Kindergartenkind. 

Liebe Tiffy,
morgen ist Dein erster Tag im Kindergarten.
Morgen bist Du 2 Jahre, 10 Monate und 23 Tage alt.

Für uns war es der richtige Weg, dass wir fast 3 Jahre zusammen waren.
Nur wir.
Die Zeit ist nun vorbei.
Ich habe sie unendlich genossen.

Und ich bin traurig.
Traurig darüber, Dich nun „frei zu geben“; Dich in andere Hände geben zu müssen.

Hände, die nicht jahrelang auf dich gewartet haben.
Hände, die sich nicht hunderte von Spritzen in den Bauch jagen mussten.
Hände, die sich bei Deinem ersten Schrei nicht die Tränen des Glückes aus den Augen gewischt haben.
Hände, die Dich nicht zum ersten Mal ehrfürchtig gestreichelt haben.
Zum ersten Mal und viele, viele weitere Male.
Hände, die dich nicht getragen haben.
Meter um Meter um Meter.
Hände, die die Deinen nicht gehalten haben, als Du Deine ersten Schritte gemacht hast.
Als Du Deine Impfungen bekommen hast.
Als Du krank warst.
Hände, Die Dich Nachts nicht an Dich kuscheln und Dich wieder zudecken, weil du Dich freigeturnt hast.

Fremde Hände.

Mein kleines grosses Mädchen, heute denke ich oft daran, wie es war, als man Dich mir auf die Brust gelegt hat, nach Deiner Geburt.
Ich war der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt.
Ich habe Dich angeschaut, Du warst so winzig mit Deinen 2640 Gramm.
Immer und immer wieder.
Nie habe ich etwas wertvolleres in meinen Armen gehalten.

Für mich war es seit diesem Tag unvorstellbar, auch nur eine Sekunde in Deinem Leben zu verpassen.
Die Verantwortung für Dich jemand anderem zu übertragen.
Nicht auf Dich aufzupassen.

Nun ist er gekommen, dieser Tag.
Ich werde Stunden Deines Lebens verpassen. 
Ich werde Dich in -hoffentlich- fürsorgliche Hände geben.

Meine grosse Maus, ich bemühe mich sehr, Dir nicht zu zeigen, wie traurig ich bin, dass sich ab morgen alles verändert.

Wir haben zusammen eingekauft, alle Sachen mit Deinem Namen beschriftet, eine kleine Schultüte ausgesucht (und Mama hat sie befüllt 😊) und fahren 1 Mal täglich am Kindergarten vorbei und spielen das „Wer geht hier bald hiiiiiin? High-Five Ratespiel“.
Ich möchte nicht, dass Du Angst hast oder den Kindergarten mit „traurig sein“ assoziierst.

Trotzdem hast Du mich heute angesehen und mich gefragt: „Mama, warum bist Du so traurig?“
Ich habe gelächelt und gesagt: „Mein Mäuschen, ich bin nicht traurig.“
Du hast geantwortet: „Aber Du hast ganz traurige Augen, Mama!“
Mein kluges, grosses Mädchen.
Geweint habe ich dann heimlich im Bad.

Heute Abend war mir so schlecht, dass ich mich beinahe übergeben hätte.
So aufgewühlt war ich.
Liebe Tiffy, ich liebe Dich so sehr, dass es wehtut, Dich loszulassen.

Morgen gehen wir einen grossen und wichtigen Schritt, mein Mädchen.
Einen grossen Schritt in Richtung Selbstständigkeit.
Ich hoffe, dass ich Dir in den vergangenen 2 Jahren, 10 Monaten und 23 Tagen viele Dinge mitgeben konnte, die Dir morgen und fortan jeden Tag nützlich sind.
Das Du Dich immer auf mich verlassen kannst, zum Beispiel.
Das Du alles schaffen kannst und dass ich immer hinter Dir stehe.
Und dass Du niemals alleine bist.
Das ich immer wiederkomme.

Niemals werde ich vergessen, wie nah wir uns nach Deiner Geburt waren.
Ich hoffe, wir werden uns für immer so nah sein wie an Diesem Tag – auch wenn wir manchmal voneinander weggehen.

Ich liebe Dich.

Deine Mama

Das ist das Ding!

Die Scheisse geht… Sie geht, sie geht, sie geht!!Schaaaalaalaaaalaaaaa… wir haben Internet, wir haben Internet, wir ham wir ham wir haaaaben Internet! ✌

Nachdem der Techniker konsequent alle Strassen ausser eben unserer in unserem Baugebiet abgefahren hatte (Ich habe ihn aus dem Garten beobachtet) haben wir ihn 3 Blocks weiter eingesammelt. 
Offenbar hat der arme Mann nämlich selber kein Telefon, denn sonst hätte er einfach eben durchrufen können.
Aber wen wundert’s, er arbeitet ja bei der Telekom. 

Aus dem anfänglichen „‚is gleich fertig“ wurde ein „Ich hoffe ‚is gleich fertig“ wurde ein 2 (!!!!!!!) stündiger Besuch.

Ich muss nicht erwähnen, dass diese 2 Stunden in Zeitfenster von 12-14 Uhr und somit in der Mittagsschlafzeit der Mädels lagen?? 
Nein, oder?

Dementsprechend war die Stimmung hier im Wohnzimmer. 
Die Mädels mussten wach bleiben, denn den Telekomheini lasse ich hier nicht alleine, während ich oben beide Kinder ins Bett bringe. 
„Gleich fertig“ beinhaltet ja auch eine Zeitspanne von 2 Minuten bis hin zu 2 Tagen… 

Zur Beschleunigung öffnete ich dann auch die Tür unseres Hauswirtschaftraumes, in den er sich vorsorglich verbarikadiert hatte. 
Nimm das, Du Telekom Mann, Du! 
Schreiende Kinder!
Und alles nur, weil Dein Saftladen 9 Monate für den Anschluss gebraucht hat!
Mit der Kraft von 1000 Sonnen… Nimm hin!!!!

Ich hörte ihn bohren, ab und zu fluchen und dann wieder bohren.

Beinahe beschwingt verabschiedete ich ihn dann nach 2 Stunden … Auf Nimmerwiedersehen und so.

Aber- er war da.

Ende gut – alles gut. 

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Morgen ist es soweit.
Morgen ist DER Tag.
DER Tag, auf den wir so lange gewarten haben.
Die Telekom wird (so wahr der liebe Gott es will…) unseren Anschluss schalten.
Im November 2015 haben wir den Anschluss beauftragt.
In der Zwischenzeit hat mein Kind Laufen und die ersten 5 Wörter gelernt, unser Haus wurde gebaut, meine Eltern sind quer durch Deutschland gezogen, wir sind halb um die Welt gejettet… und nun will nach sage und schreibe 9 Monaten meine Lieblingsfirma in Magenta morgen schon einen Techniker vorbeischicken.

Dabei hatte es doch so viel Gutes!
Uns wurde eine völlig neue Betrachtungsweise der neuen medialen Welt ermöglicht.
Oder wer beschäftigt sich sonst eindringlich mit verbrauchtem Datenvolumen, surfen mit einem „E“ im linken oberen Fenster, Whatsapp Bilderverschickung in 30 Anläufen?

Die Einzigen, die sich an unserem Leid ergötzten, waren meine Eltern.
Denn um unseren Amazon Instant Prime Dingens aufzufüllen, waren wir jeden 2. Tag bei Ihnen.

Morgen ist es also soweit.
Morgen zwischen 08:00 und 16:00 Uhr.
Ich überlege, ob ich eine Konfettikanone abfeuern soll, wenn er durch unere Tür tritt.
Oder Häppchen reiche.
Vielleicht lege ich auch ganz klassisch und dezent „Freude, schöner, Götterfunken“ auf.

Wir werden sehen.
Morgen.

Und dann…. dann werden meine Eltern bei uns sitzen.
Wir haben dann nämlich Glasfaser.
Wohoooooo!

Ein letztes Mal werde ich einen Beitrag senden mit Herrn Düses Firmenhandy Hotspot.
NIE WIEDER!!!

Internet, ik freu mir auf Dir.

Oder wie Tiffy (ein weiteres Streaming Opfer) es sagt: „Ab Dienstag haben wir wieder ganz viel INTERNETZ!!“

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#12 von 12 – August 2016

„Knock-Knock!“
„Who’s there?“
„It’s August the 12th…“
-und somit wieder Zeit für 12 von 12.
(Das mal ne Einleitung, woll? 😂)

Alle Beiträge findet ihr wie immer bei Draussen nur Kännchen.

Der geneigte Leser weiss, wie mein erster Satz lauten wird.
Ich enttäusche euch nicht… Denn riiiiichtig – es war wieder mal eine beschissene Nacht.
Es ist zum Mäusemelken.

Beim morgendlichen Stillen im Bett werde ich Opfer einer fiesen Kneif-Attacke. 

Noch im Schlafanzug wird für ein musikalische Rahmenprogramm gesorgt. Seitdem das Babymädchen mit dem Tisch spielt, rangiert er auf Platz 1 der Lieblingsspielzeuge von Tiffy. Is klar.
Vorher alles die Jahre  nicht mit dem Popöchen angeschaut.

Tiffy hat nach dem letzten Besuch von ihrer Babysitterin „Extreme-Möbel-Jumping“ für sich entdeckt.Wofür bezahle ich das Mädchen denn? 😑

Ich bin Supermom… Ich kann Mickey Mouse Brote machen 💪💪💪

Wir packen unsere Tasche für eine 3-wöchige Safari… ach nee, doch nur für ein Stündchen Oma.

Ich muss nämlich zum alljährlichen Schilddrüsenultraschall und habe nur bedingt Lust, das mit 2 kleinen Kindern zu bestreiten.
Blut zapfen sie mir auch noch ab, ich habe es aber ganz tapfer weggeatmet.

Das Babymädchen fällt bei Oma & Opa von der Treppe auf die Nase.
Weil Opa so gut aufgepasst hat. Grrrrrr…

Nachmittags essen wir mit Herrn Düse, der endlich mal etwas früher Feierabend hat, gedeckten Apfelkuchen.
Sieht scheisse aus, schmeckt aber himmlisch gut 😊

Tiffys neuer Autositz wird geliefert… Ein Traum in pink. Der alte geht in die Besitztümer des Babymädchens über.
Maxi Cosi Adé!

Wir fahren in die Stadt.
Erste Station Baumarkt; 2. Station Kindergartenschuhshopping für Tiffy. 

Draußen wird noch ein bisschen gepantscht und es bedarf einiger Überzeugungsarbeit, Tiffy zum Aufbruch zu bewegen. 
Schlussendlich trägt Herr Düse sie zum Auto. 
Erziehung? Können wir.

Zum Abendessen gibt es eine super leckere, schnelle Kartoffelsuppe mit Blätterteigstangen.
Erwähnte ich schon, dass sie lecker ist? 🤔

Das Babymädchen verbrachte den Abend dann Käsecrackeressender- und Olympiaguckenderweise mit uns auf der Couch, nachdem sie im Bett alle 10 Minuten nach „MAAMAA“ rief… Ich freue mich auf die kommende Nacht 😑

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht ❤

​48 Wochen Babymädchen 

48 Wochen Babymädchen 
(09.06.-15.06.2016)

Was Du liebst:
Unseren Kronleuchter.
Mit der wenig Handlungsspielraum lassenden Ansage: „DA! DA! DA!“ navigierst du mich präszise wie ein Tom-Tom zum funkelnden Gebrömsel.
Und dann wird gefummelt. 😉

Meine Ohrringe
Die sind so wunderbar funkel-glitzernd, dass es einer Einladung gleichkommt, daran zu  ziehen und sie zu drehen bis sie schlussendlich rausfallen.
Ich warte auf den Tag, an dem mir das Ohrläppchen abreißt.

Feuchttücher.
Die Affinität war mir durchaus schon länger aufgefallen, aber auf den Punkt gebracht hat es meine Friseurin (bei der ich mit Dir auf dem Schoss sass. 3 Stunden. Was für ein relaxtes Mama-Leben.😬) „Ach, das habe ich schon  öfter gehört, dass manche Babys total steil darauf gehen, die Tücher auszulutschen.“ Es hat also einen Namen.
Tücherauslutschsucht.
Ein wahrer Augenöffner.

Körperliche Gebrechen:
Very great Cinema:
Du hast seit 5 Tagen Durchfall.
Du isst gut, du trinkst gut, aber er ist da und weigert sich beharrlich, zu verschwinden.
Und das 3 Tage vor dem Urlaub.
Horrorszenarien in meinem Kopf:
Bestimmt ist es eine schwere Virusinfektion, die nur im Krankenhaus ausgeheilt werden kann.
Tropf, Infusionen, sterile Krankenhausbetten, Überwachungsmonitore, Du mittendrin.
Kurz bevor ich mir dann unseren mehrmonatigen Aufenthalt auf der  Intensivstation in allen Farben ausmalen konnte, schritt Herr Düse ein und holte mich auf den Teppich.
Am nächsten Morgen ging ich zum Arzt (Der mich übrigens nachdem sie 3 Tage Durchfall hatte, schonmal abgewiesen hatte. Trinken soll sie. Nuja, hat nichts geholfen.)
Tiffy war mit dabei und fiel direkt mit der Tür ins Haus.
Auf die Frage: „Na Grosse, wie geht es Dir?“ antwortete sie ganz aufgeregt: „Das Babymädchen hat Durchfall!“
Zum Glück konnte der Doktor in Durchfall („ein kleiner Infekt…“) und schrieb uns ein Medikament auf.
Die Intensivstation kann warten.

Reisevorbereitungen:
Da wir ja in diesem Jahr die Medaille für das schlechteste Timing zwischen Einzug und Urlaub verliehen bekommen haben (die wir hiermit allerdings direkt wortlos an unseren Bauträger weiterreichen), kam die Urlaubsvorfreude sehr ad hoc.
So trug es sich zu, dass ich, besser bekannt als „Quadruppel-Checklisten-10-Wochen-vorher-Einpackerin“, am Vorabend unserer Anreise mit lediglich einer halben (!!!) gepackten Sporttasche da sass.
Mein innerer Monk fuhr Breakdance.
Ich möchte nicht darüber reden, WIE furchtbar das für mich war.
Nächstes Mal packe ich 3 Wochen vor Abflug, das steht fest.
Spoileralarm: Wir haben unsere Mützen vergessen.

Mamas Körper:
Ich brauche endlich keine Stilleinlagen mehr, Hooorayyy!
Wir stillen zwar noch relativ viel, aber offensichtlich hat sich alles so gut eingependelt, dass alles da bleibt, wo es bleiben soll. 😉
Währenddessen bete ich heimlich, still und leise, dass mein Zyklus noch etwas da bleibt, wo er seit Monaten ist; in after-pregnancy-stillbedingter-Hormonpause.
Wenn ich auf eins Mal so GAR KEINEN BOCK habe, dann auf die erste Blutung nach der Geburt im Urlaub.

Erste Male:
Mit dem Ende dieser Woche beginnt Deine erste grosse Reise.
Genauer gesagt beginnt sie mit dem Vorabend Check-in und einer Übernachtung im Flughafenhotel.
Das Hotel besticht durch 2 140er Betten, die wir zu einer gigantomanen Liegefläche zusammenschieben (an dieser Stelle sei zu Erwähnen, dass ich zwar keinen cm mehr Platz als zu Hause hatte, aber die Möglichkeit bestanden HÄTTE!) und einem wahnsinns Duschvorhang, den man in Kooperation mit der grossen Schwester so wunderbar auf und zu ziehen kann.
Mein Mäuschen, wenn Du erahnen könntest, was Dich in den kommenden 3 Wochen erwarten wird… 😉
Wir sind alle total aufgeregt und bekommen in der Nacht so gut wie kein Auge zu.

Schmalspur Reisegepäck Familie Düse
Nicht im Bild: Buggy & Rucksack Herr Düse.
Mit so wenig Gepäck sind wir noch nie geflogen.
Ich bin fast ein wenig Stolz auf uns.

Mit deiner ersten Pre-Transatlantikflug-Hotelübernachtung einher geht als Einstimmung auf den Urlaub Dein erster Bissen vom Hamburger  erster Hamburger.
Da isser wohl, der Unterschied zum 1. Kind.
Bei Tiffy hätte ich mir vermutlich eher beide Beine amputiert, als sie mit 11 Monaten BEI MC DONALDS VOM BURGER essen zu lassen.
In diesem Sinne:
United States, here we come! 

​47 Wochen Babymädchen 

47 Wochen Babymädchen
(02.06.-08.06.2016)

Was Du alles Neues kannst:
In die Hände klatschen 😊
So süß 😍

Schlafen / Nicht schlafen:
Hitchcock live.
Da alles gerade ja so bombig läuft und Mama zwischen Hausbau, Umzug & Urlaub so ausgeglichen ist und täglich sowieso schon viel zu viel rumsitzt, sorgst Du in Kooperation mit Deiner Schwester für ein illustres Abendprogramm.
Das Herr Düse dann auch noch 2 Tage geschäftlich ausser Haus schläft, gibt dem Ganzen noch die letzte Raffinesse.
Ich lege euch wie immer ins Bett.
Um 22:30 Uhr ist endlich Ruhe im Schlafzimmer. – Tiffy hat endlich die Augen zu.
Ich renne nach unten, räume husch, husch schnell ein paar Sachen von links nach rechts, damit um 22:56 Uhr ein Gebrüll durchs Babyphone schallt.
Ich will nicht mehr.
Ich sitze den ganzen Tag in einem Kartonchaos alleine mit 2 Kindern, die sich wahlweise brüllend an mein Bein kleben/die Tapeten beschmieren/Shampoo aus der Dusche essen/auf der Couch hüpfen/ auf die Couch klettern und meine einzige kinderfreie Zeit am Tag besteht daraus, spätabends 20 Minuten wahllos Dinge zu verräumen?
Ich bin gerade so sauer.
Und traurig.
Und ich fühle mich so verdammt scheisse, dass Herr Düse so viel arbeitet.
Das ist alles eine Nummer zu gross für einen alleine.

Was Du liebst:
Opas Fischteich.
Ich persönlich bin ja nur so semi-begeistert, dass er einen Teich anlegen musste, obwohl 2 kleine Kinder bei ihm ein- und ausgehen, aber
wenn wir zusammen die Fische angucken, lachst Du und freust Dich jedes Mal wie verrückt.
Das ist natürlich ein Todschlagargument.

Essen / Tischgepflogenheiten:
Offensichtlich sehe ich sehr, sehr verhungert aus.
Ich weiss, ich weiss, mein Kind.
Du fütterst mich jetzt nämlich.
Mehrmals täglich.
Widerstand ist zwecklos, es wird mit ernster Mine rigoros in meinen Mund gestopft und keine faulen Ausreden geduldet.
Aber mal ehrlich… Wer kann schon zu angelutschten Toastbrotscheiben oder durchgekauten Bananen Nein sagen?
Also ich nicht. 😎

Am Essenstisch itself rastest Du mittlerweile regelmäßig und komplett aus.
Alles was ich, Herr Düse, Tiffy oder jedes andere Individuum auf diesem Planeten isst, willst Du auch.
Egal was es ist.
HABEN.
Bin das Baby, musst mich liebhaben.

So trug es sich eines Tages beim Grillen zu, dass Du einen halben Grillkäse, ein halbes Brötchen und eine Viertel Bratwurst intus hattest bis ich zum ersten Mal in meine Wurst beissen konnte.
Du WILLST.
Du BEKOMMST.
Wir wollen schliesslich alle keine Bratpfanne über den Kopf gehauen bekommen.

Sinnbild: Babymädchen lutscht an Mini-Haxe

Motorik:
Du kannst jetzt alleine die Couch hochklettern.
Yeah…..
Nicht.
Ein weiteres Gefahrenfeld tut sich auf.
(Wie war das mit 60% aller Unfälle passieren im Haushalt…? 🤔)

Deine Spitznamen der Woche:
Alligator (so wie Du krabbelst)
Kiwi (so wie Deine Frisur)

Fundstück der Woche:
Ich erwähnte es Eingangs bereits, zur Zeit ist der Wurm drin.
Der zeitfressende Wurm.
Herr Düse arbeitet bis zum Umfallen, um vor dem Urlaub so viel wie möglich zu schaffen und ich versuche, mit den beiden Mädchen im Schlepptau irgendwie den durch die sich stapelnde Kartons aufkommende Fabrikcharme in eine Wohlfühloase zu verwandeln.
Unser Dorf soll schöner werden.
Verzeihung, muss schöner werden. 😉
Normalerweise geht Herr Düse Abends unter der Woche einkaufen wenn ich die beiden ins Bett bringe – ein Hoch auf die langen Ladenöffnungszeiten – aber momentan fehlt uns auch noch dieses Quäntchen Zeit, da jede Milisekunde unseres Tages durchgetaktet und doppelt belegt ist.
Unser Tag bräuchte 547 Stunden.
Da ja momentan Supermarkt-Lieferdienste Hochkonjunktur haben, habe ich mich ein bisschen eingelesen und habe einen Shop gefunden, der für uns gerade sowas von gelegen kommt…:
Allyouneed Fresh.
Ein online Supermarkt, der das Sortiment von
Supermarkt & Drogerie vereint.

Für die moderne Hausfrau *hust* wie mich bedeutet dass, das ich mir neben Pampers und Quetschbeuteln auch meine Wasserflaschen und Obst liefern lassen kann.
Quasi ein Nahversorgungszentrum im www.
Ich kann shoppen, während ich die Kinder ins Bett lege und muss keine kleinen Patschehände davon abhalten, ins Regal zu fassen oder den kleinen, heissbegehrten Wagen in die Gewürzgurkenglaspyramide zu steuern.
Klingt schon fast zu gut um wahr zu sein. 😉
Hat einer von euch da draussen schonmal einen Online-Supermarkt ausprobiert, vielleicht sogar Allyouneed Fresh und kann mir von seinen Erfahrungen berichten?
Oder habt ihr eine Empfehlung für mich?

Erkenntnis der Woche:
Mit dem 2. Kind verzehnfacht sich die Wäsche .
Wie bitteschön geht das?
It’s magic.

Deine Größe: 77cm

Dein Gewicht: 10,43 Kg

Deine Kleidergröße: 74/80

Deine Windeln: Pampers Premium Protection Größe 4