11 + 0 ODER: Herzlichen Glückwunsch, es ist ein… Raclettekäse!

11 + 0 ODER: Herzlichen Glückwunsch, es ist ein… Raclettekäse!

 

Bild: Pixabay.com

Die traurige Bilanz der Weihnachtsfeiertage lautet: +2,3 Kilo auf der Waage.
Ich halte eine Minute inne und Gedenke den Unmengen an Racelettekäse, Kartoffelsalat, Würstchen, Salaten, Baguettes, Dips, Spiesschen und ganz Besonders all dem kleinen Gebäck, die alle ihr Leben gelassen haben, um ihr Dasein ab jetzt auf meinen Hüften zu fristen.
Ihr, meine Lieben, seit wahre Helden.
God bless you.

Die Weihnachtstage waren sehr, sehr schön.
Es gab keinen Ärger und ab Ladenschluss auch keinen Stress mehr.
(Vorher wurde noch von links nach rechts gefahren, noch hier geshoppt, dort noch eine Kleinigkeit rausgeholt – die obligatorische Männerrunde bei Saturn am Heiligabend-Morgen abgehalten… Typische Weltuntergangsstimmung eben)

Gegen 13:30 Uhr sassen wir dann alle bei Kartoffelsalat und Würstchen zusammen am Esstisch und so langsam kehrte Ruhe ein.
Das ist der Moment, in der die Besinnlichkeit für mich beginnt.
Die Familie ist zusammen und es gibt dann nur uns und nichts anderes, störendes von aussen.

Nach Tiffys Mittagsschlaf haben wir noch eine Runde mit dem Buggy gedreht, haben uns umgezogen und haben im Wohnzimmer bei Kaffee und Gebäck (siehe oben; Schlagwort: Hüfte) beschert.
Entgegen unserer ursprünglichen Planung gab es das „Ihr werdet nochmal Oma/Opa“ Buch doch erst am Heiligabend.
Irgendwie hat es einfach nicht gepasst am 23.
Meine Mama hat es durchgeblättert, die Bilder von Tiffy gerührt betrachtet, 1000 Mal gesagt, wie süß das ist… und es dann zugemacht.
Nach einigen dezenten Hinweisen hat sie es sich dann (unter Protest – „Ich habs doch bis zum Ende angeschaut!!“) bis zum WIRKLICHEN Ende angeschaut.
Ab da dauerte es dann nochmal etwas, bis der Groschen in die „das sind ja gar nicht Tiffys Ultraschallbilder“-Spardose gefallen war.
Und dann kam er.
Der Moment, vor dem ich im Vorfeld irgendwie Muffensausen hatte.
Die Reaktion meiner Eltern.
Und…
Sie war so ganz anders, als ich es erwartet hatte.
Meine Mama hat angefangen, vor Freude zu weinen und hat sich gar nicht mehr eingekriegt vor lauter: „Ich freue mich so, ich freue mich so!!“-s.
Mein Bruder saß grinsend auf der Couch und mein Vater sagte: „Ihr seit ja putzig.“
(Was in etwa heisst: Herzlichen Glückwunsch; ich freue mich für euch! – Mein Vater ist da etwas… speziell. 😉)

Ich war unendlich erleichtert, ich hatte mit mindestens einem doofen Kommentar gerechnet.
Alle freuten sich mit uns.
Wir freuten uns.
Es war ein rundum perfekter Abend.

Tiffy ist nach dem 3. Geschenk schon völlig durchgeknallt, aber damit hatte ich eh schon gerechnet und entsprechend Vorsorge getroffen.
Heiligabend ist Ausnahmezustand.
Heiligabend darf man 3 Mal ausprobieren, ob Dominosteine schmecken, um sie dann 4 Mal angewidert auszuspucken und in der Couch zu verreiben.
Heiligabend darf man sich in einem Karton durch die Wohnung ziehen lassen und dabei eine Apfelsaftspur hinter sich herziehen.
Heiligabend darf man beim Racelette dabeisein, Heiligabend darf man soviel Milch trinken, bis es einem zu den Ohren wieder rauskommt, Heiligabend darf man wachbleiben, bis man umfällt. (Dieser Zustand war, nebenbei erwähnt, keine Minute früher als um 22:10 Uhr erreicht…)
Heiligabend ist einfach toll.

Am 25. stiess Herr Düses Mama zur Kaffeezeit auf unsere lustere Runde.
Es gab meine erste Motivtorte, die zwar so gargargargar nichts mit der Vorlage gemeinsam hatte; aber erstaunlicherweise schlussendlich zumindest „passabel“ aussah.
Seit der Torte isst jetzt keiner aus meiner Familie mehr Buttercreme. 😃

Für Herrn Düses Mama hatten wir uns ja etwas anderes zum Überbringen der frohen Botschaft überlegt.
Wir hatten für Tiffy einen Body bestellt, auf dem steht: „I’m going to be a big sister July 2015“ – und ihn ihr dann angezogen.
Ich formuliere es mal taktisch vorsichtig:
Hätten wir Tiffy nicht wie eine Flagge vor ihrer Nase hin- und hergeschwenkt und ihr Gesicht mit den Worten „GUCK MAL, WAS DA DRAUF STEHT!!!!“ quasi in den Oberkörper unserer Tochter gedrückt… Sie würde es heute noch nicht wissen.
Unsere ersten zaghaften Versuche („Guck mal, hat Tiffy heute nicht etwas bezauberndes an….?“) wurden nämlich lediglich mit einem „Ja, ganz süß!“ kommentiert und zunichte gemacht.
Tiffy wickelt sie alle um den Finger, da geht die Konzentration flöten. 😃
Aber auch sie war total aus dem Häuschen und freute sich richtig, richtig, richtig für uns.

Jetzt wissen es unsere Familien.
Irgendwie befreiend, aber auch irgendwie komisch.
Du bist jetzt kein Geheimnis mehr, kleines Gummibärchen.
(Ich muss unbedingt einen neuen Projektnamen für Dich finden, by the way!)
Kleines Gummibärchen, alle hier freuen sich ganz doll auf Dich.
Und Du hast Deine erste Feuertaufe bestanden: Dein allerallerallererstes Weihnachten. 😃😃😃
Freu Dich auf nächstes Jahr… da bietet Dir Deine große Schwester bestimmt den ein oder anderen Dominostein an. 😉

image

10 + 1 ODER: Des Wahnsinns fette Beute

10 + 1 ODER: Des Wahnsinns fette Beute

Einige unsortierte Gedanken in noch unsortierteren Reihenfolge:

– Unser kleines Gummibärchen wächst und gedeiht
– Heparinspritzen brennen nicht nur wie Salzsäure, die Spritzen enthalten sogar welche (um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, muss ich erst zum 2. Mal Schwanger sein…)
– Meine Motivtortenkarriere steht noch gaaaanz am Anfang. Am Anfangeriger geht fast nicht.
– Ich werde zukünftig alle Kleidungsstücke meiner Tochter an ihr festbinden, verschweissen oder ankleben
– In der 11. SSW kann man schon eine ordentliche Kugel schieben
– Weihnachten kommt immer so plötzlich
– Es bringt nichts, am Sonntag die Bude schon auf Vordermann für die Feiertage zu bringen. Es bringt nichts. Man macht es garantiert noch mindestens 2 Mal.
– Warum zum Teufel ist eigentlich schon wieder Weihnachten?
– Rezepte, in denen steht: Zubereitungsdauer 10 Minuten dauern NIEMALS 10 Minuten. NIEMALS.
– Warum ist mir in dieser Schwangerschaft eigentlich so übel?
– Gah. Es ist so gut wie Weihnachten.

Auf ein paar Punkte möchte ich noch kurz eingehen, bevor ich mich gleich komatös ins Bettchen plumpsen lasse.

1.) Unser Gummibärchen.

Es ist schon wieder kräftig gewachsen und sieht jetzt schon richtig, richtig, richtig menschlich aus.
Den Ultraschall habe ich aufgrund zappelndem Kindes auf dem Arm (Fragt einfach nicht…) selber nicht so richtig wirklich mitverfolgen können, was ich sehr schade finde, aber noch blöder wäre es gewesen, wenn Tiffy sich den Kopf an dem Paravent, den sie stetig durch Rütteln bearbeitet hat, eingehauen hätte und wir direkt ins Krankenhaus hätten fahren müssen.
So habe ich eben die einmalige Erfahrung eines Vaginalschalls mit 14-Monats-Baby auf dem Arm machen dürfen. Hat auch nicht jeder. 😉
Und beim nächsten Mal ist Herr Düse dann wieder dabei.
Der Doc war sehr zufrieden, alles zeitgerecht entwickelt und er hat sogar schon Hände und Füsse gesehen.
Es ist und bleibt ein Wunder.
Ein riesengigantomanisches wunderwunderwunderschönes Wunder.
image

2.) Heparin.

Ich hasse Heparin.
In meiner letzten Schwangerschaft musste ich bis kurz vor der Entbindung spritzen und weiss nicht mal genau, wieso.
Ich wurde dann von dem bezaubernden Gerinnungsarzt 2 Wochen vor der Entbindung mit den Worten: „Sie haben ja nix“ entlassen.
Wenn ich damals nicht eh viel zu schwach und nervlich angekratzt gewesen wäre, wäre das eigentlich der Moment gewesen, dem Typen seine Heparinspritzen dorthin zu jagen, wo die Sonne niemals scheint.
Da ich ja dieses Mal nicht nur ohne die Hilfe der Reproduktionsmedizin, sondern auch ohne die Hilfe von Heparin schwanger geworden und geblieben bin, war ich eigentlich ganz locker bei meinen 4-wöchigen Kontrolluntersuchungen in der Gerinnungsambulanz.
Hätte ich offensichtlich nicht sein sollen.
Ich darf jetzt wieder spritzen.
Irgendein Wert (welcher, darf ich erraten oder erwürfeln oder auspendeln… Man spricht ja nicht mit Patienten) „gefiel ihm nicht“ (O-Ton).
Mir reichts.
Habe jetzt einen Termin in der Uniklinik ausgemacht, um mir eine Zweitmeinung einzuholen.
Für „eigentlich haben sie ja nix“ ramme ich mir nämlich nicht jeden Tag Salzsäure ins Bein.
Immerhin ist der Termin auch schon im Februar… Aber besser „als wie“ nix.

3.) Motivtorte

Ich sag nur so viel: Nach 2 Stunden Arbeit an einem Schneemann für meine Weihnachtsmotivtorte sank er in sich zusammen und sieht seitdem aus wie Jabba the Hutt.
Ich trage es mit Fassung und Selbstbewusstsein.
Jabba the Hutt zu modellieren, muss mir erstmal jemand nachmachen! 🙂

4.) Tiffys Kleidung

Heute war ein straff durchgetakteter Tag.
Ich wollte heute morgen nur schnell zum Baumarkt düsen, um eine neue Lichterkette für unseren Weihnachtsbaum zu kaufen (weiß der Geier, wo unsere 30000 schon vorhandenen abgeblieben sind…) um danach noch gaaaaanz kurz in die Apotheke zu huschen, um neue Heparinspritzen abzuholen um dann gaaanz schnell wieder nach Hause zu düsen, um auf GAR KEINEN FALL den Paketboten zu verpassen.
Bis zum Baumarkteingang hat auch alles soweit perfekt geklappt.
An der Kasse fiel mir auf, dass Tiffys Mütze irgendwie nicht mehr da ist.
Also nochmal durch den ganzen Baumarkt gerast… 10 Minuten jeden Gang durchsucht… Mütze weg; Düse am Fluchen.
Der nächste freie Parkplatz an der Apotheke war natürlich 30 Kilometer entfernt, die ich dann mit Kind auf dem Arm (wie war das noch gleich mit dem „nicht so schwer heben…“?!) OHNE MÜTZE bei pfeifendem Wind im Halbgalopp zurückgelegt habe.
Spritzen geholt… Muddi glücklich… Zurückgehechtet… Nach Hause gerast… Festgestellt, dass der DPD-Mann vor 10 Minuten da war und niemand im Haus mein Paket angenommen hat.
Vor Wut geschäumt.
Die 10 Minuten gehen auf Tiffys Mützen-Konto!!
Und es war so eine schöne Mütze.
In rosa.
Von Steiff.
😢

5.) Weihnachten und so

Jaja, Weihnachten. Es ist jedes Jahr das Gleiche.
In diesem Jahr habe ich mir eine bombensichere To-do Liste mit Zeitplan aufgestellt.
Super Sache.
In der Theorie.
Mit Kind nicht mal in der Theorie.
Ich kann verkünden:
Nachdem die Liste extrem zusammengestrichen und mit vielen *Sternchen versehen wurde, habe ich es doch ganz gut hinbekommen.
Zumindest habe ich meine geplanten Backwerke fertig stellen können.
Zwar in nicht ganz so entspannter Atmosphäre und nicht ganz so akkurat wie gewünscht, aber sie sind fertig.
Hier mal 2 meiner letzten Werke, die gerade eben fertig geworden sind:

image

image

6.) Gummibärchens Geheimidentität

Morgen ist es vorbei mit der Geheimniskrämerei.
Morgen erfährt meine Familie von der Existens unseres kleinen Wunders.
Sie kommen morgen Nachmittag schon angereist und wir haben ein kleines Fotobuch gestaltet, wo wir Monat für Monat ein Bild von Tiffy reingestellt haben.
Nach dem Bild „14 Monate“ folgt ein „To be continued…“ und die Ultraschallbilder.
Ich fühle mich ein kleines bisschen wie das kleine Mädchen, dass etwas zu beichten hat.
Ich weiß nämlich noch nicht ganz, wo ich ihre Reaktionen einordnen soll. Ich bin richtig aufgeregt. 🙂

So… Und nun wird hier aber ganz schnell das Licht ausgemacht… Mir fallen die Augen schon beim Schreiben zu… Gute Nacht!

8 + 0 und „Duama Baby, Duama“

8 + 0 und „Duama Baby, Duama“

9. Woche.
3. Monat.
Und ich bin völlig ko.

Aber der Reihe nach und ohne Hektik:
Ich war am Mittwoch beim Doc und es ist alles in Ordnung mit unserem kleinen Gummibärchen.
(-Kurze Pause, weil Tiffy weint und ich ins Schlafzimmer hechten muss, damit sie nicht so „richtigrichtig“ wach wird. )
Im Vorgespräch zum Ultraschall hat mein Arzt mir erklärt, dass er bei unserem letzten Termin nicht so „ganz“ zufrieden mit der Schnelligkeit des Herzschlags war und mich deshalb früher zum Ultraschall einbestellt hat, als er gehört hat, dass da Blut war.

In dem Moment, als er diesen Satz ausgesprochen hatte, wurde ich innerlich ganz ruhig.
So wie die Windstille kurz vor dem Orkan.
Meine Atmung verlangsamte sich, ich habe alles andere ausgeblendet (sogar für eine Millisekunde mein Kind, dass gerade das Sprechzimmer auseinandergelegt hat) und nur dieser eine Satz formte sich in meinem Kopf:
Das wars.

Ich nickte, sagte: „Ok, ich verstehe.“ und folgte ihm ins Untersuchungszimmer.
Übermässig gefasst habe ich dann den Untersuchungsstuhl bestiegen und mich meinem Schicksal stumm ergeben.
(Tiffy machte sich zwischenzeitlich am Sichtschutz zwischen Stuhl und „Umkleide“ zu schaffen und testete es unter lauten „Aaaaaahs“ auf Standfestigkeit. Und nein. Es ist nicht Standfest.)
Die Worte „Also gewachsen ist es schonmal!“ erweckten mich aus meiner Dornröschen-Schockstarre.
Ich guckte.
Tatsächlich.
Viel Größer als beim letzten Mal.
„Und….jaaaa… jetzt geht das Herz auch viel schneller!“
– Sprachs und schaltete auf „laut“ und ich durfte dem magischen und seltsam vertrautem Herzschlag aus einer anderen Welt lauschen; der Welt meines ungeborenem Kindes.
Bumbum-bumbum-bumbum-bumbum… Eines der schönsten Geräusche, die es auf dieser Welt gibt. ❤
Ich bekam noch schnell ein Foto mit dem Herzausschlägen mit den Worten:
„Ein vorzeitiges Nikolausgeschenk“ und durfte dann völlig im Wechselbad der Gefühle vom Stuhl steigen.
Er erklärte mir hinterher, dass die Verzögerung beim letzten Ultraschall wohl auf die Terminunklarheit zurückzuführen war und das jetzt alles zeitgerecht entwickelt wäre.
Ich habe ihn glaube ich 10 Mal gefragt, ob er sich denn jetzt SICHER wäre, dass alles in Ordnung ist und ich mir weder ins Höschen machen noch mir in irgendeiner Art und Weise Sorgen machen muss.
Er musste es mir schwören; erst dann war ich zufrieden.
Tiffy war zwischenzeitlich in der Spalte zwischen Fensterbank und Rollos verschwunden und freute sich ihres Lebens, dass Mama sie nicht davon abhielt, alles, was ihr in die Quere kam, auseinanderzulegen.
Ich balancierte auf der Fensterbank zwischen PCS, Büchern und Kabeln, um mein grinsendes Kind aus der hinterletzten Ecke hervorzuziehen – mit einem Plastikteil fest umklammert, dass sie vermutlich aus einem Computer ausgebaut hatte um damit die Weltherrschaft an sich zu reissen.
Ich fluchte innerlich und der arme Doc stand grinsend daneben. (Vielleicht war es auch einfach nur die Freude darüber, dass unser Termin jetzt endlich zu Ende war.)
Ehe er sich versah, hatte er Tiffy samt abmontierten Teil auf dem Arm und sagte: „Uffff.“
Das Plastikteil verschenkte er dann mit den Worten: „Ich brauche das nicht!“ großzügig an Tiffy, die es daraufhin wegschmiss und nie wieder beachtete.
(Es wundert mich eigentlich, dass die Praxis bis heute nicht angerufen hat, um meine Haftpflichtversicherung zu bemühen, weil das komplette Netzwerk zusammengebrochen/alle Patientendaten gelöscht/der Selbstzerstörungsmechanismus aller PC’s der Praxis in Kraft gesetzt wurde.)
Wahrscheinlich haben sie den Zusammenhang zu dem Plastikteil einfach nicht erkannt.

Oder aber die ganze Praxis ist komplett umgezogen, hat sich eine neue Nummer zugelegt und ich werde sie nienienie wieder finden.
Ich werde nächste Woche in die Stadt fahren und in dem Gebäude, in dem sich die Praxis befindet, werde ich nichts, aber auch rein gar nichts vorfinden, was darauf hinweist, dass ebendiese sich einmal hier befunden hat.
Ich werde Leute fragen und sie werden mir antworten: „Eine Arztpraxis? Junge Frau, die gibt es schon seit 100 Jahren nicht mehr!“ – und ich werde an mir herunterschauen und die Welt nicht mehr verstehen.
So wird es kommen, ich wette es.

Nach dem Besuch in der Praxis bin ich noch schnell mit Tiffy nach Hause gehechtet, habe noch ein paar Sachen ins Auto geschmissen, sie essenstechnisch versorgt und mich dann auf den Weg zu unserer Familienfeier gemacht.
Alle waren total hin und weg von Tiffy und Tiffy von ihnen und der riiiiiiiiiiesen Portion Aufmerksamkeit und so kam es, dass ich mich das ERSTE MAL seit 14 Monaten entspannt zurücklehnen, in Ruhe essen und trinken und mehr als 2 Worte mit meinen Gegenübern wechseln konnte.
Tiffy flitze durch die Flure, kommandierte ihren Onkel und ihren Großcousin zum „Fahrstuhlknopfdrückhochheber“, stieg Treppen mit ihnen rauf und runter und zwischendurch steckte sie Mal eine Minute ihren hochroten Kopf in den Raum, in dem wir saßen.
Sie genoß den Rummel, ich die Ruhe.
Es war wirklich sehr schön.

Mein kleines Geheimnis ist nach wie vor gut behütet und ich bin stolz darauf, dass ich offensichtlich so eine weltklasse Schauspielerin bin und alle Fallen, die sich einer „Geheimschwangeren“ so bieten (Sektchen hier, Mettbrötchen da, Weinchen hier….), total abgebrüht umschifft habe.
Nicht mal mehr 3 Wochen bis Weihnachten.
Dann bist Du kein Geheimnis mehr, kleines Gummibärchen.
Die Zeit bis dahin geniessen wir jetzt mit einem Lächeln auf den Lippen.
Und bitte mit ein bisschen weniger Drama.

image

11 + 6

11 + 6

 

Huhu!

Heute ist der letzte Tag der 12. Woche und um 11:30 Uhr habe ich meinen Arzttermin.
Einerseits hab ich Schiss ohne Ende, andererseits freue ich mich drauf.
Komisches Wechselbad der Gefühle.
Ich hoffe, dass meine Unsicherheit heute ein für alle Mal ein Ende findet und ich mich endlich „fallenlassen“ und über alles Freuen kann.
Drückt mir die Daumen, ihr Mädchen!

Ansonsten gibts nicht viel Neues… Doch, halt.
Ich habe einen Nebenjob.
Da ich ja eine leichte bis mittelschwere Existenzkrise bekomme, jeden Tag OHNE AUFGABE nur zu Hause zu sitzen hab ich mir gedacht: „Warum nicht noch was machen?“
Wie es der Zufall so will, suchen die in Schatzis Firma noch jemanden für stupide Büroarbeiten.
Jetzt gehe ich Mittwochs Nachmittags und Freitags von 8:00-14:00 Uhr dahin und verdiene mir ein bisschen Taschengeld dazu.
Ist ja quasi „geschenktes“ Geld, ich bekomme während meines BV ja mein normales Gehalt voll weiter.
Yeeeeah… Baby-Dior, ich kooooooommmmeeeee!!!
Die Mädels in Schatzis Firma (ist ja ein reiner Weiberhaufen… Modebranche halt…) quetschen ihn jetzt wohl sekündlich aus… Die sind soooo neugierig.
Ich glaube, ich gehe vor meinem erstem Tag zum Stylisten.
Da wird mir bestimmt jede Pore einzeln ausgeleuchtet und im Flur heiß diskutiert.
Gott sei Dank kenne ich das mit dem Tratschen und den vielen Mädels ja schon von „meinen“ Mädels…
Schlimmer kann es fast nicht werden.

Mein Bruder kommt heute auch *freu* – meine Family wohnt ja knapp 600 Km weit weg und wir treffen uns Samstag bei meinem Opa, der wiederum 200 Kilometer von hier weg wohnt.
(Steigt noch einer durch….?! )
Jetzt kommt mein Bruder heute mit der Bahn angereist (6 Stunden Fahrt… Der Arme!), bleibt bei uns und wir fahren dann Samstag zu meinem Opa und da „laden“ wir meinen Bruder wieder bei meinen Eltern ab und er fährt mit denen wieder nach Hause.
Mein kleinerer Bruder ist leider zu cool, um mitzukommen, was ich persönlich total schade finde und mich traurig macht.
Er wird schon im Juni nicht mehr mit nach Florida kommen, wo wir ja immer großes „Familientreffen“ haben.
D.h. ich werde ihn wohl gar nicht mehr sehen, bevor das Baby kommt.
Pubertät ist ein Arschloch.
Ich habe hier außerdem Zutaten für nicht weniger als 3 Kuchen rumfliegen….
Alleine 8 Becher Schmand und 8 Dosen Mandarinen fliegen hier umher….
Morgen wird gebacken, damit die hungrige Baggage auch ja genug zu futtern hat am Samstag.
(Und außerdem muss die Küchenmaschine ja erstmal „eingefahren“ werden… Habe übrigens erste Erfolge zu vermelden: Habe ein Zwiebelbrot aus Hefeteig damit hergestellt und …. Aaaaaaaah… War das eine Erleichterung, den Teig jemand „anderen“ kneten zu lassen. Ich konnte nebenbei schonmal abwaschen…. Was für eine Wohltat! Zwar kriegen meine Arme jetzt gar kein Bizepstraining mehr, aber das macht auch schon nix mehr. Ich gebe mich voll und ganz der langsamen Ganzkörperverfettung hin. )

Bild: Pixabay.com

@ Fiffy oder Tiffy: Ich hab so gar kein Fiffy oder Tiffy-Gefühl.
Obwohl ich gestern einen ziemlich abstrusen Traum hatte (ich verrate nur so viel: Meine Hebamme war Sylvie van der Vaart und ich habe erst 2 Schneidebretter geboren und dann eine Tochter. ) – demnach Tiffy… Mmmh.
Ich werde meinen Doc jetzt jedes Mal auf Schniepi-Suche schicken.

 

Ihr Lieben… Ich wünsche euch, falls ich es nicht mehr schaffe mich zu melden, ein wunderschönes Osterwochenende mit ganz vielen bunten Eierchen!

11 + 3

11 + 3

Huhu!

… Nur noch 3 Mal schlafen, bis ich mein kleines Muckelchen wieder sehen darf… Ich bin schon ganz aufgeregt!

Ich hatte ein wunderschönes Wochenende.
Der Auftakt war ein definitives „geht so“, aber Gott sei Dank war das im weiteren Verlauf ausbaufähig.

Freitag Mittag kam mein ersehnter Angelsound.
Ich habe mir geschworen, es nicht anzufassen, bis Herr Düse nach Hause kommt.
(Was Freitags glücklicherweise schon gegen 15 Uhr der Fall ist….).
Also habe ich gebacken, gebacken und noch mehr gebacken.
So lange, bis man nur noch erahnen konnte, wo vorher die Küche stand.

Ich habe Herrn Düse zumindest erst hinsetzen lassen, bevor ich ihm das Paket unter die Nase gerieben habe und ihn angefleht habe, es aufzumachen.
Ein kurzer Augendreher seinerseits und ein genuscheltes „Ich wollte doch noch einen Kaffee trinken…“ wurde von mir sofort durch Tränen in den Augen erstickt
(Habe ich erwähnt, dass es mich selber langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt, sofort und überall plärren zu müssen….?!).

Also raus das Ding und erstmal an Herrn Düse ausprobiert.
Sein Herz schlägt.
Ist ja auch schonmal gut zu wissen.
Dann war ich dran.
Wir haben gesucht und gesucht und gesucht und gesucht und gesucht… Und außer meinem eigenen Herzschlag in den Leisten nichts gefunden…..
Nach 20 Minuten habe ich heulend aufgegeben.
Ich weiß zwar, dass es sein KANN, aber nicht MUSS, dass man in der 12. SSW was hört… Aber ich war mir so sicher, dass spätestens JETZT alles den Bach runtergeht.
Mein armer Mann hat versucht, mich aufzubauen…. Aber wie das so ist mit Frauen im Hormonrausch… Keine Chance.
Da hilft nur in den Arm nehmen und da sein.

Nach ca. 2 Stunden war ich dann „leergeheult“ und wir haben uns noch einkaufen geschleppt.
Mein Mann arbeitet im Headquarter eines großen Textil-Discounters und da sind wir mal reingehüpft.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich vorher noch nie einen solchen Laden betreten habe… Da bin ich doch eher Markenproll durch und durch .
ABER… Als ich die Preise gesehen habe und dass einige Sachen doch ganz gut „tragbar“ sind hab ich mir gedacht… Ok, probieren kann man’s ja mal.
Herr Düse hatte nämlich noch 50% Gutscheine.
Ich habe die Filiale dann verlassen mit: 1 Leggins (mit Nietenapplikation ), 1 Shirtkleid (mit tiefem Rückenausschnitt und pfiffigem Reisverschluss am Rücken ), 2 3/4 Hosen für den Sommer (mit Gummibund…), ein T-Shirt dazu passend, 2 Ketten und 3 Armbänder füüüüür unglaubliche *Trommelwirbel* 38,38€!!!!!
Selbst wenn mir die Klamotten am Laib zerfallen nach 1x tragen (was von Herrn Düse jedoch vehement bestritten wurde ) wär es noch ein Schnäppchen.

Als wir dann Abends wieder im Bettchen lagen, hat Herr Düse den Angelsound nochmal ausgepackt.
Erst hab ich mich geweigert, weil ich Angst hatte, mich wieder in den Schlaf heulen zu müssen, aber Herr Düse hat mich einfach ins Kälte Wasser geworfen und gesagt: „ICH mache das jetzt!“
Und… Was soll ich sagen?
Ich habe den wunderbarsten Mann der Welt… Nach nicht mal einer halben Minute suchen hat er es gefunden!!
Ganz schnell hat es geschlagen…. Das war so schön.
Da lagen wir dann beide mit unseren Kopfhörern und haben unserem Baby gelauscht und einfach nur gegrinst.
Das ist übrigens ein kleiner Zappelphillip… Man hat richtig gemerkt, dass es irgendwann keinen Bock mehr hatte und „rumgeturnt“ ist, weil der Herzschlag auf einmal gaaaanz leise und „weit weg“ war.
Da hab ich dann mal auf meinen Bauch gedrückt und dann kam es wieder.
Herr Düse war ganz entrüstet: „Eyyyy! Nicht mein Baby ärgern!!!!!!“

Bild: Pixabay.com

Mein Hero des Tages Freitag: Der One-and-Only Herzchensuch- und Finder! Herr Düse!

Am Samstag sind wir dann früh aufgestanden, in den Ort gelaufen und sind erstmal frühstücken gegangen.
Danach haben wir unser Gehalt auf dem Wochenmarkt verprasst und sind noch schnell bei Vodafone reingeschneit. (Schwerwiegende seit Wochen andauernde Vertragsverhandlungen ). Vodafone haben wir in die Knie gezwungen… Wir haben den letzten Penny + ein IPhone 5 + ein Ipad für Herrn Düse rausgeholt.
Dafür muss er jetzt nen anderen Kunden bescheißen hat er gesagt.
Soll mir recht sein, ich wurde auch schon oft genug beschissen.
Gegen Mittag sind wir wieder nach Hause geschlendert und wir hatten eine Paketbenachrichtigungskarte im Briefkasten.
Mit dem Vermerk „Paket steht unterm Carport“.
Herr Düse nuschelte was von „Computerspiel…“ und holte ein ca 1mx1m großes Paket, das auf meinen Namen adressiert war, aus dem Carport.
Ähm nein… Ich hatte nix bestellt…. Und sind PC-Spiele nicht normalerweise kleiner
Ich würde mir durchaus zutrauen, aus „Versehen“ was zu bestellen (die „One-Klick-Kaufen-Option“ von Amazonien hat schon so manches Mal für Verwirrung gesorgt…. ) also ging ich zu diesem Zeitpunkt auch ganz schwer davon aus, dass ich es wieder „geschafft“ habe….
Ich sah mich vor meinem geistigen Auge das Paket schon ächtzend zur Post zurückschleppen….
Was springt mir aus dem Paket entgegen?!
Eine Küchenmaschine… Mit der ich schon seit längerem geliebäugelt habe und die ich schon auf meine „Geburtstagswünsche“-Liste gesetzt habe.
Herr Düse.
Dieser Schlingel.
Ich natürlich sofort wieder am Flennen.
… Aber dieses Mal vor Freude, das war echt süß von ihm!
Vor allem seine Erklärung: „Das war das Geld, was wir eigentlich für die ICSI eingeplant hatten. Das brauchen wir ja jetzt nicht mehr…“

Mein Hero des Tages Samstag: Herr Düse, der Hefeteig-Liebhaber

Den Rest des Tages haben wir dann bei IKEA verbracht und haben hier ein bisschen gewerkelt.
Gestern war kompletter „Chill-Out“ Tag und nu ist schon wieder ne neue Woche.
Die Zeit rast.

Habe übrigens gestern meine letzte Estrifam genommen (die ich langsam „ausschleichen“ musste…. Jetzt geht’s Utrogest an den Kragen. )

In diesem Sinne: „Bye-Bye Estrifam und danke für deine treuen Dienste! Wir sehen uns frühestens in ein paar Jahren zum Kryozyklus wieder….!“

11 + 0

11 + 0

Huhu!

Heute ist WW… 12. Woche!
Irgendwie rast die Zeit, aber irgendwie auch nicht… Ganz komisch.

Ihr werdet es nicht glauben, (ich traue es mich kaum laut auszusprechen….) aber die Zeitung hat NICHT MEHR ANGERUFEN. Muss man denn immer erst laut werden…?

syringe-24495_1280

Bild: Pixabay.com

Die Gerinnungsambulanz gestern war ein tolles Erlebnis.

Der Arzt wurde mir von meinem Kiwu-Doc schon als „etwas komisch“ angekündigt das hätte mich stutzig machen sollen.
Tatsächlich war „ein bisschen komisch“ stark untertrieben. Erstmal hat der aus ner Mischung aus Altmänner-Aftershave und Zigarettenrauch gestunken… Ich hätte ihm ins Gesicht können. (Und das als alte Ex-Ketten-Raucherin!!!)
Dann hab ich selten so ein arrogantes Häufchen „Exkremente“ gesehen. Er hat es nicht für nötig gehalten, mir die Befunde zu erklären, sondern lediglich vor meinen Augen einen Brief an meinen Kiwu-Doc in sein Diktiergerät zu nuscheln und mich so ziemlich über alles im Unklaren zu lassen, was geht.
Rausgezogen aus dieser Konversation habe ich folgendes:
– „Ich seh hier an den Blutwerten keine Gerinnungsstörung“ (Sehr gut beurteile ich das jetzt mal als kleiner, dummer, unmündiger Patient…)
– „Diese 3 Werte hier…. (in meinen Ohren klangen sie wie „ninefijfnsifhoefnrijvnwoirfjfnjnjdnejjfirkfoefenfemnjf“-also fragt mich nicht, welche Werte es waren) sind erhöht. Das kann aber auch durch die Schwangerschaft kommen. Das können wir aber erst nach der Schwangerschaft feststellen.“
-„Ja, da müssen wir Sie jetzt engmaschig die Schwangerschaft über kontrollieren. Schaffen Sie es, alle 4 Wochen zu kommen?“

Ist das jetzt was schlimmes, was ich habe?
Werd ich draufgehen?
Werde ich für immer Spritzen müssen?

Ich hab ihn gleich aufs Fliegen angesprochen, hab ihm gesagt, was ich beruflich mache und ob ich da Probleme bekomme.
Seine Antwort darauf: „Ich seh hier an den Blutwerten keine Gerinnungsstörung!“ Irgendwie kam mir der Satz bekannt vor….

Dann hab ich gleich gesagt, dass wir in der 22. SSW nen Langstreckenflug machen wollen, und ob das AUS SEINER SICHT (!!!!!!!!!!!!!!!) ein Problem darstellt.
Er: „Wohin?“
Ich: „USA“?
Er: „Privat oder beruflich?“
Ich: „Privat“
Er: *lachtkurzverächtlichauf* „Ich bin kein Reisemediziner. Auf was für Ideen ihr immer kommt. Ihr seit so witzig! Jetzt sehen wir erstmal zu, dass wir DAS HIER (auf meine Blutwerte tippend) in den Griff bekommen.“

Was ich hätte tun sollen:

Aufstehen, ihm seine Blutwerte quer in den Allerwertesten stecken und ihm freundlich, aber bestimmt, einen schönen Lebensabend in Einsamkeit und Verdammnis wünschen und mit erhobenem Haupt die Praxis verlassen.

Was ich getan habe:

Ihn ungläubig angeschaut, kurz genickt, blöd gegrinst und draußen vor der Tür in Tränen ausgebrochen. Ca. 3 Stunden später fing es langsam an, dass ich mich beruhigen konnte.

Was ich jetzt alles nicht weiß:

* Ob ich was Schlimmes habe, was mir oder meinem Baby in irgendeiner Art und Weise Schaden könnte.
* Wie lange ich Spritzen muss
* Ob ich fliegen darf oder nicht

Ich habe mich gestern selber zumindest in letztem Punkt getröstet, dass ich mir gesagt habe, dass Fliegen ja wohl ok sein wird.
Er weiß nicht, dass ich BV habe und so könnte es ja THEORETISCH sein, dass ich eh schon die ganze Zeit Fliege.
Die beiden ersten Punkte werde ich dann hoffentlich von meinem Kiwu-Doc erfahren, der ja einen Brief von ihm bekommt.
Ich sag euch eins: Ich habe die Schnauze voll von Ärzten.
Und zwar gestrichen.
Auch wenn ich sonst total hinter der Schulmedizin stehe-aber langsam bin ich tierisch angenervt.
Man geht irgendwo hin, ist gesund und kommt raus und ist todkrank.
Ausserdem ist ein Grossteil der Mediziner zu arrogant und aufgeblasen, um Patienten irgendwo mit einzubeziehen und sehen uns eh nur als „Objekte“ denen man auch nichts erklären muss, weil wir es zu dumm sind, es nachzuvollziehen.
Ich weigere mich demnächst, IRGENDWO hinzugehen.
Ich werde Asket und ziehe in die Wüste, wo mein einziger Kontakt der zu Kamelen und einsamen Kakteen ist.

… Im dieser ganzen Wut habe ich dann gestern meinen Gyn-Termin abgesagt und bin die dumme Nuss jetzt entgültig los.
Also war es wenigstens zu etwas gut.

Achja… Und in meinem Heulflash (was unbedingt aufhören muss… Diese Heulerei macht mich fertig…) hab ich mir dann einen Angelsound bestellt.
Jetzt beten wir alle, dass er heute kommt und ich die Herztöne finde… Sonst kann ich mir ungefähr ausmalen, was kommt…

So… Genug aufgeregt. Alles aufgearbeitet hier.

 

Sooooo… Jetzt werde ich mich gleich Mal ans Backen machen.
Freitag ist hier immer Backtag.
Für dieses Wochenende gibt es Schoko-Whoopie-Pies. *jummy*

Habt ein tolles Wochenende!!

10 + 5

10 + 5

Achtung, Achtung!
Es folgt ein kleiner Wut-Post:

Nicht schlafen können kotzt mich an.
Jede gottverxxxxxxx schxxxxxx beschxxxxxxx Nacht wache ich zwischen 04:45-05:05 auf und habe das dringende Bedürfnis, die Porzellanabteilung aufzusuchen.
Dann wanke ich ins Bad (nicht nachdem ich erstmal kurz an der Bettkante halt gemacht habe… sonst krieg ich Kreislauf…), pinkle Sturzbäche und lege mich wieder ins Bett.
Und liege…. Und liege…. Und liege…
Von Schlaf keine Spur.
Ich bin hellwach.
Meistens döse ich dann gegen 10 vor 7, 10 Minuten bevor Herrn Düses Wecker uns einen wunderschönen Guten Morgen wünscht, ein.
Mit Einsetzen des Weckers bin ich dann natürlich wieder hellwach.
Dann trinke ich wie ein Zombie noch einen Kaffee mit ihm, verabschiede ihn zur Arbeit und lege mich dann wieder ins Bett.
Da hau ich mir ne Folge „How I Met your mother“ in den DVD-Player und schlafe irgendwann ein.
Um nicht völlig zu Verfallen, klingelt dann gegen 09:30 mein Wecker, ich schäle mich aus dem Bett und bin fix und fertig.

Heute morgen hat mich dann auch noch das Telefon um 5 wertvolle Minuten Schlaf betrogen.
Um 09:24 klingelte es Sturm.
Ich habe es versucht zu ignorieren… Aber wie das immer so ist mit dem Ignorieren, wenn man schon kurz davor ist, an die Decke zu gehen.. Mit mäßigem Erfolg.
Beim anschließenden Nummern-Check stellte ich mit großer Freude fest, dass es die hiesige Lokalzeitung war, die innerhalb der letzten 4 Tage 12 Mal (!!!!!!) bei uns angerufen hat.
(Allerdings bisher immer 3x pro Tag: Gegen 11:30, 15:00 und 17:00 Uhr… Was Uhrzeitentechnisch absolut nicht mit meinen Schlafenszeiten kollidiert ist und ich dadurch 1-A ignorieren konnte)
.
Laut Dr. Google wollen die mir ein Abo aufquatschen.
Ich telefoniere mit dieser schxxxxxx Zeitung ca. 1x pro Halbjahr und habe bisher immer freundlich mit den armen, armen Individuen am Ende der Leitung gesprochen und ihnen erklärt, dass wir WEDER HEUTE noch IN NAHER, MITTELFRISTIGER oder FERNER Zukunft ein Abonement aus Ihrem Hause benötigen werden und sie mich bitte aus der Anruferliste streichen sollen, da ich NICHT ANGERUFEN WERDEN MÖCHTE.
Jetzt frage ich mich: Was bitte ist daran so schwer?
Und, wenn die freundliche Nummer schon nicht zieht und ignorieren auch nicht hilft, was soll ich noch tun?
(Mal abgesehen davon… Sind die eigentlich blöd? „Normale“ Menschen sind um diese Uhrzeiten im Büro… Das war ja meine Ausgangstaktik… Ich hatte an die Gehirnzellen von den Marketingfuzzis appelliert und dachte mir: Die werden wohl nicht lange brauchen, um zu kapieren, dass wir „im Büro“ sind. Und dann geben sie auf. Tja, falsch gedacht. Die Lokalredaktion gibt anscheinend niemals auf. NIEMALS.)

Bild: Pixabay.com

Auf jeden Fall habe ich jetzt soooo einen Kamm…
Der ist so gross, ich könnt ihn nicht mal aufmalen.
Und ich habe beschlossen, die Mauer aus Telefonterror-Ignorieren zu durchbrechen und, wenn das nächste Mal das Telefon klingelt, einfach RANZUGEHEN.
Und dann, dann kann ich dem armen Callcenter-007-Agenten am anderen Ende der Leitung jetzt schon Mal einen guten Tipp geben: RUF. MICH. NIEMALS. WIEDER. AN.!!!!!!
Mir schwebt da nämlich eine Kombination aus Schwangerschaftshormonen, Trillerpfeife, Schlaflosigkeit und einem riesigen Feuerball vor.
(Obwohl die Idee mit dem Feuerball noch nicht ganz ausgereift ist, muss ich gestehen….)

So.

*ruhigatme*

Besser.