17 Monate Babymädchen


17 Monate Babymädchen

(16.12.2016-15.01.2017)

Deine Größe:

88cm

Dein Gewicht:

12,2 kg

Deine Klamotten:

86/92

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 5 für nachts / dm babylove Größe 5 für tagsüber

Special Events des Monats:

– Dein erstes konsumgesteuertes Weihnachten (dein 2. „in total“ 😉)

– Dein erster durchwachter Jahreswechsel

– Unseren Kurztrip in den Centerparcs

Yay-Moment des Monats:

Dein 18. Lebensmonat startet direkt mit Paukenschlag und Trompeten – Mama darf beim Gitnotruf anrufen.
Du hast nämlich eine Dolodobendan gelutscht.
Die Packung hatten wir dämlicherweise auf der Arbeitsplatte in der Küche liegen lassen  (ich sag nicht, wer es war! Ich sag nur: Ich hab ja genauso schuld, weil ich es nicht gesehen habe!) und du hast sie Dir in einem unbeobachteten Moment geschnappt, geöffnet und aus dem Blister gepult (!!!).
Ich habe es nach etwa einer halben abgelutschten Tablette gemerkt und Dir natürlich sofort aus dem Mund gepult – was mit wütendem Protestgebrüll Deinerseits kommentiert wurde.
Ey, die Dinger machen einen tauben Mund!!!! Merkst Du das denn gar nicht, mein Kind? 
Nach einem Blick in die Packungsanleitung und dem dort vermerktem Hinweis: […] „ist nicht für Kinder unter 6 Jahren vorgesehen“[…] […] „Atemnot, sowie eine vermehrte Methämoglobinbildung (Hemmung der Sauerstoffaufnahme im Blut), letzteres insbesondere bei Kindern“ […] entschied ich mich für einen Anruf bei unserem Kinderarzt, der mich wiederum an die Giftnotzentrale verwies.
Die Dame am anderen Ende der Leitung beruhigte mich, wir rechneten gemeinsam anhand des Gewichts vom Babymädchen aus, wie viel sie hätte lutschen müssen, dass wir ins Krankenhaus hätten fahren müssen und ich bekam den Hinweis, sie gut zu beobachten und viel zu trinken zu geben.
Mama war völlig fix und fertig.
Und Du?
Hast wie eine Elefant den „Wassertrog“ geext und dann so weitergemacht, als wäre nichts gewesen.
Puuuh.
Was für ein OÄGDSCHN-FUIM.

Dein Zimmer:

Deine Gardinen sind endlich gekommen, yipeee!
Endlich kommt Farbe in Dein Zimmer!
(Was jetzt an dieser Stelle nicht heissen soll, dass sie 9 Monate Lieferzeit hatten. Ganz im Gegenteil: Geliefert wurden sie innerhalb von 3 Werktagen. 😬 Nur bis man sich aus dem weiten Ozean der Gardinen mal das 100 Prozent passende Exemplar rausgeangelt hat… Junge, Junge, Junge… )

Aber dafür ist es jetzt die perfekte Symbiose von Tapete, Teppich und Gardine.

Frisur des Monats:

Palme aus Helm

Deine neuesten Wörter:

PIPI (gerne nachdem betreffender Akt vollzogen wurde. Ohne Windel. Auf dem Teppich.)
BABY (Alle kleinen Kinder sind BEEEEEBIIIISSS. Sobald ein BEEEEEBIII auf Deinem internen Radar auftaucht, werde ich darüber vehement und mit einer nicht zu verleugnenden Penetranz infomiert. )
EULE (Tiffys Stoffeulen sitzen seitdem nur noch in seltenen Ausnahmefällen an ihrem Platz auf dem Regal. Die Wutausbrüche Deiner Schwester über die regelmäßigen Kindnapping-Versuche ignorierst Du übrigens gekonnt.)
NEINNEINNEIN (mit erhobenem Finger)
POPO (auf denselbigen zeigend)
AA (Vollzug gemeldet. Over and out.)
AUA (gerne mit weibischer Kreischstimme 😂🙈)
BALL (Beim Kinderturnen gelernt. Gleich nach den Abseitsregeln 😉)

Aus diesem neugewonnenem Sprachschatz entstehen jetzt auch…

Unsere ersten verbalen Konversationen:

– Du stehst vor meinem Laptop, mit einem Finger auf dem Case, sagst geschäftig „Neinneinnein“ und lachst Dich dabei halbtot. Wird da etwa meine Autorität untergraben? 😬

– Meine unablässigen Warnungen haben gefruchtet! Um den Backofen machst Du einen grossen Bogen und zeigst nur aus sicherer Entfernung mit dem Hinweis: „Heissssss“ darauf.
Du sagst gerne „Heisssss“….
Gerne auch wenn dir kalt ist. 😂🙈
Wenn Mama Dich beispielsweise früh morgens mit kalten Händen wickelt, diese alte Rabenmutter, die.

– Unsere Treppe gehen wir immer gemeinsam Hand in Hand hinunter.
Du wartest dann schon immer brav auf mich und streckst mir Deine Hand entgegen, Du Vorzeigekind, Du.
Seit neuestem sagst Du dabei immer gefürchtig „AUA.“ Wenn ich Dich dann frage wo das AUA denn sei, antwortest Du (öfter mal was anderes 😉) „POPO.“
(Es trägt also Früchte, dass Du bei der letzten „Ich-bin-ein-Treppenhüpffrosch-deswegen-zeig-ich-Dir-mal-meine-einzigartige-Treppenhüpfnummer“ Aktion ausgerutscht und auf den Po gefallen bist.) Vorzeigekind.
Soso.

– Du (ganz aufgeregt):“A-A“!
Ich: „Wo ist das A-A?“
Du (zeigst unaufhaltsam auf Deinen Po): „POPO!“
Yeah, wir unterhalten uns.

Mama sein ist schon manchmal echt… öh… ja echt halt. 😉

Was Du Neues kannst:

– Du kannst jetzt Türen öffnen.
Yay.

– Küssen. Du küsst mit richtiger Passion und dem dazugehörigem „Mmmmmmmmaaaa“-Geräusch. Mama, Papa, Tiffy – wir sind nicht mehr sicher. 😉

Was Du liebst:

Tiffys Pucky Wutsch.
Der ja jetzt irgendwie auch Deiner ist, aber ja eigentlich Tiffy gehört, wie eigentlich alle „alten“ Sachen… Hachja… quelle Malheur..
Du liebst das pinkfarbene Ding auf 4 Rädern jedenfalls so sehr, dass unser Erdgeschoss kurzerhand zur Rennbahn umfunktioniert wurde.
Tiffy und Du fahren jetzt nämlich täglich Rennen.
Bobbycar vs. Puky Wutsch.
David vs. Goliath.
On your mark, get set… GO!

Marotten und Tics:

#indenGenen
#likemotherlikedaughter
#Essensferkeltheysaid

– Du liebst Eis.
Du isst Eis.
Nicht aber die Hörnchen.

Recht haste, schmecken ja auch gar nicht.

– Du liebst Käse.
Gerne ausgefallene Sorten wie 24 Monate gereifter Bergkäse.
Am liebsten pur.
Am liebsten am Stück
Hach, was freu ich mich eines Tages auf Käsefondue mit Dir. 😉

-Wenn du weinerlich meckerst, dann mit den Worten „MIMIMIIII“ (und Schippe!)…. DU MÄDCHEN! 😉 Das ist so unfassbar süß, dass wir dabei meist (heimlich natürlich) zusammenbrechen vor lachen.

Geschwistermoment des Monats:

-ohne Worte.

Ordnung muss sein:

– Du bestehst darauf, dass vor dem Essen deine Ärmel hochgekrempelt werden müssen und nach dem Essen unverzüglich wieder runter.
Daran führt kein Weg vorbei und wird mit einer zweifelsfreien Vehemenz mit den Worten („BADI“!) eingefordert.
„BADI“ heisst vermutlich sowas wie „Machst Du jetzt endlich mal hinne hier mit den Ärmeln???“ -Man weiss es nicht.

– Du legst sehr viel Wert auf ein komplettes Outfit.
Wo Tiffy mit wehenden Fahnen und 2 Entenfüssen im Dezember ohne Jacke das Haus verlässt, bekommst Du einen Anfall, wenn Dein Outfit bestehend aus Jacke, Schuhen, Schal, Mütze und Handschuhen (!) nicht komplett ist.
Neulich, bei 10 Grad Plus, war ich versucht, Deine Handschuhe zu Hause zu lassen.
Da war was los, ich sag es euch.
Da war was los…

Deine Gesundheit:

Wie auch schon im letzten Jahr, wirst Du genau vor Weihnachten krank.
Weil wir unsere Feiertage (wie auch schon im letzten Jahr) nicht wieder im Notdienst im Krankenhaus verbringen wollen und es Dir zunehmend schlechter geht, entscheiden wir uns für einen Termin beim Kinderarzt.
Dort traf ich auf jeden Einzelnen der 38.000 Einwohner unseres Ortes.
Jubeljubel, freufreu.
Als wir nach 2 Stunden Wartezeit (😐) endlich dran sind und der Doktor Dich abhorchen möchte, brüllst Du wie am Spieß.
Du kleines, süsses Mädchen in Deinem niedlichen, rosafarbenem Rehkitz Einteiler kannst brüllen, dass es einem durch Mark und Bein geht.
So sehr, dass die Ohren klingeln; brüllen bis (Achtung, da kommt er eingeflogen: Flach, aber in der Haupteinflugsschneise) der Arzt kommt.
Höhöhö.
Du schreist und schreist und schreist und als Du feststellst, dass es kein Entrinnen aus der Situation gibt, stellst Du Dich tot.
Von einer Sekunde auf die andere herrscht Ruhe, Du kneifst die Augen zusammen und drehst den Kopf zur Seite.
Ungläubiges Staunen.
Totstellen ist immer Deine Taktik.
Wenn nichts mehr hilft, hilft totstellen.
Pünktlich zum Holzspatel im Mund erstehst Du allerdings wieder auf und die Ruhe ist dahin.
Das Spiel beginnt von vorne.
Der Kinderarzt diagnostiziert einen Virusinfekt auf den Bronchien und ich verlasse die Praxis kurz darauf mit einem Rezept in der einen und dem völlig verstörtem Babymädchen an der anderen Hand.
Ich bin mittlerweile so Matsche in der Birne, dass ich erst am Auto bemerke, dass unser Bugaboo noch in der Praxis steht.

Wartezimmerselfie aus der Kinderarztpraxis 😉

Und Mama so?

Ich war beim Hautarzt zum alljährlichen Muttermalcheck.
Ich habe sehr viele Muttermale, weswegen die Untersuchung immer ein wenig dauert.
Auf die Erniedrigung, da im Behandlungszimmer so komplett nackelich zu stehen, folgt die Ernüchterung:
Meine 1,20m grosse Ärztin mustert mich von unten bis oben und sagt dann völlig emotionslos:
„Sie haben aber auch viele Dehnungsstreifen!“
Ich sage: (ernsthaft und völlig schockiert) „WATT???????“
Ich habe nämlich aus meinen Schwangerschaften 0,0000 Dehnungsstreifen. Ein paar (!) wenige (!) verblasste (!) Wachstumsstreifen (!!!) zieren meine Oberschenkel, aber das wars.
Die Hautärztin fährt unbeeirt fort mit ihren Floskeln der Grausamkeiten:
„Ja… 2 Schwangerschaften hinterlassen so ihre Spuren. Da ist nicht mehr alles so straff.“


Auffällige Muttermale: 0
Selbstwertgefühl: -1000

Liebster Award

Juhuuuuu! Ich wurde nominiert!
Der „Liebster Award“ geht mal wieder um, und die liebe Maria von Mein achtsames Leben hat mich nominiert. Vielen, vielen Dank, liebe Maria, ich freue mich riesig. ❤

Wie wir ja alle wissen, geht nichts ohne DIE RÄGELS, denn die Rägels sind nunmal die Rägels:

1. Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat. (✅) 
2. Beantworte die 10 Fragen. (✅)
3. Überlege dir 10 neue Fragen. (✅)
4. Und nominiere neue Leute für den Liebsten Award. (✅)
5. Informiere die nominierten Blogger! (✅)
6. Füge die Grafik für den Liebsten Award ein! (✅)
7. Vergiss nicht die Regeln des Liebsten Awards einzufügen! (✅)

1. Wer bist Du? Kennst Du Deinen innersten und wahren Kern?
Puuuuuh… Über der Frage brüte und brüte und brüte ich… ich habe mittlerweile schon 4 Eier gelegt.
Ich merke momentan, dass ich mich jahrelang nicht gefunden habe und irgendwo zwischen „hier“ und „da“ hing.
Vor allem „da“, wo man es allen anderen Recht macht, ausser sich selbst.
Im letzten Jahr habe ich angefangen, mich konkreter mit mir auseinanderzusetzen.
Aus Gründen.
Diese Gründe gaben den Impuls 
Dinge zu hinterfragen, zu lernen mich selber zu akzeptieren, mein eigenes, inneres ICH nach aussen zu kehren, mit mehr Rückrad hinter MIR zu stehen.
Aber angekommen bin ich noch nicht, nein.
Aus Gründen.

2. Was war die größte Veränderung in Deinem Leben?
Definitiv der Tag, an dem ich Mama wurde.
Von einer Sekunde auf die andere war einfach alles anders.
Schöner anders.

3. Wie siehst Du die Welt?
Am liebsten von oben, aus dem Flugzeug, durch die Wolken hindurch.
Wo Staus auf der Autobahn irgendwie niedlich anzusehen sind und die Stille der Morgendämmerung mit vereinzelten Lichtern hier und da eine unheimliche Ruhe ausstrahlt.

4. Was muss sich Deiner Ansicht nach in unserer Gesellschaft ändern?
Der Respekt, die Achtung, die Rücksicht auf- und voreinander muss zurückkehren.
Respekt vor sich selber, den Menschen, die uns umgeben und dem Leben an und für sich.
Ansonsten gehen wir vor die Hunde.


5. Wenn Du nochmal von vorn beginnen könntest, würdest Du etwas anders machen (auch in Hinblick auf Deine charakterliche Entwicklung)?
Mir würden 1000 Dinge einfallen, die ich gerne ändern würde, rückgängig machen würde, anders lösen würde.
ABER: Nein, ich würde es nicht tun.
Denn ich hätte zu viel Angst, dass mit nur einer geänderten, winzigen Kleinigkeit meine Geschichte neu geschrieben wird und mein Leben in eine ganz andere Richtung verläuft. So dass ich schlussendlich nicht der Mensch wäre, der ich heute bin. Vielleicht hätte ich, wenn ich mich im Jahre 2000 nach meiner letzten Abschlussprüfung nicht so gepflegt abgeschossen hätte, dass ich ins Gebüsch gefallen und nicht mehr aufstehen konnte, Herrn Düse nie kennen- und liebengelernt und hätte so niemals Tiffy und das Babymädchen bekommen.
Nein, ich würde alles genau so lassen.

Denn ich mag mich und mein Leben.

6. Wo wir gerade beim Thema Charakter sind: Hast Du irgendwelche Angewohnheiten, Marotten, Ticks, irgendwas was so „Typisch Du“ ist?
Mein Mann würde wahrscheinlich jetzt ganz aufgeregt aufzeigen, schnippsen und „hierhierhierichichich“ rufen, weil er vor lauter Rededrang nicht mehr ruhig sitzen könnte. 😂
Wenn er denn könnte. Aber ich lasse ihn nicht zu Wort kommen, Muhahahahahahaaaaaa.
Öhm… also was ist typisch ich? 🤔
Ich bin ein Kontrollfreak.
Herd aus… Backofen aus… Bügeleisen aus (nicht, dass ich bügeln würde)… alle Fenster zu… Haustür richtig zu…. ISTDERHERDAUCHWIRKLICHAUS????
Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht alles mindestens 3 Mal nachgucke, bevor ich das Haus verlasse.
Bevor wir in den Urlaub fahren, müssen wir mithilfe unserer eigens angefertigten „Checkliste Strom“ das ganze Haus abgehehen und haken jeden gezogenen Stecker/abgeschlossenes Fenster/abgeschaltetes Gerät ab.
Zusätzlich mache ich vorsichtshalber noch ein Foto/Video vom Backofen oder anderen gefährlichen Elektrogeräten, so dass ich im Urlaub immer nachschauen kann, ob es auch WIRKLICH aus ist, falls mich mal die Panik überkommt. 😉
…. Öh… tjoaaar…. Wenn ich es so geschrieben sehe, finde ich es schon ziemlich krank. 😂🙈Ich glaube, ich brauche eine Therapie.


… Uuuuuuuuund ich habe eine bekloppte Lache.
Eine laute, bekloppte Lache.

7. Beschreibe Dich mit einem Buch-, Lied- oder Filmtitel
„Stressed out“ (twenty one pilots)


8. Wenn Dein Leben ein Film oder Buch wäre, wie wäre sein Titel (und warum)?
1) Ich kann mich nicht entscheiden
(Begründung in den nächsten 8 Punkten 😂)
2) Aber bitte mit Sahne
(Ich liebe Sahne)
3) The girl who ate everything
(Ich liebe es, zu essen!)
4) Schlimmer geht immer es da entlang
(Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her Funken, der den Heuballen, auf dem Du sitzt, entzündet und alles brennt vor Deinen Augen ab. – Das bin ich.)
5) Zu viele Worte, zu wenig Platz auf dem Cover.
Ich kann mich nicht kurzfassen. (AKA der Alptraum eines jeden Deutschlehrers. Keine Erörterung unter 13 Seite.)
6) Learning to fly
(Ich „learnte“ to fly und ich liebte to fly. Ich
liebe to fly.)
7) ‚Schuldigung.
(Gerne gepaart mit „Oops“. Im Wörterbuch unter „Tollpatsch“ ist ein Bild von mir. Neben einer Zeichnung von einem umfallenden Dosenturm im Supermarkt)
8) Höhöhö.
(Meine weiter oben erwähnte, blöde Lache)
9) Fall down seven times-stand up eight
(Wenn ich etwas erreichen möchte, tue ich alles dafür und wenn ich dabei hinfalle, stehe ich wieder auf. Einmal, zweimal, zehnmal… Bis ich angekommen bin. Es fiel doch tatsächlich schon einmal der Vergleich mit einem Terrier 😕)

9. Tiefe Täler, hohe Höhen, weites Meer – was bevorzugst Du?
Das Meer.
Wasser ist mein Element.
Ich liebe es, im warmen Wasser zu schwimmen und zu schnorcheln.
Einfach abtauchen und nur noch das dumpfe Rauschen des Meeres hören (und ab und an das Gekreische eines Jetskis)
Mein Lieblingsplatz, am Strand von Fort Lauderdale, mit Blick auf das Meer und das Fishing Pier ist meine persönliche „Rettungsinsel“.
In allen „Extremsituationen“, wenn ich mich entspannen soll, flüchte ich mich in Gedanken an mein Fleckchen Strand.
Mit „Blick“ auf das Meer habe ich übrigens meine Kinder geboren. 😉

10. Wenn Du wählen könntest, wo und wie würdest Du leben?
Mit meiner Familie in Florida.
In einem kleinen Condo am Beach.
Meinen Job würde ich gerne behalten, wenngleich er wahrscheinlich in einem etwas stumpferen Glanz erstrahlen würde als hierzulande.
Mir gefällt es, dass in den USA das Leistungsprinzip gilt:
Wenn ich hart arbeite, kann ich es zu etwas bringen.
Hier ist es ja zumeist „Er/sie/es ist eine faule Socke, hat aber durch 37 Jahre Betriebszugehörigkeit eine nahezu unkündbare Stellung. Also bleibt er/sie/es.“
Das Glück ist bei uns mit die Doofen anstatt mit die Ehrlichen. 😉

DANKE liebe Maria, für diese tollen Fragen!

Hier kommen meine Fragen:

1) Verrate mir doch Dein Lieblingszitat
2) Welches Lied verbindest Du mit Deiner Jugend? Warum?
3) Wenn Du eine Henkersmahlzeit wählen müsstest, was wäre es?
4) Wenn Du wählen könntest: Dein Traumhaus in einer furchtbaren, heruntergekommenen Gegend, oder eine super Gegend und dafür ein Haus, dass Dir nicht gefällt – wo würdest Du Leben wollen und warum?
5) Welche war die bisher schwerste Entscheidung in Deinem Leben?
6) Stell Dir vor, Du hättest 1 Jahr lang Urlaub bei vollem Einkommen. Was würdest Du tun?
7) Nenne eine Sache, die Du in Deinem Leben bereust.
8) Was ist der Unterschied zwischen gutem, perfekten und exzellentem Service für Dich?
(Diese Frage wurde mir vor gefühlten 7000 Jahren in einem Vorstellungsgespräch gestellt und hat mich bis heute nicht losgelassen 🙈)
9) Dein Lieblingsbuch
10) Was magst Du besonders an Dir?

Uuuuund ich nominiere folgende, tolle, lesenswerte Blogs:

Abenteuerhausundkind

Kommbaldzuuns

Der Anfang ist dunkel

Der Stepvogel

wiraufwolke4

Zoé, la Française

einstrichphobie

Zwischen Windeln und Wahnsinn

Mann Kind Koffer

36 Wochen Babymädchen

36 Wochen Babymädchen
17.3.2016-23.3.2016

„Ich weiss nicht, wer das sagte,
aber es gibt wirklich Orte im Herzen,
die man erst kennenlernt,
wenn man Kinder hat.“

Schönster Abend der Woche:

Freitag.
Papa geht einkaufen, während ich euch beide ins Bett bringe.
Tiffy schlummert gerade ganz gemütlich an meiner rechten Schulter ein, da kommt von links ein BÖÖÖÖLP und mir wird ganz warm um Herz und Cardigan.
Ein riesiger Strahl anverdautes Obstmus kommt aus deinem kleinen Körper geschossen.
Du schnappst nach Luft – ich nehme Dich schnell hoch und klopfe Dir auf den Rücken.
Dabei erbrichst Du erneut – quer über meine gesamte Betthälfte.
Tiffy wird wieder wach.
Ich drücke Dich fest an mich, um Dich zu beruhigen.
Ich mache das Licht an und sehe mir das komplette Ausmaß der Katastrophe an.
Das Beistellbett, mein Bett, ich, Du, das Bettzeug, alles ist vollgek….
Chapeau für diese unfassbare Zielgenauigkeit.
Du liegst mittlerweile auf dem Fussboden und lachst.
Tiffy steht vorsichtshalber mit auf und wiederholt mantramäßig: „Das Babymädchen hat gespuckt! Ganz doll! Mama muss alles waschen!“
Herr Düse betritt die Wohnung, als ich gerade dabei bin, die Oberbetten abzuziehen.
Dir geht es aber wieder bombig.
Klassischer Fall von Überfressen.

Was Du alles Neues kannst:

SITZEN!!
Du sitzt!
Meine Maus sitzt!
Ich bin so stolz!
Eines Nachmittags hast Du Dich aus dem Vierfüsslerstand einfach nach hinten geschoben und Dich hingesetzt.
Beim anschliessenden Applaus hast Du (immernoch 2-bezahnt) in die Runde gelacht und seitdem sitzt Du.
Bombenfest.

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Dein neues Lieblingsspiel:

„Wir-sortieren-Dinge-in-die-Dusche“
Hier im Bild:
Schnuller und Minnie Maus Schüsselchen.

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Geschwisterliebe:

Unterhaltung mit Tiffy.
Ich: „Hast Du Mama lieb?“
Tiffy: „Jaaaa!“
Ich: „Hast Du das Babymädchen lieb?“
Tiffy: „Nee. Ich hab Tim lieber!“

Dein größter „natürlicher“ Feind:

Der Staubsauger.
Uiuiuiui.
Da manifestiert sich ein handfestes Staubsauger Muschitum.
Sobald er an ist, wird herzhereissend geweint – man merkt richtig, dass Du Angst hast.
Meine knifflige Herausforderung ist es nun, ein Gleichgewicht zwischen Krümel Alley und weinendem Babymädchen herzustellen.
Alles in mir schreit:
„Babymääääädchen…. ich werde nie wieder saugen. Hörst du? Nie, nie wieder!!“
Aber leider würde ich Dich dann der nicht unerheblichen Gefahr der Erstickung durch Tiffys Krümel-Auslegeware aussetzen.
Ich einige mich mit Dir im Stillen auf: Weniger und dafür schneller saugen 😉

Themenbereich „Rhythmus und Musik“:

Du tanzt.
Wie Flat Eric in der Horizontalen.
Sobald die Musik angeht (wobei Du völlig anspruchslos bist, was die Musikrichtung angeht) wippst Du mit und shakest Deinen Kopf  (Nicke mit dem Beat…) und lachst Dein unfassbar niedliches 2-Zahn-Lachen. 😍

Fortbewegung:

Du raupst Dich ebenso grazil wie anmutig langsam aber sicher vorwärts.
Wenn Du kurz vor dem Ziel bist, schmeisst Du Dich mit einem beherzten Hechtsprung auf das Objekt der Begierde.
Bald, kleine Raupe, bald fliegst Du wie ein wunderschöner Schmetterling 🐛

Deine Größe:

74cm

Dein Gewicht:

Die Personenwaage, mit der ich mich diese Woche mit Dir auf dem Arm gewogen habe, sagt 9,6 Kilo.
(Natürlich für uns beide, ist klar 😉)
Hä?
Die Babywaage letzte Woche erzählte was von 7770g.
Ich fühle mich damit sehr in meiner Theorie bestätigt, dass die Waagen in unserem Haushalt nichts als Lügen verbreiten.

Deine Windeln:

Pampers Baby dry Größe 4

Mamas Facts:

Mamas Körper:

Kategorie: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

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Mein Dekolleté.
Du kneifst.

Mamas Gewicht:

-500g
(Noch 1,1 kg bis zum Pre-Schwangerschaftsgewicht)

29 Wochen Babymädchen

29 Wochen Babymädchen
(28.01.2016-03.02.2016)

Was wir erlebt haben:

Karnevalsauftaktveranstaltung:
Tiffys Spielgruppe.
Dein allererstes Kostüm und Mama schmeisst sich immernoch weg vor Lachen.
Tiffy und Du im Partnerlook:
Rosa Plüschkaninchen. 💕🐰
Un-fass-bar süß.

Dein Trinkessverhalten:

Wir sind mittlerweile bei EINEM GANZEN Gläschen Pastinake angekommen… Woooo-hooo! 😊💪
Bald steigen wir um auf „Pastinake mit Kartoffel“.
Achja, der schöne Muttermilchstuhl ist seit dieser Woche passé und wurde ersetzt durch etwas, was ziemlich genau so aussieht, wie das, was wir oben reingeben. 😐
Ruhe in Frieden.

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Schleimerei der Woche:

„Ihr könnt mit dem Babymädchen ja gar nicht ins Ausland reisen!“ sagte man mir.
Auf mein gleichermaßen fragendes wie entsetztes Gesicht bekam ich folgende Antwort:
„Ihr bekommt gar kein biometrisches Bild von ihr, weil sie immer nur lacht!“




Das tut schon ein bisschen weh, oder? ☺️
… Aber nur ein bisschen.
Meine Lachmaus. 😜
(Wir brauchen in absehbarer Zeit tatsächlich ein biometrisches Bild. Ich bin gespannt.)

Dein Schlafverhalten:

Ich lese eine gewisse Provokation in den beiden Wörtern vor dem Doppelpunkt und ignoriere sie deshalb geflissentlich.

Dein Gewicht:

7990g

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Deine Größe:

70cm

Deine Kleidergröße:

68/74
Irgendwie sind wir gerade in einer ganz, ganz doofen Größe.
Viele 68-er Klamotten sind Dir schon zu klein, die 74er jedoch noch viel zu groß.
Besonders pikant ist es bei Strumpfhosen.
Die gibt es -warum auch immer- entweder in 62/68 oder aber in 74/80.
Pest gegen Cholera,
winzig gegen riesig,
einfach mistig.
Ich habe heute leider keine Strumpfhose für Dich.

Windeln:

Pampers Baby Dry Größe 3.

Geschwisterliebe:

Un-er-mess-lich.
So hat die liebe Tiffy beispielsweise neulich Dein Beistellbett liebevoll komplett mit Paderborner Pupsglobulis ausgelegt.
Und das nur 2 Tage nach dem Donnerwetter, nachdem sie eine handvoll Osanit Kügelchen gegessen hat und sich anschliessend mit dem aus meiner Handtasche gemopsten Sterilium übergossen hat.
Wenn das keine wahre Liebe ist!

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Produkt der Woche:

Die Zahnbeere.
Gekauft in den USA für Tiffy wurde dieses wunderbare Teil nun an Dich weitervererbt und ist quasi nonstop in use. 😊
Beisst man vorne auf die Beere, vibriert sie und sorgt ganz offensichtlich für ein angenehmes Gefühl auf dem durch Zahnung geschundenem Zahnfleisch.
Seitdem die Beere in Deinen Besitz übergegangen ist, hört man hier nur noch „Tssss-tsssss“
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Mama Facts:

Mamas Gefühlswelt:

Diese Woche sind irgendwie alle schwanger, alleallealle ausser mir. Ich schwöre es.
In meinem Bekanntenkreis werden die positiven Schwangerschaftstests gerade wie ein Wanderstöckchen weitergegeben.
Meine Freundin hat diese Woche entbunden und schickte mir aus dem Krankenhaus ein Bild von diesem unheimlich kleinen, süßen, knautschigen Mäuschen.
Ich wiiiilll aaaaauch.
Schon wieder.
Zwar nicht jetzt.
Aber irgendwie doch.
Ach ich weiß doch auch nicht.

Mamas Körper:

Ich habe eine ganz neue Grenzerfahrung in puncto Sport gemacht.
Stichwort: Schwitzen beim Schwimmen.
????
Ich dachte bisher, dies sei rein technisch gar nicht möglich.
Nunja, es zeigte sich, dass es sehr wohl möglich ist.
Ich schwotz mir quasi einen ab…
Eine Mischung aus Wärme, die von der Wärme des warmen Wassers umspült wurde.
Man reiche mir mein Schweißband! 😉

Mamas Gewicht:

+/- 0
Na immerhin…
(Immmmmernoch 3,1 kg bis zum Pre-Schwangerschaftsgewicht)

Völlig abgefahren. Mein 2015.

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„Ich glaube 2016 wird ein abgefahrenes Jahr“ sinnierte Herr Düse neulich.
„Wir haben so viele tolle Sachen vor uns! Wir ziehen in unser Haus, wir fahren in den Urlaub….“

„Nee!“ sage ich. „Das wird ein langweiliges, ganz blödes Jahr! 2016 bekommen wir gar kein Baby!“
🙈

Das Jahr 2015 liegt nun hinter uns und ich möchte an dieser Stelle kurz zurückblicken.
Zurückblicken auf die für mich wichtigen Ereignisse in 2015.

2015 war ein gutes Jahr.
Mehr als die Hälfte dieses Jahres war ich schwanger und ich hatte das wahnsinnige Glück, eine wahre Bilderbuchschwangerschaft erleben zu dürfen.
Ich habe nicht übermäßig viel zugenommen, mir war nur am Anfang etwas übel, ich habe mich rundum wohl gefühlt in meiner Haut und -das allerwichtigste- ich habe ein kerngesundes Kind bekommen.
Als wir bei dem Organultraschall erfahren haben, dass wir ein weiteres Mädchen bekommen, habe ich wie auf Wolke 7 geschwebt und konnte mein Glück nicht fassen!
Noch ein Mädchen!
Ich habe geheult vor Freude.
Das Babymädchen hat mir sehr viel verlorengeglaubtes zurückgegeben…
Das Vertrauen in meinen Körper, der anscheinend sehr wohl in der Lage ist, von alleine schwanger zu werden; das Vertrauen in meine Rolle als Frau, ein Kind aus eigener Kraft zu gebären; in meine Rolle als Mutter, dass nicht alle Babys viel weinen und ich irgendwas falsch mache.
Gekrönt wurde es von der Geburt die alles war, was ich mir immer gewünscht habe und doch irgendwie nichts von alledem.

Ich habe meine Tiffymaus größer und größer werden sehen.
Anfang des Jahres noch mein kleines Baby, aus dessen Sichtfeld ich nicht weichen durfte, ist sie heute mein großes Mädchen, dass sich selbstbewusst umdreht und „Tschüß, Mama!“ ruft.
(Auch gerne beispielsweise beim Einkaufen, wenn ich gerade einen randvollen Einkaufswagen durch die engen Gänge buchsiere).
Sie hat sich einen großen Schritt von mir gelöst.
Diese Erkenntnis hat mir das ein- oder andere Mal die Tränen in die Augen getrieben.
Ihr 2. Geburtstag war schon eine richtige „große Mädchen“-Feier.

Wir haben 2015 ein Grundstück gekauft und unsere Unterschriften unter einen Hausbauvertrag gesetzt.
Die Unterschrift für unser Leben als richtig sesshafte Spießer.
So richtig-richtig.
Wir wurden noch 2015 Besitzer einer Bodenplatte.

2015 war auch das Jahr, in dem der Krach mit meiner Schwiegerfamilie neue Dimensionen annahm und zur Atomexplosion mutierte.
Daraus habe ich für mich die Erkenntnis gezogen, dass man im Leben nicht alles reparieren kann. Manches geht kaputt und bleibt für immer kaputt.
Und das ist wohl in unserem Fall tatsächlich besser so.

2015 war ein weiteres Jahr, in dem ich, dem Himmel sei dank, kerngesund war.
(Die Wurzelfüllung lassen wir an dieser Stelle mal aussen vor… 😁)
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal krank war, das muss aber mehr als 10 (! 😳! 😱!!!!) Jahre her sein, denn seitdem ich hier wohne (seit 2005), habe ich keinen Hausarzt.

Schlussendlich ist dieser Blog 2015 ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden.
Die ersten Jahre der Einträge rückwirkend aus meinem alten Online-Forums-Tagebuch kopiert, habe ich in 2015 mit viel Spaß und Herzblut „live“ geschrieben.
Ich habe viele tolle Menschen lesengelernt und würde mich unfassbar freuen, die/den ein oder andere(n) eines Tages einmal persönlich kennenzulernen.
Danke an euch alle, die hier regelmäßig ein- und ausgehen.
Schön, dass ihr da seit! ❤️

Zusammenfassend kann ich sagen:
2015 war ein verdammt abgefahrenes Jahr.

2016… Schnür Deine Eier hoch und zeig es allen!!! – Die Messlatte liegt sehr, sehr hoch.

 

23 Wochen Babymädchen

23 Wochen Babymädchen

(17.12.2015-23.12.2015)

Ab dem Moment, in dem Du Dein Baby in den Armen hältst,
wirst Du nie wieder so sein wie vorher.
Vielleicht sehnst Du Dich nach der Person, die Du früher warst,
als Du noch frei warst und Zeit hattest;
und es nichts Besonderes gab, das Dir Sorgen bereitet hat?
Du wirst Müdigkeit erleben, wie Du sie vorher nie gekannt hast,
und Tage werden auf Tage folgen, die alle genau gleich sind,
gefüllt mit Mahlzeiten und Bäuerchen machen,
Windeln wechseln und Weinen,
Quengeln und Kämpfen,
Mittagsschläfchen oder ausgefallenen Mittagsschläfchen.
Es kann Dir so vorkommen, wie ein niemals endender Kreislauf.
Aber vergiss nicht…
Für alles gibt es ein letztes Mal.
Es wird der Tag kommen, an dem Du Dein Baby zum allerletzten Mal fütterst.
Es wird irgendwann nach einem langen Tag auf Dir einschlafen –
und das wird das allerletzte Mal sein, dass Du es schlafend halten wirst.
Eines Tages wirst Du es auf Deiner Hüfte tragen,
es von dort auf den Boden setzen –
und es niemals auf diese Weise wieder hochnehmen.
Du wirst eines Abends seine Haare in der Wanne waschen
und ab diesem Tag, wird es allein baden wollen.
Es wird seine Hand in Deine legen, um die Straße zu überqueren,
und dann nie wieder danach greifen.
Es wird in der Mitte der Nacht in Dein Schlafzimmer schleichen, um sich an Dich zu kuscheln,
und es wird die letzte Nacht sein, in der Du je auf diese Art geweckt wurdest.
Eines Nachmittags wirst Du „Hoppe-Hoppe-Reiter“ singen
und all die Aktionen machen –
und dann nie wieder dieses Lied mit ihm spielen.
Es wird Dir am Schultor einen Abschiedskuss geben
und am nächsten Tag sagen, dass es ab jetzt alleine zur Schule geht.
Du wirst ein letztes Mal eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen
und zum letzten Mal das dreckige Gesichtchen waschen.
Eines Tages wird es mit ausgestreckten Armen in Deine Arme gelaufen kommen –
zum allerletzten Mal.
Die Sache ist, Du weißt noch nicht einmal, dass es das letzte Mal ist,
bis es keine weiteren Male gibt – und selbst dann
braucht es eine Weile, bis es Dir wirklich klar ist.
Also, so lange Du noch in diesen Zeiten lebst,
denk immer daran, es gibt nur eine begrenzte Zahl dieser Momente –
und wenn sie vorbei sind,
wirst Du Dich danach sehnen, wenigstens noch einen einzigen davon wieder zu erleben.
Für ein letztes Mal.

(Autor unbekannt)

Original: „The Last Time“, Author unknown
Übersetzung: Regine Gresens von stillkinder

Was wir erlebt haben:

Vorweihnachtlicher, ganz normaler Wahnsinn.
Willkommen in Deinem ersten 13 Grad warmen Winterwonderland, kleines Babymädchen.

Dein Trinkverhalten:

Du schmatzt.
Nicht mehr ausschliesslich, wenn Du in die Nähe meiner Bluse kommst, nein, Du schmatzt neuerdings auch, wenn wir am Esstisch sitzen und essen.
Du gierst.
Du verschlingst mein Essen mit Deinen Augen.
Öhm ja… Heeeeeeuuul. (siehe auch: Mamas Gefühlswelt)

Dein Schlafverhalten:

Nachts kommst Du momentan sehr oft, aber komischerweise macht mir das gar nichts aus.
Im Gegenteil.
Ich geniesse es, weil ich weiss, dass es unsere ganz exklusive Exklusivzeit ist.
Ich geniesse es, weil Du mich so sehr brauchst.
Ich geniesse es, wenn Deine kleinen Hände Nachts nach mir suchen.
Zwar hundemüde, aber ich geniesse es.

Was Du alles Neues kannst:

– Deine Trockentücher essen.
Bzw. Du hast den festen Vorsatz, es zu tun.
Sobald Du auf dem Wickeltisch liegst, rollst Du Dich wie ein Teenage Mutant Hero Turtle sofort in Richtung Tücherbox, ziehst Dir mit einer unfassbaren Feinmotorik ein bis 10 Tücher hinaus, rollst Dich zurück und beisst Dich mit leuchtenden Augen in Deiner Beute fest.
Mama schreitet dann immer in letzter Sekunde ein…
Wir fangen dann beikosttechnisch doch lieber mit Pastinake an als mit chlorfrei gebleichtem Papier.

– Deine Wippe auseinanderlegen.
Über Deiner Wippe hängt ein Spielbogen mit einem Spiegel, einer Eule und einem Bäumchen.
Der Bogen ist nur an den Rand angesteckt und verleitet Dich offenbar dazu, ihn zu Dir runterzuziehen und dich somit unter dem ganze Konstrukt zu begraben.
Dann beisst Du Dich in einem der Tiere fest und fängst irgendwann an zu meckern.
Dann muss ich den Spielbogen wieder montieren und die Demontage geht von vorne los.
Ein super Spiel.
(oder Du willst bloss mal in den Spiegel schauen. Kann natürlich auch sein.)
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– Es ist vollbracht.
Deine kleinen Füsse haben ihren Weg in Deinen Mund geschafft.
Und das tun sie seitdem immer und immer wieder.
Du kaust etwas darauf herum, saugst Dich fest und schaust dann so unglaublich angewidert, dass ich nur mit Mühe und Not nicht vor Lachen neben dem Wickeltisch zusammenbreche.
Du süße Maus ❤️

Erkenntnis der Woche:

Du bist nicht nur ein Badeweichei, sondern auch ein ausgeprägtes Duschweichei.
Zusammengefasst könnte man also sagen: Wasserweichei.
Mama hatte sich alles so schön ausgemalt:
Wir beide, zusammen unter der Dusche, Haut an Haut, so dass Du keine Angst vor dem Wasser haben musst.
Du, quiekend und strahlend und die Sonnenstrahlen scheinen durch das Rollo und Mamas frisch gewaschenen Haare tropfen Dir kleine Wasserperlen auf Deine süße kleine Stupsnase….
Die Realität zusammengefasst in 9 Worten:
Dusche an, weitaufgerissene Augen, Schippe, herzzerreißendes Weinen, Dusche aus.
Mein armes Baby.
Dann hältst Du im Florida Urlaub nächstes Jahr eben mit Papa Strandwache.
Tiffy und Mama kümmern sich dann um das böse, böse Wasser.

Deine Gesundheit:

Du hustest.
Und hustest…
Und hustest…
Ohoh.

Dein Gewicht:

7440g

Deine Größe:

69 cm

Deine Kleidergröße:

68 mit Pfeil nach oben

Windeln:

Pampers New Baby Größe 3

Produkt der Woche:

Pampers Badetuch.
Für noch mehr ungezügelten Badespaß. 😂🙈
Das haben wir von Pampers in Kooperation mit Rossmann zugesendet bekommen.
2 Packungen Pampers bei Rossmann kaufen, Kassenbon hochladen – Handtuch bekommen.
2 Packungen.
Pah.
Is ja für Amateure!
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Mama Facts:

Mamas Gefühlswelt:

Mama ist traurig.
Traurig darüber, dass Du schon bald 6 Monate alt bist und es nun unwiderruflich Zeit für die Beikost wird.
Du wirst also wieder ein Stückchen unabhängiger von mir.
Wo ist mein kleines, winziges Baby hin?
Das Baby, dass mir eben noch blau und ganz warm auf den Bauch gelegt wurde?
Die Babyzeit rast so schnell vorbei; schneller als ich jemals zuvor habe etwas vorbeirasen sehen.
Ich gerate für einen Moment in eine Art „Und-bald-ziehen-die-Mädchen-aus-und-wir-sind-alt-und-werden-sterben“-Sinnkrise und denke mir dann…: „Pah. Ist doch bloß Beikost!“

Mamas Körper:

… Geschossen in einen Adidas Sportbikini.
Mein Stolz hat es verboten, noch eine Nummer Größer zu kaufen.
Nun trage ich ihn erhobenen Hauptes zur nächsten Aquafitstunde. (und werde nie wieder etwas essen…)

Mamas Gewicht:

-300g.
Noch 2,2 Kilo bis zum Pre-Schwangerschaftsgewicht. (Werde ich diese Kilos jemals loswerden??)

21 Wochen Babymädchen

21 Wochen Babymädchen

Was wir erlebt haben:

– Ein Besuch beim Küchenbauer, der uns unsere vorhandene Küche für unser Haus umgeplant hat.
Du: ratzenderweise auf Mamas Arm.
Mama und Papa: Hörbar schluckend.
„Mit allem“ kostet der Spaß 6500€.
Jetzt überlegen wir, gleich eine neue Küche zu kaufen.
Ein vergleichbares Angebot kostete 8500€.
„Nur“ 2000 mehr für eine komplett Neue, aber beim Bau zählt ja doch irgendwie jeder Euro…. 😑
Da müssen wir nochmal auf den „Thinking Chair“.

– Der Nikolaus war da!
Ausser, dass Deine Schwester ganztägig im Zuckerdelirium mit schokoladenverschmiertem Gesicht durch die Wohnung gehüpft ist und wir nachmittags dem Nikolaus höchstpersönlich (!!) im Dorf begegnet sind, war es für Dich aber ein Tag wie jeder andere.
Das mit dem eigenen Stiefel hat auch noch ein bisschen Zeit.

– Die erste Familienkrankheit überstanden.
Tiffy hatte in der letzten Woche einen roten Hals, worauf Papa gleich direkt eine heftige Mandelentzündung bekam und erstmal 3 Tage krankgeschrieben wurde inklusive voller Dröhnung Penecellin.
Diese Kinder-Killerbazillen hauen die Kerle aus den Socken. 😂
Deine Mama ist ja Immunabwehrtechnisch der Hulk und hat trotz Knutscherei nichts bekommmen.
Und Du?
Du reihst Dich offensichtlich ein in die Liga der unverwüstlichen – NIEMAND KANN UNS AUFHAAAALTEN!

Dein Schlafverhalten:

In dieser Woche war wieder der Wurm drin.
Ganz im Allgemeinen und so aus Mama-Sicht im Speziellen.
Ich habe keine Ahnung, wie oft Du Nachts wach wirst (ich schaue nicht auf die Uhr und haue mir auch nicht jedes Mal eine Kerbe ins Holz), aber es war diese Woche oft.
Sehr oft.
5-6 Mal bestimmt.
Dann stille ich dich ganz kurz, Du nuckelst 1-2 Minuten und dann schläfst Du weiter.
Zusätzlich wacht Tiffy zur Zeit auch noch mindestens 1-2x auf und weint explizit nach mir (obwohl ich ca. 30mm neben ihr liege), so dass ich gefühlt alle 10 Minuten geweckt werde und das Gefühl habe, dass ich schlafenstechnisch keinem der beiden gerecht werde.
Dunkle Zeiten.
(Vor allem unter meinen Augen)

Was Du alles Neues kannst:

– Deinen Schnuller aus dem Mund ziehen.
Dann wird er ausgiebig bespielt und andächtig bestaunt und genauestens untersucht, bis… Ja, bist Du feststellst, dass Dir IRGENDWER DEN VERDAMMTEN SCHNULLI AUS DEM MUND GEKLAUT HAT!!!
Ich werde nun gänzlich umsteigen auf die Modelle ohne Ring.

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Bild: Pixabay.com

– Winkekatze.
Tiffy lacht sich schon jedes Mal kaputt und ruft: „Babymädchen Winkekatze!!!!“
(Obwohl sie gar nicht so laut lachen braucht, das hat sie damals auch gemacht und ihr zu Ehren steht hier sogar eine grottenhässlichanscheusslichvorbeitrashigergehtsnichtmehr-goldene Winkekatze)

Wer auch gerne eine Winkekatze sein mag, dem soll diese kurze Anleitung dabei behilflich sein…:
Man nehme den linken Arm, winkele ihn an und fahre damit hoch (bis man ihn sich gegen den Kopf haut…) und wieder runter.
Das Ganze wird unzählige Male wiederholt.

Voilà, nun bist Du eine top ausgebildete Winkekatze. Miau.

– Seitdem Du Dich drehen kannst, hast Du es immer weiter perfektioniert.
Kaum liegst Du auf dem Wickeltisch, -zack- umgedreht. 😉
Behände wie ein Panther und als hättest Du noch nie etwas anderes gemacht.
Profi durch und durch.
Neulich wolltest Du den vorhandenen Schwung gerne ausnutzen und Dich weiter drehen – leider stand da die doofe Feuchttücherbox im Weg und hat dich jäh ausgebremst.
Aber… Wenn die nicht gewesen wäre, DANN….!!!!

Dein Gewicht:

7530g

Deine Größe:

68cm

Deine Kleidergröße:

68 (obwohl die ersten Teile in 68 schon in die „Kiste“ zurückgewandert sind)

Windeln:

Pampers New Baby Größe 3

Produkt der Woche:

Willkommenspaket „Meine Familie“ von real
Inhalt:
– 1 Swiffer Staubmagnet Set
– 1 kleines HIPP Waschgel Sensitiv
– 1 kleine Bübchen Milk
– 1 kleine Bübchen Calendula Waschlotion & Shampoo
– 1 kleine Packung Pampers Feuchttücher sensitive
– 1 Sachet Lenor Vollwaschmittel
– 1 Packung Pflaster Strips für Kinder
– 1 Pampes New Baby Größe 2
– 1 Billy Boy White Kondom
– 1 Probe Pantene Pro Shampoo „Anti Haar Verlust“
– 1 Probe Pantene Pro V Spülung „Anti Haar Verlust“
– 1 OBall Classic
– 2 Broschüren Ernährung/Babypflege
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Mama Facts:

Mamas Gefühlswelt:

Es war endlich soweit!
Unsere Fotografin (nicht die Schnellste, aber dafür die allerbeste in ihrem Job) hat unsere Fotos vom Schwangeren-/Newbornshooting fertig.
Ouuuuargh…. Die Fotos sind so süß!
Hatte ich einen schönen Bauch!
Und war das Babymädchen wiiiinzig (Das Shooting hatten wir 5 Tage nach ihrer Geburt)
Unter anderem waren auch die „Step-by-Step“ Collagen mit meinem wachsenden Babybauch dabei.
Ab der 12. SSW haben wir alle 4 Wochen ein Bildchen meines Bauches in der gleichen Pose gemacht.
Eine Collage nur mit mir alleine und eine mit Tiffy, die meinem Bauch streichelt.
Das jeweils letzte Bild der Reihe ist ja 4 Stunden vor Einsetzen der Wehen entstanden.
Die Collagen sind wundervoll geworden.
Noch im Atelier musste ich mir ein Tränchen aus den Augen wischen… Eine wundervolle Erinnerung.
Ich habe nicht nur meinen Bauch wachsen sehen – auch mein kleines, großes Mädchen.
Auf dem ersten Bild war sie noch ein richtiges Baby mit ein paar wenigen Haaren auf dem Kopf und auf dem letzten Bild?
Da war sie ein großes Mädchen.
Eine große Schwester.
Mein kleines, großes Mädchen. ❤️

Mamas Körper:

Geschunden und bemuskelkatert von diesem Höllen Aqua-Gymnastik Kurs.
Nunja, wer Hulk sein will, muss leiden.

Mamas Gewicht:

-500g (Noch 1,7 Kg bis zum Pre-Schwangerschaftsgewicht)