Völlig abgefahren. Mein 2015.

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„Ich glaube 2016 wird ein abgefahrenes Jahr“ sinnierte Herr Düse neulich.
„Wir haben so viele tolle Sachen vor uns! Wir ziehen in unser Haus, wir fahren in den Urlaub….“

„Nee!“ sage ich. „Das wird ein langweiliges, ganz blödes Jahr! 2016 bekommen wir gar kein Baby!“
🙈

Das Jahr 2015 liegt nun hinter uns und ich möchte an dieser Stelle kurz zurückblicken.
Zurückblicken auf die für mich wichtigen Ereignisse in 2015.

2015 war ein gutes Jahr.
Mehr als die Hälfte dieses Jahres war ich schwanger und ich hatte das wahnsinnige Glück, eine wahre Bilderbuchschwangerschaft erleben zu dürfen.
Ich habe nicht übermäßig viel zugenommen, mir war nur am Anfang etwas übel, ich habe mich rundum wohl gefühlt in meiner Haut und -das allerwichtigste- ich habe ein kerngesundes Kind bekommen.
Als wir bei dem Organultraschall erfahren haben, dass wir ein weiteres Mädchen bekommen, habe ich wie auf Wolke 7 geschwebt und konnte mein Glück nicht fassen!
Noch ein Mädchen!
Ich habe geheult vor Freude.
Das Babymädchen hat mir sehr viel verlorengeglaubtes zurückgegeben…
Das Vertrauen in meinen Körper, der anscheinend sehr wohl in der Lage ist, von alleine schwanger zu werden; das Vertrauen in meine Rolle als Frau, ein Kind aus eigener Kraft zu gebären; in meine Rolle als Mutter, dass nicht alle Babys viel weinen und ich irgendwas falsch mache.
Gekrönt wurde es von der Geburt die alles war, was ich mir immer gewünscht habe und doch irgendwie nichts von alledem.

Ich habe meine Tiffymaus größer und größer werden sehen.
Anfang des Jahres noch mein kleines Baby, aus dessen Sichtfeld ich nicht weichen durfte, ist sie heute mein großes Mädchen, dass sich selbstbewusst umdreht und „Tschüß, Mama!“ ruft.
(Auch gerne beispielsweise beim Einkaufen, wenn ich gerade einen randvollen Einkaufswagen durch die engen Gänge buchsiere).
Sie hat sich einen großen Schritt von mir gelöst.
Diese Erkenntnis hat mir das ein- oder andere Mal die Tränen in die Augen getrieben.
Ihr 2. Geburtstag war schon eine richtige „große Mädchen“-Feier.

Wir haben 2015 ein Grundstück gekauft und unsere Unterschriften unter einen Hausbauvertrag gesetzt.
Die Unterschrift für unser Leben als richtig sesshafte Spießer.
So richtig-richtig.
Wir wurden noch 2015 Besitzer einer Bodenplatte.

2015 war auch das Jahr, in dem der Krach mit meiner Schwiegerfamilie neue Dimensionen annahm und zur Atomexplosion mutierte.
Daraus habe ich für mich die Erkenntnis gezogen, dass man im Leben nicht alles reparieren kann. Manches geht kaputt und bleibt für immer kaputt.
Und das ist wohl in unserem Fall tatsächlich besser so.

2015 war ein weiteres Jahr, in dem ich, dem Himmel sei dank, kerngesund war.
(Die Wurzelfüllung lassen wir an dieser Stelle mal aussen vor… 😁)
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal krank war, das muss aber mehr als 10 (! 😳! 😱!!!!) Jahre her sein, denn seitdem ich hier wohne (seit 2005), habe ich keinen Hausarzt.

Schlussendlich ist dieser Blog 2015 ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden.
Die ersten Jahre der Einträge rückwirkend aus meinem alten Online-Forums-Tagebuch kopiert, habe ich in 2015 mit viel Spaß und Herzblut „live“ geschrieben.
Ich habe viele tolle Menschen lesengelernt und würde mich unfassbar freuen, die/den ein oder andere(n) eines Tages einmal persönlich kennenzulernen.
Danke an euch alle, die hier regelmäßig ein- und ausgehen.
Schön, dass ihr da seit! ❤️

Zusammenfassend kann ich sagen:
2015 war ein verdammt abgefahrenes Jahr.

2016… Schnür Deine Eier hoch und zeig es allen!!! – Die Messlatte liegt sehr, sehr hoch.

 

23 Wochen Babymädchen

23 Wochen Babymädchen

(17.12.2015-23.12.2015)

Ab dem Moment, in dem Du Dein Baby in den Armen hältst,
wirst Du nie wieder so sein wie vorher.
Vielleicht sehnst Du Dich nach der Person, die Du früher warst,
als Du noch frei warst und Zeit hattest;
und es nichts Besonderes gab, das Dir Sorgen bereitet hat?
Du wirst Müdigkeit erleben, wie Du sie vorher nie gekannt hast,
und Tage werden auf Tage folgen, die alle genau gleich sind,
gefüllt mit Mahlzeiten und Bäuerchen machen,
Windeln wechseln und Weinen,
Quengeln und Kämpfen,
Mittagsschläfchen oder ausgefallenen Mittagsschläfchen.
Es kann Dir so vorkommen, wie ein niemals endender Kreislauf.
Aber vergiss nicht…
Für alles gibt es ein letztes Mal.
Es wird der Tag kommen, an dem Du Dein Baby zum allerletzten Mal fütterst.
Es wird irgendwann nach einem langen Tag auf Dir einschlafen –
und das wird das allerletzte Mal sein, dass Du es schlafend halten wirst.
Eines Tages wirst Du es auf Deiner Hüfte tragen,
es von dort auf den Boden setzen –
und es niemals auf diese Weise wieder hochnehmen.
Du wirst eines Abends seine Haare in der Wanne waschen
und ab diesem Tag, wird es allein baden wollen.
Es wird seine Hand in Deine legen, um die Straße zu überqueren,
und dann nie wieder danach greifen.
Es wird in der Mitte der Nacht in Dein Schlafzimmer schleichen, um sich an Dich zu kuscheln,
und es wird die letzte Nacht sein, in der Du je auf diese Art geweckt wurdest.
Eines Nachmittags wirst Du „Hoppe-Hoppe-Reiter“ singen
und all die Aktionen machen –
und dann nie wieder dieses Lied mit ihm spielen.
Es wird Dir am Schultor einen Abschiedskuss geben
und am nächsten Tag sagen, dass es ab jetzt alleine zur Schule geht.
Du wirst ein letztes Mal eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen
und zum letzten Mal das dreckige Gesichtchen waschen.
Eines Tages wird es mit ausgestreckten Armen in Deine Arme gelaufen kommen –
zum allerletzten Mal.
Die Sache ist, Du weißt noch nicht einmal, dass es das letzte Mal ist,
bis es keine weiteren Male gibt – und selbst dann
braucht es eine Weile, bis es Dir wirklich klar ist.
Also, so lange Du noch in diesen Zeiten lebst,
denk immer daran, es gibt nur eine begrenzte Zahl dieser Momente –
und wenn sie vorbei sind,
wirst Du Dich danach sehnen, wenigstens noch einen einzigen davon wieder zu erleben.
Für ein letztes Mal.

(Autor unbekannt)

Original: „The Last Time“, Author unknown
Übersetzung: Regine Gresens von stillkinder

Was wir erlebt haben:

Vorweihnachtlicher, ganz normaler Wahnsinn.
Willkommen in Deinem ersten 13 Grad warmen Winterwonderland, kleines Babymädchen.

Dein Trinkverhalten:

Du schmatzt.
Nicht mehr ausschliesslich, wenn Du in die Nähe meiner Bluse kommst, nein, Du schmatzt neuerdings auch, wenn wir am Esstisch sitzen und essen.
Du gierst.
Du verschlingst mein Essen mit Deinen Augen.
Öhm ja… Heeeeeeuuul. (siehe auch: Mamas Gefühlswelt)

Dein Schlafverhalten:

Nachts kommst Du momentan sehr oft, aber komischerweise macht mir das gar nichts aus.
Im Gegenteil.
Ich geniesse es, weil ich weiss, dass es unsere ganz exklusive Exklusivzeit ist.
Ich geniesse es, weil Du mich so sehr brauchst.
Ich geniesse es, wenn Deine kleinen Hände Nachts nach mir suchen.
Zwar hundemüde, aber ich geniesse es.

Was Du alles Neues kannst:

– Deine Trockentücher essen.
Bzw. Du hast den festen Vorsatz, es zu tun.
Sobald Du auf dem Wickeltisch liegst, rollst Du Dich wie ein Teenage Mutant Hero Turtle sofort in Richtung Tücherbox, ziehst Dir mit einer unfassbaren Feinmotorik ein bis 10 Tücher hinaus, rollst Dich zurück und beisst Dich mit leuchtenden Augen in Deiner Beute fest.
Mama schreitet dann immer in letzter Sekunde ein…
Wir fangen dann beikosttechnisch doch lieber mit Pastinake an als mit chlorfrei gebleichtem Papier.

– Deine Wippe auseinanderlegen.
Über Deiner Wippe hängt ein Spielbogen mit einem Spiegel, einer Eule und einem Bäumchen.
Der Bogen ist nur an den Rand angesteckt und verleitet Dich offenbar dazu, ihn zu Dir runterzuziehen und dich somit unter dem ganze Konstrukt zu begraben.
Dann beisst Du Dich in einem der Tiere fest und fängst irgendwann an zu meckern.
Dann muss ich den Spielbogen wieder montieren und die Demontage geht von vorne los.
Ein super Spiel.
(oder Du willst bloss mal in den Spiegel schauen. Kann natürlich auch sein.)
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– Es ist vollbracht.
Deine kleinen Füsse haben ihren Weg in Deinen Mund geschafft.
Und das tun sie seitdem immer und immer wieder.
Du kaust etwas darauf herum, saugst Dich fest und schaust dann so unglaublich angewidert, dass ich nur mit Mühe und Not nicht vor Lachen neben dem Wickeltisch zusammenbreche.
Du süße Maus ❤️

Erkenntnis der Woche:

Du bist nicht nur ein Badeweichei, sondern auch ein ausgeprägtes Duschweichei.
Zusammengefasst könnte man also sagen: Wasserweichei.
Mama hatte sich alles so schön ausgemalt:
Wir beide, zusammen unter der Dusche, Haut an Haut, so dass Du keine Angst vor dem Wasser haben musst.
Du, quiekend und strahlend und die Sonnenstrahlen scheinen durch das Rollo und Mamas frisch gewaschenen Haare tropfen Dir kleine Wasserperlen auf Deine süße kleine Stupsnase….
Die Realität zusammengefasst in 9 Worten:
Dusche an, weitaufgerissene Augen, Schippe, herzzerreißendes Weinen, Dusche aus.
Mein armes Baby.
Dann hältst Du im Florida Urlaub nächstes Jahr eben mit Papa Strandwache.
Tiffy und Mama kümmern sich dann um das böse, böse Wasser.

Deine Gesundheit:

Du hustest.
Und hustest…
Und hustest…
Ohoh.

Dein Gewicht:

7440g

Deine Größe:

69 cm

Deine Kleidergröße:

68 mit Pfeil nach oben

Windeln:

Pampers New Baby Größe 3

Produkt der Woche:

Pampers Badetuch.
Für noch mehr ungezügelten Badespaß. 😂🙈
Das haben wir von Pampers in Kooperation mit Rossmann zugesendet bekommen.
2 Packungen Pampers bei Rossmann kaufen, Kassenbon hochladen – Handtuch bekommen.
2 Packungen.
Pah.
Is ja für Amateure!
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Mama Facts:

Mamas Gefühlswelt:

Mama ist traurig.
Traurig darüber, dass Du schon bald 6 Monate alt bist und es nun unwiderruflich Zeit für die Beikost wird.
Du wirst also wieder ein Stückchen unabhängiger von mir.
Wo ist mein kleines, winziges Baby hin?
Das Baby, dass mir eben noch blau und ganz warm auf den Bauch gelegt wurde?
Die Babyzeit rast so schnell vorbei; schneller als ich jemals zuvor habe etwas vorbeirasen sehen.
Ich gerate für einen Moment in eine Art „Und-bald-ziehen-die-Mädchen-aus-und-wir-sind-alt-und-werden-sterben“-Sinnkrise und denke mir dann…: „Pah. Ist doch bloß Beikost!“

Mamas Körper:

… Geschossen in einen Adidas Sportbikini.
Mein Stolz hat es verboten, noch eine Nummer Größer zu kaufen.
Nun trage ich ihn erhobenen Hauptes zur nächsten Aquafitstunde. (und werde nie wieder etwas essen…)

Mamas Gewicht:

-300g.
Noch 2,2 Kilo bis zum Pre-Schwangerschaftsgewicht. (Werde ich diese Kilos jemals loswerden??)

Heiliger Abend ODER: 4 gewinnt!

Heiliger Abend

Nun haben wir also unser erstes Weihnachten zu 4. verbracht.
Letztes Jahr, am 24.12.2014, haben wir in der 11. SSW unser kleines Geheimnis gelüftet und unseren Familien erzählt, dass unser Babymädchen auf dem Weg ist.
Vor einem Jahr noch erst ca. 4cm groß und heute schon abgebrühter Christmas-Vollprofi. 😉

Wir hatten ein schönes Fest.
Trotz (oder gerade weil?) der Tatsache, dass wir den heiligen Abend wirklich nur zu 4. verbracht haben, trotz den beschissensten Menschen-die-ich-hier-nicht-näher-betiteln-will-der Welt, trotz eines außerplanmäßigen Krankenhausbesuches am Morgen des 25. (dazu mehr im übernächsten Babyupdate), trotz, trotz, trotz.
Es war UNSER Fest und es war perfekt.

Nach einem ausgiebigem Mittagsschlaf haben wir es ganz gemütlich angehen lassen; wir haben noch etwas gespielt und Vorbereitungen für den WEINZAMANN getroffen.
Tiffy hat ihm, da er ja bestimmt vor lauter Geschenkeschlepperei gaaaanz aushungert sein würde, einen Teller mit Milch und exakt 1 (!!) Plätzchen vorbereitet und an die Tür gestellt.
Mein Kind hat eben immer großzügig die Spendierhosen an.
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Dann hat Papa die Mädels „ausgehfein“ gemacht und ich habe in der Zeit Geschenke aus allen Ecken und verborgenen Winkeln der Wohnung gezaubert und unter den Baum gelegt.
Mein Werk kann man schlussendlich mit einem Wort beschreiben:
Konsumrausch.
(Zu meiner Verteidigung: Alle hatten ihre Geschenke schon zu uns bestellt, so dass neben unseren Geschenken auch die von allen Omas und Opas direkt unter den Baum wanderten.)
Tiffy hat eine oberaffengeile rosa Mädchen-/Mamatraum Kinderküche bekommen.
Dazu gab es Töpfe, Gläser, ein Paket mit Spielzeug-Lebensmitteln und ein Toaster/Mixer/Kaffeemaschinen/Löffel-Set.
Uuuuuuund den heißgeliebten pinkfarbenen Puky Wutsch.
(Vom Schwiegeropa gab es noch separat eine Brio Bahn)
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Für das Babymädchen gab es eine Stricktasche für Spielzeug, 2 Aden&Anais Pucktücher, eine große Sophie la girafe, ein gestricktes Spucktuch und ein Storch Schwingtier für den Wickeltisch.
(Von der Schwiegeroma gab es noch separat ein gestricktes Dach für den Maxi Cosi und eine Aden & Anais Decke; vom Schwiegeropa Geld.)

Papa hat ein Buch bekommen, ein paar Gummistiefel für die Baustelle, eine bedeutungsschwangere Cap (und nee, die tragen wir nicht im Alltag 🙈😂) und eine Darth Vader Keramik Keksdose mit eigens hergestellter Schokolade in Darth-Vader Optik.
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Für Mama und Papa türmten sich dann natürlich auch noch einige Pakete von Oma, Opa und den Onkeln…. Ich sag es euch, ich sag es euch… 🙈

Als die Kinder verpackt waren und Mama schweissgebadet die Wohnzimmertür verriegelt hatte, zogen wir von dannen zu unserem großen „Gleich-kommt-der-Weinzamann-Spaziergang“: Das Babymädchen in der Fräulein Hübsch, Tiffy vorweg und Mama und Papa irgendwie total entspannt.

Tiffy kommentierte unsere Versuche, sie mental auf den „gerade-verpassten-Weihmachtsmann“ und die daraus resultierende Geschenkeflut vorzubereiten, mit „WEINZAMANN BESTIMMT PUKY WUTSCH BRINGT… ODER ERWACHSENENAUTO.“
Äh, ja.

Es war mittlerweile stockdunkel.
Das Babymädchen machte ein kleines Nickerchen in der Fräulein Hübsch.
Unsere zugegebenermassen sehr billige Notlüge, dass der PIETZAN (Spielplatz) schon geschlossen habe, stiess bei Tiffy auf wenig Gegenliebe.
Sie hätte das sehr wohl gerne persönlich überprüft und wir hatten schwer damit zu kämpfen, unsere Argumente einer willensstarken 2-Jährigen näher zu bringen.
Wir machten uns auf den Heimweg und überlegten lautstark, ob er denn wohl schon da war, der Weinzamann.

Wieder zu Hause angekommen, sah Tiffy sofort, dass die Milch und DER Keks weg war. („AUFEFUTTERT HAT DER WEINZAMANN! GANZ DOLL HUNGER HAT!“)
Schnell, schnell ins Kinderzimmer, aus der Jacke gepult und zum 3000-sten Mal „In der Weihnachtsbäckerei“ angeschmissen (Ich träume Nachts davon. Wirklich.)
Währenddessen hat Papa die Lichterkette am Baum angeschaltet.
Und dann kam er… Der Moment, an dem ich so gerne auf „Pause“ gedrückt hätte.
Papa rief „Er war da! Er war da!“
Tiffy rannte aufgeregt ins Wohnzimmer.
Blieb einen Moment ehrfürchtig stehen.
Quietschte los vor Freude, rannte zu ihren Geschenken, lachte, rief: „KINDERKÜCHE WEINZAMANN BRACHT! GLEICH NUDELN KOCHEN!!!“ und hatte dabei dieses wundervolle Leuchten in den Augen.
Dieser Blick vermittelte einfach nur pures Glück in seiner reinsten Form.
Ich stand hinter ihr und die Tränen hörten nicht auf, mir über die Wangen zu laufen.
Dieser Moment war so… vollkommen.
Danke, dass ich diesen Moment erleben durfte.
Danke, lieber Weinzamann.
Das war mein allerschönstes Geschenk. ❤️

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PS: Seit Heiligabend bin ich auf Plastik-Paprika Diät. Tiffy betreibt offenbar eine streng vegane Küche. 😉

Ich hoffe ihr hattet alle ein wunderbares, friedliches Weihnachtsfest ohne Streit und Stress und mit ganz vielen leuchtenden Augen! 😊

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein wundervolles Weihnachtsfest im Kreise derer, die ihr liebt. ❤️
Mögt ihr überschüttet werden von Liebe, Besinnlichkeit und Freude.
(…1,2 Geschenke dürfen natürlich nicht fehlen… 😉)

Ich freue mich unendlich, wenn nachher der WEINZAMANN die Geschenke unter den Baum gelegt hat und ich Kinderaugen leuchten sehen darf. ❤️
Ich freue mich auf schöne Stunden mit meiner kleinen, wundervollen Familie.

Frohe Weihnachten, da draussen.

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Bananen-Schokocreme-Sterne

 Bananen-Schokocreme-Sterne

So, nun gibt es das letzte weihnachtliche Backwerk für dieses Jahr.
Die WEINZABÄCKEREI ist ab heute geschlossen. 😉
Den Abschluss der Serie „Backen mit Kleinkind am Bein und Baby im Arm“ bilden schnelle Ausstechplätzchen, die durch Bananenchips und Schokocreme eine wunderbare Abwechslung auf dem bunten Teller sind.
Gefunden habe ich sie ebenfalls in dem Buch „Weihnachtsbäckerei für Kinder“.

Zutaten:

Für die Creme:

– 100g Vollmilchkuvertüre
– 250g Halbbitterkuvertüre
– 125ml Sahne
– 100g Butter
– 3EL Ahornsirup

Für den Teig:

– 100g Bananenchips
– 250g Mehl
– 125g Butter
– 100g Zucker
– 4-5 Tropfen Buttevanillearoma
– 1 Ei
– Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung:

1) Kuvertüre grob zerkleinern und zusammen mit Sahne, Butter und Sirup in einem Topf schmelzen lassen.
In eine Rührschüssel umfüllen und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank kaltstellen.

2) Die Bananenchips fein zerbröseln (Mit Hilfe eines Nudelholzes oder mit dem Blender).
Das Mehl sieben und die zimmerwarme Butter in Stückchen dazugeben.
Nach und nach Zucker, Vanillearoma, die Hälfte der Bananenchips und das Ei zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Etwa 1 Stunde kalt stellen.

3) Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze bzw. 180° Umluft vorheizen.
Den Teig auf einer bemehlten Unterlage dünn ausrollen und Sterne ausstechen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und etwa 10 Minuten backen.
Abkühlen lassen.

4) Die gekühlte Schoko-Sahne Masse mit dem Handrührer luftig aufschlagen (Das dauert etwas).
In einen Spritzbeutel mit Sternentülle füllen und kleine Sterne mittig auf den Keks spritzen.
Mit den restlichen fein zerbröselten Bananenchips bestreuen.

Guten Appetit und Ho, ho, ho!

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Erdnuss-Schoko-Quadrate

Erdnuss-Schoko-Quadrate

Ihr Lieben… Endspurt!
Nur noch 2 Mal schlafen, dann kommt der WEINZAMANN!
Für alle, die auf die Schelle noch eine süße Sünde zaubern wollen, habe ich hier noch ein Last-Minute-Sabber-Rezept, dass durch eine Mischung aus süß und salzig einfach unwiderstehlich daher kommt.
Gefunden habe ich das leckere Rezept in dem Buch „Weihnachtsbäckerei für Kinder“.

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Zutaten:

Für den Teig:

– 125g weiche Butter
– 125g brauner Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 200g Mehl

Für die Glasur:

– 450g gezuckerte Kondensmilch
– 30g Butter
– 50g Zucker
– 1 Packung Vanillezucker
– 1 Prise Salz
– 150g ungesalzene Erdnüsse (gehackt)
– 200g geraspelte Zartbitterschokolade

Zubereitung:

1) Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen; das Mehl sieben und nach und nach unterrühren.
Den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

2) Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze bzw. 160° Umluft vorheizen.
Die Fettpfanne mit Backpapier auslegen und unter Zuhilfenahme einer Alufolienstreifen-Wurst auf die Hälfte „verkleinern“.
Den Teig auf das halbe Blech ca. 1/2 cm dick ausrollen und ca. 10 Minuten vorbacken.

3) In der Zwischenzeit die gezuckerte Kondensmilch mit Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in einen
Topf geben und 30 Minuten unter ständigem (!) Rühren bei kleiner Hitze einkochen.
Herauskommen sollte eine braune, zähflüssige Masse.
Die Hälfte der gehackten Erdnüsse unterrühren.
Die Masse gleichmässig auf den vorgebackenen Teig streichen und weitere 10 Minuten backen.

4) Nach der Backzeit sofort aus dem Ofen nehmen und die Schokolade direkt auf den heissen Belag geben.
Sobald die Schokolade geschmolzen ist, gleichmäßig verstreichen und mit der anderen Hälfte der Erdnüsse bestreuen.
Noch warm in Quadrate schneiden.

Guten Appetit! ❤️

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