23 Wochen Babymädchen

23 Wochen Babymädchen

(17.12.2015-23.12.2015)

Ab dem Moment, in dem Du Dein Baby in den Armen hältst,
wirst Du nie wieder so sein wie vorher.
Vielleicht sehnst Du Dich nach der Person, die Du früher warst,
als Du noch frei warst und Zeit hattest;
und es nichts Besonderes gab, das Dir Sorgen bereitet hat?
Du wirst Müdigkeit erleben, wie Du sie vorher nie gekannt hast,
und Tage werden auf Tage folgen, die alle genau gleich sind,
gefüllt mit Mahlzeiten und Bäuerchen machen,
Windeln wechseln und Weinen,
Quengeln und Kämpfen,
Mittagsschläfchen oder ausgefallenen Mittagsschläfchen.
Es kann Dir so vorkommen, wie ein niemals endender Kreislauf.
Aber vergiss nicht…
Für alles gibt es ein letztes Mal.
Es wird der Tag kommen, an dem Du Dein Baby zum allerletzten Mal fütterst.
Es wird irgendwann nach einem langen Tag auf Dir einschlafen –
und das wird das allerletzte Mal sein, dass Du es schlafend halten wirst.
Eines Tages wirst Du es auf Deiner Hüfte tragen,
es von dort auf den Boden setzen –
und es niemals auf diese Weise wieder hochnehmen.
Du wirst eines Abends seine Haare in der Wanne waschen
und ab diesem Tag, wird es allein baden wollen.
Es wird seine Hand in Deine legen, um die Straße zu überqueren,
und dann nie wieder danach greifen.
Es wird in der Mitte der Nacht in Dein Schlafzimmer schleichen, um sich an Dich zu kuscheln,
und es wird die letzte Nacht sein, in der Du je auf diese Art geweckt wurdest.
Eines Nachmittags wirst Du „Hoppe-Hoppe-Reiter“ singen
und all die Aktionen machen –
und dann nie wieder dieses Lied mit ihm spielen.
Es wird Dir am Schultor einen Abschiedskuss geben
und am nächsten Tag sagen, dass es ab jetzt alleine zur Schule geht.
Du wirst ein letztes Mal eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen
und zum letzten Mal das dreckige Gesichtchen waschen.
Eines Tages wird es mit ausgestreckten Armen in Deine Arme gelaufen kommen –
zum allerletzten Mal.
Die Sache ist, Du weißt noch nicht einmal, dass es das letzte Mal ist,
bis es keine weiteren Male gibt – und selbst dann
braucht es eine Weile, bis es Dir wirklich klar ist.
Also, so lange Du noch in diesen Zeiten lebst,
denk immer daran, es gibt nur eine begrenzte Zahl dieser Momente –
und wenn sie vorbei sind,
wirst Du Dich danach sehnen, wenigstens noch einen einzigen davon wieder zu erleben.
Für ein letztes Mal.

(Autor unbekannt)

Original: „The Last Time“, Author unknown
Übersetzung: Regine Gresens von stillkinder

Was wir erlebt haben:

Vorweihnachtlicher, ganz normaler Wahnsinn.
Willkommen in Deinem ersten 13 Grad warmen Winterwonderland, kleines Babymädchen.

Dein Trinkverhalten:

Du schmatzt.
Nicht mehr ausschliesslich, wenn Du in die Nähe meiner Bluse kommst, nein, Du schmatzt neuerdings auch, wenn wir am Esstisch sitzen und essen.
Du gierst.
Du verschlingst mein Essen mit Deinen Augen.
Öhm ja… Heeeeeeuuul. (siehe auch: Mamas Gefühlswelt)

Dein Schlafverhalten:

Nachts kommst Du momentan sehr oft, aber komischerweise macht mir das gar nichts aus.
Im Gegenteil.
Ich geniesse es, weil ich weiss, dass es unsere ganz exklusive Exklusivzeit ist.
Ich geniesse es, weil Du mich so sehr brauchst.
Ich geniesse es, wenn Deine kleinen Hände Nachts nach mir suchen.
Zwar hundemüde, aber ich geniesse es.

Was Du alles Neues kannst:

– Deine Trockentücher essen.
Bzw. Du hast den festen Vorsatz, es zu tun.
Sobald Du auf dem Wickeltisch liegst, rollst Du Dich wie ein Teenage Mutant Hero Turtle sofort in Richtung Tücherbox, ziehst Dir mit einer unfassbaren Feinmotorik ein bis 10 Tücher hinaus, rollst Dich zurück und beisst Dich mit leuchtenden Augen in Deiner Beute fest.
Mama schreitet dann immer in letzter Sekunde ein…
Wir fangen dann beikosttechnisch doch lieber mit Pastinake an als mit chlorfrei gebleichtem Papier.

– Deine Wippe auseinanderlegen.
Über Deiner Wippe hängt ein Spielbogen mit einem Spiegel, einer Eule und einem Bäumchen.
Der Bogen ist nur an den Rand angesteckt und verleitet Dich offenbar dazu, ihn zu Dir runterzuziehen und dich somit unter dem ganze Konstrukt zu begraben.
Dann beisst Du Dich in einem der Tiere fest und fängst irgendwann an zu meckern.
Dann muss ich den Spielbogen wieder montieren und die Demontage geht von vorne los.
Ein super Spiel.
(oder Du willst bloss mal in den Spiegel schauen. Kann natürlich auch sein.)
image

– Es ist vollbracht.
Deine kleinen Füsse haben ihren Weg in Deinen Mund geschafft.
Und das tun sie seitdem immer und immer wieder.
Du kaust etwas darauf herum, saugst Dich fest und schaust dann so unglaublich angewidert, dass ich nur mit Mühe und Not nicht vor Lachen neben dem Wickeltisch zusammenbreche.
Du süße Maus ❤️

Erkenntnis der Woche:

Du bist nicht nur ein Badeweichei, sondern auch ein ausgeprägtes Duschweichei.
Zusammengefasst könnte man also sagen: Wasserweichei.
Mama hatte sich alles so schön ausgemalt:
Wir beide, zusammen unter der Dusche, Haut an Haut, so dass Du keine Angst vor dem Wasser haben musst.
Du, quiekend und strahlend und die Sonnenstrahlen scheinen durch das Rollo und Mamas frisch gewaschenen Haare tropfen Dir kleine Wasserperlen auf Deine süße kleine Stupsnase….
Die Realität zusammengefasst in 9 Worten:
Dusche an, weitaufgerissene Augen, Schippe, herzzerreißendes Weinen, Dusche aus.
Mein armes Baby.
Dann hältst Du im Florida Urlaub nächstes Jahr eben mit Papa Strandwache.
Tiffy und Mama kümmern sich dann um das böse, böse Wasser.

Deine Gesundheit:

Du hustest.
Und hustest…
Und hustest…
Ohoh.

Dein Gewicht:

7440g

Deine Größe:

69 cm

Deine Kleidergröße:

68 mit Pfeil nach oben

Windeln:

Pampers New Baby Größe 3

Produkt der Woche:

Pampers Badetuch.
Für noch mehr ungezügelten Badespaß. 😂🙈
Das haben wir von Pampers in Kooperation mit Rossmann zugesendet bekommen.
2 Packungen Pampers bei Rossmann kaufen, Kassenbon hochladen – Handtuch bekommen.
2 Packungen.
Pah.
Is ja für Amateure!
image

Mama Facts:

Mamas Gefühlswelt:

Mama ist traurig.
Traurig darüber, dass Du schon bald 6 Monate alt bist und es nun unwiderruflich Zeit für die Beikost wird.
Du wirst also wieder ein Stückchen unabhängiger von mir.
Wo ist mein kleines, winziges Baby hin?
Das Baby, dass mir eben noch blau und ganz warm auf den Bauch gelegt wurde?
Die Babyzeit rast so schnell vorbei; schneller als ich jemals zuvor habe etwas vorbeirasen sehen.
Ich gerate für einen Moment in eine Art „Und-bald-ziehen-die-Mädchen-aus-und-wir-sind-alt-und-werden-sterben“-Sinnkrise und denke mir dann…: „Pah. Ist doch bloß Beikost!“

Mamas Körper:

… Geschossen in einen Adidas Sportbikini.
Mein Stolz hat es verboten, noch eine Nummer Größer zu kaufen.
Nun trage ich ihn erhobenen Hauptes zur nächsten Aquafitstunde. (und werde nie wieder etwas essen…)

Mamas Gewicht:

-300g.
Noch 2,2 Kilo bis zum Pre-Schwangerschaftsgewicht. (Werde ich diese Kilos jemals loswerden??)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s