Kindermund ODER: Tagewerk

Papa bringt Tiffy mittlerweile regelmäßig morgens in den Kindergarten, so dass Mama etwas mehr Zeit für ihr Tagewerk hat. (Und nicht bei strömendem Regen aufs Rad steigen muss… ihr erinnert euch an unser verkauftes Auto? 😁🙈

Nachdem ich sie fertig gemacht habe, geht sie die Treppe hinunter und zieht sich unten mit Herrn Düse Jacke & Schuhe an.

Ich rufe ihr von oben noch ein: „Viel Spaß im Kindergarten!“ hinterher.

Tiffy ruft völlig locker vom Hocker zurück: „Jaaaa… Danke! Dir auch viel Spass beim Windeln wechseln!!“


Chapeau.

Apfel-Schmand Schnitten vom Blech

Apfel-Schmand Schnitten vom Blech

Am 20. Januar war wieder der Run auf den Zeitschriftenladen angesagt:
Die lang herbeigersehnte LECKER BAKERY war endlich, endlich in den Regalen! 👏

Hach, was habe ich mich darauf gefreut.
(Wie früher auf die Bravo. Aber die gab es glücklicherweise deutlich öfter. 😉 Jeden Donnerstag bin ich damals zum Zeitschriftenladen bei uns um die Ecke spaziert, habe mir die Bravo gekauft und sie meist in einem Stück durchgelesen. Dann musste ich wieder eine unendlich laaaange Woche lang auf eine neue Ausgabe warten)
Die Lecker Bakery habe ich zwar in einer ähnlichen Geschwindigkeit durchgelesen, aber glücklicherweise benötigt das „Durchbacken“ dann doch etwas mehr Zeit, so dass ich mich noch ganz lange an ihr erfreuen kann…. mjam, mjam, mjam.

Ich habe mir als persönliche Challenge vorgenommen, die Ausgabe in diesem Jahr komplett „durchzubacken“.
Da ich ja in der Hinsicht ein kleiner Monk bin, bin ich mir ziemlich sicher, es zu schaffen. 💪
(Ausser beim Rote Beete Kuchen… aber… hey, es geht ja hier ums Backen, oder? Essen kann den dann ja zur Not jemand anderes… 😉)

Ich starte direkt hier und jetzt und heute mit einem Kuchen aus der Kategorie „5-Sachen Kuchen“:

Den Apfel-Schmand Schnitten vom Blech.

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Sie kommen herrlich saftig mit einer ordentlichen Portion Streuseln daher und bestehen dabei aus nur 5 Zutaten!
Nix mit Chichi und ausgefallenen Zutaten, keine exotischen Gewürze…

… Einfach nur purer Apfelgenuss, zugedeckt von herrlich-zarten Streuseln…. Und schon läuft mir wieder das Wasser im Munde zusammen 😉
Mein erster Kuchen aus der diesjährigen Lecker Bakery und ich vergebe direkt 5 von 5 Sternen. 😊

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Und da ich ja so gerne teile, teile ich natürlich gerne das Rezept mit euch:
(NICHT DEN KUCHEN!!! Wo denkt ihr hin???)

Zutaten:

– 750g Mehl
– 500g Butter, gesalzen
– 300g brauner Zucker + 2 EL extra
– etwa 1,5kg Äpfel (ergeben ca. 900g kleingeschnittene Äpfel)
– 300g Schmand

Zubereitung:

1) Butter in einem Topf schmelzen.
Zusammen mit dem Mehl und 300g Zucker in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgerätes zu Streuseln verarbeiten.

2) Den Backofen vorheizen (Umluft. 160°C).
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und etwa 2/3 der Streusel als Boden festdrücken.

3) Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Den Schmand mit den 2 EL braunem Zucken verrühren und auf den Kuchenboden streichen.
Die Äpfel daraufgeben und mit den restlichen Streuseln bestreuen.
Ca. 50 Minuten backen, herausnehmen und abgekühlt genießen ❤

Fazit: 

Ein toller Sonntagskuchen, der ohne grossen Aufwand gezaubert ist und genau meinen Geschmack trifft.
Der Kuchen ist durch den Schmand und die Äpfel schön saftig und hat für mich die perfekte Süße!
Den gibts definitiv nochmal.

5 von 5 Sternen.

🌟🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟

Kindermund ODER: Alpträume

Kindermund ODER: Alpträume

Ich bringe Tiffy ins Bett.

Ein schöner Tag liegt hinter uns; ich habe sie bettfertig gemacht und verdunkele gerade das Zimmer.

Ich: „Träumst Du gleich was schönes?“

Tiffy: „Nein!“

Ich (überlege angestrengt): „Mmmh… Träumst Du dann etwa was doofes?“

Tiffy: „Ja!“

Ich (gespielt schockiert): „Oh nein! Wovon denn?“

Tiffy: „Von Dir!“

– Tiffy, 3 Jahre. Steilvorlagen? Kannse.

#12 von 12 – Februar 2017

12 von 12

Mit einem Tag Verspätung gibt es #ausuntenstehendengründen nun meine 12 von 12.

Achtung, Spoiler:
Wir waren krank.
Mich, den Gesundheitsterminator, hat es dahingerafft:
Magen-Darm deluxe.

Es war kein Geschenk, ich sag es euch.
Gott sei Dank hat es die Kinder nicht erwischt sondern „nur“ Herrn Düse und mich.
Reicht mir aber.
Für alle Tage.
Braucht kein Mensch.

Hier kommen nun also die wahrhaft besten, abwechslungsreichsten, aufregendsten, extravagantesten 12von12 des Jahres. 😉😁

Für das blühende Leben klickt euch lieber schnell bei „Draussen nur Kännchen“ rein, dort findet ihr wie immer alle 12e.

Der Tag beginnt, wie die Nacht zu Ende gegangen ist: Auf dem Klo.
Die Wasserflasche in Griffweite.
Ich möchte sterben.

Mein wahnsinnig leckeres Sonntagsmorgenfrühstück:
Ein paar wenige Salzstangen und Kamillentee mit Zucker & Salz. 😷

Herr Düse und ich brechen auf der Couch zusammen.
Die Mädels dürfen Feuerwehrmann Sam in Endlosschleife schauen.
Das Babymädchen ist quasi mittendrin statt nur dabei in Pontypandy.
(Ich höre Stimmen. Meine Schwiegermutter, die ruft: „Nicht so nah an den Fernseher! Komm da weg! Das ist schlecht für die Augen!!“) – Ruhe, Du Stimme.
Mir ist alles egal.
Wenn ich jetzt sprechen muss, breche ich.

Ich schlafe ein.

Herr Düse, der Goldschatz, hat sich aufgerafft und für die Kinder Mittagessen erwärmt.
(zu sagen „gekocht“ wäre an dieser Stelle übertrieben)
Ich schäle mich in meinem Jogger von der Couch.

Das Mittagessen wird schon etwas gewagter als das Frühstück:
Salzstangen, Kamillentee mit Zucker und Salz, eine Banane (!) und eine Apfelschorle (!!).
Ich brauche Zucker, sonst klappe ich ab.
Wir legen uns alle zusammen zum Mittagsschlaf hin und schlafen bis 15:30 Uhr.

Wir schleppen uns eine Runde nach draussen, die Kinder brauchen Auslauf und frische Luft.
Wir sind nach „einmal um den Block“ völlig fertig.

Ich breche auf der Couch zusammen und… richtig… schlafe ein.
Herrn Düse geht es zwischenzeitlich glücklicherweise etwas besser, so dass er Abendessen bereitet und etwas Ordnung schafft.
Im Hintergrund läuft Feuerwehrmann Sam.

Tiffy hält mir beim Aufwachen direkt ein paar Salzstangen unter die Nase.
Full Service direkt ans Bett.

Es gibt Abendessen.
Ein wahnsinnig nahrhaftes Tütensüppchen, in dass ich Unmengen an Salz kippe.
Ein trockenes Brötchen klappt auch schon wieder.
Mir ist allerdings immer noch übel.
Ich zwänge mir mit Mühe und Not einen Teller rein.
(Pfffff… ich, der Scheunendrescher. Die, die diese Mädels verachtet, die nach einer halben Pizza sagen „Ich bin soooo satt!“ Ey, ich bin meist nach einer GANZEN Pizza noch hungrig!!!)
Habe ich erwähnt, dass am Wochenende immer Schlemmzeit bei uns ist?
Da essen wir all die leckeren Sachen, die wir uns unter der Woche aus Figur-taktischen Gründen verkneifen.
Und nun?
Suppe???
Trockene Brötchen???
Salzstangen???
Waruuuuum?? 😭😭

Das Babymädchen is(s)t kerngesund wie man sieht. 😂
#vonmirhatsiedasnicht

Ich bringe die Kinder ins Bett.
Ich schlafe mit ihnen ein.
Ende.

PS: Hiermit bewerbe ich mich übrigens offiziell für die langweiligsten 12von12 seit Bestehen der Aktion. 
Ich will nicht angeben, aber ich reche mit einer Platzierung unter den ersten 3. 😉

PPS: Heute gehts mir (abgesehen von einem trockenen Hals) wieder gut. Ist klar, Schlemmwochenende ist ja nu auch vorbei. 😑)

17 Monate Babymädchen


17 Monate Babymädchen

(16.12.2016-15.01.2017)

Deine Größe:

88cm

Dein Gewicht:

12,2 kg

Deine Klamotten:

86/92

Deine Windeln:

Pampers Babydry Größe 5 für nachts / dm babylove Größe 5 für tagsüber

Special Events des Monats:

– Dein erstes konsumgesteuertes Weihnachten (dein 2. „in total“ 😉)

– Dein erster durchwachter Jahreswechsel

– Unseren Kurztrip in den Centerparcs

Yay-Moment des Monats:

Dein 18. Lebensmonat startet direkt mit Paukenschlag und Trompeten – Mama darf beim Gitnotruf anrufen.
Du hast nämlich eine Dolodobendan gelutscht.
Die Packung hatten wir dämlicherweise auf der Arbeitsplatte in der Küche liegen lassen  (ich sag nicht, wer es war! Ich sag nur: Ich hab ja genauso schuld, weil ich es nicht gesehen habe!) und du hast sie Dir in einem unbeobachteten Moment geschnappt, geöffnet und aus dem Blister gepult (!!!).
Ich habe es nach etwa einer halben abgelutschten Tablette gemerkt und Dir natürlich sofort aus dem Mund gepult – was mit wütendem Protestgebrüll Deinerseits kommentiert wurde.
Ey, die Dinger machen einen tauben Mund!!!! Merkst Du das denn gar nicht, mein Kind? 
Nach einem Blick in die Packungsanleitung und dem dort vermerktem Hinweis: […] „ist nicht für Kinder unter 6 Jahren vorgesehen“[…] […] „Atemnot, sowie eine vermehrte Methämoglobinbildung (Hemmung der Sauerstoffaufnahme im Blut), letzteres insbesondere bei Kindern“ […] entschied ich mich für einen Anruf bei unserem Kinderarzt, der mich wiederum an die Giftnotzentrale verwies.
Die Dame am anderen Ende der Leitung beruhigte mich, wir rechneten gemeinsam anhand des Gewichts vom Babymädchen aus, wie viel sie hätte lutschen müssen, dass wir ins Krankenhaus hätten fahren müssen und ich bekam den Hinweis, sie gut zu beobachten und viel zu trinken zu geben.
Mama war völlig fix und fertig.
Und Du?
Hast wie eine Elefant den „Wassertrog“ geext und dann so weitergemacht, als wäre nichts gewesen.
Puuuh.
Was für ein OÄGDSCHN-FUIM.

Dein Zimmer:

Deine Gardinen sind endlich gekommen, yipeee!
Endlich kommt Farbe in Dein Zimmer!
(Was jetzt an dieser Stelle nicht heissen soll, dass sie 9 Monate Lieferzeit hatten. Ganz im Gegenteil: Geliefert wurden sie innerhalb von 3 Werktagen. 😬 Nur bis man sich aus dem weiten Ozean der Gardinen mal das 100 Prozent passende Exemplar rausgeangelt hat… Junge, Junge, Junge… )

Aber dafür ist es jetzt die perfekte Symbiose von Tapete, Teppich und Gardine.

Frisur des Monats:

Palme aus Helm

Deine neuesten Wörter:

PIPI (gerne nachdem betreffender Akt vollzogen wurde. Ohne Windel. Auf dem Teppich.)
BABY (Alle kleinen Kinder sind BEEEEEBIIIISSS. Sobald ein BEEEEEBIII auf Deinem internen Radar auftaucht, werde ich darüber vehement und mit einer nicht zu verleugnenden Penetranz infomiert. )
EULE (Tiffys Stoffeulen sitzen seitdem nur noch in seltenen Ausnahmefällen an ihrem Platz auf dem Regal. Die Wutausbrüche Deiner Schwester über die regelmäßigen Kindnapping-Versuche ignorierst Du übrigens gekonnt.)
NEINNEINNEIN (mit erhobenem Finger)
POPO (auf denselbigen zeigend)
AA (Vollzug gemeldet. Over and out.)
AUA (gerne mit weibischer Kreischstimme 😂🙈)
BALL (Beim Kinderturnen gelernt. Gleich nach den Abseitsregeln 😉)

Aus diesem neugewonnenem Sprachschatz entstehen jetzt auch…

Unsere ersten verbalen Konversationen:

– Du stehst vor meinem Laptop, mit einem Finger auf dem Case, sagst geschäftig „Neinneinnein“ und lachst Dich dabei halbtot. Wird da etwa meine Autorität untergraben? 😬

– Meine unablässigen Warnungen haben gefruchtet! Um den Backofen machst Du einen grossen Bogen und zeigst nur aus sicherer Entfernung mit dem Hinweis: „Heissssss“ darauf.
Du sagst gerne „Heisssss“….
Gerne auch wenn dir kalt ist. 😂🙈
Wenn Mama Dich beispielsweise früh morgens mit kalten Händen wickelt, diese alte Rabenmutter, die.

– Unsere Treppe gehen wir immer gemeinsam Hand in Hand hinunter.
Du wartest dann schon immer brav auf mich und streckst mir Deine Hand entgegen, Du Vorzeigekind, Du.
Seit neuestem sagst Du dabei immer gefürchtig „AUA.“ Wenn ich Dich dann frage wo das AUA denn sei, antwortest Du (öfter mal was anderes 😉) „POPO.“
(Es trägt also Früchte, dass Du bei der letzten „Ich-bin-ein-Treppenhüpffrosch-deswegen-zeig-ich-Dir-mal-meine-einzigartige-Treppenhüpfnummer“ Aktion ausgerutscht und auf den Po gefallen bist.) Vorzeigekind.
Soso.

– Du (ganz aufgeregt):“A-A“!
Ich: „Wo ist das A-A?“
Du (zeigst unaufhaltsam auf Deinen Po): „POPO!“
Yeah, wir unterhalten uns.

Mama sein ist schon manchmal echt… öh… ja echt halt. 😉

Was Du Neues kannst:

– Du kannst jetzt Türen öffnen.
Yay.

– Küssen. Du küsst mit richtiger Passion und dem dazugehörigem „Mmmmmmmmaaaa“-Geräusch. Mama, Papa, Tiffy – wir sind nicht mehr sicher. 😉

Was Du liebst:

Tiffys Pucky Wutsch.
Der ja jetzt irgendwie auch Deiner ist, aber ja eigentlich Tiffy gehört, wie eigentlich alle „alten“ Sachen… Hachja… quelle Malheur..
Du liebst das pinkfarbene Ding auf 4 Rädern jedenfalls so sehr, dass unser Erdgeschoss kurzerhand zur Rennbahn umfunktioniert wurde.
Tiffy und Du fahren jetzt nämlich täglich Rennen.
Bobbycar vs. Puky Wutsch.
David vs. Goliath.
On your mark, get set… GO!

Marotten und Tics:

#indenGenen
#likemotherlikedaughter
#Essensferkeltheysaid

– Du liebst Eis.
Du isst Eis.
Nicht aber die Hörnchen.

Recht haste, schmecken ja auch gar nicht.

– Du liebst Käse.
Gerne ausgefallene Sorten wie 24 Monate gereifter Bergkäse.
Am liebsten pur.
Am liebsten am Stück
Hach, was freu ich mich eines Tages auf Käsefondue mit Dir. 😉

-Wenn du weinerlich meckerst, dann mit den Worten „MIMIMIIII“ (und Schippe!)…. DU MÄDCHEN! 😉 Das ist so unfassbar süß, dass wir dabei meist (heimlich natürlich) zusammenbrechen vor lachen.

Geschwistermoment des Monats:

-ohne Worte.

Ordnung muss sein:

– Du bestehst darauf, dass vor dem Essen deine Ärmel hochgekrempelt werden müssen und nach dem Essen unverzüglich wieder runter.
Daran führt kein Weg vorbei und wird mit einer zweifelsfreien Vehemenz mit den Worten („BADI“!) eingefordert.
„BADI“ heisst vermutlich sowas wie „Machst Du jetzt endlich mal hinne hier mit den Ärmeln???“ -Man weiss es nicht.

– Du legst sehr viel Wert auf ein komplettes Outfit.
Wo Tiffy mit wehenden Fahnen und 2 Entenfüssen im Dezember ohne Jacke das Haus verlässt, bekommst Du einen Anfall, wenn Dein Outfit bestehend aus Jacke, Schuhen, Schal, Mütze und Handschuhen (!) nicht komplett ist.
Neulich, bei 10 Grad Plus, war ich versucht, Deine Handschuhe zu Hause zu lassen.
Da war was los, ich sag es euch.
Da war was los…

Deine Gesundheit:

Wie auch schon im letzten Jahr, wirst Du genau vor Weihnachten krank.
Weil wir unsere Feiertage (wie auch schon im letzten Jahr) nicht wieder im Notdienst im Krankenhaus verbringen wollen und es Dir zunehmend schlechter geht, entscheiden wir uns für einen Termin beim Kinderarzt.
Dort traf ich auf jeden Einzelnen der 38.000 Einwohner unseres Ortes.
Jubeljubel, freufreu.
Als wir nach 2 Stunden Wartezeit (😐) endlich dran sind und der Doktor Dich abhorchen möchte, brüllst Du wie am Spieß.
Du kleines, süsses Mädchen in Deinem niedlichen, rosafarbenem Rehkitz Einteiler kannst brüllen, dass es einem durch Mark und Bein geht.
So sehr, dass die Ohren klingeln; brüllen bis (Achtung, da kommt er eingeflogen: Flach, aber in der Haupteinflugsschneise) der Arzt kommt.
Höhöhö.
Du schreist und schreist und schreist und als Du feststellst, dass es kein Entrinnen aus der Situation gibt, stellst Du Dich tot.
Von einer Sekunde auf die andere herrscht Ruhe, Du kneifst die Augen zusammen und drehst den Kopf zur Seite.
Ungläubiges Staunen.
Totstellen ist immer Deine Taktik.
Wenn nichts mehr hilft, hilft totstellen.
Pünktlich zum Holzspatel im Mund erstehst Du allerdings wieder auf und die Ruhe ist dahin.
Das Spiel beginnt von vorne.
Der Kinderarzt diagnostiziert einen Virusinfekt auf den Bronchien und ich verlasse die Praxis kurz darauf mit einem Rezept in der einen und dem völlig verstörtem Babymädchen an der anderen Hand.
Ich bin mittlerweile so Matsche in der Birne, dass ich erst am Auto bemerke, dass unser Bugaboo noch in der Praxis steht.

Wartezimmerselfie aus der Kinderarztpraxis 😉

Und Mama so?

Ich war beim Hautarzt zum alljährlichen Muttermalcheck.
Ich habe sehr viele Muttermale, weswegen die Untersuchung immer ein wenig dauert.
Auf die Erniedrigung, da im Behandlungszimmer so komplett nackelich zu stehen, folgt die Ernüchterung:
Meine 1,20m grosse Ärztin mustert mich von unten bis oben und sagt dann völlig emotionslos:
„Sie haben aber auch viele Dehnungsstreifen!“
Ich sage: (ernsthaft und völlig schockiert) „WATT???????“
Ich habe nämlich aus meinen Schwangerschaften 0,0000 Dehnungsstreifen. Ein paar (!) wenige (!) verblasste (!) Wachstumsstreifen (!!!) zieren meine Oberschenkel, aber das wars.
Die Hautärztin fährt unbeeirt fort mit ihren Floskeln der Grausamkeiten:
„Ja… 2 Schwangerschaften hinterlassen so ihre Spuren. Da ist nicht mehr alles so straff.“


Auffällige Muttermale: 0
Selbstwertgefühl: -1000

Liebster Award

Juhuuuuu! Ich wurde nominiert!
Der „Liebster Award“ geht mal wieder um, und die liebe Maria von Mein achtsames Leben hat mich nominiert. Vielen, vielen Dank, liebe Maria, ich freue mich riesig. ❤

Wie wir ja alle wissen, geht nichts ohne DIE RÄGELS, denn die Rägels sind nunmal die Rägels:

1. Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat. (✅) 
2. Beantworte die 10 Fragen. (✅)
3. Überlege dir 10 neue Fragen. (✅)
4. Und nominiere neue Leute für den Liebsten Award. (✅)
5. Informiere die nominierten Blogger! (✅)
6. Füge die Grafik für den Liebsten Award ein! (✅)
7. Vergiss nicht die Regeln des Liebsten Awards einzufügen! (✅)

1. Wer bist Du? Kennst Du Deinen innersten und wahren Kern?
Puuuuuh… Über der Frage brüte und brüte und brüte ich… ich habe mittlerweile schon 4 Eier gelegt.
Ich merke momentan, dass ich mich jahrelang nicht gefunden habe und irgendwo zwischen „hier“ und „da“ hing.
Vor allem „da“, wo man es allen anderen Recht macht, ausser sich selbst.
Im letzten Jahr habe ich angefangen, mich konkreter mit mir auseinanderzusetzen.
Aus Gründen.
Diese Gründe gaben den Impuls 
Dinge zu hinterfragen, zu lernen mich selber zu akzeptieren, mein eigenes, inneres ICH nach aussen zu kehren, mit mehr Rückrad hinter MIR zu stehen.
Aber angekommen bin ich noch nicht, nein.
Aus Gründen.

2. Was war die größte Veränderung in Deinem Leben?
Definitiv der Tag, an dem ich Mama wurde.
Von einer Sekunde auf die andere war einfach alles anders.
Schöner anders.

3. Wie siehst Du die Welt?
Am liebsten von oben, aus dem Flugzeug, durch die Wolken hindurch.
Wo Staus auf der Autobahn irgendwie niedlich anzusehen sind und die Stille der Morgendämmerung mit vereinzelten Lichtern hier und da eine unheimliche Ruhe ausstrahlt.

4. Was muss sich Deiner Ansicht nach in unserer Gesellschaft ändern?
Der Respekt, die Achtung, die Rücksicht auf- und voreinander muss zurückkehren.
Respekt vor sich selber, den Menschen, die uns umgeben und dem Leben an und für sich.
Ansonsten gehen wir vor die Hunde.


5. Wenn Du nochmal von vorn beginnen könntest, würdest Du etwas anders machen (auch in Hinblick auf Deine charakterliche Entwicklung)?
Mir würden 1000 Dinge einfallen, die ich gerne ändern würde, rückgängig machen würde, anders lösen würde.
ABER: Nein, ich würde es nicht tun.
Denn ich hätte zu viel Angst, dass mit nur einer geänderten, winzigen Kleinigkeit meine Geschichte neu geschrieben wird und mein Leben in eine ganz andere Richtung verläuft. So dass ich schlussendlich nicht der Mensch wäre, der ich heute bin. Vielleicht hätte ich, wenn ich mich im Jahre 2000 nach meiner letzten Abschlussprüfung nicht so gepflegt abgeschossen hätte, dass ich ins Gebüsch gefallen und nicht mehr aufstehen konnte, Herrn Düse nie kennen- und liebengelernt und hätte so niemals Tiffy und das Babymädchen bekommen.
Nein, ich würde alles genau so lassen.

Denn ich mag mich und mein Leben.

6. Wo wir gerade beim Thema Charakter sind: Hast Du irgendwelche Angewohnheiten, Marotten, Ticks, irgendwas was so „Typisch Du“ ist?
Mein Mann würde wahrscheinlich jetzt ganz aufgeregt aufzeigen, schnippsen und „hierhierhierichichich“ rufen, weil er vor lauter Rededrang nicht mehr ruhig sitzen könnte. 😂
Wenn er denn könnte. Aber ich lasse ihn nicht zu Wort kommen, Muhahahahahahaaaaaa.
Öhm… also was ist typisch ich? 🤔
Ich bin ein Kontrollfreak.
Herd aus… Backofen aus… Bügeleisen aus (nicht, dass ich bügeln würde)… alle Fenster zu… Haustür richtig zu…. ISTDERHERDAUCHWIRKLICHAUS????
Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht alles mindestens 3 Mal nachgucke, bevor ich das Haus verlasse.
Bevor wir in den Urlaub fahren, müssen wir mithilfe unserer eigens angefertigten „Checkliste Strom“ das ganze Haus abgehehen und haken jeden gezogenen Stecker/abgeschlossenes Fenster/abgeschaltetes Gerät ab.
Zusätzlich mache ich vorsichtshalber noch ein Foto/Video vom Backofen oder anderen gefährlichen Elektrogeräten, so dass ich im Urlaub immer nachschauen kann, ob es auch WIRKLICH aus ist, falls mich mal die Panik überkommt. 😉
…. Öh… tjoaaar…. Wenn ich es so geschrieben sehe, finde ich es schon ziemlich krank. 😂🙈Ich glaube, ich brauche eine Therapie.


… Uuuuuuuuund ich habe eine bekloppte Lache.
Eine laute, bekloppte Lache.

7. Beschreibe Dich mit einem Buch-, Lied- oder Filmtitel
„Stressed out“ (twenty one pilots)


8. Wenn Dein Leben ein Film oder Buch wäre, wie wäre sein Titel (und warum)?
1) Ich kann mich nicht entscheiden
(Begründung in den nächsten 8 Punkten 😂)
2) Aber bitte mit Sahne
(Ich liebe Sahne)
3) The girl who ate everything
(Ich liebe es, zu essen!)
4) Schlimmer geht immer es da entlang
(Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her Funken, der den Heuballen, auf dem Du sitzt, entzündet und alles brennt vor Deinen Augen ab. – Das bin ich.)
5) Zu viele Worte, zu wenig Platz auf dem Cover.
Ich kann mich nicht kurzfassen. (AKA der Alptraum eines jeden Deutschlehrers. Keine Erörterung unter 13 Seite.)
6) Learning to fly
(Ich „learnte“ to fly und ich liebte to fly. Ich
liebe to fly.)
7) ‚Schuldigung.
(Gerne gepaart mit „Oops“. Im Wörterbuch unter „Tollpatsch“ ist ein Bild von mir. Neben einer Zeichnung von einem umfallenden Dosenturm im Supermarkt)
8) Höhöhö.
(Meine weiter oben erwähnte, blöde Lache)
9) Fall down seven times-stand up eight
(Wenn ich etwas erreichen möchte, tue ich alles dafür und wenn ich dabei hinfalle, stehe ich wieder auf. Einmal, zweimal, zehnmal… Bis ich angekommen bin. Es fiel doch tatsächlich schon einmal der Vergleich mit einem Terrier 😕)

9. Tiefe Täler, hohe Höhen, weites Meer – was bevorzugst Du?
Das Meer.
Wasser ist mein Element.
Ich liebe es, im warmen Wasser zu schwimmen und zu schnorcheln.
Einfach abtauchen und nur noch das dumpfe Rauschen des Meeres hören (und ab und an das Gekreische eines Jetskis)
Mein Lieblingsplatz, am Strand von Fort Lauderdale, mit Blick auf das Meer und das Fishing Pier ist meine persönliche „Rettungsinsel“.
In allen „Extremsituationen“, wenn ich mich entspannen soll, flüchte ich mich in Gedanken an mein Fleckchen Strand.
Mit „Blick“ auf das Meer habe ich übrigens meine Kinder geboren. 😉

10. Wenn Du wählen könntest, wo und wie würdest Du leben?
Mit meiner Familie in Florida.
In einem kleinen Condo am Beach.
Meinen Job würde ich gerne behalten, wenngleich er wahrscheinlich in einem etwas stumpferen Glanz erstrahlen würde als hierzulande.
Mir gefällt es, dass in den USA das Leistungsprinzip gilt:
Wenn ich hart arbeite, kann ich es zu etwas bringen.
Hier ist es ja zumeist „Er/sie/es ist eine faule Socke, hat aber durch 37 Jahre Betriebszugehörigkeit eine nahezu unkündbare Stellung. Also bleibt er/sie/es.“
Das Glück ist bei uns mit die Doofen anstatt mit die Ehrlichen. 😉

DANKE liebe Maria, für diese tollen Fragen!

Hier kommen meine Fragen:

1) Verrate mir doch Dein Lieblingszitat
2) Welches Lied verbindest Du mit Deiner Jugend? Warum?
3) Wenn Du eine Henkersmahlzeit wählen müsstest, was wäre es?
4) Wenn Du wählen könntest: Dein Traumhaus in einer furchtbaren, heruntergekommenen Gegend, oder eine super Gegend und dafür ein Haus, dass Dir nicht gefällt – wo würdest Du Leben wollen und warum?
5) Welche war die bisher schwerste Entscheidung in Deinem Leben?
6) Stell Dir vor, Du hättest 1 Jahr lang Urlaub bei vollem Einkommen. Was würdest Du tun?
7) Nenne eine Sache, die Du in Deinem Leben bereust.
8) Was ist der Unterschied zwischen gutem, perfekten und exzellentem Service für Dich?
(Diese Frage wurde mir vor gefühlten 7000 Jahren in einem Vorstellungsgespräch gestellt und hat mich bis heute nicht losgelassen 🙈)
9) Dein Lieblingsbuch
10) Was magst Du besonders an Dir?

Uuuuund ich nominiere folgende, tolle, lesenswerte Blogs:

Abenteuerhausundkind

Kommbaldzuuns

Der Anfang ist dunkel

Der Stepvogel

wiraufwolke4

Zoé, la Française

einstrichphobie

Zwischen Windeln und Wahnsinn

Mann Kind Koffer