33 + 0 ODER: Spaghettini mit Tomaten-Koriander-Sauce

33 + 0 ODER: Spaghettini mit Tomaten-Koriander-Sauce

Heute gibt es mal wieder ein Rezept von mir.
Bei uns gab es diese Spaghettini mit Tomaten-Koriander-Sauce als schnelles Abendessen – und ich muss sagen, geschmacklich haben sie mit 100 Punkten überzeugt und sie sind eine tolle Alternative zur „normalen“ Tomatensauce und (fast) genauso schnell gemacht.
Gefunden habe ich das Rezept in einer alten Ausgabe der „FÜR SIE“.

Zutaten:

– 1 kg Strauchtomaten
– 1 Zwiebel
– 2 Knoblauchzehen
– 100 ml Gemüsebrühe
– 400 g Spaghettini (normale Spaghetti gehen natürlich auch 😉)
– Salz
– 1 schwarze Chilischote (ersatzweise 1 kleine rote oder grüne Chilischote)
– 5 EL Öl
– 1 kleines Bund Koriander (15–20g)
– 100 g gesalzener Ricottakäse (Ricotta salata), ersatzweise Fetakäse

Zubereitung:

1) Tomaten grob zerkleinern.
Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein würfeln.
Tomaten, Zwiebel und Knoblauch im Mixer pürieren.
In einen großen, flachen Topf geben, Brühe zugießen.
Alles offen 10–15 Minuten einkochen lassen, zwischendurch umrühren.

2) Spaghettini in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest kochen.

3) Chili fein schneiden und in 1 EL heißem Öl kurz anbraten.
Gehackten Koriander kurz mitbraten.
Zum Tomatenpüree geben, salzen und pfeffern.

4) Ricottakäse grob raspeln (Fetakäse zerbröseln).
Hälfte des Käses unter die Tomatensoße rühren.

5) Nudeln abgießen und etwas abtropfen lassen.
In restlichen 4 EL heißem Öl unter Rühren so lange braten, bis sie einen goldenen Schimmer haben.

6) Soße dazugeben, vorsichtig untermischen, kurz aufkochen. Abschmecken.

7) Mit restlichem Käse, einigen Korianderblättchen und eventuell einer Chilischote servieren.

… Guten Appetit! 🙂

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32 + 6 ODER: Schwangerschaftsupdate

32 + 6: Schwangerschaftsupdate

SSW:

33 (32 + 6)

Schwangerschaftsmonat:

9. NEUN. NEUHEEEEUN. Oh.mein.Gott.

Schwangerschaftstrimester:

3.

Schwanger seit:

230 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

50 Tage

Nächste Vorsorge:

01.06. (Hebammenvorsorge)

Termin zur Geburtsplanung:

09.06.

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Gewichtszunahme:

+700g zur Vorwoche.
= 9,2 Kilo Gesamtzunahme.
Yeah, wenigstens noch unter 10. 👏😊

Körperliche Gebrechen:

Ganz neu im Katalog der Wehwechens ist jetzt penetrantes Sodbrennen.
Das geht auch irgendwie gar nicht mehr weg.
Und da ich ja so eine Medikamentenmuschi in der Schwangerschaft bin, werde ich mich wohl weiterhin nur mit Ingwertee über Wasser halten und 5 Mal täglich über die unerträglichen Schmerzen bei Sodbrennen meckern.

Ausserdem:
– Mein Steiss ist wieder zum kontinuierlichen Begleiter geworden.
Ich finde es ja fast schon sympathisch, dass er mir die ganze Schwangerschaft hindurch begleitet und nicht von meiner Seite weicht. Wir sind wirklich ganz dicke, wir zwei.
– stechende Schmerzen im Zwerchfell
– Stichwort: „Aaaatemloooooos!“
– permanenter Harndrang
– bei schnellem Gehen wird mein Bauch ganz hart und tut weh. So doll, dass ich stehen bleiben muss.

Gelüste:

Süsskram aller Art und Coleur.
Ich verkneife es mit aber.
Ist allerdings hart.
Ziemlich hart.

Bild: pixabay.com

Babyaktivitäten:

Aquafit für Schwangere musste diese Woche wegen Pfingsten aussetzen. Aber nächste Woche wird wieder „Gymnastiert“ was das Zeug hält – BOOOOOM! 👊😜

Kindsbewegungen:

Jupp. Da ist definitiv ein sehr aktives Mäuschen in mir drin. ☺ Power dich mal schön aus, Babymädchen… So dass Du gaaaanz viel schläfst, wenn Du zu uns kommst. 😉

Einkäufe für das Babymädchen:

– Ein Kinderwagenkissen für den wunderschönen Bezug, der per Blitzversand in unserem Briefkasten gelandet ist und der soooo niedlich ist. 😍
– 3 Einschlag- und Mulltücher von LÄSSIG

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Erledigter Papierkram:

Nachdem ich ja meine Elternzeit zum Beginn meines Mutterschutzes am 5.6. gekündigt habe und mir mein Arbeitgeber daraufhin meine Elternzeit-Kündigung zum 1.1.2016 bestätigt hat (woraufhin ich einmal tiiiiiief ein- und ausatmete), haben wir jetzt wohl alle Differenzen geklärt und ich kann meinen wohlverdienten Mutterschutz antreten. 😉

Nächsten Montag muss ich mir die Bescheinigung über den Entbindungstermin von meinem Gyn besorgen und zur Krankenkasse zwecks Mutterschaftsgeld übersenden.
Dann steht dem hemmungslosem Geldfluss nichts mehr im Wege. 😉

Schock der Woche:

Gestern kamen ganz komische Dinge aus mir heraus.
Beim Toilettengang hatte ich den Schock meines Lebens mit anschliessender Panikattacke und wildem Suchen meiner PH-Testhandschuhe.
(Was die kompletten Verwüstung unseres Arbeitszimmers nach sich zog… Ich hab die scheiss Dinger einfach nicht gefunden! Und falls sich jemand fragen sollte, was zum Teufel die im Büro zu suchen haben… Ich weiss es auch nicht. Jetzt liegen sie auf jeden Fall im Bad. In Panik-Griffweite.)
Erst nachdem die Handschuhe mir „Entwarnung“ gegeben haben, konnte ich mich etwas entspannen.
Für gänzliche Entspannung wird meine Hebamme wohl hoffentlich am Montag sorgen.

Babyfacts:

Größe: ca. 30 cm vom Scheitel bis zum Steiß bzw. 44 cm vom Scheitel bis zur Ferse
Gewicht: ca. 1900 g

Die Sinne unseres Babymädchens sind jetzt voll entwickelt: Sie kann sehen, hören, tasten und schmeckt das Fruchtwasser, das sie schluckt.
Dieses passiert ihren Magen und die Abbauprodukte verbleiben im Darm – erst nach der Geburt werden sie ausgeschieden.

Ihr Gehirn und ihr zentrales Nervensystem entwickeln sich weiterhin so rasant, dass sich der Kopfumfang unseres Babymädchens allein in der 33. SSW um etwa 1,3 Zentimeter vergrößert.
Die Formung des Skeletts ist weitgehend abgeschlossen, allerdings härten die Knochen noch aus. Nur die Schädelplatten bleiben weich und biegsam.
Bis weit nach der Geburt werden sie nur durch äußere und innere Hautschichten, sogenannte Fontanellen, verbunden. Wenn der Kopf des Babys den Geburtskanal passiert, schieben sie sich übereinander und erleichtern so die Geburt. Das erklärt auch den vorübergehend leicht „deformierten“ Kopf, den einige Kinder nach der Geburt aufweisen. Erst im Laufe des zweiten Lebensjahres haben sich die Fontanellen schließlich geschlossen, sie werden bis dahin durch eine feste Bindegewebsschicht geschützt.
(Quelle: urbia.de)

Und sonst?

Ab der 33. Schwangerschaftswoche kann es außerdem zum sogenannten Zeichnen kommen. (!!)
Während der Schwangerschaft ist der Muttermund durch einen Schleimpfropf, der auch mit Blut vermischt sein kann, verschlossen. Uterus und Kind werden hierdurch beispielsweise vor Keimen abgeschirmt. Um die 33. Schwangerschaftswoche beginnt das Kind, tiefer ins Becken der werdenden Mutter zu rutschen. Dadurch wird das Zwerchfell entlastet und das Atmen fällt wieder leichter. (Jaaaa… Bitte… Wann ist es soweit???)
Stattdessen muss die Blase jetzt einen höheren Druck aushalten. (Noch höher? 😳)
Der Bauchumfang vieler Schwangerer nimmt von der 33. SSW bis zur Geburt noch einmal stark zu. (Ok, von mir aus…)
(Quelle: windeln.de)

Zum Vergleich:

Unser Babymädchen wiegt so viel wie eine Ananas

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Bild: Pixabay.com

Bauch:

Der Uterus reicht 13 cm über den Bauchnabel und der Bauchnabel fängt langsam an, sich umzustülpen. 😉

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32 + 5 ODER: Freitags-Füller #322

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Freitags-Füller

 

Auch in dieser Woche möchte ich sehr gerne wieder beim
Freitags-Füller von Barbaras Blog „Scrap-Impulse“ teilnehmen.
Wer auch mitmachen möchte, findet den Freitags-Füller hier.

1. Meine Füße sind durch das jahrelange Tragen von Uniform-Pumps nicht mehr ganz so vorzeigbar. 🙂

2. Ich bin noch nie einen Marathon gelaufen.

3. Der linke Fuß hat kein Muttermal wie der rechte Fuß.

4. In meinem Badezimmerschrank gibt es ca. 10 Tuben Fußcreme.

5. Die aktuellen Lieblingsschuhe sind schwarze Booties mit Goldschnallen.

6. Das älteste Paar Schuhe in meinem Schrank stammt aus meiner Teenie-Zeit und ist ein abgelatschter Treter von Nike.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, morgen habe ich restliche Feinarbeiten in der neuen Wohnung meines Bruders geplant und Sonntag möchte ich ein paar Sachen in unserer Wohnung umsortieren!

32 + 5 ODER: Verloren! :-(

32 + 5 ODER: Verloren! 😦

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Die Post war mal wieder da.

Leider gibt es in diesem Jahr keine Greencard für uns.
Aber gut, wir haben ja auch schon einige andere Großbaustellen in unserem Terminkalender in diesem Jahr… Auswandern wäre da unter Umständen etwas eng geworden. 😉
Wir geben aber nicht auf und nehmen auf jeden Fall wieder Teil an der Verlosung im nächsten Jahr!

32 + 3 ODER: Gewonnen! :-)

32 + 3 ODER: Gewonnen! 🙂

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In den letzten Tagen flatterten gleich 2 schöne Überraschungen ins Haus.

Zuerst kam ein Paket von Haba.
Bei der lieben Dajana auf ihrem Blog „Mit Kinderaugen die Welt entdecken“ habe ich das Spiel „Tier auf Tier“ gewonnen.
Ich habe mich so sehr darüber gefreut! ❤
(Und Tiffy wird es noch viel mehr, wenn sie es bald bespielen darf 😉)

Dann kam ein großer Umschlag von MAM.
Mmh… Was da wohl drin sein könnte…?
Das Schreiben begann mit der Betreffszeile „Herzlichen Glückwunsch“!
(Das ist ja prinzipiell schonmal sehr gut und hört sich vielversprechend an. 😜)
Auf der Babywelt hatte ich mich für den MAM-Club registriert und bin mit der Registrierung in einen Lostopf für einen MAM-Gutschein im Wert von 100€ gehüpft, der mir aus dem Umschlag zusammen mit einem Bestellformular in die Hände fiel.
Yipee, den kann ich gerade sehr gut gebrauchen! 😊
Bei Tiffy haben wir ausschliesslich Avent-Flaschen benutzt, deshalb bin ich schon ganz gespannt auf die MAM-Produkte. Die Bestellung ist natürlich… logo… schon abgeschickt. 😉

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32 + 2 ODER: Alles nur geträumt…

32 + 2 ODER: Alles nur geträumt…

Heute morgen bin ich heulend und schweissgebadet wachgeworden.
Jetzt geht’s anscheinend los mit der wilden Träumerei, mit den Ängsten, mit dem fiesen Unterbewusstsein.

Gestern Abend lag ich noch eine Zeit lang im Bett, habe meinen Bauch gestreichelt und mir dabei vor Augen gehalten, dass ich diesen kleinen Menschen in mir drin bald genauso lieben werde wie Tiffy und dass ich mir das jetzt noch gar nicht vorstellen kann.
Natürlich, ich liebe diesen kleinen Wirbelwind in mir drin, die mich tritt, die sich so wunderschön und friedlich im Ultraschall zeigt und deren Herz ich mit Tränen in den Augen klopfen höre.
Aber trotz der Tatsache, dass ich das alles schon mal erlebt habe und ich weiß, dass da in mir drin ein fertiges kleines Menschenkind ist, ist das alles irgendwie noch sehr abstrakt.
Das fand ich irgendwie komisch und befremdlich bis ich zu der Erkenntnis kam, dass bei Tiffy diese tiefen „Ich-sterbe-für-Dich“-Gefühle auch erst im Augenblick ihrer Geburt kamen.

Ich träumte heute Nacht wild und durcheinander.
Auf einmal war ich im Krankenhaus, alleine mit 2 Ärzten im OP, unser Babymädchen sollte „Hoppladihopp“ geholt werden – per Kaiserschnitt.
Wie und warum ich da hingekommen bin – keine Ahnung.
Herr Düse war nicht bei mir; ich lag mutterseelenallein in einem OP, der mich stark an den Keller im Haus meiner Eltern erinnerte.
Ich sah irgendwie „von oben“ wie sie meine alte Narbe aufschnitten und nervös wurden.
Dann erweiterten sie den Schnitt bis sie mich schlussendlich auch noch längs aufschnitten.
Dann kam einer der Ärzte zu mir und sagte: „Wir kriegen das Baby nicht raus! Wir nähen Sie jetzt wieder zu und können ansonsten nichts mehr für Sie tun!“
Ab diesem Zeitpunkt war ich alleine.

Ich kniete in einem Zimmer und gebar unser Babymädchen.
Alleine.
Sie war tot.
Ich war beinahe ohnmächtig vor (seelischem) Schmerz und konnte nicht aufhören zu weinen.
Irgendwann kam Herr Düse und weinte mit mir.
Wir saßen vor unserer toten Tochter und konnten nichts mehr fassen.
Ich habe immer wieder gesagt: „Das ist nicht wahr! Das ist nicht wahr! Das ist alles nur ein Traum!“ – um dann ominöserweise festzustellen, dass es kein Traum war.
Ich lag Herrn Düse weinend im Arm und sagte: „Jetzt müssen wir statt einer Wiege einen Sarg bestellen für unsere kleine Maus!“

– Ich schwöre bei Gott, ich habe schon viel Scheisse in meinem
Leben geträumt, aber solche REELLEN seelischen Schmerzen habe ich noch nie erlebt.
Mir hat es im Traum das Herz zerissen.
Und es war wirklich sowas von real.
Ich bin sogar zwischendurch aufgewacht, wieder eingeschlafen und habe diesen Traum weitergeträumt.

Als ich schlussendlich endlich aufwachen „durfte“ und diesem Gedanken-Gefängnis entfliehen konnte, lag ich im Bett und war unbeschreiblich erleichtert, als ich meinen Bauch fühlte und mein Babymädchen mir prompt mit einem beherzten Tritt antwortete.
Ich habe geweint, habe Tiffy fest in den Arm genommen und musste das erstmal verdauen.

Und nach diesem Traum wusste ich es zu 100000000000000%:

Ich werde Dich genau so lieben wie ich Tiffy liebe, mein Babymädchen.
Du wirst mein Herz genauso im Sturm erobern und ich werde ebenfalls ohne mit der Wimper zu zucken für Dich durchs Feuer gehen.
Liebes Babymädchen, ich liebe Dich!

… Und lieber Herr Traum-Bestellungs-Mann:
Hör auf mit so einem Scheiss, ja?
Sowas verkrafte ich ganz und gar nicht.
Schick mir lieber was von rosigen, gesunden Babymädchen.
Wenn es sein muss auch von Tierbabys oder Gummibärchen.
Aber sowas will ich nie wieder „durchmachen“.
Nie-nie wieder.

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Bild: Pixabay.com

32 + 1 ODER: Liebster Award

Die liebe Lucy mit ihrem wunderbaren Blog „Menschen(s)kind wo bleibst Du nur?
hat mich für den „Liebster Award“
nominiert und endlich komme ich dazu, ihre Fragen zu beantworten.

Vielen, vielen Dank nochmals für die Nominierung, liebe Lucy, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. ❤

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Hier nochmal kurz die Regeln:

Bedanke Dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seinen Blog.
Zeige, dass Dein Artikel zum Blogstöckchen “Liebster-Blog Award” gehört.
Benutze dazu gerne das Awardbild.
Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
Formuliere selbst 11 neue Fragen.
Nominiere bis zu 11 weitere, noch recht unbekannte Blogger und bitte sie, Deine Fragen zu beantworten
Informiere den jeweiligen Blogger über die Nominierung.

 

Hier kommen Lucys Fragen und meine Antworten:

1. Hast du heute schon gelacht? Wenn ja, worüber…?

Ja, ich bin immer die, die am meisten, dreckigsten und lautesten lacht. 😊
Worüber? Ähhhh…. Pffff… Tjaaa… Was war das dich gleich wieder?!?

2. Vegetarier/Veganer oder Fleischesser?

Fleischesser…
Obwohl die Bezeichnung bei mir eigentlich übertrieben ist, da sich mein Verzehr von Fleisch hauptsächlich auf Rinderhack (in allen Formen und Variationen) Bratwurst, gelegentlich Hähnchenbrust und ein paar ausgewählte Sorten Aufschnitt beschränkt.
Also eigentlich könnte ich Vegetarisch leben, bräuchte aber zwischendurch ab und zu Mal eine ordentliche Bolognese/Bratwurst/oder einen Burger/Döner.

3. Liest du gerne Frauenzeitschriften? Wenn ja, welche… und warum…

Von Berufswegen war ich ja jahrelang geradezu verpflichtet, sämtliche Frauenzeitschriften dieser Welt zu lesen.
Da hat sich dann ziemlich schnell rauskristallisiert, dass 99,9% der angebotenen Printmedien entweder Werbezeitschriften mit Diätbeilage oder andersherum sind.
Eine einzige Zeitschrift habe ich für mich gefunden, die mir von A-Z gefällt, die ich sogar komplett lese, ohne zu „Überblättern“- die Glamour.
Neben Klatsch und Tratsch, Mode und Ernährung gibt es dort tolle, lesenswerte Reportagen und das ganze kommt verpackt in einem handlichen, handtaschentauglichem Format.
Hab ich mir sogar schon selber gekauft mittlerweile und das will was heissen. 😉

4. Liebst du deinen Beruf? Wenn ja, was machst du und was liebst du daran…

Ohja.
In den Sommermonaten würde ich es aufgrund chronischer Dauerüberarbeitung und daraus resultierendem Dauer-Schlafmangel durchaus als Hassliebe bezeichnen, aber in der tiefe meines Herzens ist es für mich mehr „Berufung“ als „Beruf“.
(Achtung, Achtung… jetzt kommt eine brandneue Information 😉)
Ich bin Flugbegleiterin.
Wenn mir der Kerosinduft um die Nase weht, ich das Rumpeln auf der Startbahn und das Aufheulen der Triebwerke höre, das sanfte Abheben des Flugzeugs, das langsam am Horizont verschwindet sehe, bin ich in meinem Element.
Wenn ich ein Flugzeug betrete und das sanfte Surren der APU höre, die Checklisten aus dem Cockpit mit einem Ohr, das Rumpeln des Gepäckverladens auf dem anderen Ohr und in der Galley stehe, den einzigartigen Flugzeugduft einatme und dann irgendwann zwischen „Cabin Crew, all doors in armed and cross-checked“ und dem Safety-Video meine Ansage an die Passagiere richte und uns abschliessend einen wunderschönen Flug wünsche, dann meine ich das auch so.

Ich bin schon seit frühster Kindheit von der Fliegerei fasziniert.
Wir Flieger sind ein eigenes Volk.
Wir reden unverständliches Fachchinesisch, sehen die Dinge oftmals aus einer anderen Perspektive und lassen fremde Menschen, die sich aus den stets wechselnden Crewzusammensetzungen ergeben, bedingt durch die teilweise zermürbenden Arbeitsbedingungen und die vielen Touren fernab der Heimat sehr schnell sehr nah an uns herankommen.
Vor allem aber vereint uns alle eins: Die Liebe zur Fliegerei. (Denn wer diese Liebe nicht empfindet, wird in der Fliegerei, die doch ziemlich viele private sowie körperliche „Opfer“ fordert, nicht alt und geht gnadenlos unter.)

Leonardo da Vinci sagte einmal:

Recht hat er.

„V1…… Rotate!“

5. Würdest du Kinder-/ Babyfotos auf Facebook, Twitter, Instagram posten?

Nein.
Ich denke, jeder der sie sehen will, kann sie sehen, weil er/sie mit mir in Kontakt steht.
Ich möchte mein Kind nicht darstellen, nur weil ich vielleicht etwas darstellen möchte.
Obwohl es -zugegebenermaßen- manchmal seeehr schwer ist, es nicht zu tun.
Man ist ja so Stolz.

6. Welche Eigenschaften an deinem Lieblingsmann schätzt du besonders? Welche weniger…?

Er ist herrlich unkompliziert.
Mit ihm kann man jedes Ding drehen, er kommt mit jedem gut klar und man kann mit ihm über alles reden – er hat von mir schonmal den Titel „Frauenversteher“ verliehen bekommen. 😉

Andererseits ist er einfach zu nett.
Weil er es jedem recht machen will, tanzt er oftmals auf 10 Hochzeiten gleichzeitig und ist dann bei jeder dieser Hochzeiten nur halb dabei.
Dabei bleiben dann teilweise wichtige Sachen auf der Strecke.
Da bekomme ich regelmäßig die Wut.

7. Was war die größte Enttäuschung im letzten halben Jahr?

Definitiv meine Schwiegerfamilie.
Leider auch über das letzte halbe Jahr hinaus.

8. Was war die größte Bereicherung im letzten halben Jahr?

Meine kleine Familie.

Meine Tochter, der ich jeden Tag beim Aufwachsen zusehen darf und die mir die Welt aus einer ganz neuen Perspektive zeigt.

Mein Mann, der ein wundervoller Papa ist und alles für uns tun würde.

Meine ungeborene Tochter, der ich sehr dankbar dafür bin, dass ich eine unbeschwerte, sorglose und glückliche Schwangerschaft erleben darf und die mir gezeigt hat, dass es sich manchmal lohnt, an Wunder zu glauben.

9. Was möchtest du auf jeden Fall im nächsten halben Jahr noch machen/schaffen?

Ein Haus bauen, meine Tochter gebären (mein größter Wunsch ist es, sie ohne Kaiserschnitt „aus eigener Kraft“ zu gebären) und unser Leben zu 4 zu genießen und uns nichts vermiesen zu lassen.

10. Lieblingsurlaubsort?

Oh… Eine perfekte Frage für mich. 😊
Seitdem ich 2 Jahre alt bin, verbringe ich jeden meiner Urlaube in Florida.
Nördlich von Miami liegt das wunderschöne Ft. Lauderdale, wo wir jedes Jahr in die gleiche Ferienwohnung fahren und „the American way of life“ geniessen.
Gott sei Dank hat unser erster gemeinsamer Besuch ebenso die Sehnsucht meines Mannes geweckt, so dass wir nicht nur jedes Jahr mindestens 1x rüber fliegen, sondern auch dort geheiratet haben, Tiffy schon dort „introduced“ haben und uns jährlich um eine Green Card bewerben.

Miami… My second home.

11. Ein Zitat/ eine Weisheit, die deine heutige Stimmung widerspiegelt?

„Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.“
Konfuzius

 

Ihr Lieben, irgendwie war aktuell jeder in meiner Blogroll gerade „schon dran“ mit dem Award (was wohl auch daran liegt, dass ich mit so atemberaubend schneller Geschwindigkeit auf Lucy’s Fragen geantwortet habe… 😁) , so dass mich wohl die Hunde beissen. 😉

Ich lasse die neuen Nominierungen also dezent unter den Tisch fallen und stelle einfach mal so 11 offene Fragen in den Raum, die jeder von euch gerne beantworten kann und seine Antworten hier gerne verlinken kann.
Ist das ein Deal oder was? 😊

– Was war Dein Lieblingsfach in der Schule? Und warum?

– Was kochst Du am Liebsten?

– Hast Du Haustiere?

– Sommer- oder Winterurlaub?

– Wann hast Du zum letzten Mal „Danke“ gesagt? Zu wem?

– Wieviele Paar Schuhe besitzt Du?

– Wann hast Du das letzte Mal etwas ganz für Dich alleine gekauft? Was war es?

– Welches ist Dein Lieblingsbuch?

– Was liegt auf deinem Nachttisch?

– Beschreibe das Outfit, das Du heute trägst.

– Auf welche 3 materiellen Dinge könntest Du niemals verzichten?

Viel Spaß beim Beantworten, ihr Lieben. ❤