Kindergartenkind. 

Kindergartenkind.

 

Liebe Tiffy,
morgen ist Dein erster Tag im Kindergarten.
Morgen bist Du 2 Jahre, 10 Monate und 23 Tage alt.

Für uns war es der richtige Weg, dass wir fast 3 Jahre zusammen waren.
Nur wir.
Die Zeit ist nun vorbei.
Ich habe sie unendlich genossen.

Und ich bin traurig.
Traurig darüber, Dich nun „frei zu geben“; Dich in andere Hände geben zu müssen.

Hände, die nicht jahrelang auf dich gewartet haben.
Hände, die sich nicht hunderte von Spritzen in den Bauch jagen mussten.
Hände, die sich bei Deinem ersten Schrei nicht die Tränen des Glückes aus den Augen gewischt haben.
Hände, die Dich nicht zum ersten Mal ehrfürchtig gestreichelt haben.
Zum ersten Mal und viele, viele weitere Male.
Hände, die dich nicht getragen haben.
Meter um Meter um Meter.
Hände, die die Deinen nicht gehalten haben, als Du Deine ersten Schritte gemacht hast.
Als Du Deine Impfungen bekommen hast.
Als Du krank warst.
Hände, Die Dich Nachts nicht an Dich kuscheln und Dich wieder zudecken, weil du Dich freigeturnt hast.

Fremde Hände.

Mein kleines grosses Mädchen, heute denke ich oft daran, wie es war, als man Dich mir auf die Brust gelegt hat, nach Deiner Geburt.
Ich war der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt.
Ich habe Dich angeschaut, Du warst so winzig mit Deinen 2640 Gramm.
Immer und immer wieder.
Nie habe ich etwas wertvolleres in meinen Armen gehalten.

Für mich war es seit diesem Tag unvorstellbar, auch nur eine Sekunde in Deinem Leben zu verpassen.
Die Verantwortung für Dich jemand anderem zu übertragen.
Nicht auf Dich aufzupassen.

Nun ist er gekommen, dieser Tag.
Ich werde Stunden Deines Lebens verpassen.
Ich werde Dich in -hoffentlich- fürsorgliche Hände geben.

Meine grosse Maus, ich bemühe mich sehr, Dir nicht zu zeigen, wie traurig ich bin, dass sich ab morgen alles verändert.

Wir haben zusammen eingekauft, alle Sachen mit Deinem Namen beschriftet, eine kleine Schultüte ausgesucht (und Mama hat sie befüllt 😊) und fahren 1 Mal täglich am Kindergarten vorbei und spielen das „Wer geht hier bald hiiiiiin? High-Five Ratespiel“.
Ich möchte nicht, dass Du Angst hast oder den Kindergarten mit „traurig sein“ assoziierst.

Trotzdem hast Du mich heute angesehen und mich gefragt: „Mama, warum bist Du so traurig?“
Ich habe gelächelt und gesagt: „Mein Mäuschen, ich bin nicht traurig.“
Du hast geantwortet: „Aber Du hast ganz traurige Augen, Mama!“
Mein kluges, grosses Mädchen.
Geweint habe ich dann heimlich im Bad.

Heute Abend war mir so schlecht, dass ich mich beinahe übergeben hätte.
So aufgewühlt war ich.
Liebe Tiffy, ich liebe Dich so sehr, dass es wehtut, Dich loszulassen.

Morgen gehen wir einen grossen und wichtigen Schritt, mein Mädchen.
Einen grossen Schritt in Richtung Selbstständigkeit.
Ich hoffe, dass ich Dir in den vergangenen 2 Jahren, 10 Monaten und 23 Tagen viele Dinge mitgeben konnte, die Dir morgen und fortan jeden Tag nützlich sind.
Das Du Dich immer auf mich verlassen kannst, zum Beispiel.
Das Du alles schaffen kannst und dass ich immer hinter Dir stehe.
Und dass Du niemals alleine bist.
Das ich immer wiederkomme.

Niemals werde ich vergessen, wie nah wir uns nach Deiner Geburt waren.
Ich hoffe, wir werden uns für immer so nah sein wie an Diesem Tag – auch wenn wir manchmal voneinander weggehen.

Ich liebe Dich.

Deine Mama

Advertisements

105 Gedanken zu „Kindergartenkind. 

      • Wie lange habt ihr zur Eingewöhung gebraucht?
        Ich war heute auch noch den „ganzen Tag“ mit, aber irgendwie gefällt mir das alles nicht.
        Die Erzieher gehen nicht wirklich liebevoll mit den Kindern um und ich habe kein gutes Gefühl, sie dort alleine zu lassen.
        Das macht es gerade irgendwie noch dööfer für mich 😭

        Gefällt mir

      • Ewig und drei Tage. Gestern war Kita kennenlerntag und wir wurden als Mutmacher für alle Zweifler bei denen es nicht so läuft vorgestellt 😂🙈.

        Ich war fünf Wochen die ganze Zeit dabei, hatte in der Zeit das Gefühl keiner nimmt sich Zeit für ihn.. Allerdings sind sie toll mit den anderen umgegangen. Als ich dann einfach mal weg gegangen bin würde es erst dramatisch – dann aber super. Jetzt liebt er die Kita mit seinen „Tindern“. Und wir sind zufrieden mit unserer Wahl.

        Was genau gefällt dir denn nicht? Ich kann dir nur raten alles direkt anzusprechen, das ist soooo wichtig. Ihr schafft das!

        Gefällt 1 Person

      • 😂😂
        Das ist ja auch schon ein Prädikat..
        Habt ihr wenigstens eine Medallie bekommen? 😂😂

        Bei uns ist es genauso wie Du es beschreibst… Ich habe auch das Gefühl, dass sie einfach nicht gross an die Hand genommen wird und sich keiner Zeit für sie nimmt.
        Und sie braucht einfach eine Hand, weil sie sehr schnell überfordert ist.
        All die Angebote (Malecke, Bastelecke, Puppenecke, Spielecke…) sind dann zu viel.

        Und wir hatten jetzt 2x den Fall, dass weinende Kinder einfach weinen gelassen wurden, das fand ich nicht gut.
        Das waren allerdings Kinder, die schon länger dabei waren.

        Gerade ist sie alleine mit Turnen und ich sitze in der Kaffeecke 😊
        Ein Fortschritt 😊👏

        Gefällt 1 Person

      • 2370 g, 47 cm, kam 2 Wochen vor Termin, also so gesehen reif. Selbstständig sein wollen ist hier auf ganz groß geschrieben. Ich wünsch der Krippe, die uns den Zuschlag gibt schon mal viel Spaß 😄

        Gefällt 1 Person

      • Wooooaaa… Sogar noch zarter. Unter 2 500g gelten die Mäuse als Mangelgeburt, oder? 🤔
        Musste sie dann auf die Kinderstation?
        Wurde denn festgestellt, warum sie so zart war?

        Hahaha… Das habe ich unserem Kindergarten heute gewünscht, als es ums Essen bzw. Tischmanieren ging. 😂😂

        Gefällt mir

      • Hm, keine Ahnung, im U-Heft steht dystroph (heisst soviel wie fehlgewachsen), Mangelgeburt wäre glaub hypotroph. Wobei es ja mittlerweile den Begriff SGA gibt (small for gestational age). Ja, sie war eine Woche auf der Intensiv, weniger wegen Gewicht und Größe, als wegen Sättigungsabfällen und Muskelzittern (letzteres gab sich mit jedem Tag mehr auf der Welt).

        Gefällt 1 Person

      • Bei mir hiess es, dass die Plazenta sehr verkalkt gewesen ist und sie deshalb unterversorgt war.
        Sie wurde 11 Tage vor ET per Sectio geholt.
        Ich wollte sie gerne spontan aus BEL entbinden, aber wegen der Plazentaklamotte haben sie mich nicht gelassen.
        Und irgendwann haben sie entschieden, dass es ihr draussen besser geht als drinnen.

        War es bei Dir eine Spontangeburt?
        Intensiv ist scheisse… Du Arme 😢
        Ich habe größten Respekt vor den Eltern, die ihre Würmer auf der Intensivstation besuchen müssen, wirklich wahr.
        Ich glaube, ich hätte das nicht geschafft.

        Gefällt 1 Person

      • Ja, konnte spontan entbinden. Mein FA ist Feindiagnostiker, er hat jedes Mal die Versorgung gecheckt. Einleitung hätte im Raum gestanden, wenn er was auffällig gefunden hätte. Hat er nicht, hatte selbst ein gutes Gefühl und meinte, so lange ich auch ein gutes Gefühl hab und sie regelmäßig spüre, will er nix machen. Er ging auch davon aus, dass die Berechnungen vom US nicht so ganz korrekt sind (und war dann mehr als platt, als das Gewicht fast aufs Gramm genau passte). Intensiv war grausig, hab vor den Frühcheneltern richtig viel Respekt. Ich bin in der einen Woche schon bekloppt geworden.

        Gefällt 1 Person

      • Oh, dass ist natürlich Luxus mit der Feindiagnostik.
        Ich musste bei beiden Kindern jeweils immer ins KKH zum checken.
        Aber nur bei Tiffy war es so; das Babymädchen war mit 3210g ein richtiger Wonneproppen dagegen. 😋
        Woran dass damals bei Tiffy lag, konnte mir auch keiner sagen.

        Das glaube ich Dir. 🙈😢
        Durfte sie nach der Woche dann direkt mit nach Hause?

        Gefällt mir

      • Ja, durfte sie, nach 5 Tagen durfte sie auf die normale Kinderstation, weil das Zittern fast weg war (und Krämpfe ausgeschlossen wurden). Da gings nur noch um die Sauerstoffabfälle. Als sie nach einer Atemschreibung nicht mehr zyanotisch war, durften wir direkt heim. Hätte mal wer gefragt, ich war 2800g und 49 cm, mein Mann irgendwas um 2500 und ebenfalls unter 50 cm. Geringe Geburtsgröße und -gewicht ist halt auch vererbar. Meine Schwester war dafür dann mit 53 cm und über 4kg dann schon ne ganz andere Hausnummer (ich vermute eh, dass meine Mutter einen SS Diabetes hatte, aber das damals einfach keiner getestet hat, weil schlank).
        Mein FA ist grandios. Ich bin so froh, dass ich den gefunden habe.

        Gefällt 1 Person

      • Wahnsinn wie unterschiedlich das zwischen Geschwistern sein kann 😮
        Bist du denn auch eher klein?

        Beim Babymädchen hiess es erst auch von seiten meines Gyns, dass sie auch sehr zart wird.
        Ich habe dann schon Angst bekommen, weil bei Tiffy ja eine Unterversorgung im Raum stand. Meine Hebamme hat dann auch gesagt, dass es Frauen gibt, die einfach nur zarte Babys bekommen, da muss es nicht mal einen Grund für geben.
        Obwohl mein Mann und ich beide sehr groß sind. 😉

        Hast du einen Mann als Arzt?

        Ich muss mir gerade auch einen neuen suchen und ich finde das unfassbar schwer. 😑

        Gefällt mir

      • Ich hab eine Durchschnittsgröße von 1,68 m, mein Mann ist 1,70 m. Ich weiss von mir, dass ich lange gewachsen bin, ich hatte nach 16 nochmal einen Schub (inklusive Wachstumsschmerzen). Bei meiner Schwester gibts mehrere Möglichkeiten: Entweder die Gene meines Vaters kamen durch (er ist recht groß) und/oder ein unerkannter SS Diabetes. Ich tippe nach wie vor auf letzteres, auch wenn etwas größer ist als ich.
        Ja, hab einen Mann. Ich wollte nie zum einem Mann, aber meine FÄ war in den ersten Wochen das unsensibelste, unverständlichste und un-hilfreichste, was mir in meinem Leben je untergekommen ist (ich hatte ja so Probleme mit meinem AG zwecks Mutterschutz und so). Ich glaub, die hat auch selbst keine Kinder. Mein FA hat 3 Kinder, mittlerweile ist seine Frau mit ihm in Praxisgemeinschaft (bei meinem Hausarzt auch so, scheint super zu klappen XD). Es ist super schwer einen guten Arzt zu finden, finde es wird auch immer schwerer (bin so dankbar für meine, brauch nur noch nen guten fürs Hexlein).

        Gefällt 1 Person

      • Meine Gyn war auch total sch xxx.
        Zum 1 Mal jährlich Krebsabstrich machen absolut in Ordnung aber darüber hinaus -> Katastrophe.
        Ich bin da am Anfang meiner Schwangerschaft mit Tiffy heulend raus, das war das letzte Mal, dass sie mich gesehen hat.
        Ich bin dann bei meinem Doc (Mann) in der Kiwu-Klinik geblieben.
        Der war sooooo toll, entspannt und gut drauf.
        Leider geht er nun bald in Rente und ich brauche jemand Neuen… Leider gibt es hier vor Ort nur Frauen 😭

        Wieso hattest du Probleme mit dem Mutterschutz?

        Gefällt mir

      • Ach eigentlich war das pillepalle. Es ging um 3 Sachen: rauchfrei, keine Alleinarbeit und WC zu weit weg (500m, 3 Gebäude weiter). Ich hatte von Anfang an noch die Luftqualität generell bemängelt (konnten nicht lüften). Ich hätte mich z.B.auf TZ oder so eingelassen, Büro hätte ich mir auch eingehen lassen. Ich denke es spielte rein, dass ich eh nur Lückenfüller sein sollte und es ja bei allen anderen Schwangeren auch immer funktioniert hat (wir hatten echt eine die ist im 8.Monat noch als Zugbegleiterin unterwegs gewesen…). Betriebsärztin war auch der Ansicht mindestens TZ müssten sie machen. Wurde versucht zu unterwandern. Gewerbeaufsicht hielt dann zum Glück das vorläufige BV aufrecht.
        Mein FA ist total gechillt und vor allem ein sehr lustiger Mensch. Und er hat nie Angst gemacht, alles erklärt, stillfreundlich. Man merkt einfach der Mann kennt sich aus und hat grad mit Kindern eben auch selbst Erfahrung. Erste Frage war auch wie es mir geht und das Laufen lernen bei den Kleinen echt ätzend sein kann 😀

        Gefällt 1 Person

      • Was machst du denn beruflich? 🤔
        Habe es beim Querlesen nicht gefunden.

        Ich sach mal, die 3 Dinger sind ja nicht unwesentlich als Schwangere.
        Und das man „Rauchfrei“ heute überhaupt noch diskutieren muss? 😐

        Ein stillfreundlicher, männlicher, netter Doc?
        Cool. 👍👍👍
        Da hast du aber einen Glücksgriff gelandet 😉

        Gefällt mir

      • Also *Lebenslauf auspack* Ich hab schon so einiges gemacht, als letztes habe ich Tickets für ein Eisenbahnverkehrsunternehmen verkauft. Unser Schalter war direkt am Raucherbereich, sprich Tür auf Kunde rein und eine große Ladung Rauch gleich mit. Keine Fenster, die man öffnen konnte, uralte Klimaanlage. Du willst nicht wissen, wie lange ich betteln musste, damit das Ding wenigstens mal gereinigt wird (ich warf dann mal chronische Halsentzündung in den Raum, nachdem ich im Urlaub nämlich gar keine Probleme hatte…)
        Ja, mein Doc ist echt ein Megaglücksgriff. Ich bin sehr froh bei ihm zu sein. (Und NFP-freundlich ist er auch noch, was noch seltener ist.)

        Gefällt 1 Person

      • Hach, hier hatte ich noch gar n Uhr geantwortet. 🙈
        Na das hört sich ja super an… 😬
        Warst du dort nur befristet?

        Machst du auch NFP? Cool. 😊
        Möchte demnächst auch wieder damit anfangen 😊😊

        Gefällt mir

      • Ach und was erwarten die denn für Tischmanieren bei einem Kleinkind? Mit knapp 3 Jahren ist Essen doch eh mehr noch lernen und erforschen, als reine Nahrungsaufnahme.

        Gefällt 1 Person

      • Ich glaube die erwarten weniger 😂
        Nur Tiffy isst schon seeeeeehr…wie soll ich es sagen?… ferkelig 😂
        Da hängt alles in Haaren, Gesicht und Händen und ist im Radius von 2 Metern verstreut.
        Besteck klappt auch nur manchmal.
        Ich muss ehrlich sagen, wir haben in der Hinsicht die weisse Flagge gehisst.
        Ich hoffe, dass sie sich dort etwas von den anderen Kindern abguckt…
        Oder sehe ich das zu verbissen? 🤔

        Gefällt mir

      • Kommt ein bisschen auf Deine eigene „Wohlfühlgrenze“ an. Klar ist es anstrengend jedes Mal die Küche zu putzen, wenn das Kind allein essen durfte. Andererseits ist es mir lieber, sie isst so (und wenn sie nur von unseren Tellern klaut und ihrer stehen bleibt), als dass ich den Krampf hätte füttern zu müssen/wollen. Je nachdem, was grad in ist, siehts Hexlein aber auch gern mal aus, als hätte sie eine Kriegsbemalung (aktuell ist Hand ablecken in…kannste Dir denken, ne 😉 ). Besteck ist ne Sache, da ist das Abgucken bzw. die Gruppendynamik in der KiTa echt gut. Das kommt dann von ganz allein. Bei uns klappt Löffel meistens recht gut (auch nicht immer), Gabel so lala und am liebsten wird halt immer noch mit der Hand gegessen. Mei, ist so. So schmal wie sie ist, ist es mir lieber, sie isst überhaupt. Und der Rest, wenn sie irgendwann in Betreuung geht: Nicht mein Problem 😉

        Gefällt 1 Person

      • Bei uns ist immer noch der ganze Fussboden + ein 1m Radius involviert… 😬🙈

        Ja, das sehe ich auch so.
        Essen sollte kein Kampf sein.
        Ich lasse beide aber so essen… Das Babymädchen seit Anbeginn mit den Händen und mittlerweile mit Besteck… Tiffy natürlich mit Besteck; obwohl sie sehr gerne dann auch wieder „Baby“ ist… 😉

        Im Kindergarten dürfen sich die Kinder morgens ihr Brot selber schmieren, da ist sie völlig Feuer und Flamme.
        Butter? Messer? Selber?
        Ich glaube, das ist das schönste am ganzen Kindergarten für sie. 😉

        Gefällt mir

      • Vielleicht solltet ihr euch einen Hund kaufen 😉 Bei uns war es am Anfang so. Mittlerweile passiert es mehr mit Absicht (seltener im Eifer des Gefechts, wenn der Löffel zu voll ist), da nervt vielleicht. Dieses „unauffällige“ Hand zur Seite bewegen und gucken, ob jemand was sagt.
        Brot selbst schmieren ist auch richtig cool. Vielleicht bessert sich dann die Rumsauerei auch.

        Gefällt 1 Person

  1. 😢 jetzt muss ich das ein oder andere Tränchen wegwischen.. Allein von dem wie und was du schreibst: du bist eine wunderbare Mutter und deine Kleine wird sowas von sicher und mit einem fabelhaften Urvertrauen ausgestattet diese Welt erobern! ❤️

    Gefällt 1 Person

  2. Ich wünsche dir, dass Tiffy im Kindergarten so eine herzliche Erzieherin erwischt, wie unsere Große. Ja, es sind vielleicht fremde Hände, die Tiffy halten werden, aber es sind zumindest bei uns liebevolle Hände. (die Große saß neulich mit ihrer Herzerzieherin im Schatten und hat gesungen, obwohl die Erzieherin schon Feierabend hatte, aber sich nicht losreißen konnte)

    Gefällt 1 Person

    • Ich wünsche es mir auch so sehr… Es kommt mir persönlich auf den ersten Blick aber nicht so vor.
      Sie hat einen Mann als Gruppenleiter, was ich super finde. Den findet sie auch toll, aber das Verhältnis ist natürlich ein anderes als zu einer Frau.
      Dann ist da noch eine Frau, die in meinem Alter ist (also 23 😂😂🙈), die aber eher gelangweilt anstatt motiviert wirkt und ein junges Mädel, dass ganz neu in der Gruppe ist.
      So mit Durchsetzen hat sie es aber nicht. 😉

      Mmmh… naja… Ich bin gespannt.
      Und wenn ich das Gesamtkonglomerat so sehe, bin ich froh, dass sie nur 25 Stunden da ist.
      Tendenz eher weniger, weil Muddi es morgens nicht vor 9 Uhr schafft 😂🙈

      Gefällt 1 Person

      • Warte es mal ab. Manchmal entwickelt sich da eine Bindung mit dem Erzieher, von dem man es am wenigsten gedacht hätte (weshalb die Große jetzt immer mit Mullwindel herumläuft, denn ihre geliebte Kübi trägt ja auch Kopftuch).

        Wir haben 35 h gebucht, aber tatsächlich nutzen wir nur 25 h, aber hey, auch wir könnten morgens um 7 da sein…. pruuust….

        Gefällt 1 Person

      • Hach… Mein Mamaherz zerreißt
        immer weiter. Ich habe heute gesehen, wie sie mit weinenden Kindern umgegangen sind und eigentlich möchte ich Tiffy jetzt direkt abmelden 🙈😭
        Wuhäääää….

        Waaaaas?
        Ihr seit nicht um 7 da? 😂
        Also ich schaffe 9 gerade so mit wehenden Fahnen und mit Biegen und Brechen 😂
        Wann müsst ihr sie dann abholen?

        Gefällt 1 Person

      • Abholzeit ist zwischen 14 und 14:30, wobei wir meist pünktlich da sind.

        Ich kann über unseren Kindergarten echt nicht meckern. Weinende Kinder werden auf den Arm genommen und getröstet. Aber auch wenn das bei euch anders läuft, nimmt Tiffy keinen Schaden. Und Kontakt mit anderen Kindern, Gruppenstrukturen einhalten, Regeln erlernen, das ist auch wichtig für ein Kind….
        Wird schon!

        Gefällt 1 Person

  3. So wird es mir auch gehen. Ich bin gerade so dankbar, dass ich durch die Schwangerschaft nun doch noch länger selbst betreuen kann und die Haselmaus noch nicht „abgeben muss“… Ich wünsche euch einen schönen ersten (und dann viele, viele weitere) Kindergartentag! ❤

    Gefällt 1 Person

    • Danke ❤
      Den hatten wir, aber ich war heute auch noch dabei.
      Ich glaube, wenn ich zum ersten Mal gehe, breche ich hinter der Tür zusammen 🙈

      So wie Dir ging es mir auch, als ich mit dem Babymädchen schwanger war.
      Ich war so dankbar und froh, noch etwas gemeinsame Zeit gewonnen zu haben.
      Und dann sagten alle: „Gib Tiffy doch in den Kindergarten. Dann hast Du mehr Zeit für Dich in der Schwangerschaft bzw. wenn die Kleine da ist…“
      Und ich nur so: 😲😲😲😲?????

      Das haben wirklich viele in meinem Umfeld gemacht… Als sie erfahren haben, dass sie schwanger sind, kam das größere Kind in den Kindergarten.
      Für mich war das nix… 😑

      Gefällt mir

      • Ja, das Kind dann allein da lassen ist dann schon ganz anders.. Ich muss mir eh ständig was anhören dass mein Kind noch nicht in die Kita geht, und es nervt mich endlos. Ich finde es Quatsch, wieso soll ich sie woanders hingeben wenn ich doch zuhause bin? Ich genieße die Zeit mit ihr! (Auch wenn es oft echt ganz schön anstrengend ist. Aber es ist anstrengend UND SCHÖN.) Zumal sie gar nicht gerne mit anderen Kindern zusammen ist, im Moment jedenfalls nicht. Für sie wäre es eine Strafe und das möchte ich nicht. Mit drei Jahren wird sie sicher soweit sein, schlimmstenfalls geht sie sonst eben „erst“ ein Jahr später in den Kindergarten. Klar fände ich es manchmal schön auch ein wenig Zeit für mich – und später fürs Baby – zu haben, immerhin sind die Tage sehr lang (heute von 8 bis jetzt, 22 Uhr), aber ich weiß auch dass ich sie einfach unglaublich vermissen würde. Sie ist doch nur kurze Zeit so klein. So bald wird sie gar keine Lust mehr haben den ganzen Tag bei Mama zu sein – und die gemeinsame Zeit bekomme ich niemals zurück. Ich kenne sonst aber wirklich kein Kind, das so lange zuhause betreut wird.. spätestens mit 2 kommen sie alle in die Kita…

        Gefällt 1 Person

      • Ach was bin ich froh, so etwas zu lesen. ❤
        Ich kam mir schon vor wie der letzte Mensch, dass Tiffy mit 3 zum ersten Mal fremdbetreut wird…
        In meinem Bekanntenkreis sind viele Kinder mit 1 schon zur Tagesmutter gekommen und dann mit 2 in die Kita.
        Ich will das auch gar nicht verurteilen, ich denke jeder muss das so machen, wie es für ihn oder sie passt.
        Aber für mich wäre es unvorstellbar gewesen.
        Wenn ich in den Ü3 Gruppen schon die aneinandergereihten Gitterbettchen sehe, werde ich traurig.
        Und wenn ich mir dann das Babymädchen mit ihren 13 Monaten anschaue und mir denke, dass sie jetzt schon fremdbetreut werden müsste… Nee.
        Sie versteht doch noch gar nicht, was da passiert.

        Gefällt mir

      • … Zu schnell gedrückt, war noch gar nicht fertig 🙈

        Das Schlimmste finde ich, dass es den Müttern heutzutage eingeredet wird. „Die Kita ist das Beste für Dein Kind.“
        Da werden uns als Mütter ja unsere eigenen Fähigkeiten aberkannt, oder etwa nicht?
        Ich denke nach wie vor, dass in den ersten, wichtigen Jahren, die Mutter das Beste für ihr Kind ist.

        Ich war, als Tiffy noch sehr klein war, mit ihr in einer Spielgruppe. Alle der anderen Kinder sollten ab 1 in die Kita oder zur Tagesmutter.
        Ich habe damals schon gesagt, dass ich Tiffy bis 3 zu Hause behalte.
        Die Leiterin (wohlgemerkt Pädagogin!) guckte mich an und sagte: „Na ja….die Kinder werden auch gross!“
        – Ich bin nie wieder dorthin gegangen.

        Ja, es ist anstrengend.
        Aber nein, ich bereue keine Sekunde.
        Ich bin dankbar um jede Sekunde. ❤

        Gefällt 1 Person

      • Ja, ich finde es auch seltsam zu glauben, dass es meinem Kind in der Kita besser gehen soll als bei mir zuhause.. :/ Dann kommen so Argumente wie „Zuhause wird sie doch nicht ausreichend gefördert“ – bitte was? Fingerspiele, Singen, Kneten, Basteln, Bauen, GANZ VIEL Lesen: mache ich alles mit ihr. Wir sind jeden Tag draußen, bei jedem Wetter, und nicht immer nur auf dem gleichen faden Spielplatz.. und bei mir hat sie 1:1-Betreuung, ich kann jederzeit auf alle ihre Bedürfnisse eingehen – welche Kita bietet ihr DAS? Ja, sie hat bei mir zuhause deutlich weniger Kontakt zu anderen Kindern, das gebe ich zu. Das liegt aber im Moment vor allem auch daran, dass sie den gar nicht will (haben sogar den Schwimmkurs deswegen abgebrochen 🙈). Ich warte da jetzt einfach ab dass sie von sich aus Interesse zeigt, dann können wir gern mehr in die Richtung unternehmen. Ich denke das kommt, aber sie da zu irgendwas zu zwingen halte ich für die falsche Methode – auch wenn mir verschiedentlich vorgeworfen wird, sie MÜSSE das jetzt lernen. 😒
        Übrigens sollte sie ja ursprünglich sogar mit 13 Monaten zur Tagesmutter.. ich hatte zwar von Anfang an ein mieses Gefühl dabei, aber da ich mit Mitte 30 meine Ausbildung – also das Referendariat – nicht länger zu pausieren wagte, hatte ich mich dazu durchgerungen. Schließlich gehen ja die meisten Mütter nach einem Jahr wieder arbeiten, dachte ich mir… Zum Glück ging das gründlich in die Hose. Ich bin wirklich froh darum, denn ich hätte so vieles verpasst und wir wären wohl beide nicht glücklich damit geworden. Jetzt, beim zweiten Kind, peile ich von vornherein mindestens 2 Jahre Elternzeit an (3 wäre mir lieber, da bin ich mir aber echt nicht sicher ob ich es durchziehen kann – mache ich jetzt erstmal davon abhängig wie es läuft wenn der Wurm dann da ist…).
        Es gibt sicher Kinder, die schon früh anderweitig betreut werden und die damit gut klarkommen. Es gibt super Einrichtungen und Tageseltern, es gibt Eltern, denen bleibt keine andere Möglichkeit als ihr Kind früh abzugeben.. es gibt Kinder, die sind extrem aufgeschlossen und extrovertiert und fühlen sich überall wohl. Es gibt Mütter, die können sich besser um ihr Kind kümmern, wenn sie die Verantwortung für eine Weile abgeben, sich auch mal Zeit für sich oder für die Arbeit gönnen können. Aber auf mich, auf mein Kind, auf unsere individuelle Situation trifft das eben nicht zu. Und ich werde wirklich stinkig wenn man das nicht akzeptiert. Wenn man versucht mir einzureden, ich würde meinem Kind irgendwie ins Leben pfuschen, weil ich ihm wichtige Erfahrungen vorenthalte. Da denke ich immer nur: was wollen die Leute? In MEINER Kindheit (80er Jahre 😀) war es noch völlig normal, „erst“ mit 3 Jahren in den Kindergarten zu kommen. Und jetzt wird man schräg dafür angeschaut, wenn man als Mutter freiwillig so viel Zeit wie möglich mit dem eigenen Kind verbringen will..

        Gefällt 1 Person

      • Liebe Nenu, ich bin wirklich so, so, so, so, so sehr froh, Deine Worte zu lesen.
        Ich kann sie 1:1 so unterschreiben.
        DANKE!!!!

        Das Schlimme ist ja, dass den Familien das heute wirklich noch und nöcher eingetrichtert wird: „Euer Kind wird nur in der Kita gefördert!“ – aus jeder Richtung höre ich das tröten.
        Ist es eine Entschuldigung dafür, dass man sein Kind „abgibt“?
        Oder glaubt das ein Großteil der Familien wirklich?
        Wie stellt man sich mit dieser Aussage selber dar?
        Für Kinder aus sozial Schwachen Familien möchte ich das unterschreiben, mit 3 Ausrufezeichen versehen und an jede Kita Tür plakatieren.
        Aber für Mütter wie Dich und mich, die sich die Zeit nehmen, sich intensiv mit ihren Kindern zu beschäftigen, die ihren Kindern etwas bieten….?
        Ich beispielsweise habe mit Tiffy jeden Tag etwas gemacht.
        Sei es Spielgruppe, Kinderturnen, Schwimmen oder Musikschule.
        Alles in ihrem Tempo, alles mit ihr zusammen.

        In ihrem Kindergarten hängt ein grosses Bild mit der Überschrift: „Die wirklich wichtigen Dinge im Leben habe ich im Kindergarten gelernt!“
        Ähm… Ich hoffe nicht.
        Natürlich lernt sie dort eine Menge Dinge, die unheimlich wichtig sind. Dinge, die sie zu Hause nicht erleben würde… Aber die WIRKLICH WICHTIGEN DINGE sind hier.
        In unseren 4 Wänden.

        Ich würde niemals jemanden verurteilen, der sein Kind schon mit 1 in die Kita gibt, denn ich bin nicht in den Schuhen der Familien gelaufen und kann mir darüber kein Urteil erlauben.
        Was für mich passt, muss für andere gleich 3 Mal nicht passen.
        Jeder muss sich die Situation schaffen, die für sich und seine Familie die Beste ist.
        Und wenn meine nunmal ist, dass Tiffy „erst“ mit 3 in den Kindergarten kommt, erwarte ich ebenfalls Toleranz für MEINEN WEG meines Gegenübers.

        Ursprünglich wollte ich auch nach 1 Jahr wieder arbeiten gehen, ins der Schwangerschaft habe ich auch gesagt: „Easy-peasy… Das Kind kommt zur Tagesmutter und ich gehe wieder arbeiten!“
        …. Und dann hatte ich das Kind zum ersten Mal im Arm…
        …Und dann war das Kind weitaus anspruchsvoller als andere Kinder…
        …Und dann war das Kind sehr auf Mama fixiert…
        Ende der Geschichte 😉

        Hattet ihr denn eine Eingewöhung angefangen bei der Tagesmutter oder habt ihr das vorher schon abgebrochen?

        Das Babymädchen wird auch 3 Jahre zu Hause bleiben, seitdem ich mit Tiffy in den Kindergarten gehe mehr denn je. 😉

        Und genau (ich muss immer durch den Text scrollen 😂😂 und dann fällt mir hier noch was ein und da und nun ist alles durcheinander hier 😂) … Zu unserer Zeit war es normal mit 3 Jahren in den Kindergarten zu gehen – Vormittags ODER Nachmittags.
        Die Kinder, die in den Hort mussten, waren in der Unterzahl und meist die Kinder aus Familien, die es sich nicht leisten konnten, dass beide Elternteile zu Hause bleiben.
        So hat sich das Blatt gewandelt…. Auf einmal ist das alles schlecht.

        So… Und nun sende ich den Text ab, bevor ich noch mehr schreibe und man hinterher gar nicht mehr durchblickt. 😉
        Gute Nacht ❤

        Gefällt 1 Person

      • Wir hatten sie eingewöhnt und es lief sogar erstaunlich gut – sie hatte in der Zeit überhaupt kein Problem damit dass ich weg ging, dass sie nicht stillen konnte (was sie sonst echt noch oft brauchte) und sogar Mittagsschlaf ging (!!!!! Und das ohne Einschlafstillen!!).. Als es dann aber ernst wurde und ich wirklich in der Schule war statt zuhause, ging plötzlich gar nichts mehr. Vielleicht hat sie das irgendwiegespürt, vielleicht hat sie auch gemerkt dass ich plötzlich etwas Schiss davor hatte wie es werden würde (in der Schule waren die Kollegen – vor allem die mit eigenen Kindern – alle überzeugt dass das ganz schön gewagt von mir sei mit einem so kleinen Kind das Ref durchziehen zu wollen, und das haute natürlich voll in die Kerbe, die mein Gewissen eh schon hatte.. es ist ein Unterschied ob man 20 Stunden die Woche arbeitet oder 70+)… Na ja und nachdem sie letztendlich dort nur noch weinte und sich auch von der Tagesmutter weder trösten noch anfassen lassen wollte, sagte die dann auch selbst, das wäre grausam es weiter durchzuziehen. Also hab ich im Eilverfahren wieder Elternzeit beantragt und dann war’s das. Und ich bin wirklich froh. Ich glaube ich hätte es sonst so bereut, selbst wenn sie die Betreuung gut gefunden hätte. …mal abgesehen davon, dass ich auch keine Zeit für eine weitere ICSI gehabt hätte und dann jetzt nicht schwanger wäre 😜

        Ich glaube viele Eltern glauben wirklich, dass ihr Kind etwas verpasst, wenn es nicht in die Kita geht – oder wollen es glauben. Und klar, der regelmäßige Umgang mit anderen Kindern ist sicher etwas, was das Sozialverhalten beeinflusst, aber soweit ich gelesen habe lässt sich nicht nachweisen dass früh fremdbetreute Kinder tatsächlich ein „besseres“ an den Tag legen, sondern im Gegenteil sogar schneller aggressiv werden. Sie lernen es also vielleicht früher, aber ansonsten sehe ich da keinen Vorteil. (Hängt aber sicher auch wieder davon ab welche Forschungsergebnisse man da liest und welchen man Glauben schenken möchte..)
        Mein Mann zum Beispiel ist auch der Meinung, das Kind würde was verpassen und es solle doch „andere Kinder kennen lernen dürfen“… Dabei kann sie das doch! Dafür muss man nicht x Stunden täglich in die Kita. Und sie sträubt sich ja wie gesagt gerade extrem dagegen. (Letztens fragte ich sie, ob wir vielleicht irgendwo hinfahren und was unternehmen sollen und sie sagte: „Ja, wo keine Kinder sind!“ 😏)
        Ich habe auch immer mit ihr Programm gemacht, wir waren beim Pekip, Krabbelgruppe, Schwimmen, Freunde besuchen.. Jetzt im Moment hat sie keine Lust auf Gesellschaft (langsam wird es besser, aber täglich ist nicht!), deshalb sind wir weitestgehend allein unterwegs, aber wenn sie das Bedürfnis zeigen würde das wieder zu ändern würde ich das tun. Ich kann es mir eben leisten, mich da nach ihren Bedürfnissen auszurichten, schließlich muss ich nicht noch x andere Kinder zeitgleich betreuen (nur demnächst noch das Baby, aber die sind ja zum Glück zumindest am Anfang relativ anspruchslos was das „wo“ angeht und können einfach mitgenommen werden)..
        Also: Nein, ich sehe keinen Vorteil darin mein Kind in die Kita zu geben, mal abgesehen davon dass es noch zusätzlich Geld kosten würde..

        Gefällt 1 Person

      • Man hört ja öfter, dass die Problemchen, die man zu Hause hat, (schlafen/stillen/etc.) dann im Kindergarten oder bei der Tagesmutter verschwinden.
        Ein Hoch auf eure Tagesmutter, die selbst zugibt, dass es eine Qual für die Kleine geworden wäre.
        Ich denke, dass sie Mehrzahl der Betreuer das Ding ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen hätte.
        À la „Irgendwann kapieren es alle!“ – das ist meine Erfahrung. Leider.
        Alles passiert aus einem Grund.
        Daran glaube ich fest. 😊

        Also aus meinem privaten Umfeld sehe ich wirklich keine Unterschiede zwischen meinem Kind und denen, die mit 1 oder 2 in die Betreuung gekommen sind. Ausser dass die anderen hauen und schubsen und sich offenbar besser zur Wehr setzen können. 😉

        Nach meinen Erfahrungen der letzten Woche kann ich nur sagen: Ich habe alles richtig gemacht.
        Wenn es DAS ist, was mein Kinder zu Hause nicht mitbekommen hat, bin ich froh darum.
        „Selbstständig“ würde ich in unserem Fall mit „verloren“ ersetzen.
        Ich muss zugeben, dass ich mir mehr versprochen habe von der ganzen Institution – gerade weil es ja von der Mehrzahl der Familien so „hochgelobt“ wird.
        Tiffy tut sich auch überhaupt nicht leicht – das bestätigt mich, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

        Gefällt 1 Person

      • Ja, ich muss sagen ich mag unsere Tagesmutter sehr (auch wenn ich nicht immer ganz 100% ihrer Meinung bin erziehungstechnisch, aber es gab jetzt auch nichts was nicht zu verzeihen gewesen wäre und ich denke sobald man sein Kind in fremde Hände geben muss kommt man nicht drum herum hier und da Abstriche zu machen :/ ), wir treffen uns auch noch gelegentlich mit ihr und den Kindern zum Spaziergang oder dürfen mit zum Spielen in ihren Garten (sie wohnt zwei Häuser weiter 😀). Die Haselmaus steht nun auch durchaus wieder auf gutem Fuß mit ihr, geht mal bei ihr an der Hand oder lässt sich auf den Arm nehmen – die Ehre hat nicht jeder. Ich bin auch froh, dass sie so professionell war und es nicht „durchgezogen“ hat. Kriege das auch immer wieder mal mit dass sowas oft passiert und finde es furchtbar. Dann heißt es immer „Das Kind muss das eben lernen“… Hmja, nein, für mich gibt es da Grenzen. Ich sehe ein dass es schwierig ist, wenn man an die Arbeit gebunden ist, ich hatte so gesehen wirklich Glück dass niemand beruflich auf meine Anwesenheit angewiesen war (die Schule hatte mich auch SEHR kurzfristig zugewiesen bekommen und noch gar keine Zeit gehabt mich sinnvoll einzubinden, sodass es im Grunde für sie eine Erleichterung war dass ich gleich wieder weg war).. aber das Wohl meines Kindes hat ja auch einen nicht unerheblichen Wert und sie da zwangsweise leiden zu lassen hätte jeglichem von mir gefolgten Erziehungsgrundsatz widersprochen..

        Ja, es ist eben auch individuell sehr verschieden – letztendlich muss wirklich jeder selbst entscheiden was für sein Kind und sich die richtige Lösung ist. Und wenn man, so wie du jetzt, auch rückblickend damit zufrieden ist, dann würde ich auch sagen: alles richtig gemacht! Schlimm finde ich, wenn man es im Nachhinein bereut, denn das lässt sich ja dann nicht mehr ändern..
        Denkst du denn, Tiffy wird sich da noch einfinden? Oder vielleicht in einer anderen Einrichtung? Oder würdest du sie sonst noch eine Weile zuhause lassen?

        Gefällt mir

  4. Ach liebe Düse, du schreibst immer so voller Liebe und Wärme zu deinen beiden Mäusen! Wowww, wie aufmerksam und sensibel Tiffy schon ist!!! Das finde ich toll. Ich kann es mir auch kaum vorstellen, meinen kleinen Schatz irgendwann in fremde Hände zu geben. Mir würde es genau wie dir gehen. Ich würde ebenfalls in Tränen ausbrechen. Das Thema Abstillen treibt mir ja schon die Tränen in die Augen. Wie ist es da bloß, wenn die Kleinen in die Schule kommen??!! Fühl dich daher fest gedrückt. ❤

    Gefällt 1 Person

    • Ja, sie ist wirklich unfassbar sensibel.
      Sie nimmt so unfassbar viel von ihrem Gegenüber und deren Gefühlen wahr.
      Teilweise nimmt sie sich selber dann zurück und weint nicht, selbst wenn ich sehe, dass ihr danach zumute ist.
      Gerade deshalb fällt es mir noch schwerer… Weil sie auf den ersten Blick eher wild und laut ist.
      Wie sollen die Erzieher dass denn merken?
      Die sind zu 3. für 25 Kinder… 😭
      Ich komme noch gar nicht klar.
      Und ich habe Angst, dass das erstmal so bleibt.

      Abstillen war bei Tiffy auch so ein Weinthema.
      Als es vorbei war, musste ich auch weinen. Auf einmal „braucht“ dich das Kind ein bisschen weniger…

      Drück dich zurück ❤

      Gefällt mir

      • Nicht traurig sein, Liebes! Es wird sich alles fügen. Du wirst es sofort spüren, wenn ihr der Kindergarten nicht gut tut. Und dann werden sich Lösungen finden, um ihr alles angenehmer zu machen. Habe gerade das Buch „Mit feinen Sensoren“ von Dirk Lüling gelesen, weil unser Kleiner auch laut und wild ist (böse Zungen würden gleich ADHS-Kind sagen), aber hochsensibel. Die Kombination dieser Eigenschaften lässt Außenstehende wahrscheinlich nur den Kopf schütteln und denken, dass wir als Mütter doch bekloppt sind. Aber das Buch ist super. Es hilft, das eigene sehr sensitive (nicht abwertend formulierte „hochsensible“) Kind besser zu verstehen. Tröstend ist, dass die Kinder besonders intelligent sind. 😄 Ich drücke euch die Daumen, dass alles besser wird als gedacht. Aber sag, wie waren die letzten Tage?

        Gefällt 1 Person


      • Du sprichst mir aus der Seele… Genau das ist die Kombination, die Tiffy am Besten beschriebt.
        Die „ADHS Kind“ Nummer haben wir auch schon öfter gehört.
        Ich habe mir das Buch direkt mal im Regenwald in den Warenkorb gelegt. Danke für den Tipp! 😊❤

        Sie ist wirklich intelligent.
        Das war sie schon von Anbeginn.
        Und zwar nicht so eine „Mein Kind ist so K-L-U-K“ Nummer.
        Sondern so gewieft, kreativ und vorausschauend, dass sogar der Kinderarzt erstaunt war.

        Die Woche war durchwachsen.
        Ich wollte sie 10 Mal abmelden, 3 Mal war es ganz okay.
        Ein paar Dinge sind mir übel aufgestoßen, ein paar Mal lag ich Abends heulend auf der Couch.
        Ich lasse das irgendwie sehr an mich ran.

        Sie verpackt es glaube u

        Gefällt 1 Person

      • …. Zu schnell gedrückt 🙈
        Wurstfinger 😬
        Sie verpackt es glaube ich ganz gut, aber sie vergewissert sich immer, dass ich in der Nähe bin.
        Ich sitze gerade auf der Couch in der Kaffeecke und sie guckt regelmäßig, ob ich noch da bin.
        Nachts wacht sie wieder öfter auf und weint, man merkt also, dass es in ihr arbeitet.
        Das tollste findet sie glaube ich, dass sie sich ihr eigenes Brot schmieren darf. 😉

        Ich bin so unendlich dankbar, dass das Babymädchen so pflegeleicht ist und das alles super mitmacht und ohne Murren und Knurren zu Oma geht 😊

        Gefällt 1 Person

      • Das ist es ja. Die „Mein-Kind-ist-das-klügste-auf-der-Welt-und-das-feinfühligste-obendrein“-Nummer zieht nie. Deshalb erzähle ich es auch niemanden. Auch dass unser Schatz durchdreht, wenn zu viel los ist (Menschenmassen, laute Geräusche und Unterhaltungen oder zu viel Leute, die ihn ansprechen). Er ist dann total reizüberflutet und weint nur noch oder schreit. Er ist zwar total angstlos, mutig und lacht mit Fremden, aber wenn das viel wird, muss ich mit ihm irgendwohin wo es ruhig ist. Bei größeren Familienfeiern gehen wir zwischendurch spazieren und bei Treffen mit vielen Freunden und deren Kindern haben wir ihn bei Omas und Opas gelassen. Kinder an sich sind schon sein Ding, aber max 1,5 Stunden. Dann muss er für sich sein und wir müssen gehen. Als er ganz klein war, ging’s ihm richtig schlecht. Er hat viel geweint. Selbst eine keine Gruppe von Menschen hat ihn überfordert. Aber was soll ich sagen: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Wie war es bei Tiffy früher? Aber irgendwie stört mich sein Bedürfnis nach Ruhe nicht. Ich brauche auch mehr davon als früher.

        Gefällt 1 Person

      • Genauso ist es hier auch.
        Ich muss immer ein bisschen im Auge behalten, wie sie „mitkommt“ – wenn es ihr zu viel wird, ist der Ofen nämlich aus und dann wird nur geweint. Sie kann sich einfach diesen Situationen, die ihr zu viel werden, nicht selbst entziehen.

        An sich wirkt sie gar nicht so:
        Sie ist laut, furchtlos, sehr agil und wirkt alles in allem sehr „gestanden“.
        Sie wird deshalb oft auf den ersten Blick in eine völlig falsche Schublade gesteckt und alle sind erstaunt, wenn sie dann intensiveren Kontakt zu ihr haben.

        Als Baby war Tiffy ein Schreibaby. Alles, was außerhalb unserer geregelten Abläufe stattfand, glich einer Katastrophe.
        Frage nicht wie oft ich meiner Schwiegermutter erklären musste, sie jetzt in Frieden zu lassen, weil wir sonst den ganzen Abend ein schreiendes Kind hätten.
        Ich glaube, sie hat es bis heute nicht kapiert. 😑

        Gefällt 1 Person

      • Unser Kleiner hat am Anfang ganz viel geweint, war aber kein „richtiges Schreikind“. Oder doch???!!! Ich weiß es nicht. Er hat sich durch die Brust fast immer beruhigen lassen. Aber er musste oft und lange trinken. Aber einfach mal ablegen und vor sich hinbrabbeln/spielen/gucken ging nie. Er braucht auch heute noch ganz viel Nähe und muss „die Mama-Akkus aufladen“. Ich glaube, dass er sich in meinem Bauch pudelwohl gefühlt hat und die Einleitung für ihn ein Trauma war. Er kam als kleines Baby schwer zur Ruhe, hat kaum geschlafen, wirklich nur mit der Brust und auf dem Arm. Aber erzähle das mal einem Arzt. Die erste Empfehlung lautet, dass man selbst ruhig bleiben soll, da sich Unruhe aufs Kind überträgt. Toller Tipp! Als ob diese Erkenntnis ein Geheimnis ist. Er hat viel Tumult gehasst. Und auch jetzt merke ich, dass er am liebsten für sich rumwurschtelt. Wenn es wieder zu viel wird, bspw bei Treffen mit Kindern, wird er unruhig und überstreckt sich. Diese Überstreckung hat er mit vier Monaten nur noch gemacht, er war so überreizt, sodass wir mit ihm zur Physiotherapie sind. Das hat ihm gefallen. Er wurde ruhig und liebevoll behandelt. Ja, meine Schwiegermutter ist auch nicht von der sensiblen Sorte. Die kann sich auch nicht vorstellen, dass es solche Kinder gibt, die mehr Ruhe brauchen und denen Familienfeiern zu viel sind. :-(((

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s