Internetforen von und für (werdende) Mütter

Internetforen von und für (werdende) Mütter

 

Gerade bei der lieben engeloderbengel gesehen und herzhaft gelacht. 😂
Wirklich zuuu gut, um es euch vorzuenthalten!!

engeloderbengel

Lustiger Artikel zum Thema Internetforen von und für (werdende) Müttern:
http://blog.bazonline.ch/mamablog/index.php/41810/mein-kleiner-maximilian-jason-kriegt-noch-mumi/
Also ich habe teilweise richtig gelacht 😉

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19 + 5 ODER: Schwangerschaftsupdate

19 + 5 ODER: Schwangerschaftsupdate

SSW:

20 (Oh mein Gott, Halbzeit!!!)

Schwangerschaftsmonat:

5.

Schwanger seit:

138 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

142 Tage

Nächster Ultraschall:

9.3.

Medikamente:

Fragmin P forte, L-Thyrox

Körperliche Gebrechen:

Noch sehr geschwächt vom heutigen Zahnarztbesuch.
Ich habe tierische Angst vor Zahnärzten.
Und vor 3-Stunden Marathon Terminen.
Und vor Kronenanpassungen.
Und vor Betäubungen.
Erst recht in der Schwangerschaft.

Steiss tut immer noch höllisch weh und bis zu meinem Osteopathen-Termin sind es noch 4,5 Wochen. 😖

Gewichtszunahme:

2,2 kg insgesamt (Juhuuu!)

Gelüste:

Brot mit gesalzener Butter und Marmelade

Müdigkeit:

Extrem.
Meine Müdigkeit steigt proportional zu Tiffys überschüssiger Energie, die sie vorzugsweise in den frühen Morgenstunden zwischen 5 und 6 auszuleben scheint und zusätzlich noch ins Einschlafen (aktuell sind wir im Schnitt bei einer Stunde Einschlafzeit) investiert.
Ich.brauche.dringend.Schlaf.

Freudige News der Woche:

Nachdem ich Dich ja schon sehr lange spüre, habe ich Dich jetzt auch die ersten Male gaaanz zart von aussen gespürt. ❤
Zwar noch sehr unregelmässig und ganz schwach, aber ganz bald fühlt dein Papa es bestimmt auch. 💙💖

Aufreger der Woche:

Eine scheinbar harmlose Frage auf einer von mir abonnierten Facebook-Seite.
Die Sendung „Wunschkinder“ auf RTLII wurde vorgestellt und mit der Frage: „Wer schaut es heute Abend“? gepostet.
Die Antwort einer Userin:
[…] „Entweder man wird mit einem Kind beschenkt oder eben nicht. Ich kann dieses in die Natur pfuschen nicht leiden, finde das absolut grässlich.“[…]
hat mich tierisch aufgeregt. Normalerweise scrolle ich in solchen Fällen weiter, schüttele bestenfalls mit dem Kopf und lasse sie alle ihre Dummheit ausleben und sich gegenseitig beschimpfen, wie das ja auf Mütterseiten auf der Tagesordnung steht.
Aber so eine Aussage finde ich beschämend, erniedrigend und verletzend allen Betroffenen gegenüber und ich habe 2 Tage gebraucht, um mich wieder abzureagieren.
Ach was rede ich, ich habe mich immer noch nicht wieder abgeregt.
Kategorie: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die …“

Babyfacts:

Baby ist ca. 16,4cm vom Schädel bis zum Steiss (SSL) und ca. 25,6cm vom Schädel bis zu den Zehen. (Ab jetzt wird nicht mehr die SSL gemessen, weil das Baby nicht mehr so zusammengerollt liegt.)

Das Gewicht liegt bei circa 300g.
Pro Minute werden ca. 200.000 neue Gehirnzellen gebildet – bis zur Geburt werden es über 100 Milliarden sein.
Damit wächst auch der Aktionsradius des Babys – es kann schon kräftig an der Nabelschnur ziehen.
Zum Vergleich: Das Baby ist so lang wie eine kleine Banane.

Bild: Pixabay.com

Schwangerschaftsprodukt der Woche:

Schwangerschaftstee 1.
Soll angeblich für die innere Balance in der ersten Schwangerschaftshälfte sorgen.
Habe ich jetzt so direkt nicht gemerkt, das könnte aber unter Umständen auch an dem quirligen Kleinkind liegen, dass mich zwingt, meinen Tee innerhalb weniger Minuten zu exen.
Das ist dann mein Moment der inneren Balance. 😉
Macht aber nichts, ich finde er schmeckt sehr lecker und da man ja sonst mit Kräutern (und damit auch Kräutertees) in der Schwangerschaft etwas zurückhaltender sein sollte, kann man diesen Kräutertee guten Gewissens trinken.
Ab nächster Woche gehts dann mit Tee Nummer 2 weiter. 😉
Gekauft habe ich ihn bei dm.

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Bauch:

Juhuu, ich wurde auf meine Schwangerschaft angesprochen. 🙂
Es tut sich also anscheinend etwas in Kugelhausen. 😉

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19 + 3 ODER: Liebesbrief ❤

19 + 3 ODER: Liebesbrief ❤

 

Liebe Tiffy,

auch wenn Du mich in letzter Zeit mit Deinen Nicht-Schlafen-Wollen Allüren fast um den Verstand bringst; Du meine Hausarbeit gänzlich mit Füssen trittst und Deine „gelegentlichen“ Diven-Auftritte nur mit 30x Mantra aufsagen und 27x tief durchatmen wegzustecken sind, muss ich Dir, wo Du gerade neben mir eingekuschelt im Bettchen liegst und Deinen Mittagsschlaf hältst, mal wieder sagen, wie unendlich ich Dich liebe.
(Ja, ich weiss, ich sage es Dir 100 Mal am Tag… aber ich finde man kann nie früh genug anfangen, alles schriftlich festzuhalten. 😉)

Meine süße Maus…
Ich liebe es, wie Du „Mama“ rufst… Ich liebe es sogar, wenn Du es in diesem forschen, keinen Aufschub duldenden Befehlston krähst.
Dann muss ich mich immer von Dir wegdrehen, um heimlich zu grinsen.

Ich liebe es, wenn Du Dir mein Iphone mit den Worten „APA“ schnappst und mit ein paar geschickten Handgriffen Siri aus ihrem Versteck lockst.
(Obwohl mir mittlerweile schon ein Schauer über den Rücken jagt, wenn ich das *Didiiii* höre, dass Siris Auftritt ankündigt – SO OFT höre ich das am Tag!!)
Ich liebe es, wenn Du auf mein Hintergrundbild zeigst, dass uns beiden beim Neugeborenenshooting zeigt und sagst: BÄBÄ! (Baby)
Oder wenn ich mit Deinem Papa Whatsapp schreibe und Du mich so lange nötigst, sein Profilbild zu öffnen (PAPA! PAPA! PAPA!!!) damit Du ihn strahlend angucken und mit Deinem kleinen Zeigefinger im Gesicht rumpulen kannst.
Ich liebe es, wie Du Dir alles -ob Iphone, Festnetztelefon, zur Not auch Fernbedienungen- ans Ohr hälst und „HALLO“ sagst.

Ich liebe es, wenn Du verzweifelt, fast schon hysterisch, nach Deiner „SCHLASCHLA“ (Flasche) verlangst – auch wenn Du sie selber schon das 300ste Mal an diesem Tag verschleppt hast.
Ich liebe es, wenn Du sie mir mit den Worten „AISA“ (alle) entgegenstreckst (manchmal auch wirfst. Gerne Nachts. An dem Kopf.) und um einen Refill bittest.

Ich liebe es, wie Du mir jegliches Federvieh (Ente, Schwan, Vogel) mit einem wilden „NAT-NAT-NAT“ und der dazugehörigen Entenhandbewegung zeigst.
Du liebst „NAT-NAT’s“.

Um im Tierreich zu bleiben… Ich liebe deine furchterregend echten Tierstimmenimitationen von Kuh, Schaf, Pferd, Schwein, Huhn, Hund, Esel, Pfau (!!!) und Tiger.
Wie neulich, als wir zur Bank gegangen sind und Du Deine Fähigkeiten gleich unter Beweis gestellt hast.
Mit uns im Raum bei den Geldautomaten war eine riesige Dogge, die war echt so groß wie ein Pony.
Die Besitzerin hatte dem Hund eine weisse Decke übergelegt.
Du betrittst den Raum mit mir, zeigst auf den Hund und brüllst durch den ganzen Raum: „Määääh!!!!“
Ich konnte nicht mehr, ich bin beinahe gestorben vor Lachen.

Ich liebe es, wie Du aufgeregt zur Toilette rennst, hineinzeigst und „BÜDI“ (Pipi) rufst, wenn ich sage, dass Mama noch schnell Pipi machen geht, bevor wir losfahren.
Und du anschliessend vor der Wohnungstür stehst und „AUTO!
AUTO!“ rufst.

Ich liebe es, wenn Du extra zu Demonstrationszwecken geöffnete Schranktüren, Schubladen, Fächer… mit den Worten „TU“ zumachst.

Ich liebe es, wie Du das auf den Boden werfen von Bällen, Spielzeug aller Art und Coleur oder Deiner Flasche mit „DOOOAAAA“ (Tor!) kommentierst.

Ich liebe es, wie Du mit „HAMM“ Dein Essen einforderst und mit „NEI!“ sagst, dass Du satt bist.

Ich liebe es, wie Du mich mit „Naaaaa?“ begrüsst, wenn ich zur Tür hineinkomme und mich dabei verschmitzt angrinst.
Ich liebe es, wie Du beim Einkaufen so lange „HALLO“ sagst, bis dieses erwidert wird und wie Du Dich höflich mit „TÜSS“ verabschiedest.

Ich liebe es, wie Du Nieser (von Dir oder anderen) immer mit „HATSCHI“ kommentierst und Deine rekordverdächtigen Püpse mit „BUUU“. (Und Dich dabei halb kaputtlachst…)

Ich liebe es, wie Du mich schuldbewusst mit grossen Augen anschaust und JA! sagst, wenn ich mit Dir schimpfen muss.

Ich liebe es, wie Du ständig etwas findest, was „AUAAUAAUA“ ist… Sogar, wenn ich Dir nur eine Haarsträhne aus dem Gesicht streiche.
Neulich hast Du Dich bei Papa mit den Worten „heisssss“ über die Wassertemperatur beim Hintern abputzen beschwert.
Du bist eben unsere kleine Diva.

Ich liebe es, wie Du „TETTE“ sagst und damit meine Kette meinst.
Tette hört sich je nach Tonlage auch sehr oft nach „Titte“ an… Aber nur für Ungeübte.
Schade nur, dass alle Passanten und „Miteinkäufer“ ungeübt sind, wenn Du mir dann mit den Händen in den Ausschnitt nach meiner „TETTE“ patscht. 😉

Zu guter letzt, meine süße Maus, liebe ich es, wie Du Dir durch die Haare fasst, Dir ein Haargummi (oder ein Kleidungsstück) auflegst und das mit „hapsch“ (hübsch) kommentierst.

Ja, du bist meine hübsche Maus.
Die allerallerallerhübscheste.
Und die süßeste.
Ich liebe Dich unendlich, mein Engel.
Du bist das Beste, was mir je passiert ist. ❤

Määäh.

Bild: pixabay.com

19 + 1 ODER: Fundstücke

19 + 1 ODER: Fundstücke

In meinem prenatalen, prehausbau- und preumzugs- Wahn miste ich fleissiges Bienchen ja mittlerweile immer kräftig aus, sobald sich mir die Gelegenheit dazu bietet.
Sprich: Sobald Tiffy sich für eine Nanosekunde selbst beschäftigt.
Also nicht allzu oft.

Aber ein Anfang muss ja immer gemacht werden und ich bin unheimlich Stolz darauf, dass ich (als passionierte „Alles-Sammlerin“ und bekennender Chaotin) mich schon von so vielen Sachen trennen konnte.

Nach und nach wandern etliche ausgrangierte Klamotten bei ebay rein und sorgen so nochmal für den ein oder anderen Euro und ganz nebenbei verschwindet so auch der Haufen Kartons im Hauswirtschaftsraum, die als Pakete fungieren.

Nachdem letzte Woche rund die Hälfte des Inhaltes meines Badschrankes meiner rigerosen Wegwerfpolitik zum Opfer gefallen ist, war heute noch ein anderes Schätzchen dran:
Der Küchenschrank.
Der mit den ganzen Tees und Cappucinopülverchen und den Nesquik-Sirup-Hasen, die ich sogar aus den USA mit hierhergeschleppt habe.
DER Küchenschrank.

Einige Erkenntnisse zu den Inhalten dieses Schrankes:

– Ich wusste nicht, dass Tees nur eine so kurze Lebensdauer haben, bevor sie ablaufen.
Weichflöten.

– Die 799 Beutel Tees, die ich von sämtlichen Frühstücksbuffets in Hotels around the globe geklaut habe, werde ich vermutlich niemals trinken.

– Die Teefilter sind alle

– Die Leinsamen, die ich mir in meiner letzten Schwangerschaft zur Unterstützung meines nicht ganz so akkuraten Verdauungsprozesses reingeschaufelt habe, waren auch schon in der letzten Schwangerschaft abgelaufen.
Das könnte allerdings erklären, warum das mit der Verdauung nie so geklappt hat. 😜

– Was zum Henker haben Mini-Cornflakes Packungen (jaja… hat sie auch vom Buffet geklaut…) in dem Teeschrank zu suchen?

– Den Nesquik Sirup gibts mittlerweile auch in Deutschland. (Oder gab es den vielleicht sogar schon immer hier?!)
Aber nicht in Hasenform.
Und nicht „in Erdbeer“.

Und ganz, ganz hinten, in der letzten Ecke des Schrankes, fielen mir dann 2 Tüten mit losem Tee in die Hand.
Schon lange in Vergessenheit geraten und natürlich (Achtung, wen wundert es…?!) abgelaufen ist mir ein Stückchen meiner Kinderwunsch-Vergangenheit in die Hände gefallen.
Meine Zyklustees.

Ich wollte ja damals, ganz zu Anfang, als ich meine Pille gerade abgesetzt hatte und sich die ersten Problemchen mit dem Schwangerwerden abzeichneten, alles ausprobieren, was ich nur ausprobieren konnte, um meinen Körper zu unterstützen.
Nach nächtelangem googeln und Austausch mit Frauen im www habe ich mich dann entschieden, meine Monsterzyklen mit Tees in die Knie zu zwingen.
Ich erinnere mich noch, wie ich mit meinen Thermoskännchen und Teefiltern im Flugzeug rumhantiert und fragende Blicke von meinen Kolleginnen geerntet habe.
Nein, ich bin nicht esoterisch angehaucht.
Ja, man probiert in so einer Situation alles.
Alles-alles.

Geholfen haben sie leider damals nichts…
Vielmehr stehen diese Beutel heute sinnbildlich für den Auftakt meiner Kinderwunschbehandlungen und allen damit verbundenen Tränen, Schmerzen und Ängsten.
Nach einer kurzen gedanklichen Zeitreise war ich unheimlich froh, heute den Mülleimerdeckel über ihnen schliessen zu können.

An alle Mädels da draussen, die vielleicht aktuell in einer Kinderwunschbehandlung stecken:

Ihr seit stark!
Ihr schafft das!
Glaubt an euch!
Glaubt an Wunder!
Geht euren Weg!
Weint!
Schreit!
Lasst alles raus!

Eines Tages wird alles gut werden.

Und dann schliesst ihr den Mülleimerdeckel ganz fest zu.

In diesem Sinne:
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Frohes Teetrinken und eine gute Nacht!

18 + 6 ODER: Milchschnittenkuchen

18 + 6 ODER: Milchschnittenkuchen

Heute gibt es mal wieder ein seeehr leckeres Kuchenrezept von mir.
Ich habe es bei Chefkoch gefunden, nachgebacken und ich konnte nicht anders – sofort in meine „Top-Ten-Lieblingskuchenliste“ aufgenommen.
Es handelt sich hierbei um einen Blechkuchen in Milchschnittenoptik, -geschmack und -konsistenz.
(Ok, ok… Er besteht auch hauptsächlich aus Milchschnitten 😜)
Er ist sehr leicht gemacht und soooo lecker. 😍
Für alle Milchschnittenliebhaber ein Muss!

 

Zutaten:

– 3 große Eier
– 3 EL heisses Wasser
– 150g Zucker
– 2 Pckg. Vanillezucker
– 100g Mehl
– 50g Speisestärke
– 1 gestrichener TL Backpulver
– 1 Becher Schmand (200g)
– 2 Becher Schlagsahne (à 200g)
– 2 Pckg Sahnesteif
– 12 Milchschnitten
– etwas Butter zum Einfetten

Zubereitung:

1) Die Eier mit dem heißen Wasser mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe eine Minute schaumig schlagen.
Zucker und Vanillezucker mischen und langsam nach und nach einstreuen, dann noch zwei Minuten schlagen.

2) Mehl, Stärke und Backpulver mischen. Die Hälfte davon auf die Eiercreme sieben und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren.
Den Rest des Gemisches auf die selbe Weise unterrühren.

3) Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Eine ca. 40x25cm Backform mit erhöhtem Rand (ich habe die Fettpfanne genommen) mit Backpapier auslegen und fetten.
Den Teig einfüllen und glatt streichen und sofort ca. 10-15 Minuten backen.

4) Den Biskuit auf eine Unterlage stürzen und das Backpapier vorsichtig abziehen. (Zur Not mit einem feuchten Lappen „durchweichen“; dann lässt es sich besser abziehen)
Den Teig erkalten lassen.

5) Währenddessen die Ober- und Unterhälften der Milchschnitten von der Milchschnittencreme trennen.
(Das ist ein bisschen fummelig, geht aber mit Geduld und einem scharfen Messer ganz gut)
Die Milchschnittencreme in eine Schale geben, die Milchschnittendeckel beiseite legen.
Den Schmand zur Milchschnittencreme geben und kurz auf niedrigster Stufe verrühren.
Die Sahne mit Vanillezucker 20-30 Sekunden schlagen, dann die beiden Päckchen Sahnesteif hinzugeben und die Sahne steif schlagen.
Die Sahne unter die Milchschnitten-Schmandcreme heben und die Creme gleichmäßig auf dem erkalteten Boden aufstreichen.

6) Die Milchschnittendeckel dicht an dicht auf die Creme legen und leicht andrücken. Den Kuchen vor dem Verzehr mindestens 2 Stunden kalt stellen.

7) … Schmecken lassen! 😊

 

18 + 4 ODER: Happy Heparin

18 + 4 ODER: Happy Heparin

 

Fragmin P-Forte.

Ein Drama in 4 Akten:

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Heute widme ich einen ganzen Post meiner pieksigen Hass-Liebe: Den Heparin-Spritzen.

In der letzten Schwangerschaft haben sie mich ab dem TF bis kurz vor den Kreißsaal begleitet… Ich habe mir also knapp 300x unter Fluchen und Heulen zähnezusammenbeissenderweise dieses Teufelszeug (in Form einer Fertigspritze) wahlweise in Bauch oder Oberschenkel gerammt.

Als ich mich damals vorab zum Arztgespräch in meiner Entbindungsklinik vorgestellt habe, wurde auch ein Auge auf die Befunde der Gerinnungsambulanz geworfen.
Auf die Frage: „Warum spritzen Sie eigentlich Heparin?“ konnte ich ausser „Weil der Doktor es mir sagt..?“ nur Vermutungen anstellen.
Der Gerinnungsarzt ist nämlich nicht so der patientenorientierte Typ und als ich die ersten 3 Male dumme Antworten auf meine gestellten Fragen bekommen habe, habe ich resigniert und fortan jegliche Kommunikation auf „Hallo“ und „Tschüß“ beschränkt.
Ich hatte keine Kraft dazu, mich mit ihm auseinanderzusetzen.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Meine Entbindungsklinik war fest davon überzeugt, dass eine Heparingabe bei mir völlig überflüssig wäre und es keinerlei Indikation für eine Aufrechterhaltung ebendieser gebe.
Ich solle mich doch gerne in der hiesigen Uniklinik vorstellen und mir eine 2. Meinung einholen.
Das war etwa 3-4 Wochen vor Tiffys Geburt.
Durch die ganze Aufregung mit der Plazentaschwäche, ihrer Unterversorgung und meines eh schon bis aufs letzte strapazierte Nervenkostüms wollte ich dann alles, ausser eine 3.,4.,5. Arztmeinung hören und mich vollends bekloppt machen zu lassen.
Ich durfte -nach Rücksprache mit meinem Gerinnungsarzt- die Heparinspritzen ca. 1 Woche vor dem geplanten Kaiserschnitt absetzen und wurde mit den Worten:
„Wir sehen uns zur nächsten Schwangerschaft wieder. Sie haben ja eigentlich nichts!“
entlassen.

Ich hatte damals wirklich keine Kraft, mich über irgendwas aufzuregen.

Diese Schwangerschaft begann ja auf wundersame Weise „ohne alles“. – also auch ohne Heparin.
Mein Gyn schickte mich aber doch mal bei meinem Gerinnungsarzt vorbei, um mich „nochmal vorzustellen“.

Da schwante mir schon böses.

Das Vorstellen ging damit los, dass er mir ans Bein pinkelte, warum ich nicht „unschwanger“ gekommen bin.
Noch voller Elan und mit all meinem gebündelten Hass auf jede einzelne der stumpfen Nadeln habe ich ihn dann (mit der Kraft von 1000 Sonnen) zurückbepinkelt.
Wenn man mit mir nämlich redet, mache ich auch brav alles mit.
Jeden Scheiss.
Wirklich wahr.
Aber wenn man seine Patienten mit der Überheblichkeit eines Schwerlastkrans als unfähige, unmündige, unwissende Lemminge behandelt indem man einfach GAR NICHT kommuniziert (warum auch… Diese dummen, einfältigen Dinger verstehen doch eh nichts…) dann dürfen einem selber natürlich keine Fehler passieren.
Zum Beispiel vergessen zu sagen, dass ich nach der Entbindung nochmal kommen soll.
(Um bei der Wahrheit zu bleiben waren seine Worte beim Abschied sogar: „Sie brauchen nach der Entbindung nicht nochmal wiederkommen. Sie haben ja nichts!“ – Seine Helferinnen waren selbst erstaunt und haben sich noch 3x rückversichert)
Tja, hat die dumme Patientin leider aufgepasst.
Dü-düm.

Als mich die freudige Nachricht ereilte, dass ich wieder im Club der spritzenden Heparinopfer aufgenommen wurde und mir die erste Spritze kreischenderweise in den Oberschenkel gerammt habe, kamen mir die Worte aus meiner Entbindungsklinik wieder in den Sinn.
„Uniklinik… Gerinnungsambulanz… Zweitmeinung…“
*Zack* zum Hörer gegriffen und kaum sind 9 Wochen vergangen, hatte ich heute schon meinen Termin. 😉

Nachdem ich den Weg in die Untiefen dieses monströsen Labyrinths letzte Woche schonmal „trocken“ geübt habe, hat heute alles tiptop geklappt.
Und kaum hatte ich das richtige Parkdeck am richtigen Turm in der richtigen Ebene, kam ich dann auch zu der Tür zu den Aufzügen, die mich in den richtigen Flügel, zur richtigen Ebene, an die richtige Leitstelle (!!!!!) führten.
Dort schnell ein Nümmerchen gezogen und brav gewartet, bis ich dran war, um meine Versichertenkarte abzugeben und mich „anzumelden“.
Um es mal einfach zu sagen:
Alter nee, solche riesen Krankenhäuser sind nichts für mich.

Nachdem ich meinen Patientenbogen dann brav in Gang 37 hinter der Glastür 3x rechts und einmal scharf links abgegeben habe, durfte ich weiter vorrücken…
Der nächste Wartebereich war „den Weg wieder zurück aber dieses Mal bitte an der Fensterfront platznehmen, Sie werden dann aufgerufen!“
Glücklicherweise fand der Aufruf (Übrigens ohne jegliche Nummernzieherei… Tststs… Unorganisierter Schlamper-Laden! 😉) ziemlich zügig statt und noch bevor Tiffy sämtliche Ausleg-Exemplare vom „Uniklinik-Magazin“ in mikroskopisch kleine Teile zerlegt hatte.

Ich plauderte kurz mit der Ärztin, legte ihr meine Befunde vor und erzählte meine „Geschichte“.
Sie notierte fleissig und sagte dann gleich:
„Also wir sehen das hier etwas anders als Doktor xyz und geben in diesen Fällen kein Heparin. Sie haben ja nichts. (Ach…. ECHT?!!! So oft wie im Zusammenhang mit meiner Blutgerinnung habe ich das noch nie gehört. Noch nie. Warum, zum Teufel MUSS ICH DANN SPRITZEN????). Ich nehme Ihnen jetzt Blut ab, wir untersuchen das „auf alles“ ganz ausführlich und dann bekommen Sie in 2-3 Wochen einen Brief, in dem zu 99,9% steht, dass Sie das Heparin absetzen können.“

Aha.
Echt jetzt?
So einfach?!

12 Kanülen Blut später stand ich dann wieder hinter der Glastür 3x links.
Ein bisschen verwirrt, ein bisschen sauer, ein bisschen erleichtert – mit dem Plan in der Tasche, den Brief mal abzuwarten und dann mit meinem Gyn besprechen, was ich weiter mache.

Ausflippen kann ich dann ja immer noch.

Ist ja noch massig Zeit.

18 + 3 ODER: Schwangerschaftsupdate

18 + 3: Schwangerschaftsupdate

 

Schwangerschaftswoche:

18 + 3

Schwangerschaftsmonat:

5.

Schwanger seit:

129 Tagen

Tage bis zur Entbindung:

151

Nächster Ultraschall:

9.3.

Medikamente:

Fragmin P forte

Gebrechen:

Übertriebene Steissbeinschmerzen, Kopfschmerzen

Gewichtszunahme:

+ 2 Kilo

Laune:

Irgendwo zwischen „nah am Wasser gebaut“ und „sehr schnell genervt“

Hunger:

Unbändig

Kindsbewegungen:

Immer öfter… Alleine deshalb wäre ich gerne mein Leben lang schwanger. Das schönste Gefühl der Welt ❤

Geschlechtergefühl:

Obwohl ich ja tief in meinem Inneren von Anfang an geglaubt habe, dass wir einen Jungen bekommen; tendiere ich momentan vom Gefühl her eher zu einem Mädchen.
Bei meinen „Mitschwangeren“ hagelt es nämlich Jungsoutings noch und nöcher.
Wenn da was gewesen wäre, hätte mein Doc es doch gesehen…?
Um es in Zahlen auszudrücken, sag ich mal 60:40 für ein Mädchen.

Babyfacts:

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Bild: Pixabay.com

Baby ist ca. 15 cm lang vom Schädel bis zum Steiß (SSL) und wiegt etwa 200-340g. Dies entspricht von der Größe der einer durchschnittlichen Fleischtomate.
Die Zahnleisten werden angelegt und Leber und Milz starten, weiße Blutkörperchen zu produzieren.
Das Baby trinkt Fruchtwasser; erste Verdauungsrückstände (bestehend aus verschluckten Haut- und anderen Zellen… buaaaaah) lagern sich im Darm ab. Da haben wir dann wieder ordentlich was sauber zu „schrubben“ mit dem Kindspech nach der Geburt. 😉
(Quelle: familien-magazin.com)

Bauch:

Klein und kompakt, wie schon in meiner ersten Schwangerschaft. Ich gehöre wohl einfach nicht zu den Frauen, die Waschtrommeln vor sich herschieben. 😉

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