Und es geht schon wieder los…

Und es geht schon wieder los…

Bis ich Mutter wurde, dachte ich ja immer, der Song „Last Christmas“ wäre die Ausgeburt der (Weihnachts-)hölle.

Nun, rückblickend auf über 3 Jahre Mama-Intensiv-Gesangscoaching kann ich heute mit Recht und Fug behaupten:

Kch-kch-kch.

Du hattest ja keine Ahnung.

3 Worte:
In.der.Weihnachtsbäckerei.

Es läuft wieder.
Seit gestern.
Vermutlich bis Ostern 2028.
Durchgehend.

Hilfe.

Der 3. Geburtstag 

Der 3. Geburtstag

Es ist überstanden…
Wir haben Tiffys Geburtstag (aufgeteilt auf 2 Partys) hinter uns gebracht; das Haus steht noch und wir müssen weder renovieren noch Entschädigungen zahlen.
Obwohl.
Vielleicht doch.
Der Papa von Tiffys Freund K. ist nämlich zu später Stunde vor die Tür gegangen, um zu rauchen.
Wie das Leben so spielt, haben wir es noch nicht geschafft, an unserer Haustür einen Bewegungsmelder inklusive adäquater Beleuchtung zu installieren, geschweige denn überhaupt zu beschaffen.
Väterchen K. hatte nach dem Verzehr des ein- oder anderen Hopfenkaltgetränkes in der pechschwarzen Nacht (in etwa gegen 19:00 Uhr) die Stufe vor unserer Haustür nicht mehr auf dem Schirm.
So kam eins zum anderen…
Vater K. – Pflasterstein, Pflasterstein – Vater K.
Sehr angenehm.
Ich sag es ja immer wieder: Rauchen kann tödlich sein.

Nicht mal unsere Schwiegereltern haben die Party gecrashed – trotz der Tatsache, dass sie, die sich ja im blutigsten Rosenkrieg  ÄWWA voneinander getrennt haben, zum ersten Mal vor unseren Augen wieder aufeinander getroffen sind und somit alle Zeichen auf Sturm standen.

Das Stresslevel war also alles in allem relativ gering und (ich will ja nicht prahlen) ich habe im Vorfeld alles sowas von perfekt organisiert, dass sogar noch ein Spa Besuch dringewesen wäre.
Beim Kindergeburtstag (3 eingeladene Kinder führten samt Geschwister/Mama/Papa zu 10 Gästen 🤐) hat dann eine halbe Flasche Sekt geholfen, den richtigen Zustand zwischen „lasse machen“ und „warumbinicheigentlichsoirreeinenkindergeburtstagzufeiern????“ zu finden und zu halten. 😉
Und da ja alles so rosaglitzerknallbonbonblingbling-mässig lief, teile ich natürlich gerne Geschenke, Gebäck und Impression all around „se Börsday“ mit euch. (Ich, der PARTYNATOR!)

Vielleicht seit ihr gerade auf der Suche nach einem Geschenk zum 3. Geburtstag und sucht noch die ein oder andere Anregung, deshalb gibt es hier die Geschenkliste von Tiffy:

Von Mama, Papa & dem Babymädchen:

Von der Familie:

  • Sportanzug & ein Eulenportemonnaie & Geld aufs Depot (Opa väterlicherseits.)
  • Puky Roller (Oma väterlicherseits) Das einzig Gute an einer Scheidung: Es gibt doppelt Geschenke
  • Spiel „Tempo kleine Schnecke“ & ein Berg an Klamotten.
    Und trotz Ankündigung; dass der erste, der ein Musikinstrument anschleppt danach einen Termin beim Proktologen benötigt, eine Musikrassel. (Düsenoma und Düsenopa)
  • Minnie Maus Duplo und Glubschielefant– Lieblingsonkel aka der Düsenbruder

Von den Freunden:

Das arme Kind.
Es hatte ja nichts.

Kuchentechnisch habe ich voll auf: „Wenig Aufwand, grosse Wirkung“ gesetzt.

Es gab für den Kindergarten kleine Fantamuffins in der Eiswaffel, für den Familiengeburtstag einen leckeren Kekskuchen und für den Kindergeburtstag einen Milchmädchen-Smarties Kuchen.

Fantamuffins in der Eiswaffel

 

Kekskuchen

 

Der Erwachsenentisch – hauptsache pink

 

Die Rezepte poste ich nach und nach und verlinke sie dann hier.

Die Deko beim Kindergeburtstag war geprägt von Eulen – Tiffys neuen, allerliebsten Lieblingstieren.
(Vorher war es der Tiger. Puh, gerade nochmal Glück gehabt. 😬 Wäre schwer geworden, einen pinfarbenen Tiger zu verkaufen ;-))

Der Kindertisch – Sekunden vor Showdown und maßloser Völlerei

 

Für die Kinder habe ich dann noch Gummibärenmännchen und Schokoriegelautos ge-do-it-yourselfed…
Die waren als allererstes verputzt und ich habe nicht mal einen abbekommen (Mein Hintern dankt es mir…).


Das war er also…
Tiffys 3. Geburtstag.

Der PARTYNATOR sagt: Es war mir ein Fest. 🙂

Völlig abgefahren. Mein 2015.

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„Ich glaube 2016 wird ein abgefahrenes Jahr“ sinnierte Herr Düse neulich.
„Wir haben so viele tolle Sachen vor uns! Wir ziehen in unser Haus, wir fahren in den Urlaub….“

„Nee!“ sage ich. „Das wird ein langweiliges, ganz blödes Jahr! 2016 bekommen wir gar kein Baby!“
🙈

Das Jahr 2015 liegt nun hinter uns und ich möchte an dieser Stelle kurz zurückblicken.
Zurückblicken auf die für mich wichtigen Ereignisse in 2015.

2015 war ein gutes Jahr.
Mehr als die Hälfte dieses Jahres war ich schwanger und ich hatte das wahnsinnige Glück, eine wahre Bilderbuchschwangerschaft erleben zu dürfen.
Ich habe nicht übermäßig viel zugenommen, mir war nur am Anfang etwas übel, ich habe mich rundum wohl gefühlt in meiner Haut und -das allerwichtigste- ich habe ein kerngesundes Kind bekommen.
Als wir bei dem Organultraschall erfahren haben, dass wir ein weiteres Mädchen bekommen, habe ich wie auf Wolke 7 geschwebt und konnte mein Glück nicht fassen!
Noch ein Mädchen!
Ich habe geheult vor Freude.
Das Babymädchen hat mir sehr viel verlorengeglaubtes zurückgegeben…
Das Vertrauen in meinen Körper, der anscheinend sehr wohl in der Lage ist, von alleine schwanger zu werden; das Vertrauen in meine Rolle als Frau, ein Kind aus eigener Kraft zu gebären; in meine Rolle als Mutter, dass nicht alle Babys viel weinen und ich irgendwas falsch mache.
Gekrönt wurde es von der Geburt die alles war, was ich mir immer gewünscht habe und doch irgendwie nichts von alledem.

Ich habe meine Tiffymaus größer und größer werden sehen.
Anfang des Jahres noch mein kleines Baby, aus dessen Sichtfeld ich nicht weichen durfte, ist sie heute mein großes Mädchen, dass sich selbstbewusst umdreht und „Tschüß, Mama!“ ruft.
(Auch gerne beispielsweise beim Einkaufen, wenn ich gerade einen randvollen Einkaufswagen durch die engen Gänge buchsiere).
Sie hat sich einen großen Schritt von mir gelöst.
Diese Erkenntnis hat mir das ein- oder andere Mal die Tränen in die Augen getrieben.
Ihr 2. Geburtstag war schon eine richtige „große Mädchen“-Feier.

Wir haben 2015 ein Grundstück gekauft und unsere Unterschriften unter einen Hausbauvertrag gesetzt.
Die Unterschrift für unser Leben als richtig sesshafte Spießer.
So richtig-richtig.
Wir wurden noch 2015 Besitzer einer Bodenplatte.

2015 war auch das Jahr, in dem der Krach mit meiner Schwiegerfamilie neue Dimensionen annahm und zur Atomexplosion mutierte.
Daraus habe ich für mich die Erkenntnis gezogen, dass man im Leben nicht alles reparieren kann. Manches geht kaputt und bleibt für immer kaputt.
Und das ist wohl in unserem Fall tatsächlich besser so.

2015 war ein weiteres Jahr, in dem ich, dem Himmel sei dank, kerngesund war.
(Die Wurzelfüllung lassen wir an dieser Stelle mal aussen vor… 😁)
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal krank war, das muss aber mehr als 10 (! 😳! 😱!!!!) Jahre her sein, denn seitdem ich hier wohne (seit 2005), habe ich keinen Hausarzt.

Schlussendlich ist dieser Blog 2015 ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden.
Die ersten Jahre der Einträge rückwirkend aus meinem alten Online-Forums-Tagebuch kopiert, habe ich in 2015 mit viel Spaß und Herzblut „live“ geschrieben.
Ich habe viele tolle Menschen lesengelernt und würde mich unfassbar freuen, die/den ein oder andere(n) eines Tages einmal persönlich kennenzulernen.
Danke an euch alle, die hier regelmäßig ein- und ausgehen.
Schön, dass ihr da seit! ❤️

Zusammenfassend kann ich sagen:
2015 war ein verdammt abgefahrenes Jahr.

2016… Schnür Deine Eier hoch und zeig es allen!!! – Die Messlatte liegt sehr, sehr hoch.