31 + 5 ODER: Schwangerschaftsupdate

31 + 5: Schwangerschaftsupdate

SSW:

32 (31 + 5)

Schwangerschaftsmonat:

8.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

222 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

58 Tage

Vorsorge am 18.05.:

Sie liiiegt in Schädellage… Scha-la-la-la-la-la-la-laaaaaaaaaaa! 🎉🎊🎊
Ich war so glücklich, ich wäre beinahe von der Liege geplumpst und hätte meinen Doc abgeknutscht.
Mir ist ein riesen, riesen, riesen großer Stein vom Herzen gefallen!
Der ganze Besuch war durchweg erfreulich (bis auf die Tatsache, dass ich morgens schon um 07:30 Uhr da sein musste 😑) – das CTG war super (das Babymädchen musste nach 10 Minuten geweckt werden – kommt hier draussen nie wieder vor, versprochen! 😉), alle anderen Werte wie Eisen, Gewicht, etc. auch.
Das Babymädchen wurde auf 1950g geschätzt und ist zeitgerecht entwickelt; die Plazenta (die mir ja in der letzten Schwangerschaft etwas Sorge bereitet hat) sieht tiptop aus und Fruchtwasser ist auch noch reichlich vorhanden.
Mein Doc meinte dann abschliessend: „Sie brauchen ja eigentlich gar nicht mehr kommen so super läuft das hier alles!“
Nananana, nicht übermütig werden. 👆
Ich bin ja schon einfach froh, wenn bei mir mal was ohne Drama abläuft und ich geniesse diese Unbeschwertheit und das Vertrauen in meinen Körper, dass alles gutgehen wird, gerade wirklich sehr.
Die nächste Vorsorge darf deshalb auch meine Hebamme machen. 😊

 

Nächste Vorsorge:

01.06. (zum ersten Mal bei meiner Hebamme)

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

+1,1 kg zur Vorwoche.
Ich lasse das unkommentiert und schreibe lediglich auf die Gesamtbilanz eine Gesamtzunahme von +8,5 Kilo.

Körperliche Gebrechen:

– ! NEU ! – Extreme Übelkeitsattacken beim Autofahren (allerdings nur wenn ich Beifahrer bin; was ich aber extrem doof finde, denn so bin ich gezwungen selber zu fahren und ich fahre nicht gerne selbst)
– Steissbeinschmerzen sind wieder von einer „7“ auf eine „9“ geklettert auf der Schmerzskala.
– stechende Schmerzen im Zwerchfell
– ständiges „ausser Atem“ sein. Ich komme mir vor, als würde ich 130 Kilo wiegen. Wie eine alte Dampflok.
– permanenter Harndrang.
Wirklich permanent. Ich stehe vom Klo auf und muss direkt schon wieder.
Während ich diese Zeilen schreibe, muss ich übrigens auch schon wieder.
(Mein Mann ist schon kurz davor, mir einen Katheder zu legen.)

Kliniktasche:

Nach einem wahren Shoppingrausch bei dm (inklusive Payback 5-fach Punkte Voucher und sämtlichen Schwangerschaftscoupons)
habe ich nun alle Drogerieartikel für die Kliniktasche zusammen. ✅

Ausserdem habe ich als kleines Geschenk ein Buch für Tiffy gekauft, dass noch darauf wartet, mit einer Tüte Gummibärchen zusammen eingepackt zu werden. ✅

Geburt:

Ich habe einen Termin zur Geburtsplanung in meiner Entbindungsklinik ausgemacht.
Am 9.6. stelle ich mich dort vor.
Es wird ernst. 😳

Gelüste:

Witzigerweise auf die „Haribo Fan-Edition“, die ich eigentlich gar nicht mag.
Als ich sie bei LIDL im Angebot gesehen habe, musste ich sie (trotz überproportional hohem Haribo-Fabrikverkauf-Warenbestand) direkt kaufen und vernichten.
Habe mir auch -vorsichtshalber- noch eine Ersatzpackung mitgenommen. 😉

Bild: Pixabay.com

Babyaktivitäten:

Aquafit für Schwangere wurde in dieser Woche ausnahmsweise geschwänzt. 😜
Dafür stand (als großzügig ausgelegte „Babyaktivität“ 😉) mal wieder der 4-wöchentliche Shootingtermin bei meiner Fotografin für unsere Bauchcollage an.
Ich freue mich schon so auf die Bildchen, die werden bestimmt wunderschön.
(Unsere Fotografin hat es auch wirklich, wirklich drauf)

Kindsbewegungen:

Nach wie vor enorm.
Ich habe teilweise richtige Beulen in meinem Bauch und teilweise zwingt sie mich mit ihren akrobatischen Einlagen in die Knie – bzw. auf die Toilette (s. auch: körperliche Gebrechen)

Einkäufe für das Babymädchen:

– Eine Wiege
– Pampers New Born in Größe 1 (endlich darf ich wieder „New Born“ kaufen – meine Lieblingswindel)
– Einen Kinderwagenkissenbezug mit ihrem Namen bestickt
– Ein Utensilo Körbchen für den Wickeltisch mit ihrem Namen bestickt (und natürlich das Gleiche für Tiffy)

Erledigter Papierkram:

Ich habe es endlich geschafft, meine bestehende Elternzeit zum Beginn des Mutterschutzes zu kündigen, so dass ich für die Zeit des Mutterschutzes das Mutterschaftsgeld bekomme.

Ausserdem habe ich endlich meine Osteopathenrechnungen bei der Krankenkasse eingereicht.

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

Mein „altes“ Stillkissen von Tiffy.
Gerade jetzt, wo es nur einige wenige gradgenau angepasste Winkel gibt, in denen ich schmerzfrei schlafen kann, ist es wieder einmal Gold wert.
Ob zwischen den Knien, im Rücken oder unter dem Kopf – es erleichtert das Schlafen ungemein.

 

Babyfacts:

Größe: 29 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 42 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 1700 g

Dem Babymädchen fehlen in der 32. SSW nur noch zwei Dinge für ein problemloses Leben außerhalb des Mutterleibs: Eine ausreichende Menge an Surfactant – das Oberflächen-Protein, das verhindert, dass die Lungenbläschen kollabieren – sowie eine schützende Fettschicht als Energiereserve und Wärmeregulator.

Die meisten Babys, die zwischen der 32. und 37. Woche geboren werden, wachsen ohne gesundheitliche Störungen heran und zeigen gegenüber Kindern, die „termingerecht“ auf die Welt gekommen sind, auch in den ersten Lebensjahren keine Verzögerung ihrer körperlichen, motorischen oder geistigen Entwicklung.

Die Gebärmutter ist in dieser Woche noch mit rund einem Liter Fruchtwasser angefüllt, was die Drehung des Kindes in die endgültige Geburtsposition fördert. In den kommenden Wochen wird sich die Fruchtwassermenge proportional zur Gewichtszunahme des Babys vermindern.
Durch das Einatmen des Fruchtwassers hat das Babymädchen jetzt immer öfter Schluckauf, der für das Training ihrer Atemwege wichtig ist.
Man verspürt diesen in Form rhythmischer und oft sehr heftiger Zuckungen.
(Quelle: windeln.de)

Zum Vergleich:

Unser Baby ist so groß wie ein Grünkohl

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Bild: Pixabay.com

Bauch:

Jetzt sind es 12 cm vom Bauchnabel bis zum oberen Rand des Uterus.
Die Gewichtszunahme liegt zwischen 10 und 12,5 kg, wenn man vor der Schwangerschaft normalgewichtig war.
(Quelle: hallo-eltern.de)

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31 + 5 ODER: Freitags Füller #321

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Freitags-Füller

Ich bin neulich über ein tolles „Spiel“ gestolpert – dem Freitagsfüller.
Dort werden jeden Freitag unvollständige Sätze geposted, die man dann vervollständigen und in seinem Blog hochladen kann.
Wer auch mitmachen möchte, findet den Freitags-Füller hier.
Ich bin sehr gerne dabei. 🙂

1. Ich hätte gerne Zauberkräfte.

2. Heute morgen hatte ich das letzte Mal Socken an.

3. Die Wahrheit ist, dass ich eigentlich brünett bin.

4. Ein Brot mit Marmelade und Erdnussbutter. (In Insiderkreisen auch PB&J genannt)

5. Der ESC 2015 äh… war der schon?.

6. Gut schmeckendes Popcorn habe ich zuletzt im Kino gesehen. (Und das war beim Film „Fliegende Liebende“ im Sommer 2013 in einem alten, kleinen Eck-Kino in der Stadt.)

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Grillen 🍴, morgen habe ich einen Tag mit meiner ganzen Familie zum Umzug meines Bruders geplant und Sonntag möchte ich wieder Grillen. 😂!

31 + 2 ODER: Ich war so sauer.

31 + 2 ODER: Ich war so sauer.

Bild:pixabay.com

 

Gesendet am 19.05.2015 um 20:19 Uhr via Kontaktformular

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr gerne nutze ich die Gelegenheit, Ihnen heute meine Erfahrungen mit einem ihrer Märkte mitzuteilen.

Wir haben bereits eine 18-monatige alte Tochter und erwarten in wenigen Wochen unser 2. Kind.
Will heissen, wir haben bisher eine Menge Geld in ihrem Geschäft gelassen – unter anderem für einen Bugaboo Buffalo Kinderwagen, einem kompletten Kinderzimmer, einem Beistellbett, einem Maxi Cosi Pebble + Isofix Station, einem Römer Kindersitz, einem Quinny Xtra 2 Buggy und selbstverständlich all den kleinen Dingen wie Schnuller, Flaschen, Sterilisator, Bettwäschen, Babybadewanne, Heizstrahler, Windeleimer, Tragetuch + Manduca, Bekleidung, Kindersicherungen sowie massenhaft Spielzeug.
(Sie werden grob überschlagen haben, welchen Umsatz sie alleine bei Kind 1 mit uns gemacht haben und sich freuen, während mir gerade beim Selbigen kurzzeitig schummerig wird…)

Aufgrund Ihrer vorherrschenden Monopolstellung in unserer Region sind wir trotz einiger „unschöner“ Beratungen, die bereits in der ersten Schwangerschaft stattgefunden haben, weiterhin Kunden in Ihrem Geschäft, da wir die persönliche Beratung in jedem Falle dem Internetkauf vorziehen, obgleich wir dafür einen einfachen Anfahrtsweg von rund 40 Kilometern in Kauf nehmen und die Artikel durchweg über dem Preisniveau im Internet liegen.
Die entsprechenden Verkäufer, die uns damals mehr schlecht als Recht beraten haben (beispielsweise beim Maxi-Cosi Kauf auf meine Frage, ob man die Schale auch auf dem Vordersitz anbringen könnte, die Antwort zu erhalten: „Wenn Sie ihr Baby töten wollen, dann ja“ … – nur mal so als kleines Beispiel angeführt) haben wir seit diesem Zeitpunkt tunlichst gemieden.

Nun, wir hätten gerne auch für unser 2. Kind weiter bei Ihnen eingekauft, aber nach unserem Besuch am vergangenen Samstag, dem 16.5. steht für uns fest, dass dies definitiv der Letzte war.

Wir wollten eine Wiege für unser erwartetes Baby kaufen und uns ausserdem nach einem 2. Babyzimmer umschauen, da unsere 1. Tochter ja auch noch sehr klein ist.

Wir haben einer Ihrer Mitarbeiterinnen gezeigt, für welche Wiege wir uns entschieden hatten (übrigens die Teuerste im Sortiment) und sie besorgte uns daraufhin noch das passende Spannbettuch + Wiegenkissen.
(Nur um Ihnen an dieser Stelle zu Verdeutlichen, dass mir der Besuch Ihres Geschäftes bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Mehrwert im Vergleich zum Online-Kauf gebracht hat. Eine wirkliche Beratung haben wir ja nicht erhalten)
Das war vermutlich auch besser so, denn Ihre Mitarbeiterin war so heiser, dass sie an dem Tag überall hingehört hätte, ausser in die Nähe von Babys und Schwangeren.
So viel Verantwortungsbewusstsein vom Mitarbeiter als auch von den entsprechenden Vorgesetzten darf man in der Regel voraussetzen.

Dies kommentierte sie während unserer „Beratung“ am Telefon mit einem/r Kollegen-/in auch mit „Was soll ich denn machen? Ich muss ja den ganzen Tag reden! […] Ach halt doch die Klappe!“

Wir bedankten uns freundlich für das Organisieren der Wiege und wollten unseren Einkauf dann gerne weiter fortsetzen und uns weiter umschauen.

Nachdem wir unseren „Kleinkram“ wie Flaschen, Schnuller, Textilerzeugnisse eingepackt hatten, widmeten wir uns noch den Kinderzimmern und schnell kristallisierte sich ein Zimmer heraus, das wir gerne für unsere Tochter gekauft hätten.
Während ich noch parallel „in dem Zimmer“ meinem Mann die Wiegenkissen aus unserem Einkaufswagen zeigte (er hat Probleme mit Allergien und wollte sich die Kissen bezüglich der Füllung gerne noch einmal ansehen), setzte er unsere Tochter auf das Bett (es war ein zum Juniorbett umgebautes Bett und ihre Füße waren auf der Leiter).

Sie müssen wissen, 1,5 jährige Kleinkinder sind nicht die Geduldigsten, wenn es ums Thema Einkaufen geht.
Ich bin, wie Eingangs erwähnt, im 8. Monat schwanger und sehe mich ausser Stande einem Kleinkind quer durch den Laden hinterherzurasen, wenn ich mir gerade ein Kinderzimmer für sie anschauen möchte bzw. mich mit meinem Mann über den Kauf eines 60€ Kissensets beratschlage.
Bisher war ich der Meinung, dass ein „Fachgeschäft für Baby- und Kleinkinder“ diesen Gedanken teilt.

Ihre Mitarbeiterin belehrte mich heute allerdings eines Besseren.
Sie kam vorbei und (anstatt erneut ihre Hilfe anzubieten) wurden wir im Vorbeigehen mit den Worten: „Das Kind aber mit den Schuhen runter vom Bett! Wir wollen das schliesslich noch verkaufen!“ regelrecht angepampt. – Ein „Danke“ kam aber wenigstens noch hinterher, so dass man nicht gänzlich an der verlorenen guten Kinderstube Zweifeln muss.
So schnell, wie sie allerdings wieder in den Regalen verschwunden war, hatten wir nicht einmal mehr die Zeit uns zu rechtfertigen oder unser Anliegen (nämlich dass wir durchaus Interesse an dem Zimmer hätten) vorzutragen.

Also

a) uns war bis dahin nicht bewusst, dass sie Ausstellungsstücke offensichtlich einfach so an Kunden verkaufen, wie Ihre Mitarbeiterin lauthals verkündete.

b) uns war ausserdem nicht bewusst, dass man die Betten, wenn man sie kaufen möchte, nicht einmal ausprobieren darf (übrigens in jedem x-beliebigen Möbelladen in jeder x-beliebigen Stadt dieser Welt möglich). Sehr schade, dass ihr Laden da eine Ausnahme zu sein scheint.

c) Seien sie unbesorgt, die Schuhe meiner Tochter waren genau 3 Tage alt und dementsprechend SAUBER.
Wir legen nämlich in unserer Familie durchaus Wert auf den korrekten und respektablen Umgang mit fremdem Eigentum.

Unseren Einkauf haben wir dann sehr zu unserem Bedauern bis auf die bereits bezahlte und ins Auto transportierte Wiege nicht mehr fortgeführt, weil wir selbstverständlich zu keiner Zeit erneut aus Versehen Ihre Umsätze mit anderen Kunden schmälern wollten.

Fazit unseres Besuchs:

– Wir hatten für die 80 Kilometer An- und Abfahrt zu Ihrem Geschäft geschätzte Kosten von ca. 24 Euro, wenn man 30 Cent/Kilometer zugrunde legt.

– Wir haben die Wiege gekauft, die online rund 30€ günstiger zu erwerben ist

– Wir haben keinerlei Beratung erhalten, diese wurde der Einfachkeit halber durch eine Ihrer Mitarbeiterinnen durch eine Kundenverärgerung ersetzt.

Die positive Bilanz für uns:

– Wir haben rund 150€ gespart, in dem wir die Sachen, die wir in unserem Einkaufswagen hatten, dann nicht mehr gekauft haben

– Wir werden die Strecke in ihr Geschäft künftig nicht mehr fahren müssen, da der online Kauf von Babyartikeln nun eindeutig lukrativ genug ist.
Keine Beratung bekomme ich online auch, der Preis ist zudem günstiger und überflüssige und unangebrachte Kommentare seitens der Shoppingsites haben wir auch nicht zu erwarten.

Wir bedauern dies sehr, da wir -wie Eingangs erwähnt- die persönliche Beratung dem anonymen Kauf im Internet vorziehen.
Leider scheint ihre Filiale die Zeichen der Zeit nicht erkannt zu haben und bringt das dementsprechend in ihrer geringen Wertschätzung ihrer Kunden zum Ausdruck.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Feedback weitergeholfen zu haben.
Uns bringt es zwar nicht den ruinierten Samstag Nachmittag zurück, aber unkommentiert wollten wir diese unschöne Begegnung nicht stehen lassen.

Viele Grüße,

xxx

30 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

30 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

SSW:

31 (30 + 6)

Schwangerschaftsmonat:

8.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

216 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

64 Tage

Nächster Ultraschall:

18.05. (nächste Vorsorge)

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

-200g zur Vorwoche.
Ich gebe es auf, diese komplexe Symbiose von Zu- und Abnahme in irgendeiner Art und Weise verstehen zu können.
Damit sind wir bei einer Gesamtzunahme von +7,4 Kilo.

Körperliche Gebrechen:

Ich mutiere mehr und mehr zur unbeweglichen Kugel und ertappe mich selber immer öfter beim „Auaauaaua“-Sagen.
Wahlweise der Steiss oder das Zwerchfell sind schmerztechnisch immer am Start.
Ausserdem gesellen sich gelegentlich Sodbrennen und Kurzatmigkeit dazu.
Man wird halt nicht jünger 😉

Nestbautrieb:

Ich bin ganz kribbelig, etwas zu tun und voran zu kommen.
Irgendwie habe ich so das Gefühl, dass ich nicht bis zur 40. SSW gehe.
Das hatte ich in der ausgeprägten Form in der ersten Schwangerschaft nicht.
(Was unter Umständen daran liegen könnte, dass ich in der 1. Schwangerschaft schon in der gefühlt 20. Woche alles fertig hatte…)
Wie dem auch sei… Ich habe gestern die ersten Teile in meine Kliniktasche geworfen. In Woche 31!
Ich bin sehr stolz auf mich. (Die „noch-zu-kaufen“ Liste ist allerdings noch seeeehr lang)

Gelüste:

Nichts besonderes.
Ok. Ich habe vielleicht eine Sekunde zu lang auf die Bifis gestarrt, die ich liebevoll in meiner Kliniktasche drapiert habe.
Mmmh… Jetzt eine Bifi! 😊
(Ich sehe schon vor meinem geistigen Auge eine penetrante Wolke „Hartsalamigeruch“ im Kreissaal hängen. Mein Babymädchen wird dann Zeitlebens ihre Mutter mit Bifis assoziieren, weil das der erste Geruch wahr, den sie von ihr wahrgenommen hat)

Babyaktivitäten:

Aquafit für Schwangere.
Beim letzten Mal wurden meine Wassersportlichen Höchstleistungen dadurch gebremst, dass ich die Kursleiterin leider nicht wirklich verstehen konnte – ich hatte eine sehr nette „Nachbarin“, mit der ich mich verquatscht habe. 😜
(Die übrigens nach einigen erfolglosen IUI’s/ ICSI’s und schwerer Endometriose spontan schwanger geworden ist)
Wir waren beide eigentlich hauptsächlich damit beschäftigt, uns nicht anmerken zu lassen, dass wir keinen blassen Schimmer hatten, was gerade zu tun war und agierten getreu dem Motto: Professionelles Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit.

Kindsbewegungen:

Neulich musste ich Abends im Bett in den Vierfüsslerstand gehen, weil unser Babymädchen so heftig geturnt hat, dass ich aufgejault habe und nicht 1 Sekunde länger mehr hätte liegen können.
Ansonsten versuche ich täglich zu erkunden, ob sie sich vielleicht mittlerweile gedreht haben könnte.
Aber ich kann beim besten Willen nicht ausmachen, ob ich da jetzt gerade Kopf, Po, Rücken, Fuss, Arm oder Bein fühle.
Immerhin gab es schon sehr lange keine Tritte mehr in Richtung Muttermund – ich versuche das mal als positives Zeichen zu verbuchen und schalte um auf Optimismus und hoffe ganz fest.

Vorbereitungen für das Babymädchen:

Tiffys komplettes aussortiertes Hab und Gut in Form von Outfits der Größen 46 – 80 ist jetzt wohlgeordnet in 20 Pamperskartons und 2 Bettkästen in unserem Schlafzimmer hinter dem Schrank bzw. unter dem Bett verstaut und warten auf Runde Nummer 2. 😊

Der Maxicosibezug hängt frisch gewaschen und Krümel-, Saft- und Schmierfingerfrei auf der Wäscheleine.
(Ob ich den allerdings jemals wieder aufgezogen bekomme, weiß ich nicht…
Das scheint mir gegebenenfalls geringfügig komplexer zu sein, als das blosse Abziehen. 😉)

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

Ballerinas. Ballerinas. Ballerinas.
Endlich ist es warm genug um sie tragen zu können.
So langsam ist es nämlich gar nicht mehr so einfach, ohne fremde Hilfe in anders geartete Schuhe zu kommen.
Und weil ich die Dinger früher lautstark mit sehr vielen unschönen Dingen verglichen habe, revidiere ich meine Meinung nun öffentlich mit großer Demut:
Danke.
Danke, lieber Herr Ballerina für diese tolle, schwangerenfreundliche Erfindung!

Bild: Pixabay.com

Babyfacts:

Größe: 28 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 41 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 1500 g

Die Lungenreifung unseres Babymädchens durchläuft in der 31. SSW einen weiteren wichtigen Schritt.
Ihre Lungen sind jetzt in der Lage, sich vollständig aufzublähen.
Das sogenannte Surfactant – ein Oberflächenprotein (Tensid), das die Lungen am Zusammenfallen und Verkleben hindert – wird in immer größeren Mengen produziert.

Das Babymädchen hat inzwischen einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickelt und schläft zwischen 15 und 20 Stunden täglich.

Für ausladende Bewegungen hat sie nicht mehr genügend Platz, ist jedoch trotzdem aktiver als in den vorherigen Schwangerschaftsetappen.
Ihre Bewegungen fokussieren sich jetzt auf „kleinere“ Boxer oder Tritte sowie Greif- und Atemübungen und damit das intensives Training verschiedener Reflexe.
Nach den Mahlzeiten bewegen sich viele Kinder besonders intensiv, da der Anstieg des Blutzuckerspiegels der Mutter auch für sie zu einem Energieschub führt.
(Quelle: windeln.de)

Zum Vergleich:

Unser Baby ist so groß wie ein Rotkohl.

Bild: Pixabay.com

Bauch:

Der Uterus endet jetzt 11 cm oberhalb des Bauchnabels und lässt nur wenig Platz für andere Organe.
Zum Ausgleich für die Last vorn am Bauch geht man nun immer mehr ins Hohlkreuz und der typische „Watschelgang“ einer Schwangeren fühlt sich zunehmend natürlicher an.
(Quelle: hallo-eltern.de)

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30 + 2 ODER: Glücksmomente der Woche 04.05.-10.05.2015

Glücksmomente der Woche

… Und auch in dieser Woche möchte ich wieder meine Glücksmomente der vergangenen Woche mit euch teilen.
Der Aufruf dazu kommt allwöchentlich von Pia auf ihrem Blog „Bis einer heult“.
Jede Woche denke ich aufs Neue, dass es diese Woche bestimmt GANZ BESONDERS schwer wird, überhaupt ein paar Glücksmomente zu finden.
Umso schöner finde ich es dann, jede Woche aufs Neue festzustellen, dass es doch unheimlich viele schöne Momente gegeben hat.
Alleine das macht mich schon glücklich. 😊
Die Woche hielt neben kulinarischen Glücksmomenten (wie zum Beispiel dem ersten Spargel der Saison, meinem Rhabarber-Cheesecake oder diesem un-glaub-lichen „Ich-vergesse-den-Namen-immer“ Sahneeis mit Erdbeersauce) noch einiges an glücklichen Momenten parat.

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So habe ich beispielsweise meinen ersten „freifliegenden“ Storch gesehen.
(Man könnte geradewegs meinen, ich wäre in der Stadt aufgewachsen 😉)
Seit meiner ersten Schwangerschaft sehe ich Störche mit anderen Augen – sie sind ein wundervolles Symbol für Fruchtbarkeit und Nachwuchs und es macht mich schon glücklich, wenn ich einen Storch sehe.
Dieser erste freifliegende Storch im Leben von der Düse flog direkt über mein Auto, als ich auf dem Rückweg meines Vorsorgetermins war.
Alte Legenden behaupten ja, wenn ein Storch über einen hinwegfliegt, wird/ist man schwanger.
Mmmh… 😊
NOCH EINS?!? 😳
Mythos Storch: Aufgeklärt und für wahr befunden. 😜

Bild: Pixabay.com

Meine ganze Schwangerschaft hat mich in dieser Woche sehr glücklich gemacht.
Trotz Rückenschmerzen und fortschreitender Bewegungsunfähigkeit fühle ich mich einfach rundum wohl.
So wohl, dass ich morgens nach dem Duschen im Badezimmer spontan ein (nacktes 😉) Foto von mir geschossen habe.
Ich glaube, diesen Satz habe ich noch nie in meinem ganzen Leben gesagt, aber: Ich fühle mich sehr wohl in meinem Körper.
Das Foto behalte ich trotzdem für mich. 😂

In dieser Woche war es auch endlich soweit:
Wir haben Nummer 3 zurückgeholt! Und zwar -Dank VW- generalüberholt, poliert und picobello sauber.
Er war quasi fertig für den Verkauf, als wir das Kommando „zurück“ gegeben haben.
… Dumm war allerdings, dass der Wagen zu dem Zeitpunkt noch auf meinen Namen lief und ich noch kein abschliessendes „Go“ gegeben hatte.
Also stand das Autohaus vor der Wahl, das Auto wieder dreckig zu machen und den Kotflügel zu verkratzen, oder uns das ganze zum Schnapperpreis zu überlassen.
Man darf ja auch mal Glück haben. (In diesem Falle ja eher mein Bruder, Nummer 3 gehört ja jetzt ihm. 😊 Aber ich freue mich einfach mal für ihn.)

Was war das für ein freudiges Wiedersehen!
Im Hintergrund lief Vangelis‘ Chariots of Fire leise …
„Tadadada… TAMTAM… Tadadadadaaaaa“, als ich mit ausgebreiteten Armen auf ihn zulief und seine Motorhaube fest umklammerte, während er sich mit den Scheibenwischern die Tränen der Rührung aus den Augen wischte.

Ja, genauso war es.
Nummer 3 – Du hast uns gefehlt.
Schön, dass Du wieder bei uns bist.

Bild: Pixabay.com

Ausserdem hat mich -ich hätte nie gedacht, jemals diesen Satz zu sagen…- unser IKEA-Besuch am Samstag sehr glücklich gemacht.
Es war nicht annähernd so voll wie man es für einen Samstagnachmittag erwartet.
Wir haben eine Lampe und ein Regalbrett für das Babyzimmer gekauft (Tiffy und das Babymädchen teilen sich das Zimmer für die paar Monate, in denen wir hier noch wohnen. Schläft ja eh niemand drin. 😜) und Herr Düse hat sich eine Obstschale für das Büro als Vorbereitung auf seine Diät, die er gleich morgen, ganz bestimmt, anfängt, gegönnt.
Anschliessend gab es dann den obligatorischen Hot-Dog.
Mmmmh.
Für Tiffy (dem vermutlich einzigem Kind auf diesem Planeten, dass keine Würstchen mag und vom Hot Dog allerhöchstens halbherzig das trockene Brötchen anknabbert) gab es ein Eis, dass es ja glücklicherweise auch in Kindergröße gibt. 😊
Ich habe es mir aus Schwangerschafstechnischen Gründen verkniffen (und das hat echt eine Menge Selbstbeherrschung gekostet, denn ich LIEBE Softeis!) aber ich hätte davon mal ganz abgesehen auch keine Chance auf den großen Genuss gehabt.
Tiffy hat das komplette Eis mit den Worten „EISEISEIS“ inklusive Waffel innerhalb von Rekordzeit weginhaliert und imitiert heute noch, wenn man das Wort EIS nur in den Mund nimmt, Schleckbewegungen.
Und das bei dem „Welt schlechtesten Esser“ überhaupt.
IKEA hat offensichtlich nachhaltig Eindruck bei ihr hinterlassen. 😉
Warte ab, mein Mädchen, bis Du alt genug für den Teelichterkauf bist! 😊

Last but not least gibt es noch ein Bildchen aus unserem Garten.
Ein seltener Anblick im Garten einer Frau, die noch nicht mal in der Lage ist, Kresse zu ziehen weil sie wahlweise vertrocknet oder ersäuft.
Alle Pflanzen in meinem Radius sind dem Tode geweiht.
Es funktioniert einfach nicht mit uns.
Ich bin mir sicher – wenn sie könnten, würden sie ihr Töpfchen raffen und mit ihren kleinen Wurzelbeinchen reißaus nehmen.
Möglichst gaaaanz weit weg von der Pflanzenmörderin.
Umso glücklicher macht es mich zu sehen, dass unsere Clematis sooo schön blüht.
(Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich dazu keinen wertvollen Beitrag geleistet habe, sondern die Natur das ganz alleine hinbekommen hat. Ich bin Stolz auf Dich, Natur! Ich glaube ich gucke mir da mal was bei Dir ab…)

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Auf eine neue, schöne Woche voll von glücklichen Momenten! 😊🍀

28 + 4 ODER: Vanille Mini-Gugelhupfe

28 + 4 ODER: Vanille Mini-Gugelhupfe

Da meine Eltern (sehr zu meinem Leidwesen) keine Fans von Torten, Cupcakes und all den anderen süßen Leckereien sind, sondern eher die „bodenständige“ Bäckerei bevorzugen, habe ich mich vor ihrem letzten Besuch auf die Suche nach etwas Leichtem, Kleinen, ohne viel Schnickschnack gemacht.

Fündig geworden bin ich im wundervollen Blog Schokohimmel.
Witzigerweise völlig Contraire zum Blognamen habe ich dort ein Rezept für „Vanille-Mini-Gugelhupfe“ gefunden.
Eine glückliche Fügung, denn zu meinem letzten Geburtstag (der sich bald jährt, also schon ziiiiiiiiemlich lange her…) habe ich unter anderem eine Silikon Mini-Gugelhupfform geschenkt bekommen, die dringend auf eine standesgemäße Einweihung wartete.

Die Gugelhupfe sind soooo unverschämt lecker geworden, dass ich sie euch auf keinen Fall vorenthalten möchte.

Zutaten:

(ergibt 6 Mini-Gugelhupfe)
– 150 g Vanille-Joghurt
– 100 g Zucker
– 150 g Mehl
– 1 Ei
– 1 TL Backpulver
– 100 ml Sahne
– 1 Prise Salz
– Mark einer Vanilleschote
– ggf. Kuchenglasur oder Puderzucker zum Verzieren (ich habe Candymelts genommen, die kann man wunderbar portionieren und sie passten geschmacklich perfekt)

Zubereitung:

1) Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Das Gugelhupf-Blech fetten und mit Mehl ausstäuben. (Bei Silikon nicht notwendig; ich als Sicherheitsfanatiker und „nicht-so-oft-Silikonform-Benutzer“ habe es aber trotzdem gemacht. 😉)

2) Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und nur ganz kurz miteinander vermengen.

3) Den Teig in die Blech-Vertiefungen füllen und für ca. 25-30 Minuten im Ofen goldgelb backen.
Zum Ende hin den Holzstäbchen-Test machen – wenn kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt, sind die Küchlein gut.
Aus dem Ofen holen, vollständig abkühlen lassen und dann aus der Form drücken.

4) Nach Belieben glasieren.
Ich habe Candymelts genommen; alternativ geht natürlich jede Glasur/Kuvertüre oder ganz schlicht Puderzucker.

5) … Auffuttern und genießen!

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