Das ist das Ding!

Das ist das Ding!

Die Scheisse geht… Sie geht, sie geht, sie geht!!Schaaaalaalaaaalaaaaa… wir haben Internet, wir haben Internet, wir ham wir ham wir haaaaben Internet! ✌

Nachdem der Techniker konsequent alle Strassen ausser eben unserer in unserem Baugebiet abgefahren hatte (Ich habe ihn aus dem Garten beobachtet) haben wir ihn 3 Blocks weiter eingesammelt.
Offenbar hat der arme Mann nämlich selber kein Telefon, denn sonst hätte er einfach eben durchrufen können.
Aber wen wundert’s, er arbeitet ja bei der Telekom.

Aus dem anfänglichen „‚is gleich fertig“ wurde ein „Ich hoffe ‚is gleich fertig“ wurde ein 2 (!!!!!!!) stündiger Besuch.

Ich muss nicht erwähnen, dass diese 2 Stunden in Zeitfenster von 12-14 Uhr und somit in der Mittagsschlafzeit der Mädels lagen??
Nein, oder?

Dementsprechend war die Stimmung hier im Wohnzimmer.
Die Mädels mussten wach bleiben, denn den Telekomheini lasse ich hier nicht alleine, während ich oben beide Kinder ins Bett bringe.
„Gleich fertig“ beinhaltet ja auch eine Zeitspanne von 2 Minuten bis hin zu 2 Tagen…

Zur Beschleunigung öffnete ich dann auch die Tür unseres Hauswirtschaftraumes, in den er sich vorsorglich verbarikadiert hatte.
Nimm das, Du Telekom Mann, Du!
Schreiende Kinder!
Und alles nur, weil Dein Saftladen 9 Monate für den Anschluss gebraucht hat!
Mit der Kraft von 1000 Sonnen… Nimm hin!!!!

Ich hörte ihn bohren, ab und zu fluchen und dann wieder bohren.

Beinahe beschwingt verabschiedete ich ihn dann nach 2 Stunden … Auf Nimmerwiedersehen und so.

Aber- er war da.

Ende gut – alles gut.

T-1

T-1

Morgen ist es soweit.
Morgen ist DER Tag.
DER Tag, auf den wir so lange gewarten haben.
Die Telekom wird (so wahr der liebe Gott es will…) unseren Anschluss schalten.
Im November 2015 haben wir den Anschluss beauftragt.
In der Zwischenzeit hat mein Kind Laufen und die ersten 5 Wörter gelernt, unser Haus wurde gebaut, meine Eltern sind quer durch Deutschland gezogen, wir sind halb um die Welt gejettet… und nun will nach sage und schreibe 9 Monaten meine Lieblingsfirma in Magenta morgen schon einen Techniker vorbeischicken.

Dabei hatte es doch so viel Gutes!
Uns wurde eine völlig neue Betrachtungsweise der neuen medialen Welt ermöglicht.
Oder wer beschäftigt sich sonst eindringlich mit verbrauchtem Datenvolumen, surfen mit einem „E“ im linken oberen Fenster, Whatsapp Bilderverschickung in 30 Anläufen?

Die Einzigen, die sich an unserem Leid ergötzten, waren meine Eltern.
Denn um unseren Amazon Instant Prime Dingens aufzufüllen, waren wir jeden 2. Tag bei Ihnen.

Morgen ist es also soweit.
Morgen zwischen 08:00 und 16:00 Uhr.
Ich überlege, ob ich eine Konfettikanone abfeuern soll, wenn er durch unere Tür tritt.
Oder Häppchen reiche.
Vielleicht lege ich auch ganz klassisch und dezent „Freude, schöner, Götterfunken“ auf.

Wir werden sehen.
Morgen.

Und dann…. dann werden meine Eltern bei uns sitzen.
Wir haben dann nämlich Glasfaser.
Wohoooooo!

Ein letztes Mal werde ich einen Beitrag senden mit Herrn Düses Firmenhandy Hotspot.
NIE WIEDER!!!

Internet, ik freu mir auf Dir.

Oder wie Tiffy (ein weiteres Streaming Opfer) es sagt: „Ab Dienstag haben wir wieder ganz viel INTERNETZ!!“

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Bild: Pixabay.com

Falls jemand fragt…

Falls jemand fragt…

… säts se reason why wir keine Eigenleistung beim Hausbau erbracht haben.

Herr Düse meets Pax meets Griffe.
„Wasserwaage brauche ich nicht“ hat er gesagt….

Jemand eine spontane Rettungsidee ausser neue Türen?
Mein innerer Monk liegt nämlich gerade hyperventilierend auf den Badezimmerfliesen.

1 Schritt nach vorne…

1 Schritt nach vorne…

… und 3 Schritte zurück.
So in etwa fühlt sich umziehen mit Baby & Kleinkind an.

Aaaaaaber:
Wir haben es geschafft.
Wir sind drin.
Seit gestern nun sind wir Eigenheim-Bewohner.

Zwar ein Eigenheim mit fehlenden Fliesen in der Dusche; ein Eigenheim, in dem man vor lauter Kartons den Fussboden nicht mal erahnen kann; ein Eigenheim, in dem ich mich morgens erstmal 45 Minuten durch 300 Kartons wühlen muss, um einen Schlüppi zu finden; aber verdammte scheisse ja, wir sind drin. 😊

Das Chaos wird uns wohl noch eine ganze Weile fest im Griff haben, deswegen wird es vermutlich etwas weniger ausführlich hier in den nächsten Tagen und der Rückstand in Sachen „Babymädchen Update“ wird sich auch weiter ausbauen- wisst ihr Bescheid.

Ich geh dann mal meinen Schlafanzug suchen.

Gute Nacht.

Umzug Eigenheim

Bild: Pixabay.com

Unser Hausaufbau

Unser Hausaufbau

Voilà, da kommen sie (wie bereits angekündigt 😉) – Bildchen von unserer Hausstellung.
Eigentlich wollte ich Herrn Düse ja dazu bewegen, hier ein bisschen Hausbau-Gastautoren-Blogging zu betreiben, aber er ist einfach ein fauler Hund.
Hast Du gehört??? FAULER HUND!!

Innerhalb von 2 Tagen (!) wurde aus einer Bodenplatte eine fertiges Haus.
Wir hatten schon ein bisschen Gänsehaut und waren eigentlich permanent vor Ort, um ja nichts zu verpassen. 😊
Um 10 Uhr morgens standen schon die ersten beiden Außenwände – Abends war dann das OG komplett fertig.
An Tag 2 wurde die Decke zum Dachgeschoss sowie der Dachstuhl gezimmert und eine Folie über das Dach gespannt.
Die Männer von Hanse Haus haben unfassbare Arbeit geleistet… Ich ziehe meinen Hut!

Und tja… Wir sind jetzt also wirklich und wahrhaftig Hausbesitzer.
Mein wohl meistgesagter Satz in den beiden Tagen:
„Und dafür sind wir jetzt unser Leben lang verschuldet, Schatz!“

– Aber es fühlt sich verdammt gut an. 😊

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Die erste Außenwand wird gestellt.

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Sitzt perfekt. 😊

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Auf der Hauptverkehrsstrasse treffen wir auf den 3. LKW der Kolonne.
(Die LKW’s kommen in Etappen nach und nach damit nicht alle im Baugebiet stehen müssen)
Der Fahrer hatte einen kilometerlangen Stau verursacht, weil er einfach mitten auf der Straße den Warnblinker reingehauen und Straßenkarten studiert hat.
Wir haben ihn dann zur Baustelle gelotst.

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Die Innenwände im EG werden gesetzt.

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Truck 1 ist abgeladen und macht sich auf den Rückweg nach Oberleichtersbach.

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Der nächste LKW rollt an…

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Derweil ist innen schon behagliche Wohlfühlatmospähre ausgebrochen.
Der Wahnsinn – eben noch war hier nur eine Bodenplatte und nun stehen wir schon mitten in unserem Wohnzimmer, das wir vorher nur aus unseren Grundrissen kannten! 😊

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Einladend, oder?

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Wenn ich mal groß bin, werde ich das Büro. 😉

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Blick von innen in Richtung Haustür

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Alles wird fix und fertig angeliefert. Hier die Fräsung für die Steckdosen.

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LKW Nummer 3 hat alles für die OG Decke sowie das Dach dabei.

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Die OG Decke wird hineingehoben.

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Unsere Haustür -noch verklebt-. 😊

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Das sind mal Nägel!

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Die Dachziegel stehen auch schon parat.

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Und der Spitzboden, überzogen mit der Dachplane.

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Unsere Treppe nach unten.
(Auch noch sicher verpackt)

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Blick in unser Schlafzimmer und dem Babymädchen Zimmer.

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Blick in Tiffys Zimmer/Badezimmer.

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Blick in das „vorerst Spielzimmer“. 😉

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Von allem ein bisschen.

Ich werde in nächster Zeit immer mal wieder vom Baufortschritt berichten.
Drückt uns die Daumen, dass alles glatt läuft!

PS: Wenn ihr Fragen habt, immer her damit. 😉

Wie ich explodoh.

Wie ich explodoh.

Warnung:
Dieser Post wurde verfasst von einer extrem wütenden, rotköpfig, schwitzig-erregten (und wir reden hier keinesfalls von positiver Erregung!!!) Bauherrin verfasst.
Eventuell aus ihr raussprudelnde Fäkalinjurien können nicht ausgeschlossen werden.

Wir bauen ein Haus.

Eigentlich wollte ich mich zuerst mit „Aaah“ und „Oooh“ Bildern von unserem Hausaufbau von der Baustelle melden, aber erstens kommt es ja bekanntlich anders als wie man denkt.
Ich bin so angekotzt, dass muss einfach raus.
(Die Bilder kommen aber trotzdem. Versprochen.)

Unseren Hauskaufvertrag haben wir bei einem sehr engagierten Verkäufer unterschrieben.
Um die Kosten im Rahmen zu halten  (und damit die Grundvoraussetzung, unser Haus überhaupt mit Hanse Haus zu bauen) hat der Verkäufer neben der Bodenplatte auch die Fliesen, Malerarbeiten sowie Teppichboden und Innentüren an eine Fremdfirma outgesourcet.
Zu diesen Preisen -und das war die Bedingung- haben wir dann den Vertrag unterschrieben, ansonsten wäre Hanse Haus aus dem Rennen gewesen.

Nun trug es sich zu, dass mein Mann gestern Abend nach Hause kam und mir mitteilte, dass unser Verkäufer ihn angerufen hätte und ihn darüber informierte, dass sein Handwerker im Krankenhaus läge und wir nun Ersatz suchen müssten.




Eine der Eigenschaften, warum ich meinen Mann geheiratet habe ist, dass er überaus nett ist.
Wirklich wahr… Er ist ein Goldschatz.
Immer höflich, immer lösungsorientiert, er behandelt jeden respektvoll und nimmt sich eher noch zurück, bevor er jemand anderem vor den Kopf stoßen müsste.
Eine Eigenschaft, die ich im Leben sehr wichtig finde und die meinen Wertevorstellungen absolut entspricht.
Wenn ich allerdings merke, dass ich ausgenutzt oder verarscht werde… Dann ist es vorbei.
Und da hat der Düsenmann eine… nennen wir es „weitaus höhere Toleranzgrenze“ als ich.

In Bangkok musste ich ihn schon fast mit Gewalt aus dem Tuc-Tuc eines Touristen-Neppers (vor dem in JEDEM.SCHEISS.REISEFÜHRER. gewarnt wird) ziehen, obwohl der doch „gar nicht gefährlich aussah“.
Wie gesagt, ich liebe ihn über alles, meinen Schatz.
Handwerker, Dienstleister jeglicher Art und sämtliche Leute, die einen gerne mal über den Tisch ziehen, lieben ihn auch.
Denn er ist… viel zu nett.

Der gute Verkäufer, der ja „in der gesamten Bauphase unser kompetenter und hilfsbereiter Ansprechpartner ist“ schlug meinem Mann in all seiner Kompetenz und Hilfsbereitschaft vor, dass WIR uns jetzt um einen Maler für Trockenbau und Malerarbeiten kümmern sollten, damit unser Innenausbau wie geplant von statten geht.
Die Fliesen und den Teppich würde er nochmal bei Hanse Haus anfragen und parallel ein Angebot vom Neffen des Erkrankten einfordern – könnte aber eine Woche dauern.
Mal abgesehen davon, dass der gute Mann bisher keines seiner Wörter gehalten hat („von Unterschrift bis Einzug dauert es 3 Monate!“ – wir haben im Dezember 2014 unterschrieben… Nur um mal ein winzig kleines Beispiel anzuführen…) werde ich ihm künftig auch kein einziges mehr abnehmen.
Den beiden Doofen erzählst Du das Blaue vom Himmel, die glauben das wohl.
Hauptsache die Unterschrift ist unter dem Vertrag.



Ich kürze an dieser Stelle ab und fasse zusammen:
Ich rief -nicht ohne mich vorher präventiv abreagiert zu haben- bei unserem bezaubernden Verkäufer an.
Wir sind jetzt keine Freunde mehr, der Verkäufer und ich.
Macht aber nichts.
Und wenn der nicht pronto aus den Puschen kommt mit seinem verschissenen Angebot fahre ich höchstpersönlich in sein Büro und Nagel ihm seine Klöten an sein beschissenes Musterhaus.

Der Rest -das möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen- läuft aber geradezu beängstigend gut.
An Hanse Haus kann ich kein schlechtes Haar lassen, das läuft alles wie am Schnürchen.
Wir sehen nun mal zu, wohin uns die spannende Reise des Innenausbaus noch führt und ob unser geliebter Verkäufer sehr an seinen Eiern hängt.

PS:
Beim Verfassen dieses Textes am Nachmittag stiefelte ich mit dem quengelnden Babymädchen in der Manduca durch die Wohnung, während Tiffy all die dreckigen Gummistiefel (von der Baustelle) quer durch unseren Flur schmiss, dabei in Endlosschleife Kinderlieder schmetterte („Warum war ich eigentlich jemals darauf erpicht, dass dieses Kind sprechen lernt???“), und der Düsenmann seine Aggressionen beim Fussballtraining freien Lauf liess und ich heulte.
Vor Wut.
Heute ist so ein Tag, an dem mir das ganze Universum eine Nummer zu groß ist.
Scheiss Universum.
Scheiss Bauscheisse.

(Würde dieser Beitrag bei jedem *Piiiiiieeeep* Wort *piiiiieeepen* wäre das hier ein ziemlich musikalischer Beitrag.)

*Piiiiiieeeep*

1,2,3 Oberkörper frei

1,2,3 Oberkörper frei

 

Gestern wurde noch auf unserem astrein beerdbautem Grundstück der letzte Feinschliff angelegt (unter anderem wurde neben der Mehrspartenhauseinführung -kurz: MSH – der sagenumwobene FUNDAMENTERDER eingebracht, dessen Funktion sich mir bis jetzt immer noch nicht ganz erschliesst und mit dem der Elektriker in den vergangenen Tagen schon 3 Mal vergeblich auf der Baustelle aufgelaufen ist) und alles für dem Guss der Bodenplatte vorbereitet….
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und heute haben wir eine Bodenplatte…
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Glauben wir zumindest.
Vielleicht haben sie unser Grundstück auch einfach als Gewächshaus umfunktioniert.
Oder es ist so furchtbar geworden, dass es einfach abgedeckt wurde…
Frei nach dem Motto: „Wir können nichts mehr für sie tun…“
Wir haben uns nicht getraut, unter die Plane zu schauen.