#12 von 12 – April 2017

#12 von 12 –  April 2017

 

 
Der heutige Tag beginnt um 01:34 Uhr.
Das Babymädchen weint.
Ich springe aus dem Bett und renne sofort zu ihr.
Und bin so froh.
Mein Baby hat nämlich zum ersten Mal in ihrem eigenen Zimmer geschlafen und Mama lag beim Einschlafen einsam im Familienbett und hat eine Träne verdrückt.
Wir haben quasi verkehrtherum geferbert.
„Jede Mama kann schlafen lernen“.
Oder so ähnlich.
Mein Mann im Gegenzug lag da und konnte sein Glück kaum fassen.
Rabenvater. 😉
Ab 01:34 Uhr kann ich also endlich wieder mit meinem Babymädchen kuscheln.
Ich schlafe mit ihr im Arm ein.

Wir canceln den Kindergarten für Tiffy und fahren stattdessen mit ihr zum Augenarzt:
Genau 1 Woche nach ihrer Platzwunde auf der Stirn knallt sie mit dem Auge an unsere Küchenarbeitsplatte und reisst sich direkt am Lid eine Wunde und bekommt ein dickes Hämatom.
Ich habe Angst, dass das in dieser Frequenz weiter geht.
Mein Mädchen 😔❤

 


Das Wartezimmer ist so übervoll, dass bereits auf dem Flur Platz genommen wird. 😳
Ich stelle mich darauf ein, heute hier zu übernachten.
Gott sei Dank passt Oma auf das Babymädchen auf… mit 2 Kindern wäre das Kategorie „Double the fun!“ geworden.
Wir nehmen in der Spielecke Platz und Tiffy zeigt erstaunliches Talent im Umgang mit dem LÜK-Set.
Sie kann alle Zahlen benennen, ich bin begeistert.
Kluges Mädchen.
Ganz die Mama. 😉
Nach nur 45 Minuten Wartezeit (und mit „nur“ meine ich wirklich „nur“) verlassen wir die Praxis wieder mit einem Rezept für eine Augencreme.
Das Auge hat Gott sei Dank keine weiteren Verletzungen (ausser den äußerlich sichtbaren) davongetragen.

 

Wieder zu Hause lesen wir die Geschichte vom kleinen Traktor.
Beliebt bei groß und klein.

 

Anschließend bearbeite ich noch kurz die Fotos für einen Blog-Gastartikel, den ich schreibe.
Ich bin sehr zufrieden. 😊

 

Nach dem Mittagsschlaf kommt Oma, um die Kinder zu bespassen.
Der beste Ehemann der Welt hat nämlich am Freitag Geburtstag und ich habe noch einiges vorzubereiten.
Wer errät das Party-Motto?? 😂

 

Es wird geschnipselt und geklebt und noch mehr geschnipselt und noch mehr geklebt…

 

Ich möchte ja unbedingt Hand-Lettering lernen.
Bis dahin krepel ich mich mit durchpausen durch und male aus. 😉

 

Oma entwickelt ungesunden Ergeiz beim zusammenfügen eines Puzzles – ab 3 Jahren.
Tiffy ist zwischenzeitlich schon gegangen. 😂😂

 

Ich backe Kekse für den Geburtstag.
7 volle Bleche. 😳
Ja ist denn heut scho Weihnachten? 😉

 

Unser Abendessen steht wie immer im Zeichen von WW.
Es gibt Kritharakiauflauf.
Sehr lecker und ich bin sogar satt. 😉

 

Ihr Lieben… ich hoffe, ihr hattet alle einen wunderschönen Tag und habt gleich eine noch schönere Nacht!

Alle 12e findet ihr wie immer bei Caro’s „Draussen nur Kännchen“!

White Chocolate Cheesecake

White Chocolate Cheesecake

„Ich backe mich durch die aktuelle Ausgabe der Lecker Bakery“ ist meine Mission in diesem Jahr.

Nachdem ich von meinem ersten Rezept, den Apfel-Schmand Schnitten gleich FIRE & FLAME war, ging es in der darauffolgenden Woche nahtlos weiter in der Versuchswerkstatt.
Das Objekt meiner Begierde lächelte mich von Seite 72 im zarten Cheesecake Gewand an und von diesem Moment an wusste ich, dass mir dieses kleine Schätzchen das Wochenende versüßen sollte.

Dieses und kein anderes.
Meeeeeiiiin Schaaaaaaaaatz.
Das Rezept stammt ebenso wie die Apfel-Schmand Schnitten aus der Kategorie „5-Zutaten“ Kuchen, weil  (haltet euch fest, ihr werdet es niemals erraten!!) der Kuchen mit lediglich -Tadaaaaa- 5 Zutaten auskommt.

Wäre ich in der Lage, meine rechte Augenbraue fragend hochzuziehen (ein Talent, dass mir leider verwehrt blieb…), hätte ich beim Schreiben des Einkaufszettels wohl meine rechte Augenbraue hochgezogen.
Stattdessen fragte ich mich (mit gänzlich normalen Augenbrauen):
„Oha. Ob das was wird? So mit ganz ohne Mehl und so…?“ 🤔

Ich formuliere es mal vorsichtig:
Jeeeiiiiheeeeeiiiinö.
Meins warer nicht.

Irgendwie zu „moussig“ das Ganze und geschmacklich irgendwie nur weisse Schokolade.
Weisse Schokolade allerdings nicht im Sinne von: „Ooooh… weisse Schokolade….!“ sondern eher im Sinne von: „Oh. Weisse Schokolade. 😐“
Mein Fazit lest ihr unten, wer von euch aber nichtsdestotrotz die Rührschüssel schwingen möchte (und/oder auf weisse Schokoladenmousse in Springform-Form steht 😉) findet nun hier den white Chocolate Cheesecake zum Nachbacken:

Zutaten:

– 4 Eier (M)
– 100 g weisse Schokolade, in Stückchen
– 100g Doppelrahmfrischkäse, raumtemperatur
– 150g Brombeeren, TK (ich habe noch ein paar Himbeeren untergegeben)
– etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1) Eine Springform (Ø20cm) mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160° Umluft vorheizen.

2) Die Schokolade im Wasserbad schmelzen; währrenddessen die Eier trennen und das Eiweiß kalt stellen.

3) Den Frischkäse mit dem Eigelb verrühren, unter ständigem Rühren die geschmolzene Schokolade nach und nach unterheben.

4) Das Eiweiß nun steif schlagen und aufgeteilt in 3 Portionen zusammen mit den gefrorenen Beeren unterheben.

5) Die Masse in die Form füllen und die Oberfläche glatt streichen.
Insgesamt etwa 30 Minuten backen; nach 15 Minuten die Ofentemperatur auf 130 Grad herunter drehen.
WICHTIG: Den Ofen während der gesamten Backzeit nicht öffnen!

6) Den Kuchen nach Ende der Backzeit noch für etwa 15 Minuten im GESCHLOSSENEN Backofen ruhen lassen.
Anschliessend herausnehmen, auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Fazit:

Ich habe es oben schon dezent angedeutet… öhm…. ja… höhö…. Nö.
Weder geschmacklich noch „VONG Konsistenz“ her hat mich das Küchlein überzeugen können.
Schadeeee, aber Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden 😊
Ich vergebe 2 von 5 Sternen (allerdings nur, weil ich mir noch Platz nach unten hin offenlassen muss 😂).

🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟

Apfel-Schmand Schnitten vom Blech

Apfel-Schmand Schnitten vom Blech

Am 20. Januar war wieder der Run auf den Zeitschriftenladen angesagt:
Die lang herbeigersehnte LECKER BAKERY war endlich, endlich in den Regalen! 👏

Hach, was habe ich mich darauf gefreut.
(Wie früher auf die Bravo. Aber die gab es glücklicherweise deutlich öfter. 😉 Jeden Donnerstag bin ich damals zum Zeitschriftenladen bei uns um die Ecke spaziert, habe mir die Bravo gekauft und sie meist in einem Stück durchgelesen. Dann musste ich wieder eine unendlich laaaange Woche lang auf eine neue Ausgabe warten)
Die Lecker Bakery habe ich zwar in einer ähnlichen Geschwindigkeit durchgelesen, aber glücklicherweise benötigt das „Durchbacken“ dann doch etwas mehr Zeit, so dass ich mich noch ganz lange an ihr erfreuen kann…. mjam, mjam, mjam.

Ich habe mir als persönliche Challenge vorgenommen, die Ausgabe in diesem Jahr komplett „durchzubacken“.
Da ich ja in der Hinsicht ein kleiner Monk bin, bin ich mir ziemlich sicher, es zu schaffen. 💪
(Ausser beim Rote Beete Kuchen… aber… hey, es geht ja hier ums Backen, oder? Essen kann den dann ja zur Not jemand anderes… 😉)

Ich starte direkt hier und jetzt und heute mit einem Kuchen aus der Kategorie „5-Sachen Kuchen“:

Den Apfel-Schmand Schnitten vom Blech.

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Sie kommen herrlich saftig mit einer ordentlichen Portion Streuseln daher und bestehen dabei aus nur 5 Zutaten!
Nix mit Chichi und ausgefallenen Zutaten, keine exotischen Gewürze…

… Einfach nur purer Apfelgenuss, zugedeckt von herrlich-zarten Streuseln…. Und schon läuft mir wieder das Wasser im Munde zusammen 😉
Mein erster Kuchen aus der diesjährigen Lecker Bakery und ich vergebe direkt 5 von 5 Sternen. 😊

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Und da ich ja so gerne teile, teile ich natürlich gerne das Rezept mit euch:
(NICHT DEN KUCHEN!!! Wo denkt ihr hin???)

Zutaten:

– 750g Mehl
– 500g Butter, gesalzen
– 300g brauner Zucker + 2 EL extra
– etwa 1,5kg Äpfel (ergeben ca. 900g kleingeschnittene Äpfel)
– 300g Schmand

Zubereitung:

1) Butter in einem Topf schmelzen.
Zusammen mit dem Mehl und 300g Zucker in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgerätes zu Streuseln verarbeiten.

2) Den Backofen vorheizen (Umluft. 160°C).
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und etwa 2/3 der Streusel als Boden festdrücken.

3) Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Den Schmand mit den 2 EL braunem Zucken verrühren und auf den Kuchenboden streichen.
Die Äpfel daraufgeben und mit den restlichen Streuseln bestreuen.
Ca. 50 Minuten backen, herausnehmen und abgekühlt genießen ❤

Fazit: 

Ein toller Sonntagskuchen, der ohne grossen Aufwand gezaubert ist und genau meinen Geschmack trifft.
Der Kuchen ist durch den Schmand und die Äpfel schön saftig und hat für mich die perfekte Süße!
Den gibts definitiv nochmal.

5 von 5 Sternen.

🌟🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟

Prinzenrolle Pralinen

Prinzenrolle Pralinen

Für die Kurzentschlossenen unter euch gibt es heute noch ein „Ruck-zuck“ Rezept mit „Boah-woah“ Effekt:
Prinzenrolle verpackt in weisse Schokolade… naaaaa?
Hört sich das nicht umwerfend an?
Eben.
Fand ich auch. 😉

Ihr benötigt nicht mal einen Ofen für die kleinen Schätzchen; lediglich einen Tiefkühler (Kühlschrank tut es zur Not auch 😉) und eine Herdplatte.

Die Legende besagt, dass sie -im Kühlschrank aufbewahrt- etwa 5 Tage haltbar sind.
Aus Gründen der Gefrässigkeit in unserer Familie kann ich dazu allerdings keine endgültige und verlässliche Angabe machen. 😂

Also… wer von euch noch auf der Suche nach einem last-Minute Geschenk ist, oder noch gaaaaanz dringend etwas für den bunten Teller benötigt; spitzt die Ohren und auf die Pralinen, fertig, looooooooos! *PistolenschussindieLuftabfeuer*

 

Zutaten:

– 1 Rolle „Prinzenrolle“
– 175g Frischkäse
– 250g weisse Kuvertüre

Zubereitung:

1) Die Prinzenrolle fein zerkrümeln. (Ich mache das immer mit dem Häcksler, das gibt so wunderbar feine Krümel.

2) In einer Schüssel die Krümel und den Frischkäse mit den Händen vermengen.

3) Zu kleinen Kugeln (ø 4-5 cm) formen und etwa 5 Minuten ins Eisfach geben.

4) Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln hineintauchen. (Das geht am Besten mit einem Cakepop/Lollistiel)

5) Nach Herzenslust mit Streuseln oder Zuckerperlen garnieren. Fertig.

Guten Appetit ❤

(Gefunden bei Chefkoch.de und nach eigenen Vorlieben abgewandelt)

Engelsäuglein

Engelsäuglein

Ich habe einen Exfreund.
Meine erste grosse Liebe („die Einzig wahre!!“ höre ich mein 17-jähriges Ich noch schluchzen, „nienienie wieder werde ich so einen Mann kennenlernen!“).
5 Jahre On/Off Beziehung inklusive aller nur erdenklicher Dramen, filmreifer Trennungen, tränenreicher Versöhnungen und schlussendlich mit einem erwührdigem Finale endend:
Er hatte sich unsterblich in eine andere verliebt.

Mein Selbstwertgefühl:
… im Keller.
Mein emotionaler Zustand:… instabil wie ein Jenga Turm.
Meine Seele: Ein Wrack
Mein Gewicht: Super-duper-Model-mässig-ideal-idealer-gehts-nicht-Idealgewicht
Meine Hass gegen das Barbiepüppchen, gegen das ich eingetauscht wurde: Nicht messbar.
Meine Perspektive: Auf immer und ewig allein. Als einsame Kämpferin.
Hübsch, schlank, unnahbar. Nieniewieder Gefühle zulassend.

And then she’d say, “It’s okay
I got lost on the way
But I’m a supergirl
And supergirls don’t cry”
– („Supergirl“ von Reamonn)

To make a long story short:
Eines Tages, nach einer sehr langen und sehr beschissenen Zeit bin ich darüber hinweggekommen.
Gott sei Dank.
Sonst hätte ich heute nicht den wunderbarsten Ehemann der Welt und die allerbesten Töchter des ganzen Universums – nein, vermutlich hätten wir seither schon wieder mindestens 30 Mal getrennt und ich hätte gerade den 10-ten stationären Aufenthalt hinter mir, weil wir uns gegenseitig fix und fertig gemacht haben.
Manche Dinge sollen einfach nicht sein.

Wir habe übrigens bis heute noch Kontakt, was seine Barbiepuppenfreundin (und mit „Barbie“ sind hier keineswegs Barbies positive Attribute gemeint 😉), die mittlerweile seine Ehefrau und Mutter seiner 1,5 Kinder ist, aber nicht wissen darf.
Muhahahaha.
Und schon fühle ich mich wieder wie 15.

Warum ich euch das alles erzähle?
Nunja, in erster Linie einmal, um mich ein bisschen besser kennenzulernen.
Und natürlich, um an dieser Stelle ein phänomenales Plätzchenrezept loszuwerden. 😉
Besagter Exfreund hatte nämlich eine Tante.
Diese Tante backte (buk? bock? hat gebockt gehabt? 😂) die (jetzt wirklich ohne Übertreibung, ich schwör ✌) allerallerallerallerbesten Plätzchen der ganzen Welt.

So ein unglaublich zarter, mürber Teig, der im Munde sanft zerfiel… und die Marmelade dazu, die den ganzen Teig so perfekt abrundete… ich sage euch, diese Plätzchen waren all die Jahre mein persönliches Weihnachtshighlight (und die Entschädigung für so einige Eskapaden ihres Neffen)
Da ich meine Achtung vor mir selber irgendwo zwischen Trennung 1-10 eh schon verloren hatte, machte ich mich auch nicht davor nass, Jahr für Jahr nach unserer endgültigen Trennung auch noch Kekse von ihr zu „bestellen“. Leider bin ich dann ja irgendwann 600 Kilometer weit weggezogen und dann hatte es sich ausgekekst.
Verdammt.
Seither habe ich jedes Jahr zur Weihnachtszeit das Gefühl, dass mir etwas fehlt. (Und damit meine ich nicht meinen Exfreund)

Bis… jaaaa…, bis ich Mitte November diesen Jahres im Supermarkt meines Vertrauens über die XMas Sonderausgabe des „Lecker“ Magazines stolperte.
Auf Seite 12 fand ich sie.
Wie in jeder Ausgabe wunderschön fotografiert, lächelten sie mich an und winkten mir zu.“Och, die sehen aber hübsch aus! Die backe ich mal nach!“ dachte ich so bei mir.

Das ich jemals ein Rezept finden würde, dass dem von Tante M. auch nur annähernd nahe kommen würde… pah… daran hätte ich nicht mal im Traum gedacht.
Ich war mir ihres Zaubers und ihres unglaublichen Wertes also gar nicht bewusst, bis ich das erste Blech aus dem Ofen holte und mir verstohlen einen noch lauwarmen, klitzekleinen Probierkeks gönnte.

BÄÄÄÄM!
Das waren sie!
DIE KEKSE.


Ich habe sie seit Ende November nun schon 3x gebacken (Der Teig für die 4. Runde steht gerade im Kühlschrank 😉) und -hell yeah, sie sind der absolute Burner!

Und damit ihr auch noch was von dem Blödmann habt, der sich mein Exfreund schimpft, habe ich hier -voilà- das wahrscheinlich weltbeste Plätzchenrezept für euch:

Zutaten:

    • 260g Mehl
    • 90g Speisestärke
    • 125g Zucker
    • 1 Ei (M)
    • Salz
    • 225g kalte Butter
    • 175g rote Konfitüre (z.B. Erdbeere)
    • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1) Mehl, Speisestärke, Zucker, Ei, 1 Prise Salz und die in Würfel geschnittene Butter mit den Händen (!) rasch zu einem glatten Teig verkneten und anschliessend abgedeckt 1 Stunde kalt stellen.

2) 2-3 Backbleche mit Backpapier auslegen, Ofen auf 180° C  Umluft vorheizen.
Die Unterlage bemehlen und den Teig ca. 3mm dick (bzw. dünn 😜) ausrollen.

3) Dann nehmt ihr diese coolen „extra-für-Engelsäuglein-gemachte-Ausstecher“, also diese wo einmal ein Loch/Stern/Herz in der Mitte ist und einmal nicht und stecht aus.
Insgesamt von jeder Sorte etwa 25-30 Stück.
Den Teig zwischendurch immer wieder kurz verkneten. Falls er zu klebrig werden sollte, wieder einen Moment kühl stellen.

4) Den ganzen Sermong auf die Backbleche verteilen und nacheinander im vorgeheizten Ofen etwa 9 Minuten hellgold backen.

5) Die fertigen Kekse auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
Die Konfitüre auf dem Herd erwärmen (nicht kochen!) und die „Unterteile“ damit bestreichen.
Die Oberteile aufsetzen und fest werden lassen.

Mit Puderzucker bestäuben und genießen.

So ganz generelle Tipps von Keks zu Keks:

– Die Plätzchen am Besten in der Blechkeksdose aufbewahren. Diese mit Backpapier auslegen.
– Nur komplett abgekühlte Plätzchen hineingeben (sonst werden sie weich und matschig und wääääh..)
– Nur eine Sorte Kekse pro Dose aufbewahren
– Zum Stapeln Backpapier zwischen die einzelnen Kekslagen geben.
– An einem kühlen Ort aufbewahren.

Sattmacherbrötchen

Sattmacherbrötchen

Ich weiss nicht, ob ihr’s wusstet, aber ich bin gerne satt. 😜

Für alle die, die gerade irgendwie so in meinen Blog stolpern, ohne vorher irgendwas von mir gelesen zu haben: Hallo, herzlich Willkommen, ich bin die Düse und ich bin verfressen. 😂

Für alle anderen lieben Leute, die ihr hier regelmäßig mitlest…:
Ichweissichweiss, ich sollte mal eine andere Schallplatte auflegen …
– Immer redet sie von Essen und wie gerne sie viel isst, die Düse, die soll mal lieber den Tisch decken und was ordentliches auffahren!

Dann komm ich eben ohne Umschweife direkt knallhart zum heutigen Thema, bevor es hier bald weihnachtlich nach Keksen und Kuchen duftet und wir uns alle friedlich und im Kerzenschein der Völlerei hingeben dürfen:

Sattmacherttttaaaaahaaaaag im Rahmen von WW.
Sattmachertag so ganz im Speziellen und „Sattmachertag und Backwaren“ im Besonderen.
Generell ist es ja ’n büsschen mau was Teigwaren angeht, an so einem Sattmachertag.
Roggenvollkornbrot geht.
Und Pumpernickel.
Soll ich euch mal was verraten?
Ich hasse Pumpernickel.
Auf einer Skala von 1-10 rangiert Pumpernickel bei mir auf dem Platz 796 – verpackt in eine Truhe, verschlossen mit einem Sicherheitsschloss, dessen Schlüssel der Drache gefressen hat, der die Kiste in seinem einsamen Verlies am Mittelpunkt der Erde bewacht.
Roggenvollkornbrot geht.
Irgendwie.
So lala.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich auf dem Blog „Meine Sattmacher“  über ein Rezept für Sattmacherbrötchen gestolpert bin.
Sattmachertag UND adäquate Backwaren?
Yay.
Ich bin Feuer und Flamme und sowas von dabei. 😉
Die Dinger mussten natürlich sofort ausprobiert werden.

Und… Haleluja… 👼 sie sind wirklich eine willkommene Abwechslung zum Roggenvollkornbrot.

Feuert den Ofen an, Ladys (und die Gentlemen natürlich selbstverständlich auch!)… here they come:

Zutaten:

(Ergibt 4 Brötchen)

– 150g Magerquark bis 0,5 % Fett
– 80 g Frischkäse max. 1% Fett
– 1 TL Mineralwasser mit Kohlensäure
– 1 Ei
– 200g fein gemahlene Haferflocken (in der Kaffee-/Getreidemühle mahlen)
– 2 TL Backpulver
– 1/2 TL Stärke
– 1/4 TL Natron (wer kein Natron hat nimmt stattdessen 1/4 TL Backpulver)
– 1 TL Salz
– 1/2 Tl Essig

Zubereitung:

1) Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen.

2) Magerquark, Frischkäse und das Mineralwasser (Wirklich. Ihr braucht nur den 1 TL. Ihr werdet den Teig sehen und denken „Wuuuuuht!? Die Düse erzählt uns hier einen vom Pferd. Da muss mehr rein als 1 TL. Ich nehme einfach…“ STOP. NEIN. 1 TL. Es reicht. Grosses Indianerehrenwort ✌) mindestens 1 Minute auf hoher Stufe luftig verrühren.

3) Das Ei hinzufügen und eine weitere Minute aufschlagen.

4) In einer separaten Schüssel die gemahlenen Haferflocken, das Backpulver, die Stärke, das Natron, Salz & Essig miteinander verrühren und anschließend zur Quarkmasse geben. Beides miteinander verkneten. (wer das mit der Hand macht: Go for it, Sistaaa! Bizep ’s in da Houuuuuuuuuuuuseeeee! 💪✌) Wer so faul ist wie ich und die Maschine benutzt: Nicht so lange kneten, der Teig soll schön luftig bleiben. 😉)

5) Die Hände mit etwas Wasser befeuchten (weil wegen einer schönen, glatten Brötchenoberfläche und so 😉) und aus dem Teig 4 Brötchen formen. Anschliessend mit einem scharfen Messer die Brötchen X-förmig einschneiden.

6) Für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben, bis sie eine schöne, goldbraune Kruste haben.

FÄDDDDISCH!


Noch ein Tipp für die experimentierfreudigen, verrückten Hühner unter euch:

Ein paar Kräuter (z.B. Rosmarin, Oregano, Kräuter der Provence….) unter den Teig mischen und ihr habt einen astreines, mediterranes Brötchen 😉

Oder ihr machr winzig kleine Minibrötchen daraus.

Crazy, oder? 😉

Für die „Doch-lieber-Pünktchenzähler“ habe ich natürlich gerechnet bis der Bleistift gequalmt hat und komme auf sage und schreibe 7 Punkte pro Brötchen.
Aaaaaallerdings ist man danach auch so richtigrichtig satt.



Happy baking und so… 😉

Bis bald! 🤗

Milchmädchenkuchen mit Smarties 

Milchmädchenkuchen mit Smarties

Heute kommt der letzte Teil der Geburtstagsedition. 😊

Ich schließe die Tafel mit unserer Smartiesbombe, unter der sich ein luftiger Milchmädchenkuchen versteckt.

Bei Kindern bist Du mit Smarties ja irgendwie grundsätzlich auf der sicheren Seite.
Packst Du Smarties aus, bist du der Held vom Erdbeerfeld.
Die Kinder rasten aus und stürzen sich drauf wie der Besoffene auf den Hering.
Warum auch immer.
Ich persönlich stehe ja eher auf M&M’s, aber das ist wahrscheinlich so ein „kleine Leute/grosse Leute“-Ding.
Smarties haben vermutlich die besseren Farben.
Und Verpackungen.
Und sie sind irgendwie flacher.
Ja, genau.
Daran wird es wohl liegen.

Smarties hat derzeit eine limitierte Prinzessinnen-/ und Ritteredition; wir mussten also nicht 3 Jahre lang ausschließlich Smarties essen, um unseren Kuchen mit genügend rosa und blauen Smarties bestücken zu können. 😬

Viel Spass beim Backen und Verzieren! 🙂

Zutaten:

– 150g Mehl
– 3/4 TL Backpulver
– 1/2 TL Salz
– 230g Butter, Zimmertemperatur
– 90g Zucker
– 3 Eier (L)
– 180ml gesüsste Kondensmilch  (z.B. „Milchmädchen“)
– 2 TL Vanille Extrakt
– Smarties
– Kuvertüre (hier: „Prinzessin Lilifee“ Glasur in pink)
– etwas Butter für die Form

Zubereitung:

1) Den Backofen auf 160°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
2) Eine Kranzform (28cm) mit Butter fetten und beiseite stellen.
3) Das Mehl mit Backpulver und Salz sieben.
4) Die Butter mit dem Zucker in etwa 2 Minuten auf höchster Stufe schaumig schlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Anschließend Milchmädchen und Vanille Extrakt zugeben und alles gut verrühren.
5) Die Mehlmischung langsam hinzugeben und bei niedriger Geschichwindigkeit unterrühren. Den an den Schüsselwänden haftenden Teig ggf. abkratzen und ebenfalls unterrühren.
6) Den Teig in die vorbereitete Form geben und für 60-65 Minuten backen. Der Kuchen sollte dann goldbraun sein und beim Zahnstochertest keine Teigreste mehr aufweisen.
7) Etwa 10 Minuten auskühlen lassen, dann umgedreht auf ein Kuchengitter geben und komplett auskühlen lassen.
8) Die Glasur nach Packungsanleitung verflüssigen und anschließend immer stückchenweise auf den Kuchen auftragen. Die Smarties kranzförmig auflegen, dann das nächste Stück Glasur auftragen usw.
9) Trocknen lassen (am Besten kurz in den Kühlschrank geben, dann härtet die Glasur schneller aus 😊)


Guten Appetit! ❤