Kindermund ODER: Das Baby

Kindermund ODER: Das Baby

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Bild: Pixabay.com

Folgende Unterhaltung führten Tiffy und ich neulich im Kinderzimmer:

Ich: „Das Babymädchen ist mein kleines Baby und Tiffy ist mein…?“

Tiffy: „Großes Baby!“

-Stille-

Ich: „Wollen wir irgendwann noch ein Baby bekommen?“

Tiffy: „Ja!“

Ich: „Und was für ein Baby?“

Tiffy: „Ein blaues.“

….Wäre das also schonmal geklärt. 😉

43 Wochen Babymädchen

43 Wochen Babymädchen
(05.05.-11.05.2016)

Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand:

„Du, große Hand, ich brauche dich,
wenn ich wach werde,
wenn ich Hunger habe und du mich fütterst,
wenn ich meine ersten Schritte versuche und du mich hälst,
wenn ich zu dir komme, weil ich Angst habe.
Ich bitte dich, bleib in meiner Nähe und halte mich.“

Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:

„Du, kleine Hand, ich brauche dich,
das spüre ich,
weil ich für dich sorgen darf,
weil ich mit dir spielen und lachen kann,
weil ich mit dir wunderbare Dinge entdecke,
weil ich deine Wärme fühle und dich lieb habe,
weil du ein Teil von mir bist.
Ich bitte dich, bleib in meiner Nähe und halte mich.“

(Gerhard Kiefel)

Der „Mama-lebt-hinterm-Mond“ Moment der Woche:

Ich habe gebacken.
Einen leckeren Schwarzwälder Kirschkuchen vom Blech.
Du spielst in der Küche.
Nachdem der Kuchen fertig ausgekühlt ist, stelle ich ihn auf den Fussboden, um in Ruhe die Sahne für den Belag zu schlagen.
Ich genieße die Ruhe.
Ratter, ratter, ratter….
Ruhe?
Ruhe.
Der Kuchen.
DER KUCHEN!!!!!
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Fundstück der Woche:

Beim Aufräumen Schrägstrich Umzugskartons packen findet man ja die dollsten Dinger.
Hier im Bild zu sehen:
Mein Diadem von unserer Hochzeit.
Es kommt mir fast vor wie eine unwirkliche Reise in eine andere, längst vergangene Welt, als ich es vorsichtig aus der Packung hebe und von allen Seiten betrachte.
Ich war noch ein ganz anderer Mensch.
Damals.
Als ich in Flip Flops vor den Traualtar gestiegen bin.
Verdammt lang her…
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Mädels-Shopping-Tour:

Just als es von einem auf den anderen Tag auf einmal 30 Grad wurden, fiel es mir wie Schuppen von den Augen:
Tiffy braucht Sandalen.
Und Halbschuhe.
Auf jeden Fall irgendein Schuhwerk, was nicht gefüttert ist wie ein großzügig befüllter Teddy der nächstgelegenen Build-a-bear Filiale.
Also schnell zum mehrfach prämierten Top-Kinderschuhladen im Nachbarort gefahren.
Kurz bevor wir ankommen, schläfst Du natürlich im Auto ein.
Was solls… Spucktuch über den Maxi Cosi und rein in den Tempel der Besohlung.
Du schläfst tatsächlich die ganze Zeit (!) – selbst als ein anderes anwesendes Kind in einem ungeachtetem Moment das Tuch herunterreisst, Deine Beine auseinanderbiegt und schlussendlich von seinem verstörtem Vater unter „Das-ist-doch-ein-echtes-Baby-das-darfst-du-doch-nicht-machen“-Gemurmel aus dem Laden geschoben wird.
Ich möchte nicht wissen, wie die armen Puppen in dem Haushalt leiden müssen.
Tiffy hat nun auf alle Fälle 2 Paar neue Schuhe.
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Sommersonnesonnenscheeeeeein:

Pack die Badehose ein, nimm Dein kleines Schwesterlein…. Lalalaaaa…. Einortirgendwoindeutschland…Die Sonne brennt.
Es ist heiss.
Wir toben alle zusammen im Garten.
Ich liebe den Sommer.
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(B)ei(s)kost:

Ich sage nur 3 Wörter:
– IKEA
– Eis
– Fräulein Hübsch
Bildlich kann man sich gar nicht vorstellen, WIE VEHEMENT ein Baby in der Trage seinen Lauten Nachdruck verleihen und nach dem Eis fischen kann.
Ich war sozusagen machtlos – hatte ich ja den Icebreaker fest auf den Bauch gebunden.
Ciao, Eis…
Ciao, zukünftige Eis, die ich mir nun allesamt verkneifen muss.

Beikost zum 2.:

Oma hat zum Spargelessen geladen.
Du magst Spargel offensichtlich.

Schauspielerisches Talent:

In Sachen Dramatik bist Du im Level „Diva“ angekommen:
Wenn Du etwas nicht (mehr) magst, schmeisst Du es einfach mit spitzer Handbewegung in hohem Bogen aus dem Hochstuhl.

Deine Größe:

75cm

Dein Gewicht:

9700g

Deine Kleidergröße:

74

Deine Windeln:

Pampers Premium Protection Größe 4

1 Schritt nach vorne…

1 Schritt nach vorne…

… und 3 Schritte zurück.
So in etwa fühlt sich umziehen mit Baby & Kleinkind an.

Aaaaaaber:
Wir haben es geschafft.
Wir sind drin.
Seit gestern nun sind wir Eigenheim-Bewohner.

Zwar ein Eigenheim mit fehlenden Fliesen in der Dusche; ein Eigenheim, in dem man vor lauter Kartons den Fussboden nicht mal erahnen kann; ein Eigenheim, in dem ich mich morgens erstmal 45 Minuten durch 300 Kartons wühlen muss, um einen Schlüppi zu finden; aber verdammte scheisse ja, wir sind drin. 😊

Das Chaos wird uns wohl noch eine ganze Weile fest im Griff haben, deswegen wird es vermutlich etwas weniger ausführlich hier in den nächsten Tagen und der Rückstand in Sachen „Babymädchen Update“ wird sich auch weiter ausbauen- wisst ihr Bescheid.

Ich geh dann mal meinen Schlafanzug suchen.

Gute Nacht.

Umzug Eigenheim

Bild: Pixabay.com

Fanta Cupcakes

Fanta Cupcakes

Die kulinarische Weltreise von Anikas Lavendelblog geht mit einem ehrwürdigen Finale zu Ende.
In der letzten der insgesamt 4 Runden dreht sich alles Rund ums Thema „Gebäck, Kuchen und Torten“.
Auf diesen Teil habe ich mich besonders gefreut, denn Backen macht mir ja richtig viel Spaß.

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Ich bleibe (wie auch schon bei Vorspeise, Hauptspeise und Dessert) mit euch in den USA und möchte gerne mein Lieblings Cupcake Rezept mit euch teilen.

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Cupcakes finden ihren Ursprung in den USA und erfreuen sich dort nach wie vor allergrößter Beliebtheit (Stichwort: Magnolia Bakery).
Die Coca-Cola Company, die uns die Fanta für unsere Cupcakes liefert, hat ihren Sitz in Atlanta.
Ganz klar also, dass diese wahnsinns Cupcakes waschechte Amerikaner sind.
Das beste daran:
Ganz ohne Jetlag können wir sie hier bei uns zu Hause verputzen.

Ladies and Gentleman, welcome to the United States.

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Fanta Cupcakes

Zutaten:

(ergibt ca. 12 Cupcakes)

Teig:

– 2 Eier
– 125g Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 60 ml Öl
– 75ml Fanta
– 125g Mehl
– 1,5 Tl Backpulver

Frosting:

– 250ml Sahne
– 250g Schmand
– 2 Päckchen Vanillezucker
– 2 Päckchen Sahnesteif
– 1 Dose Mandarinen
– Zimt und Zucker

Zubereitung:

Teig:

1) Backofen auf 165 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
2) Eier und Zucker schaumig schlagen.
Fanta und Öl nacheinander untermengen.
3) Mehl mit Backpulver sieben und nach und nach zum Teig geben.
4) In Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten lang backen.
5) Auskühlen lassen.

Frosting:

1) Mandarinen gut abtropfen lassen.
2) Die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen, anschliessend den Schmand unterheben.
3) Mit Hilfe einer Spritztülle oder einer Palette auf die ausgekühlten Cupcakes auftragen.
Mit Mandarinen und Zimt und Zucker verzieren.

Guten Appetit! ❤

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42 Wochen Babymädchen

42 Wochen Babymädchen
(28.04.-04.05.2016)

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Dein Essverhalten:

Als „Erstlingsmutter“ war ich rund ums Thema Essen die wohl pingeligste, strengste Mutter der Welt.
Kein Zucker, keine Milchprodukte, alles streng kontrolliert BIO, nur Vollkorn, et cetera pp… ihr kennt das.
Als die Schwiegeroma Tiffy mit damals zarten 8 Monaten eine Packung Baby-Kekse präsentierte, musste ich diese leider bis weit hinter das Verfallsdatum in Sicherungsverwahrung geben.
Man munkelt, dass ich hinterrücks als „Biotante“ verschrien war … mmmhh… uuuuuh… ja… stillen tut sie ja auch noch…. Früher gabs das ja nicht… Gib dem Kind mal was gescheites zu essen… bliblablubb.
Ich teile diese Einstellung nach wie vor.
Leider ist sie mit dem 2. Kind  (das auch noch ein penetranter „Essen-weg-gucker“ ist) nicht darstellbar.
So kam es in dieser Woche gleich zu 2 Essens-Faux-pas Premieren.
(Und die auch noch am selben Tag; schäm Dich, Düse, schäm Dich!!)
Im Möbelhaus, in dem wir einen schönen Samstagnachmittag damit verbrachten, nach einem TV-Lowboard, einer Garderobe und einem Couchtisch zu schauen, gab es als Promotion gratis Eis am Stiel.
Eine willkommene Gelegenheit, um Tiffy in den Einkaufswagen zu lotsen, denn gegessen wird ja bekanntlich nur im Sitzen.
So schlenderten wir eisessenderweise durch die Hallen; Herr Düse mit Tiffy auf der Pole-Position in Einkaufswagen #1 und ich mit dem Babymädchen hinterher.
Ein nahezu idyllischer Anblick.
Bis das Babymädchen das Eis entdeckte.
Und Fuchsteufelswild wurde.
Und ihre kleinen Hände gierig danach fischten.
Ich bekenne mich schuldig.
Schuldig des Lutschen-lassens.
Ich muss nicht erwähnen, dass noch nie ein einziges Lebensmittel so verdammt gut ankam, wie DIESES EIS?!?

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Unser Abendessen haben wir dann direkt im Anschluss bei dem Burger Laden mit der goldenen Krone eingenommen.
Ein feudales 2-Gang Menü mit faschiertem von Rind serviert auf einem Salatbouquet zwischen zwei Sesamweizenteiglingen. Das ganze angerichtet an Erdäpfeln mit einem spritzigen Zitronen-Mineralgetränk.
Zum Magenschliessen gab es ein Duett von luftiger Eiscreme und Schokolade.
… Ich stand vor der Wahl, Dir etwas zu abzugeben (Dein mitgebrachtes Brötchen wurde wutentbrannt auf den Boden geschmissen) oder… nee, nix oder.
Ich hatte einfach keine Wahl.
Also musste ich doch tatsächlich in diesem stilvollen Ambiente Pommes ablutschen (Salz und so…) und an Dich weiterreichen.
Schmeckte offensichtlich.

…Ich liebe es, so richtig fein essen zu gehen.

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Ein Gedicht: Dessert bei Kerzen..äh..schein

Mama-kriegt-Gänsehaut-Momente:

Kaum verfügst Du über 4 Zähne – geht es los: Zähneknirschen. 😬
Uuuuaaaarghhhh – stooop it! 🙉

Erstes geschwisterliches Gemeinschaftsprojekt:

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Na Gott sei Dank bin ich bald wieder in den USA um Nachschub zu besorgen. 😬

Was Du gerne magst:

Gestreichelt werden.
Du wirst dann von einer auf die andere Sekunde ganz ruhig und genießt. (Und bekommst meistens eine Gänsehaut 😉)

Rückschritt der Woche:

Dauerstillen.
Tags wie Nachts, Morgens wie Abends…
Essen ist scheisse, Trinken sowieso… DU. WILLST. GESTILLT. WERDEN.
Ich habe das Gefühl, alle anderen um mich herum haben das Stillen schon auf ein Minimum reduziert und ich habe eine höhere Stillfrequenz als bei einem Neugeborenen.
Gott sei Dank bin ich ja Mehrfachmama und weiss: Das hört wieder auf.
Nervt aber trotzdem.

Deine Größe:

75cm

Dein Gewicht:

9700g

Deine Windeln:

Pampers Premium Protection Größe 4

Mamas Stimmung:

 

Ich hoffe mit dem Hausbau ist das ähnlich wie im Geburtsverlauf:
Kurz bevor man dabei ist, alles hinzuschmeissen und zu sterben, ist es vorbei.
Ich bin wirklich nur noch ein Telefonat mit dem Bauleiter davon entfernt, das Haus anzuzünden und mein glückliches Leben als Mieter fortzuführen.

Mamas Gewicht:

+200g
Noch 1,7 Kilo… Und so weiter…

#12 von 12 – Mai 2016

#12 von 12 – Mai 2016

Selbe Zeit, selber Ort…
I proudly present:
Meine 12 von 12 im Monat Mai.
Mehr findet ihr wie immer bei Draussen nur Kännchen.

 

imageAls ich meine Augen öffne, (bzw. durch einen beherzten Tritt gegen den Kopf geöffnet bekomme) ist es kurz nach 6 und ich habe die ganze Nacht über nie mehr als 30 Minuten am Stück geschlafen.
Wie gut, dass ich schon um 00:00 Uhr im Bett war. 😑
Ich weiss auch nicht, was gerade los ist.
Ich bin völlig alle.
Ich fühle mich nicht in der Lage aufzustehen.
Gegen 7 schlafen die beiden wieder tief und fest – ich wecke sie dann.
Heute steht Turnen auf dem Programm.

 

imageBeim Frühstück schütte ich mir erstmal meinen Kaffee über die Hose.
Heute ist kein guter Tag.

 

imageHeute werden unsere Innentüren eingebaut und ich muss die Drücker auf der Baustelle vorbeibringen.
Dabei packe ich direkt ein bisschen Plunder von Tiffy mit ein.
Was weg ist, ist weg.

 

imageWir gehen zum Kinderturnen (vor lauter Müdigkeit vergessen, ein Foto zu machen 😬) und fahren anschliessend zur Baustelle.
Das sieht ja schon mal gut aus. 😊

 

imageWieder zu Hause angekommen, wartet schon ein Paket auf mich.
Unsere Treppengitter sind gekommen!
Sehr gut, dann können wir am Wochenende schon viel im Haus machen, ohne den Kindern auf Schritt und Tritt folgen zu müssen.

imageIch passe ein paar Sekunden nicht auf.
Das Babymädchen entleert die gestern erst geöffnete Tücherbox.
Tiffy verpetzt sie, war offensichtlich aber selber nicht ganz unbeteiligt.

 

imageIch brauche definitiv auch einen Mittagsschlaf.
Tiffys Bemühungen zur Verhandlung ersticke ich im Keim und schlafe noch vor ihr ein.

 

imageNach dem Mittagsschlaf packe ich weiter Umzugskartons ein.
Unfassbar, wieviel Scheiss wir haben.
Aber zum groß Aussortieren bleibt keine Zeit.

imageDanach kommt Oma und bespielt die beiden Mädels ein bisschen im Garten, so dass ich nicht alle 30 Sekunden meine Einpackkünste unterbrechen muss.

Wir fahren noch einmal zur Baustelle und laden ein paar Kartons ab, und bewundern unsere Innentüren. Alle fertig. Yeah! 💪
Alle ausser der Doppelflügligen im Wohnzimmer, die hat 1000 Jahre Lieferzeit.
Herr Düse stößt auch direkt von der Arbeit dazu.

 

imageAnschließend müssen wir uns beeilen… Wir haben heute unseren ersten Elternabend in Tiffys zukünftigem Kindergarten und die Kinder sollen bei Oma und Opa bleiben.
(Oh Gott wie wundervoll es ist, Oma und Opa in der Nähe zu haben!)
Oma macht für uns alle Abendbrot.

 

imageDanach gehen Herr Düse und ich.
Das erste Mal alleine.
Das erste Mal getrennt vom Babymädchen.
Ich muss beinahe weinen.
Gut, dass der Kindergarten nur 200 Meter entfernt ist. 🙈
Wir sitzen 1 Stunde auf den bequemsten Stühlen der Welt und hören uns ätzende Monologe von Elternbeirat, Förderverein, Ort-schiessmichtot-vorsitzenden und allem, was Rang und Namen hat, an.

Als es gerade interessant wird (es geht in die jeweiligen Gruppen wo doch tatsächlich kleine Häppchen auf dem Tisch stehen!!!!) schreibt Mama mir, dass das Babymädchen anfängt zu weinen.
Tschüss Häppchen… Ich lasse Herrn Düse alleine in der gelben Gruppe und mache mich auf den (wahnsinnig langen) Weg zu Oma & Opa.
Ich höre das Babymädchen schon 3 Häuser weiter weinen und nehme ein zitterndes, verängstigtes Mäuschen in den Arm.
Oma weint direkt mit, weil es ihr so leid tut, dass das Babymädchen ihre Mama gesucht hat.
Man hat ihr angemerkt, dass sie mich vermisst hat.
Kurze Zeit und eine ausgiebige Bekuschelung später ist alles wieder gut.
Sie schäkert mit Oma und Opa und lacht und freut sich.
Aber sie hält mich ganz fest.
Mein armes, armes Baby.
Was muss in ihr vorgegangen sein? 😯
Tiffy ist zwischenzeitlich wie ein Orkan durch das Haus gefegt und ich habe Mühe, sie einzufangen, um nach Hause zu fahren.

Opa, der sonst gerne mal einen flotten Spruch auf den Lippen hat, was das Thema „Vereinbarkeit von Kindern und Haushalt“ angeht, sieht leicht derangiert am Kopf aus und wirkt erschöpft, wie er so dasitzt in seinem Pixibuch- und Spielzeuggesäumten Wohnzimmer.

 

imageIch bringe die Kinder ins Bett.
Herr Düse ist gegen 22:00 Uhr wieder zu Hause und wir sitzen zum ersten Mal an diesem Tag zu zweit zusammen.
Er erzählt mir, was ich beim Stuhlkreis in der Gruppe verpasst habe und beschwert sich, dass ihm von einem anderen Vater die Chips weggefuttert wurden.
Unmöglich, diese Kindergartenväter. 😉

Habt eine gute Nacht! ⭐⭐⭐


WMDEDGT 05/2016

WMDEDGT 05/2016

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? fragt Frau Brüllen jeden 5. des Monats.
Jaaaa… Was mache ich eigentlich den ganzen Tag?!

Unser Morgen beginnt wie immer mit dem Weckerklingeln um 07:45 Uhr.
Heute ist Feiertag, yeah!
Herr Düse hat FREEIIIIII… Singenjajajipeejipeeyeah!

Das Babymädchen ist so erschöpft von der Nacht (und der Nacht davor und der davor und der davor…), dass sie spontan bis 09:00 Uhr weiterschläft.

Ich freue mich über einen mittelstarken Muskelkater im Bauch.
Mache nämlich seit gestern Bauchübungen für einen „sexy, straffen Bauch“ (O-Ton Detlef D! Soost) für unseren Sommerurlaub und der Bikinifigur.
Ich sehe mich schon mit einem sexy, straffen Bauch.
Wow.

Nach dem Frühstück übernimmt Herr Düse die nächste Wickelrunde und ich entferne Kleinkinderkunst von unserer Tapete.
😬
Sollte sich dieses „Malheur“ auf unseren neuen Vliestapeten im Haus wiederholen, esse ich alle Stifte persönlich auf.

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Bei schönstem Wetter spazieren wir anschliessend zu Oma & Opa.
Wie schön es ist, dass sie mittlerweile in Laufnähe wohnen 😊

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Oma zeigt mir ein Fundstück:
Ein G&U Buch aus dem Jahre 1985.
Interessant, dass „Die Ernährung an der Mutterbrust die dem Säugling gemäße ist, hat wohl im Bewusstsein der meisten Mütter wieder Eingang gefunden…“.

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Der Weleda Milchbildungstee wird empfohlen… Wahnsinn, dass es den schon so lange gibt -den habe ich im Wochenbett auch noch und nöcher geschlürft.
Im Jahre 1985 lautet allerdings die Empfehlung, mit Frischmilch und Haferschleim zuzufüttern, anstatt auf Milchpulver zurückzugreifen, „falls die Muttermilch nicht reichen sollte“.
Ich bin mal gespannt, wie sich alles gewandelt hat, wenn ich eines Tages Oma bin…

Nachdem die Kinder wie ein Tornado durch das Haus gefegt sind und Herr Düse anschliessend noch Opas Internet & den Fernseher in Gang bekommen hat, laufen wir wieder nach Hause und machen gemeinsam Mittagsschlaf.
Hach, wie ich das liebe. ❤

Anschliessend trinken wir einen Kaffee und futtern mangels Kuchen ein bisschen Schokolade. (Jaja, die Bikinifigur… Aber dafür mache ich ja jetzt Übungen!)
Das Babymädchen isst alleine ihre erste Banane. 🍌
Großes Babymädchen. 😊

Oma, Opa und mein Bruder kommen gegen 16:00 Uhr.
Opa hat 5 Minuten die Aufsicht über das Babymädchen und Tiffy – prompt fällt das Babymädchen von der Couch und schreit wie am Spiess.
Auf meine Nachfrage, ob sie auf den Kopf gefallen ist, antwortet er: „Nein, nein! Nur auf die Seite!“
5 Minuten später hat das Babymädchen eine gofballgroße Beule auf der Stirn.
Opas… 😑

Wir gehen zur Baustelle.
Die Tapeten in den Kinderzimmern sowie die Vliestapete im Bad sind angebracht.
Nun fehlen nur „noch“ der Außenputz (Falls ich den Putzer nicht eigenhändig ersteche… Dazu aber an anderer Stelle mehr), die Fussböden (kommen nächste Woche), die fehlenden Bodenfliesen in der Dusche und die Einbaustrahler an der Treppe.
Der Maler muss die Bäder nur noch Streichen und dann ist es feeeertig.
(Und ich ein Fall für die Irrenanstalt).

Wieder zu Hause werfen wir den Grill an.
(Leider vergessen zu fotografieren… Wir sind Schnellfresser 😂)
Das Babymädchen ist nölig und schläft beim Stillen auf meinem Arm ein, noch bevor die erste Wurst auf dem Teller liegt.
Ich lasse sie auf dem Stillkissen auf mir liegen und bekleckere ihre Schmusedecke prompt mit Ketchup.

Als sie wieder wach wird, greift sie direkt nach einem Brötchen.
Tiffy verschwindet mit meinem Bruder noch eine Runde in den Garten, während wir uns noch etwas unterhalten und uns gänzlich unserem Fresskoma hingeben.

Gegen 21:00 Uhr ist Feierabend und wir machen die Kinder fertig und es geht ab ins Bett.
Ich mache noch das Retourenpaket für die übrig gebliebenen Tapeten fertig und anschliessend suchen wir online noch nach einer schönen Garderobenlösung.

Ich bekomme kurzfristig ein bisschen Panik.
In 14 Tagen steht die Spedition mit 2 (!!!!!) 7,5 Tonnern hier vor der Tür.
Was bis dahin noch alles gemacht werden muss 😲
Aaargh.

Ich verdränge die Gedanken ganz schnell wieder und verschwinde ins Bett.
Gute Nacht allerseits! 👋