt und trotzdem rundum geschützt im Flugzeug transportiert werden soll) unbeschadet von A nach B bekommen, für den habe ich an dieser Stelle noch ein tolles „Osterei“.

Hier habe ich euch bereits die Firma Airshells vorgestellt.
Zusammen mit Airshells verlose ich drei Gutscheine für eure nächste Flugreise.
Die Gutscheine gelten für alle Produkte von Airshells und sind bis 31/12/2015 verwendbar.
Alles was ihr dafür tun müsst, ist eine klitzekleine Gewinnspielfrage zu beantworten und mir die richtige Antwort bis zum 15.04., 23:59 Uhr per Email unter wunschkindwege@gmx.de zu verraten.

Dann braucht ihr nur noch ein bisschen Losglück und schon ist eure wertvolle Fracht auf dem nächsten Flug sicher verpackt. 🙂

Die Gewinnspielfrage lautet:

Wie viele verschiedene Produkte bietet Airshells zur Zeit in Deutschland an?

(Kleiner Tipp: Die Lösung findet ihr unter airshells.com bzw. der Direktlink zur deutschen Ansicht: airshells.de 😉

Ihr dürft das Gewinnspiel gerne teilen und/oder weitersagen 🙂

Ich drücke euch ganz fest die Daumen!
Viel Glück!
✊🍀🍀🍀

23 + 4 ODER: Voice Recorder

Voice Recorder

Ich kann nicht glauben, was derzeit in den Medien zum 4U Unglück berichtet wird.

Ich will es nicht glauben.

Das muss doch alles ein riesen Mißverständnis sein, eine Fehlspekulation…?
Es muss einfach eine ganz simple Erklärung geben.
So kann es doch nicht gewesen sein?!
Bitte, bitte… 🙏
Ich kann nicht glauben, dass ein Mensch so eine Katastrophe mit Absicht hervorgerufen hat.

Die Fakten sprechen bisher gegen den First Officer.
Ich beteilige mich vorerst nicht an den wilden Spekulationen und sortiere meine wirren Gedanken.
– In dubio pro reo.

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23 + 2 ODER: 4U 9525

23 + 2 ODER: 4U 9525


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#unitedbywings
#4U9525

Die mediale Berichterstattung über das tragische Ende des 4U Fluges heute morgen reisst nicht ab.
Immer neue Informationen erreichen uns, die 148 Opfer fangen an Gesichter zu erhalten; ihre Wohnorte, ihre Hintergründe, ihr Alter, einzelne Schicksale werden bekannt.

Ich stehe seit Bekanntwerden des Unglückes total neben mir.
Ich habe heute den ganzen Tag mit einem Freund, der als Flugbegleiter bei Germanwings arbeitet, Kontakt gehalten und weder er noch ich sind in der Lage, Worte für das zu finden, was da heute passiert ist.

Wir als Crew steigen Tag für Tag in die Flugzeuge.
Es ist so normal, wie für jeden anderen das Betreten des Büros.

Ich sehe die Crew des Fluges 4U9525 in Gedanken vor mir; gehe ein Stück mit ihnen.
Wie sie vielleicht gestern Abend im Hotel zusammengesessen haben. Gelacht, getratscht, bei einem Glas Bier oder Wein und einem Zigarettchen den Feierabend genossen haben.
Wie Ihnen die Beine wehgetan haben, von den vielen Flugstunden, die der beginnende Sommerflugplan mit sich bringt.
Wie sie sich auf zu Hause gefreut haben.
Evtl. nach mehrtägiger Abwesenheit.
Wie sie am morgen den Wakeup-Call vom Hotel bekommen haben; ihre Sachen in den Koffer gepackt haben, in ihre Uniformen geschlüpft sind, Makeup aufgelegt haben und beim Early Bird den überlebensnotwendigen Kaffee getrunken haben, als es draussen noch ganz dunkel war und die ganze Stadt noch zu schlafen schien und sich alles so anfühlt, als sei es in Watte gepackt.
So leise und weich.
Wie sie zum Flughafen gefahren wurden.
Wie sie durch die Security gegangen sind und anschliessend zum Crewausgang marschiert sind.
Ich höre die Absätze der Uniformpumps auf dem Fussboden klackern.
Sie wurden zum noch menschenleeren Flieger gefahren.
Entweder sie haben ihn versiegelt vorgefunden, oder ein Techniker wartete auf die Crew zur Übergabe.
Der Flieger war zu diesem Zeitpunkt dunkel, leer und kalt.
Dann füllten sich im Laufe der Flugvorbereitungen der Flieger mit Leben.
Es wurden Checklisten gelesen, das Catering beladen, das Flugzeug betankt, die Kabine vorbereitet.
Nachdem alle Passagiere an Board waren, wurde die letzte Kabinentür geschlossen.
„Cabin Crew, all doors in flight and cross-check!“
Für immer.

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Das letzte große Unglück, was einen unmittelbaren Affekt auf unsere Arbeit hatte, war tatsächlich 9/11.
Und obwohl auch das Trauer, Wut und Ohnmacht in jedem von uns hervorgerufen hat, war es doch unendlich weit weg.
Auch die vielen anderen Unglücke, die seitdem bis zum heutigen Tage passiert sind, waren nicht so greifbar.
Sie sind „weit weg“ passiert.
„Weit weg“ impliziert doch schliesslich schlechte Wartung, veraltete Technik, schlecht geschultes Personal.

Und jetzt?
Jetzt ist es hier passiert.
Inmitten von uns.
Einer zu einem Weltkonzern zugehörigen Airline.
Auf einer „Allerwelts-Strecke“.
Kein Krisengebiet, kein schwieriges Flugwetter…
Wenn so ein Flug bei uns auf dem Dienstplan stand, war unser Briefing meist kurz und knackig: „Wir eiern auf der Ölspur runter, drehen die Kiste schnell um, fliegen zurück und machen pünktlich Feierabend.
Ansonsten alles „Standard-Operation“.“

Am heutigen 24.03.2015 wurde aus einer Standard-Operation eine Non-Standard-Operation mit tragischem Ausgang.
Wir alle sind für Notfälle geschult und müssen regelmässig ins sogenannte „Recurrent-Training“, um Notszenarien durchzuspielen und aufzuarbeiten, jeder von uns hat im Hinterkopf, dass etwas passieren KANN.
Aber zwischen KANN und IST ist ein himmelweiter Unterschied.
Dazwischen liegt die Realität.
Und die hat die Fliegerwelt heute ereilt.

Es wurden Mahnwachen an den Flughäfen gehalten, im Netz werden im Sekundentakt virtuelle Kerzen entzündet und Trauerschleifen geposted und die Fassungslosigkeit geht um die ganze Welt.

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Ich habe heute viel geweint, ich habe meine kleine Maus ganz fest an mich gedrückt und dem lieben Gott gedankt, dass ich heute hier sein und all das Glück in meinen Händen halten darf.
Ich habe allen gesagt, wie sehr ich sie liebe.
Vergisst man doch von Zeit zu Zeit, dass jeder Tag der letzte sein kann.

Schlussendlich bin ich an meinen Kleiderschrank gegangen, habe einmal über meine Uniform gestrichen, meinen Wing geradegerückt und die Tür dann fest verschlossen.

In Gedanken bin ich bei den Angehörigen der Opfer.
Ehefrauen-/männer und Familien der Crew, die sich auf den heutigen Feierabend mit ihrer Frau/Mann/Mama/Papa/Tochter/Sohn gefreut haben.
Die Eltern der verunglückten Schüler, die Großeltern der beiden Babys, die an Bord waren.
Allen, die am Mittag am Flughafen Düsseldorf standen und statt von ihren Liebsten in die Arme vom Seelsorgern genommen wurden.
Alle, die in Barcelona „Adios“ gesagt haben, ohne zu wissen, dass es das letzte Mal gewesen ist.
Ich trauere mit euch und weine mit euch.

4U9525 – may your souls rest in peace.

„Cabin Crew, all doors in park…“

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23 + 2 ODER: Breaking News

23 + 2 ODER: Breaking News

Vor knapp 2 Stunden ist ein Airbus der Germanwings auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in Südfrankreich abgestürzt.

 

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/germanwings-airbus-in-sued-frankreich-abgestuerzt-a-1025270.htmlp

 

Ich bin sprach- und fassungslos.

Ich kenne viele Kollegen, die bei Germanwings fliegen.
Eine renommierte, deutsche Airline.
Eine Standardroute, die man „mal eben so abreisst“ und sich freut, dass man früh Feierabend machen kann und noch was vom Tag hat.
Es ist so greifbar, weil es jeden von uns hätte treffen können.
Es ist HIER passiert, auf einer Route, die ich selbst schon 100-te Male geflogen bin.
Einer Airline, mit der ich selber schon geflogen bin, deren Zielflughafen ich wie meine Westentasche kenne.
Ich kann es nicht glauben.

Ein fast vollbesetzter Airbus A320.
148 Seelen.

Um 14:00 Uhr gibt es die erste Pressekonferenz.

R.I.P.

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21 + 2 ODER: Airshells *WERBUNG*

21 + 2 ODER: Airshells *WERBUNG*

* Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Airshells und enthält Werbung.
Wie immer findet ihr hier ausschliesslich meine persönliche, unabhängige Meinung.

Als ich neulich auf dem Weg zu meinem Mann an einem großen deutschen Flughafen vorbeigefahren bin und der Himmel kreuz- und quer und ganz und gar mit Kondensstreifen überzogen war und direkt über mir eine Boeing langsam in der Mittagssonne verschwand, überkam es mich schlagartig wieder:
Sehnsucht.
Fernweh.

Auch wenn ich momentan an 1000 andere Dinge denke und diese für mich mindestens 30000000000 Mal wichtiger sind und es noch gaaaanz weit weg ist, weiss ich, wo ich hingehöre: In den Himmel.

Leonardo da Vinci hat gesagt:

„For once you have tasted flight you will walk the earth with your eyes turned skywards, for there you have been and there you will long to return.“

Recht hat er.

In meiner Zwischenzeit als „Fußgänger“ möchte ich euch aber jetzt, wo die Tage wieder länger werden, die ersten Sonnenstrahlen uns kitzeln und die Urlaubszeit in greifbare Nähe rückt, ein tolles Produkt vorstellen, auf das ich aufmerksam gemacht wurde.

Airshells.

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Die Firma Airshells selbst ist ein dänisches Unternehmen mit Sitz in Kopenhagen.
Sie haben sich auf die sichere Verpackung von Reiseutensilien spezialisiert; in erster Linie handelt es sich dabei um den sicheren Transport von Buggys, Kinderwägen, Rollstühlen, Fahrrädern, Golfequipment…

Als wir letztes Jahr mit Tiffy in den USA waren, war sie zu dem Zeitpunkt 8 Monate alt und konnte bei Reiseantritt noch nicht sitzen. Gerne hätte ich deswegen unseren Kinderwagen mitgenommen. Allerdings erschien mir der Gedanke, meinen 1200€ teuren Kinderwagen in die Hände von den Flugzeugloadern zu geben, die ihn im bestmöglichsten Fall nur durch den Frachtraum schmeissen und im schlechtmöglichsten mit dem Kofferwagen überfahren, nicht unbedingt sehr reizvoll.
Eine wirklich 100% effektive (und bezahlbare) Verpackung für einen sperrigen Kombikinderwagen haben wir leider nicht gefunden, also haben wir uns damals dazu entschlossen, einen kleinen Buggy zu kaufen, eine bezahlbare Transporthülle mit Handtüchern auszustopfen und den Buggy (immerhin preislich nur 1/5 des Bugaboos) mit zugekniffenen Augen dem Bodenpersonal zu überlassen.
Very behelfsmässig, very DIY.

Anscheinend war einer der Vertreter von Airshells in Miami am Flughafen, als ich zeternderweise den Buggy in die Tasche gestopft (dabei fiel natürlich mein kunstvoll drapiertes Handtuch-Origami auf den im Art-deco-Stil pink/türkisfarbenem gehaltenem Teppich vor dem Gate…), ein leises Stoßgebet Richtung Laderampe gesendet und dann ganz schnell ganz fest die Augen geschlossen habe, als der Rampagent den Buggy durch die „Rutsche“ aufs Vorfeld befördert hat. (Wie gesagt, ich habe DINGE gesehen….)
Irgendjemand muss das gesehen und ganz fest die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben… Denn seit dem 1.3. operiert die Firma Airshell an 6 deutschen Standorten (Hamburg, Berlin SXF, Hannover, Düsseldorf, München und Bremen); bis Ende 2015 dann sogar an 10.
Ausserdem kooperieren sie mit 100 europäischen Flughäfen; der asiatische Raum sowie Australien werden bis September diesen Jahres eingebunden sein und in den USA starten die ersten Testläufe.

Das Prinzip hinter Airshells ist weit entfernt von zusammengeknüllten Handtüchern und Panikattacken. 😉

Einfach auf http://www.airshells.com gehen, das passende Produkt (beispielsweise für Autositz oder Kinderwagen) auswählen und dann am Flughafen abholen und nach Urlaubsende wieder abgeben.
Ausserdem bieten sie noch Aufbewahrung der Verpackung an, falls ihr zum Beispiel eine Rundreise macht und am Urlaubsort keinen Platz für ebendiese zur Verfügung habt.

Hier könnt ihr euch in einem kurzen Clip einen kleinen Überblick über das Konzept verschaffen:

Und so sehen die „Wunderboxen“ dann bepackt aus:

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Für unsere nächste Reise auf jeden Fall ein MUSS… Wenn ich an die Handtucharie zurückdenke und mir dann vorstelle, mit 2 kleinen Kindern… Oh mein Gott, nein. 😳

Auf jeden Fall eine charmante, elegante und vor allem stressfreie Lösung zum Transport.
Sogar Zwillingskinderwägen können sicher untergebracht werden.
Mehr Informationen findet ihr unter: http://www.airshells.com sowie http://www.facebook.com/airshells

Ihr könnt mich natürlich auch jederzeit alles rund ums Thema Fliegen fragen.

✈✈✈ In diesem Sinne: Daumen hoch für Airshells und „ready for take-off“ – ich wünsche euch allen eine allzeit entspannte Reise und „always happy landings“! ✈✈✈