Schwangerschaftsbilanz

Es ist an der Zeit, ein letztes Mal Bilanz zu ziehen und den letzten Beitrag mit „Schwangerschaft“ zu taggen. (😭)
Meine 2. -wunderschöne- Schwangerschaft in Fakten und Zahlen.

Hier ist sie, meine persönliche Schwangerschaftsbilanz:

Dauer der Schwangerschaft: 277 Tage

positiver Schwangerschaftstest: 06.11.2014

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Entbunden: 39 + 4

Gesamtgewichtszunahme: 12,7 Kilo (halb so viel wie beim letzten Mal… 💪😊)

Schwangerschaftsstreifen: 0 (🎉🎊🎈)

Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen: 10

Besuche im Krankenhaus: 4 (inklusive Entbindung)

Termine mit der Hebamme: 4 (inklusive 1x Vorsorge)

Termine beim Osteopathen wegen Steissbeinschmerzen: 3

Termine zur geburtsvorbereitenden Akkupuntkur: 3 (Den 4. musste ich leider, leider aus dem Krankenhaus heraus absagen. 😜 Ich würde es aber auf jeden Fall wieder machen; die Eröffnungsphase ging rucki-zucki bei mir – entgegen der ärztlichen Prognose aufgrund meiner Konisation vor einigen Jahren und daraus resultierendem „verklebten Muttermund“)

Besuche beim Schwangerenschwimmen: 10

Besuche im Geburtsvorbereitungskurs: 0

Im Nachhinein bereute Momente, keinen Kurs mehr gemacht zu haben: unzählige.

Fototermine bei meiner Fotografin: 9 (1x grosses Babybauchshooting, 8x „Step-by-Step“ Bauchcollagenshooting)

Termine in der Gerinnungsambulanz:
10 (9x in meiner Haus-und-Hof-Praxis, 1x in der Uniklinik für eine Zweitmeinung)

Bleibende Erinnerungen: leichte Pigmentflecken auf den Wangen und linea nigra

Verbrauchtes Schwangerschaftskörperöl: 4 Flaschen (1x Hipp, 2x Bellybutton, 1xBübchen Mama Massageöl)

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Bestes Schwangerschaftskörperöl: Bellybutton

Gespritzte Heparinspritzen: ~ 250 (+ Wochenbettzeit „on top“)

Mit Heparin gespritzte Hämatome: Dieses Mal recht spärlich, in etwa 30 würde ich tippen

Gekaufte Packungen Folsäure: 3

Verbrauchte Selbstbräunertücher: ~40 (ich wollte gerne wenigstens mit einem Hauch von „Sunkissed-Teint“ auf den ersten Fotos sein… War wohl nix, ich sehe darauf trotzdem aus wie eine Kalkleiste… Eine Kalkleiste mit verdächtigen braunen Flecken am Hals.)

Nächtliche WC-Besuche: ~150

Schwangerschaftsgelüst Nummer 1: Spaghetti-Eis

Verkniffene Salamis: ~300

Verbrauchte saure-Gurken-Gläser: 0

Verbotene Dinge, die ich getan habe:
– Softeis gegessen
– Haare gefärbt
– schwere Dinge gehoben (schwer im Sinne von: Was Kleinkinder nunmal so wiegen…)

Schönster Moment der Schwangerschaft:
Der Organultraschall in der Uniklinik.
Herr Düse und Tiffy waren gemeinsam mit mir dort und wir haben erfahren, dass Du ein Babymädchen wirst. ❤

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Schrecklichster Moment der Schwangerschaft:
Neben Schmierblutungen am Beginn der Schwangerschaft, bei denen ich mir schon so sicher war, dass Du nicht mehr bei uns bist…:
Der Sturz Ostern und die unfassbare Angst, dass Dir etwas passiert sein könnte.

Angebotene Sitzplätze, aufgehaltene Türen, getragene Taschen, irgendeine winzigkleine Kleinigkeit, einer schwangeren Frau zu helfen: 0 (Armes, armes Deutschland!)

Geshoppte Umstandsklamotten:
– 4x Hosen (1x blaue Skinny Jeans, 1x schwarze Skinny, 1x oliv Skinny, 1 blaue/weiss gepunktete „Fladderhose“)
– 2x Kleider (eins inklusive Stillfunktion)
– 1 beige Longbluse
– 1 blau/weiss gepunktetes Top passend zur Hose
– 2x Leggins (1x in Lederoptik (roaaar 😜, 1x schwarz)
– 2 Wohlfühlhosen (1x grau, 1x schwarz -> zur Entbindung dabeigehabt)
– 3 ultraheisse Umstandsschlüppis

Zerstörte Umstandsklamotten: 2 Jeans aus Tiffys Schwangerschaft.
Im Schritt geplatzt.
Öhm, ja.

Glücksbringer: Mein Stoffstorch

Schlimmste Wehwehchen:
– Übelkeit zu Beginn der Schwangerschaft
– Steissbeinschmerzen
– Sodbrennen
– Zwerchfellschmerzen
– Hämorrhoiden (😑)
– Krampfadern an einer sehr…unschönen Stelle (nach der Entbindung übrigens von 0 auf gleich wieder verschwunden)

Schönste Begleiterscheinungen:
– Phänomenales Haarwachstum
– innerer Frieden (der mich natürlich auch äusserlich NOCH SCHÖNER gemacht hat… 😜)
– der schöne Babybauch
– die zarten Tritte; das Leben in mir zu spüren ❤ (und genau zu wissen, dass ich gerade deine Füsse kitzele in dieser anderen Welt…)

Gesamtstimmung: positiv, glücklich, zuversichtlich

Diese Schwangerschaft hat mich in vielerlei Hinsicht geheilt.
Sie hat mir mein Vertrauen in meinen Körper und in mich als Frau zurückgegeben, sie hat mir gezeigt, wie „einfach“ doch alles gehen kann und wie glücklich man sein kann, wenn man es nur zulässt.
Ich habe natürlich empfangen, das Wunder genossen, es als riesiges Geschenk angenommen und schlussendlich natürlich entbunden.
Dafür bin ich unendlich dankbar.
Danke liebes Babymädchen.
Danke für diese wunderschöne Schwangerschaft. ❤

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Stufen (Hermann Hesse)

Stufen (Hermann Hesse)

Ich bin über diesen Klassiker gestolpert und fand ihn irgendwie sehr passend.
Lese ihn momentan wieder und wieder. 😊

Stufen (Hermann Hesse)

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Bild: Pixabay.com

Update Kliniktasche ODER: Ein Jutebeutel hätte auch gereicht

Update Kliniktasche

Eines der letzten Dinge, die ich unbedingt erledigt haben wollte, bevor das Babymädchen geboren wurde, war den Inhalt meiner Kliniktasche hier zu posten.
(Jaaaa… So weit war meine „To-do-Liste“ abgearbeitet, nachdem ich bereits am Vormittag das „Finale-40.Woche-Babybauch-Foto“ für die Babybauch-Collage von meiner Fotografin habe knipsen lassen)
Ich habe meinen Post dann am Mittag des 15.7. geschrieben, drückte auf „Publizieren“ – und bekam meine erste Wehe.
Wenn das mal nicht unglaublich rücksichtsvoll von unserem Babymädchen war. 😉

Ich habe mal zu meinem Ausgangs-Wehen-Startschuss-Post jeweils dazu notiert, was ich benötigt habe, was sinnvoll war oder was ich evtl. vergessen habe.

Ich sags mal sooooo…
Dafür, dass ich die Jutebeutel-Kreissaal-Fraktion so belächelt habe, habe ich verdammt wenig aus meiner Tasche gebraucht.
Weniger als wenig.
… Beim nächsten Mal werde ich ganz nonchalant meinen zur Hälfte gefüllten Jutebeutel über die Schulter werfen und in den Kreissaal marschieren.
Ganz bestimmt.

Kreissaaltasche:

– dicke Socken (Ahahahahaha)
– Badeschlappen (✔)
– Bademantel (nicht gebraucht, aber durchaus sinnvoll)
– Jogginghose (✔)
– 1x Hoodie (nicht gebraucht)
– langes Shirt (✔)
– Bikinioberteil (falls ich in die Wanne gehe fühle ich mich dann nicht ganz so nackt) (nicht gebraucht)
– Sprühwasser (auf der Wöchnerinnenstation gebraucht und unter der Geburt keine Kraft gehabt, darum zu bitten)
– Massageöl (Dabei gehabt. Nicht benutzt. Manometer ist mein Mann schlecht)
– Handcreme (Hahahahahaha. Zum was? Hände eincremen, bevor wir munter lospressen?)
– Tempos (nicht gebraucht)
– Kontaktlinsenmittel (Nicht gebraucht, bin direkt mit Brille angekommen)
– Kontaktlinsenbecher (Ja, die mit meinen eingelegten Kontaktlinsen drin 😜)
– Haargummis (1 ums Handgelenk reicht)
– Deo (Nicht gebraucht. Und wenn ich gestunken hätte wie eine Horde Wildschweine. Es wäre mir sowas von egal gewesen. Meine spärliche Kraft hätte ich nicht zum Auflegen von Deo verschwendet)
– Labello (✔)
– Feuchtes Toilettenpapier (nicht gebraucht, aber bestimmt sinnvoll nach spontaner Darmentleerung/Einlauf oder, oder, oder…)
– Schaf (ein Plüschschaf, dass ich von meiner Mama vor Tiffys Geburt geschenkt bekommen habe, damit ich für die Wehen etwas zum „reinkneifen“ habe.
Dazu kam es dann ja nicht. Wir versuchen es erneut. 😉) (Mein Mann hat „Schaf“ gespielt und hat mir die Erlaubnis erteilt, ihn zu kneifen, wann immer ich mag. Von daher war das Schaf arbeitslos und fristete sein Dasein in der Tasche.)
– Glücksstorch (mein Glücksbringer während der gesamten Schwangerschaft) (Auch in der Tasche. Aber er war seit je her der stille Beobachter. Er musste einfach nur in der Nähe sein)
– Schokolade (hätte ich irgendwas gegessen, hätte ich mit Sicherheit gebrochen. Herr Düse hat auch nichts runterbekommen)
– 1 Piccolo (Pffff… Das letzte, an das ich nach der Geburt gedacht habe, war Alkohol. OVP wieder mit nach Hause gebracht)
– Gummibären (Man kann nie genug davon haben… Hab sie später auf der Station anstatt Frühstück weggehauen)
– Traubenzucker (OVP wieder mitgenommen)
– Cola (Pisswarm, aber dennoch eine gute Investition!)
– Mutterpass (✔)
– Geldbeutel (nicht gebraucht, aber prinzipiell spricht ja nichts gegen Cash in der Täsch)
– PDA- Bogen (nicht gebraucht)

Koffer:

– Badeschlappen (nie verkehrt!)
– Handtücher (hat es gegeben)
– Einweg Waschlappen (sehr, sehr wertvoll!)
– Deo (kommt immer gut 😉 – ich hatte eins mit ohne Geruch wegen des Babymädchens. 1 kleine Packung reicht völlig aus)
– Zahnbürste (✔)
– Zahncreme (✔)
– Gesichtscreme (✔)
– Duschgel (ph- und geruchsneutral, um das Babymädchen an meinen eigenen Geruch zu gewöhnen) (2 Mini-Packungen würden reichen)
– Bodylotion (ebenfalls ph- und geruchsneutral) (hier wären auch 2 Mini-Packungen mehr als genug)
– Brustwarzencreme (Gold wert! Die Schwestern im Neugeborenenzimmer haben allerdings auch welche… Wie schnell/gut man da in akuten Schmerzsituationen allerdings rankommt, weiss ich nicht. Ich habe aus Bequemlichkeitsgründen gleich meine eigene genommen. Also lieber die eigene „auf Halde“ dabeihaben)
– Shampoo (hier reicht auch die Mini-Version)
– Haarspülung (in Mini)
– Haarkur zum Sprühen (✔)
– Haarspray (in Mini)
– Trockenshampoo (das war nach dem Kaiserschnitt Gold wert, als ich nicht aufstehen konnte und dadurch bedingt auch keine Haare waschen konnte. Und ich krieg ne Meise bei ungewaschenen Haaren.) (✔)
– Brille (kommt gut, wenn man was sehen will!)
– Brillenputztücher (Man sollte zwar nicht meinen, dass ich meine Brille auch nur ein einziges Mal geputzt habe, aber es KÖNNTE ja durchaus sein… Also: ✔)
– Kontaktlinsenmittel (✔)
– Kosmetikspiegel (✔✔✔✔✔ Perfekt zum Schminken im Bett oder um zu Kontrollieren, ob der Kajal nach unkontrolierter Heulattacke schon eine Etage tiefer sitzt…)
– Haarbürste (✔)
– Makeupentfernertücher (super praktisch)
– Nachthemd (mit Stillfunktion) (Davon hätten es ruhig 2 sein können… Milcheinschuss und so…)
– Still-BH (2 Stück wären super)
– Schlüppis (1 für die Heimfahrt reicht. Den Rest der Zeit habe ich eh in den unglaublich hübschen Krankenhaus-Einwegschlüppis verbracht. Die sind bequem, luftig und bringen den netten Vorteil mit sich, dass man sich seine eigenen Schlüppis nicht versaut 😜)
– Jogger (✔)
– Still-Shirt (✔)
– Socken (Hab ich nicht gebraucht, war allerdings auch warm 😉)
– Taschentücher (✔)
– Desinfektionsspray (ich bin da ein bisschen pingelig. Alles wird erstmal desinfiziert, bevor ich es anfasse/mich draufsetze/reinsteige) (Brauchste nicht. Echt nicht. Wenn es eins genug gibt im Krankenhaus, dann Desinfektionsspray/-seife/-handreiniger)
– Handcreme (um die spröden Hände vom ganzen Desinfektionsspray wieder geschmeidig zu machen)
– Labello (✔)
– Wattestäbchen (zum Korrigieren vom Make up)
– Kamera (✔)
– IPhone Kabel (✔)
– Verlängerungskabel (Ja, richtig gelesen. 😊
Die Steckdosen sind nämlich sehr weit weg vom Bett. Hätte ich Herrn Düse damals bei Tiffy nach meinem Kaiserschnitt nicht im Familienzimmer gehabt, hätte ich mein Telefon nie laden können. Und das kann ja kein Mensch wollen. 😉) (Genau richtig gemacht, liebe Frau Düse! Die neidischen Blicke meiner -Erstgebärenden- Zimmernachbarin auf das Verlängerungskabel haben Bände gesprochen)
– Geld (kann man immer gebrauchen) (Hab ich aber nicht gebraucht)
– Geschenk für Tiffy (sehr sehr sehr wichtig!)
– Steiff-Häschen für das Babymädchen (dann kann es direkt einen Bezug dazu aufbauen und so) (✔)
– Stammbuch (Haben wir nicht gebraucht. Die haben die Regularien zum Anmelden eines neuen Erdenbürgers jetzt so verändert, dass es noch 10 Mal komplizierter wird.)
– Bifis (eeeeeendlich gibt es dann wieder Salami!!!) (✔)
– Gummibärchen (✔)

➡ 1 Jogger war als „Gesamtoutfit“ etwas wenig. Am Geburtstag trug ich Vormittags aufgrund akuter Verwirrtheit noch mein vollgeblutetes Geburtsshirt und bin dann Nachmittags in meinen Jogger geschlüpft, an Tag 2 war auch wieder der Jogger dran und für Tag 3 hatte Herr Düse mir dann ein Kleid mit Stillfunktion mitgebracht.
Also für 3 Tage sollte man schon Outfits dabei- bzw. zu Hause parat gelegt haben.
➡ Einen Fön gab es Standardmässig auch nicht auf den Zimmern, als Privatpatient konnte man sich aber einen aufs Zimmer bringen lassen.
Ich habe einfach komplett aufs Haare föhnen verzichtet bei gefühlten 78 Grad Aussentemperatur.
➡ Der Gefrierschrank mit den tiefgekühlten Arnica-Vorlagen wurde (neben dem Stapel Stilltees in der Kaffeeecke) mein bester Freund. Auch Medikamententechnisch braucht man wirklich nichts eigenes mitschleppen.

Kosmetiktäschchen:

– Makeup (OVP wieder mitgenommen)
– Puder (✔)
– Mascara (✔)
– Kajal (✔)
– Lidschatten (auch noch OVP)
– Pinzette (✔)
– Nagelfeile (✔)

➡ Eine Alternative zu Tagescreme/Puder wäre sonst eine BB-Creme. Da sieht man nicht ganz so kalkleistig aus wie mit ohne Makeup, aber auch nicht zugekleistert.

38 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

38 + 6 : Schwangerschaftsupdate

SSW:

39 (38 + 6 )

Schwangerschaftsmonat:

10.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

272 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

8 Tage

Klinikbesuch am 07.07.:

Mit gestrichen voller Hose bin ich in meiner Entbindungsklinik zum erneuten Schall wegen des wenigen Fruchtwassers angetreten.
Tiffy durfte in der Zwischenzeit mit Oma Eis essen und Entchen füttern (nachdem beide erst noch mit mir im Wartebereich gewartet haben, bis ich dran war… Ich schaffe es noch nicht anders) und dann wurde zu allererst von einer Hebamme Blutdruck gemessen, Urin untersucht & ein CTG geschrieben.
Anschliessend durfte ich dann zum Doc.
Da der Chefarzt gerade unabkömmlich war, übernahm eine Oberärztin.
Zu meiner grossen Freude war das meine Lieblingsärztin.
Ich hatte sie vor Tiffys Geburt schon bei dem Infoabend der Klinik kennengelernt und fand sie auf Anhieb sympathisch.
Vor Tiffys Geburt hat sie mir schon viele Sorgen und Ängste genommen und mich, als ich völlig verängstigt um Tiffys Gesundheitszustand 3 Tage vor ihrer Entbindung noch eine Lungenreifespritze bekommen habe, ganz lieb aufgebaut und nochmal gestreichelt.

Sie hat sich auch dieses Mal wahnsinnig viel Zeit für mich genommen, hat ausführlich geschallt und „gedopplert“ und mir alles ganz genau erklärt.
(Und mir als nunmehr 3. unparteiischer Arzt bestätigt, dass es beim BabyMÄDCHEN bleibt. Puh. Nicht auszudenken… Der arme Junge hätte sonst ins PINK PARADISE einziehen müssen und hätte vermutlich ernsthafte Schäden davongetragen…)

Sie hat noch einige Fruchtwasserdepots ausmachen können, die „zwar nicht viel, aber ausreichend sind“, die Versorgung des Babymädchens sei gut und auch sonst bestünde keinerlei Anlass zur Panik.
Die Plazenta ist altersgemäß gereift, das Babymädchen etwa 3000g schwer und die Wachstumskurven, die sie extra angelegt hatte, zeigten immer ein stetiges Wachstum an.
Schlussendlich hat sie mich noch einmal abgetastet und mir gesagt, dass das Köpfchen zwar noch nicht ganz im Becken liegt, aber so gut wie davor, so dass kein Liegendtransport zur Klinik nötig wäre, falls ich einen Blasensprung hätte.
Der Muttermund ist noch geschlossen.
Ist ja auch mal schön zu erfahren; mein Doc hat mich während der gesamten Schwangerschaft kein einziges Mal abgetastet.
Es belief sich alles nur auf Ultraschall.
Über den Bauch.
Ich war unendlich erleichtert nach dem Termin und bin der Ärztin so dankbar, dass sie mir -ein weiteres Mal- meine Angst nehmen konnte.
Am liebsten würde ich mit ihr entbinden.
Ich „darf“ nächste Woche wiederkommen (wenn das Babymädchen sich nicht vorher von selber auf den Weg macht 😉) und dann wird wieder geschaut.
Und mir ist bis dahin ein riesen Stein vom Herzen gefallen.

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Nächster Termin in der Klinik:

16.07.2015

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

+ 1 Kg zur Vorwoche.
= 13,5 Kilo Gesamtzunahme.

Vergesslichkeit:

Enorm.
Gehe ich an den Kühlschrank, weiss ich spätestens beim Öffnen der Kühlschranktür nicht mehr, was ich da eigentlich wollte.
„Was wollte ich jetzt nochmal sagen?“ ist der meistgesagteste Satz in meinem Repertoire.
(Gefolgt von „Was wollte ich nochmal hier?“)
Ich verschwende täglich kumuliert mindestens 45 Minuten mit der Suche nach einem der folgenden Dinge: Labello/Handy/Schuhe/Tiffys Schuhe/Handtasche/Tiffys Flasche/Schnuller….

Oh weh, oh weh… Und das ist noch nicht mal die Stilldemenz. Wie soll dass denn dann erst werden? 😳

Körperliche Gebrechen:

– Vergesslichkeit (siehe oben)
– physische und zunehmend auch psychische Erschöpfung
-„Pieksen“ am Muttermund
– ab und an Kontraktionen
– ständiger Harndrang
– Agilität wie der Koloss von Rhodos
– Müdigkeit. Totmüdigkeit.
– Übelkeit, sobald ich etwas mehr esse
– Und… last but not least… Ich glaube, ich fürchte, ich denke ich habe auf den letzten Metern Hämorrhoiden von der Glücksfee zugeworfen bekommen. 😩🙈

Gelüste:

Eiskalter Kakao.
Und Knoblauchcreme-Putenbrust-Käse-Rucola Sandwich.

Babyaktivitäten:

– Aquafit für Schwangere
– Geburtsvorbereitende Akupunktur.
Dieses Mal hat die Akupunktur offensichtlich irgendetwas ausgelöst.
Das Babymädchen war Abends SO AKTIV, dass mir Angst und Bange wurde.
Es hat stundenlang nur gerumpelt und mein Bauch hat meeeeeterhohe Wellen geschlagen.
Ausserdem konnte ich quasi direkt auf der Toilette sitzenbleiben, denn sie hat dabei so unglücklich dabei auf meiner Blase gelegen, dass ich andauernd musste.
Es hat sich angefühlt, als würde sie meine Blase in der Hand halten und sie regelmässig quetschen. 😑😷
Ich konnte nicht mehr aufrecht stehen und habe mich schon ins Krankenhaus fahren sehen.
Aber Gott sei Dank hat es sich im Laufe des Abends gelegt.

Mamaaktivitäten:

Keine per Definition richtige Aktivität, für mich aber ein Geschenk des Himmels:
Durchatmen.
Meine Mama ist jetzt da, um mich bis zur Geburt zu unterstützen.
So kann ich wenigstens mal ab und zu sitzen und muss nicht noch andauernd im Walmodus Tiffy hinterherrennen.

Kindsbewegungen:

Heftig.
Woher nimmt das Babymädchen nur den Platz, mich zu malträtieren? 😉

 

To-do’s bis zur Geburt:

– Kliniktasche zu Ende packen
– Still BH’s kaufen
– 1 Nachthemd kaufen
– PDA Formular vorausfüllen
– Tiffys Geschenke einpacken
– Für Tiffy einen Puppenkinderwagen kaufen
– Fotos von Tiffy sortieren und entwickeln
– Zum Friseur
– Tiffys Fotoalbum weitermachen
….

Einkäufe für das Babymädchen:

Kein Einkauf, dafür ein kleines Päckchen.
Der HIPP Babyclub hat uns schonmal das erste Geschenk zum „Endspurt“ übersendet.
Enthalten waren:
– Broschüren
– Eine Babyrassel
– HIPP Pflegebad Probe
– HIPP Wundschutz Creme Probe

Gedanken zur Geburt:

Angst.
Angst, die ich eigentlich nicht mal benennen kann.
Nicht vor dem Akt an-und-für-sich, sondern vor der riesigen Urgewalt, mit der sie über mich hereinbrechen wird.
Angst vor dem Abschied von Tiffy, Angst vor einer 30-Stunden Geburt, Angst vor einer Ruptur, Angst davor, wieder per Schnitt entbunden zu werden, Angst vor dem Leben „danach“.
Wenn es nach mir ginge, würde ich die ganze Sache gerne noch so 3-4 Monate nach hinten schieben.
Einfach, weil ich ein Schisser bin.

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

C&A Umstandsschlüppis

Auf den letzten Metern habe ich tatsächlich noch meine geliebte Victoria’s Secret Unterbuchsen gegen Modell „Liebestöter XXL“ getauscht.
Da das Babymädchen sowieso schon so doll auf meine Blase drückt, kann ich nicht noch mehr „einschneidende Erlebnisse“ im Bereich der Bikinizone verkraften und bin daraufhin mutig losgezogen und habe mir Umstandsslips gekauft.
Ich bin ehrlich: Beim Blick in den Spiegel wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll und Herr Düse hat sich auch hinter seinem Morgenkaffee versteckt….
ABER: Die Dinger sind saubequem.
Wirklich.

… Und für Herrn Düse gibts dann ja wieder das Geheimnis der Victoria. 😉

 

Babyfacts:

Größe: ungefähr 36 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 50 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 3300 g

Das Babymädchen wird noch ein bisschen schwerer, es setzt weiterhin Fett an.
Zum Bewegen bleibt ihr nicht mehr viel Platz.
Die Wochen der spannenden Entstehung und rasanten Entwicklung sind nun vorbei und alle Systeme sind auf „go“ – unser Babymädchen wartet auf den idealen Zeitpunkt für ihre Geburt.

In der 39. Schwangerschaftswoche zeichnen sich im Zahnfleisch des Babys kräftige Furchen ab.
Die Anlagen ihrer Milchzähne haben sich bereits im zweiten Trimester gebildet, ihre Konturen zeichnen sich jetzt stärker ab.
Die ersten Zähnchen werden sich ab dem sechsten Lebensmonat zeigen.

Das Fruchtwasser ist in der 39. SSW nicht mehr klar, sondern hat eine milchig-weiße Farbe angenommen.
Verantwortlich dafür sind die darin gelöste Käseschmiere sowie abgestorbene Hautzellen des Kindes. In den letzten Tagen vor der Geburt schält sich die oberste Hautschicht des Babys ab und wird durch neue Haut ersetzt.

In meiner Brust hat sich bereits Kolostrum gebildet, eine sehr nährreiche Vormilch, die voller Immunglobuline ist.
Immunglobuline sind wichtig für die Immunabwehr des Babymädchens.
In gewisser Weise ist das Füttern von Kolostrum die erste „Impfung“ des Kindes und wird sie in den ersten Lebenstagen schützen.

(Quelle: windeln.de)

 

Zum Vergleich:

Unser Babymädchen ist so schwer wie eine kleine Wassermelone.

Bild: Pixabay.com

Bauch:

Du hast vermutlich zwischen 11 kg und 16 kg zugenommen und der Uterus steht bis 16 cm bis 20 cm über dem Bauchnabel.

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38 + 5 ODER: Exklusivzeit

38 + 5 ODER: Exklusivzeit

Bild: Pixabay.com

Mein geliebtes Tiffy-Mäuschen!

In den letzten Tagen habe ich mich immer häufiger gefragt, wie lange wir wohl noch unsere „Exklusivzeit“ miteinander verbringen werden.
Unsere exklusive „Mama und Tiffy Zeit“, die es jetzt seit nunmehr 21 Monaten gibt.
Die Uhr läuft unermüdlich weiter…

Vor 21 Monaten hast Du mein Leben auf den Kopf gestellt.
Bist mit dem Popo voran hineingerutscht und seitdem ist nichts mehr so, wie es einmal war.
Du hast mich verändert.
Du hast mich zur Mama gemacht.
Du hast Papa zum Papa gemacht.
Du hast uns zu einer Familie gemacht.

Mit Dir haben wir das erste Mal das Wunder einer Schwangerschaft erlebt, jeden einzelnen Tag Deiner Entwicklung verfolgt, die zarten Tritte aus einer scheinbar anderen Welt gespürt.

Mit Dir haben wir das Wunder der Geburt zum ersten Mal erlebt; haben am eigenen Körper gespürt wie es ist, sich von einer Sekunde auf die andere unsterblich zu verlieben.

Durch Dich haben wir Erfurcht und Respekt vor dem Leben ganz neu kennengelernt.

Durch dich haben wir gelernt wie es sich anfühlt, vor Erschöpfung im Stehen einzuschlafen und am Ende seiner Kräfte zu sein.

Du hast uns gezeigt was es heisst, bedingungslos zu lieben und wie es ist, vor Glück zu weinen.

Wir haben durch Dich gelernt, dass alles, was wir uns im Vorfeld vorgenommen haben oder für „falsch“ oder „richtig“ angesehen haben, plötzlich keine Wertigkeit mehr hat, wenn es Dir damit nicht gut geht.

Du hast uns in diese neue, andere Welt geführt, von der wir vorher nichtmal wussten, dass sie existiert.

Du wirst immer diejenige bleiben, mit der wir diese vielen ersten Male zum ersten Mal erleben durften.

Es ist momentan noch unvorstellbar für mich, dass ich meine Liebe zu Dir bald schon teilen werde.
Dass ich ein zweites kleines Babymädchen genauso lieben werde, wie ich Dich liebe.

Und, meine geliebte Tiffy, Mama verrät Dir ein Geheimnis:
Mama hat Angst.
Angst davor, dass sie das Babymädchen erst gar nicht so lieben kann, wie sie Dich liebt.
Angst, dass Du untergehst.
Angst, dass das Babymädchen untergeht.
Angst, dass Mama und Papa untergehen.

In Mamas fulminantesten Alpträumen stehst Du mit gesenktem Kopf abseits am Wegesrand und bist traurig.
Groß bist Du geworden.
Und Mama bekommt davon nichts mit, weil sie zu sehr mit dem Babymädchen beschäftigt ist und bei dem Versuch, es irgendwie allen Recht zu machen, scheitert.

Mein geliebtes Mäuschen:
Du bist wirklich und wahrhaftig groß geworden.
Aber niemals würde Deine Mama auch nur einen einzigen Tag verstreichen lassen, ohne dankbar zu sein, dass es Dich gibt.

Kein einziger Tag wird je vergehen, an dem ich nicht vor Glück zerplatze, wenn ich in Deine kleinen Augen blicke.

Kein einziger Tag, an dem ich Dir nicht mindestens 10 Mal sage, dass ich Dich liebe und dass Du wunderhübsch bist.

Kein einziger Tag, an dem ich Dich nicht unendlich liebe.

Kein einziger Tag.

Ich wünsche mir, dass es Dir gut tun wird, große Schwester zu werden.
Dass Du genauso verrückt nach unserem Babymädchen sein wirst, wie Du es jetzt bei fremden Babys schon bist.
Dass Du, obwohl Du noch so klein bist, verstehst, dass Mama Dich nienieniemals weniger lieben wird, nur weil auf einmal ein Baby da ist.
Dass Du niemals weinen musst, weil Du nicht mehr die Einzige sein wirst und all die Aufmerksamkeit, die Du von allen bekommst, künftig teilen musst.

Meine geliebte Tiffy:
Schon bald beginnt eine neue, exklusive Zeit.
Die von Mama, Papa, Tiffy und dem Babymädchen.

Ich liebe Dich.
Deine Mama ❤

37 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

37 + 6: Schwangerschaftsupdate

SSW:

38 (37 + 6)

Schwangerschaftsmonat:

10.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

265 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

15 Tage

Vorsorgetermin am 03.07.2015:

„Oh.“
„Oh?“
„Da ist ja fast gar kein Fruchtwasser mehr.“
„Ähm…Das haben Sie beim letzten Mal auch schon gesagt.“
„Ja. Nicht gut.“
„So wenig?“
„Hier ist noch eine kleine Pfütze…. Und hier… Ach nein, das ist Ihre Blase. Es bleibt bei der kleinen Pfütze hier oben.“
„Und nun?“
„Jaaaa… Also wenn Sie weniger Kindsbewegungen spüren….“
„Ich spüre weniger Kindsbewegungen.“
„… Dann würde ich mal in die Klinik fahren und das abklären lassen“
„Wie schlimm ist es denn?“
„Naja, wir wollen ja nicht, dass auf den letzten Metern noch etwas passiert! Ich spreche jetzt eine Verwarnung aus. Schonen Sie sich!“
„Haha.“

[…]
„Wir sehen uns dann erst 6 Wochen nach der Entbindung wieder.
Ich bin jetzt erstmal im Urlaub.
Gehen Sie nochmal zur Kontrolle in die Klinik.
Ab ET alle 2 Tage ans CTG.
Ich drücke die Daumen, dass es nicht wieder ein Kaiserschnitt wird… Obwohl das Köpfchen für mein Empfinden noch sehr hoch liegt….“

😡😡😡😡
Das war das erste Mal, dass ich so richtigrichtig sauer auf den Mann war.
Er liess mich zurück mit dem bitteren Gefühl, dass mein Babymädchen in Gefahr ist und ich eh auf dem OP-Tisch lande.
Auf dem Weg nach Hause habe ich erstmal geheult.

Für den Doppler habe ich dann gleich am nächsten Tag einen Termin in meiner Klinik bekommen.

Ausserplanmäßiger Klinikbesuch am 04.07.:

Aussentemperatur: 38,5 Grad Celsius um 11:00 Uhr vormittags.
Innentemperatur im Krankenhaus: Gefühlte 78 Grad Celsius.
Schlange vor dem Kreissaal: Ca. 6 wartende Pärchen
Kreissaalauslastung: 4 von 4 Kreissäälen besetzt
Geburten bis 12:00 Uhr am heutigen Tag: 7 (in einem Haus, in dem normalerweise 1-2, an stark frequentierten Tagen auch mal 3 Babys zur Welt kommen)
Anzahl der Ärzte vor Ort: 1
Ich drehe durch.
Zu meiner Angst vor dem Untersuchungsergebnis gesellen sich das ausgedehnte Gefühl des Kapitulierens und Ausgeliefert seins.
Wir dürfen erst in einem Wartebereich platznehmen.
Tiffy hat schon komplett nassgeschwitzte Haare, ist aber dank einiger Babys (die kann man ja so toll angucken!) im Wartebereich „jut dropp“.
Nach 30 Minuten dürfen wir dann in „Kreissaal 4“ zum CTG schreiben vorrücken.
Wenn ich am heutigen Tage hätte in Kreissaal 4 gebären müssen… Ich wäre gestorben.
Innerhalb weniger Sekunden, die ich -liegenderweise- auf dem Kreisbett am CTG hing, war ich schon komplett nassgeschwitzt.
Was für ein unglaubliches Glückskind ich doch war, 40 Minuten am CTG zu hängen. 👏
Tiffy fand das alles total abgefahren und tollte mit Herrn Düse auf einem Pezziball durch den Kreissaal.
Ihr schien die Hitze irgendwie gar nichts auszumachen.
Es wurde zwischenzeitlich Baby Nummer 8 geboren und mir liefen verstohlen die Tränen übers Gesicht, als ich die ersten Schreie gehört habe.
Was für ein wunderbarer Moment, ein neues Leben hat begonnen! ❤
Nach dem CTG wurden wir wieder „vor die Tür gesetzt“ und mussten auf die Ärztin warten.
Die Arme hat mein vollstes Beileid an einem solchen Tag wie heute.
Alleine.
In der Hitze.
Bei dem Ansturm.
RESPEKT.
Hut ab.
Alle Daumen hoch.
Wir erklärten ihr kurz den Grund unseres Besuches und sie setzte auch direkt mit Doppler und Ultraschall an.
Der Doppler war Gott sei Dank in Ordnung, unser Babymädchen wird also nach wie vor gut versorgt.
Die Fruchtwassermenge fand sie auch wenig, allerdings noch im Rahmen.
Am Unteren.
Die Plazenta sah ihrem Alter entsprechend aus, also nicht vorgereift oder übermässig verkalkt.
Sie sieht akut keine Bedrohung, möchte mich allerdings am Dienstag wiedersehen, weil sie die Fruchtwassermenge gerne nochmal kontrollieren möchte und das mit dem Befund nicht bis zur Entbindung „so vor sich hindümpeln“ lassen möchte.
Da ist dann auch der Chefarzt vor Ort und wird nochmal ein Auge draufwerfen.
Sie würde mich aber auch herzlich einladen, mit Blasensprung oder Wehentätigkeit vorher „reinzuschneien“.
Ich habe dankend abgelehnt und sie auf kühlere Temperaturen vertröstet.

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Nächster Termin in der Klinik:

07.07.2015

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

+ 1 Kg zur Vorwoche.
= 12,5 Kilo Gesamtzunahme.

Körperliche Gebrechen:

– Hitze! Hitze! Hitze! (Obwohl dieser Umstand wohl nicht der Schwangerschaft geschuldet ist….)
– Wassereinlagerungen (meine Riemchensandalen…😭… Von den Riemchen war irgendwie nichts mehr zu sehen)
-„Pieksen“ am Muttermund
– immer mal wieder seeehr schmerzhafte Kontraktionen. AUA. (Sind das Vorwehen? Senkwehen? Ich kenne mich mit der Wehenthematik ja gar nicht aus 😱)
– ständiger Harndrang (vor allem in den unpassensten Situationen, vorzugsweise ohne Toilette in der Nähe. Und natürlich Nachts.)
– fortgeschrittener Walwatschelgang
– Kurzatmigkeit wie ein 150-Kilo Koloss
– Steissbein
– Bei falscher Lagerung (😉) nach wie vor stechende Schmerzen im Zwerchfell und im Steiss

Gelüste:

Nicht vorhanden.
Haben wohl Hitzefrei.

Babyaktivitäten:

– Aquafit für Schwangere
– Geburtsvorbereitende Akkupunktur (dieses Mal „mit ohne“ Kreislauf trotz zusätzlicher Nadeln im jeweils kleinen Zeh, die ich schon im Vorfeld lauthals mit AUAAUAAUA kommentiert habe. Haben aber gar nicht wehgetan.)

Mamaaktivitäten:

Seit Ewigkeiten mal wieder mit einer Freundin essen gewesen.
Schön war es.
Und vermutlich wieder für seeehr lange Zeit das letzte Mal….

Kindsbewegungen:

Deutlich weniger, siehe auch ausserplanmässiger Klinikbesuch.

Papierkram:

“ Wenn unzustellbar, zurück !
Ihr Mutterschaftsgeld

Sehr geehrte Frau Düse,
wir haben die Bescheinigung Ihres Arztes über Ihren voraussichtlichen Entbindungstermin erhalten und für Sie den Beginn der Schutzfrist berechnet.

Sie erhalten von uns ab 06.06.2015 dem ein tägliches Mutterschaftsgeld in Höhe von 13,00 € .
Wir haben Ihnen heute für die Zeit vor der Entbindung einen Betrag von 546,00 € überwiesen.
Ihr Mutterschaftsgeld erhalten Sie für 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung (Mutterschutzfristen). Entbinden Sie früher als vorausberechnet, verlängert sich die Zeit nach der Entbindung entsprechend. Für Früh- oder Mehrlingsgeburten gelten verlängerte Schutzfristen.

[….]
Wir wünschen Ihnen für das bevorstehende freudige Ereignis alles Gute! Bei Fragen rufen Sie uns einfach an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Mit freundlichen Grüßen

Ihre Krankenkasse

Ich habe geweint vor Glück.
Ich habe das System geschlagen.

To-do’s bis zur Geburt:

– Kliniktasche zu Ende packen
– Still BH’s kaufen
– 1 Nachthemd kaufen
– PDA Formular vorausfüllen
– Tiffys Geschenke einpacken
– Für Tiffy einen Puppenkinderwagen kaufen
– Fotos von Tiffy sortieren und entwickeln
– Zum Friseur
– Tiffys Fotoalbum weitermachen
– Schnuller für das Babymädchen auskochen
….

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

Heublumenblüten
[…] Heublumen sind Blüten verschiedener Gräser, die auf Wiesen wachsen und nach dem Schnitt das Heu bilden. Heublumen werden seit Jahrtausenden wegen ihrer vielfachen Wirkung bei unterschiedlichsten Beschwerden als Heilpflanzen verwendet.
Sie sind bekannt für ihre durchblutungsfördernde, muskelentspannende Wirkung.[…]

Quelle: netmoms.de
Mit den Heublumenblüten werde ich ab jetzt regelmässig ein Dampfbad machen um den Beckenboden für die Geburt zu lockern.
Man gibt dazu Heublumen in einen Topf und übergiesst diese mit kochendem Wasser.
Nach einer kurzen Abkühlzeit stellt man den Topf in die Toilette und setzt sich für ca. 10 Minuten darüber.

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Babyfacts:

Größe: 35 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 49 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 3100g
In den vergangenen Wochen haben Gehirn und Schädel des Babymädchens nochmals einen Wachstumsschub durchlaufen.
Ihr Kopfdurchmesser beträgt jetzt etwa zehn Zentimeter – der Muttermund wird sich während der Eröffnungswehen ebenfalls auf diese Größe weiten. Organfunktionen und Reflexe sind vollständig ausgebildet. Die Lungen des Babymädchens sind das letzte Organ des Körpers, für das die Natur noch „Feinarbeiten“ vorgesehen hat.

In der 38. SSW beginnen sie, Kortison zu produzieren, das dafür sorgt, dass sich die Lungen bei ihrem ersten Atemzug problemlos entfalten können.
Nach der Geburt dauert es meist noch einige Stunden, bis sich der Atemrhythmus eingependelt hat.

Bei der wöchentlichen Untersuchung wird der Arzt in der 38. SSW vor allem darauf achten, ob die Plazenta ihre Versorgungsfunktion noch voll erfüllt und ob genügend Fruchtwasser vorhanden ist.
Bei Auffälligkeiten wird eine sehr engmaschige Beobachtung verordnet.
Möglicherweise wird die Geburt deshalb auch künstlich eingeleitet, um Komplikationen zu vermeiden.
(Quelle: windeln.de)

Zum Vergleich:

Unser Babymädchen ist so lang wie eine Lauchstange.

Bild: pixabay.com

Bauch:

Der Uterus endet jetzt etwa 16-18 cm über dem Bauchnabel und Du fühlst Dich wahrscheinlich wie ein Nilpferd, selbst wenn Dein Partner schwört, Du seist wie eine Gazelle.
(Walross trifft es eher.)

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36 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

36 + 6 : Schwangerschaftsupdate

SSW:

37 (36 + 6)

Schwangerschaftsmonat:

10.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

258 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

22 Tage

Nächste Vorsorge:

03.07.2015

Ausserplanmäßiger Hebammenbesuch am 26.06.:

Meine Hebamme, das Goldstück, hat mir nachdem mein Doc mich letzte Woche bezüglich wenigem Fruchtwasser und vorgereifter Plazenta so wuschig gemacht hat, angeboten nochmal ein CTG zu schreiben und ausserdem den B-Streptokokken Abstrich zu machen.
Ich konnte all meine Fragen loswerden und war nach dem Termin merklich beruhigter.
Das CTG war super, die kleine Maus sehr aktiv und ich bin wieder entspannter. 😊

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

– 0,5 Kg zur Vorwoche.
= 11,5 Kilo Gesamtzunahme.

Körperliche Gebrechen:

– Sodbrennen (die aber nur noch im unmittelbaren Zusammenhang mit „Überfressen“ auftreten)
– Steiss (aber auch das ist weniger geworden und tritt nur noch auf, wenn ich gerade auf dem Rücken liege. Also vermeide ich das tunlichst. Ist aber eh nicht angenehm.)
– stechende Schmerzen im Zwerchfell (nach wie vor in bestimmten Positionen, also vorwiegend Nachts. Ich glaube, das Babymädchen liegt dann mit ihrem ganzen -zarten- Gewicht auf dem Zwerchfell)
– Atemschwierigkeiten (Beim Spazierengehenschleichen, beim Treppe steigen, beim „aufs-Klo-gehen“, beim zu vielen Reden, beim Schlafen auf der „Nicht-Zwerchfell“-Seite….)
– unangenehmer andauernder Harndrang (Ich weiss, ich kann mich im Vergleich zu anderen noch glücklich schätzen, nur 1-2x pro Nacht rauszumüssen, aber…
hey… ich schlafe eh schon beschissen dank der anderen Wehwechens und Tiffys gestörtem Nachtschlaf. Da wirft mich jede extra Unterbrechung um Lichtjahre zurück!)
– ab und zu Ziehen im Bauch, leichtes Brennen an der Kaiserschnittnarbe

Gelüste:

Auf nichts Bestimmtes.
Ich merke, dass ich generell mehr Hunger habe.
Legt sich mein Körper schon Reserven für das Wochenbett an…?

Babyaktivitäten:

– Aquafit für Schwangere
– Geburtsvorbereitende Akkupunktur
Mein „erstes Mal“.
Leider hatte ich im Vorfeld keine Zeit zu frühstücken, so dass ich direkt nach Tiffys Kinderturnen um 10:30 Uhr nüchtern ankam.
Wie ich dann am eigenen Körper erfahren durfte, war das keine meiner besten Ideen, denn ich habe direkt extreme Kreislaufprobleme bekommen und war kurz davor, wegzuklappen.
Gott sei Dank hatte ich Tiffys Traubenschorle und ihr halbes abgelutschtes Brötchen in Griffweite, so dass ich wieder „auf die Beine“ gekommen bin.
Aber davon mal ganz abgesehen fand ich die Akkupunktur eher unangenehm als entspannend.
Es hat gedrückt, sich wie ein Muskelkater angefühlt und war insgesamt eher Bääääh!
Aber was solls, das soll ja wirklich was bringen unter der Geburt.
Dafür lasse ich das dann 1x pro Woche über mich ergehen.
Ist ja noch maximal 3x. 😉

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Kindsbewegungen:

Immer noch sehr häufig und „Alien-like“.
Ich muss sagen, dass das Babymädchen es mir so gut wie unmöglich macht, in Panik zu verfallen.
Sie meldet sich wirklich regelmäßig und lässt keinen Zweifel an ihrer körperlichen Unversehrtheit.
Das hätte ich mir in meiner 1. Schwangerschaft auch gewünscht, das hätte mir bestimmt etwas mehr Sicherheit gegeben.
Tiffy war ja eher von der Sorte „muxxmäuschenstill“ (Wovon ja heute leider nicht mehr viel geblieben ist… 🙈😂).

Einkäufe für das Babymädchen:

Die bestellten Namensarmbändchen und die Schwesternarmbändchen sind angekommen. Juhuu! 😊

Papierkram:

Ich finde es ja schon fast selber witzig, darüber zu schreiben.
Aber nur fast.
Letzte Woche bekam ich Post meiner Krankenkasse mit einem Formular namens „Leistungsantrag in Schwangerschaft und Mutterschaft“ mit der dringlichen Bitte, dieses ausgefüllt mit der Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin einzureichen.
Hahahahahahahahahahahahahahaha…. Der Wahsinn greift um sich, was haben wir gelacht.
Die Bescheinigung hatte ich ja vor gut 14 Tagen PER EINSCHREIBEN (nachdem ich sie ENDLICH bekommen hatte… Wer mag, kann den Beginn und den weiteren Verlauf des Dramas gerne hier und hier und hier noch einmal nachlesen) an meine Krankenkasse gesendet.
Kein Problem, denke ich so bei mir, und tippe die Sendungsverfolgungsnummer meines Einschreibens auf der Website ein.
Muhahaha…
Es wurde bisher exakt EINMAL bewegt… Von meiner Postfiliale ins zuständige 35 Kilometer entfernte Verteilerzentrum.
Für diesen Weg hat es bereits 4 Tage gebraucht und verharrt seitdem
wie ein sturer Esel im Verteilerzentrum xyz123.
Meeeeein Mutterschaftsgeeeeeheeeeeld!
Ich will doch einfach nur mein Geld. 😭😭😭😭
Diese shxhdhdhdhcshdjjs-Post!!!!!!!
(Vor lauter Wut habe ich dann direkt meine Mitgliedschaft in der verdi gekündigt, was bisher im Verlauf eine ähnlich schöne Geschichte zu werden scheint, aber dazu ein anderes Mal mehr)
Ich habe also vertrauensvoll die Nummer meiner Krankenkassenberaterin, von der ich das besagte Schreiben erhalten habe, gewählt.
Schon beim Hörer abnehmen wusste ich, dass dieser Anruf ein chancenloses Unterfangen wird.
a) war die Stimme viel zu basslastig um Frau MüllerMeyerSchulze* zu sein
b) konnte ich ihm bereits beim Vortragen seines Namens die Schuhe neu besohlen
c) Durch das Wackeln in seiner Stimme schlussfolgerte ich, dass es sich bei Herrn SchubertMaierBecker* bestimmt um einen Azubi handeln müsse.

Ich stellte mich erstmal höflich vor und warnte ihn vor, dass ich einige Fragen zum mir übersandten Schreiben hätte.
Schon nach der ersten Frage verabschiedete sich Herr SchubertMaierBecker* mit einem „einen kleinen Moment, ich schau grad nach für Sie!“ in die Warteschleife.
Aus der er nie wieder zurückkehrte.
Ich wurde einfach aus der Leitung geschmissen.
Aber ich gebe so schnell nicht auf und rief erneut an.
– Es ging keiner ran.
Einmal tief Luft geholt und erneut gewählt.
Nach 50 Mal klingeln landete ich in der Zentrale, die mich „mit der Leistungsabteilung“ verbinden wollte.
Ich kam noch in den 1,5-sekündigen Genuss der Wartemelodie, bevor auch dieses Gespräch aprupt durch das Besetztzeichen beendet wurde.
Overkill.
Die wollen mich anscheinend nicht.
Oder sie wollen mich einfach nur fertig machen.

Also flugs eine Email (in der Hoffnung auf bessere Zeiten) mit meinen Fragen an Frau MüllerMeyerSchulze* getippt und zurückgelehnt.
5 Minuten später hatte ich schon eine Antwort im Postfach-WOW!
Ich nehme ALLES zurück und verneige mich vor Frau MüllerMeyerSchulze* und ihrem Krankenkassenteam!
….
Die Email Antwort lautete:
„Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ich befinde mich bis einschliesslich 03.07. nicht im Hause.
Ihre Email wird NICHT weitergeleitet. In dringenden Fällen kontaktieren Sie bitte Frau Freundlich* unter ichhabdochnureinpaarscheissfragenzurbescheinigungundwilldochnurmeingeld@krankenkasse.de“
Ouuuuuuuuuuuuaaaaaaaargh.
Ich mutiere zum Tier, der Löwe in mir wird zum weissen Hai – ich hau alles kaputt hier.
Ich. hab. die. Schnauze. voll.!!!!
Kurz überlege ich, einfach auf das Mutterschaftsgeld zu verzichten und fortan glücklich, aber verarmt, ein friedliches formular- und postloses Leben zu leben.
Ich entschied mich für Variante B und setzte einen kurzen, prägnanten Hilferuf an Frau Freundlich per Email ab.
Ich erhielt sogar eine Antwort.
Und noch eine Antwort auf meine nachfolgende Email.
Und ich entschied mich spontan aus meiner guten Laune heraus, der guten Frau einen Vorschlag zu unterbreiten, wo wir doch gerade so ein nettes Pläuschen hielten.
Ich schicke ihr meinen (clevererweise vor dem Versenden angefertigten) Scan der Bescheinigung und einen Scan des Antrages vorab per Email.
Unterdessen werde ich mir die Bescheinigung von meiner Gyn Praxis ERNEUT ausstellen lassen (ich weiss, ich weiss, sehr weit aus dem Fenster gelehnt) und zusammen mit dem Formular als Paket mit Hermes erneut an die Krankenkasse verschicken.
Fand sie gut.
Und ich sah an diesem Tag das erste Mal einen Silberstreifen am Horizont.
Und dann geschah das Unglaubliche.
Mit nur 2 Tagen Verzögerung (weil meine Bekannte aus der Gyn-Praxis die Bescheinigung hat liegenlassen) hielt ich meine 7. „Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin“ in den Händen.
Jetzt bloss nichts drüberkippen/kein offenes Feuer/nicht rauchen!! (Das andere Formular hatte schon ein bisschen Hack aus der Nudelsauce oben in der Ecke)
Wie ein Neugeborenes trug Herr Düse das Hermes „Paket“ zum Paketshop und seitdem ist Ruhe.
Wir schliessen dieses Formular jeden Abend in unser Nachtgebet ein und hoffen inständig, dass es endich überstanden ist.
Amen.
*Name geändert

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Erledigungen für das Babymädchen:

Ich habe das Heimfahroutfit zusammengestellt, so dass Herr Düse nur noch einpacken muss, sobald wir aus dem Krankenhaus entlassen werden.
(Falls Tiffy nicht im Vorfeld alles 100000 Mal auseinandergerupft hat)

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To-do’s bis zur Geburt:

– Kliniktasche zu Ende packen (ist die eigentlich JEMALS zu Ende gepackt?!?)
– Still BH’s kaufen
– 1 Nachthemd kaufen
– PDA Formular vorausfüllen
– Tiffys Geschenke einpacken
– Für Tiffy einen Puppenkinderwagen kaufen
– Fotos von Tiffy sortieren und entwickeln
– Zum Friseur
– Tiffys Fotoalbum kleben
– Schnullerketten für das Babymädchen basteln
– Iphone Fotos auf den Laptop ziehen, um Speicherplatz zu schaffen

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

Himbeerblättertee
2 Tassen täglich wurden mir von meiner Hebamme zur Geburtsvorbereitung empfohlen.
Himbeerblättertee spricht man folgende Eigenschaften zu:

– fördert eine schnelle Geburt – lockert die Beckenmuskulatur und den Muttermund
– wirkt krampflösend
– entspannt die Gebärmutter
– kann Wehen auslösen
– ermöglicht eine kürzere, zweite Wehenphase
– erzeugt innerliche Ruhe und Gelassenheit
– ist reich an Vitaminen, vor allem Vitamin C, Kalzium und Eisen

Geschmacklich eher in die Kategorie „Geht so“ einzuordnen… Aber „wenns schee macht“ – bitte… Ich mach ja jeden Scheiss mit. 😉

Babyfacts:

Größe: 35 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 48 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 2800 g

8% Fett hat unser Babymädchen jetzt angesetzt und es sollen etwa 15% bis zur Geburt werden.
Sie trainiert ihre Lunge, indem sie Fruchtwasser ein- und ausatmet, als wäre es Luft.

Die Lanugo-Behaarung ist weitgehend ausgefallen und durch kleine Härchen ersetzt worden.
Vielen Kindern wächst in den letzten Wochen vor der Geburt ein dicker Haarschopf mit bis zu 2,5 Zentimeter langen Strähnen, deren Farbe sich von der Haarfarbe der Eltern sehr stark unterscheiden kann.
Im Lauf der nächsten Jahre wird sich der Farbton ihres Haares fast immer noch beträchtlich ändern.

Ihr Magen-Darm-Trakt produziert Mekonium, welches aus Fruchtwasser, abgestorbenen Zellen, Gallenfarbstoff und abgestoßenen Lanugo-Haaren besteht.
In den ersten zwei Tagen nach der Geburt wird sie das dunkel bis grünliche Mekonium (auch „Kindspech“ genannt) über den Darm ausstoßen.

Das Babymädchen ist jetzt fertig und könnte geboren werden, doch jeder Tag mehr im Bauch gibt ihr Zeit für weitere Verknüpfungen im Gehirn und für noch etwas mehr Körperfett.
Außerdem erhält sie jetzt wichtige Abwehrstoffe aus meinem Körper, die sie in den ersten Tagen nach der Geburt schützen sollen.
(Quelle: hallo-eltern.de)

Zum Vergleich:

Unser Babymädchen ist so lang wie eine Stange Mangold.

Bild: Pixabay.com

Bauch:

Zwischen 16 und 17 cm liegen nun zwischen Bauchnabel und dem oberen Ende des Uterus.
Die Gewichtszunahme könnte jetzt zwischen 12 kg und 16 kg liegen.

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