Fanta Cupcakes

Fanta Cupcakes

Die kulinarische Weltreise von Anikas Lavendelblog geht mit einem ehrwürdigen Finale zu Ende.
In der letzten der insgesamt 4 Runden dreht sich alles Rund ums Thema „Gebäck, Kuchen und Torten“.
Auf diesen Teil habe ich mich besonders gefreut, denn Backen macht mir ja richtig viel Spaß.

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Ich bleibe (wie auch schon bei Vorspeise, Hauptspeise und Dessert) mit euch in den USA und möchte gerne mein Lieblings Cupcake Rezept mit euch teilen.

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Cupcakes finden ihren Ursprung in den USA und erfreuen sich dort nach wie vor allergrößter Beliebtheit (Stichwort: Magnolia Bakery).
Die Coca-Cola Company, die uns die Fanta für unsere Cupcakes liefert, hat ihren Sitz in Atlanta.
Ganz klar also, dass diese wahnsinns Cupcakes waschechte Amerikaner sind.
Das beste daran:
Ganz ohne Jetlag können wir sie hier bei uns zu Hause verputzen.

Ladies and Gentleman, welcome to the United States.

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Fanta Cupcakes

Zutaten:

(ergibt ca. 12 Cupcakes)

Teig:

– 2 Eier
– 125g Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 60 ml Öl
– 75ml Fanta
– 125g Mehl
– 1,5 Tl Backpulver

Frosting:

– 250ml Sahne
– 250g Schmand
– 2 Päckchen Vanillezucker
– 2 Päckchen Sahnesteif
– 1 Dose Mandarinen
– Zimt und Zucker

Zubereitung:

Teig:

1) Backofen auf 165 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
2) Eier und Zucker schaumig schlagen.
Fanta und Öl nacheinander untermengen.
3) Mehl mit Backpulver sieben und nach und nach zum Teig geben.
4) In Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten lang backen.
5) Auskühlen lassen.

Frosting:

1) Mandarinen gut abtropfen lassen.
2) Die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen, anschliessend den Schmand unterheben.
3) Mit Hilfe einer Spritztülle oder einer Palette auf die ausgekühlten Cupcakes auftragen.
Mit Mandarinen und Zimt und Zucker verzieren.

Guten Appetit! ❤

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Twix Cheesecake Icecream

Twix Cheesecake Icecream

Wer regelmäßig bei mir mitliest, ist in den letzten beiden Monaten schon über meine Blogposts zur Blogparade „Kulinarisch um die Welt“ vom Lavendelblog gestossen.
Die liebe Anika möchte sich gemeinsam mit uns um die Welt kochen.
In den vergangenen Monaten erst zum Thema Vorspeise und Hauptgericht; der Monat April steht nun im Zeichen der… Trommelwirbel… Desserts.

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Nach meinen Pizza Hut Breadsticks und dem Sloppy Joe’s bleibe ich natürlich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und serviere euch zum Nachtisch eine zartschmelzende Twix Cheesecake Icecream.
Leckere Cheesecake-Eismasse trifft Teigstückchen trifft Twix.
Mjam, mjam, mjam.
Und das Beste daran: Man benötigt für die Herstellung weder Eismaschine noch exotische Zutaten.
Also alle Mann ran an die Rührschüsseln und genießen – der Somer naht!

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Zutaten:

– 230g Frischkäse (Vollfett)
– 60g weiche Butter
– 1 Dose gesüsste Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
– 230g Schlagsahne
– 1 Teelöffel Zitronensaft
– Mark einer Vanilleschote
– 1 Prise Salz

– 4 Vollkorn-Haferkekse (z.B. Hobbits)
– 3 Teelöffel Butter

– 250g Mini Twix, in Stückchen geschnitten

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Zubereitung:

„Cheesecake Teig“:

1) Die Sahne steif schlagen.

2) Mit dem Mixer den Frischkäse und die Butter zusammen cremig aufschlagen.
Die gesüsste Kondensmilch unterrühren.
Anschließend mit Sahne, Zitronensaft, Vanille und einer Prise Salz glatt rühren und beiseite stellen.

„Keksteig“:

3) Die Kekse im Blitzhacker bzw.
mit einem Nudelholz fein zerbröseln.
Die Butter schmelzen.
Mit den Händen die Butter mit den Kekskrümeln vermischen bis kleine Klümpchen entstehen.

4) Den so gefertigten Keksteig zusammen mit den kleingeschnittenen Twix unter die Cheesecake Eismasse heben und gleichmäßig verrühren.

5) Die Masse in eine Kasten- oder Auflaufform geben und verschlossen für mindestens 6 Stunden (am Besten über Nacht) in den Gefrierschrank geben.

6) Vor dem Servieren kurz antauen lassen und genießen! ❤

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PS: Wenn ihr auch noch ein leckeres Dessertrezept auf Lager habt, haut in die Tasten und nehmt noch bis 30.04. mit eurem Dessert an der Blogparade teil.
Ausserdem steht eine weitere Runde im Monat Mai bevor – schaut beim Lavendelblog vorbei und schwingt die Kochlöffel, ihr Lieben!
Jeder kann mitmachen und es gibt tolle Preise zu gewinnen! 😊

Sloppy Joes

Sloppy Joes

Im letzten Monat habe ich euch gemeinsam mit dem Lavendelblog zu Tisch gebeten und euch in der ersten Runde der Blogparade „kulinarisch um die Welt“ Pizza Hut Breadsticks als Vorspeise aus den USA serviert.

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Bild: pixabay.com

Um hiesigen Monat März geht die Parade unter dem Motto „Hauptgericht“ in die 2. Runde.

Ich bleibe kulinarisch in meinem Lieblingsland, den USA, und stelle euch heute ein einfaches rucki-zucki Rezept vor, dass seinen Ursprung auf den Florida Keys hat:
Sloppy Joes.
Das Sloppy Joe’s ist DIE Kult-Bar auf Key West (Ernest Hemingway zählte seinerzeit zu den Stammgästen) und zählt zu den Hotspots auf den Keys.
Hier wurde der gleichnamige Burger erstmals zubereitet.

Bild: Pixabay.com

 

Heutzutage hat die Bar (die übrigens im Jahre 2006 in das US-National Register of Historic Places eingetragen wurde) längst Kultstatus erreicht und neben einer ellenlangen Speisekarten voller Leckereien findet ihr einen einen eigenen Sloppy Joe’s Souvenirshop.

Hier könnt ihr per Earthcam einen Blick auf die legendäre Bar in der Duval Street werfen.

Wenn ihr mal zufällig auf den Keys seit (😉)  macht einen kurzen Abstecher zu Sloppy Joe’s, esst einen leckeren Sloppy Joes, nehmt einen Sundowner und erhebt euer Glas auf Ernest Hemingway, der einst sagte:
„Die Welt ist ein schöner Ort und sie ist es Wert, für sie zu kämpfen.“

Recht hat er.

Und für ein bisschen Florida-Feeling verrate ich euch jetzt mein allerliebstes Sloppy Joe’s Rezept, heute serviert mit Curly Fries:

Zutaten:

Sloppy Joes:

– 400g Rinderhack
– 1 Zwiebel
– 1 grüne Paprika
– 15g Rohrrohrzucker
– 235 ml Ketchup
– 2 EL Senf
– 1 EL Essig
– 1 Prise gemahlene Nelken
– 1 TL Salz
– 4 Hamburger Buns
(Falls die Menge verdoppelt werden soll, NICHT den Essig verdoppeln!)

Curly Fries:

– 1kg Kartoffeln
– ca. 5 EL Pflanzenöl
– ca. 2 EL Pommes Würzsalz

Zubereitung:

Sloppy Joes:

1) Zwiebel und Paprika würfeln.
Öl in einer Pfanne erhitzen und zuerst die Zwiebel glasig dünsten, anschliessend die Paprika kurz mitbraten. Das Hack zugeben und krümelig braten; ggf. Fett abgießen.
2) Rohrrohrzucker, Ketchup, Senf, Essig,  Nelkenpulver und Salz hinzugeben und circa 30 Minuten bei mittlerer Hitze offen köcheln.

3) Die Hamburgerbuns kurz im Ofen anrösten, aufschneiden und mit der Hackmischung befüllen.

Curly Fries:

1) Die Kartoffeln mit dem Spiralschneider in die Curly Form bringen und in einer Schüssel mit dem Öl und dem Pommes Würzsalz vermischen.
2) In den vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Umluft geben und etwa 30-35 Minuten backen.
Zwischendurch wenden.

Guten Appetit!

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Die gesammelten Hauptspeisen-Rezepte aus aller Welt findet ihr hier – vielleicht hat der ein oder andere von euch Lust, ebenfalls teilzunehmen und sich mit um die Welt zu kochen? 😊
Es gibt wundervolle Preise zu gewinnen, klickt euch mal durch!

Pizza Hut Breadsticks

Pizza Hut Breadsticks

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Die liebe Anika vom Lavendelblog hat zur Blogparade „Kulinarisch um die Welt“ aufgerufen.
Die erste Runde im Monat Februar lautet: Vorspeisen.
Für mich gar keine Frage, dass ich unbedingt ein Gericht aus den USA; my second home, beisteuern möchte.

Eines meiner allerliebsten Appetizer „drüben“ sind definitiv die Breadsticks bei Pizza Hut.
Lockere Hefesticks bedeckt mit einer leckeren Gewürzmischung, serviert mit Marinara zum Dippen…
Mmmh, die Sticks sind wirklich ein Traum…
Leider findet man sie aus mir unerklärlichen Gründen nicht auf den Speisekarten bei Pizza Hut hier in Deutschland.
Da freue ich mich dann umso mehr, wenn ich bei unserem alljährlichen USA Trip in unserer 10$ Dinner Box neben Pizza und Cinnamon Sticks auch meine heißgeliebten Breadsticks finde. 😍

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… Um die Zeit bis zum nächsten USA Urlaub zu überbrücken, genieße ich die leckeren Breadsticks hier zu Hause selbstgebacken und frisch aus dem Ofen und möchte euch gerne daran teilhaben lassen. 😊

Zutaten
(ergibt ca. 12 Breadsticks)

Teig:

– 275 ml Wasser, lauwarm
– 15g Zucker
– 10g Salz
– 2 EL Olivenöl
– 25g Speisestärke
– 450g Mehl
– 1 Päckchen Trockenhefe

Belag:

– 2 EL fein geriebener Parmesan
– 2 TL Knoblauchgranulat
– 2 TL Knoblauchsalz
– 2 TL Zwiebelgranulat
– 2 TL getrockneter Oregano

Zum Bestreichen:

100 ml Olivenöl

Marinara Sauce:

– 500 ml passierte Tomaten
– 1 EL Italienische Kräuter
– 1-2 gepresste Knoblauchzehen
– nach Belieben Zucker, Salz, Pfeffer und Oregano

Zubereitung:

1) Mehl und Speisestärke sieben.
Zusammen mit den restlichen Zutaten für den Teig mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten.

2) Teig in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort ungefähr eine Stunde lang gehen lassen.
Er sollte sich anschliessend circa verdoppelt haben.

3) Zwischenzeitlich alle Zutaten für den Belag miteinander vermischen.

4) Den Teig nun erneut kurz durchkneten und anschließend auf einer bemehlten Oberfläche zu einem Rechteck ausrollen.
Breadsticks (ca. 15×2 cm) ausschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
Anschliessend dick mit Olivenöl einpinseln und danach mit dem Belag bestreuen.

5) Erneut ca. 30 Minuten gehen lassen.
Währenddessen den Backofen auf 225 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

6) Für die Tomatensauce die passierten Tomaten gemeinsam mit den Gewürzen etwa 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen und anschliessend abschmecken.

7) Die Breadsticks in ca. 12 Minuten goldbraun backen.
(Achtung… Nicht zu lange im Ofen lassen, sie werden sonst schnell zu hart!) und gemeinsam mit der Marinara servieren.

Guten Appetit!

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Quelle: USA kulinarisch – nach meinen Vorlieben abgewandelt

#Mein Brief an mich – Der lange Weg vom Kinderwunsch

#Mein Brief an mich – Der lange Weg vom Kinderwunsch

Liebe Düse,

hier schreibt Dir die Zukunftsdüse aus dem Jahr 2015, die gerade auf der Rücksitzbank eures Familienkombis eingequetscht zwischen einem Kindersitz und einem Maxi Cosi sitzt und Dir diese Zeilen in ihr Smartphone tippt.

Liebe Düse aus dem Jahre 2012:
Es tut mir unendlich Leid, dich auf deinem Bett liegen und bitterlich weinen zu sehen.
Es war ein Scheissjahr.
Du darfst weinen.
1 Jahr Kinderwunschbehandlung liegt hinter Dir.
1 Jahr erfolglose Kinderwunschbehandlung.
1000-de Spritzen, die Du Dir trotz Nadelphobie in den Bauch gerammt hast, unzählige Untersuchungen, die alle immer nur noch größere Baustellen eurer Körper offenbart haben; mehrere tausend Euro, die ihr dafür bezahlt habt.
Und trotzdem war all das nichts im Vergleich zu der seelischen Belastung.
Das Hoffen und Bangen.
Den Hass auf den eigenen Körper, der sich so querstellt.
Das Vertrauen in die Natur, das man komplett verloren hat.
Das Zweifeln an sich selber.
Die Angst, niemals ein Kind im Arm zu halten; nie das Wort „Mama“ aus einem kleinen Mund zu hören.
Die Stiche im Herzen, wenn schon wieder jemand aus Deinem Bekanntenkreis schwanger geworden ist, einfach so.
Diese gottverdammten Schwangerschaftstest, die immer und immer wieder nur einen Strich anzeigen.

Liebe Düse, ich erinnere mich genau, wie du zusammengerollt auf Deinem
Bett gelegen, aus dem Fenster geschaut und mit der Seele, die dort oben noch unterwegs war, geredet hast.
Du hast ihr erzählt, dass ihr auf sie wartet.
Das sie noch erledigen soll, was sie zu erledigen hat, bevor sie zu euch kommt.
Du hast ihr erzählt, dass Du sie jetzt schon unendlich liebst.

Du wolltest Deinen Worten so gerne selber glauben.

Wenn Du doch nur hören könntest, was ich Dir zu sagen habe, liebe Düse.
Es würde Deine Tränen sofort trocknen.
Dass der nächste Zyklus, die ICSI, erfolgreich sein wird.
Dass die Seele zu euch kommen wird.
Ein kleines Mädchen.
Dass Du bei ihrer Geburt von einer auf die andere Sekunde unsterblich in sie verliebt sein wirst und du auf der Stelle für sie sterben würdest.
Dass Du wochenlang vor Freude und Dankbarkeit weinen wirst.
Und dass Du, nur 13 Monate nach der Geburt, erneut einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten wirst.
Dass diese Schwangerschaft spontan und ohne Behandlung entstanden ist.
Dass Du Deinem Körper wieder vertrauen wirst.
Dass er Dir eine zweite, wunderbare Tochter schenken wird.
Das Du wieder an Wunder glauben wirst.

Die dunkelste Stunde ist die vor dem Sonnenaufgang, liebe Düse.
Lass Dich in den Arm nehmen.
Wein Dich aus, lass alles raus.

Eines Tages, in der Zukunft, wirst Du auf der Rücksitzbank eures Familienkombis eingequetscht zwischen einem Kindersitz und einem Maxi Cosi sitzen und Deine beiden Töchter beim Schlafen beobachten.
Du wirst Dir eine Träne aus dem Auge wischen, weil Du unglaublich dankbar für genau DAS HIER bist.
Und dann wirst Du verstehen.
Es musste alles genau so sein, damit heute alles ist, wie es ist.

Die Seelen haben ihren Weg gefunden.

Diesen Beitrag habe ich als Beitrag zur Blogparade Mein Brief an mich vom hebammenblog.de geschrieben.
Die Idee dahinter finde ich grandios und ich werde mir ab jetzt wohl öfter mal einen Brief schreiben, denn es gibt noch einiges, was ich mir gerne sagen würde… 😊

35 + 1 ODER: #Männerrollen

#maennerrollen

Vor ein paar Tagen fragte Bettie in ihrem Blog „Frühes Vogerl“ wo sich denn die Männer in den unzähligen Mamablogs so verstecken.

Eine ihrer Freundinnen stellte fest:
„Abwesend sind die Männer in den Blogs, wie in den Fünfzigern.” – und jetzt möchte sie von uns wissen, ob und wie und warum und weshalb unsere Männer mit An- oder Abwesenheit in unseren Blogs glänzen.

Herr Düse spielt auch in meinem Blog nur eine Statistenrolle und taucht lediglich ab und zu in Gefahrensituationen (Dam-dam-dam-dam… inklusive furchteinflössender Flosse an der Wasseroberfläche) oder an für die Story unverzichtbaren Stellen auf.
Mit Erschrecken habe ich gerade festgestellt, dass ich zwar sogar die Kategorie „Zahnarzt“ in meiner Kategorienliste habe, jedoch keine Kategorie „Herr Düse“.
Warum?
Wir leben ja schliesslich im Jahre 2015 und es herrscht Gleichberechtigung und so…!?
Rangiert im Jahre 2015 der Zahnarzt noch vor dem Ehemann?

Als ich ihm von der Blogparade inklusive des Zitates erzählte, war seine Antwort darauf:
„Und in den 50ern war das genauso? Da gab es auch keine Männer in den Blogs?“

… Noch Fragen? 😜

Ich hätte euch gerne das entsprechende Bild dazu hochgeladen…
Mein Herr Düse saß, gebeutelt vom wenigen Schlaf der letzten Nächte und dem Stress auf der Arbeit, mit zerzauster Frisur und einer Hand auf dem linken Auge (Originalzitat: „Ich glaube ich brauche eine Augenklappe! Mein Auge zuckt schon ganz nervös!!“) und badete sich im tiefsten Selbstmitleid. („Mein persönliches Highlight des heutigen Tages war heute Mittag mein Mittagessen in der Kantine! Mein HIGHLIGHT!!“)

Aber hier wird es auch künftig weder Herr- noch Frau Düse Fotos zu bewundern geben…
Schlicht und ergreifend, weil ich gerne anonym bleiben möchte.
In meinem Blog geht es teilweise sehr intim zu (gerade während der Kinderwunschbehandlungszeit) und ich möchte selber entscheiden, wem von meinen Freunden/Bekannten/Kollegen ich so nahe stehe, dass ich ihnen meine Gefühlswelt auf dem Silbertablett präsentiere.
Ausserdem könnte ich vermutlich nicht mehr so unbefangen schreiben, wenn ich wüsste, dass mir persönlich bekannte Menschen mitlesen.
So bin ich immer nur die „Düse“, nicht die „so-heiße-ich-in-echt“.
Im schlimmsten Falle war es dann die Düse und ich hab damit nix zu tun. 😉

Aber die liebe Bettie hat Recht, wir sollten unsere Männer nicht verstecken.
Nicht aus Angst, erkannt zu werden (Wo kommen wir denn dahin, wenn wir uns durch unsere Männer definieren? Dann sind wir tatsächlich und wahrhaftig in den 50-gern angelangt!) oder aus falscher Bescheidenheit. (Hö, hö!)

Deswegen habe ich ihm nicht nur unverzüglich eine eigene Kategorie eingeräumt, ich möchte ihm ausserdem heute die Möglichkeit geben, sich hier „einzuschleichen“, damit er wenigstens die winzig kleine Chance hat, sich selbst vorzustellen.

10 schnelle Fragen und dann bist Du auch schon „erlöst“, lieber Ehemann.
Du darfst dann wieder in „Habacht!“ -Stellung zurückverfallen…
Oder du entdeckst Deine Liebe zum Schreiben und wir schreiben ein Cuvée?
(Wobei ich Dich gut genug kenne… Du wirst mich beim Anblick des Wortes „Cuvée“ schon zum ersten Mal gefragt haben, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe. 😉)

Hallo liebe Frau Düse,

ganz bezaubernd wie du mich an dieser Stelle förmlich auf die Bühne schmeißt! (Vorhang auf… Spot an!)

Aber ich will mich an dieser Stelle natürlich nicht verstecken und beantworte GERNE Deine Fragen.

1) Bier oder Wein? Was für eine Frage… Bier!

2) Laut oder Leise? Gerne laut, leise ist aber auch ok

3) Wenn Du ein Tier wärst…
Wen oder was würdest Du als erstes fressen?
Da zwängen sich gerade zu mehr und mehr Personen auf. Ja wir reden über Menschen, ich wäre also ein Fleischfresser… wie wäre es zum Frühstück mit meiner halben Familie?

4) Ein Zitat, dass Deine momentane Stimmung beschreibt: Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt. Antoine de Saint-Exupery

5) Dein Lieblingsessen: uuuiiihhhh… ich glaube derzeit alles vom Grill!

6) Dein Lieblingsäktschnfuim,- serie oder sonstigem Männer-TV-Trash: Ganz klar und klassisch: Game of Thrones

7) Darauf freust Du Dich jedes Jahr: auf unseren Urlaub…naja fast jedes Jahr

8) Wenn Du einen Tag lang Präsident der USA wärst, was würdest Du tun? Wie das jeder Mann für einen Tag machen würde: Ausschlafen, Freunde einladen, Bier kaufen, Playstation zocken… Obama hat bestimmt ein fettes „Game-Zimmer“ 🙂

9) Was würdest Du tun, wenn Du einen Tag lang eine Frau sein könntest? … ein voller Tag PMS bitte Ladies! Ich will endlich mitreden können!!

10) Beschreibe „Abseits“ für Frauen verständlich in 3 kurzen Sätzen.
Diese Frage hat definitiv in der Beantwortung die längste Zeit in Anspruch genommen. Am Ende konnte ich mich nicht entscheiden und habe daher beide für mich gültigen Antworten hier zur Niederschrift gebracht:
1.
“Abseits” liegt vor, wenn ein Spieler den Ball Richtung gegnerisches Tor zu seinem Mitspieler schießt und sich im Moment des Abspielens zwischen diesem Mitspieler und dem gegnerischen Tormann kein anderer Spieler der gegnerischen Mannschaft befindet. Und weil man Sachen immer besser checkt, wenn man den Sinn dahinter versteht: Gäbe es diese Regel nicht, könnte ein Spieler das gesamte Spiel über praktisch genau vor der Nase des gegnerischen Tormanns stehen bleiben und auf einen guten Pass warten, den er reindonnern kann, was dann ja wohl ziemlich langweilig wäre.
2.
Schrei „AAAABSEIITS“ wenn mindestens 40% der übrigen Leute vorm Fernseher „AAAABSEIITS“ schreien. Huch…das ging in einem Satz. Öhm… ich glaube heute wird es ganz schön heiß und gegen Abend soll es gewittern.

Danke, lieber Ehemann, für die ehrliche Beantwortung Deiner Fragen.
Und obwohl ich zu jeder Deiner Antworten mindestens einen flotten Spruch parat habe, beisse ich mir auf die Zähne (bzw. die Finger) und lasse alles unkommentiert.
Das war ja schliesslich DEIN Auftritt.

…. Unser erstes Cuvée.

Ich liebe Dich. ❤