Wie ich explodoh.

Wie ich explodoh.

Warnung:
Dieser Post wurde verfasst von einer extrem wütenden, rotköpfig, schwitzig-erregten (und wir reden hier keinesfalls von positiver Erregung!!!) Bauherrin verfasst.
Eventuell aus ihr raussprudelnde Fäkalinjurien können nicht ausgeschlossen werden.

Wir bauen ein Haus.

Eigentlich wollte ich mich zuerst mit „Aaah“ und „Oooh“ Bildern von unserem Hausaufbau von der Baustelle melden, aber erstens kommt es ja bekanntlich anders als wie man denkt.
Ich bin so angekotzt, dass muss einfach raus.
(Die Bilder kommen aber trotzdem. Versprochen.)

Unseren Hauskaufvertrag haben wir bei einem sehr engagierten Verkäufer unterschrieben.
Um die Kosten im Rahmen zu halten  (und damit die Grundvoraussetzung, unser Haus überhaupt mit Hanse Haus zu bauen) hat der Verkäufer neben der Bodenplatte auch die Fliesen, Malerarbeiten sowie Teppichboden und Innentüren an eine Fremdfirma outgesourcet.
Zu diesen Preisen -und das war die Bedingung- haben wir dann den Vertrag unterschrieben, ansonsten wäre Hanse Haus aus dem Rennen gewesen.

Nun trug es sich zu, dass mein Mann gestern Abend nach Hause kam und mir mitteilte, dass unser Verkäufer ihn angerufen hätte und ihn darüber informierte, dass sein Handwerker im Krankenhaus läge und wir nun Ersatz suchen müssten.




Eine der Eigenschaften, warum ich meinen Mann geheiratet habe ist, dass er überaus nett ist.
Wirklich wahr… Er ist ein Goldschatz.
Immer höflich, immer lösungsorientiert, er behandelt jeden respektvoll und nimmt sich eher noch zurück, bevor er jemand anderem vor den Kopf stoßen müsste.
Eine Eigenschaft, die ich im Leben sehr wichtig finde und die meinen Wertevorstellungen absolut entspricht.
Wenn ich allerdings merke, dass ich ausgenutzt oder verarscht werde… Dann ist es vorbei.
Und da hat der Düsenmann eine… nennen wir es „weitaus höhere Toleranzgrenze“ als ich.

In Bangkok musste ich ihn schon fast mit Gewalt aus dem Tuc-Tuc eines Touristen-Neppers (vor dem in JEDEM.SCHEISS.REISEFÜHRER. gewarnt wird) ziehen, obwohl der doch „gar nicht gefährlich aussah“.
Wie gesagt, ich liebe ihn über alles, meinen Schatz.
Handwerker, Dienstleister jeglicher Art und sämtliche Leute, die einen gerne mal über den Tisch ziehen, lieben ihn auch.
Denn er ist… viel zu nett.

Der gute Verkäufer, der ja „in der gesamten Bauphase unser kompetenter und hilfsbereiter Ansprechpartner ist“ schlug meinem Mann in all seiner Kompetenz und Hilfsbereitschaft vor, dass WIR uns jetzt um einen Maler für Trockenbau und Malerarbeiten kümmern sollten, damit unser Innenausbau wie geplant von statten geht.
Die Fliesen und den Teppich würde er nochmal bei Hanse Haus anfragen und parallel ein Angebot vom Neffen des Erkrankten einfordern – könnte aber eine Woche dauern.
Mal abgesehen davon, dass der gute Mann bisher keines seiner Wörter gehalten hat („von Unterschrift bis Einzug dauert es 3 Monate!“ – wir haben im Dezember 2014 unterschrieben… Nur um mal ein winzig kleines Beispiel anzuführen…) werde ich ihm künftig auch kein einziges mehr abnehmen.
Den beiden Doofen erzählst Du das Blaue vom Himmel, die glauben das wohl.
Hauptsache die Unterschrift ist unter dem Vertrag.



Ich kürze an dieser Stelle ab und fasse zusammen:
Ich rief -nicht ohne mich vorher präventiv abreagiert zu haben- bei unserem bezaubernden Verkäufer an.
Wir sind jetzt keine Freunde mehr, der Verkäufer und ich.
Macht aber nichts.
Und wenn der nicht pronto aus den Puschen kommt mit seinem verschissenen Angebot fahre ich höchstpersönlich in sein Büro und Nagel ihm seine Klöten an sein beschissenes Musterhaus.

Der Rest -das möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen- läuft aber geradezu beängstigend gut.
An Hanse Haus kann ich kein schlechtes Haar lassen, das läuft alles wie am Schnürchen.
Wir sehen nun mal zu, wohin uns die spannende Reise des Innenausbaus noch führt und ob unser geliebter Verkäufer sehr an seinen Eiern hängt.

PS:
Beim Verfassen dieses Textes am Nachmittag stiefelte ich mit dem quengelnden Babymädchen in der Manduca durch die Wohnung, während Tiffy all die dreckigen Gummistiefel (von der Baustelle) quer durch unseren Flur schmiss, dabei in Endlosschleife Kinderlieder schmetterte („Warum war ich eigentlich jemals darauf erpicht, dass dieses Kind sprechen lernt???“), und der Düsenmann seine Aggressionen beim Fussballtraining freien Lauf liess und ich heulte.
Vor Wut.
Heute ist so ein Tag, an dem mir das ganze Universum eine Nummer zu groß ist.
Scheiss Universum.
Scheiss Bauscheisse.

(Würde dieser Beitrag bei jedem *Piiiiiieeeep* Wort *piiiiieeepen* wäre das hier ein ziemlich musikalischer Beitrag.)

*Piiiiiieeeep*

31 Wochen Babymädchen

31 Wochen Babymädchen
(11.2.-17.2.2016)

„If I had a flower
for every time you made me
smile and laugh
I’d have a garden to walk in
forever.“

Was wir erlebt haben:

– Nachdem Tiffy schon ein paar Tage mit leicht eiterndem Auge durch die Gegend marschiert ist, bist Du -wen wundert’s- am Samstag morgen mit komplett verklebten Augen aufgewacht.
Also das Tagesprogramm leicht modifiziert und mit Kind und Kegel zum Kindernotdienst in meiner Entbindungsklinik gehottet.
Bei der Aufnahme wurden wir mit einem „Och, da sind sie heute die 150-sten!“ begrüßt und ich fühlte mich beruhigt – Ich habe nämlich immer furchtbare Angst zu übertreiben, mit so einer „Kleinigkeit“ zum Notdienst zu rennen…
Aber die Alternative bis Montag zu warten und Gefahr zu laufen, den augenklebenden Supergau zu erleben, erleichterte mir die Entscheidungsfindung in diesem Fall.
Bisher hat mich auch noch kein Arzt wegen „Underillness“ des Untersuchungszimmers verwiesen.
Nach ca. 10 minütiger Wartezeit (nichts gegen meine stundenlange Arie an Weihnachten ) waren wir auch schon dran und der diensthabende Kinderarzt diagnostizierte recht zügig bei beiden Kindern eine Infektion des Auges einhergehend mit Schleim, der zusätzlich durch die noch engen Tränengänge absorbiert wird.
Mit den Worten: „Ich hoffe, die Apotheken haben heute noch Augentropfen!“ wurden wir mit Rezept für Augen- und Nasentropfen sowie Genesungswünschen wieder entlassen.
Und ja, die Apotheken hatten noch Augentropfen.
Und ja, Du findest Augentropfen scheisse.
Aber geholfen haben sie.
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– Am Sonntagabend gab es dann die nächsten Ausfallerscheinungen… Beim Wickeln entdeckte ich einen Ausschlag auf Deinem Körper.
Montag buchte ich uns somit direkt beim Kinderarzt ein.
Olé, olé, Superpalme.
Meine Vermutung, dass es eine allergische Reaktion auf die Augentropfen sei, bestätigte sich glücklicherweise nicht.
Der Kinderarzt zeigte uns, dass der Ausschlag „wegstreichbar“ und somit lediglich eine Begleiterscheinung einer vorherrschenden Virusinfektion ist.
„Kann man nix machen!“ sagte er.
„Das können wir gut!“ antwortete Herr Düse, der sich seinen Urlaubsauftakt (der erste popelige 5-tägige Urlaub seit Deiner Geburt!) auch irgendwie anders vorgestellt hatte.

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– Ein Besuch im Indoorspielpark.
Ein wahrgewordener (Klein-)kindertraum… Tiffy erzählt heute noch davon.
Trampoline, Hüpfburgen, Rutschen, Bobby Cars, Parcours, Bällebäder… kurzum:
Das All-in-one Familien Vernügungspaket.
Da Papa ja Urlaub hatte, konnte Mama auch mal ein wenig mit Tiffy toben, während du vom Rand und aus den sicheren „Papa Armen“ heraus zuschauen konntest.
Bis Mama auf die Idee kam, die riesige Wellenrutsche mit Tiffy hinunterzurutschen.
Mit Leggings.
Und sie bei jeder Welle schätzungsweise 30 Meter abgehoben ist.
Und auf dem Steiss gelandet ist.
Ja, genau der Steiss.
Mit dem sie in der Schwangerschaft schon so auf Kriegsfuß stand.
Nunja, seit diesem Nachmittag also wieder.
Der Schützengraben ist bezogen.

Dein Trink- und Essverhalten:

In dieser Woche gab es zum ersten Mal Fleisch für Dich!
Deine erste komplette Mahlzeit. (Sogar mit Naaaaachtisch!) 😊
Das heisst Du bist nun kein Vegetarier mehr.

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Dein Schlafverhalten:

Generell sind die Nächte Gott sei Dank um einiges ruhiger geworden.
Ausnahmen bestätigen die Regel; ist klar.
So trug es sich eines Nachts zu, dass in einem Raum deren tiefste Stille nur durch das monotone Ein- und Ausatmen vierer Menschen durchbrochen wurde, inmitten schwärzester Nacht auf einmal die Spieluhr ihr „Somewhere over the Rainbow“ abdudelte – begleitet von einem recht resolutem „DA-DA-DA!“ – ich wusste in dem Moment nicht so recht, ob ich lachen oder weinen sollte; entschied mich aufgrund des Slapstick Effekts dann aber doch für ersteres. 😊

Dein Gewicht:

8180g

Deine Größe:

72cm

Deine Kleidergröße:

jetzt-dann-doch-eher-74
Da Tiffy ein 74-im-Sommer-haber war, durfte ich ein paar neue Babysachen in 74 kaufen, juhuuuu!
Und was musste ich feststellen?
All die von mir aus praktischen Gründen so heißgeliebten Strampler gibt es nur bis Größe 68.
Danach kommen „grosse Mädchen Sachen“.
74 ist groß.
74 ist kein Baby mehr.
Pfff… Dann kauf ich eben Schlafanzüge FÜR MEIN BABY!

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Windeln:

Pampers New Baby Größe 3

Produkt der Woche:

Tiffys Tut-Tut-Flitzer.
(Hier nicht im Bild: Die restlichen 10000 Flitzer unseres ansehnlichem Fuhrparks)
Du kannst dich ewig damit beschäftigen, die Knöpfe zu drücken und der (teilweise grauenhaften) Musik zu lauschen und fasziniert die blinkenden Teile zu bestaunen.

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Mama Facts:

Mamas Körper:

Steiss.
Steiss. Steiss.
Auch liebevoll „Schwänzchen“ oder „Bürzel“ genannt.
Ich bin offensichtlich zu alt für den Scheiss.
Hat jemand eine Idee wo ich Steisshilfe bekomme?
Beim Orthopäden?
Oder soll ich mich direkt ins Gipsbett legen?

Mamas Gewicht:

+/- 0
(Noch 1,8 Kg bis zum Pre-Schwangerschaftsgewicht)

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Pizza Hut Breadsticks

Pizza Hut Breadsticks

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Die liebe Anika vom Lavendelblog hat zur Blogparade „Kulinarisch um die Welt“ aufgerufen.
Die erste Runde im Monat Februar lautet: Vorspeisen.
Für mich gar keine Frage, dass ich unbedingt ein Gericht aus den USA; my second home, beisteuern möchte.

Eines meiner allerliebsten Appetizer „drüben“ sind definitiv die Breadsticks bei Pizza Hut.
Lockere Hefesticks bedeckt mit einer leckeren Gewürzmischung, serviert mit Marinara zum Dippen…
Mmmh, die Sticks sind wirklich ein Traum…
Leider findet man sie aus mir unerklärlichen Gründen nicht auf den Speisekarten bei Pizza Hut hier in Deutschland.
Da freue ich mich dann umso mehr, wenn ich bei unserem alljährlichen USA Trip in unserer 10$ Dinner Box neben Pizza und Cinnamon Sticks auch meine heißgeliebten Breadsticks finde. 😍

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… Um die Zeit bis zum nächsten USA Urlaub zu überbrücken, genieße ich die leckeren Breadsticks hier zu Hause selbstgebacken und frisch aus dem Ofen und möchte euch gerne daran teilhaben lassen. 😊

Zutaten
(ergibt ca. 12 Breadsticks)

Teig:

– 275 ml Wasser, lauwarm
– 15g Zucker
– 10g Salz
– 2 EL Olivenöl
– 25g Speisestärke
– 450g Mehl
– 1 Päckchen Trockenhefe

Belag:

– 2 EL fein geriebener Parmesan
– 2 TL Knoblauchgranulat
– 2 TL Knoblauchsalz
– 2 TL Zwiebelgranulat
– 2 TL getrockneter Oregano

Zum Bestreichen:

100 ml Olivenöl

Marinara Sauce:

– 500 ml passierte Tomaten
– 1 EL Italienische Kräuter
– 1-2 gepresste Knoblauchzehen
– nach Belieben Zucker, Salz, Pfeffer und Oregano

Zubereitung:

1) Mehl und Speisestärke sieben.
Zusammen mit den restlichen Zutaten für den Teig mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten.

2) Teig in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort ungefähr eine Stunde lang gehen lassen.
Er sollte sich anschliessend circa verdoppelt haben.

3) Zwischenzeitlich alle Zutaten für den Belag miteinander vermischen.

4) Den Teig nun erneut kurz durchkneten und anschließend auf einer bemehlten Oberfläche zu einem Rechteck ausrollen.
Breadsticks (ca. 15×2 cm) ausschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
Anschliessend dick mit Olivenöl einpinseln und danach mit dem Belag bestreuen.

5) Erneut ca. 30 Minuten gehen lassen.
Währenddessen den Backofen auf 225 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

6) Für die Tomatensauce die passierten Tomaten gemeinsam mit den Gewürzen etwa 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen und anschliessend abschmecken.

7) Die Breadsticks in ca. 12 Minuten goldbraun backen.
(Achtung… Nicht zu lange im Ofen lassen, sie werden sonst schnell zu hart!) und gemeinsam mit der Marinara servieren.

Guten Appetit!

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Quelle: USA kulinarisch – nach meinen Vorlieben abgewandelt

30 Wochen Babymädchen 

30 Wochen Babymädchen
(04.02.2016-10.02.2016)

Hold her
a little
longer
Rock her
a little
more
Tell her
another
story
(you’ve only told her 4)
let her sleep
on your
shoulder
rejoice in
her happy
smile
she is only
a little
girl
for such
a little
while.

Was wir erlebt haben:

Alaaaaf!
Helau!
Dein erster Karnevalsumzug stand an.
Als rosa Kaninchen hast Du bei Papa in der Fräulein Hübsch GANZ GENAU aufgepasst, während das große rosa Schwester-Kaninchen „BONGONGS“ gesammelt hat.
… Und vielleicht hast Du ein kleines bisschen geschlafen.
Aber nur ein kleines bisschen.
Ist ja alles ganz schön aufregend für kleine Kaninchenbabys.
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Dein TrinkBeikostverhalten:

– Wir haben diese Woche was ganz verrücktes, nie dagewesenes, hoch experimentelles gewagt:

Es gab….Kürbis.
Unmissverständlich gabst Du mir zu verstehen, dass Du so etwas widerliches nie wieder in der Nähe Deines Mundes auch nur erahnen möchtest.
Kommando zurück…
Also trottete Mama erneut zur Mikrowelle und machte Dir Deine Leibspeise warm.
Einmal Pastinake, immer Pastinake.
Ende gut, alles gut.
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Dein Schlafverhalten:

Herr Düse kam neulich Abends von der Arbeit nach Hause und berichtete mir von seinem Morgen.
Er stand wie immer auf, duschte, bereitete seinen Kaffee zu, schmierte sich noch ein Brot und ging zur Tür hinaus.
Im Hausflur klingelte dann… SEIN WECKER.
Es war 06:30 Uhr.
Zeit zum Aufstehen.
Man könnte fast meinen, er sei durch den vorherrschenden Schlafmangel etwas durch den Wind.
…. Aber nur fast.
Um 06:45 Uhr auf der Arbeit zu sitzen, hat ja auch einen gewissen Charme. 😂🙈

Was Du alles Neues kannst:

– Immer häufiger gehst Du mittlerweile schon in den…. äh… Was ist das? Unteroberarmvorderhufstütz?

– In Deiner Wippe setzt Du Dich jetzt aus der Schrägen heraus komplett alleine auf. 👏
Hauptsächlich allerdings um meine Backschublade zu plündern, was ebenfalls Tiffys Lieblingsbeschäftigung ist.
Was habt ihr nur mit meiner Backschublade????

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– Die Wippe scheint diese Woche eine ganz große Nummer zu sein.
Du versuchst mit stoischer Gelassenheit und akribischer Feinarbeit, den Klett, mit dem Du festgeschnallt bist, zu öffnen.
2x ist es Dir bereits gelungen.
Wenn man nicht überall seine Augen hat…

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– Die „DADADA“- Phase hat angefangen.
Erst bewegt sich nur dein Kiefer, dann kommt nach ein paar Sekunden Sound dazu.
Das ganze gepaart mit Deinen 2 „Fahrkartenlocher“ Zähnchen ….
Oh mein Gott, ich schmelze dahin 😍😍

Dein Gewicht:

8240g

Deine Größe:

72cm

Deine Kleidergröße:

68 (in den allerletzten Zügen)/74

Windeln:

New Baby Größe 3

Körperliche Gebrechen:

And the nose keeps runnin‘ runnin‘, and runnin‘ runnin‘, and runnin‘ runnin‘, and runnin‘ runnin’….
Rotznase 24.0
Holy Moly… So oft wie Deine Nase läuft, will man fast meinen, sie läuft vor irgendwas davon.
Das scheint wohl so ein „Pech gehabt“ für das 2. Kind zu sein.
Naseputzen scheinen übrigens auf der Höllenqualen-Skala direkt neben „Anziehen“ ganz weit oben zu stehen.
Hurra.

Wie Du am Liebsten schläfst:

Beine über Kreuz und hochgelagert, am allerliebsten an Mama gekuschelt und die Beine auf meinen ruhend.
Und auch wenn es für mich manchmal so unbequem ist, dass mir alles abstirbt, bleibe ich so mit Dir liegen.
Weil es so wunder,wunderschön ist. ❤️

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Produkt der Woche:

Der variable „Beschäftigungshaufen“ auf dem Esstisch im Bewegungsradius vor Deinem Hochstuhl.
Während wir essen, brauchst Du vor allen Dingen eins:
Was zum Spielen.
Dabei fällt das Objekt der Begierde durchschnittlich alle 2,7 Sekunden zu Boden, also benötigen wir genug Nachschub, wenn ich mich nicht permanent bücken will.
Wenn ich also schnell genug das Essen in mich reinschaufele, schaffe ich einen viertel Teller, bevor eine Charge Spielzeug durch ist. 😊

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Mama Facts: 

Mamas Körper:

– Diese Woche sehr in Mitleidenschaft gezogen.
Beim Stillen beisst du mir nun immer häufiger in die Brust, während Du Deinen Kopf dabei (mit Brust im Mund!!) zur Seite wegziehst.
Und ja, es tut genau so scheisse weh, wie es sich anhört. 😷
Gott sei Dank habe ich noch ein paar Multi Mam Kompressen gefunden.

– Mc Donalds.
Duuuuuuuuuuu.
Letzte Woche kehrten wir am „Fastfood-Samstag“ beim vom Tiffy liebevoll getauftem „POOOOOMEEEESSSSSS“ ein.

Ich habe 2 Tage gebraucht um mich davon zu erholen.
2 Tage Schüttelfrost, Erbrechen und dem Wunsch, auf der Stelle abzuleben.
Der Fastfood Samstag ist bis auf weiteres ersatzlos gestrichen.

Mamas Gewicht:

Dank POOOOOMEEEESSSSSS -1,3kg
(Noch 1,8 Kg bis zum Pre-Schwangerschaftsgewicht)

#12 von 12 – Februar 2016

#12 von 12 – Februar 2016

Wuuuaaaa… schon wieder der 12.
Es ist somit wieder Zeit für meine “12 von 12”.
Hier findet ihr alle eingesendeten Beiträge auf Caro’s Blog “Draußen nur Kännchen”.

Nachdem Tiffy und ich geduscht, gebügelt und frisiert sind, ist das Babymädchen mit Beautyprogramm dran.
Sie bewacht ihre Haarbürste wie die Sphinx.

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Muddi braucht Kaffe.
Starken Kaffee.

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Erstmal den Sterilisator angeworfen und Schnuller und Sauger für 2 Schnullerkinder wieder porentief gereinigt.

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Tiffy fordert zum Frühstück „WAS COOLES“.
Hatte sie sich gemerkt, als ich vor ein paar Tagen dem Wutanfall wegen nicht vorhandener Fruchtzwerge vorgebeugt und ihr meinen Joghurt mit Choco Krispies veredelt als „total coolen große-Mädchen-Joghurt“ verkauft habe.
Seitdem isst sie übrigens 200g Joghurt zum Frühstück.
Bitteschön, was Cooles.

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Woran merkst Du, dass Du Mama bist?
Richtig.
Du darfst die Reste essen.
Mein Frühstück:

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Währenddessen versucht das Babymädchen heimlich, still und leise aus ihrer Wippe zu türmen…

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Eeeeeendlich!
Der langersehnte Brief war in der Post.
Unsere Kindergartenzusage ist da.
Wir haben glaube ich mehr Glück als Verstand gehabt, denn wir haben trotz „Ü3“ einen Platz in unserer Wunscheinrichtung mit unserer gewünschten (niedrigen) Wochenstundenzahl bekommen.
Mein Mädchen wird groß…. 😢

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Das Babymädchen ist schon wieder müde und verfällt in einen Dornröschen-artigen, 3-stündigen Mittagsschlaf.
Baby müsste man nochmal sein…

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Tiffy und ich „backen“.
In der aktuellen Lecker Bakery war ein selbstgemachtes Snickers, das musste ich natürlich unbedingt nachmachen…
Rezept mit Bildchen folgt bei Gelegenheit 😉

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Nach Tiffy’s Mittagsschlaf gehen wir etwas in den Garten…

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Dann kommt Papa von der Arbeit nach Hause und Tiffy und ich gehen zur Musikschule.
Ich bin jedes mal aufs Neue fasziniert, wie begeistert sie dort alles mitmacht.

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Anschließend gibt es Abendessen, wir machen die beiden Kinder bettfertig und zum Einschlafen gibt es „Das kleine  Kaninchen, dass so gerne einschlafen möchte.“
Klappt so lala.

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Schlaft gut! 😊

29 Wochen Babymädchen

29 Wochen Babymädchen
(28.01.2016-03.02.2016)

Was wir erlebt haben:

Karnevalsauftaktveranstaltung:
Tiffys Spielgruppe.
Dein allererstes Kostüm und Mama schmeisst sich immernoch weg vor Lachen.
Tiffy und Du im Partnerlook:
Rosa Plüschkaninchen. 💕🐰
Un-fass-bar süß.

Dein Trinkessverhalten:

Wir sind mittlerweile bei EINEM GANZEN Gläschen Pastinake angekommen… Woooo-hooo! 😊💪
Bald steigen wir um auf „Pastinake mit Kartoffel“.
Achja, der schöne Muttermilchstuhl ist seit dieser Woche passé und wurde ersetzt durch etwas, was ziemlich genau so aussieht, wie das, was wir oben reingeben. 😐
Ruhe in Frieden.

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Schleimerei der Woche:

„Ihr könnt mit dem Babymädchen ja gar nicht ins Ausland reisen!“ sagte man mir.
Auf mein gleichermaßen fragendes wie entsetztes Gesicht bekam ich folgende Antwort:
„Ihr bekommt gar kein biometrisches Bild von ihr, weil sie immer nur lacht!“




Das tut schon ein bisschen weh, oder? ☺️
… Aber nur ein bisschen.
Meine Lachmaus. 😜
(Wir brauchen in absehbarer Zeit tatsächlich ein biometrisches Bild. Ich bin gespannt.)

Dein Schlafverhalten:

Ich lese eine gewisse Provokation in den beiden Wörtern vor dem Doppelpunkt und ignoriere sie deshalb geflissentlich.

Dein Gewicht:

7990g

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Deine Größe:

70cm

Deine Kleidergröße:

68/74
Irgendwie sind wir gerade in einer ganz, ganz doofen Größe.
Viele 68-er Klamotten sind Dir schon zu klein, die 74er jedoch noch viel zu groß.
Besonders pikant ist es bei Strumpfhosen.
Die gibt es -warum auch immer- entweder in 62/68 oder aber in 74/80.
Pest gegen Cholera,
winzig gegen riesig,
einfach mistig.
Ich habe heute leider keine Strumpfhose für Dich.

Windeln:

Pampers Baby Dry Größe 3.

Geschwisterliebe:

Un-er-mess-lich.
So hat die liebe Tiffy beispielsweise neulich Dein Beistellbett liebevoll komplett mit Paderborner Pupsglobulis ausgelegt.
Und das nur 2 Tage nach dem Donnerwetter, nachdem sie eine handvoll Osanit Kügelchen gegessen hat und sich anschliessend mit dem aus meiner Handtasche gemopsten Sterilium übergossen hat.
Wenn das keine wahre Liebe ist!

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Produkt der Woche:

Die Zahnbeere.
Gekauft in den USA für Tiffy wurde dieses wunderbare Teil nun an Dich weitervererbt und ist quasi nonstop in use. 😊
Beisst man vorne auf die Beere, vibriert sie und sorgt ganz offensichtlich für ein angenehmes Gefühl auf dem durch Zahnung geschundenem Zahnfleisch.
Seitdem die Beere in Deinen Besitz übergegangen ist, hört man hier nur noch „Tssss-tsssss“
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Mama Facts:

Mamas Gefühlswelt:

Diese Woche sind irgendwie alle schwanger, alleallealle ausser mir. Ich schwöre es.
In meinem Bekanntenkreis werden die positiven Schwangerschaftstests gerade wie ein Wanderstöckchen weitergegeben.
Meine Freundin hat diese Woche entbunden und schickte mir aus dem Krankenhaus ein Bild von diesem unheimlich kleinen, süßen, knautschigen Mäuschen.
Ich wiiiilll aaaaauch.
Schon wieder.
Zwar nicht jetzt.
Aber irgendwie doch.
Ach ich weiß doch auch nicht.

Mamas Körper:

Ich habe eine ganz neue Grenzerfahrung in puncto Sport gemacht.
Stichwort: Schwitzen beim Schwimmen.
????
Ich dachte bisher, dies sei rein technisch gar nicht möglich.
Nunja, es zeigte sich, dass es sehr wohl möglich ist.
Ich schwotz mir quasi einen ab…
Eine Mischung aus Wärme, die von der Wärme des warmen Wassers umspült wurde.
Man reiche mir mein Schweißband! 😉

Mamas Gewicht:

+/- 0
Na immerhin…
(Immmmmernoch 3,1 kg bis zum Pre-Schwangerschaftsgewicht)

WMDEDGT 02/2016

WMDEDGT 02/2016

Immer am 5. des Monats ruft Frau Brüllen mit „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ zum Tagebuchbloggen auf.
Finde ich toll, muss ich mitmachen. 😊
Alle Beiträge findet ihr hier.

Das Babymädchen erwacht völlig untypisch bereits um 07:40 Uhr neben mir im Bett und juchzt vor Freude und erzählt „BABABABA“.
Baby müsste man sein, da ist das Leben eine Party.
Ich bin kurz vor dem Erfrierungstod, es sind gefühlte 2 Grad in unserem Schlafzimmer und ich habe nur ein T-Shirt an.
Die Kinder haben gestern schon geschlafen, als mir aufgefallen ist, dass mein Schlaffi in der Wäsche ist.
Also schnell und leise das Erstbeste aus dem Kleiderschrank gefriemelt.
Man, bin ich froh, dass es kein Bikinioberteil war. 🙈

Tiffy erwacht langsam rechts von mir und will kuscheln, während ich das Babymädchen im Liegen stille.
Scheiß drauf, ich teile mich einfach einmal senkrecht.
Wo ist David Copperfield??

Nach ein paar Tanz- und Gesangseinlagen von Tiffy geht’s ins Bad.
Heute Dusche „mit Haare“ und ich bete, dass mir die beiden Mädels das Bad zwischenzeitlich nicht zerlegen.
Tiffy bringt mir nach dem Duschen mein Handtuch zum Abtrocknen  (!!!) und stellt vorher selbstständig die Waage weg, mit der sie gespielt hat.
(Oh Mäuschen, eines Tages wirst Du das Teil hassen…)
Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
Das Babymädchen spielt zwischenzeitlich mit einem Kleiderbügel und meinem Brillentui und kräht ein Lied nach dem anderen vor sich her.
Hach, welch Bullerbü-Harmonie.
Wenn das immer so wäre…

Anschließend mache ich beide Kinder fertig, dem Babymädchen wird irgendwann langweilig und sie meckert in einer Tour.
Meine Badezimmer-Wellness Stimmung ist dahin.
Sie kann sehr laut meckern.

Danach gibt es Frühstück und ich verändere meine „Bittebitteissdochnureinkleinesbisschen“-Strategie bei Tiffy.
Ich steche aus allem Sterne aus…. Und so isst sie doch tatsächlich 3 Brotsterne, 3 Käsesterne, 1 Wurststern  und einen Fruchtzwerg  (ok, den gab es nicht sternförmig 😊) statt wie bisher einen Fruchtzwerg und einen halben Bissen Brot.
Warum bin ich da noch nicht früher drauf gekommen?
Ich mache künftig aus allem Sterne, wenn das so einfach ist.
Ich fange gleich mit der Bettdecke, der Matratze und dem Kopfkissen an.
Vielleicht klappt es ja dann mal mit dem Schlafen. 😆
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Um 10:00 Uhr sind wir fertig und ich bestücke schnell Waschmaschine & Geschirrspüler, bevor ich mich ans Backen für das Wochenende mache.
Das Babymädchen liegt in ihrer Wippe und räumt fleißig meine Backschublade aus.

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Während ich meine Küchenmaschine mit Knoppers bewerfe (es gibt Knoppers-Muffins) und mein Ofen so mir-nichts-dir-nichts vor sich hin vorheizt, bemerkt Tiffy trocken: „STINKT BISSCHEN!“
Öhm, ja.
Scheiße, da war was.
Der Auflauf gestern war etwas übergelaufen, was ich mit: „Oh nein, da müssen wir den Ofen erstmal sauber machen!“ kommentierte.
Mit „wir“ implizierte ich meinen Mann und er wiederum wohl meine Wenigkeit.
Kommunikation 6, setzen.
Rauchschwaden bilden sich im Ofen und die Küche stinkt bestialisch.
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Dunstabzugshaube an, Fenster weit aufgerissen und den doofen Ofen ausgeschaltet.
Dabei eine unserer Nachbarinnen gesehen, die absichtlich den DHL Laster zuparkte, weil der Mitten auf der Straße hielt.
Nach 10 Minuten kam sie erst wieder und machte die arme Fahrerin rund.
Klassischer Fall von Untervögelung nehme ich an.
Armes Deutschland.
Wenn ich die Fahrerin wäre, würde ich zukünftig wohl mal das ein oder andere Paket für die werte Dame vergessen oder aber zumindest mit dem Laster überrollen.

Als der Ofen halbwegs abgekühlt ist, bearbeite ich ihn erstmal mit einer Ladung Backofenreiniger und pausiere Mission „Backen“ fürs Erste.
Das Babymädchen bekommt furchtbaren Hunger gepaart mit furchtbarer Müdigkeit, also stille ich sie und lege sie anschließend zum frühen Mittagsschlaf ins Bettchen.

In der Zeit komme ich nach gründlicher Backofenschrubbung endlich zum Backen, setze die nächste Maschine Wäsche an und sauge durch.
Kurz nachdem ich die Muffins aus dem Ofen geholt habe, vermeldet Tiffy von der Babyphone-Front: „Das Babymädchen ist wach!“
Schnell das Mittagessen zubereitet… Tiffy zwängt sich unter Würgegeräuschen EINE GABEL rein (ja, es lag wohl an der nicht vorhandenen Sternchenform…) und auch das  Babymädchen streikt nach dem 1. Löffel Kürbis und fordert unter lautem Protest ihre gewohnte Pastinake ein.
Also eben ein neues Gläschen warm gemacht, was kost‘ die Welt.

Danach zum 10. Mal abgewaschen und nebenbei versucht, beide Kinder bei Laune zu halten.
Erneut gesaugt.
Als das Babymädchen gerade gutgelaunt spielt, schmeisst Tiffy sich behände dazwischen und die Stimmung schlägt rapide um, ist klar.

Achja, zwischenzeitlich noch gefühlte 3000 Windeln gewechselt.
Immer schön im Wechsel; weiß der Geier was da gerade bei beiden „durchschlägt“.

Die Stimmung bei Tiffy kippt gegen 15:00 Uhr rapide…
Wir haben ihr seit ein paar Tagen versuchsweise den Mittagsschlaf gestrichen, weil sie nie vor 21:30 Uhr eingeschlafen ist und immer einer (ich. immer.) so lange neben ihr sitzen musste, bis sie eingeschlafen war.
Der Spaß hielt sich wahrlich in Grenzen.

Unser Wochendate in der Musikschule steht heute Abend noch an; ich habe etwas Angst davor, wie das mit einem übermüdeten Kleinkind wird.

Es folgt ein kleiner Disput darüber, warum jetzt keine Gummistiefel getragen werden und ich fühle mich jetzt schon reif für das Bett.
Diese 2-jährigen Klamotte ist wirklich eine krasse Nummer… bindet mir 10 schreiende Babys auf den Bauch, kein Problem – aber dieses Alter macht mich fertig, ehrlich wahr.
Ich hoffe, diese Bock- und Ziegenphase ist bald vorbei.

Während ich das Babymädchen stille, liegt Tiffy (mit Gummistiefeln!!!!) unter unserem Küchentisch und ist kurz vor dem Einschlafen.
Das Babymädchen nickt weg.
Ich gewinne den Schuhkampf und stecke Tiffy in ihre „richtigen“ Schuhe.
Zum Dank tritt sie mir mit Matschsohle auf meine beigen UGG Boots.
Ich atme.
Ein- und aus.
Ein und aus gegen die aufsteigende Wut.

Wir nehmen Altglas mit und gehen eine Runde spazieren.
Nachdem wir noch Ziegen gefüttert haben, treffen wir unterwegs auf Herrn Düse, der von der Arbeit kommt.
Wieder zu Hause essen wir die Muffins und trinken einen Kaffee.
Die erste Pause an diesem Tag.

Das Babymädchen schläft immer noch und verpasst somit ihre Stillmahlzeit.
Blöd gelaufen, aber nicht zu ändern.
Tiffy und ich fahren zur Musikschule und singen dort „Schotterwagen“ und sehr zu Tiffy’s Misfallen keine „Puthenne“.  Erstaunlicherweise zeigt sie keine großen Übermüdungsanzeichen.
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Um kurz nach 18:00 Uhr sind wir wieder zu Hause und treffen auf ein gut gelauntes, nicht verhungertes Babymädchen.
Na also. 😊

Dann gibt es Abendessen, Tiffy will noch 20 Mal „Schotterwagen“ auf meinem Schoss fahren und um kurz vor 20:00 Uhr liegen beide Kinder im Bett.
Tiffy schläft nach 3 Seiten „Das kleine Kaninchen, dass so gerne einschlafen möchte“ ein und das Babymädchen folgt ihr beim Stillen auf dem Fusse.
Herr Düse ist zwischenzeitlich einkaufen gefahren.
Feierabend.
(Wie das duftet)
Endlich.

Ich wünsche euch eine gute Nacht! ⭐⭐⭐